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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

7.855 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 18:14
16.36 Uhr: In der abschließenden Bewertung bleiben die Anwälte ihrer Linie treu. Der Tag habe deutlich gezeigt, dass das Jugendamt in Hamburg vor und nach der Silvesternacht "naheliegende und für das Kindeswohl essenzielle Fragen nicht gestellt hat", sagt Hensel-Anwalt Christoph Henckel. Die Mitarbeiter hätten es nicht für nötig befunden, zu fragen, wie die Kinder überhaupt zurück zur Mutter kamen. Der Anwalt stellt Unwillen, Unfähigkeit oder Überforderung in den Raum. Das könne in einem Strafverfahren jedoch nicht geklärt werden.
Die Folge daraus allerdings sehr wohl: "Der Versuch der Verteidigung, das Jugendamt als Kronzeugen aufzubauen, ist ungeeignet." Es habe keine objektive und vollumfängliche Untersuchung des Sachverhalts gegeben. Er habe volles Vertrauen in die Sachverständige, das einzuordnen.
Verteidiger Ingo Bott bedient sich der Worte seines Kollegen Rieks: "Das war ein absoluter Meilenstein in diesem Verfahren." Die Aussagen der beiden Zeuginnen hätten alle Schilderungen der Nebenklage zur Vorgeschichte des Familienstreits widerlegt. "Wir haben absolut wichtige Dinge erfahren", unterstreicht Bott. Die konkrete Gefahr für das Kindeswohl, die Vorsätzlichkeit und die Gefährdung der seelischen Entwicklung der Kinder sei vom Vater ausgegangen. Die Ansicht hätten mehrere Fachkräfte vertreten: "Menschen, die mit den Kindern und Herrn Hensel gesprochen haben."
Auch einen anderen Aspekt hält Bott hoch. "Die Gewaltvorwürfe sind heute implodiert", sagt er über die Anschuldigungen gegen seine Mandantin. Zudem habe Zeugin sehr wohl deutlich gemacht, dass das Konzept der Entfremdung in ihrer Berufspraxis eine Rolle gespielt habe. Viel mehr hätten die Kinder nach der Rückkehr nach Hamburg einen normalen, ungezwungenen und offenen Eindruck auf die Fachkräfte erweckt. Das widerspreche auch der Darstellung der Nebenklage, dass die Kinder keinen Umgangswunsch mit der Mutter gehabt hätten. "Das spricht nach Jahren des Einbehaltens zu 100 Prozent dagegen", sagt Bott.
Soll heißen: Die Argumentation der Nebenklage funktioniert aus Sicht der Verteidigung nur, wenn das gesamte Hamburger Hilfssystem diskreditiert wird. Daran will sie nun Zweifel säen, um die Vorwürfe der Anklage zu entkräften.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/richterin-will-chef-entfuehrer-aufrufen-ploetzlich-ergreift-christina-block-das-wort_67a527db-db21-4242-9f7d-9bcbdc653546.html

Ich habe mir gerade die gestrigen Statements durchgelesen. Einem solchen Gerichtsverfahren zu folgen, ist garnicht so leicht….
Bott spricht davon, dass die Gewaltvorwürfe implodiert seien. Und von SH die Gefährdung der seelischen Entwicklung ausgegangen sei.
Gab es jetzt tatsächlich keine Klapse auf den Hinterkopf und andere übergriffige Erziehungsmethoden mehr?


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gestern um 18:38
Zitat von klara.verstandklara.verstand schrieb:Du meinst, sie hätte eine verdecktere" Entführung vor Augen gehabt, wo sie nicht in Verdacht geraten könnte, obwohl sie nicht mal so getan hat, als hätte sie Angst um ihre Kinder, als sie diese abgeholt hat?
Nicht so leicht, darauf zu antworten.
Na ja, verdecktere Entführung auf jeden Fall. Und zumindest keine, die solche Wellen schlägt.
Immerhin sollte Cyber Cupula sich mit der Cybersicherheit des Grand Élysée beschäftigen. So zumindest hat CB es ja geschildert.
Bei der Angst um die Kinder schiebt sie für mich Olga ins Spiel, die sie angerufen und auf den Weg geschickt hat.
CB selbst hat von maskierten Männern auf dem Alpakahof gesprochen.
Ich denke auch, dass sie durch das Gutachten entsprechend getriggert war, dass die Kinder letztendlich doch zu ihr zurück wollen und sie sie wegen der „Entfremdung“ befreien musste.
Aber es geht mir, wie einigen anderen hier, auch so, dass ich ihre Handlungen und dass, was sie selbst angibt/aussagt, nicht deckungsgleich sehe.


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gestern um 18:43
Zitat von klara.verstandklara.verstand schrieb:Die Akteure sind identifiziert, der Ablauf der Entführung meiner Wahrnehmung nach unbestritten -
So weit sind wir noch lange nicht. Weder sind die Akteure eindeutig identifiziert, noch ist der Ablauf unbestritten.
Das alles wird erst in einem Urteil nachzulesen sein.


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gestern um 18:50
Zitat von GernhardGernhard schrieb:Aber so könnte es auf jeden Fall ein Festtag für Kausalketten-Fetischisten werden! 😂
Wer auf der Sachebene nicht liefern kann, versucht sich oft an einem Argumentum ad ridiculum, und noch extra einen Smilie machen zu müssen, um zu zeigen, wie witzig man doch sein will und sich selbst so findet, tja, nun ...


Schauen wir mal was so die Presse hergibt:
Vor August 2021 habe sie noch nie von Gewaltvorwürfen gegen die Mutter Christina Block gehört. "Mir gegenüber sind keine Vorwürfe vorher erhoben worden", sagte die Zeugin. Damals waren die Kinder nach einem Wochenendbesuch bei ihrem Vater in Dänemark nicht wie vereinbart nach Hamburg zurückgekehrt.

Das sei sehr überraschend gekommen, sagte die Sozialpädagogin. "Von einem auf den anderen Tag sind Tatsachen geschaffen worden." Der Vater begründete das Vorgehen mit Gewaltvorwürfen, die die Kinder gegen ihre Mutter erhoben hätten. Christina Block bestreitet diese Anschuldigungen.

Nur wenige Wochen, bevor die beiden jüngsten Kinder beim Vater blieben, war die älteste Tochter freiwillig zu ihrem Vater gezogen. Die damals 15-Jährige habe dem Jugendamt berichtet, dass die Mutter ihr zu viele Vorgaben mache und sie sich in ihrer Freiheit eingeschränkt fühle, berichtete die Ex-Mitarbeiterin des Jugendamtes. So dürfe sie kein Deo benutzen, weil das angeblich gesundheitsgefährdend sei. Gewaltvorwürfe gegen die Mutter habe die älteste Tochter damals aber nicht geäußert, sagte die Zeugin auf Nachfrage der Staatsanwältin.

Nachdem die Kinder freiwillig zu ihrem Vater nach Dänemark gezogen sind, habe das Hamburger Jugendamt die Einschätzung vertreten, dass die Kinder unverzüglich zu ihrem Lebensmittelpunkt bei ihrer Mutter zurückkehren sollten, erklärte die Zeugin. Der plötzliche Bruch mit dem gewohnten Umfeld gefährde das Kindeswohl. "Für Kinder in dem Alter ist das eine unglaubliche Belastung."

Die Kommunikation mit dem Vater sei schwierig gewesen. Hensel habe die Arbeit des Jugendamtes kritisiert und die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter infrage gestellt, sagte die Zeugin. Er habe die Kinder lediglich zu einem Gespräch im Jugendamt nach Hamburg bringen und dann gleich wieder mitnehmen wollen.

Das habe sie abgelehnt, sagte die ehemalige Jugendamtsmitarbeiterin. Die Kinder müssten wieder in ihrem Zuhause bei der Mutter sein, um angemessen über die Vorwürfe zu sprechen und zu schauen, ob die Familie Unterstützung brauche. Wenn sie dabei den Wunsch geäußert hätten, beim Vater leben zu wollen, hätte das beim Familiengericht beantragt werden müssen.

Sie selbst habe nie mit den Kindern sprechen können. Sie wollten mit ihr nicht reden, habe der Vater erklärt. Auch andere Mitarbeiter des Jugendamtes und eine Gutachterin habe Hensel nicht mit den Kindern reden lassen. Es sei kaum Kontakt zum dänischen Jugendamt möglich gewesen.
Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Zeugin-erhebt-Vorwuerfe-gegen-Vater-der-Block-Kinder-id30217759.html

Gibt noch mehr dazu, zeigt so aber, die weiße Weste des weißen Ritters, der nur die armen Kinder vor der bösen Mutter retten wollte, ist nicht so weiß, wie hier fast Unisono gesungen wird.


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gestern um 18:56
Zitat von GernhardGernhard schrieb:
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich bin auf die gespannt, die gestern so heulen musste, das war ja die , die mit den Kids geredet hat und ihnen nicht half. Hoffentlich wird die bald geladen.
Leider nicht wirklich zeitnah - gestern hieß es, sie sei auf den 02. März umgeladen.
Sie hat mE aufgrund des gegen sie anhängig gewesenen Ermittlungsverfahrens ein Auskunftsverweigerungsrecht, das sich zumindest auf Fragen beziehen dürfte, die im Zusammenhang mit ihren Wahrnehmungen stehen, die sie im Zeitraum 2.-5.1.2024 im Haus der CB gemacht hat.

Dass sie diese Karte bisher nicht gezogen hat, verwundert mich. Allerdings weiß ich nicht, sollte sie noch Mitarbeiterin des Jugendamtes sein, ob auf ihr ein tatsächlicher oder empfundener Druck lastet, aussagen zu müssen. Jeder Strafrechtler würde ihr raten, von dem ihr zustehenden Recht Gebrauch zu machen, zumal ja nun auch offenbar geworden ist, dass sie im Hinblick auf eine Aussage enorme Probleme hat. Abwarten, ob sie sich der Belastung aussetzen wird.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 19:09
Verteidiger Ingo Bott bedient sich der Worte seines Kollegen Rieks: "Das war ein absoluter Meilenstein in diesem Verfahren." Die Aussagen der beiden Zeuginnen hätten alle Schilderungen der Nebenklage zur Vorgeschichte des Familienstreits widerlegt. "Wir haben absolut wichtige Dinge erfahren", unterstreicht Bott. Die konkrete Gefahr für das Kindeswohl, die Vorsätzlichkeit und die Gefährdung der seelischen Entwicklung der Kinder sei vom Vater ausgegangen. Die Ansicht hätten mehrere Fachkräfte vertreten: "Menschen, die mit den Kindern und Herrn Hensel gesprochen haben."
Ist das jetzt die neue Verteidigungsstrategie von Bott? Bislang sagte er, er glaube Frau Block, dass sie nichts mit der Entführung zu tun habe. Versucht er nun eine neue Strategie? Frau Bott musste die Kinder vor Hensel retten? Will er auf Nothilfe raus?

Im letzten Sonntags-Podcast meinte Uecker, die Kinder seien in Hamburg zweimal, in Dänemark aber dreißigmal vernommen worden.
Werden eventuell auch noch Zeugen aus Dänemark geladen?


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gestern um 19:14
Zitat von OriginesOrigines schrieb:
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Diesen JA-Mitarbeiterinnen nun den "schwarzen Peter" zuzuschieben und das "Nichthandeln" der Ermittlungsbehörden totzuschweigen, halte ich für nicht richtig. Natürlich wurden vom JA Fehler gemacht, selbstverständlich hätten sie die Kinder nach ihrem Befinden befragen und ihnen helfen müssen. Weshalb sie jedoch die Aufgaben, die den Ermittlungsbehörden obliegen, übernehmen sollten, die offensichtlich vor Ort waren die beiden sogar ins Haus eingelassen haben:
Da war ich auch erstaunt: Das LKA bereits vor Ort. Da kann man ja als Jugendamt einpacken, weil sich die Situation minütlich ändern kann.
Ja, das sehe ich genauso. Ich habe wenig Erfahrungen, was die Arbeit von den Mitarbeitern des Jugendamtes angeht. Aber wenn hier nicht unerhebliche Straftaten im Raume stehen, gehe ich eigentlich davon aus, dass sie zunächst erst einmal "raus" sind. Das LKA hat durchaus Beamte, die in der Befragung von Kindern und Jugendlichen geschult sind. Die Mitarbeiter hätten im Nachgang, also nach der Befragung der Kinder durch diese Beamten, ihren Aufgaben nachkommen müssen. Hier herrschte aus meiner Sicht in dem Zeitraum, als die Kinder bei CB waren, bei den beteiligten Behörden eine gewisse Ratlosigkeit. Vermutlich war sie (auch) der Bekanntheit der Familie Block geschuldet. In weniger bekannten Familien wäre der Ablauf der Ermittlungen wahrscheinlich ein anderer, juristisch nachvollziehbarer, gewesen.


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gestern um 19:14
Zitat von emzemz schrieb:Werden eventuell auch noch Zeugen aus Dänemark geladen?
Ja, das ist geplant.
Ich habe das schon vor Wochen gelesen, weiss aber nicht mehr wo das war.


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gestern um 19:19
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:
Zitat von emzemz schrieb:Werden eventuell auch noch Zeugen aus Dänemark geladen?
Ja, das ist geplant.
Ich habe das schon vor Wochen gelesen, weiss aber nicht mehr wo das war.
Das wurde gestern auch - hui, jetzt weiß ich nicht mehr in welchem von @Lanza geteilten Beitrag berichtet. Abendblatt? Es sei geplant, die Polizeibeamten zu hören, die im (oder vor dem) Haus der CB waren. Ferner diejenigen, die in Dänemark Kontakt mit den Kindern hatten. Diese wäre - mit Ausnahme der weiteren Vernehmung des David B. und anderer "Entführer" das Beweisprogramm ab nächsten Dienstag.


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gestern um 20:11
@emz

Da war noch dieser Satz:
Die Argumentation der Nebenklage funktioniert aus Sicht der Verteidigung nur, wenn das gesamte Hamburger Hilfssystem diskreditiert wird. Daran will sie nun Zweifel säen, um die Vorwürfe der Anklage zu entkräften.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/richterin-will-chef-entfuehrer-aufrufen-ploetzlich-ergreift-christina-block-das-wort_67a527db-db21-4242-9f7d-9bcbdc653546.html

Gestern hat mir @LeonardodV erklärt, wie etwas wegverteidigt wird, um das Strafmaß zu verringern. Hier steht was von Zweifel säen, um die Vorwürfe der Anklage zu entkräften.
Möglicherweise ist das der ganz normale Ablauf in einem Gerichtsverfahren.
Viele Strategien und Manöver.
Bott‘s neue Strategie werden die Juristen hier im Forum bestimmt erkennen.
Ich habe bei den neuesten Äußerungen und Pressemitteilungen den Eindruck, dass die LitigationPR Kampagne mächtig läuft.
Gut dass die Dänen kommen.
Zitat von emzemz schrieb:Frau Bott musste die Kinder vor Hensel retten?
:-))


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gestern um 20:39
Zitat von leonorleonor schrieb:Quelle: https://www.focus.de/panorama/welt/richterin-will-chef-entfuehrer-aufrufen-ploetzlich-ergreift-christina-block-das-wort_67a527db-db21-4242-9f7d-9bcbdc653546.html
Ebenfalls aus dem Artikel (Gespräch am zweiten Tag mit dem Jugendamt):
Dort habe Block Sorgen insbesondere um Theo und dessen schulische Entwicklung gemacht. Auch habe sie von den Schwierigkeiten im Kontakt mit der dänischen Schule und einem Umgang mit den Kindern berichtet.
Da waren die Prioritäten und Hauptsorgen von Frau B. ja gleich klar.
Und schön, dass Herr Bott seine Stimme wieder gefunden hat :trollbier:


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gestern um 20:54
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/sorgerechtsstreit-entscheidung-gegen-mutter-pas-vaeterrechtler-100.html


Der gesamte Artikel ist lesenswert
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Ja, das sehe ich genauso. Ich habe wenig Erfahrungen, was die Arbeit von den Mitarbeitern des Jugendamtes angeht. Aber wenn hier nicht unerhebliche Straftaten im Raume stehen, gehe ich eigentlich davon aus, dass sie zunächst erst einmal "raus" sind. Das LKA hat durchaus Beamte, die in der Befragung von Kindern und Jugendlichen geschult sind. Die Mitarbeiter hätten im Nachgang, also nach der Befragung der Kinder durch diese Beamten, ihren Aufgaben nachkommen müssen. Hier herrschte aus meiner Sicht in dem Zeitraum, als die Kinder bei CB waren, bei den beteiligten Behörden eine gewisse Ratlosigkeit. Vermutlich war sie (auch) der Bekanntheit der Familie Block geschuldet. In weniger bekannten Familien wäre der Ablauf der Ermittlungen wahrscheinlich ein anderer, juristisch nachvollziehbarer, gewesen.
Die Kinder waren nur wenige Tage nach der Obhut bei CB, sie wurden nahezu umgehend zu SH zurückgebracht. Dass das nach der Tat überhaupt so schnell erfolgt ist, ist mE eher positiv zu bewerten. Ein etwaiges Systemversagen lässt sich für mich nicht erkennen.

Zur Zeugin, die krankheitsbedingt entschuldigt wurde: Entweder hat sie Schuldgefühle und meint, sich zu belasten, oder sie hat insgesamt Angst vor einem so großbeachteten Prozess, von dem sogar die BILD livetickert. Es gibt mehr Menschen als man denkt, die lieber keine/ihre Rechte geltend machen, als einen Prozess anzustrengen, wo sie aussagen müssten. Umso mehr gilt das wohl, wenn Menschen sich unter medialer Beobachtung stehend fühlen. Vlt rührte der nervous breakdown da her.


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gestern um 21:05
Zitat von antheanthe schrieb:Da waren die Prioritäten und Hauptsorgen von Frau B. ja gleich klar.
Und schön, dass Herr Bott seine Stimme wieder gefunden hat :trollbier:
Ich halte diesen Beitrag für polemisch und finde ihn (beispielhaft) wirklich überhaupt für gar nichts gut, frage aber fairerweise nach: Was willst du damit sagen?


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gestern um 21:25
@anthe
Über die Sorgen um Theo‘s schulische Entwicklung steht hier noch ein bisschen mehr.
Die Gutachterin hat es in ihrer Befragung aufgegriffen:
Dr. Mareike Schüler-Springorum befragt die Zeugin und Sozialpädagogin Sabine B. Zunächst geht es um die Beschulung des jüngsten Block-Kindes Theodor. Die Gutachterin: „Könnten Sie noch mal konkretisieren, welche Gedanken beziehungsweise Sorgen sich Frau Block gemacht hat?“ Die Zeugin: „Ich habe es so verstanden, dass er, als er in noch Hamburg gelebt habe, schulisch nicht so gut gewesen sei und dass sie sich Sorgen macht, dass er in Dänemark noch mehr abgesackt sei.“
Mareike Schüler-Springorum: „Wurde konkret über Therapiebedürftigkeit gesprochen?“ Die Sozialpädagogin antwortet, Block habe ja Dr. Stefan Rücker gehabt, einen von ihr beauftragten Kinderpsychologen: „Dass sie Unterstützung brauchte, war Frau Block bewusst.“
Wofür Frau Block Unterstützung gebraucht habe, möchte die Gutachterin weiter wissen. Sabine B.: „Einerseits gab es ja diesen langen Sorgerechtsstreit. Andererseits die Silvesternacht, wir wussten ja auch nicht, wie geht es weiter.“
Quelle: https://m.bild.de/regional/hamburg/27-tag-im-live-ticker-was-sagt-das-jugendamt-ueber-christina-block-695e668e9c2c98991fda378b?t_ref=https%3A%2F%2Fhey.bild.de%2F

Richtig konkret wird die Sozialpädagogin in ihrer letzten Antwort nicht.
Klara und Theo hätten ihr und ihrer Kollegin gegenüber nicht gesagt, dass sie zu ihrem Vater zurück möchten.
Klingt Alles so harmonisch.
Astrid Have hat die Eindrücke der Kinder ganz anders beschrieben.


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gestern um 21:35
@klara.verstand
Wenn CB drei Tage nach einer gewalttätigen Entführung von zwei ihrer Kinder mit dem Jugendamt hauptsächlich über die problematische schulische Entwicklung des jüngeren Kindes und ihre eigenen wahrgenommenen Schwierigkeiten mit dessen neuer Schule redet, dann ist das für mich ein Fall von absolut schrägen Prioritäten. Das käme in meinem Universum so ungefähr an zwanzigster Stelle.
Vielleicht ging es ja auch noch um anderes in dem Gespräch, aber das hat die JA-Mitarbeiterin nun mal ausgesagt bzw. darüber wurde in dem Artikel geschrieben.
Der sonst so redselige Doppeldoktor Bott war nach den Einlassungen Barkays für die Journalisten plötzlich wochenlang abgetaucht (gut, bis auf einen Auftritt im RTL-Jahresrückblick um Weihnachten rum und eine Podcast-Episode Ende November). Der abgelehnte Antrag auf Zusammenführung des Sorgerechts- mit dem Strafverfahren kam evtl noch hinzu.
Das ist hier nicht nur mir aufgefallen. Der gestrige "Meilenstein" hat ihm scheinbar wieder Oberwasser verschafft. Und da er selbst ja auch den Mund immer recht voll nimmt, habe ich mir diese kleine Polemik erlaubt.


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gestern um 21:44
Zitat von antheanthe schrieb:enn CB drei Tage nach einer gewalttätigen Entführung von zwei ihrer Kinder mit dem Jugendamt hauptsächlich über die problematische schulische Entwicklung des jüngeren Kindes und ihre eigenen wahrgenommenen Schwierigkeiten mit dessen neuer Schule redet, dann ist das für mich ein Fall von absolut schrägen Prioritäten. Das käme in meinem Universum so ungefähr an zwanzigster Stelle.
Interessant. Aber egal, was willst du damit im konkreten Fall zum Ausdruck bringen?


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gestern um 21:51
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Hatte ich aber auch schon geschrieben, dass ich das extrem schräg finde, dass er offenbar darauf bestanden hat, die Gespräche aufzuzeichnen.
Naja, zumindest hat er es angekündigt und vielleicht auch gronde genannt.
Besser als jemanden heimlich mit Schnurrbart und Sonnenbrille filmen zu lassen oder eine versteckte Kamera mitzubringen - das wäre eher so Block-Stil!
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Und er hatte seit Jahren ein Familienanwalt, mit dem er sich auch zu dieser Problematik hätte besprechen können.
Weiß man das? Seit wann er einen Anwalt involviert hat?
Die Kinder müssten wieder in ihrem Zuhause bei der Mutter sein, um angemessen über die Vorwürfe zu sprechen und zu schauen, ob die Familie Unterstützung brauche. Wenn sie dabei den Wunsch geäußert hätten, beim Vater leben zu wollen, hätte das beim Familiengericht beantragt werden müssen.
Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Zeugin-erhebt-Vorwuerfe-gegen-Vater-der-Block-Kinder-id30217759.html

Ist da so Usus? Dass ein Kind erstmal zurück zu der Person muss, über die Vorwürfe zu Gewalt etc. bekannt wurden??


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

gestern um 21:54
Zitat von klara.verstandklara.verstand schrieb:Interessant. Aber egal, was willst du damit im konkreten Fall zum Ausdruck bringen?
Dass sie die Perspektive, die Gefühle und durchlittenen Nöte ihres Kindes in dieser Situation null sieht, sondern es scheinbar vorrangig um schulische Leistungen geht.
Und außerdem war wieder mal jemand fies zu ihr, nämlich die dänische Schule.


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gestern um 21:55
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Weiß man das? Seit wann er einen Anwalt involviert hat?
Uecker hat im Podcast gesagt, dass er ihn seit ca.10 Jahren kennt. Mit dem Ende der Ehe Block/Hensel begann ihre Zusammenarbeit.


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gestern um 21:55
Zitat von ringelnatzringelnatz schrieb:Ist da so Usus? Dass ein Kind erstmal zurück zu der Person muss, über die Vorwürfe zu Gewalt etc. bekannt wurden??
Nein, das Familiengericht hatte ja in erster Instanz vorläufig entschieden, dass die Kinder in Dänemark bleiben sollen. Das OLG sah es anders.


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