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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

11.829 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Entführung, Dänemark ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 13:33
Zitat von leonorleonor schrieb:Wusste nicht Delling, als er für CB am 1.1. die öffentliche Berichterstattung verfolgte, dass SH niedergeschlagen wurde?
Es ging mir ja darum, woher Dr.C. wusste, dass das Quatsch sein soll.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 13:40
Zitat von OriginesOrigines schrieb:ist schon absurd, auf dieses Level zu kommen, aber so ist das heute, ich weiß). Der bei Strafverfolgungsbehörden kursierende Begriff kommentierte bei Durchstechereien behördlicher Akten das Argument potentiell Verdächtiger: Wieso sollten gerade sie es gewesen sein, es hätte doch auch die Putzfrau im Büro des Staatsanwalts oder Richters sein können.
Dass andere Menschen diesen abfälligen Vergleich ebenfalls nutzen, taugt nicht als Legitimation.

"Aber so ist das heute" ... geht in Richtung 'nix man darf mehr sagen'...

Es ist nicht absurd, sondern respektvoll und wirkt sich positiv auf das Miteinander aus, seine Wort mit Empathie zu wählen. Nix mit "so ist das heute, schon absurd" - das war schon immer so, ist aber zum Glück stärker in den Fokus gerückt und führt dann halt auch mal zu einem kritischen Feedback.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 14:18
Zitat von FrokenLisbethFrokenLisbeth schrieb:Es ist nicht absurd, sondern respektvoll und wirkt sich positiv auf das Miteinander aus, seine Wort mit Empathie zu wählen. Nix mit "so ist das heute, schon absurd" - das war schon immer so, ist aber zum Glück stärker in den Fokus gerückt und führt dann halt auch mal zu einem kritischen Feedback.
Ich halte viel von Respekt, Empathie und Antidiskriminierung. Aber nicht bei jedem Atemzug und jedem abstrakten Begriff. Denn "korrekte" Begriffe helfen denen wenig, denen Benachteiligung und Unrecht widerfährt, erschweren aber ungemein griffige Beschreibungen.

Das ist anders im konkreten Miteinander, also hier im Forum. Oder der korrekten Bezeichnung konkret Betroffener, also Tatverdächtigter oder Angeklagter.

Nur noch am Rande bemerkt sei, dass ich die Empörung über Frau Block und die ihr vorgeworfenen (sich im Prozess zu bestätigen scheinenden) Taten auch als Ausdruck gesellschaftlicher Stereotypen sehe:

Die Tatsache, dass Christiana Block Frau und Mutter ist, ist meinem Empfinden nach nicht unerheblich für das moralische Werturteil, das in der Öffentlichkeit, aber besonders deutlich hier im Thread sichtbar wird. Wie nicht selten, wenn Frauen wegen schwerer Straftaten belangt werden. Wäre sie Mann und Vater, würden sich sozialen Narrative bestätigen und wären viel weniger aufgeladen: Männer: skrupellos, empathielos, gewaltbereit. Es sind zumeist Männer, die missbrauchen, vergewaltigen, töten.

Scheinen solche Zuschreibungen nun auf eine Frau zu passen, dann steigert das die Empörung, das Unrecht der Tat. Denn Frauen sind sonst nicht so. Sollen so nicht sein. Dürfen so nicht sein. Nach dieser Schablone verstößt Frau Block nicht nur gegen die Strafgesetze, sondern auch gegen die "besseren Eigenschaften" ihre Geschlechts und ganz besonders gegen ihre Pflichten als Mutter. Mütter sollen behüten, umsorgen, sich aufopfern. Die Frau, die das nicht tut oder nicht kann, die hat nicht nur Strafe verdient, sondern auch sträflich versagt.


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um 14:24
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Es ging mir ja darum, woher Dr.C. wusste, dass das Quatsch sein soll.
Sorry, vielleicht stehe ich auf dem Schlauch….

Könnte er durch das Foto von den unversehrten, friedlich schlafenden Kinden, zu so einer Schlussfolgerung kommen?

Das hatte er von CB und mit ihr war er in telefonischem Kontakt.


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um 14:41
Zitat von leonorleonor schrieb:Das hatte er von CB und mit ihr war er in telefonischem Kontakt.
Ja und Frau Block meinte, sie hätte von Gewaltvorwürfen erst später aus den Medien erfahren. Sie will gar nichts über den Ablauf erfahren haben. Erst später habe sie Olga kontaktiert und sie mit den Vorwürfen konfrontiert. Die habe aber in Abrede gestellt, dass es derartige Gewalt, wie von SH behauptet, gegeben habe.

Nun weiß aber Dr.C. schon am Vormittag des 2.1., dass der Gewaltvorwurf „Quatsch“ wäre. Heißt für mich auch, dass er dies von CB weiß. Das bedeutet wiederum, sie hatte bereits auf dem Bauernhof mit den Entführern über den Tatablauf gesprochen. Wäre ja auch logisch, dass man dies erfragt, es sei denn man ist wie CB von der gespenstischen Atmosphäre und den maskierten Männern auf dem Bauernhof so eingeschüchtert, dass man derartige Fragen sich nicht zu stellen wagt.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 14:49
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Ja und Frau Block meinte, sie hätte von Gewaltvorwürfen erst später aus den Medien erfahren
Im Video von der Demo in Dänemark (war abrufbar auf dem YouTube Kanal von Stefan Rücker) ist deutlich zu hören wie SH den Demonstranten / in die Kamera sagt:
"Wissen Sie was Sie meinem Sohn da antun? Der kleine da. Sie schützen eine Täterin. Frau Block hat die Kinder geschlagen."

Der Sprecher im Off ordnet dies wie folgt ein:
"Den Vorwurf, die Kinder zu schlagen, hat bisher niemand an Christina Block gerichtet. Stephan Hensel ist der einzige der von Gewalt spricht".

Anschließend ist noch eine Demonstrationsteilnehmerin zu sehen, die das gesagte pro Block einordnet. Das wird CB ja wohl definitiv gesehen haben.


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um 14:51
@Salamander32

Es geht um die angewandte Gewalt bei der Entführung.


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um 14:52
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Es geht um die angewandte Gewalt bei der Entführung
Mein Fehler. Danke!


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um 14:59
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Die Tatsache, dass Christiana Block Frau und Mutter ist, ist meinem Empfinden nach nicht unerheblich für das moralische Werturteil, das in der Öffentlichkeit, aber besonders deutlich hier im Thread sichtbar wird.
Sehe ich nicht so.
Ich glaube, dass die hier geäußerte Empörung mehr damit zusammenhängt, dass eine reiche Hamburger Familie glaubte, kraft ihres "Standes", ihrer Mittel und ihrer Verbindungen zu einem ihr vermeintlich zustehenden "Recht" zu kommen und dabei buchstäblich bereit war und ist, über Leichen zu gehen.
Und es zeigt sich ja im Prozessverlauf immer wieder, wie sehr der Familienname anscheinend imstande war, Staatsbedienstete wie Jugendamt und Polizei in ihrer Arbeit zu beeinflussen.


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um 15:17
Zitat von antheanthe schrieb:Sehe ich nicht so.
Ich glaube, dass die hier geäußerte Empörung mehr damit zusammenhängt, dass eine reiche Hamburger Familie glaubte, kraft ihres "Standes", ihrer Mittel und ihrer Verbindungen zu einem ihr vermeintlich zustehenden "Recht" zu kommen und dabei buchstäblich bereit war und ist, über Leichen zu gehen.
Das ist sicher auch ein sehr wichtiger Aspekt. Wäre Frau Block Grundsicherungsempfängerin und hätte sie einen Entführungs-Trupp gegen ein paar Bier aus der selben sozialen Schicht rekrutiert, wäre das Interesse bei Weitem geringer.

Nur ist nun die Frage, ob Frau Block härter bestraft werden sollte oder dürfte, weil sie ihr Geld und ihre Ressourcen eingesetzt hat, um ihre Ziele zu erreichen. Keine Ahnung, wie das Gericht das sehen wird (wenn es um die Strafzumessung geht). Wenn die Strafe gleich bleibt, und sich unsere Empörung darauf gründet, dass sie Möglichkeiten hatte, die wir nicht haben, dann gibt das ethisch jetzt nicht wahnsinnig viel her, denn das Unrecht der Tat bleibt gleich.

Ist nicht das ganze Geld nicht Fluch und Segen zugleich? Verbauten nicht die Möglichkeiten, fremde Kräfte anzuheuern und seinen (mutmaßlichen) Willen exekutieren zu lassen, die einfachen und menschlichen Möglichkeiten? Wären die Kinder ohne die Bürde des Reichtums vielleicht gar nicht in die Arme des Vaters getrieben worden?

Hypothetische Fragen, aber für mich ist Frau Block in diesem Theater immer auch eine tragische Figur. Die auch ein Stückchen Mitgefühl verdient hat, der zuzugestehen ist, dass ihr Schmerz und ihre Verzweiflung angesichts des Verlusts ihrer beiden Kinder ihren Sinn für Vernunft, Empathie und die Grenzen zulässigen Handelns vernebelt haben.


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um 15:24
Wer ist Alexander L.? War das ein Hotelangestellter?
Es soll weitergehen mit der Aussage des Polizisten zur Vernehmung des Zeugen Alexander L.
Quelle: https://www.google.com/amp/s/www.tag24.de/thema/block-prozess/block-prozess-sicherheitsunternehmer-spricht-von-geloester-stimmung-kurz-nach-der-entfuehrung-3481749-amp


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um 15:42
Zitat von VivaceVivace schrieb:Wer ist Alexander L.? War das ein Hotelangestellter?
Ein Front-Office Manager. Ist er zumindest jetzt.


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um 15:57
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Nur ist nun die Frage, ob Frau Block härter bestraft werden sollte oder dürfte, weil sie ihr Geld und ihre Ressourcen eingesetzt hat, um ihre Ziele zu erreichen.
Die von ihr eingesetzten Ressourcen und Mittel führten zu schweren Straftaten. Diese werden jetzt geahndet, aber doch nicht die verwendeten Mittel.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Ist nicht das ganze Geld nicht Fluch und Segen zugleich? Verbauten nicht die Möglichkeiten, fremde Kräfte anzuheuern und seinen (mutmaßlichen) Willen exekutieren zu lassen, die einfachen und menschlichen Möglichkeiten? Wären die Kinder ohne die Bürde des Reichtums vielleicht gar nicht in die Arme des Vaters getrieben worden?
Das ist mir zu apologetisch.
Frau Block hatte die Wahl vieler verschiedener Mittel. Sie scheint jedoch von Anfang nur diese als geeignet gesehen zu haben: den Vater maximal unter Druck zu setzen, ihm alles mögliche zu unterstellen, irgendwann sogar der Versuch, ihn zu "kaufen".
Und das bei völliger Mißachtung des Kindeswohls und Kindeswillens - es wurde kein Unterhalt gezahlt, kein Kontakt der Geschwisterkinder untereinander ermöglicht (Hensel hatte angeboten, Greta könne ihre Geschwister in Begleitung in Dänemark treffen, das wollte CB nicht), von der gravierenden Beeinträchtigung eines ganz normalen Alltags in Dänemark gar nicht erst angefangen.


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um 16:40
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Nun weiß aber Dr.C. schon am Vormittag des 2.1., dass der Gewaltvorwurf „Quatsch“ wäre. Heißt für mich auch, dass er dies von CB weiß. Das bedeutet wiederum, sie hatte bereits auf dem Bauernhof mit den Entführern über den Tatablauf gesprochen.
Danke, jetzt habe ich es verstanden!!

@Salamander32
Danke auch für deine Info zum Video!

Dass die Israelis Gepäck zurückgelassen haben, spricht ja dafür, dass sie nicht dachten, überstürzt abreisen zu müssen. Mich hätte heute interessiert, was der Front-Office Manager da gemauschelt hat.

Bott behauptete heute wieder, dass die Anklage ein Kartenhaus wäre und in sich zusammen fallen würde.
Das Treffen am 28.12. hätte nicht stattgefunden und es gäbe auch keine Beweise.

Wenn doch aber 5 Menschen davon berichten, dann kann eine Kammer doch nicht darüber hinwegsehen?

Ich habe noch eine Bemerkung von Philipp v.d.Meden gefunden:
Auch an diesem 40. Verhandlungstag äußerte sich Bott noch einmal ausführlich. Das sei nicht der Platz für ein vorgezogenes Plädoyer, ermahnte ihn die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt schließlich. Der Anwalt Hensels, Philip von der Meden, wählte scharfe Worte und bezeichnete Botts Erklärung als "allgemeine Schwafelei", die nur die Zeit stehle. Bott wiederum warf der Seite der Nebenklage vor, mit solchen Aussagen nur Überschriften für die Presse produzieren zu wollen.
Quelle: https://web.de/magazine/panorama/maskierte-maenner-hotel-wusste-christina-block-42026500

Ich finde PvdM echt gut.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 16:45
Zitat von leonorleonor schrieb:
Auch an diesem 40. Verhandlungstag äußerte sich Bott noch einmal ausführlich. Das sei nicht der Platz für ein vorgezogenes Plädoyer, ermahnte ihn die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt schließlich. Der Anwalt Hensels, Philip von der Meden, wählte scharfe Worte und bezeichnete Botts Erklärung als "allgemeine Schwafelei", die nur die Zeit stehle. Bott wiederum warf der Seite der Nebenklage vor, mit solchen Aussagen nur Überschriften für die Presse produzieren zu wollen.
Quelle: https://web.de/magazine/panorama/maskierte-maenner-hotel-wusste-christina-block-42026500

Ich finde PvdM echt gut.
Besonders interessant ist ja jedes Mal aufs Neue, diese gebetsmühlenartigen Vorwürfe in alle Richtungen - zu Dingen, die die Beklagtenseite ihrerseits permanent selbst macht. Einfach nur lächerlich.


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um 16:49
Zitat von antheanthe schrieb:Frau Block hatte die Wahl vieler verschiedener Mittel. Sie scheint jedoch von Anfang nur diese als geeignet gesehen zu haben: den Vater maximal unter Druck zu setzen, ihm alles mögliche zu unterstellen, irgendwann sogar der Versuch, ihn zu "kaufen".
Und das bei völliger Mißachtung des Kindeswohls und Kindeswillens - es wurde kein Unterhalt gezahlt, kein Kontakt der Geschwisterkinder untereinander ermöglicht (Hensel hatte angeboten, Greta könne ihre Geschwister in Begleitung in Dänemark treffen, das wollte CB nicht), von der gravierenden Beeinträchtigung eines ganz normalen Alltags in Dänemark gar nicht erst angefangen.
Den Vater mit KiPo- Vorwürfen vernichten und seinen Anwalt gleich mit. So viel Zeit kurz zu stoppen um sich zu fragen ob das richtig ist, was man den Kindern damit zumutet aber wahrscheinlich keinen Gedanken daran verschwendet.

Nee, Mitleid kommt bei mir kein Funke auf. Ich hätte auch mit dem Vater kein Mitleid, wäre er es gewesen, der sich derart krimineller Machenschaften bedient hätte - natürlich gilt für CB noch die Unschuldsvermutung und ich sage nur meine Meinung.

Mein Mitgefühl gehört der Familie in Dänemark und der in HH verbliebenen Tochter, die ja auch von Löwenmama mit ins Geschehen gezogen wurde.
Zitat von leonorleonor schrieb:Ich finde PvdM echt gut.
Ich auch. Er ist so wie ich mir "meinen" Anwalt wünschen würde, falls ich jemals einen brauche. Unaufgeregt, immer auf dem Punkt.


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um 16:53
Zitat von KerzenKerzen schrieb:und ausgerechnet diese Kinder waren ja mehr als gewohnt an die Polizei, seit Jahren waren sie (zumindest) mit die dänische Polizei vertraut.
So ist es. Und ihnen war deshalb auch klar, dass sie Polizisten nicht als "Bedrohung" sehen müssen. Im Gegenteil, die Kinder erhofften sich Hilfe von ihnen. Wäre dem nicht so, wäre der Notfallknopf nicht gedrückt worden. Dementsprechend wurde ein Gespräch zwischen den Kindern und der Polizei in Hamburg nur aus einem Grund verhindert - CB wusste, in welcher Form sich die kids bei den Beamten äußern würden. Das bestätigt ja auch die Korrespondenz.
Zitat von LeonardodVLeonardodV schrieb:Korrespondenz vom Nachmittag des 3.1. hierzu:
Zitat von HillepilleHillepille schrieb am 22.01.2026:03.01.24, 14:53:14 Uhr: ausgehende Nachricht an Dr. _Dringende Bitte Christina: kein Talk der Kids mit Polizei. Die seien abgerichtet, sofort
um Hilfe zu rufen. Wie zu erreichen? Was sagt
? Weiss er jetzt von Päd? Liebe
Grüße"
Beitrag von Hillepille (Seite 451)

Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Meine Güte Frau Pinar! Wie peinlich kann man denn sein?
Zitat von VivaceVivace schrieb:Sie entwickelt sich immer mehr zur Diva.
Bei diesem Prozess fällt sie wirklich immer wieder negativ auf. Und gerade heute - wegen einer Verzögerung von ~ 30 Minuten ein Fass aufzumachen, das ist vollkommen absurd.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Nur noch am Rande bemerkt sei, dass ich die Empörung über Frau Block und die ihr vorgeworfenen (sich im Prozess zu bestätigen scheinenden) Taten auch als Ausdruck gesellschaftlicher Stereotypen sehe:

Die Tatsache, dass Christiana Block Frau und Mutter ist, ist meinem Empfinden nach nicht unerheblich für das moralische Werturteil, das in der Öffentlichkeit, aber besonders deutlich hier im Thread sichtbar wird. Wie nicht selten, wenn Frauen wegen schwerer Straftaten belangt werden. Wäre sie Mann und Vater, würden sich sozialen Narrative bestätigen und wären viel weniger aufgeladen: Männer: skrupellos, empathielos, gewaltbereit. Es sind zumeist Männer, die missbrauchen, vergewaltigen, töten.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Scheinen solche Zuschreibungen nun auf eine Frau zu passen, dann steigert das die Empörung, das Unrecht der Tat. Denn Frauen sind sonst nicht so. Sollen so nicht sein. Dürfen so nicht sein. Nach dieser Schablone verstößt Frau Block nicht nur gegen die Strafgesetze, sondern auch gegen die "besseren Eigenschaften" ihre Geschlechts und ganz besonders gegen ihre Pflichten als Mutter. Mütter sollen behüten, umsorgen, sich aufopfern. Die Frau, die das nicht tut oder nicht kann, die hat nicht nur Strafe verdient, sondern auch sträflich versagt.
Zitat von antheanthe schrieb:Sehe ich nicht so.
Ich glaube, dass die hier geäußerte Empörung mehr damit zusammenhängt, dass eine reiche Hamburger Familie glaubte, kraft ihres "Standes", ihrer Mittel und ihrer Verbindungen zu einem ihr vermeintlich zustehenden "Recht" zu kommen und dabei buchstäblich bereit war und ist, über Leichen zu gehen.
Und es zeigt sich ja im Prozessverlauf immer wieder, wie sehr der Familienname anscheinend imstande war, Staatsbedienstete wie Jugendamt und Polizei in ihrer Arbeit zu beeinflussen.
Bin da ganz bei @anthe . Für mich persönlich macht es keinen Unterschied, ob ein Mann oder eine Frau ein Verbrechen begehen. Og Rollenzuschreibungen sind veraltert und klischeehaft. Die Mutter als die Gute, sich sorgende und fürsorgliche Instanz - dieses Bild existiert doch nur in den Köpfen derer, die ihr diese Eigenschaften (in diesem Kontext) zuschreiben und nicht in denen der Personen, die sie für ihr Handeln bestraft sehen wollen. Nicht aufgrund ihres Geschlechts, sondern aufgrund der Taten.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:nicht das ganze Geld nicht Fluch und Segen zugleich? Verbauten nicht die Möglichkeiten, fremde Kräfte anzuheuern und seinen (mutmaßlichen) Willen exekutieren zu lassen, die einfachen und menschlichen Möglichkeiten? Wären die Kinder ohne die Bürde des Reichtums vielleicht gar nicht in die Arme des Vaters getrieben worden?
Das Geld spielte beim Umgang mit den Kindern zu Anfang überhaupt keine Rolle. CB hatte alle Möglichkeiten. Die Kinder wollten eine Entschuldigung hören, sie wollten, dass sich Dinge ändern, sich das Verhalten ihrer Mutter ihnen gegenüber ändert, nicht mehr und nicht weniger.

"Die Bürde des Reichtums" trieb sie auch nicht in die Arme des Vaters, eine Formulierung die auf mich im übrigen wieder sehr negativ wirkt. Es war das og Verhalten, das sie dazu brachte bei ihrem Vater bleiben zu wollen.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Hypothetische Fragen, aber für mich ist Frau Block in diesem Theater immer auch eine tragische Figur. Die auch ein Stückchen Mitgefühl verdient hat, der zuzugestehen ist, dass ihr Schmerz und ihre Verzweiflung angesichts des Verlusts ihrer beiden Kinder ihren Sinn für Vernunft, Empathie und die Grenzen zulässigen Handelns vernebelt haben
Ich gestehe ihr durchaus zu, dass es für sie schmerzhaft war, dass ihre Kinder bei SH und seiner Familie bleiben wollten, keinen Kontakt zu ihr wünschen, sie vollkommen ablehnen. Das muss für eine Mutter furchtbar sein. Da sie aber Möglichkeiten hatte und diese nicht nutzte, stattdessen immer weiter eskalierte und letztendlich auch vor kriminellen Aktivitäten nicht zurückschreckte, hat sie kein Mitleid verdient, mMn.

SH und seine neue Familie war ihr egal, sie wollte deren Existenz zerstören, sie wollte die Kinder zwingen wieder bei ihr zu leben, ungeachtet der Wünsche der Kinder. Sie setzte Klara und Theo einer Traumatisierung aus usw usw. Und das alles, um IHRE Wünsche und Vorstellungen (und die ihres Vaters) durchzusetzen, komme was wolle. Das hat nichts mit Reichtum zu tun oder ihrer Rolle als Frau, das ist purer Egoismus, Skrupellosigkeit und jetzt auch Feigheit, zu ihren Entscheidungenen zu stehen.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 17:16
Der Nachmittag war heute deutlich ruhiger. IB hatte Details aus dem Verhör vorgehalten, die aus meiner Sicht nichts zur Wahrheitsfindung beitrage. Es war vermutlich wieder nur ein Versuch Material zur Diskreditierung des Zeugen zu sammeln. Ich fand es in dem Moment zum Fremdschämen, da es die Privatsphäre der Kinder anging. Die bisherige Berichterstattung lässt das immerhin aus.

Was bisher glaube ich nicht berichtet wurde sind Details vom LKA zur Auswertung der Devices. Der Zeuge wollte keine konkreten Angaben machen bzw. meinte er dürfe das auch nicht. MV hatte u.A. zwei Tools konkret angesprochen, die zur Analyse verwendet wurden: irgendwas mit X.. Xatar oder so (finde ich aber nichts zu) und Cellebrite. Darauf hatte der Zeuge den Einsatz dieser Tools bestätigt. Gibt das evtl. Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit ob und in welchem Zeitraum bisher "ungeknackte" Devices wie das Handy von CB damit geöffnet werden können?

Achso, und der Zeuge meinte bei allen Verhören wurde eine "digitale Spinne" eingesetzt.


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 17:22
Zitat von ottercatottercat schrieb:Achso, und der Zeuge meinte bei allen Verhören wurde eine "digitale Spinne" eingesetzt
Was ist das?
Habe ich noch nie gehört


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Prozess wegen Kindesentführung gegen Christina Block u. a.

um 17:23
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Was ist das?
Habe ich noch nie gehört
Ich hatte das auch noch nie gehört. Es geht um das Gerät auf dem Tisch, was das Verhör aufzeichnet. Ein Verteidiger nannte es später nur noch "Spinne".

Aufhängungen für z.B. Studiomikrofone werden Spinne genannt, vielleicht kommt das daher.


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