Origines schrieb:Seitdem der Prozess läuft, wurde hier im Thread das Thematisieren von Sachverhalten, die nicht angeklagt waren, immer wieder kritisiert.
Nun, im Endeffekt geht es auch um die Glaubwürdigkeit der Kinder, die sagen, dass es im Hause ihrer Mutter Gewalt gab.
Und das ja auch als Grund angeben, nicht mehr bei ihr leben zu wollen.
Auf diesen Aspekt, nämlich was die Kinder wollen/sagen, ist mir persönlich (noch) zu wenig Augenmerk in dem ganzen Verfahren. Nach meinem Geschmack wird das manchmal nicht genug gewürdigt - so auch in dem Beitrag von WElt, den ich für unterschwellig tendenziös und suggestiv halte.
Frau Block präsentiert sich als die "betrogene" Mutter, der die Kinder mir nix Dir nix entzogen wurden, alles aus heiterem Himmel, mit der Begründung, der Ex-Mann sei ein teufelsähnliches Wesen. Die Kinder haben "fröhlich und gut" bei ihr gelebt.
Damit stellt sie sich dar als treusorgende liebende Mutter, die ihre Kinder stets liebevoll im Blick hatte etc.
Nun sagen die Kinder allerdings etwas ganz anderes - und stärker noch: handeln sogar ganz anders. Was macht die Block-Seite damit? Anstatt da mal aufzuhorchen und sich zu fragen, wie die Kinder zu solchen Aussagen kommen, wird verneint, runtergespielt, für unwahr erklärt usw.
Und DAS ist aus meiner Sicht ein sehr zentraler Punkt in diesem Verfahren hier und auch der Grund, warum es überhaupt zu dieser Eskalation gekommen ist.
Die Nachbarin hat auf diesen Aspekt einfach nochnmal aufmerksam gemacht durch ihre - wie ich finde - durchaus mutige Aussage.
Ja, auch wenn dieser Umstand, dass Theo da im Regen gestanden hat, nicht direkt angeklagt ist in diesem Prozess, geht es doch auch um ein Bild, das vermittelt werden soll von der Blockschen Seite. Und dieses Bild mal zu hinterfragen, gehört aus meiner Sicht durchaus zu dem Prozess.