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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

19.262 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 09:45
Zitat von JohnCoffeyJohnCoffey schrieb:Ab drei Jahren gehts in den Kindergarten, davor ist es die Kinderkrippe. Meist sind Kinderkrippe und Kindergarten in einem Komplex untergebracht.

Somit kann es sein, dass Fabian mit zwei Jahren in einer Kinderkrippe betreut wurde.
Ja, stimmt, wenn es um die Begrifflichkeit geht.

Oft ist die Krippe auch ein Teil der KiTa. Was ich sagen wollte: Fabian hätte durchaus schon mit zwei Jahren in einer solchen Einrichtung betreut werden können, als Antwort auf:
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Ich rede aber von der Zeit als knapp 2-jähriges Kleinkind.
Da gibt es schon Kindergarten? Glaube ich nicht, kenne mich aber da auch nicht aus.
War dann ein Missverständnis meinerseits; mir ging es generell um die außerfamiliäre Betreuung.
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:In dieser Ansammlung von Häusern - genannt Groß Breesen - gibt es bestimmt weder Krippe noch Kita.
Das bedeutet entweder morgens + nachmittags Fahrerei oder doch die Oma.
Aber in Güstrow.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:02
Zitat von JohnCoffeyJohnCoffey schrieb:Ich nehme auch an, dass Dorina nicht im Besitz eines Autos ist. Sie hätte sonst nicht die Zeiten als Arbeitsweg. Außerdem hat sie in ihrer Vernehmung angegeben, dass sie immer gefahren wurde, mal vom Bruder (zur Polizei wg. Vermisstenanzeige) oder Freundin zu den Aussagen. Es wurde auch einmal die Cousine genannt, die als Fahrerin fungierte.
Siei wurde vor Gericht gefragt, ob am Tattag ihr Auto funktionsfähig war, worauf sie keine Antwort hatte. Ich gehe davon aus, dass sie das Auto, da Arbeitsstätte nicht sehr weit entfernt, nur selten genutzt hat. Und dass sie infolge Suche psychisch nicht in der Lage war, selbst zu fahren.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:22
Zitat von abgelenktabgelenkt schrieb:Hier gab es aber keine tendenziell wichtigen und potentiell wahren Aussagen der beiden, für die die Vereidigung dann Zünglein an der Waage zur Beurteilung wäre. Vielmehr nur Gemaure... Sofern man annehmen will, dass grenze an Aussageverweigerung, käme potentiell eine Folge nach §70 StPO bis hin zur Erzwingungshaft in Betracht, auch hierfür kommt es aber auf Verhältnismäßigkeit und potentielle Bedeutung der Aussage an... Würde ich hier nicht erwägen, bringt ausser nem potentiellen Befangeheitsantrag gar nichts.
Einen Pudding kann man nicht am die Wand nageln, auch mit zusätzlichen Nägeln nicht.
"Ich erinnere mich nicht", "Weiss ich nicht mehr." " Das hatte ich so nicht gemeint." ist halt nichts , wo man jemandem das Gegenteil beweisen kann.

Und wenn sich wirklich jemand nicht erinnert, dann nützt auch keine Erzwingungshaft, um die Erinnerung aufzufrischen.
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Hast Du hierzu einen Link für mich??
Weißt Du, was man landläufig als Ironie bezeichnet?
Natürlich hat er ihr die Protzkarre nicht aufgeschwätzt, aber das war eine Antwort auf einen Beitrag, der mutmaßte, MR habe ihr ohen Absprache 4 Ponys geschenkt und sie dann hängen lassen.
Und wenn er ihr schon die Ponys ungewollt aufs Auge gedrückt hat, dann wird er ihr vielleicht auch eingeredet haben, dass sie unebdingt so eine Riesenkarre unterm Hintern braucht.
Zitat von Hexe40Hexe40 schrieb:Auch hast Du mir meine nachfolgende Frage zu Deinem Beitrag..
- Beitrag von Hexe40 (Seite 1.017) - immer noch nicht beantwortet.
Ja, weil andere diesen meinen Beitrag offenbar verstanden haben, denn sie haben sinnvoll drauf antworten können.
Ich verstehe überhaupt nicht, was Du daran nicht zu verstehen ist?
Wenn Du was an dem Beitrag verstehst, dann sag halt, welchen Teil des Satzes Du nicht verstehst, dann mach ich mir gerne die Mühe, es extra für Dich noch mal zu erläutern.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:29
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:In dieser Ansammlung von Häusern - genannt Groß Breesen - gibt es bestimmt weder Krippe noch Kita.
Das bedeutet entweder morgens + nachmittags Fahrerei oder doch die Oma.
Zitat von soomasooma schrieb:Aber in Güstrow.
Aber beim hier diskutierten Wechselmodell (1 Woche bei der Mutter, 1 Woche beim Vater) hätte das ja eben bedeutet, dass ein Elternteil an den Tag, an denen er/sie zuständig ist, fast 70 km hätte fahren müssen, um Fabian in die Krippe/den Kindergarten zu bringen. (Groß Breesen --> Güstrow = 17 km )
Und ich glaube nicht, dass es möglich ist, ein Kind in zwei Kindergärten anzumelden, damit es eine Woche in den in Güstrow und die andere in den in der Nähe von Groß Breesen gehen kann. Erstens würde dadurch 2 Plätze blockiert und zweitens wäre das sicher nicht optimal für die Betreuung des Kindes, weil es sich ja gar nicht richtig einleben kann.
Ich vermute deshalb, dass auf Hinwirken des Vaters zunächst das Wechelmodell gewählt wurde (entweder 1Woche hier, 1 Woche da oder eben die 2 zu 3 Tage mit wechselndem Wochenendaufenthalt), dass man dann aber schnell erkannt hat, dass das bei Eltern, die rel. weit auseinander wohnen doch einige organisatorische Herausforderungen mit sich bringt. Spätestens eben, wenn das Kind in den Kindergarten/die Krippe gehen soll.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:31
Warum war der Erzeuger eigentlich für die Polizei nicht erreichbar? Das hat er ja vor Gericht kritisiert.
Er konnte nachweislich während der Arbeit - und ich meine nicht nur den Tattag - permanent mit Gina SN austauschen, telefonieren, Nachrichten schreiben. Warum genau war er für die Polizei nicht erreichbar? Und wie kann man bei einem handwerklichen Beruf nonstop sein Handy nutzen?

Mich irritiert einfach, dass er den Behörden das zum Vorwurf macht.

Dann seine Angabe vor Gericht, dass er weil er ja abgehört wurde, nicht darüber am Telefon gesprochen hat. Wer macht denn sowas, wenn es um den Verbleib oder ein mögliches Geständnis am Telefon geht? Warum war es nicht in seinem Interesse, dass genau darüber gesprochen wird, wenn sich die ganze Abhöraktion ja explizit darum drehte?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:31
Zitat von soomasooma schrieb:
Zitat von JohnCoffeyJohnCoffey schrieb:Ab drei Jahren gehts in den Kindergarten, davor ist es die Kinderkrippe. Meist sind Kinderkrippe und Kindergarten in einem Komplex untergebracht.

Somit kann es sein, dass Fabian mit zwei Jahren in einer Kinderkrippe betreut wurde.
Ja, stimmt, wenn es um die Begrifflichkeit geht.
Nee, is nicht nur ne Begrifflichkeit, es sind zwei unterschiedliche Bildungstypen mit unterschiedlich ausgebildeten Betreuern. So wie Kindergarten und Schule. Daher gibt es auch unterschiedliche Bezeichnungen.




###
In Groß Breesen gibt es keinen Kindergarten, aber in Zehna gibt es Kinderkrippe und Kindergarten.

Wobei ich allerdings anmerken muss, dass ich nicht annehme, dass Dorina mit Fabian jemals in Groß Breesen gewohnt hat, auch nicht während der Partnerschaft mit M.R.
Es ist daher anzunehmen, dass Fabian in Güstrow zur Krippe ging, wenn er denn eine solche besucht hatte.

Es gäbe auch die Möglichkeit der Unterbringung bei einer sog. "Tagesmutter".


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:39
Zitat von InterestedInterested schrieb:
Zitat von JohnCoffeyJohnCoffey schrieb:Ich nehme auch an, dass Dorina nicht im Besitz eines Autos ist. Sie hätte sonst nicht die Zeiten als Arbeitsweg. Außerdem hat sie in ihrer Vernehmung angegeben, dass sie immer gefahren wurde, mal vom Bruder (zur Polizei wg. Vermisstenanzeige) oder Freundin zu den Aussagen. Es wurde auch einmal die Cousine genannt, die als Fahrerin fungierte.
Siei wurde vor Gericht gefragt, ob am Tattag ihr Auto funktionsfähig war, worauf sie keine Antwort hatte. Ich gehe davon aus, dass sie das Auto, da Arbeitsstätte nicht sehr weit entfernt, nur selten genutzt hat. Und dass sie infolge Suche psychisch nicht in der Lage war, selbst zu fahren.
Das ist mir entgangen.
Da ich mich gewundert habe, dass sie immer gefahren wurde, habe ich noch nach Hinweisen zum eigenen Pkw gesucht.
Und als anfangs angenommen wurde, dass Fabian zum Bahnhof ging, um mit dem Bus zu seinem Vater zu fahren, habe ich gemutmaßt, dass wohl kein Auto vorhanden sei.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:44
Zitat von JohnCoffeyJohnCoffey schrieb:In Groß Breesen gibt es keinen Kindergarten, aber in Zehna gibt es Kinderkrippe und Kindergarten.
Mit Verlaub, ich glaube, Du hast das Problem nicht verstanden.
Was nutzt Dorina in "ihrer Woche" die Krippe oder Kita in Zehna?

@Grillage heute 10:29 h
hat es auf den Punkt gebracht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:47
@Interested
Ich meine mich daran zu erinnern, dass es auch am Auffindetag- und ich bin mir nicht ganz sicher auch schon an den Tagen zuvor- berichtet wurde, der Vater sei nicht erreichbar.

Und ich habe da ein Interview mit einem Sprecher der Polizei im Hinterkopf. Kannst du dich eventuell daran erinnern?

MR wird während der Suche sicherlich von der Arbeit frei gestellt worden sein. Und nach dem ersten und bisher einzigen Interview vor der Kamera dicht gemacht haben.

Dicht nach allen Seiten.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:53
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Mobbing ist für mich ein Modewort geworden. Genaues zu dem Hort wissen wir nicht.

Ich rede aber von der Zeit als knapp 2-jähriges Kleinkind.
Da gibt es schon Kindergarten? Glaube ich nicht, kenne mich aber da auch nicht aus.
Modewort Mobbing? Eher im Gegenteil. Mobbing wird von Kindern oft genug verheimlicht und sie leiden im Stillen. Pädagogen geben deswegen Tipps, woran man merkt, dass ein Kind gemobbt wird. In genug Schulen gibt es mittlerweile auch mindestens einen Sozialarbeiter.

Und hier nochmal Studien:
Beinahe jeder vierte Jugendliche im Alter von 15 Jahren gibt in der PISA-Studie der OECD an, regelmäßig insbesondere in der Schule zum Opfer verbaler, psychischer oder körperlicher Angriffe durch Gleichaltrige zu werden.
Quelle: DAK

oder hier:
Mehr als die Hälfte der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen hat den Eindruck, dass psychische Gewalt und Formen des Mobbings unter Schülerinnen und Schülern nach der Pandemie zugenommen haben. 44 Prozent sehen auch eine Zunahme von körperlicher Gewalt
DGUV

und hier:
Fast jeder zweite Jugendliche in Deutschland (46 Prozent) ist von Mobbing betroffen. Und: Nahezu 80 Prozent sprechen einer Online-Umfrage der Aktion Mensch zufolge selten oder nie darüber. Gründe seien Angst, Scham oder Hoffnungslosigkeit, teilte die Organisation mit.
Quelle: ZDF heute

Wie kommst du also drauf, es wäre ein Modewort?!

Ein Kind hat ab drei Jahren bis zum Schuleintritt einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kita-Platz. Ab dem ersten bis dritten Lebensjahr gehen Kinder, bei vorliegender Notwendigkeit - z. B. Arbeit - in die Krippe. Gibt einige, die das auch als Kita bezeichnen. Die Krippe ist auch oft in der Kita integriert, aber ein extra Bereich.
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Sagen wir es mal so: in der Regel deutet es sich an. Die Art und Weise, wie das Gericht den Zeugen vernimmt, dürfte zeigen, was sie von seinen Aussagen hält. Eventuell wird schärfer nachgefragt. Vielleicht noch einmal zur Wahrheit ermahnt, die Gegenseite verlangt Vereidigung, usw. Aber konkret sagen, wie es eine Aussage bewertet hat, wird das Gericht erst in der Urteilsverkündung.

Handelt es sich bei dem Beeinflusser um den Angeklagten, kommt es ein wenig auf die Anklage an, ob er sanktioniert werden kann. Bei Mord gibt es nur lebebslänglich, da kann man nichts verschärfen. Bei anderen Anklagen theoretisch schon, aber das Gericht wird nicht sagen: "Und weil sie den Zeugen Z beeinflusst haben, legen wir noch ein Jahr drauf." Es wird eher ein wenig herumschwafeln von wenig Einsichtsfähigkeit, wenig Reue, hoher krimineller Energie oder was auch immer und einfach ein Strafmass festlegen, das es für angemessen hält.
Vielen Dank für die ganzen Erläuterungen! Hilft mir sehr beim Verständnis!


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 10:59
Zitat von wobelwobel schrieb:Das ist etwas, das mir nach wie vor unverständlich ist.
Hat sie wirklich so wenig Ahnung vom Wert des Geldes, dass ihr die hohen Kosten garnicht bewußt sind?
Ich kenne ja auch Leute, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben und zu glauben scheinen dass a) alle anderen Menschen monatlich mindestens 5.000€ aufs Konto überwiesen kriegen und b) dass ihnen entsprechend ja dann auch 2.000-3.000€ zustehen würden auch wenn sie nicht arbeiten können... Aber normal ist das ja nun wirklich nicht.
Ich glaube ja. Jemand, der jeden Tag in einem Drogeriemarkt Regale einräumt wie Dorina weiß halt, wie viele Stunden er arbeiten muss, um 10 €, 100 € oder 1000€ netto auf dem Konto zu haben. Da überlegt man sich dann eher zweimal, ob diese oder jene Ausgabe jetzt wirklich sein muss. Geld kann man halt immer nur einmal ausgeben, dann ist es weg.

Für einen erwachsenen Menschen gehört es denke ich als Grundkompetenz zum Alltag, zumindest einen ungefähren Überlick zu haben, wie viel jeden Monat rein kommt und was davon an fixen, regelmäßigen Kosten gleich abgezogen werden muss.

Ich glaube, die Frau hat in ihrem Leben noch nicht viel für Geld gearbeitet und hat absolut keinen Bezug dazu, wie schwer es verdient werden muss.
Zitat von wobelwobel schrieb:Was (zumindest mir) so unverständlich ist, ist ja eher warum weder MR noch seine Mutter auch nur ansatzweise mitarbeiten möchten an der Aufklärung der Ermordung des eigenen Sohns bzw. Enkelsohns. Sollte das nicht weit über irgendwelchen angenommenen politischen Ansichten stehen? Also für ganz normale Menschen selbst in einer Gesellschaft, in der so einiges an Würde und Anstand klassenübergreifend längst verloren gegangen ist?
Ich glaube, dass man aus seinem Aussageverhalten nicht unbedingt schließen kann, dass ihm die Aufklärung des Mordes an seinem Sohn egal ist.
Ich vermute, er sieht in dem Gerichtsprozess eher einen Prozess gegen Gina - und die hält er für unschuldig. Er will also wahrscheinlich zuallererst nicht helfen, seine unschuldige Wieder-Freundin hinter Gitter zu bringen.

Natürlich ist das sehr kurz gedacht und verblendet. Sie wird es ihm so "erklärt" haben und er glaubt ihr. Er hat halt nicht das Wissen über Gerichtsprozesse, als dass er vestehen könnte, dass so ein Prozess eben auch dazu dienen könnte, die Wahrheit ans Licht zu bringen, also aufzuklären, wer die Tat - wenn es denn angeblich nicht seine Gina war - denn dann wirklich begangen hat. Er sieht darin halt ein abgekatertes Spiel, in dem von Vornherein feststeht, wer verurteilt wird.
Ich sehe darin den Grund, warum er so bizarr ausgesagt hat und warum er nicht als Nebenkläger teilnehmen will. Die Bezeichnung "Nebenkläger" und die Sitzordnung im Gerichtssaal impliziert ja schon irgendwie, dass man dann auf der Seite der Ankläger steht und er will halt nicht mithelfen, Gina H "unschuldig" zu verurteilen. Dass er als Nebenkläger sehr viel mehr hätte bewirken können, um ihre Unschuld zu darzulegen (wenn die denn vorhanden wäre, aber er glaubt ja dran), als mit seinem kruden Aussageverhalten, hat er denke ich nicht kapiert.

Die Mutter sehe ich einfach nur als von ihrem Sohn beeinflusst an. Ich denke, der war total durch, als er von seinen Aussagen nach Hause kam. Diese Gleichgültigkeit und Sturheit bei ihm war meiner Meinung nach auch ein bisschen ein Schutzschild.
Aber es ist naiv anzunehmen, dass diese Situation tatsächlich total an ihm abperlt: der Mann kommt in einen Saal, muss vorne auf dem Zeugenstuhl vor den 5 Richtern in schwarzen Roben Platz nehmen, rechts und links sitzen jeweils mehrere Leute auf der Angeklagten- wie auch der Anklägerseite, teilweise auch in schwarzen Roben und in seinem Rücken ein ganzer Sall gefüllt mit 80 Zuschauern und 50 Journalisten, von denen klar ist, dass sie jedes seiner Worte ggfls. per Live-Ticker in die Welt hinaus schicken. Und dann wird er vom Richter 8 Studen lang regelrecht gegrillt, bekommt provokante Textnachrichten vorgehalten, kritische Fragen gestellt.
Das wäre doch für jeden von uns eine mehr als nervös machende, Nerven aufreibende Situation. Und der Typ hat sich sicher noch nie im Leben näher damit beschäftigt, wie Gerichtsprozesse ablaufen und ist es vom Beruf her auch nicht gewohnt, vor größeren Menschengruppen aufzutreten und zu sprechen.
Ich will damit weder sein Ausageverhalten noch das seiner Mutter entschuldigen oder rechtfertigen. Aber ich denke, der ist total fertig nach hause gekommen, hat gemerkt, dass man ihm kaum ein Wort geglaubt hat, hat mitbekommen, dass gegen ihnErmittlungen wegen Falschaussage eingeleitet wurden und entsprechend wird er seine Mutter gebrieft haben, für die die Situation sicher genauso unerfreulich und angsteinflößend war.


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