Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
um 02:53So, so, der Adi fragt sich also nicht, warum G nicht bei ihm angerufen hat, wenn sie schon nicht die Polizei informiert?
Das wissen wir ja garnicht, ob das die Tatklamotten waren, Zeit zum Umziehen hatte sie doch immer wieder.Tina1404 schrieb:Wir hätten wahrscheinlich auch kein Selfie mit den Tatklamotten gemacht und das Auto beim putzen fotografiert
Nicht nur Wildschweine.hemida schrieb:Vielleicht eine blöde Frage, aber hat jemand tatsächlich mal nachgelesen, ob Wildschweine tote Menschen fressen ?
WTF ist hier "Adi" und warum sollte sie den anrufen?Tsunamisnap schrieb:So, so, der Adi fragt sich also nicht, warum G nicht bei ihm angerufen hat, wenn sie schon nicht die Polizei informiert?
Bild hat das getickert:wobel schrieb:Das wissen wir ja garnicht, ob das die Tatklamotten waren, Zeit zum Umziehen hatte sie doch immer wieder.
Schwer vorstellbar dass ihre Klamotten sowie Schuhe nichts abbekommen hätten, und sei's nur Dreck vom Tümpel.
Und wer weiß schon ob sie nicht vielleicht fünf oder sechs solcher Reithosen und Pammys hatte und die vom Tat-Tag einfach wirklich verbrannt hat.
Reithosen im DetailvergleichHab’s schon irgendwo so verstanden als dass sie diese Reithose getragen haben soll, die sie auch am Foto trägt
Im Gerichtssaal werden nun Fotos von vier identischen Maya-Delorez-Reiterhosen aus dem Haushalt von Gina H. gezeigt. Der Sachverständige vergleicht sie mit einem weiteren Foto vom Tattag um 17.24 Uhr, das Gina
H. im Auto zeigt. Dabei achtet er auf Details - insbesondere auf ein häuschenartiges Muster auf der Hose -, um festzustellen, welches Modell sie an diesem Tag getragen haben soll.
Gemeint ist MR (seine Kumpels nennen ihn so). Anrufen, um ihm zu berichten, daß sie die Leiche seines Sohnes gefunden hat bzw. weiß, wo die Leiche liegt.wobel schrieb:WTF ist hier "Adi" und warum sollte sie den anrufen?
Danke für die Erklärung, der Spitzname des M. war auch mir neu.tombarnaby schrieb:Gemeint ist MR (seine Kumpels nennen ihn so). Anrufen, um ihm zu berichten, daß sie die Leiche seines Sohnes gefunden hat.
Mich würde ja mal interessieren, in wie fern man bei so einer Tat wirklich Blut an die Klamotten bekommt. Eine Bekannte von mir wurde im Urlaub überfallen und hatte einige Messerstiche im Brustkorb abbekommen. Sie sagte, dass die Wunden kaum nach außen geblutet hatten (dafür dann aber natürlich massiv nach innen). Daher kann es meiner Meinung nach auch gut sein, dass Blutspritzer hier eventuell auch kein Thema waren. Und der Boden an dem Tümpel hat zumindest vom Foto her auch relativ "trocken" ausgesehen, also nicht so, dass man bis zu den Knien im Matsch versinkt. Da würde doch ein einfaches Waschen der Schuhe auch schon alle Spuren vernichten.Tina1404 schrieb:
Bild hat das getickert:wobel schrieb:Das wissen wir ja garnicht, ob das die Tatklamotten waren, Zeit zum Umziehen hatte sie doch immer wieder.
Schwer vorstellbar dass ihre Klamotten sowie Schuhe nichts abbekommen hätten, und sei's nur Dreck vom Tümpel.
Und wer weiß schon ob sie nicht vielleicht fünf oder sechs solcher Reithosen und Pammys hatte und die vom Tat-Tag einfach wirklich verbrannt hat.
Aber wer sagt denn dass sie sich nicht längst umgezogen hatte? Für mich ergibt das keinen Sinn, sich nach so einer Tat nicht umzuziehen - vor allem wenn man dann den Sohn von der Schule abholt und noch Einkaufen fährt...Tina1404 schrieb:Hab’s schon irgendwo so verstanden als dass sie diese Reithose getragen haben soll, die sie auch am Foto trägt
Seine Kumpels nennen ihn "Adi"? Wie kommt das denn zustande? Bei uns hier wär das in der rechten Ecke verortet.tombarnaby schrieb:Gemeint ist MR (seine Kumpels nennen ihn so). Anrufen, um ihm zu berichten, daß sie die Leiche seines Sohnes gefunden hat bzw. weiß, wo die Leiche liegt.
Das ist ja genau das was mich so irritiert, laut Anspielung des Richters sollen ja auch die Schuhe, die sein mit der auffällig sauberen Sohle.wobel schrieb:Aber wer sagt denn dass sie sich nicht längst umgezogen hatte? Für mich ergibt das keinen Sinn, sich nach so einer Tat nicht umzuziehen - vor allem wenn man dann den Sohn von der Schule abholt und noch Einkaufen fährt...
Ja, woher soll ich denn das wissen?wobel schrieb:Seine Kumpels nennen ihn "Adi"? Wie kommt das denn zustande? Bei uns hier wär das in der rechten Ecke verortet.
Also wenn ich mal versuche, mich ganz allgemein in die Lage einer Täterin zu versetzen - ich persönlich würde eher zum schnellen waschen, trocknen und danach wieder anziehen tendieren. Wenn man sich nach der Tat umzieht und es hat mich vorher jemand in anderen Klamotten gesehen, dann würde das doch verdächtig wirken. Das Kind wird um die Mittagszeit getötet, und ich hab 30 Min später ein komplett neues Outfit an - das könnte man mir doch negativ auslegen. Ist aber wie gesagt nur Gedankenspinnerei.Tina1404 schrieb:Das ist ja genau das was mich so irritiert, laut Anspielung des Richters sollen ja auch die Schuhe, die sein mit der auffällig sauberen Sohle.
Ich kann das nicht nachvollziehen wie man sich noch nichtmal die Mühe gemacht hätte sich umzuziehen, da fehlt ja eigentlich nur noch ein Selfie mit der Tatwaffe in der Hand
Die Zeit müsstest aber dann auch erstmal haben bis zum nächsten Termin, DNA und Blut lassen sich halt auch nicht so einfach durch normales waschen rückstandslos entfernen.susnmaroosn schrieb:Also wenn ich mal versuche, mich ganz allgemein in die Lage einer Täterin zu versetzen - ich persönlich würde eher zum schnellen waschen, trocknen und danach wieder anziehen tendieren.
Na aber das Zeug muss doch sowieso erstmal so schnell wie möglich in die Waschmaschine. Schlammige oder vlt sogar blutige Klamotten und Schuhe zu Hause herumliegen lassen kann ich nicht, weil ich damit rechnen muss, dass die Polizei in nächster Zeit auf der Matte steht oder irgendwelche Bekannten/Verwandten die Klamotten sehen. Und in erster Linie wird mir die völlige Zerstörung von DNA nicht so wichtig sein weil ich vielleicht a) nicht weiß, dass die Waschmaschine DNA nicht vollständig zerstört und b) es einfach eine Weile dauert, bis die Polizei mich so verdächtigt, dass sie einen Durchsuchungsbefehl hat und meine Klamotten eingehend untersuchen kann.Tina1404 schrieb:Die Zeit müsstest aber dann auch erstmal haben bis zum nächsten Termin, DNA und Blut lassen sich halt auch nicht so einfach durch normales waschen rückstandslos entfernen.
Als Reiterin im entsprechenden Outfit eher nicht.susnmaroosn schrieb:Das Kind wird um die Mittagszeit getötet, und ich hab 30 Min später ein komplett neues Outfit an - das könnte man mir doch negativ auslegen
Sofern Du eine eigene Waschmaschine hast...susnmaroosn schrieb:Na aber das Zeug muss doch sowieso erstmal so schnell wie möglich in die Waschmaschine. Schlammige oder vlt sogar blutige Klamotten und Schuhe zu Hause herumliegen lassen kann ich nicht, weil ich damit rechnen muss, dass die Polizei in nächster Zeit auf der Matte steht oder irgendwelche Bekannten/Verwandten die Klamotten sehen.
Hm... Ich bin ja schon verblüfft wie schnell manche (nicht alle!) Waschgänge bei meiner neuen Waschmaschine durch sind, aber nur 30min? WOW.susnmaroosn schrieb:Und Zeit.. Keine Ahnung, wie lange ein Wasch- und Trockenvorgang bei den unterschiedlichen Herstellern benötigt (bei meiner Maschine sind's 30 Min jeweils, also 1h) - die Zeit müsste sie eigentlich schon gehabt haben..
Ja das kommt darauf an, was ich mir als Alibi zurechtgelegt habe. Wenn ich aber sage, dass ich in der Zeit, in der das Kind mutmaßlich getötet wurde Bankgeschäfte machen wollte - dann hat ein Outfitwechsel wenig Plausibilität..111Birdy111 schrieb:Als Reiterin im entsprechenden Outfit eher nicht.
Da ist klar, dass man sich auch mal so richtig einsauen könnte und kurzfristig alles wechseln muss. Jedenfalls könnte man es zumindest logisch erklären.
Das kann ja durchaus sein, dass sie zu Hause war. Alleine zwischen mutmaßlicher Tatzeit und dem Zeitpunkt an dem das Handy wieder eingeschalten wurde, liegt fast 1h. Und die Handydaten sind ja auch sehr lückenhaft. Und eine Waschmaschine muss sie gehabt haben, denn es wurde ja im Prozess behauptet, dass irgendein Wäscheteil extrem nach Waschmittel gerochen hat..wobel schrieb:Sofern Du eine eigene Waschmaschine hast...
Problem auch: Dazu hätte sie zwischendurch nachhause fahren müssen.
Sie müsste ja nochmal zum Tatort gefahren sein um den Brand zu legen, also wieder schmutzige Klamotten …susnmaroosn schrieb:Das kann ja durchaus sein, dass sie zu Hause war. Alleine zwischen mutmaßlicher Tatzeit und dem Zeitpunkt an dem das Handy wieder eingeschalten wurde, liegt fast 1h.
Naja - um am Automaten Geld zu ziehen ist es völlig egal welche Klamotten man anhat.susnmaroosn schrieb:Ja das kommt darauf an, was ich mir als Alibi zurechtgelegt habe. Wenn ich aber sage, dass ich in der Zeit, in der das Kind mutmaßlich getötet wurde Bankgeschäfte machen wollte - dann hat ein Outfitwechsel wenig Plausibilität..
So genau kennen wir die Tatzeit doch garnicht - und so genau wird sie wohl auch nicht mehr feststellbar sein nach mehreren Tagen Liegezeit.susnmaroosn schrieb:Das kann ja durchaus sein, dass sie zu Hause war. Alleine zwischen mutmaßlicher Tatzeit und dem Zeitpunkt an dem das Handy wieder eingeschalten wurde, liegt fast 1h.
Ich bin jetzt einfach ganz platt davon ausgegangen, dass sie die Waschmaschine ihrer Großeltern mitbenutzt. In einem Zwei-Parteien-Haus mit den eigenen Großeltern gibt's ja keinen Grund dafür, zwei Waschmaschinen zu haben.susnmaroosn schrieb:Und eine Waschmaschine muss sie gehabt haben, denn es wurde ja im Prozess behauptet, dass irgendein Wäscheteil extrem nach Waschmittel gerochen hat..
Da gibt's im Grunde zwei Möglichkeiten: entweder war es dort am Tümpel weit weniger schmutzig, als wir denken. Oder sie hat die Klamotten dann tatsächlich einfach nochmal gewaschen. Und dabei ist es im Grunde unerheblich, ob das die Waschmaschine der Großeltern war, oder ihre eigene - aber Zugriff auf eine Waschmaschine hatte sie.Tina1404 schrieb:Sie müsste ja nochmal zum Tatort gefahren sein um den Brand zu legen, also wieder schmutzige Klamotten …
Ja das ist richtig aber wenn ich mit einem bestimmten Outfit nur zur Bank fahre, dann habe ich doch nach dem vermeidlichen Bankgeschäft (oder zumindest dem Versuch, da Karte vergessen) keine plausible Erklärung, warum ich mein komplettes Outfit inklusive Schuhe wechsle. Es geht mir hier rein darum zu erklären, warum ich die Sachen waschen würde, anstatt mir einfach neue anzuziehen!wobel schrieb:Naja - um am Automaten Geld zu ziehen ist es völlig egal welche Klamotten man anhat.
Das ist sicher richtig. Allerdings: Wenn sie sich eine Waschmaschine geteilt haben (wovon ich ganz platt ausgegangen bin), ergeben sich gleich zwei Fragen: 1. Hätten die Großeltern mitbekommen können dass sie zwischendurch gewaschen hat und 2. Könnte es auch sein dass manche Textilien gemeinsam gewaschen wurden (sobald genug für den fraglichen Waschgang zusammengekommen ist).susnmaroosn schrieb:Und dabei ist es im Grunde unerheblich, ob das die Waschmaschine der Großeltern war, oder ihre eigene - aber Zugriff auf eine Waschmaschine hatte sie.
Für mich stellt sich das sowieso so dar, dass sie eigentlich meistens dasselbe anhatte - eben die Reiterhosen, Pammys oder Reitstiefel/Gummistiefel. Davon hatte sie ja jeweils mehrere Exemplare (für mich nachvollziehbar, ich kauf auch gerne gleich mehrere Teile wenn mir was gut passt und gefällt - ich bin teilweise sogar darauf angewiesen).susnmaroosn schrieb:Ja das ist richtig aber wenn ich mit einem bestimmten Outfit nur zur Bank fahre, dann habe ich doch nach dem vermeidlichen Bankgeschäft (oder zumindest dem Versuch, da Karte vergessen) keine plausible Erklärung, warum ich mein komplettes Outfit inklusive Schuhe wechsle. Es geht mir hier rein darum zu erklären, warum ich die Sachen waschen würde, anstatt mir einfach neue anzuziehen!
Umso unverständlicher, dass sie nicht sofort die Polizei gerufen hat, sondern stattdessen andere Leute dorthin führte, die bestimmt nicht scharf darauf waren, eine Kinderleiche zu sehen, schon gar nicht mitten in der Nacht. Hätte Gina die Polizei angerufen, mit der gleichen Ausrede wie am 14.10., hätte die Polizei das Informieren der Eltern übernommen, was die Polizei ja dann auch getan hat.Tina1404 schrieb:ich wüsste jetz ehrlich gesagt auch nicht ob ich ihm so eine Nachricht persönlich überbringen hätte können
Würde ich nicht sagen. Denn vermutlich wird man am Geldautomaten mit einer Kamera aufgenommen und dann hätte die Gefahr bestanden, dass die Polizei diese Aufnahmen überprüft, um festzustellen, ob sie zur fraglichen Zeit wirklich Geld abgeholt hat. Dann hätte die Polizei auch gesehen, was für Kleidung sie anhatte, also zum Beispiel einen Pullover, der zur Faser unter Fabians Daumennagel passen könnte. Oder eben, ob sie sich zwischendurch (also zwischen Bankfoto und Autofoto) umgezogen hat.wobel schrieb:Naja - um am Automaten Geld zu ziehen ist es völlig egal welche Klamotten man anhat.