Dr.Doyle schrieb:Und das Gericht scheint ja auch noch nicht 100%ig überzeugt zu sein.
Denn sonst könnte man das Verfahren ja abkürzen und dem Steuerzahler
eine Menge Geld ersparen.
Wenn es um Verschwendung von Steuergeldern geht, könnte ich dir ganz andere Beispiele allein aus meiner Stadt nennen, wo es um gar nichts geht und die Bürger sich an den Kopf fassen. Hier geht es darum, den Mord an einem Kind aufzuklären.
Mariechen123 schrieb:Und ja, ein Prozess kann abgekürzt werden, wenn sich die Angeklagte zB geständig einlassen würde und dadurch einige / viele Zeugenvernehmungen obsolet werden würden.
Es gibt aber auch falsche Geständnisse. Woher soll das Gericht wissen, dass es echt ist? Es müssten vermutlich trotzdem alle Aussagen (auch die von ihr zur Tat) irgendwie belegt werden.
Ultravoxfan schrieb:Vielleicht spürt MR das und hat ein schlechtes Gewissen (Pflege der Pferde, immer noch)
Das kann ich mir gut vorstellen. Schließlich haben sie ein Gespräch geführt, wo sie überlegten, wie ihr gemeinsames Leben nur mit den Pferden und dem Hund, also ohne die Kinder, sein könnten. Er hat das sicher nicht ernst gemeint, sie aber schon. Und deswegen könnte er denken, dass es vielleicht nicht so weit gekommen wäre, wenn er solche Spekulationen deutlich abgelehnt hätte.
Aber was in diesem Mann vorgeht, ist sowieso schwer zu verstehen.