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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

26.097 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 20:32
Zitat von MINKA123MINKA123 schrieb:Ich denke, sie ist gezielt in die Richtung gefahren. Die wird sich bestimmt sowas gedacht haben,wie: Sehe ich ihn, ist mein Plan besiegelt. Und er ist ja ziemlich häufig den Weg zum Jugendclub gegangen. Die Chance stand schon hoch
Das glaube ich auch. Sie wird den Plan schon im Kopf gehabt und dann den AWO Termin genutzt haben, um mal gucken zu fahren, ob sie Fabian trifft. Aber selbst wenn sie ihn zufällig gesehen hat- in dem Moment war sein Schicksal besiegelt.
Zitat von Matula007Matula007 schrieb:
Zitat von InterestedInterested schrieb:Sie wird alle mit Dreck bewerfen und den ein oder anderen möglicherweise sogar mitbelasten.
Genau davon gehe ich auch aus, speziell Christian D., da kommt noch was
Denke auch, dass es hauptsächlich Christian treffen wird. Ihr Verhalten während seiner Aussage war ja ziemlich deutlich.
Was auch immer bei ihrer Einlassung herum kommen wird- entlasten wird es sie höchstwahrscheinlich nicht. Es wird nur darum gehen, bestimmte Dinge aus ihrer Sicht darzustellen und einen weiteren Manipulationsversuch zu starten. Hauptsache, sie kann ihre Meinung zu dem ganzen "Gewese" kundtun und "abrechnen".
Gespannt bin ich trotzdem darauf, am liebsten würde ich nach Rostock fahren.

Eigentlich können alle Beteiligten, allen voran ihr Sohn, froh sein, dass sie mit dieser Person nie wieder etwas zu tun haben müssen. Beim sohn ist es natürlich absolut tragisch und ich wünsche ihm starke Unterstützung, dass er all das verarbeiten kann.

Was sagt man überhaupt einem 7jährigen, dessen Mutter in so einem Verdacht steht? Ich kann mir das gar nicht annähernd vorstellen.

Ich denke aber auch, dass das Weltbild der 3 Tümpelzeugen nachhaltig gestört ist und sie schwer daran knabbern werden, benutzt, manipuliert und hintergangen worden zu sein. Das prägt in so einem Fall doch fürs Leben.

Von Dorina spreche ich erst gar nicht. Beim Vater wird hoffentlich irgendwann eine Erkenntnis kommen. Bei allem, was der sich geleistet hat- auch er ist irgendwie ein Opfer und auch er hat seinen Sohn verloren. Und die Großeltern von Gina- die tun mir auch leid.

Nur Verlierer auf allen Seiten.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 20:33
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Nee, das ist nicht ganz korrekt. "Strafvollzug" ist es erst, wenn sie zu einer "Strafe" verurteilt wurde, die dann "vollzogen" wird.
Stimmt, da hatte ich den falschen Begriff. Danke für die Korrektur!


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 20:35
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Denn sie ist dann ne verurteilte Kindermöderin und das auf besonders brutale Art und Weise und somit in der Knasthierachie ganz unten. Ich denke da wird sie echt ganz andere Sorgen haben
Oh ja, das habe ich auch schon gedacht.
Dann steht sie aber ganz weit unten in der Hackordnung.
Genau dort, wo sie hingehört, sollte sie schuldig gesprochen werden.
Zitat von Deus_Ex_MachinDeus_Ex_Machin schrieb:Das Lachen wird ihr schon bald vergehen.
Ganz genau, das wird es.
Wobei ich glaube, dass auch das ihrerseits nur Schauspiel ist. Nach außen will sie die kontrollierte, abgeklärte Unschuldige geben, die sich sicher ist, bald wieder freizukommen. Dazu kommt, dass sie Dorinas Leid offenbar sogar genießt.
Ich bin allerdings ebenso überzeugt, dass sie zwischen den Prozesstagen sehr unter der aus ihrer Sicht ‚ungerechten‘ Situation leidet, in die sie ihre eingebildete Gruppierung gebracht hat – dass sie regelmäßig ausflippt und ohne Handy sowie ohne Kontrolle über MR und ihre Augsburger Puppenkiste völlig machtlos ist.
Dass sie eingesperrt ist, nervt sie extrem, und meiner Meinung nach kanalisiert sie diesen Frust in ihrem miesen, aufgesetzt fröhlichen Gehabe vor Gericht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:10
Hab meine Liste wieder aktualisiert und versucht, sie chronologisch zu sortieren.

Beweise und Indizien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

09.10.2025

* Nach Trennung von Vater Google Suchen zu Testament und Nachricht an Vater „ich wünschte, ich wäre endlich tot“, Onlinekauf von Testamentsvorlage am Abend vor der Tat um 15,— Euro und lässt ChatGPT Testament erstellen: ihr Sohn soll ihr Auto mit 17 bekommen (Indiz)

* Auto am Tag vor der Tat 09.10. in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Opfers (Zeuge Franz H.)

* Es gibt zwei Zeitfenster am 09.10., in denen die Angeklagte das Opfer getroffen haben könnte, insbesondere, als das Opfer um 14.20 Uhr in den Jugendclub ging und eventuell um 14.25 Uhr bei Gina H. vorbei fuhr, als deren Gespräch mit der AWO vorbei war. Eigentlich hätte das Opfer fünf bis sechs Minuten weniger für diesen Weg gebraucht (Ermittlungsergebnis, Indiz)

* Handydaten 9.10. „muss Weg finden für komplette Zukunft“, „Testament“, Nachricht Vater des Opfers „Opfer schenkt ihm bisschen Hoffnung und Kraft“ (SV-GA)

* 09.10. Streit zwischen Angeklagter und Vater Opfer, laut Vater haben Kosten der Pferde Beziehung Stück für Stück zerbrochen (Indiz)


10.10.2025

* Auto vor Tat: Morgens am Tatort (SV-GA)

* Auto kurz vor Tatzeit: am Wohnort Opfer (Video Überwachungskamera, Zeugin Nachbarin), um 10.43 Uhr in der Straße des Wohnortes des Opfers, 10.51 Uhr letzte Nutzung Handy Opfer, 10.53 Uhr Auto in Nähe Wohnung Opfer (SV-GA) und sodann um 11:11 Uhr 1600 m vom Tatort entfernt (Foto Handy Angeklagten), 11.10 Uhr Handy Angeklagte Funkzelle Lohmen (SV-GA)

* Handy aktiv aus zur Tatzeit und zur Zeit, als Auto in Güstrow war und Opfer Handy in Standby ging (SV-GA)
* Angeklagte schaltet Handy am 10.10. von 11:22 Uhr bis 12:42 Uhr aktiv aus, obwohl Akku voll (entgegen früheren Angaben der Angeklagten, sie hätte Akku „sparen“ müssen) und Angeklagte ihr Handy sonst nie ausschaltet; behauptet gegenüber Christian D., sie habe kein Netz gehabt; in Nachrichten ab 12.47 Uhr wirkt sie gestresst (SV-GA, Zeuge Christian D.)

* Auto zur Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugen Steinsammler)
* Auto etwas später nach Tatzeit: Nähe Tatort (Zeugin ehemalige Freundin, Zeugin Erzieherin)

* Handydaten 10.10. am Vormittag wurde das Handy der Angeklagten gut eine halbe Stunde nicht genutzt, in der Zeit wurde ihr Auto etwa 120 m entfernt von Fabians Wohnung von einer Überwachungskamera gefilmt; wischen 11:22:18 Uhr und 12:42:51 Uhr Handy aus (kurz davor Foto nähe Tatort); von 13:41 Uhr bis 14:06 Uhr Handy nicht benutzt (SV-GA)

* Feuer und Rauch am Tatort um ca. 13.30 Uhr und um ca. 15.00 Uhr (Foto, Zeugen Reiterin und Pflegerin)

* Google Suche der Angeklagten am Tattag nach Polizei, Polizeimeldungen uä und am Tag nach der Tat um 08:01 Uhr Fressen Wildschweine Menschen, Fressen Wildschweine tote Menschen - Tatort Schweinesuhle, Handy wurde nicht gehackt entgegen Behauptungen der Angeklagten (Indiz)

* Olaf K. bringt der Angeklagten am 10.10. gegen 18.00 Uhr einen Döner, da erzählt sie ihm, dass das Opfer vermisst werde, obwohl sie erst später an diesem Abend vom Vater des Opfers vom Verschwinden informiert wird (Zeuge Olaf K.)

* Angeklagte schreibt Christian D. um 20.50 Uhr am Tattag, dass das Opfer bis Abends alleine zu Hause ist, wenn es krank ist (Indiz)
* Am Abend des 10.10. schreibt Angeklagte einem Bekannten, dass Opfer zu Hause geblieben sei, weil es Bauchschmerzen gehabt habe - Vater des Opfers hat ihr aber nur mitgeteilt „krankheitsbedingt“ - Information mit den Bauchschmerzen findet sich nirgendwo in der Kommunikation auf ihrem Handy (Indiz)

* Reinigen des ganz schön mistigen Autos am Tattag - Angeklagte bestreitet das in ihrer polizeilichen Zeugenvernehmung am 14.10. "aus dem Nichts", sie habe ihr Auto schon ewig nicht geputzt (Indiz)

* Angeklagte schickt in den letzten 4 Wochen vor der Tat durchschnittlich 50 Nachrichten an Christian D. und antwortet immer sofort/innerhalb 5 Minuten, nur nicht am Tattag (Indiz)


11.10.2025

* Gespräche über Alibi am Tag nach der Tat, als niemand außer dem Täter wusste, dass das Opfer tot und nicht nur vermisst ist (Indiz)

* Angeklagte will von Christian D. Am 11.10. wissen, wie lange es dauert, bis Leichenstarre einsetzt und ob Wildschweine tote Menschen fressen (Zeuge Christian D.)


13.10.2025

* Angeklagte will unbedingt, dass Christian D. mitkommt zum Suchen (Zeuge Christian D.)

* Angeklagte bringt Christian D. am 13.10. Abends (Verabredung für 21.00 Uhr) zum Tatort (Vorwand „suchen“) und beschreibt Weg zum Tatort („Suchort“) genau (Zeuge Christian D.)

* Angeklagte zeigt Christian D. den exakten Weg zum Tatort, geht vor und führt ihn gezielt zur Leiche am Tümpel; zu anderen Tümpel in der Nähe will sie nicht gehen, leuchtet dann mit ihrer Handytaschenlampe zur Leiche und sagt “hier liegt was, das ist er“ , obwohl Christian D. Nichts erkennen kann bzw nur „etwas Schwarzes“ (Zeuge Christian D.)

* beim „Finden“ der Leiche ist Christian D. näher am Körper als die Angeklagte, erkennt aber keinen Menschen, sondern glaubt, dass das Rohre sind; die weiter weg stehende Angeklagte erklärt hingegen „das ist er“ (Zeuge Christian D.)

* Angeklagte schreibt Olaf K. am 13.10. um kurz nach 22.00 Uhr "ich muss mit dir reden, ganz dringend" (Indiz)

* Angeklagte lässt sich nach Fund von Christian D. zu Olaf K. bringen und erklärt, später mit einer Freundin spazieren zu gehen, verständigt weder Polizei, noch Vater des Opfers (Zeuge Christian D.)

* Angeklagte sagt zu Olaf K. am Abend des 13.10., dass sie mit Christian D. Zur „Schweinesuhle“ gefahren sei, um sich abzulenken und nach Tieren zu gucken, zu Christian D. sagt sie vorher jedoch, dass sie dort hin will, um nach dem Opfer zu suchen (Zeugen Christian D., Olaf K.)

* Angeklagte sagt am Abend des 13.10. zu Olaf K., dass sie mit dem Christian an dem Tümpel da gewesen ist und da was entdeckt haben und sich aber nicht sicher sind, was es ist und ob sie (Angeklagte und Olaf K.) da hinfahren könnten, obwohl die Angeklagte kurz vorher am Tümpel zu Christian D. gesagt hat, „das ist er“ (Zeuge Olaf K.)

* Angeklagte navigiert Olaf K. den Weg zur Leiche (Zeuge Olaf K.)

* Am 13.10. um 22:48 Uhr bis 23:09 Uhr ist das Handy der Angeklagten ausgeschaltet (SV-GA)

* Angeklagte schaltet Handy aus (=ungewöhnlich), als sie bei Olaf K. am 13.10. losfahren zum Tatort (SV-GA)

* Olaf K. leuchtet Leiche mit Taschenlampe vom Füßen bis kurz vors Gesicht an und macht Lampe dann aus, woraufhin ihn die Angeklagte auffordert, auch auf das Gesicht zu leuchten und sagt „das ist Fabian“ (Zeuge Olaf K.)

* Olaf K. erkennt bei Fund am 13.10. nur, dass es sich bei der Leiche um einen Menschen handelt, er erkennt definitiv nicht, dass es Fabian ist, Angeklagte sagt, dass es zu 100 Prozent Fabian ist (Zeuge Olaf K.)

* Angeklagte sagte zu Olaf K. am Tümpel, dass Opfer angezündet wurde/gebrannt hat, Olaf K. konnte hingegen keineswegs erkennen, dass die Leiche Brandspuren aufwies (Zeuge Olaf K.)

* Nachdem die Angeklagte mit Olaf K. die Leiche „gefunden“ hatte, lachte sie (Zeuge Olaf K.)

* Angeklagte behauptet gegenüber Olaf K. am 13.10., dass sie und Christian D. nicht die Polizei gerufen hätten (nach Fund), weil Christian D. Jäger sei und man nicht mit Nachtsichtgeräten in fremden Revier sein dürfe (Indiz)
Olaf K. findet raus (Jagdgesetz), dass das nicht stimmt und sagt zur Angeklagten, dass er “raus ist“, die Angeklagte antwortet, dass sie da eine andere Idee hat: Erst meinte sie, dass ihr Hund angeschlagen haben soll. Dann sagte Olaf K., dass das Quatsch ist. Dann meinte die Angeklagte, dass sie Heike anruft (Zeuge Olaf K.)


14.10.2026

* Olaf K. sagt der Angeklagten am frühen Morgen des 14.10., dass er nichts mit der ganzen Geschochte zu tun haben will, die Angeklagte antwortet, dass sie da eine andere Idee hat (Zeuge Olaf K.)

* Angeklagte nimmt gehbeeinträchtigte Begleitung Heike M. und Hunde mit zum Spaziergang, um Leiche zufällig zu finden - Plan (Indiz)

* Spaziergänge mit Heike M. nur in Reimershagen, nirgendwo sonst; noch nie beim Tümpel (Zeugin Heike M.)

* Angeklagte nimmt Hund/e am 14.10. mit zum Leichenort, um Spuren zu erzeugen, die Geschichte „der Hund hat ihn gefunden“ zu untermauern (Indiz) und freut sich, dass Hund am Tatort uriniert (Zeugin Heike M.)

* Heike M. fordert Angeklagte mehrmals auf, die Polizei zu rufen, Angeklagte kann“ nicht, weil Christian D. die Wärmebildkamera in fremden Jagdrevier mitgehabt habe“ (Zeugin Heike M.)

* Angeklagte erzählt Heike M. ohne Anlass, dass sie am Abend des 13.10. andere Schuhe getragen habe, als am Morgen/Vormittag des 14.10., als sie mit Heike M. zum Tümpel fuhr (Zeugin Heike M.)

* Angeklagte bietet Heike M. an, ein Foto von der Leiche zu machen und beschreibt ihr Leichnam detailliert und gibt an, dass Wildschweine an dem Leichnam gefressen hätten (Zeugin Heike M.)

* Angeklagte flippte total aus, hat laut reagiert und sich vehement geweigert, als Polizei ihr Handy am 14.10. sicherstellen wollte - Angeklagte behauptete, sie habe ihr Handy freiwillig abgegeben (Zeugin Heike M.)

* Angeklagte wirkt nach „Fund“ am 14.10. nach Ansicht Heike M. kalt und gefühllos, zuvor geht Angeklagte zielgerichtet zum Tümpel, so wie ein Plan, der erfüllt werden muss laut Heike M. (Zeugin Heike M.)

* Angeklagte gibt gegenüber der Polizei an, die beiden Frauen seien vor dem Fund gemeinsam mit den Hunden spazieren gewesen, Heike M. widerspricht und sagt der Polizei sofort, dass das nicht stimmt (Zeugin Heike M.)

* Angeklagte bittet Heike M. am 14.10., der Polizei nichts vom 13.10. zu erzählen (Zeugin Heike M.)

* Heike M. glaubt, dass sie und ihr Hund als „Alibi“ für Leichenfund dienen sollten (Zeugin Heike M.)

* Äußerung Angeklagte gegenüber Polizisten bei Auffindung, dass ihre Spuren am Tatort sein werden (Indiz)

* Angeklagte gibt am 14.10. nach Fundmeldung gegenüber Polizidten am Tatort an, dass sie gerne weinen würde, aber nicht mehr könne, weil sie am Wochenende schon so viel geweint habe und außerdem dass es ja jemand gewesen sein muss, der wüsste, dass da unten eine Schweinekuhle sei und dass sich dieser Ort anbieten würde, jemanden bewusst zu entsorgen (Indiz)

* Angeklagte sagt zu Polizei am Abend des 14.10. ohne danach gefragt zu werden, dass in ihrem Auto Spuren gefunden würden; Außerdem erklärte sie, der Fundort sei mithilfe einer Wärmebildkamera entdeckt worden. Spätere Ermittlungen ergaben jedoch, dass der Tatort von oben nicht einsehbar gewesen sei (Indiz)

* Vater des Opfers wirft Angeklagte am 14.10. vor, dass sie etwas mit Tod des Opfers zu tun habe (Indiz)

* Am Abend des 14.10. Sprachnachricht von Erik W. an Gina H. nach dem Fund von Fabians Leiche: „Da stellt sich die Frage, was da passiert ist? Ist er reingestolpert, reingefallen, wurde reingeschmissen? Oh man, naja.“ Gina H. antwortete: „Tja das wird man nie erfahren tatsächlich, ne. Weil Wasserleichen haben keine DNA-Spuren (lacht). Auch keine Brandleichen, die werden auch wenig DNA-Spuren haben, das ist leider so.“ - obwohl die Angeklagte weiß, dass Opfer nicht im Wasser gefunden wurde, sondern verbrannt am Ufer (Indiz)

* Am 14.10. schreibt Vater des Opfers an Schwester der Angeklagten, dass Angeklagte ganz schön verdächtig ist (Indiz)


15.10. bis 18.10.2025

* Telefongespräche am 17.10. und 18.10. Angeklagte sorgt sich um nicht bekanntes Belastendes wie Grillanzünder, Spuren des Opfers im Fußraum des Autos, Blutspur, Gewaltverbrechen und kein Unfall (Indiz)

* Angeklagte will gereinigte/nasse Schuhe bei Olaf K. verstecken (Zeuge Olaf K.)

* Angeklagte versteckt am 15.10. oder 16.10. und 17.10. oder 18.10. bei Olaf K. mehrere Paar Schuhe, damit diese bei ihr nicht gefunden werden (Zeuge Olaf K.)

* Am 18.10. fordert Olaf K. die Angeklagte auf, „ihren Scheiß“ wieder abzuholen, worüber die Angeklagte nicht begeistert ist (Zeuge Olaf K.)


Ergänzend

* Faserspuren Reiterhose Angeklagte am Pullover Opfer (SV-GA)
* Angeklagte trägt genau diese Reiterhose am Tattag (Handyfoto Angeklagte)
* auffälliger Waschmittelgeruch an Reiterhose der Angeklagten (SV-GA)

* Faserspuren Pullover Angeklagte unter Fingernägel Opfer (SV-GA)

* Faserspuren neuer Pullover Opfer im Auto Angeklagte (SV-GA)

* Blut vom Opfer auf gefaltetem Blatt Küchenrolle im Auto der Angeklagten (SV-GA)

* Obwohl kein Kontakt mehr zum Opfer, Ende Oktober 2025 auffallend große Menge an DNA Spuren vom Opfer im Fußraum (und nur da) im Auto der Angeklagten (SV-GA)

* absolut kein Hinweis und keine Spuren eines unbekannten oder bekannten anderen Täters oder Tatgeschehens (Indiz)

* Angeklagte und Verteidigung (und auch sonst niemand) haben jemals behauptet, dass das Auto der Angeklagten am Tattag oder die Tage davor und danach jemand anderem zur Verfügung gestellt oder von jemand anderem benutzt worden wäre (Indiz)
* Angeklagte und Verteidigung haben nie behauptet, dass die ganzen Sichtungen betreffend das Auto nicht das Auto der Angeklagten zeigen, sondern ein anderes, baugleiches Auto (Indiz)

* zahlreiche Widersprüche Angeklagte zu Alibi, Handy, Auto usw (Indiz)
* Falsche Angaben zum Alibi (Indiz)
* kein Alibi (Indiz)

* Opfer hätte keinem Fremden die Wohnung geöffnet oder wäre mit Fremden mitgegangen (Indiz)

* Angeklagte verständigt nicht den Vater/die Mutter oder die Polizei vom Leichenfund (Indiz)

* Angeklagte bringt mehrere Menschen zum Tatort: Olaf K., Christian D. und Heike M. (Zeugen) - „Finden“ des vermissten Opfers (Indiz)

* Viele Chatverläufe und Sprachnachrichten betreffend toxische Beziehung zu Vater des Opfers und Opfer - Motiv (Indiz)
* Gutachten zu Nachrichten der Angeklagten an Vater des Opfers - auffallend besorgt um Vater des Opfers, sonst nie (SV-GA)
* finanzielle Abhängigkeit vom Vater des Opfers, viele Nachrichten dazu - Motiv (Indiz)
* Äußerungen Angeklagte über Opfer vor und nach dessen Tod (Indiz)
* Äußerungen über Charakter und Beziehung der Angeklagten zu Opfer und dessen Vater (Zeugen)

* behauptete entlastende Beweise nicht angeboten oder vorgelegt („gleicher“ Pullover von Sohn, Fahrten für Großeltern zur Bank, Alibi usw) bzw erst Monate später (Kleidungsstücke in blauen Müllsäcken) - Antrag auf Untersuchung wurde abgelehnt (Indiz)

* mit am Tatort gefundener vergleichbarer Grillanzünder im Carport der Angeklagten/Großeltern der Angeklagten (SV-GA)
* in etwa soviel Flüssigkeit fehlt im Grillanzünder der Angeklagten, wie erforderlich ist, um den Brandzustand des Opfers herbeizuführen (SV-GA)

* Aussageverhalten Vater und Großmutter des Opfers (Indiz)

* psychische Erkrankung der Angeklagten (Indiz)

* digitale Handy Daten und Auto Daten der Angeklagten (SV-GA)
* Auffällig, nicht erklätbare, fehlende Daten Auto um den Tatzeitraum und davor - Freund der Angeklagten, Erik W., ist Kfz Mechatroniker (SV-GA)

* Sorgen wegen Brandbeschleuniger, als noch niemand wusste, dass ein solcher verwendet wurde (Indiz)
* Sorge über Spuren vom Opfer auf Fußmatte, als niemand wusste, dass sehr viel DNA vom Opfer im Fußraum gefunden wurde (Indiz)

* Fußspuren Opfer und Angeklagter am und rund um den Tatort an verschiedenen Stellen und von verschiedenen Schuhen (Pamys und Gummistiefel) der Angeklagten (SV-GA)
* Fußspuren vom Opfer direkt neben Fußspuren der Angeklagten beim Hochsitz, am Tümpel und direkt neben dem Fundort der Leiche (SV-GA)
* nur Fußspuren des Opfers, der Angeklagte und von Christien D. und Olaf K., keine anderen, unbekannten Fußspuren (SV-GA)
* auffallend gereinigte Schuhe (Pamys) der Angeklagten (SV-GA)

* Angeklagte zeigt zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Ansatz von Betroffenheit, weint aber, wenn es um ihr verstorbenes Pferd geht (Indiz)

* Angeklagte will Zukunft nur mit Vater des Opfers, Pferden und Hund, ohne eigenen Sohn und ohne Opfer (Indiz)

* Nachricht an Erik W., dass man an Wasserleichen und Brandleichen keine DNA Spuren finden kann (Indiz)

* Im Untersuchungszeitraum 300.000 Interaktionen am Handy, hauptsächlich hat Angeklagte Sprachnachrichten verfasst; vom 09.-14.10. (in 4,5 Tagen) über 33.000 Ereignisse am Handy der Angeklagten protokolliert, davon 1.100 Sprachnachrichten vor allem an Vater des Opfers, vorwiegend Streit, Eifersucht auf andere Frauen, erträgt Kontakt des Vaters zu Mutter des Opfers nicht, hasst Familie des Vaters des Opfers, Kontrollzwang, finanzielle Probleme, viel Arbeit, wenig Zweisamkeit, will immer im Mittelpunkt sein - Motiv (SV-GA)

* Angeklagte sagte einen Freund, dass sie immer wisse, dass Fabian allein zu Hause sei, wenn seine Mutter arbeiten ist (Indiz)

* Angeklagte „findet“ Opfer (am 14.10.) genau dort, wo sie einen Tag vorher (am 13.10.) gegenüber Erik W. behauptet hat, dass das Opfer noch nie dort war (Indiz)

* Angeklagte behauptet in Sprachnachricht, dass Opfer noch nie im Wald war, „sucht“ das Opfer dann aber im Wald (Indiz)

* Vater des Opfers wertet Selbstmordversuch der Angeklagten vom 21.08.2025 als fingiert, um Mitleid zu erregen (Indiz)

* Angeklagte behauptet gegenüber Vater des Opfers, dass Trauerrede von ihr verfasst wurde, obwohl sie ChatGPT benutzte (Indiz)

* Zwischenzeitlich bestreitet Angeklagte, die Leiche gefunden zu haben ( Indiz)

* Angeklagte verfasst viele Nachrichten über Tod Pferd „Tiffy“, nicht jedoch über Tod des eigenen Vater (Indiz)

* Nach Trennung am 13.08.2025 beklagt Angeklagte finanzielle Situation, Schulden und fehlende Landwirtschaftstechnik, nicht aber Verlust ihres Partners; hat intensive Komnuikation mit mehreren anderen Männer (Indiz)

* Opfer war Streitthema zwischen der Angeklagten und Vater des Opfers (Zeugen)

* Vater des Opfers ist angeblich mit Mutter des Opfers fremdgegangen, als er mit Angeklagten in einer Beziehung war; Angeklagte wollte, dass Vater des Opfers keinen Kontakt zu Mutter des Opfers hat (Zeuge)

* „Ich habe ihm (einem Bekannten, der Insiderwissen von der Polizei hat) gesagt, dass mir der Arsch auf Grundeis geht wegen meines Autos. Aber er meinte, wenn ich ordentlich gereinigt habe, dann finden die da eh keine Spuren. Dann meinte er, dass sie auch gucken wegen Wildkameras. Das wäre natürlich auch die Arschkarte“, so die Angeklagte in dem Telefonat mit Olaf K. (Indiz)

* Angeklagte „betet, dass im Bereich des Tatortes keine Kameras sind“ (Indiz)
* Angeklagte hat Angst, dass sie/ihr Fahrzeug von Wildtierkameras in der Nähe des Tatortes aufgenommen wurde, behauptet zu Tierheilpraktiker wegen ihres Pferdes gefahren zu sein, aber Tierheilpraktiker kennt Angeklagte vom Namen her nicht und hat auch nicht ihr auffälliges Auto gesehen (Indiz)
* In einem Telefonat mit dem Olaf K. sprach die Angeklagte langatmig über Wildkameras und sagte sogar, dass sie zu Gott bete, dass dort keine Kameras seien und wenn dann nur nachts (da war sie ja bekanntermaßen „suchen“), tagsüber hätte sie keine Erklärung (Indiz)

* Angeklagte will Alibi von Olaf K. und gibt ihm vor, was er am Tattag, wann, mit ihr gemacht hat (Zeuge Olaf K.)
* Olaf K. erzählt Angeklagter, dass er erneut bei der Kriminalpolizei vorgeladen ist, Angeklagte gibt ihm Uhrzeiten und Orte vor, die er benennen soll, an denen sie zusammen gewesen seien (Zeuge Olaf K.)
* Olaf K. soll nach Anweisung der Angeklagten angeben, dass er am Tattag gemeinsam mit der Angeklagten bis 11.00 Uhr bei den Pferden gearbeitet hat (Zeuge Olaf K.)

* Olaf K. hatte Messer in Scheide an Schuppentüre hängen, welches plötzlich weg war; findet es nicht, auch nicht in Werkzeugkiste; Olaf K. spricht Angeklagte darauf an, die kommt dann zu ihm suchen helfen, sagt zu Olaf K., er soll im anderen Schuppen schauen und als er später wieder in die Werkzeugkiste schaut, ist das Messer plötzlich oben auf der Kiste, obwohl Olaf K. das Messer nie in die Kiste legt (Zeuge Olaf K.)
* Angeklagte sagt, er soll in Kiste schauen (Indiz)
* Am Messer hätten Spuren von Olaf K. sein müssen, es waren aber keine daran (SV-GA)
* Angeklagte weiß, dass „da mal was an der Tür hing“ und hatte Zugang zum Schuppen (Indiz)
* Messer des Olaf K. hat Klingenlänge von 10-12 cm, passend zu den Stichwunden des Opfers (Indiz)

* Angeklagte manipuliert alle, mit denen sie zu tun hat/befreundet ist (mehrere Zeugen)

* Angeklagte sorgt sich, dass ihr etwas „angehängt“ werde (Indiz)

* Angeklagte gibt beim ersten Polizeiverhör an, dass Mutter des Opfers Mitschuld trage, da das Opfer stundenlang alleine gewesen sei und weiters, die Stelle am Tümpel wirke auf sie „bewusst ausgewählt“, um das Opfer dort zu entsorgen (Indiz)

* Verteidiger kündigt an, dass Einlassung der Angeklagten sorgfältig vorbereitet werden müsse und auch „taktischen Erwägungen“ unterliege (Indiz)

* Angeklagte hat zunächst offen telefoniert und war sich sicher, „dass die Polizei nicht wisse, was sie am Telefon sagt“. Erst nachdem ihr Anwalt sie auf eine mögliche Überwachung hingewiesen hat, hat sich ihr Verhalten schlagartig geändert (Indiz)


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 21:18
Gab es am 09.10. schon ein dokumentiertes Treffen mit dem Schlachter/Jäger Christian D.?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:08
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Gespannt bin ich trotzdem darauf, am liebsten würde ich nach Rostock fahren.
Ich auch. Vor allem würde mich interessieren, was zwischen den Zeilen Ihrer Einlassung rüberkommt. Entweder, wie sie selbst das vorträgt oder aber wie sie mit Mimik und Gestik reagiert, wenn die Anwälte ihren Rundumschlag verlesen.

Ich stelle mir auch immer vor dass sie so eine quängelige, quakende Stimme hat. Aber das liegt wohl daran, dass die einzige Gina die ich kenne die Ente bei Pinocchio ist...
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Ich denke aber auch, dass das Weltbild der 3 Tümpelzeugen nachhaltig gestört ist und sie schwer daran knabbern werden, benutzt, manipuliert und hintergangen worden zu sein. Das prägt in so einem Fall doch fürs Leben.

Von Dorina spreche ich erst gar nicht. Beim Vater wird hoffentlich irgendwann eine Erkenntnis kommen. Bei allem, was der sich geleistet hat- auch er ist irgendwie ein Opfer und auch er hat seinen Sohn verloren. Und die Großeltern von Gina- die tun mir auch leid.
Ich sehe es auch so, dass auch die beiden Tümpelzeugen Opfer von ihr sind - Heike M. sowieso, die war jahrelang eng mit ihr befreundet, hat auf ihren Sohn aufgepasst und als Dank werden sie und ihr Hund als Statisten für den angeblichen Leichenfund aufgestellt. Ihre Befragung musste mehrmals unterbrochen werden, weil sie noch immer so erschüttert von der Aktion ist. Sie kannte Fabian persönlich und das ganze geht ihr offenbar schrecklich nahe.

Aber auch CD und OK sind in meinen Augen Opfer von Gina H. Man kann seine Witzchen über schwanzgesteuerte Trottel machen, argumentieren, dass sie insgesamt stets auf reichhaltige Entlohnung ihrer Freundschaftsdienste in Form von Bildchen, Küsschen oder gar Sex hofften, aber vor allem wurden die von Gina H ausgenutzt und manipuliert.

Ich habe persönliche Erfahrungen mit einer ähnlich gelagerten Person im beruflichen Bereich. Die hat sich durch extremes Engagement zunächst unentbehrlich gemacht und dann den Chef und mit ihm alle Kollegen tanzen gelassen. Klar hat er was von ihr bekommen: großen Einsatz für das Unternehmen, herausragende Leistung, hochzufriedene Kunden, er hatte also einen großen Nutzen von ihr. Aber was hinter den Kulissen abging war erbärmlich, unerträglich und hat dem Unternehmen mittelfristig geschadet. Es hat recht lsnge gedauert, bis man das als Kollege durchschaut hat, der Chef hat sogar noch deutlich länger gebraucht, u.a. Eben auch, weil er auf den ersten Blick die Vorteile gesehen hat, die er durch die Beschäftigung dieser Person hatte.
Trotzdem würde ich ihn als Opfer dieser Person sehen und er hat dabei viel Lehrgeld gelassen.

Genau so sehe ich das bei OK und CD. Natürlich haben sie sich eine Gegenleistung von Gina H verhilft, aber diese wusste das und hat die Herren immer genau auf dem richtigen Astand gehalten, do dass die Sex-Karotte zwar nicht ganz in Reichweite, aber immer noch schön in Sichtweite war. Sie hat fie beiden für ihre eigenen Interessen benutzt, vor allem OK , der ihr - nach seinen eigenen Worten ' Haus- und Hofsklave war. Bei CD war das ganze nach meiner Einschätzung noch in der Anbahnungsphase, keine Ahnung,von er der neue Goldesel als Nachfolger von MR, ein weiterer Lakai für Stallarbeiten oder nur ein Objekt der Eifersucht für MR werden sollte ( oder alles zusammen oder was ganz anderes).
Tatsache ist aber, dass sie keine Skrupel hatte , beide mit in ihre unterirdische MR-Rückgewinnungsaktion und damit einen Kindermord hineinzuziehen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:21
Zitat von Deus_Ex_MachinDeus_Ex_Machin schrieb:Das Lachen wird ihr schon bald vergehen.
The stage is Yours. Noch gilt das für Sie. Noch hat sie die Bühne. Und wieder dreht sich alles um sie. In gewisse Art und Weise denke ich genießt sie die Aufmerksamkeit.

Was ich mich halt frage, hat sie gedacht, sie für diese Tat durch und dann, Schwamm drüber war es der große Unbekannte? So naiv kann man nicht sein. Was mir halt nicht in den Kopf geht. Sie hat selber einen Sohn. Sie kennt Fabian. Sie kennt seinen Vater. Sie weiß, wer seine Mutter ist.

Hat sie sich wirklich erhofft, dass nach der Tat alle Probleme gelöst sind?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 22:55
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Hat sie sich wirklich erhofft, dass nach der Tat alle Probleme gelöst sind?
Weitblick über ihre Handlungen hat sie ja meistens nicht gehabt. Irgendwas zwischen Naivität und Selbstüberschätzung.

An die @Verwaltung

Gerade heute hat sich der Ticker mehr als lückenhaft gezeigt. Ich bin total dafür, die Beiträge von Jens Schwarck hier wieder zuzulassen. Es kommen da so viele wichtige Infos, ohne die es echt schwierig ist, hier richtig zu diskutieren.
Zumal hier oft ellenlange Diskussionen entstehen, die gar nicht nötig wären. Er ist vor Ort und hat sehr viel
mehr Informationen, als jeder Bericht hergibt


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:00
Wenn Gina zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, kommt sie dann eigentlich automatisch in einen Vollzug für Schwerverbrecher?
Wie kann dort ein Alltag aussehen?
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb: Denn sie ist dann ne verurteilte Kindermöderin und das auf besonders brutale Art und Weise und somit in der Knasthierachie ganz unten. Ich denke da wird sie echt ganz andere Sorgen haben
Ich denke das bei sehr schlimmen Verbrechen auch oft.
Aber mit dem zweiten Gedanken eben auch dass niemand dort wegen Diebstahls von ein paar Tulpen aus nem Vorgarten eine Haftstrafe verbüßen muss.

Unter Männern gibt es prozentual wahrscheinlich häufiger schlimme und schlimmste Verbrechen, aber auch Frauen können furchtbare Dinge tun.
Können ihre eigenen Kinder missbrauchen, missbrauchen lassen, können in Pflege und Sozialenberufen ihnen anvertraute Schützlinge ermorden...

Als Beispiele fallen mir da spontan ein:
• Der Missbrauchsfall aus Staufen
Staufener Missbrauchsfall – Wikipedia
https://share.google/0GSFx1I3WxbZgaHhN
• Der Doppelmord an den Ukrainerinnen
Doppelmord: Urteil gegen Ehepaar aus Sandhausen rechtskräftig - SWR Aktuell
https://share.google/bLdPJKMsoqvYzn2c2
• Oder der Mord an der kleinen Greta durch ihre Erzieherin
Kriminalfall Greta – Wikipedia
https://share.google/yAuzEQEUgVqnwLJDV
Dann noch hier.
• Der Fall der 15- Jährigen aus einer Jugendwohngruppe, welche von einer Sozialarbeiterin ermordet wurde
Prozess um getötete Schülerin in Gleichen: Urteil wegen Mordes | ndr.de
https://share.google/wjWCwABEc5V7FK9JK

Ich finde es ein sehr schwieriges Thema.
Und als Unbeteiligte, also weder der Täter- noch der Opferfamilie zugehörig habe ich natürlich eine andere Position und kann nur "von außen" eine Meinung haben.

Manche Taten und dazu gehört der Mord an Fabian definitiv dazu sind so schrecklich, dass ich denke, oh mir doch egal was mit dem Täter, der Täterin im Knast/ Maßregelvollzug geschieht, aber das ist dann meist der erste Gedanke.
Einer der auch nichts besser macht und schon gar nicht die Tat ungeschehen, höchstens vielleicht einer mit dem man versucht dieses ganze Grauen wegzuschieben.

Was sind neben der zu verbüßenden Haftstrafe weitere Ziele?
Kann man einem Menschen wie Gina überhaupt klarmachen, was sie getan hat?

Wie geht das Leben für Dorina weiter?
Wie viele Anträge und Formulare wird sie ausfüllen müssen, wenn es z.B um Therapien geht oder vielleicht auch eine Frührente weil sie vielleicht nie wieder so arbeiten kann wie gedacht?
Dorina ist noch jung und es bricht mir das Herz wenn ich dran denke welches Leid Gina verursacht hat an zwei völlig unbescholtenen Menschen.
So ein unnötiger Kahlschlag an Trauer, Leid und Elend.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:02
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:An die @Verwaltung
Bitte die Anfrage im Verwaltungskanal stellen

Hier bekommst du keine Antwort bzw geht unter


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:27
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Aber auch CD und OK sind in meinen Augen Opfer von Gina H. Man kann seine Witzchen über schwanzgesteuerte Trottel machen, argumentieren, dass sie insgesamt stets auf reichhaltige Entlohnung ihrer Freundschaftsdienste in Form von Bildchen, Küsschen oder gar Sex hofften, aber vor allem wurden die von Gina H ausgenutzt und manipuliert.
Ich möchte da differenzieren. Natürlich sind die drei „Tümpelzeugen“ in gewisser Weise Opfer der Manipulationen und Intrigen von Gina H. Das gilt grundsätzlich auch für Matthias R.

Alle sind von der Angeklagten benutzt, auch ausgenutzt worden. Aber zu so etwas gehören auch immer zwei: einer, der ausnutzt, und einer, der sich ausnutzen lässt.

Wenn diese Kerle nicht Manns genug waren, Gina H. Einhalt zu gebieten und sich ihren Machenschaften zu widersetzen, sind sie zu einem Gutteil selbst schuld. Sie haben ja zum Teil durchaus erkannt, wie übel ihnen mitgespielt wurde (Olaf K. hat sich ja selbst als ihren Haus- und Hofsklaven bezeichnet).

Dass diese Freunde und Bekannten von Gina H. nicht in einer ausweglosen Lage waren, aus der es kein Entrinnen gab, hat ja das Beispiel Heike M. gezeigt. Sie war lange Zeit die beste Freundin der 30-Jährigen, aber sie hatte den Mumm, im entscheidenden Moment Stopp zu sagen, während die Männer weiter Pfötchen gaben.

Und einer macht das völlig unverständlicher Weise noch heute: Matthias R., der Vater von Fabian.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:42
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Manche Taten und dazu gehört der Mord an Fabian definitiv dazu sind so schrecklich, dass ich denke, oh mir doch egal was mit dem Täter, der Täterin im Knast/ Maßregelvollzug geschieht, aber das ist dann meist der erste Gedanke.
Einer der auch nichts besser macht und schon gar nicht die Tat ungeschehen, höchstens vielleicht einer mit dem man versucht dieses ganze Grauen wegzuschieben.

Was sind neben der zu verbüßenden Haftstrafe weitere Ziele?
Kann man einem Menschen wie Gina überhaupt klarmachen, was sie getan hat?
Danke, dass du das Thema aufgreifst. Ich hatte hier schonmal zu bedenken gegeben, dass Gina selbst ein Opfer ihrer Umstände geworden sein könnte, da es doch weniger Fälle gibt, in denen man von angeborener Bösartigkeit ausgehen kann. Das entschuldigt natürlich überhaupt nichts und selbstverständlich muss sie ihre Strafe erhalten. Im deutschen Recht geht es um Resozialisierung durch eine solche Strafe. Nur- wird es diese geben? Wäre sie nicht tatsächlich in einer Psychiatrie besser aufgehoben? Und selbst dann- wird sie überhaupt nochmal im gesellschaftlichen Leben ankommen können?

Eine Borderline Diskussion ist mir persönlich zu wenig. Diese Menschen sind nicht per se komplett unempathisch. Bei Gina sehe ich eher schon psychopathische Züge.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Wenn diese Kerle nicht Manns genug waren, Gina H. Einhalt zu gebieten und sich ihren Machenschaften zu widersetzen, sind sie zu einem Gutteil selbst schuld. Sie haben ja zum Teil durchaus erkannt, wie übel ihnen mitgespielt wurde (Olaf K. hat sich ja selbst als ihren Haus- und Hofsklaven bezeichnet).
Auch hier möchte ich absolut Partei dafür ergreifen, dass nicht jeder reflektieren kann, wss ihm passiert. Olaf ist es im Nachhinein klar geworden, da war es schon zu spät. Von Manns genug möchte ich da aber nicht reden. Manche Leute sind einfach gestrickt und kapieren es eben einfach nicht. Das passiert aber auch intelligenten Menschen, je nachdem, welche Knöpfe man drückt. Dass es dämlich war, nicht zur Polizei gegangen zu sein, weiß Olaf ja selbst.

Bei Christian weiß man bisher nur, dass er wahrscheinlich das Spiel mit dem Feuer geliebt hat und letztlich seinen Arsch retten wollte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:50
Zitat von SuppengespenstSuppengespenst schrieb:Wenn Gina zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, kommt sie dann eigentlich automatisch in einen Vollzug für Schwerverbrecher?
Wie kann dort ein Alltag aussehen?
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb: Denn sie ist dann ne verurteilte Kindermöderin und das auf besonders brutale Art und Weise und somit in der Knasthierachie ganz unten. Ich denke da wird sie echt ganz andere Sorgen haben
Kindsmörder, Sexualstraftäter, etc. leben im Knast in der Regel in separierten Bereichen, wo sie sozusagen unter sich sind. Und zwar genau aus dem Grund, dass sie eben nicht den Schikanen der Mitinsassen ausgesetzt sind, welche in der "Hierachie" über ihnen stehen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:00
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Eine Borderline Diskussion ist mir persönlich zu wenig. Diese Menschen sind nicht per se komplett unempathisch. Bei Gina sehe ich eher schon psychopathische Züge.
bei der fehlenden Empathie und dem Macht- und Kontrollbedürfnis sehe ich narzisstische Züge


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:02
Bearbeitungszeit war abgelaufen.. Daher noch ein Nachtrag.
Letzten Endes glaube ich, dass es auf die eigene Persönlichkeit ankommt, inwieweit man den Arsch in der Hose hat, sich gegen solche Menschen zu positionieren.
Bei Männern hat sie es tendenziell leichter gehabt, aber man kann nicht davon ausgehen, dass jeder Mann direkt auf sie reingefallen wäre. Es ist ja auch bezeichnend,, dass sie im Grunde genommen keine wirklichen Freunde hatte. Sondern nur Menschen, die bereit waren, sich manipulieren zu lassen


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:13
Zitat von Jesse6Jesse6 schrieb:bei der fehlenden Empathie und dem Macht- und Kontrollbedürfnis sehe ich narzisstische Züge
Bei so einer Gefühlskälte geht das für mich über Narzissmuss hinaus. Aber das werden andere entscheiden


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 01:35
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Eine Borderline Diskussion ist mir persönlich zu wenig. Diese Menschen sind nicht per se komplett unempathisch. Bei Gina sehe ich eher schon psychopathische Züge.
Deshalb interessiert mich das psychiatrische Gutachten. Es muss ja etwas in Ginas Leben passiert sein, warum sie zu der geworden ist, die sie ist. Warum war sie nie in der Lage, einer Arbeit nachzugehen? Schwerwiegende körperliche Gebrechen sind nicht bekannt; bleibt die Psychoschiene. Da müssen dann schon schwerwiegende psychische Defekte vorliegen, um in jungen Jahren schon eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen und quasi arbeitsunfähig zu sein. So leicht macht es einem die Rentenversicherung nicht, um als junger Mensch berentet zu werden.
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Bei Männern hat sie es tendenziell leichter gehabt, aber man kann nicht davon ausgehen, dass jeder Mann direkt auf sie reingefallen wäre. Es ist ja auch bezeichnend,, dass sie im Grunde genommen keine wirklichen Freunde hatte. Sondern nur Menschen, die bereit waren, sich manipulieren zu lassen
Wenn jeder Mann auf sie angesprungen wäre, dann würde ich den Glauben an die Männer verlieren...
Bei den männlichen Kandidaten wusste sie, welche Knöpfe sie drücken musste, bisschen rumgesexel und die Typen bekamen Schnappatmung. Bei Frauen dürfte sie es nicht so leicht gehabt haben, da ist diese Anmacherei schon von vorneherein weggefallen und Freundinnen scheint sie eh wenige bis gar keine gehabt zu haben, außer der Heike M., die wahrscheinlich aufgrund ihres Alters eher den Part einer mütterlichen Freundin eingenommen hat. Kontakt mit ihrer einzigen Schwester scheint es auch nicht gegeben zu haben, obwohl diese auch vor Ort lebt.

Ich kann die Person Gina H. einfach nicht erfassen. Sie, die Menschen in ihrem Umfeld manipuliert und für ihre Zwecke benutzt hat, um den größtmöglichen Nutzen aus ihnen zu ziehen, hat ein Auftreten vor Gericht, das ihr bei keinem auch nur den kleinsten Sympathiepunkt einbringen wird oder auch nur ansatzweise ein positives Gefühl für ihre Person. Lachend, schäkernd, desinteressiert, so sitzt sie da, als ginge es um einen Handtaschendiebstahl. Ich bezweifle, ob sie sich der Ernsthaftigkeit ihrer Lage überhaupt bewusst ist, dass sie mit ziemlicher Sicherheit nicht als freier Mensch den Gerichtssaal verlassen wird.

Und ich habe auch Zweifel, ob sie sich überhaupt bewusst ist, was sie getan hat. Ein Kind mit absolutem Vernichtungswillen getötet hat. Ich glaube, die begreift das gar nicht. Und eine Strafe, egal wie die aussehen wird, wird sie nicht als Strafe begreifen, weil sie in ihrem kranken Denken nichts Schlimmes getan hat.


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