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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.650 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 15:43
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Das ist richtig. Wenn der Chatpartner nichts löscht (und die "Starndard Nachrichtendauer auf "Aus" steht), bringt einseitiges löschen nichts. Aber hier hat die Angeklagte auch gelöscht, da man ja laut Aussage den Chatverlauf nicht rekonstruieren konnte.
Wo steht das? Ich habe das so aufgefasst, dass man auf seinem Handy den Chatverlauf nicht mehr rekonstruieren konnte.

Die Angeklagte hatte ja sämtlichen Nachrichten noch, die sie verdächtig wirken ließen wie z.B. ihre Alibi-Absprachen. Hätte sie diese nicht auch gelöscht?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 15:50
Ich kann nur immer wieder sagen, dass das Schicksal von Fabian mich so was von fassungslos macht und ich als Mutter mich wahrscheinlich nicht so unter Kontrolle hätte wie Dorina. Ich wäre Amok gelaufen.
Deshalb ziehe ich meinen Hut vor ihr für so viel Stärke.
Ich wünsche mir so sehr, dass die Angeklagte ordentlich verknackt wird und ihres Lebens nicht mehr froh wird und die Mama von Fabian Antworten bekommt. Jeder einzelne Prozesstag bisher hat mich so sprachlos, wütend und traurig gemacht.
Das ist doch der blanke Horror..


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 15:59
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Ich habe das so aufgefasst, dass man auf seinem Handy den Chatverlauf nicht mehr rekonstruieren konnte.
Und ich habe das so aufgefasst, dass er gelöscht hat und bei ihm nicht rekonstruierbar war. Bei ihm zu rekonstruieren wäre ja unnötig, wenn man das Spiegelbild auf ihrem Smartphone hat. Zu ihrem Chatverlauf bezüglich CD, habe ich jetzt nichts eindeutiges (mehr) gefunden. Ich geh jetzt von der anderen Seite ran: Wozu bei ihm versuchen zu rekonstruieren, wenn man es bei ihr schon hat. Ich kann falsch liegen. Auch weil sie ja CD schützen wollte, meinte sie ja immer.
Zitat von MissRedfordMissRedford schrieb:Ich kann nur immer wieder sagen, dass das Schicksal von Fabian mich so was von fassungslos macht
Ja, wenn man das "warum" sieht, warum sie das wohl gemacht hat, um ein weiterhin bezahltes Leben zu haben, dafür eines auszulöschen...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 16:02
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Die Angeklagte hatte ja sämtlichen Nachrichten noch, die sie verdächtig wirken ließen wie z.B. ihre Alibi-Absprachen. Hätte sie diese nicht auch gelöscht?
Naja, wenn man bedenkt, was alles in ihrem Kopf abgegangen sein muss, an alles zu denken , ihre Lügen zu stricken usw , dann hat sie es wahrscheinlich einfach vergessen?
Sie hatte nur M.R. im Kopf.
Denn es ging ihr ja die ganze Zeit nur darum, M.R. nah zu sein. Vielleicht hat sie auch gedacht, dass man das alles nicht mehr so nachvollziehen kann.
Erklärungen hatte sie ja genug für Alles und Jeden parat...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 17:49
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Und ich habe das so aufgefasst, dass er gelöscht hat und bei ihm nicht rekonstruierbar war. Bei ihm zu rekonstruieren wäre ja unnötig, wenn man das Spiegelbild auf ihrem Smartphone hat. Zu ihrem Chatverlauf bezüglich CD, habe ich jetzt nichts eindeutiges (mehr) gefunden. Ich geh jetzt von der anderen Seite ran: Wozu bei ihm versuchen zu rekonstruieren, wenn man es bei ihr schon hat. Ich kann falsch liegen. Auch weil sie ja CD schützen wollte, meinte sie ja immer.
Das kann natürlich sein, aber der Richter sprach doch von sehr vielen Text- und Sprachnachrichten die CD ja seit September mit ihr ausgetauscht hatte. Und er hatte ja quasi nur um die 100 übriggelassen. Und sie hatten ja auch die Fotos die G ihm per WhatsApp schickte. Diese hatte er ja wohl auch gelöscht, denn er wunderte sich ja woher der Richter davon wusste.
Und wie hätten die Ermittler dann überhaupt gesehen wieviel Nachrichten gelöscht worden sind? Sie hatten ja genaue Zahlen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 18:26
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Wenn aber beide teilweise oder ganz gelöscht haben UND die Backups ausgeschalten (auch die Google bzw iCloud Backups für Whatsapp) hat oder die Backups verschlüsselt sind, dann ist es nicht mehr so einfach, wenn man dafür sorgt, dass die Daten überschrieben werden.
Bei der Menge an Daten die man sichergestellt hat gehe ich davon aus, daß sie fast alles in der Cloud gespeichert hat(te).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 23:30
Zitat von MissRedfordMissRedford schrieb:Und glaubhaft sind die für mich beide nicht!
Egal was die da ausgesagt haben.
Also der Gina glaube ich nicht ganz so viel. Und dem verliebten Olaf - ja gut- der versucht nun, seinen A. zu retten. Verständlicherweise

Aber hätte er einen Arsch in der Hose gehabt, hätte er beim Fund gehandelt. Richtig gehandelt. Bullizei angerufen


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 03:27
Zitat von out_siderout_sider schrieb:
Zitat von MissRedfordMissRedford schrieb:Ich kann nur immer wieder sagen, dass das Schicksal von Fabian mich so was von fassungslos macht
Ja, wenn man das "warum" sieht, warum sie das wohl gemacht hat, um ein weiterhin bezahltes Leben zu haben, dafür eines auszulöschen...
Wenn, dann hat sie nicht nur ein Leben zerstört. Ihres sowieso und auch das von Fabian.
Aber auch das von Dorina, M.R., Ch. und Olaf.
Ihren eigenen Sohn nicht zu vergessen.

Vor etlichen Seiten schrieb hier ein User/in mal was von einem Schwarzen Loch, in dass sie ihre gesamte
Umgebung mit hinein gesogen hat,
das trifft es irgendwie. Es gibt nur Verlierer.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 11:12
Zitat von MissRedfordMissRedford schrieb:Belanglose( für Sie und ihn) Nachrichten wurden ja wohl nicht gelöscht, nicht wahr?

Und da frage ich mich halt, warum tut man das.
In meinen Augen das Wahrscheinlichste - entgegen seiner Ausführungen vor Gericht wollte der Zeuge mehr als nur befreundet sein mit der Angeklagten und hat dies im Chat auch kundgetan und wollte vermutlich nicht, dass entsprechende kompromittierende und potentiell ehegefährdende Nachrichten bei der Polizei und potentiell vor Gericht landen.

Ich denke nicht, dass seine Frau allgemein begeistert ist von dem, was da zur Sprache kam (zweites Handy etc.) - ich hätte das an ihrer Stelle ein gewisses Vertrauensproblem.

Und so, wie er sich vor Gericht gewunden hat und angesichts weiterer Männer, die die Angeklagte "am Haken hatte", wäre ich nicht überrascht, wenn bei den gelöschten Nachrichten (über 90% hat er gelöscht!) Nachrichten und / oder Bilder dabei gewesen wären, die eine Ehefrau nicht gutheissen würde...

Ich denke nicht, dass er zu Fabians Tod mehr weiss oder involviert war - inwieweit die Angeklagte die Chats mit ihm nicht gelöscht oder z.B. in einer separaten Datensicherung verwahrt hat, das werden die EB sicherlich herausgefunden haben.

Es machte aber nicht den Anschein, dass diese weit über 1.000 Nachrichten noch irgendwo rekonstruierbar sind.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 12:07
Zitat von HeavythoughtsHeavythoughts schrieb:Es machte aber nicht den Anschein, dass diese weit über 1.000 Nachrichten noch irgendwo rekonstruierbar sind
Das widerspricht doch dem, was der Richter sagte. Die Kommunikation war auf ihrem Handy ja noch vorhanden. Das wurde hier doch auch vor wenigen Seiten nochmal belegt.

Klar wollte er vermeiden, dass die Ehefrau von dem Geplänkel Zuviel an Details weiß.

Außerdem lief alles über sein Diensthandy. Da steht die Frage im Raum, wie es mit der Erlaubnis einer privaten Nutzung in diesem Umfang aussah und auch die Frage der Arbeitszeit (private Treffen während dieser und auch einfach der Zeitaufwand für die Kommunikation).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 12:17
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Naja die Angeklagte meinte ja immer, sie will CD schützen, deswegen kann ich mir schon denken, dass sie teilweise oder ganz den Chat mit ihm löschte. Es wäre dann ja die Aussage unnötig gewesen, dass man den Chat nicht rekonstruieren konnte. Wenn man etwas mit einem anderen Beweis rekonstruieren kann, dann ühat man es ja, wenn man mit dem Chat bei der Angeklagten die Lücken passen füllen kann.
Meiner Meinung war das nur vorgeschoben. Zum einen bei Olaf, damit er ihr ein Alibi gibt - die Affäre eines verheirateten Mannes umdecken dürfte den meisten wohl leichter von der Hand gehen, als jemandem ein falsches Alibi für das Verschwinden eines Kindes zu geben.
Und zum anderen bei Heike ( von wegen Ärger mit dem Revierinhaber), damit die der Polizei nicht erzählt, dass sie am Vorabend schon mit CD und Tümpel-Olaf am Fundort war.
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Die Angeklagte hatte ja sämtlichen Nachrichten noch, die sie verdächtig wirken ließen wie z.B. ihre Alibi-Absprachen. Hätte sie diese nicht auch gelöscht?
Ich habe nirgends gelesen, dass Gina H irgendwelche Nachrichten gelöscht hat. Allein schon aufgrund der reinen Anzahl von Nachrichten die sie täglich fabriziert hat, wäre sie damit wenn sie selektiv hätte löschen wollen, sicher Tage lang beschäftigt gewesen.
Ich bin sicher, dass sie überhaupt nicht damit gerechnet hat, dass die Polizei ihr Handy untersuchen will, weil sie sich sicher war, dass man ihr nicht drauf kommt, dass sie die Täterin ist. Das die Polizei ihr Handy nach dem Leichenfund haben wollte, ist für sie denke ich aus völlig heiterem Himmel gekommen. Laut Heike hat sie ja einen ziemlichen Aufstand geprobt, bevor sie es rausgerückt hat.
Aber da ging es ihr meiner Ansicht nach tatsächlich vor allem darum, dass sie dadurch ein oder zwei Tage nackig, also ohne ihr geliebtes Handy, dastehen muss. Ich glaube nicht, dass sie in dem Moment befürchtet hat, dass dir ihre Chats lesen und darüber rausfinden, wie sehr die Fabian gehasst hat. Ich glaube vielmehr, dass sie sich der Brisanz vieler Chatverläufe und Nachrichten gar nicht bewusst war.
So wie sie nicht verstehen kann, warum MR keinen Nerv für ihre Eifersüchteleien und Dramen hat, wenn gerade sein 8-jähriger Sohn vermisst wird, weil sie keine Vorstellung davon hat, wie andere Menschen sich in bestimmten Situationen fühlen, so hat sie glaube ich auch keine Vorstellung davon, was ein Polizist sich wohl denkt wenn er liest, was für Gehässigkeiten die "Ziemama" eines als vermisst geltenden Kindes in der Gegend rumposaunt hat.

Hinzukommt, dass die allein schon wegen der reinen Masse an Nachrichten kaum noch einen Überblick gehabt haben dürfte, mit wem sie was am Telefon besprochen hat und wem sie was als Text- und als Sprachnachricht geschickt hatte. Es gab doch z.B. diese Kommunikation schon vom Samstag, in der es darum geht, ob schon was in Reimershagen los ist, dass CD " aus der Sache rausgehalten" werden und Olaf ein Alibi liefern soll. Das wäre doch z.B. etwas gewesen, was niemand mit Hirn für 10 Cent per Sprachnachricht verschickt hätte oder aber zumindest jemand mit Sorge, dass das Handy bei der Polizei landet, sicher gelöscht hätte.

Insofern glaube ich nicht, dass sie irgendwas gelöscht hat, weder in dem Kommunikationsverlauf mit CD noch bei anderen Kommunikationspartnern.
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Das kann natürlich sein, aber der Richter sprach doch von sehr vielen Text- und Sprachnachrichten die CD ja seit September mit ihr ausgetauscht hatte. Und er hatte ja quasi nur um die 100 übriggelassen. Und sie hatten ja auch die Fotos die G ihm per WhatsApp schickte. Diese hatte er ja wohl auch gelöscht, denn er wunderte sich ja woher der Richter davon wusste.
Da zeigt sich doch, wie naiv er da rangegangen ist. Er dachte wirklich, dass wenn er das gelöscht hat, es wirklich weg ist, für immer und für jeden.
Ich frag mich immer, ob es daran liegt, dass ich ein TrueCrime-Nerd bin, aber ich würde denken, dass Ermittler prinzipiell in der Lage sind, iNachrichten und Anriflisten, die einfach nur gelöscht wurden, wiederherzustellen. Deshalb würde ich - wenn ich denn wirklich ein Verbrechen planen würde - bestimmte Dinge gar nicht erst über das Handy laufen lassen.
Und selbst eine gehörnte Ehefrau wird sich doch wundern, wenn sie da einen ellenlangen Chat im Handy des Ehemannes sieht, in dem ausser "Die Nachricht wurde glöscht" nicht viel drin steht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 12:45
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und selbst eine gehörnte Ehefrau wird sich doch wundern, wenn sie da einen ellenlangen Chat im Handy des Ehemannes sieht, in dem ausser "Die Nachricht wurde glöscht" nicht viel drin steht.
Ich muss der Ehefrau von CH auch noch mal meinen Respekt zollen, dass sie sich um den Sohn der Angeklagten gekümmert hat. Meines Erachtens nach war die Bitte an CH, sich am Auffindetag um die Abholung und Betreuung des Jungen zu kümmern eine ziemliche Geschmacklosigkeit von GH, wenn nicht sogar ein fieses Nachtreten.
Es gab ja sicherlich auch andere Abholmöglichkeiten, sie hatte ja schließlich erst seit September Kontakt zu CH.

Also ich würde es so interpretieren. Muss man aber natürlich nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 15:06
Polizei und Staatsanwaltschaft sollten Gina H. zur „Mitarbeiterin des Jahres“ küren. Grund: Die 30-Jährige hat sich unschätzbare Verdienste um die Aufklärung des Verbrechens an Fabian L. erworben - wenn auch ungewollt.

Für die Ermittler erwies sich Gina H. mit den abgehörten Gesprächen am Telefon und in der Untersuchungshaft sowie insbesondere mit den Abertausenden Text- und Sprachnachrichten als wahre Goldgrube.

Sie lieferte per Handy in einem Maße Einblicke zum Beispiel in das Innenleben der Beziehung zu Matthias R., dass die eingesetzten Beamten mit dem Notieren kaum nachkamen. Letztendlich präsentierte Gina H. somit auf dem Silbertablett ein quasi lückenloses Abbild der Motive, die sie bewogen haben, Fabian zu töten.

Ich glaube, in dieser Form hat es das bisher noch nicht gegeben. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in einem Gerichtssaal schon mal derart massiv Chats und Sprachnachrichten einer Angeklagten verbreitet wurden, die in der Summe durchweg belastend wirkten.

Ein „gefundenes Fressen“ war für die Ermittler auch die freimütige Kommunikation von Gina H. mit anderen Personen, etwa zur Alibibeschaffung.
Die Angeklagte scheint nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet zu haben, dass all diese Gespräche, Texte und Sprachnachrichten eines Tages neben anderen Indizien wie ein Mosaik zu ihrer Überführung als Mörderin zusammengefügt werden könnten.

Ich frage mich bisweilen, was wohl gewesen wäre, wenn Gina H. nicht dieses überbordende Kommunikationsbedürfnis an den Tag gelegt hätte. Die Ermittler hätten es sicher enorm viel schwerer gehabt, die ebenso chaotische wie toxische Beziehung zwischen ihr und MR aufzudröseln. Das Gleiche gilt für Erkenntnisse über ihre Herrsch- und Eifersucht, ihre finanzielle Bredouille, ihren Hass auf Fabian und die gesamte Familie von MR, ihr manipulierendes Verhalten und ihren grundlegenden Mangel an Empathie.

So aber hat Gina H. ganz wesentlich dazu beigetragen, sich selbst ans Messer zu liefern. Per Handy hat sie unbedacht dargelegt, was sie antrieb: Fabian als „Störenfried“ zu beseitigen und auf dieser Basis eine neuerliche Beziehung zu Matthias R. aufzubauen, den sie zur Finanzierung ihres aufwändigen Lebensstils auch zwingend brauchte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 15:16
@Tiergarten
Danke für deinen Beitrag, genau so bewerte ich das aktuell auch.
Trotzdem bleibt meine Sorge bezüglich ihrer Einlassung im August. Ich vermute, dass sie andere Beteiligte in den Fokus zu rücken versucht. Olaf K ist da wohl der Erste, dem sie etwas anzuhängen versuchen könnte.

Hoffentlich wird das erfolglos sein.

Des Weiteren könnte ich mir vorstellen, dass sie aufgrund ihrer angeblich schlimmen Vergangenheit und ihrer psychischen Probleme versucht, eine Schuldunfähigkeit zu erwirken?

Hoffentlich tritt nichts davon ein und sie wird nicht mehr auf die Menschheit losgelassen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 15:57
Zitat von PuraPura schrieb:Des Weiteren könnte ich mir vorstellen, dass sie aufgrund ihrer angeblich schlimmen Vergangenheit und ihrer psychischen Probleme versucht, eine Schuldunfähigkeit zu erwirken?

Hoffentlich tritt nichts davon ein und sie wird nicht mehr auf die Menschheit losgelassen.
Dazu müsste erst einmal das psychologische Gutachten entsprechend ausfallen. Das sehe ich so noch nicht.

Aber selbst wenn darauf erkannt werden sollte, dass Gina H. nur eingeschränkt oder gar nicht schuldfähig sei wegen psychischer Defekte, würde ich unter einer Bedingung relativ gelassen bleiben.

Falls klar entschieden wird, wer den Mord wie und aus welchen Motiven verübt hat, wäre es mir egal, ob der Täter/die Täterin nun im Knast oder in der Klapsmühle landet - natürlich mit der Maßgabe, dauerhaft von der Wiederholung solcher Verbrechen ausgeschlossen zu werden.

Schlimm fände ich es nur, wenn sich das Gericht zu keinem eindeutigen Votum durchringen könnte. Aber da hält sich meine Sorge angesichts der erdrückenden Indizienlage doch sehr in Grenzen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

17.07.2026 um 16:03
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich habe nirgends gelesen, dass Gina H irgendwelche Nachrichten gelöscht hat. Allein schon aufgrund der reinen Anzahl von Nachrichten die sie täglich fabriziert hat, wäre sie damit wenn sie selektiv hätte löschen wollen, sicher Tage lang beschäftigt gewesen.
Ich bin sicher, dass sie überhaupt nicht damit gerechnet hat, dass die Polizei ihr Handy untersuchen will, weil sie sich sicher war, dass man ihr nicht drauf kommt, dass sie die Täterin ist. Das die Polizei ihr Handy nach dem Leichenfund haben wollte, ist für sie denke ich aus völlig heiterem Himmel gekommen. Laut Heike hat sie ja einen ziemlichen Aufstand geprobt, bevor sie es rausgerückt hat.
So sehe ich das auch, dass sie überhaupt nicht damit gerechnet hatte, dass ihr Handy wohl überprüft wird.
Sie fragte doch auch später noch einen der Tümpelzeugen, welches Handy sie wohl gespiegelt hätten. Sie kannte also diesen Ausdruck, ich musste mich da erst mal informieren.

Bei WhatsApp wird aber nicht angezeigt, wenn ich später eine Nachricht lösche. Lediglich wenn ich sie schnell lösche und somit auch beim Empfänger lösche bekommt dieser das dann angezeigt. Somit wird die Ehefrau das nicht gesehen haben. Es wäre ja noch schlimmer, wenn sie gesehen hätte, wieviele Nachrichten er gelöscht hatte. Aber die verbliebenen Nachrichten ergaben wohl teilweise keinen Sinn, was ja der Polizei auch aufgefallen war.


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17.07.2026 um 21:09
Zitat von PuraPura schrieb:Ich vermute, dass sie andere Beteiligte in den Fokus zu rücken versucht. Olaf K ist da wohl der Erste, dem sie etwas anzuhängen versuchen könnte.
Ich bin mir sehr sicher, dass die Ermittler alles rund um Olaf K. abgeklopft haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass er mit der Tat nichts zu tun hat. Auch jegliche Behauptung von Gina dürfte daran nichts mehr ändern.

Das Gleiche gilt auch für Christian D.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Dazu müsste erst einmal das psychologische Gutachten entsprechend ausfallen. Das sehe ich so noch nicht.

Aber selbst wenn darauf erkannt werden sollte, dass Gina H. nur eingeschränkt oder gar nicht schuldfähig sei wegen psychischer Defekte, würde ich unter einer Bedingung relativ gelassen bleiben.

Falls klar entschieden wird, wer den Mord wie und aus welchen Motiven verübt hat, wäre es mir egal, ob der Täter/die Täterin nun im Knast oder in der Klapsmühle landet - natürlich mit der Maßgabe, dauerhaft von der Wiederholung solcher Verbrechen ausgeschlossen zu werden.

Schlimm fände ich es nur, wenn sich das Gericht zu keinem eindeutigen Votum durchringen könnte. Aber da hält sich meine Sorge angesichts der erdrückenden Indizienlage doch sehr in Grenzen.
Da gehe ich voll und ganz mit.


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18.07.2026 um 07:19
Zitat von Selma1898Selma1898 schrieb:Ich muss der Ehefrau von CH auch noch mal meinen Respekt zollen, dass sie sich um den Sohn der Angeklagten gekümmert hat. Meines Erachtens nach war die Bitte an CH, sich am Auffindetag um die Abholung und Betreuung des Jungen zu kümmern eine ziemliche Geschmacklosigkeit von GH, wenn nicht sogar ein fieses Nachtreten.
Es gab ja sicherlich auch andere Abholmöglichkeiten, sie hatte ja schließlich erst seit September Kontakt zu CH.
Den Gedanken, dass das ein mieses Nachtreten von Gina h war, kann ich nachvollziehen. Ich finde es auch befremdlich, dass sie susgerechnet CD um die Betreuung des Sohnes gebeten hat, mit dem sie in der Nacht ja nach seiner Aussage nicht gerade harmonisch auseinander gegangen ist.

Ich sehe darin auch eine gewisse subtile Drohung gegen ihn, sozusagen ein Eindringen in seine Familie. Sie wusste ja sehr sicher, dass CDs Frau nichts von dem Kontakt, vor allem aber dessen Intensität und den Nackidei- Bildchen wusste und auch nichts wissen sollte. Schließlich hat sie ja mehrmals davon gesprochen, CD "da raushalten " zu wollen.
So ein Überrumpelungsanruf von wegen:"Ich steh hier mit der Polizei, hab gleich kein Handy mehr, weil die das untersuchen wollen und ich muss mit zur Vernehmung. Könntest Du wohl J. vom Hort abholen, ich erreiche im Moment keinen anderen." Ist schon ziemlich erpresserisch, weil man kaum eine Chance hat, abzulehnen, da das bedeutet, dass dann ggfls. Kind ohne Abholung da stehen würde. Was natürlich Quatsch ist, ich bin a) icher, dass die Polizei dafür gesorgt hätte, dass das Kind abgeholt und betreut wird und/ oder sie b) mit Sicherheit auch andere Kontakte gehabt hätte , die sie um Hilfe hätte bitten können.
Für mich war das ein ganz klares in die Ecke pinkeln, mit der Botschaft: "Du hast nicht pariert wie ich es wollte. Jetzt siehst Du, was Du davon hast. Ich komme näher, wenn ich will bis mitten in Deine Familie, die ich ganz einfach mit einem Fingerschnipp sprengen kann."

Ich bin mir nicht sicher ob CD seiner Frau zu dem Zeitpunkt des Anrufs schon klaren Wein eingeschenkt hatte, ob sie da also schon wusste, wessen Kind sie da betreuen sollte und wieso die ihr (wahrscheinlich bis dahin) fremde Gina H ausgerechnet auf ihren Mann als Kontakt für solche Notfälle gekommen ist.

Insofern frage ich mich schon, ob sie die Betreuung von Gina H.s Sohn an jenem Nachmittag tatsächlich aus reiner Großmütigkeit oder vielleicht doch eher aus Unwissenheit der Hintergründe und Überrumpelung übernommen hatte.

Hier wurde schon mehrfach geschrieben, CD sei am Fundtag am Morgen zusammen mit seiner Frau freiwillig zur Polizei gegangen um reinen Tisch zu machen - vor der Polizei und vorher privat zuhause auch vor seiner Frau. Ich bin mir da nicht so sicher und kann mich nicht erinnern, das irgendwo in der Berichterstattung gelesen zu haben. Vielleicht hab ichves überlesen, über einrn Beleg dazu würde ich mich freuen.

Ich vermute eher, dass er im Laufe des frühen Nachmittags unwillkommenen und überraschenden Besuch von der Polizei bekommen hat, die von Heike vom Tümpeltourismus erfahren hatte.
Wäre CD tatsächlich morgens zur Polizei gegangen, wären Gina und Heike doch am Tümpel sicher mitten in einen Polizeieinsatz geraten.

Was hier auch mehrfach behauptet wurde ist, dass CDs Frau hinter ihm stehe, zunehmend halte und bei seiner Zeugenaussage im Gerichtssaal war, um ihm den Rücken zu stärken. Auch dafür habe ich keinen Beleg gefunden, vielleicht kann mich auch hier jemand mit einem Beleg überzeugen.

Ich sehe CD durchaus als Opfer von Gina H. Allerdings erst ab dem Zeitpunkt, an dem sie ihn zum Tümpel geschleppt hat, damit er den Leichenfund meldet. Da hat sie ihn benutzt und eiskalt in den Mord mit reingezogen, um selber Vorteile zu haben. Er hätte natürlich nicht mitgehen müssen, das ist schon klar, aber er wusste ja überhaupt, was ihn da erwartet.

Vorher war es meiner Meinung nach einfach eine außereheliche Affäre, die beide wollten (wenn auch ohne Sex). Sie wollte vielleicht mehr als er, war vielleicht dabei abzuchecken, wie weit sie bei ihm kommt und ob er ein neuer Lakai oder "Sponsor" sein könnte. Aber er hat den Kontakt zu ihr begonnen (wenn sich angeblich aus Versehen), hat ihn aufrecht gehalten, auch als sie immer expliziter wurde, und hat, so wie ich den Richter verstanden habe, aktiv immer msl wieder mehr Nackidei-Bildchen bei ihr angefordert.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

18.07.2026 um 08:24
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Vielleicht hatte sie auch da schon vor, die Leiche in Brand zu setzen. Womöglich wurde sie jedoch durch irgend etwas (Wanderer?) gestört und verließ zunächst eilig den Tatort. Dafür könnte sprechen, dass Gina H. ja nach dem Mord nicht den viel unauffälligeren Weg zurück durch den Wald nahm, sondern die mit Schlaglöchern übersäte Strecke nach Klein Upahl fuhr - und dort prompt den Steinesammlern auf dem Feld auffiel.
Ich denke, so könnte es gewesen sein. Ich denke, auch das sie entweder jemand gestört hat oder sie erstmal Panik hatte und schnell weg wollte. Jedenfalls könnte man meinen das es jemand nach einen Mord so gehen könnte. War da nicht die Rede von einen Holzlaster? Kann sich da jemand errinnern? Viell. stand der auf den Rückweg im weg?
Und ich denke sie hatte den Mord geplant und hatte sowohl das Messer als auch den Brandbeschleuniger dabei. Ich denke auch, dass sie Kleidung zum wechseln dabei hatte. Und da sie sich über den Boden des Rücksitzes Sorgen gemacht hatte, glaube ich das die Tatutensilien nach dem Mord dort gelegen haben. Ich würde mir eher über die Sitzbank oder den Rücken des Fahrersitzes Sorgen machen, auf den Boden wäre ich bestimmt bezüglich DNA nicht gekommen. Jedenfalls nicht mehr als auf der Bank. Und die DNA Spuren waren wohl auch vermehrt auf den Boden. Das ist auch wieder so ein Zufall.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

18.07.2026 um 08:40
Zitat von sunrise2008sunrise2008 schrieb:Ich bin mir sehr sicher, dass die Ermittler alles rund um Olaf K. abgeklopft haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass er mit der Tat nichts zu tun hat. Auch jegliche Behauptung von Gina dürfte daran nichts mehr ändern.

Das Gleiche gilt auch für Christian D.
Da bin ich auch sicher. Die Ermittler schauen ja genau hin, welche und wessen Spuren sie im Zusammenhang mit der Tat finden. Und da fällt es eben auf, wenn es Spuren von einer bestimmten Person an allen Stellen gibt, die für die Tat relevant sind. Also bei der Abholung von Fabian in ihrem Auto, am Tatort, im Vor- und Nachtatverhalten, bei der digitalen Kommunikation vor, während und nach der Tat etc. Überall hat sie ihre Spuren hinterlassen.
Von Tümpel-Olaf und Tümpel-Christian gibt es halt nur Spuren am Tatort und zu denen werden deren Aussagen, warum diese Spuren dort sind, durch Kommunikationsdaten unterstützt und die Aussagen der beiden bestätigen sich gegenseitig (der eine wusste vom anderen, dass er dort war).

Ansonsten gibt es keinerlei objektive Hinweise, dass einer der beiden an der Tat beteiligt gewesen sein könnte oder auch nur eingeweiht war.

Gina H denkt wahrscheinlich, wenn sie ihm das Campingmesser als Tatwaffe und einen Hass auf Fabian als Motiv andichtet, dass das reicht, um sie zu entlasten. Das denken Angeklagte und "unschuldig" Verurteilte oft, sie BT im Fall des Parkhaus-Mordes und AD im Doppelmord von Babenhhausen. Wenn sie nur oft genug über eine andere Person raunen, dass diese ja auch ein Motiv für die Tat gehabt habe und ebenfalls kein Alibi, dann seien das genug vernünftige Zweifel im Sinne von "in dubio pro reo" um sie freizusprechen.
Aber die Präsentation eines Alternativtäters schmälert halt all die anderen Indizien nicht, die zusätzlich zu Motiv und fehlendem Alibi auf den wahren Täter zeigen und die beim Alternativtäter nicht vorhanden sind.
Ich hoffe, dass Ihre Anwälte Ihr das erklärt (!) haben und sie in ihrer Einlassung deshalb nicht mit so haltlosen Anschuldigungen durch die Gegend feuert. So eine Einlassung vor Gericht ist eine ernste Angelegenheit und keine Plattform für persönliche Rachefeldzüge gegen Menschen, die nicht nach ihrer Pfeife getanzt haben und deshalb in ihren Augen vom Freund zum Feind geworden sind.


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