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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.650 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

15.07.2026 um 23:23
Zitat von MissRedfordMissRedford schrieb:Ganz genau. Wie erklärt er das denn?
Das kommt doch nicht aus heiterem Himmel, weil die Sonne so schön scheint.
Na so, mit dieser Story zu den Reitunfällen:
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Ch. erklärte die Suchanfragen damit, dass er und G. sich über Reitunfälle unterhalten hätten, was passiert wenn man alleine ausreitet, vom Pferd stürzt und stirbt. Wann dann Leichenstarre eintritt und ob einen dann Tiere fressen würden (das wurde zudem ebenfalls auch von ihm gegoogelt)
Ich vermute, dass sie regelmäßig so total bekloppte Anwandlungen hatte und die Menschen aus ihrem Umfeld das schon kannten und das nicht mehr großartig hinterfragten.
Ich denke, das liegt an ihrer schlechten Impulskontrolle, dass sie oft Ideen gehabt haben könnte, die andere Menschen in dem Moment als völlig abwegig empfinden würden. Im positiven wie im negativen. Vielleicht ist das sogar etwas, was Männer an ihr am Anfang attraktiv gefunden haben, sie ist hslt spontan, unkonventionell und schert sich nicht viel im Konsequenzen. "Sie lebt total im Moment!" könnte jemand bewundernd sagen, der im Job viel eingebunden ist und ein "spiessiges" Alltagsleben mit Ehefrau und Kindern im Reihenhaus führt, wenn Gina H anruft, um sich überraschend zu einer spontanen Mittagspause am Bolzsee zu verabreden. Mit der Zeit kann das richtig anstrengend werden, weil sie die Leute ständig nach ihren abstrusen Ideen tanzen lässt, die diese nicht nachvollziehen können. Und ich denke, dass man so kleinere seltsame Abwandlungen von ihr dann einfach nicht mehr hinterfragt, sondern halt macht, was sie will, einfach um seine Ruhe zu hsbrn.

Sie hat es ja auch geschafft, CD mitten in der Nacht im Oktober aus seinem warmen Haus zu locken unf mit ihr an einer völlig dämlichen Stelle, 10 km weit weg, mit einer Wämebildkamera nach Fabian zu suchen.
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:Hast du gut geschrieben und ja du wirst recht haben.
Und genau deshalb macht mich das so wütend.
Auch das der MR ihr Verhalten so hin nimmt und sie auch noch schützt
Danke! Es soll auch keine Entschuldigung sein, für ihr Benehmen. Eher eine Warnung, dass man wenn man auf so einen Menschen trifft, einfach nur die Beine in die Hand nehmen und so schnell und so weit rennen soll, wie man eben kann...
Warum MR das nicht getan hat, sondern im Gegenteil sogar an ihr klebt wie eine Klette, sich die übelsten Beschimpfungen von sich und seiner Familie anhört, brav sein Handy zur Kontrolle vorzeigt und sich und das Gericht lieber belügt, obwohl die offensichtlich seinen Sohn ermordet hst, verstehe ich auch nicht. Sie hat ihn doch gedemütigt wo sie nur konnte, alles egal, er will weiter eine Beziehung mit ihr führen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 00:10
Zitat von wobelwobel schrieb:Aus dem Gesamtzusammenhang schließe ich, dass er seiner Frau "gebeichtet" hat bevor er von sich aus bei der Polizei war - sonst hätte sie wohl kaum zugestimmt, Ginas Sohn bei sich unterzubringen. Ich halte ihn für ein Opfer von Gina und glaube ihm, dass er keine sexuellen Interessen hatte.
Gibt es einen Beleg dafür, dass wirklich er zur Polizei gegangen ist? Wenn ja, habe ich ihn bisher übersehen.

Gina H und Heike M haben den Leichenfund gg..11.00 Uhr bei der Polizei gemeldet. In dem Rahmen hat Heike M. einem Polizidzen gesagt dass Gina H ihr berichtet hat, dass sie bereits in der Nacht mit 2 Männern bei der Leiche war. Dadurch ist CD in den Fokus der Polizei geraten.

Wäre CD an jenem Morgen aus eigenen Stücken zur Polizei gegangen und hätte vom nächtlichen Tümpeltourismus berichtet, wäre doch dort sicher schon der erste Streifenwagen gewesen, als Gina H und Heike dort aufschlugen, um die Angaben von CD zu überprüfen.
An dem Tag waren doch wieder Hundertschaften von Polizisten für die Suche nach Fabian mobilisiert die hätte der Polizist doch nicht seelenruhig weitersuchen lassen, um erst mal in Ruhe von CD die Aussage aufzunehmen und erst dann nachzuschauen, ob die Leiche wirklich, eiecder behauptet, am Tümpel liegt.

Ich glaube eher, CD und seine Frau haben an dem Tag ( mehr oder weniger) überraschenden Besuch von der Polizei bekommen, die gerne mal intensiver mit ihnen reden wollte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 06:35
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich glaube, sie kann sich überhaupt nicht in andere Menschen hineinversetzen und antizipieren, was diese in einer bestimmten Situation unter gegebenen Umständen fühlen und empfinden.
[...]
Aber Gina H kann sowas glaube ich nicht, weil sie völlig unempathisch ist. Sie besitzt diese Fähigkeit einfach nicht. Sie kann das schon nicht, wenn die Person vor ihr steht, aber schon gar nicht theoretisch über eine Distanz.
Das glaube ich auch.
Natürlich ist das schwer vorstellbar, aber sowas kann auch die Folge von Kindheits-Traumata sein - wenn jemand da quasi "gezwungen" wurde Emotionen zu unterdrücken aus purem Überlebens-Instinkt. Bestimmt gibt es das aber auch ohne solche Traumata, Menschen fühlen halt schon unterschiedlich. Es gibt auch hochsensible Menschen die Emotionen unterdrücken, weil sie ansonsten permanent die Gefühle anderer "mit-erleiden" müssen und das nicht verarbeiten können (nein, ich glaube nicht dass es diese Variante ist bei Gina).


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 06:39
Zitat von wobelwobel schrieb:Natürlich ist das schwer vorstellbar, aber sowas kann auch die Folge von Kindheits-Traumata sein - wenn jemand da quasi "gezwungen" wurde Emotionen zu unterdrücken aus purem Überlebens-Instinkt. Bestimmt gibt es das aber auch ohne solche Traumata, Menschen fühlen halt schon unterschiedlich. Es gibt auch hochsensible Menschen die Emotionen unterdrücken, weil sie ansonsten permanent die Gefühle anderer "mit-erleiden" müssen und das nicht verarbeiten können (nein, ich glaube nicht dass es diese Variante ist bei Gina).
Die eigenen Emotionen unterdrücken hat nichts mit Empathie und dem nachvollziehen von Gefühlen von anderen Menschen zu tun. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
Hier ging es darum, dass es GH einfach nicht möglich ist (sie evtl. auch nie Willens war), Empfindungen und Gefühle - die auch ihr Verhalten - bei anderen Menschen einzuschätzen oder wahrzunehmen.
Bestes Beispiel - die Sorge und Verzweiflung MR's, als Fabian noch vermisst wurde. Das waren böhmische Dörfer für sie, dass ein Vater, wenn sein Kind vermisst wird, in Sorge sein kann und z.B. einfach keinen Kopf für ihre Dramen und Sex hat.


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16.07.2026 um 08:53
Zitat von BohoBoho schrieb:Wenn man glaubt, dass diese Frage von ihr aufgeworfen wurde, dann gehe ich davon aus, dass sie auch am 11. nochmal am Tümpel war - alleine. Ggf. auch am 10. abends.

Sie war am 13. beim Aufsuchen mit CD nicht im Ansatz verwundert über die Köperstellung, die ihm dagegen auffiel.
Sie war ja schon am Tat-Tag mindestens zweimal am Tümpel, einmal bei der eigentlichen Tat und dann nach dem Treffen mit Christian am Bolzsee nochmal.
Wenn es stimmen sollte dass sie bereits um ca. 12:30/12:35 Uhr die Leiche angezündet hat, hätte sie beim zweiten Besuch dort ca. 14:30 Uhr die "Fechterstellung" bereits bemerken müssen.
Wobei das nach wie vor ein Punkt ist, bei dem ich mir nicht so sicher bin (also ob sie bereits 12:30/12:35 Uhr gezündelt hat - denn dann hätte der Brand ja mindestens 2,5 Stunden dauern müssen - was nicht zu dem passt, was der Brand-Sachverständige ausgesagt hat).


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16.07.2026 um 09:52
Zitat von wobelwobel schrieb:Wenn es stimmen sollte dass sie bereits um ca. 12:30/12:35 Uhr die Leiche angezündet hat, hätte sie beim zweiten Besuch dort ca. 14:30 Uhr die "Fechterstellung" bereits bemerken müssen.
Um 15.00 Uhr war noch Vollbrand (Foto), da kam sie das so nicht wahrgenommen haben


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 09:57
Zitat von BohoBoho schrieb:Um 15.00 Uhr war noch Vollbrand (Foto), da kam sie das so nicht wahrgenommen haben
Ich schrieb ja, FALLS sie Fabian schon um 12:30/12:35 Uhr angezündet hat hätte sie das sehen können.
Auch bei Vollbrand. Ich hab da leider einschlägige Erfahrung, drum google ich ganz sicher nicht die "Fechterstellung" - kaum was triggert mich so sehr wie das.

Wenn sie erst ca. 14:35/14:40 Uhr Feuer gelegt hat und dann direkt abgefahren ist Richtung Reimershage/Krakow (siehe Timeline) hätte sie das noch nicht sehen können.


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16.07.2026 um 10:11
Zitat von wobelwobel schrieb:Ich schrieb ja, FALLS sie Fabian schon um 12:30/12:35 Uhr angezündet hat hätte sie das sehen können.
Auch bei Vollbrand. Ich hab da leider einschlägige Erfahrung, drum google ich ganz sicher nicht die "Fechterstellung" - kaum was triggert mich so sehr wie das.

Wenn sie erst ca. 14:35/14:40 Uhr Feuer gelegt hat und dann direkt abgefahren ist Richtung Reimershage/Krakow (siehe Timeline) hätte sie das noch nicht sehen können.
Ich frage mich durchaus, ob es möglich ist, dass sie 2 x gezündelt hat, weil sie schon beim ersten Ansteckungsversuch und/oder bei der Rückkehr bemerkt hat, dass der erste Brand nicht ausgereicht hat. Vielleicht hat der erste Ansteckungsversuch nur zu einem Schwelbrand geführt, der vor allem viel Rauch, aber wenig Zerstörung verursacht hat. Daraufhin hat sie beschlossen, dass sie Brandbeschleuniger braucht, den sie sich zwischendurch irgendwo besorgt hat.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 10:18
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich frage mich durchaus, ob es möglich ist, dass sie 2 x gezündelt hat,
Denkbar wär das schon. Andererseits kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Pflegeheim-Zeugin eine andere Rauchwolke gesehen hat (z.B. vom Steakhouse). Deren Sichtung war ja ca. 13:00/13:30 Uhr, da hätte das Feuer ja dann auch schon fast 'ne Stunde brennen müssen.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Daraufhin hat sie beschlossen, dass sie Brandbeschleuniger braucht, den sie sich zwischendurch irgendwo besorgt hat.
Das war ja anfangs mein Gedanke - dass sie da am Bolzsee beim (uns zu dem Zeitpunkt noch unbekannten Kumpel) Brandbeschleuniger mitgenommen hat.
War da nicht auch irgendwas von wegen "für einen Einkauf von Brandbeschleuniger hätte die Zeit nicht gereicht"? Ich hab das irgendwo im Hinterkopf dass das ein Gutachter gesagt hätte, bin aber nicht sicher.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 12:04
Ich zweifele an der Schlussfolgerung des Fallanalytikers, dass die Verbrennung v.a. der Zerstörung und Auslöschung von Fabian dienen sollte. Meiner Meinung nach ging es ihr v.a. Darum Spuren zu vernichten. Das schließe ich aus ihrer Bemerkung, dass die Ermittler den Täter sicher nicht mehr finden würden, weil an Wasser- und Brandleichen ja keine DNA-Spuren zu finden seien.

Die Fallanalytiker hatten ja bewusst Hintergrundinformationen zu GinaH ausgeblendet um ihre Analyse nicht zu verfälschen. Bei einem normalen rational denkenden Täter hätte ich auch gesagt, dass es unlogisch ist, am hellichten Tag die Leiche anzuzünden um Spuren zu beseitigen. Das ist total flaches Land, eine Rauchwolke ist dort weithin sichtbar. Ein Anzünden bedeutet also ein hohes Risiko, dass die Leiche schnell entdeckt wird und damit noch viele Spuren besser erhalten sind, als wenn die Leiche erst nach Tagen entdeckt würde. Insofern ist die Idee, dass das Anzünden erfolgte um Spuren zu beseitigen tatsächlich erstmals fernliegend und die Fallanalytiker haben entsprechend nach einer anderen Motivation dafür gesucht.

Wenn man sich aber Gina H Tat- und Nachtatverhalten anschaut, dann wird klar, dass sie bei vielen Details nicht von a bis b gedacht hat und immer wieder spontan entschieden und nachgebessert hat. Meiner Meinung nach hat sie auch hier spontan gehandelt, und dabei eben nicht drüber nachgedacht, was das mittelfristig bedeutet und welches Risiko damit für sie als Täterin verbunden ist. Ich vermute, dass sie urspünglich vor hatte, die Leiche im Tümpel zu versenken, was daran gescheitert ist, dass sie die Leiche nicht bewegen konnte und der Tümpel zu flach und das Ufer zu sumpfig war. Der spontane Plan B war dann eben anzünden. Und als das nicht so gut funktionierte wie gehofft: Plan C, noch mal anzünden.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 13:01
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich frage mich durchaus, ob es möglich ist, dass sie 2 x gezündelt hat, weil sie schon beim ersten Ansteckungsversuch und/oder bei der Rückkehr bemerkt hat, dass der erste Brand nicht ausgereicht hat. Vielleicht hat der erste Ansteckungsversuch nur zu einem Schwelbrand geführt, der vor allem viel Rauch, aber wenig Zerstörung verursacht hat. Daraufhin hat sie beschlossen, dass sie Brandbeschleuniger braucht, den sie sich zwischendurch irgendwo besorgt hat.
Die Version, dass Gina H. am Tümpel zwei Mal gezündelt haben könnte, wäre zwar laut Anklageschrift (siehe Themen-Wiki) theoretisch nicht auszuschließen, dürfte aber wohl eher unwahrscheinlich sein.

Denn dort heißt es, die Angeklagte habe sich „in Sorge, dass der Leichnam zeitnah aufgefunden wird und daran Spuren von der Angeklagten feststellbar wären“, nach dem Treffen (mit Christian D.) am Bolzsee „erneut zu der (…) Schweinekuhle begeben, um nunmehr den Leichnam von Fabian in Brand zu setzen“.

Dazu habe Gina H. „die Kleidung des Leichnams mit einem im Auto mitgeführten flüssigen Grillanzünder übergossen und diesen entzündet“.

Wenn die Angeklagte unmittelbar nach der Tat Angst vor einer Entdeckung von Spuren bekommen hätte, dann wäre es doch logisch gewesen, den Leichnam gleich anzustecken. Von einem solchen (eventuell gescheiterten) Versuch ist jedoch in der Anklageschrift ausdrücklich nicht die Rede.

Eine denkbare Erklärung für das Verhalten von Gina H.: Die Sorge wegen möglicher Spuren könnte ihr erst dann gekommen sein, als sie den Tümpel längst verlassen hatte. So musste sie vom Bolzsee eigens noch einmal zum Tatort zurück, obwohl dies mit Blick auf den nächsten Termin - die Abholung ihres Sohnes aus Krakow- einen deutlichen Umweg darstellte.

Ich könnte mir aber noch eine andere Variante vorstellen. Und zwar war Gina H. ja am 10.10. um 9.35 Uhr an der Zuwegung zum Tümpel eingeloggt (vermutlich um zu schauen, ob die Luft rein war für ihre Pläne). Zwischen 9.50 Unr und 10.08 Uhr war sie dann wieder in Reimershagen (um das Messer und den Grillanzünder ins Auto zu laden?).

Dann fuhr sie offenbar nach Güstrow, holte Fabian ab und war um 11.10 wieder auf dem Weg zum Tümpel. Dort streckte sie den Jungen mit sechs Messerstichen nieder und wartete, bis er tot war.

Vielleicht hatte sie auch da schon vor, die Leiche in Brand zu setzen. Womöglich wurde sie jedoch durch irgend etwas (Wanderer?) gestört und verließ zunächst eilig den Tatort. Dafür könnte sprechen, dass Gina H. ja nach dem Mord nicht den viel unauffälligeren Weg zurück durch den Wald nahm, sondern die mit Schlaglöchern übersäte Strecke nach Klein Upahl fuhr - und dort prompt den Steinesammlern auf dem Feld auffiel.

Notgedrungen könnte sie dann nach dem Treffen mit CD noch einmal zum Tümpel zurückgekehrt sein und Fabian angezündet haben.

Zum Brandbeschleuniger: Dass sie den erst nach dem Mord besorgt haben könnte (ob aus ihrem häuslichen Umfeld oder aus einem Laden) halte ich für eher unwahrscheinlich. Die Zeit dafür könnte zwischen der Tat, den Anrufen, der Fahrt zum Bolzsee, dem dortigen Spaziergang mit CD, der erneuten Tour zum Tümpel, dem Anzünden der Leiche und schließlich der Fahrt nach Krakow zu ihrem Sohn einfach zu knapp gewesen sein.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 13:32
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich zweifele an der Schlussfolgerung des Fallanalytikers, dass die Verbrennung v.a. der Zerstörung und Auslöschung von Fabian dienen sollte. Meiner Meinung nach ging es ihr v.a. Darum Spuren zu vernichten. Das schließe ich aus ihrer Bemerkung, dass die Ermittler den Täter sicher nicht mehr finden würden, weil an Wasser- und Brandleichen ja keine DNA-Spuren zu finden seien.
Aus abgrundtiefem Hass könnte wohldurchaus Zerstörungswille erwachsen. Aber im vorliegenden Fall gehe ich auch davon aus, dass bei Gina H. die Beseitigung von Spuren Priorität hatte.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Das ist total flaches Land, eine Rauchwolke ist dort weithin sichtbar.
Das ist kein „total flaches Land“. Vielmehr handelt es sich um eine sehr hügelige, mit Wäldern, Seen, Hecken und Büschen durchsetzte Landschaft. Felder sind zum Teil hoch bewachsen. Da ist längst nicht jedes Feuerchen weithin sichtbar.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Meiner Meinung nach hat sie auch hier spontan gehandelt, und dabei eben nicht drüber nachgedacht, was das mittelfristig bedeutet und welches Risiko damit für sie als Täterin verbunden ist. Ich vermute, dass sie urspünglich vor hatte, die Leiche im Tümpel zu versenken, was daran gescheitert ist, dass sie die Leiche nicht bewegen konnte und der Tümpel zu flach und das Ufer zu sumpfig war. Der spontane Plan B war dann eben anzünden. Und als das nicht so gut funktionierte wie gehofft: Plan C, noch mal anzünden.
Na ja, Risiko hin, Risiko her, Gina H. kam es wohl eben entscheidend darauf an, Spuren von ihr zu vernichten. Da erschien ihr das Risiko eines frühen Entdeckens des Feuers wohl als kleineres Übel.

Wenn Gina H. den Grillanzünder bereits gezielt mitgenommen hat, würde das ja auch durchaus für Kalkül sprechen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 13:32
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Vielleicht hatte sie auch da schon vor, die Leiche in Brand zu setzen. Womöglich wurde sie jedoch durch irgend etwas (Wanderer?) gestört und verließ zunächst eilig den Tatort. Dafür könnte sprechen, dass Gina H. ja nach dem Mord nicht den viel unauffälligeren Weg zurück durch den Wald nahm, sondern die mit Schlaglöchern übersäte Strecke nach Klein Upahl fuhr - und dort prompt den Steinesammlern auf dem Feld auffiel.

Notgedrungen könnte sie dann nach dem Treffen mit CD noch einmal zum Tümpel zurückgekehrt sein und Fabian angezündet haben.
Das könnte gut passen. Das Treffen mit CD hat sie da erst ausgemacht. So blieb sie in relativer Nähe, um dann eben zur Vollendung ihres Plans zurückzukehren.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 14:22
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Weiß jemand wie das gehandhabt wird mit der Beweisanregung der Kleidung von G.‘s Sohn, das wurde ja abgelehnt.
Es war nur eine Beweisanregung, also eine Bitte an das Gericht, diese Beweise eventuell zu sichten. Das Gericht hat das ganze zurückgewiesen, und gesagt, man bestehe schon auf einen förmlichen Beweisantrag (§ 245 Abs 2. Satz 1 StPO). Diesen Antrag hat man nicht gestellt. Das sagt schon viel aus, was die Verteidigung über die möglichen Beweise denkt. Denn die Ablehnung der Beweisanregung kann nicht als möglicher Revisionsgrund herhalten. Dazu hätte es den geforderten Beweisantrag gebraucht. Kommen kann er ja noch.

Das Manöver ansich ist für mich unverständlich, das man die möglichen Beweismittel präsentiert hat. Die Ablehnung des Beweisantrages (§245 Abs 2. Satz 3) wäre in diesem Fall schwerer gewesen, als wenn man den Beweisantrag gestellt hätte und die Beweise dann erst von der Staatsanwaltschaft bzw. Polizei hätten beschafft werden müssen (nach § 244 Abs. 3 StPO).

Das sagt halt viel über den eigenen Glauben an den bzw. die präsentierten Beweise aus.
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Müsste die Verteidigung dann das Gutachten selber bezahlen wenn sie diese noch untersucht haben wollen?
Sie können den Beweisantrag noch immer stellen. Nur verliert es mit jedem Tag an Beweiskraft, wenn man nicht tatsächlich unumstößlich nachweisen kann, dass es sich wirklich um Kleidung handelt, die vor der Tat gekauft wurde, nicht danach, um einen falschen Beweis zu kreiieren.

Ein privates Gutachten ansich ist erstmal nicht zulässig, da es kein förmliches Beweismittel darstellt. Mann kann es einholen, muss es aber um es als Beweis einzuführen, in einen Beweisantrag (diesmal nach § 244 Abs 3. StPO) einhäkeln. Das Gutachten selber aber ist kein Strengbeweis, sondern man müsste im Beweisantrag den Gutachter benennen, was der zu den Fasern sagen würde.

Und da hat man das Problem, der Beweisantrag (nach § 244 Abs. 3 StPO) mit dem Gutachten, bzw. dem benannten Gutachter, ist leichter abzulehnen, als der Beweisantrag (nach § 245 Abs. 2 Satz 3 StPO) als sie am Verhandlungstag die Beweismittel im Gericht präsentiert haben.

Und damit wird eben klar, dass das Ganze, bisher, nur ein sinnfreies Manöver der Verteidigung war. Man könnte mit dem ganzen u.U. sogar Verschleppungsabsicht (nach § 244 Abs 6. Satz 2) unterstellen, wenn jetzt doch noch ein Beweisantrag dazu kommt.
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Sind WhatsApp Chatverläufe auch wieder so einfach herzustellen?
Kommt drauf an. Nach fünf Minuten kann man nur noch Nachrichten für sich löschen, nicht aber beim Gesprächspartner, es sei denn, man hat das Autolöschen insgesamt oder für einzelne Chatpartner aktiv. Beim anderen Chatpartner kann man dann, wenn der nichts gelöscht hat, ohne weiteres den Chatverlauf einsehen oder, wenn dieser Teile gelöscht hat, zumindest teilweise rekosntruieren.

Wenn aber beide teilweise oder ganz gelöscht haben UND die Backups ausgeschalten (auch die Google bzw iCloud Backups für Whatsapp) hat oder die Backups verschlüsselt sind, dann ist es nicht mehr so einfach, wenn man dafür sorgt, dass die Daten überschrieben werden.

Eine weitere Variante ist z.B. bei Samsung, die Angeklagte hatte ja ein S25 Ultra, den "Sicheren Ordner" zu verwenden, und WhatsApp ausschließlich darin auszuführen. Dann wären die Daten nur verfügbar, wenn der "Sichere Ordner" entsperrt ist. Dann kann man WhatsApp aber nur nutzen, wenn der Ordner entsperrt ist.
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Zumal das Löschen auch nicht wirklich viel bringt, wenn der Gesprächspartner nichts gelöscht hat oder irre ich mich da?
Das ist richtig. Wenn der Chatpartner nichts löscht (und die "Starndard Nachrichtendauer auf "Aus" steht), bringt einseitiges löschen nichts. Aber hier hat die Angeklagte auch gelöscht, da man ja laut Aussage den Chatverlauf nicht rekonstruieren konnte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 14:30
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Na ja, Risiko hin, Risiko her, Gina H. kam es wohl eben entscheidend darauf an, Spuren von ihr zu vernichten. Da erschien ihr das Risiko eines frühen Entdeckens des Feuers wohl als kleineres Übel.
Genau so. Wir wissen ja von ihr schon, dass sie im Risiken-abschätzen nicht besonders gut ist. Man erinnere sich nur an die Ausritte mit freilaufend Ponys oder die Ritte mit einem wenige Monate alten Baby auf dem Rücken.
Entweder, sie denkt gar nicht drüber nach und nimmt solche Risiken gar nicht war oder aber sie sind ihr egal und die denkt sich:" Wird schon gut gehen!"

Deshalb war ihre Tatplanung auch so stümperhaft. Sie hat das wohl als rein logistische Aufgabe gesehen: "Wie bringe ich Fabian aus der Wohnung zum Tatort und wie bringe ich ihn um?"
Als fast einziger Versuch, es den Ermittlern nicht allzu einfach zu machen hat sie ihr Handy zum Tatzeitpunkt ausgeschaltet ( und das war dann auch noch ein fail, weil das ausgeschaltete Handy ja fast mehr aussagt, als wenn es nur einfach in der gleichen riesigen ländlichen Funkzelle eingeloggt gewesen wäre wie der Tatort).
Alles weitere scheint sie dann per Nachbesserungen versucht haben: Leiche zur Spurenbeseitigung anzünden ( was ja wieder durch die erneute Anfahrt und die Rauchentwicklung viele neue Entdeckungsrisiken und Spuren schafft), Auto reinigen, Alibi beschaffen, Spuren mit dem Hund legen...

Daran, dass alleine die Kommunikation in den Tagen Wochen und Stunden rund um die Tat die reine Goldgrube für die Ermittler sein würde, hat sie nicht eine Sekunde gedacht. Sie hat zwar ein bisschen gezetert, aber das Handy und das Auto dann doch freiwillig abgegeben.


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16.07.2026 um 14:53
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Es war nur eine Beweisanregung, also eine Bitte an das Gericht, diese Beweise eventuell zu sichten. Das Gericht hat das ganze zurückgewiesen, und gesagt, man bestehe schon auf einen förmlichen Beweisantrag (§ 245 Abs 2. Satz 1 StPO). Diesen Antrag hat man nicht gestellt. Das sagt schon viel aus, was die Verteidigung über die möglichen Beweise denkt. Denn die Ablehnung der Beweisanregung kann nicht als möglicher Revisionsgrund herhalten. Dazu hätte es den geforderten Beweisantrag gebraucht. Kommen kann er ja noch.

Das Manöver ansich ist für mich unverständlich, das man die möglichen Beweismittel präsentiert hat. Die Ablehnung des Beweisantrages (§245 Abs 2. Satz 3) wäre in diesem Fall schwerer gewesen, als wenn man den Beweisantrag gestellt hätte und die Beweise dann erst von der Staatsanwaltschaft bzw. Polizei hätten beschafft werden müssen (nach § 244 Abs. 3 StPO).

Das sagt halt viel über den eigenen Glauben an den bzw. die präsentierten Beweise aus.
Erstmal vielen lieben Dank für deine ausführliche Erklärung.
Im Prinzip könnte man also daraus ableiten, dass die Verteidigung mit dieser Aktion einfach nur darstellen wollte:
Seht her, wir haben hier jede Menge Klamotten von G. und ihrem Sohn die die gleichen oder ähnliche Spuren aufweisen könnten. Somit müsste Fabian nicht zwangsläufig die Spuren in ihrem Auto hinterlassen haben.
Nur einen rechtskräftigen Beweis haben sie ja dann trotzdem nicht und können dieses Indiz nicht entkräften


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

16.07.2026 um 15:04
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Das ist richtig. Wenn der Chatpartner nichts löscht (und die "Starndard Nachrichtendauer auf "Aus" steht), bringt einseitiges löschen nichts. Aber hier hat die Angeklagte auch gelöscht, da man ja laut Aussage den Chatverlauf nicht rekonstruieren konnte.
Danke auch hierfür

Die Beamtin, glaube ich, war ja nur zuständig die Handydaten von Ch. auszuwerten, somit haben die Nachrichten ja teilweise keinen Sinn ergeben.
Bin mir nicht sicher ob G. Nachrichten auch gelöscht hat, da haben wir noch nichts darüber gehört.


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16.07.2026 um 15:32
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Im Prinzip könnte man also daraus ableiten, dass die Verteidigung mit dieser Aktion einfach nur darstellen wollte:
Seht her, wir haben hier jede Menge Klamotten von G. und ihrem Sohn die die gleichen oder ähnliche Spuren aufweisen könnten. Somit müsste Fabian nicht zwangsläufig die Spuren in ihrem Auto hinterlassen haben.
Ja genau.

Ich nehme mal die Promille-Wertung ran: zu 998 Promille (99,8%) gehe ich, persönliche Meinung, nur von Show aus. Wie mit dem gefundenen Messer bei irgend einem Bekannten im Mülleimer, was man sechs Monate hat liegen lassen, ehe man es dem Gericht mitteilte als Beweis zu nutzen.

Was halt eben das komplett Irre an der Sache ist, man bringt die Beweise mit ins Gericht. Was halt eben eine schwerere Bewertung nachsichzieht beim Beweisantrag, als wenn man diese nur benennt. Und dann geht man nicht über die "Bitte", was eine Beweisanregung ist, nicht hinaus. Man hat damit weder einen Beweis, noch für die Revision einen möglichen Grund.

Zu 2 Promitte (0,2%) kann man, wenn man um mehrere Ecken denkt, von einer "größeren Strategie" seitens Löcker ausgehen. Ich unterstelle es Löcker, weil aus meiner persönlicher Meinung, Ohm den Beiweisantrag gestellt hätte nachdem das Gericht die Anregung verworfen hat. Und zwar für ein Wiederaufnahmeverfahren. Ein Beweis der dem Tatgericht bei Urteilsfällung nicht vorlag und nicht berücksichtig wurde, kann bei Wiederaufnahme zugunsten des Verurteilten nach § 359 Abs. 5 StPO als neuer Beweis herhalten, auch wenn der Beweis dem Verurteilten zum Zeitpunkt des Urteils bekannt aber dem Gericht nicht vorgelegt wurde, bzw. per Beweisantrag dessen Verwertung beantrag hat. Da das ganze ja im Prorokoll steht, kommt nun das aber: Man muss dann, wenn man eine Wiederaufnahme u.a. auf diesen möglichen Entlastungsweis stützt erweitert dalegen, warum man diesen im Prozess nicht vorgelegt hat. bzw. dessen Verwertung damals nicht beantragt hat. Da müsste man dann auch die zwangsweise entstehenden internen Widersprüche bei der Verteidigung bzw. der Strategie erklären, warum man damals darauf verzichtete, und nun eine Wideraufnahme damit haben möchte.

Und da könnte dann, meiner Meinung nach, die offensichtliche Uneinigkeit in der Verteidigung durch die beiden Verteidiger Ohm und Löcker darlegen. Diese Uneinigkeit wurde ja letztens auch im Bezug auf die bevorstehende Einlassung sichtbar. Ich gehe davon aus, nach Urteil wird Ohm nicht mehr Verteidiger sein.

Nur eine sehr theoretische Erwägung, die minimal den nicht erfolgten Beweisantrag erklären könnte. Dann müsste ein Löcker aber erklären, warum er eher das Pfund auf die Wiederaufnahme setzt als auf das, im Vergleich zur Wiederaufnahme, viel erfolgreichere Rechtsmittel der Revision.
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Nur einen rechtskräftigen Beweis haben sie ja dann trotzdem nicht und können dieses Indiz nicht entkräften
Genau, weder fürs Urteil noch für die Revision.


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16.07.2026 um 15:32
Zitat von out_siderout_sider schrieb:Das ist richtig. Wenn der Chatpartner nichts löscht (und die "Starndard Nachrichtendauer auf "Aus" steht), bringt einseitiges löschen nichts. Aber hier hat die Angeklagte auch gelöscht, da man ja laut Aussage den Chatverlauf nicht rekonstruieren konnte.
Und das finde ich dann merkwürdig.
Das lässt doch aber vermuten, dass die Nachrichten, die evtl. beiden hätten gefährlich werden können, vorsätzlich gelöscht wurden und zwar dann m.E. wohl in Absprache.

Oder sehe ich das falsch?

Belanglose( für Sie und ihn) Nachrichten wurden ja wohl nicht gelöscht, nicht wahr?

Und da frage ich mich halt, warum tut man das.


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16.07.2026 um 15:37
Zitat von MissRedfordMissRedford schrieb:Und das finde ich dann merkwürdig.
Das lässt doch aber vermuten, dass die Nachrichten, die evtl. beiden hätten gefährlich werden können, vorsätzlich gelöscht wurden und zwar dann m.E. wohl in Absprache.

Oder sehe ich das falsch?
Ich weiß jetzt nicht, ob irgendwo vorgetragen wurde, was man auf dem Smartphone der Angeklagten bezüglich CD gefunden hat. Einzig bekannt sind ja nur die partiellen Löschungen auf CDs Dienstsmartphone, und dass man deshalb den Chatverlauf nicht rekonstruieren konnte. Aber da stell ich mir die Frage, wenn man auf dem Smartphone der Angeklagten die Chats gefunden hätte, hätte man die zwei Beweise verbinden können, spätestens im Gericht. Aber soweit ich weiss, gabs dazu nichts.
Zitat von MissRedfordMissRedford schrieb:Belanglose( für Sie und ihn) Nachrichten wurden ja wohl nicht gelöscht, nicht wahr?

Und da frage ich mich halt, warum tut man das.
Naja die Angeklagte meinte ja immer, sie will CD schützen, deswegen kann ich mir schon denken, dass sie teilweise oder ganz den Chat mit ihm löschte. Es wäre dann ja die Aussage unnötig gewesen, dass man den Chat nicht rekonstruieren konnte. Wenn man etwas mit einem anderen Beweis rekonstruieren kann, dann hat man es ja, wenn man mit dem Chat bei der Angeklagten die Lücken passen füllen kann.


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