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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

30.539 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 16:39
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:War es nicht so, dass das Messer überhaupt keine Spuren aufwies? Nullkommanull?

Wenn aber jedwede Spur fehlte, wie hätte man dann eine von Fabian finden können?
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Dass an dem Messer absolut keine Spuren hafteten -nicht mal vom rechtmäßigen Besitzer- ist hochgradig verdächtig. Dies deutet darauf hin, dass es enrtsprechend behandelt“ worden ist.
Zitat von BohoBoho schrieb:Da hat der Bild Ticker irgendwas komplett falsch verstanden.
Genau das glaube ich auch, ich vermute, dass an dem Messer keine Spuren waren und die das Statement des StA falsch verstanden haben. Da sitzen halt Journalisten, die Ahnung von Berichterstattung, Recherche und Journalistik haben, aber nicht von Spurensicherung und DNA- Analyse. Zudem darf man nicht unterschätzen, wie schwer das ist und welche Konzentration es erfordert, da stundenlang einem Prozess zu folgen, permanent rauszufiltern, was wichtig und unwichtig ist und das dass auch noch knackig und v.a. präzise und korrekt zusammenzufassen.
Ich denke dass da öfter mal groben inhaltlichen Fehler passieren und ich glaube das hier ist so einer.

In diesem Artikel wird das Messer noch mal aufgegriffen unf gesagt, dass RÄ Habetha sich sicher ist, dass es die Tatwaffe ist:
Obwohl daran weder Blut noch DNA gefunden wurde, ist die Nebenklage-Anwältin sicher: Genau dieses Messer ist die Tatwaffe.
Quelle:
https://m.bild.de/news/inland/mordprozess-was-verraet-das-campingmesser-ueber-fabians-tod-6a4df6f143b7fd51850018ca?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
(Hinter Paywall, aber das Zitat ist im ersten Absatz lesbar)

Insofern denke ich, dass die Aussage des StA im Ticker einfach falsch wiedergeben ist und an dem Messer tatsächlich keine Spuren gefunden wurden. Frau Habetha scheint es ja zumindest so verstanden zu haben, dass an dem Messer KEINE Spuren gefunden werden konnten.
Zitat von wobelwobel schrieb:Damit das Messer als Tatwaffe in Frage kommt, müßten mindestens Spuren von Fabian dran sein. Ohne die gibt es keinen Nachweis dass das Messer irgendwas mit seinem Tod zu tun haben könnte.
Zitat von wobelwobel schrieb:EBEN. Das Messer ist extrem verdächtig - aber als Beweismittel taugt es halt nicht.
Nein, so sehe ich das nicht.
Natürlich kommt das Messer als Tatwaffe in Frage, auch wenn keine Spuren von Fabian dran sind und es taugt sehr gut als Beweismittel, wenn auch nicht als Beweis, aber immerhin als Indiz dafür, dass Gina H die Täterin ist.

Denn das Messer
  • zeigt keinerlei Spuren, muss also gründlich gereinigt worden sein. Nur mal sauber gemacht reicht als Erklärung nicht aus, dabei würde ein mormaler Nutzer nicht drauf achten, nicht gleich selbst wieder Spuren zu hinterlassen. Derjenige, der es geteinigt hat muss besondere Vorkehrungen getroffen haben, neue Spuren zu verhindern. Olaf selbst hat es nicht gereinigt.

  • war verschwunden und tauchte kurz nachdem Olaf GH und danach der Polizei berichtet hatte, dass es fehlt, wieder auf. Dass et es bei der Suchaktion übersehen hat ist unwahrscheinlich.


  • Gina H hatte Zugang zum Schuppen, sowohl um es weg zu nehmen als auch im es zurückzubringen.


Das Verschwinden und Wiederauftauchen des Messer und die besondere Sauberkeit lassen sich am einfachsten damit erklären, dass es die Tatwaffe ist.
Eine andere Erklärung fällt mir dagegen schwer ein.
Zitat von wobelwobel schrieb:Jenseits davon - seit wann war denn Christian jemals verdächtig?
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wenn man mal nur den Tattag an sich nimmt, das Treffen am Bolzsee, ihn da raushalten zu wollen, ein Alibi bei Olaf zu erfragen, ihn die Suchbegriffe suchen lassen, Fotos vom gereinigten Fahrzeug, Selfie mit Victory Zeichen.

All das ist ja immerhin mit Christian D. verwoben.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Allerdings haben die weiteren Untersuchungen dann ergeben, dass sich der anfängliche Verdacht gegen Christian D. -wie auch gegen Olaf K.- nicht erhärtete. Wegen dringenden Tatverdachts erfolgten Ermittlungen, eine Inhaftierung und eine Mordanklage allein gegen Gina H.
Ich bin sicher, dass Christian D und wahrscheinlich auch Olaf K für die Ermittler zunächst hochverdächtig waren und die intensiv in ihre Richtungen ermittelt. Aus unserer Rückschau ist es offensichtlich, dass GinaH die Täterin ist, aber als Heike M der Polizei von den Tümpeltouren berichtet hat, müssen bei denen doch alle Alarmglocken geleutet haben.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 19:02
Vielen Dank, @Grillage, für den Hinweis auf den nochmaligen Vorstoß von Frau Habetha bezüglich der möglichen Tatwaffe. Demnach will die Anwältin von Fabians Mutter mit modernen Methoden erneut prüfen lassen, ob das Messer aus dem Schuppen von Olaf K., dem Nachbarn der Angeklagten Gina H., nicht doch zur Tötung des Jungen benutzt worden sein könnte.

Dabei war das Campingmesser bereits zwei Mal kriminaltechnisch untersucht worden - ohne Ergebnis. Offenbar hatte jemand das Messer so gründlich gereinigt, dass keinerlei Spuren mehr festgestellt werden konnten.

Ein Umstand, der hochgradig verdächtig erscheint. Wer säubert schon ein Messer für den allgemeinen Bedarf derart akribisch, dass weder Fingerabdrücke noch DNA erkennbar sind - auch nicht vom rechtmäßigen Besitzer, der ja regelmäßig mit diesem Werkzeug umgeht?

Für mich „riecht“ das sehr stark danach, dass Gina H. da ihre Finger im Spiel hatte. Sie wusste, wo sich das Messer üblicherweise befand (an der Schuppentür). Sie hatte Zugang zu diesem Bereich, so dass sie das Messer nehmen und auch wieder zurückbringen konnte, als Olaf K. Tage nach dem Mord diesen Gegenstand verzweifelt suchte. Und er fand das Messer dann an einer Stelle, wo es vorher nie war…

Was mir noch nicht klar ist: Was geschieht denn jetzt nach Frau Habethas Initiative konkret? War ihr Vorstoß ein Beweisantrag, dem das Gericht Folge leistet - mit einer erneuten Untersuchung des Messers?

Oder versucht sie privat, von einem Experten noch einmal die potenzielle Mordwaffe unter die Lupe nehmen zu lassen und dies dann in das Verfahren einzubringen?

Wenn tatsächlich noch ermittelt werden könnte, dass dieses ominöse Messer wirklich die Mordwaffe ist, würde das den Tatverdacht gegen Gina H. zusätzlich verstärken. Das Messer gehört zwar Olaf K., aber für mich zeigt allein schon seine offen gegenüber der Polizei bekundete Panik wegen des Verlusts des Messers, dass er nicht der Täter ist, sondern von seiner Nachbarin gelinkt wurde.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 19:09
Vielleicht untersucht man ja noch die Kiste in der auf einmal dasMesser war, statt im Türrahmen zu stecken, wenn G wirklich das Messer hatte, muss es ja irgendwie in die Kiste gekommen sein


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 19:23
Zitat von TsunamisnapTsunamisnap schrieb:Vielleicht untersucht man ja noch die Kiste in der auf einmal dasMesser war, statt im Türrahmen zu stecken, wenn G wirklich das Messer hatte, muss es ja irgendwie in die Kiste gekommen sein
Womöglich konnte es GH nicht mehr bis zur Schuppentür schaffen und steckte das Messer dann in die Kiste. Und gab sie Olaf K. dann nicht den Rat, doch noch mal in genau dieser Kiste nachzuschauen?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 19:27
So meinte ich das. Wenn die Kiste verschlossen war, musste sie jemand anfassen, um sie zu öffnen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 20:18
@Grillage
Nicht zu vergessen, dass das Messer zu den festgestellten Stichwunden passen würde.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 20:43
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Was mir noch nicht klar ist: Was geschieht denn jetzt nach Frau Habethas Initiative konkret? War ihr Vorstoß ein Beweisantrag, dem das Gericht Folge leistet - mit einer erneuten Untersuchung des Messers?

Oder versucht sie privat, von einem Experten noch einmal die potenzielle Mordwaffe unter die Lupe nehmen zu lassen und dies dann in das Verfahren einzubringen?
Keine Ahnung, ich konnte aber den Bild-Artikel auch nicht lesen, vielleicht steht dazu was genaueres drin.

Ich hab hier ja schon öfter erwähnt, dass ich vor einiger Zeit einige Verhandlungstage zu einem lokalen Fall als Zuschauer besucht habe. Da hat an einem Tag der Leiter des DNA-Labors beim LKA über die Ergebnisse seiner Untersuchungen berichtet. U.a. ging es um den Autoschlüssel des Fahrzeugs, mit dem der Angeklagte den Tatort verlassen und in der gleichen Nacht noch zweimal zum Tatort gefahren ist, um die Leichen zu beseitigen.
Er hat ca. 10 Fotos des Schlüssels gezeigt, davon einige unter einem Mikroskop angefertigt und sagte dann, dass das nur eine kleine Auswahl der Aufnahmen ist, sie hätten über 200 angefertigt. Also mehr als 200 Bilder von einem einzigen kleinen Beweisgegenstand! Auf den mit dem Mikroskop angefertigten Bildern ging es vor allem um winzige Beschädigungen im Material, also Kratzer und Eindellungen an den Kanten, weil dort wenn der Schlüssel durch Abwischen gereinigt wird, oft noch Anhaftungen gefunden werden können.

Bei einem Campingmesser mit Kunststoffgriff stelle ich mir auch vor, dass es sehr viele solcher kleinen Beschädigungen am Griff hat. Gerade wenn es lange Zeit in Benutzung war und im Schuppen und draußen für eher gröbere Arbeiten genutzt wurde, ed halt ein Arbeitsgerät war, das man halt in Benutzung hatte, aber auf das man nicht viel Wert geschätzt hat.

Der Gutachter in dem Verfahren sagte aber auch, dass Täter erfahrungsgemäß öfter vergessen den Autoschlüssel zu reinigen, er aber ja gleichzeitig direkt angefasst wird, wobei auch mit etwas Druck/Kraft zugepacktbwird, wenn er ins Zündschloss gesteckt und umgedreht wird. Deshalb hatte er den gezielt für Untersuchungen angefordert.
Beim Messet gehen wir ja gerne davon aus, dass es bewusst gereinigt wurde. Ich kann mir vorstellen, dass nach 2, 3 Durchgängen in der Spülmaschine selbst Anhaftungen in solchen Micro- Beschädigungen weggewaschen sind.

Wenn das Messer bereits kriminaltechnisch untersucht wurde, denke ich, dass auch weitere Untersuchungen nichts zu Tage fördern werden. Mich hat es bei dem Schlüssel erstaunt, wie akribisch das Labor den bearbeitet hatte.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Wenn tatsächlich noch ermittelt werden könnte, dass dieses ominöse Messer wirklich die Mordwaffe ist, würde das den Tatverdacht gegen Gina H. zusätzlich verstärken. Das Messer gehört zwar Olaf K., aber für mich zeigt allein schon seine offen gegenüber der Polizei bekundete Panik wegen des Verlusts des Messers, dass er nicht der Täter ist, sondern von seiner Nachbarin gelinkt wurde.
Und es gab das abgehörte Telefonat mit Gina H, i dem er ihr voller Panik von drm verschwundenen Messer berichtet und sagt, dass er Angst hat, am "A... zu sein", wenn die Polizei das Messer findet und sich herausstellt, dass das Messer was mit dem Mord an Fabian zu tun hat.
Damit ist es für mich eindeutig, dass er wirklich in Panik war und das dem Polizisten nicht nur vorgespielt hat. Er wusste ja nicht, dass er und GH abgehört werden. Für mich ist das eindeutig, dass er nichts damit zu tun hat und Angst hatte, durch dieses Messer unter falschen Verdacht zu geraten.

Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist, warum er überhaupt auf die Idee kommt, dass sein Messer die Tatwaffe sein könnte?
Fabians Leiche wurde in Klein Upahl gefunden, mehr als 10 km von Reimershagen entfernt. Es war meine ich allgemein bekannt, dass Fabian erstochen worden ist. Er selber kannte Fabian denke ich vom sehen, vielleicht auch etwas näher, weil er der Nachbar von dessen 'Ziehmutter" war.

Aber wie kommtver auf die Idee, dass das Messe, das von seiner Schuppentür verschwunden ist die Tatwaffe sein könnte? Eigentlich kann das doch nur der Fall sein, wenn er bereits den Verdacht hat, dass Gina H die Täterin ist und dafür sein Messer gestohlen hat. Ein Mister X aus Güstrow oder Klein Upahl ( sie zwei Orte mit bekanntem Bezug zu der Tat) würde doch nicht vor der Tat nach Reimershagen fahren, um sich die Tatwaffe von Olafs Schuppentür zu "borgen"?

Ist das nur allgemeine Paranoia, weil einr weitere Befragung durch die Polizei anstand und er dadurch dad Gefühl hatte, ganz nah an dem Fall zu sein, so dass er überall Bezüge befürchtet? Oder hat er damit nicht eigentlich gezeigt, dass er tief in seinem Inneren längst GH verdächtigt?
Diese hat ihn zuvor immerhin schon zur Leiche mitgeschleppt, hat ihn sehr frühzeitig um ein Alibi belabert und dabei ja mind. einmal "nachgebessert", ihm also genau diktiert, was er sagen soll und hier die Zeiten verändert. Und sie wollte gleich tütenweise Schuhe vor der Polizei bei ihm verstecken.
Eigentlich muss er da doch längst was gerochen haben! Aber hätte er dann ausgerechnet sie angerufen, um panisch von dem vermissten Messer zu berichten?
Echt ich werde nicht schlau aus diesen Leuten aus GHs Umfeld!
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Womöglich konnte es GH nicht mehr bis zur Schuppentür schaffen und steckte das Messer dann in die Kiste. Und gab sie Olaf K. dann nicht den Rat, doch noch mal in genau dieser Kiste nachzuschauen?
Ich vermute eher, dass sie hoffte, dass er denkt, er habe es beim ersten Durchsuchen in der Kiste übersehen. Es einfach wieder in die Halterung an der Tür zu stecken, wäre zu auffällig gewesen, dann wäre ihm klar gewesen, dass zwischendurch jemand da war und es zurückgebracht hat. Der Polizist war doch auch da und hatte der nicht sogar ein Foto der leeren Halterung gemacht.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Und gab sie Olaf K. dann nicht den Rat, doch noch mal in genau dieser Kiste nachzuschauen?
Das hatte ich auch in einem der Ticker gelesen ich meine es war aus dr Telefonüberwachung.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 21:14
Wenn sich Gina H. tatsächlich das Campingmesser von Olaf K. ohne dessen Wissen für den Mord an Fabian „ausgeborgt“ haben sollte, würde dies ja bedeuten, dass sie die Tatwaffe geraume Zeit nach dem Verbrechen aufbewahrt und dann erst zurückgebracht hätte.

Gewiss, sie musste das Messer zunächst einmal akribisch reinigen, und vielleicht hat sie auch mehrere Anläufe unternommen, um es wieder im Schuppen des Nachbarn zu platzieren. Womöglich wurde sie dabei gestört und konnte es schließlich nur noch im letzten Moment in die Kiste stecken.

Auf jeden Fall hätte jedoch das Tatmesser in ihrem Umfeld ein Risiko für eine etwaige Hausdurchsuchung bedeutet. Zu fragen wäre daher, warum Gina H. dieses Messer (vorausgesetzt, es handelte sich um die Tatwaffe) nicht längst unauffindbar entsorgt hatte.

Aber da wird, wie ich finde, eventuell ein Muster erkennbar. Die Angeklagte ist ja auch mit anderen Dingen ähnlich verfahren, hat bestimmte Sachen nicht weggeworfen und ist ein gewisses Risiko eingegangen. Einige Beispiele:

1.
Der Grillanzünder

Allem Anschein nach hat Gina H. die Leiche von Fabian mit einem flüssigem Grillanzünder der Marke „Ja“ in Brand gesteckt, auf den sie im Carport ihrer Großeltern Zugriff hatte.

Nach der Tat warf sie die Flasche nicht einfach weg, sondern nahm sie wieder mit nach Hause. Dort fand die Polizei den Brandbeschleuniger und stellte fest, dass 500 bis 600 Milliliter fehlten - just jene Menge, die nach Darstellung eines Sachverständigen ausreichend war, um die Leiche des Jungen in Brand zu setzen.

Zudem ergaben Untersuchungen, dass der Grillanzünder von der Zusammensetzung her zur Spurenlage vor Ort passte. Und ins Bild passte auch, dass Gina H. sich zwischenzeitlich Sorgen machte, die Flasche in ihrem Wagen vergessen zu haben. Sie „bete“, sagte sie einem Freund, dass dem nicht so sei…

Warum aber stellte sie die halb leere Flasche wieder im Caroort ab? Fürchtete sie, dass ein Fehlen des Grillanzünders sie verdäächtig machen könnte?

2.
Die Kleidung

Gina H. musste davon ausgehen, dass Fußspuren von der Täterin am Tümpel ausfindig gemacht werden könnten. Festgestellt wurde immerhin, wenn ich das richtig sehe, dass Abdrücke von „Pammys“ in der Größe, wie die Angeklagte sie besaß, im Tatortbereich erkennbar waren.

Verschwinden lassen hat Gina H. Schuhe jedoch offenkundig nicht. Die Polizei registrierte zwar bei ihr anscheinend sorgsam gereinigte Paare, und versucht haben soll die Angeklagte auch, Schuhe bei ihrem Nachbarn unterzustellen.

Aber von einer förmlichen Entsorgung kann offenbar keine Rede sein. Das gilt wohl auch für weitere Kleidungsstücke wie etwa eine Reithose, die sie am Tattag getragen haben dürfte, und die den Eindruck einer intensiven Reinigung machten.

Auch hier wieder die Frage: Hatte Gina H. Angst, dass man ihr aus beseitigten Schuhen oder anderen Kleidungsstücken einen Strick drehen könnte?

3.
Das Auto

Neben Tatwaffe, Grillanzünder und Kleidung, die offenkundig nicht (oder nicht vollständig) entsorgt wurden, stellte auch die Wahl des Fahrzeuges zur Durchführung der Tat ein nicht unerhebliches Risiko dar. Gina H. setzte zum Transport von Fabian und zu weiteren Fahrten zu tatrelevanten Orten ihren auffälligen Ford-Ranger ein, der im Bereich Güstrow/Reimershagen bekannt war „wie ein bunter Hund“.

Prompt fiel der Wagen ja auch Steinesammlern auf der Rückfahrt vom Tümpel auf, und in Güstrow wurde der PickUp sowohl am Tattag als auch am Tag davor einen Steinwurf von Fabians Wohnung entfernt gesehen.

Warum besorgte sich Gina H. keinen Leihwagen zum Beispiel aus Rostock oder einer anderen Großstadt zumindest für das Abholen und Verbringen ihres Opfers? Das hätte den Fahndern die Arbeit erheblich erschweren können - zumal dann, wenn die Angeklagte nicht die Manie entwickelt hätte, selber das Auffinden von Fabians Leiche zu forcieren. Weder in Tatortnähe noch in Güstrow wäre dann ihr Auto gesichtet worden.

War dieses Verhalten bezüglich Gegenständen mit Relevanz für die Tat nun dumm, fahrlässig, unbedacht oder einfach nur dreist? Gedanken muss Gina H. sich ja schon gemacht haben - wie zum Beispiel ihre Sorge um Spuren am Tümpel, an ihrer Kleidung, am Messer oder im Auto zeigt. Aber offenbar hat sie geglaubt, alle Risiken zu beherrschen - unter anderem mit intensivem Putzen und Waschen.

Nur eines halte ich für unwahrscheinlich: dass sie aus Sparsamkeitsgründen nichts entsorgt hat. Dafür war ihr Lebensstil zu aufwändig…


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 21:46
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Aber da wird, wie ich finde, eventuell ein Muster erkennbar. Die Angeklagte ist ja auch mit anderen Dingen ähnlich verfahren, hat bestimmte Sachen nicht weggeworfen und ist ein gewisses Risiko eingegangen. Einige Beispiele:
Ich denke, die Antwort ist erstmal ganz einfach - sie ging schlicht davon aus, dass Niemand sie verdächtigen wird.
Sonst hätte sie auch kein Foto um 11.19 in der Nähe des Tatorts gemacht und so einige andere Dinge anders gemacht.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Auf jeden Fall hätte jedoch das Tatmesser in ihrem Umfeld ein Risiko für eine etwaige Hausdurchsuchung bedeutet. Zu fragen wäre daher, warum Gina H. dieses Messer (vorausgesetzt, es handelte sich um die Tatwaffe) nicht längst unauffindbar entsorgt hatte.
Wäre das Messer weg gewesen, wäre es doch noch auffälliger gewesen - irgendwann hätte sich OK doch darüber gewundert, wo sein Messer hin ist. Ab Samstag schaute die Polizei bei ihr vorbei und es wird ihr einfach an Möglichkeiten gefehlt haben, das Messer unauffällig zurückzustecken.
Ich denke, das Messer lag nach der Tat im hinteren Fußraum und das damit auch die Blutspur auf dem Zewa zusammenhängt.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ist das nur allgemeine Paranoia, weil einr weitere Befragung durch die Polizei anstand und er dadurch dad Gefühl hatte, ganz nah an dem Fall zu sein, so dass er überall Bezüge befürchtet? Oder hat er damit nicht eigentlich gezeigt, dass er tief in seinem Inneren längst GH verdächtigt?
Er stand ja schon auf der "Beschuldigten" Liste zu dem Zeitpunkt. Zudem er ihr zumindest versucht hat, falsche Alibis zu geben. Dass dann ein Messer aus seinem Besitz fehlt, ist schon ungünstig und das wird ihm schnell klar gewesen sein.
Und auch das Unterbewusstsein arbeitet bei so etwas....und das wird schon geahnt haben, wo die Reise hingeht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 22:41
Zitat von jaskajaska schrieb:Nicht zu vergessen, dass das Messer zu den festgestellten Stichwunden passen würde.
Das kommt auch noch dazu, genau!
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Auf jeden Fall hätte jedoch das Tatmesser in ihrem Umfeld ein Risiko für eine etwaige Hausdurchsuchung bedeutet. Zu fragen wäre daher, warum Gina H. dieses Messer (vorausgesetzt, es handelte sich um die Tatwaffe) nicht längst unauffindbar entsorgt hatte.
Ich habe über die Zeitschiene in der das alles passierte leider irgendwie keinen Überblick

Mein Eindruck ist, dass sie das erste Paar Schuhe schon recht zeitnah nach der Tat, aber nach dem Leichenfund, bei Olaf unterbringen wollte, wenige Tage später dann eine ganze Tüte voll mit mehreren Paaren, die er auch erst angenommen, dann aber wiederum wenige Tage später zurückgegeben hat, weil ihm das komisch vorkam.
Gefühlt betrifft das einen Zeitraum von vielleicht 1 oder 1 1/2 Wochen ?
Da hat sie ja ganz offensichtlich schon das Thema Hausdurchsuchung auf dem Radar.

Wie passt da zeitlich die Geschichte von Olafs Messer rein? War das igendwann in dieser Zeit oder danach?
Insgesamt war es ja nur ein Zeit von ca. drei Wochen zwischen Leichenfund und Verhaftung.

Ich habe den Verdacht, ( aber Achtung, das ist wirklich meine Spekulation, ich kann es nicht belegen), dass einer der Tümpeljungs sie erst auf das Problem der Fußabdrücke am Tümpel hingewiesen hat. Wahrscheinlich war es CD, als sie ihm gesagt hat, sie wolle dann halt nochmal mit Olaf zum Tümpel, damit der die Polizei ruft, der ihr gesagt hat, dass er sichSorgen mache, weil dort jetzt seine Fußabdrücke sind.
Vorher, also im Tatplan und sls ihr die Idee kam, CD zur Leiche zu führen, hatte sie das Problem Fußabdrücke gar nicht auf dem Schirm.

Beim Messer war es vielleicht ähnlich. Dass es ein Problem gegenüber der Polizei sein könnte, wenn das Messer weg ist, ist ihr wohl erst aufgegangen, als Olaf panisch bei ihr anrief und es irgendwie in einen Zusammenhang mit der Tat rückte.
Vorher wäre es halt ein verschlamptes Werkzeug gewesen, das Olaf wohl irgendwo verschludert hat.
Und wenn sie sicher war, dass es ordentlich gereinigt war, hat sie vielleicht auch kein Problem drin gesehen, wenn die Polizei es bei ihr finden würde.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Nur eines halte ich für unwahrscheinlich: dass sie aus Sparsamkeitsgründen nichts entsorgt hat. Dafür war ihr Lebensstil zu aufwändig…
Ich hatte tatsächlich schon an sowas gedacht. Zumindest bei den Pammys und der Reithose könnte das schon eine Rolle gespielt haben.

Aber ich denke, dass der bedeutendste Grund dafür ist, dass sie Risiken allgemein nicht gut erkennen unf einschätzen kann. Das Reiten mit Kind auf dem Rücken oder mit einer freilaufenden Ponygruppe verdeutlicht das sehr gut. Jedem normalen Menschen stehen da doch die Haare zu Berge. Sie scheint das dagegen nicht mal problematisch gefunden zu haben, nachdem andere sie drauf angesprochen hatten.
Das gleiche gilt für ihren Umgang mit Geld - und da kann man ja nicht mal von Risikoeinschätzung, sondern da gilt die einfache Regel, dass wenn es ausgegeben ist, halt weg ist. Aber auch da scheint sie sich über spätere Konsequenzen einer Entscheidung gar keine Gedanken gemacht zu haben.
Auf den ersten Blick wirkt das einfach alles dumm. Aber ihr Therapeut sagte ja, dass er sie für durchschnittlich intelligent hält. Ich glaube, dass ihr einfach die Kompetenz fehlt, bei Entscheidungen auch die Konsequenzen zu bedenken, selbst die offensichtlichen, nur mittelfristigen.
Der Therapeut sagte ja, er habe eine Diagnose im Bereich des Borderlinespektrums gestellt. Dazu gehört auch eine schlecht ausgeprägte Impulskontrolle. Sie macht halt einfach mal, was ihr gerade in den Sinn kommt. Nachbessern kann oder muss man dann später...
Zitat von BohoBoho schrieb:Er stand ja schon auf der "Beschuldigten" Liste zu dem Zeitpunkt. Zudem er ihr zumindest versucht hat, falsche Alibis zu geben. Dass dann ein Messer aus seinem Besitz fehlt, ist schon ungünstig und das wird ihm schnell klar gewesen sein.
Ja, das mag eine Rolle gespielt haben, dass er schon gemerkt hat, dass die Polizisten, die ihn befragt haben sehr intensiv nachgebohrt und ihm auf den Zajn gefühlt haben. Sie werden ihn schon deutlich auf Widersprüche in seiner Aussage hingewiesen haben.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

28.07.2026 um 23:30
Zitat von BohoBoho schrieb:Wäre das Messer weg gewesen, wäre es doch noch auffälliger gewesen - irgendwann hätte sich OK doch darüber gewundert, wo sein Messer hin ist. Ab Samstag schaute die Polizei bei ihr vorbei und es wird ihr einfach an Möglichkeiten gefehlt haben, das Messer unauffällig zurückzustecken.
Natürlich wäre es höchst auffällig gewesen, wenn das Messer gar nicht mehr aufgetaucht wäre.

Aber dass es total clean wieder zum Vorschein kam -ohne jedwede Spuren wie DNA und Fingerabdrücke- war ja nicht minder eigenartig. OK hat es ja wohl vorsichtshalber nicht angefasst, sonst wäre ja irgend etwas von ihm haften geblieben.

Aber die gleiche Überlegung könnte doch auch für den Grillanzünder gelten, oder? Warum hat sie die Flasche wieder ins Carport gestellt? Weil GH Sorge hatte, ein Fehlen des Brandbeschleunigers könnte den Verdacht erwecken, sie hätte die Flasche vorsorglich beseitigt?

Und wäre das gleiche Muster nicht auch bei den Schuhen und der Reithose denkbar? Hatte Gina H. auch da womöglich Angst, ein weggeworfenes Exemplar würde Verdacht erregen? Also auch da die Reaktion: Lieber behalten und gründlich reinigen?
Zitat von BohoBoho schrieb:Ich denke, das Messer lag nach der Tat im hinteren Fußraum und das damit auch die Blutspur auf dem Zewa zusammenhängt.
Eine denkbare, aber vielleicht doch etwas gewagte These. Hätte dann nicht auch Blut direkt im Fußraum festgestellt werden müssen?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 07:29
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Aber die gleiche Überlegung könnte doch auch für den Grillanzünder gelten, oder? Warum hat sie die Flasche wieder ins Carport gestellt? Weil GH Sorge hatte, ein Fehlen des Brandbeschleunigers könnte den Verdacht erwecken, sie hätte die Flasche vorsorglich beseitigt?

Und wäre das gleiche Muster nicht auch bei den Schuhen und der Reithose denkbar? Hatte Gina H. auch da womöglich Angst, ein weggeworfenes Exemplar würde Verdacht erregen? Also auch da die Reaktion: Lieber behalten und gründlich reinigen?
Ich denke, man darf da einfach nicht von der Denkweise eines "klar denkenden" Menschen rangehen.
So wie wir sie jetzt aus dem Prozess kennengelernt haben, hat sie ein massives Problem Impulse zu kontrollieren und Auswirkungen ihrer Handlungen einzuschätzen. Sie denkt offensichtlich nur im Jetzt und daran, den nächsten für sie wichtigen Schritt zu erreichen.

Ihr Ziel war es, die Kontrolle über MR wieder zu erlangen.
Um dies zu erreichen, musste in ihren Augen sein Kind getötet werden.
Dass sie auf der Verdachtsliste stehen würde - und das zunächst selbst von MR so geäußert - existierte in dieser Idee nicht.

Beim Brandbeschleuniger haben selbst wir schon gesagt, was soll das beweisen - den haben viele Menschen Zuhause.
Hier wird es ja erst in der Kombi ihrer Aussage, dass sie hofft, der ist nicht mehr im Auto, einer angezündeten Leiche und den Feststellungen des Gutachters nach Art des Anzünders und Menge "problematisch".
Ob ihr das alles so bewusst war, bezweifle ich.
Wie auch wir hier, wird sie davon ausgegangen sein, dass Jeder erstmal an Benzin denkt.

Die Schuhe - auf die Idee, dass die ein Problem werden, kam sie ja - aber halt zu spät. Die Pammy's haben wohl fett auch noch den Namen auf die Sohle gedruckt.

Aber da komme ich darauf zurück, dass sie erstmal nicht wollte, dass Fabian gefunden wird oder es ihr schlicht egal war. Mit Regen etc. wären die Spuren an diesem Wasserloch sehr schnell weg gewesen.
Die Dringlichkeit Fabian zu finden, kam ja erst auf, als MR sich eben nicht ihr zuwandte, sondern sein Kind suchte und dabei dann auch viel mit Dorina und Raphaela in Kontakt stand.

Und was hätte es ihr gebracht, Schuhe wegzuschmeißen? Es gab zig hundert Fotos mit ihr und den Schuhen, dazu die Zeugen. 3 Paar Pammy's neu kaufen, dafür hatte sie schlicht das Geld nicht.

Bei der Hose wird es ähnlich gewesen sein. Sie wird sich auch nicht mehr haben erinnern können, welches Kleidungsstück wie mit Fabian in Kontakt kam.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Hätte dann nicht auch Blut direkt im Fußraum festgestellt werden müssen?
Nicht, wenn das Messer irgendwo drauf lag bzw. mit Zewa bereits abgewischt wurde. Irgendetwas lag auf dieser Fußmatte, vor dem sie Panik hatte und was DNA Spuren von Fabian hinterließ. Vielleicht sogar ein Kleidungsstück von ihm? Evtl. hatte er doch eine Jacke oder Hoody an und sie hat das mitgenommen nach der Tat und in den Fußraum gelegt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 09:36
Wer die Verhandlungsführung des Vorsitzenden (Formulierungen etc.) verfolgt, gelangt nur zum einen Schluss: Das Gericht ist von der Schuld der Angeklagten zu 100% überzeugt und dem Vorsitzenden ist sogar immer wieder die Empörung über dieses grausame Verbrechen an einem wehrlosen Kind aus nichtigen Gründen anzumerken. Die Angeklagte darf sich in der Urteilsbegründung auf einiges gefasst machen, insbesondere auch, wenn sie - wovon auszugehen ist - dem Gericht im Rahmen ihrer Einlassung die nächste Lügengeschichte vorsetzt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 10:48
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Womöglich konnte es GH nicht mehr bis zur Schuppentür schaffen und steckte das Messer dann in die Kiste. Und gab sie Olaf K. dann nicht den Rat, doch noch mal in genau dieser Kiste nachzuschauen?
Gab es nicht sogar Videoaufnahmen von ihr, wie sie eine Kiste bzw. ein Kästchen bzw. eine Schachtel in die Werkstatt trägt?
Das wäre auch 'ne Variante wie man einen Gegenstand transportieren kann ohne selbst Spuren darauf zu hinterlassen...
Zitat von BohoBoho schrieb:Hier wird es ja erst in der Kombi ihrer Aussage, dass sie hofft, der ist nicht mehr im Auto, einer angezündeten Leiche und den Feststellungen des Gutachters nach Art des Anzünders und Menge "problematisch".
Zitat von BohoBoho schrieb:Irgendetwas lag auf dieser Fußmatte, vor dem sie Panik hatte und was DNA Spuren von Fabian hinterließ.
Diese Unterhaltung war doch die mit Marjan, oder? Der auf Social Media soviel rumgekaspert hat?
Ich denk da ja immernoch, dass die sich in dieser Unterhaltung über die Kommentare dort lustig gemacht haben...


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 11:28
Zitat von wobelwobel schrieb:Diese Unterhaltung war doch die mit Marjan, oder? Der auf Social Media soviel rumgekaspert hat?
Du meinst Max, Marjan war doch der mit dem Satteldiebstahl, vorheriger Haus und Hofsklave von G.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 12:28
Zitat von wobelwobel schrieb:Gab es nicht sogar Videoaufnahmen von ihr, wie sie eine Kiste bzw. ein Kästchen bzw. eine Schachtel in die Werkstatt trägt?
Das wäre auch 'ne Variante wie man einen Gegenstand transportieren kann ohne selbst Spuren darauf zu hinterlassen...
Das Messer muss ja trotzdem in die Kiste gekommen sein und grundsätzlich geht es doch einfach ohne Spuren - Handschuhe, in ein Tuch gewickelt, etc.
Zitat von wobelwobel schrieb:Ich denk da ja immernoch, dass die sich in dieser Unterhaltung über die Kommentare dort lustig gemacht haben...
Woran machst Du das bitte fest? und über welche Kommentare??


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 12:42
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Du meinst Max, Marjan war doch der mit dem Satteldiebstahl, vorheriger Haus und Hofsklave von G.
Oh, stimmt - Danke!
Ja, ich mein den, der im Internet so auf dicke Hose gemacht hat.
Zitat von BohoBoho schrieb:Woran machst Du das bitte fest? und über welche Kommentare??
Die Kommentare zu Social-Media-Posts.

Das mach ich nicht wirklich an etwas fest - es klingt halt so für mich. Leider kennen wir den Tonfall nicht, der könnte durchaus auch ironisch sein. Dass Gina beten soll usw...
Muß nicht so sein, könnte aber.
Vielleicht sind die beiden aber noch dümmer, als ich bisher angenommen hatte.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 14:44
Zitat von wobelwobel schrieb:Das mach ich nicht wirklich an etwas fest - es klingt halt so für mich. Leider kennen wir den Tonfall nicht, der könnte durchaus auch ironisch sein. Dass Gina beten soll usw...
Muß nicht so sein, könnte aber.
Vielleicht sind die beiden aber noch dümmer, als ich bisher angenommen hatte.
Das Gespräch war am Tag nach dem Fund und es lief nichts, wie sie es sich gedacht hatte.
Dazu war sie halt in ihrem Wahn MR wieder unter Kontrolle zu kriegen von einer derartigen Unruhe getrieben, dass sie nur noch gehandelt hat, ohne Sinn und Verstand.

So stand sie dann eben am Fundtag für sie völlig unerwartet im Fokus und hatte nichts vorbereiten können, nichts beseitigen können - alles war so, wie sie es Sonntag frühen Abend spätestens hinterlassen hatte.

Ihr Plan zum Auffinden nochmal zur Erinnerung:
Plan A - CD meldet den Fund und lässt sie aus Angst vor der Ehefrau aus der Geschichte raus
Plan B - OK meldet den Fund und lässt sich aus guter Freundschaft raus
Plan C - Heike hält die Klappe und erzählt nichts von den Besuchen am Tümpel die Nacht davor

Das ging alles geflissentlich in die Hose und ihr der Allerwerteste auf Grundeis.
Sie ging noch nicht mal davon aus, dass man sich ihr Auto anschauen und das Handy überprüfen wird.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 17:48
Zitat von BohoBoho schrieb:Sie ging noch nicht mal davon aus, dass man sich ihr Auto anschauen und das Handy überprüfen wird.
Und warum hat sie dann ihren Wagen so intensiv und gründlich gereinigt wie nie zuvor?

Warum hatte sie zum Teil panische Angst, dass man im Ranger etwas finden könnte - etwa im Fußraum?

Wo sie in der Tat sorglos zu sein schien, war mit Blick auf das Handy. Augenscheinlich hat sie nicht einmal im Ansatz versucht, Passagen im Schriftwechsel und bei Sprachnachrichten insbesondere mit MR zu löschen, die als verräterisch ausgelegt werden konnten.

Allerdings hat Gina H. ausgesprochen zornig und abwehrend reagiert, als die Polizei ihr Handy konfiszieren wollte. Geschah dies nur, weil sie nicht auf das ihr förmlich „angewachsene“ Mobiltelefon verzichten wollte - oder auch in Sorge um den Inhalt?


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

29.07.2026 um 17:53
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Und warum hat sie dann ihren Wagen so intensiv und gründlich gereinigt wie nie zuvor?

Warum hatte sie zum Teil panische Angst, dass man im Ranger etwas finden könnte - etwa im Fußraum?
Ja, das ist die große Frage.
Da war etwas, was sie zur einer gründlichen Reinigung veranlasste.
Und dennoch war sie, nachdem ihr Auto erstmal "freiwillig" überlassen wurde, immer noch sehr besorgt um das, was da vor der Reinigung war.


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