Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Idee mit dr Stellungnahme von ihr kommt, und die Anwälte sich lediglich um Schadensbegrenzung kümmern können, weil sie entgegen ihrem Rat unbedingt reden will. Letztendlich ist es ihre Entscheidung, ob sie reden und v.a. Was sie sagen will.
Yep, den Formulierungen ihrer Anwälte war das auch so zu entnehmen. Denen wäre sicher wohler, wenn sie weiter gem. Empfehlung den Mund halten würde.
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Wir haben ja jetzt schon einiges über ihr Kommunikationsverhalten und ihre fast schon krankhafte Kontrollsucht mitbekommen. Es muss ihr zum Platzen schwer fallen, jeden Prozesstag im Gericht hocken, sie die Zeugenaussagen anhören und dazu die Klappe halten zu müssen.
Es ging los, bei CDs Aussage - da haute sie auf den Tisch.
Danach hatte sie dann plötzlich diese Stresskugeln in der Hand, die sie je nach Aussage mal stärker in der Hand "knetete".
Die hatten ihr die Anwälte sicher gegeben, um sie vor einem "outburst" vor Gericht zu schützen.

Sie wird halt nicht anders können - sie muss dazu was sagen, alles ins rechte Licht rücken für sich und Lügner brauchen für Lügengeschichten viel Zeit. Die Wahrheit ist einfach und kurz erzählt, bei den Lügen wird es ausschweifend und langatmig - irgendwie auch eine Verwirrungstaktik, damit die Gegenseite den Überblick verliert. Ich kenne solche Dauerlügner auch und denke manchmal, dieses Ausufernde hat zudem noch den Zweck der Ermüdung des Gegenüber. Irgendwann gibt das Gegenüber auf, weil einfach die Flut an Worten nicht mehr zu ertragen ist und dann ist es einfacher, es gut sein zu lassen.

Jedenfalls wird sie mit ihrer Einlassung dem psychologischen Gutachter ordentlich Material für seine Einschätzung liefern - in Ergänzung zu dem, was bisher bekannt ist.