Jesse6 schrieb:Dazu passt, dass sich G.H. beschwerte, dass die über ihre Großeltern ausgerichteten Grüße an ihren Sohn unerwidert blieben, er nichts von ihr wissen möchte. Aber ob/wie die Großeltern mit ihm in Kontakt sind, wissen wir nicht
Anfangs sind die Kontake meist sowieso noch sehr reduziert und steigern sich erst mit der Zeit.
Ob immer jede Entscheidung gut und sinnig ist weiß man halt auch nie.
Ganz zu Anfang und auch nur kurz, dachte ich wie arg- ihm jetzt auch noch quasi die Großeltern zu nehmen.
Aber ich denke das hatte durchaus seine Berechtigung.
07.08.2026 - 11:09 Uhr
„Er war eigentlich wie immer“
Auf Nachfrage von Anwältin Christine Habetha beschreibt die Sozialpädagogin Gina H.s Sohn J. als „unkompliziert, sehr freundlich und aufgeschlossen“. Nach der Festnahme von Gina H. habe sie ihn ebenfalls erlebt. „Er war eigentlich wie immer, das hat mich sehr gewundert“, sagt die Zeugin. J. habe sich gefreut und weder nach seiner Mutter gefragt noch danach, wie lange er noch wo untergebracht sei.
Liveticker zum Fabian-Prozess: Verteidigung zweifelt Alibi von Fabians Vater an | Regional | BILD.de
https://share.google/GvumpxSu1rzbE2V1nIn diese Aussage kann man nun natürlich einiges hineininterpretieren
Vorstellen kann ich mir erst mal, dass man versucht hat die Situation für den Jungen soweit wie möglich zu entschärfen.
Was ja auch Sinn macht.
So wird man ihm wohl nicht gesagt haben, dass er seine Mutter womöglich nur noch im Gefängnis sehen wird.
Das kann natürlich ein Grund gewesen sein, wieso er relativ normal wirkte.
Oder aber, er wirkte darum normal, weil er zu seiner Mutter sowieso keine besonders enge Bindung hat.
Möglicherweise hat er schon früh erfahren wie man in diesem Haushalt miteinander umgeht.
Lange bevor er richtig reden konnte.
Und als letzte Überlegung kann es auch einfach so sein,.dass es seine Methode und Art ist damit umzugehen.
Zwei meiner Kinder können total emotional werden und auch richtig weinen wenn sie traurig sind.
In der ersten Klasse meines Jüngsten sind Uroma und Opa kurz hintereinander gestorben.
In der zweiten eine unserer Miezen.
Die Lehrerin war informiert, aber mein Sohn hat sich nichts anmerken lassen, obwohl er Lehrerin, Uroma und Opa mochte.
Nur eines wüsste ich bei dem von mir markierten Satz gerne.
Worauf er sich gefreut hat.
Auf die Mitarbeiterin?
Weil es an dem Tag vielleicht eine besondere Unternehmung gab?
Dass er an einem anderen Ort ist?