24.08.2026 - 13:24 Uhr
Mit Olaf K. erneut am Fundort
Später habe sie Olaf K. gebeten, noch einmal dorthin zu fahren. Sie hätten vor der Leiche gestanden und er habe gesagt: „Ja, das ist Fabian.“ Olaf K. habe auch gesagt, dass ihn jemand verbrannt habe. Er sei dabei „absolut ruhig“ gewesen, „kein bisschen Aufregung“. Gina H. weiter: „Ich weiß auch, dass ich mehrfach sagte, dass wir jetzt die Polizei rufen müssen. Er meinte nur, dass ich das auf keinen Fall tun solle. Wie würde das denn aussehen, wenn wir mitten in der Nacht zu zweit unterwegs seien und Fabian finden? Wir würden doch sofort in Verdacht geraten. Ich fand sein Verhalten völlig unerklärlich und unangemessen.“
24.08.2026 - 13:20 Uhr
Der Moment, als sie die Leiche fanden
Sie seien mit einem Nachtsichtgerät oder einer Wärmebildkamera und einer Taschenlampe herumgelaufen. H.: „Ich kann zu 100 Prozent ausschließen, dass ich vor ihm ging.“ Plötzlich habe Christian D. gesagt, er würde etwas sehen, das wie eine verbrannte Puppe aussieht. „Ich war mir bereits in diesem Moment sicher, dass wir Fabian gefunden haben. Ich weiß ganz sicher, dass ich gesagt habe, dass wir jetzt die Polizei anrufen müssen. Er bat mich inständig, das nicht zu tun. Und ich hatte das Gefühl, dass dieser große und starke Mann gleich weinen würde.“ D. habe gesagt, er würde seine Lizenz als Jäger verlieren. Er sei ihr „erbärmlich und schwach“ vorgekommen.
24.08.2026 - 13:18 Uhr
Darum waren sie am Tümpel
Es sei auch nicht ihre Idee gewesen, über den Acker bis zum Tümpel zu fahren: „In Wahrheit hat er einfach von sich aus an dieser Stelle angehalten“, sagt Gina H. Sie selbst sei „so gut wie nachtblind“ und könne sich „im Halbdunkel nur sehr schlecht orientieren“. Christian D. habe gesagt, dass es dort einen Hochsitz gebe und sie „von dort aus Tiere beobachten könnten“.
24.08.2026 - 13:11 Uhr
Suchtipp im Internet befolgt
Drei Tage nach Fabians Verschwinden habe sie sich mit Christian D. getroffen. Es sei sein Vorschlag gewesen, nachts Tiere zu beobachten und zugleich nach Fabian zu suchen. „Wir hatten im Grunde kein festes Ziel, sondern wir wollten nur zusammen sein“, sagt Gina H. Im Internet hätten Vermutungen kursiert und es gab den Tipp, bei Klein- oder Groß Upahl nach ihm zu suchen. „Wo er sich im Übrigen gut auskannte, wie ich später merkte“, sagt Gina H. über Christian D. Wohin sie genau fuhren, wisse sie nicht. „Es war auch nicht meine Idee, dort lang zu fahren, obwohl er das wahrheitswidrig behauptete.“
Quelle:
https://www.bild.de/regional/rostock/live-ticker-zum-mordprozess-um-fabian-jetzt-spricht-gina-h-69f2f4ded6078134c45a3b9c#6a8c06306d71b45dbda0f465OK - sie war am Tag VOR dem offiziellen Fund bei der Leiche des Jungen.
Die Polizei wurde nicht gerufen.
MR oder DL wurden nicht informiert.
Wenn die Suchtipps aus dem Internet kamen, weshalb hat sie dann nicht andere, die suchen oder die Polizei informiert, dort zu suchen?
Angeblich wusste sie seit dem 11., dass sie verdächtigt wird - aber als am 13. O angeblich die Polizei nicht rufen will, findet sie das "Verhalten völlig unerklärlich und unangemessen.“.
Merkt sie eigentlich nicht, dass sie sich immer wieder selbst widerspricht?