Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
gestern um 11:53Ich glaube nicht, dass Gina H. strategisch und strukturiert genug denken kann, um die wesentlichen Anschuldigungen gegen sie sortiert und gezielt anzugreifen.
Meiner Einschätzung nach wird es bei ihrer Aussage auf zwei Alternativen hinauslaufen: Entweder die Angeklagte verliert sich im Kleinklein mit vermeintlichen Richtigstellungen im Detail - oder sie versucht, die Verantwortung für den Tod von Fabian jemand anderem in die Schuhe zu schieben.
Ich könnte mir vorstellen, dass GH das Bedürfnis hat, verschiedene Angaben, die sie als Fehleinschätzungen betrachtet, zu „korrigieren“. Das dürfte zum Beispiel Aussagen ihrer Schwester betreffen, bei denen sie ja quasi die Nerven verlor. Ähnliches könnte ich mir mit Blick auf Heike M. und die beiden vorherigen „Tümpelzeugen“ vorstellen.
Für denkbar halte ich ferner, dass die Angeklagte bemüht sein wird, Hass oder Groll auf das „Anhängsel“ Fabian zu bestreiten und die finanzielle Abhängigkeit von Matthias R. zu relativieren. Diese Punkte berühren ja im Kern die Frage des Motivs.
Mit Korrekturen in diversen Einzelheiten -und Seitenhieben auf ihr missliebige Personen- wird Gina H. jedoch das Anklagebilde insgesamt nicht zum Einsturz bringen. Damit kann sie vielleicht ihr Mütchen kühlen und manch einem noch eins auswischen. Und sie hätte -was ihr ja wohl auch wichtig sein könnte- noch einmal eine „grosse Bühne“, bevor sie für lange Zeit hinter Knastmauern verschwindet.
Falls sie sich aber entschließen sollte, den Verdacht von sich auf Andere zu lenken, wird Gina H. sich nicht auf vage Andeutungen beschränken können. Dann muss sie Ross und Reiter nennen.
Meiner Einschätzung nach wird es bei ihrer Aussage auf zwei Alternativen hinauslaufen: Entweder die Angeklagte verliert sich im Kleinklein mit vermeintlichen Richtigstellungen im Detail - oder sie versucht, die Verantwortung für den Tod von Fabian jemand anderem in die Schuhe zu schieben.
Ich könnte mir vorstellen, dass GH das Bedürfnis hat, verschiedene Angaben, die sie als Fehleinschätzungen betrachtet, zu „korrigieren“. Das dürfte zum Beispiel Aussagen ihrer Schwester betreffen, bei denen sie ja quasi die Nerven verlor. Ähnliches könnte ich mir mit Blick auf Heike M. und die beiden vorherigen „Tümpelzeugen“ vorstellen.
Für denkbar halte ich ferner, dass die Angeklagte bemüht sein wird, Hass oder Groll auf das „Anhängsel“ Fabian zu bestreiten und die finanzielle Abhängigkeit von Matthias R. zu relativieren. Diese Punkte berühren ja im Kern die Frage des Motivs.
Mit Korrekturen in diversen Einzelheiten -und Seitenhieben auf ihr missliebige Personen- wird Gina H. jedoch das Anklagebilde insgesamt nicht zum Einsturz bringen. Damit kann sie vielleicht ihr Mütchen kühlen und manch einem noch eins auswischen. Und sie hätte -was ihr ja wohl auch wichtig sein könnte- noch einmal eine „grosse Bühne“, bevor sie für lange Zeit hinter Knastmauern verschwindet.
Falls sie sich aber entschließen sollte, den Verdacht von sich auf Andere zu lenken, wird Gina H. sich nicht auf vage Andeutungen beschränken können. Dann muss sie Ross und Reiter nennen.

