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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

15.134 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 18:04
Zitat von HeavythoughtsHeavythoughts schrieb:Oder man hat sich nach der Tat damit das Blut vom Arm oder aus dem Gesicht oder so gewischt...
Zitat von sören42sören42 schrieb:Da kommt es dann wieder darauf an, ob die Flecken auch bei einer Alltagssituation dahin gelangt sein könnten. Wenn sowohl Spuren der Messerklinge wie auch Blutspuren von Fabian auf dem Inneren der Papprolle waren (fiktive Annahme!), würde man das wohl eher verneinen.
Bevor ihr noch weiter spekuliert, die Rede ist von einem kleinen Blutfleck.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 18:11
Zitat von wobelwobel schrieb:Selbst hab ich auch schon Messer in so Papprollen verpackt - absurd erscheint mir das jetzt also nicht. Aber wäre dann von "kleinem Fleck" die Rede?
Ja, so könnte es gewesen sein, dass sie in dieser Situation in eingeübte Verhaltensmuster verfiel. Dazu könnte gehört haben, die Klinge beim Transport durch die Papprolle zu schützen.
Zitat von wobelwobel schrieb:Wie auch immer sowas zustande kommen kann (und da gibt es zahlreiche Möglichkeiten im Alltag von 8jährigen),
Aber dann bliebe die Frage zu erklären, wie das Opferblut auf das Innere der Papprolle kam. Vielleicht hat sie das Messer mit Küchenpapier abgewischt, dieses entsorgt und dachte sich, das reicht, um einen kleinen Fleck oder eine Anhaftung im Inneren auszuschließen.
Zitat von wobelwobel schrieb:Ebenso fiktiv wär selbst das kein Beweis, denn es muß ja nicht Ginas Küchenrolle gewesen sein.
Eigentümerschaft der Küchenrolle ist unerheblich, entscheidend ist ja, ob sie die benutzt hat oder nicht. Und wenn sie halt bei ihr im Auto liegt... Ansonsten könnte sie ja sagen von wem die Rolle ist. Das erscheint mir nun schon etwas konstruiert.
Zitat von emzemz schrieb:Bevor ihr noch weiter spekuliert, die Rede ist von einem kleinen Blutfleck.
Ja und, ich sehe da keinen Widerspruch zu "Blutspuren".


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 18:23
Zitat von sören42sören42 schrieb:Ja und, ich sehe da keinen Widerspruch zu "Blutspuren".
Ich schon :D

Blutfleck = Singular
Blutspuren = Plural


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 18:29
Zitat von emzemz schrieb:Ich schon :D

Blutfleck = Singular
Blutspuren = Plural
Auch ein kleiner Fleck (Singular) kann sich aus Blutspuren (Plural) zusammensetzen, die dann den Fleck bilden.

Auf diesem sprachlich-akademischen Level die Angelegenheit zu diskutieren, halte ich aber für wenig zielführend, weil wir ja das Gleiche meinen.

Insofern schenke ich dir den Singular. :troll:


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 19:08
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Hier wird unter anderem davon berichtet, dass sie versucht haben soll sich ein Alibi zu verschaffen, online recherchierte ob Wildschweine Leichen fressen, und dass in ihrem Wagen ein Küchentisch mit einem Blutfleck war, der Fabian zugeordnet werden konnte.

https://www.fr.de/panorama/mordfall-fabian-aus-guestrow-neuer-gina-zeigt-ersten-hinweis-auf-motiv-zr-94236367.html

Und am Tag vor der Tat gab es einen Streit mit Fabians Vater mit dem sie trotz Trennung weiter Kontakt hatte.
Auf die Aussagen von Zeugen zu zwei Aspekten bin ich besonders gespannt. Sie könnten im Prozess herausragende Bedeutung erlangen.

1.
Suche nach Alibi

Berichtet wird ja, dass die Beschuldigte Gina H. versucht haben soll, sich über Bekannte ein Alibi zu verschaffen.

Das würde ja bedeuten, dass sich die Ermittlungsbehörden auf Aussagen von Zeugen stützen. Freunde oder Bekannte müssen demnach geschildert haben, dass Gina H. sie bedrängt hat, ihr für einen wichtigen Zeitpunkt im Zusammenhang mit dem Mord an Fabian ein (falsches) Alibi zu geben. Woher sonst sollte die Polizei eine solche Erkenntnis gewonnen haben?

Die Ausführungen dieser Zeugen dürften nach meiner Überzeugung höchst aufschlussreich sein und Gina H. gegebenenfalls schwer belasten. Warum benötigte sie Hilfe von Bekannten, um (wahrheitswidrig) einen Aufenthalt an einem Ort vorzugaukeln, der sie als Tatverdächtige entlasten würde?

2.
Streit am Vortag

Vielleicht noch wichtiger könnte die Aussage von Fabians Vater werden, was es mit dem Streit zwischen ihm und Gina H. am Vortag des Verschwindens seines Sohnes auf sich hatte.

Es könnte Einiges dafür sprechen, dass diese Auseinandersetzung womöglich der letztendlich so etwas wie eine Initialzündung für die grausame Tötung des Jungen war.

Wenn ich es richtig sehe, hatten Mathias R. und Gina H. trotz der Trennung noch einen gewissen Kontakt (Telefon? Chat?) aufrechterhalten, während es zwischen der 29-Jährigen und Fabian keinen Austausch mehr gegeben haben soll. Mathias R. und sein Sohn kamen sich jedoch zwischenzeitlich wieder näher und standen unmittelbar vor einem „Papa-Wochenende“.

Gab es über diese Annäherung Streit? Fürchtete Gina H., ihren Freund nicht zurückgewinnen zu können, sondern ihn endgültig „an Fabian zu verlieren“? Trieb sie das zur fatalen Eskalation?


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 19:56
Zitat von sören42sören42 schrieb:Eigentümerschaft der Küchenrolle ist unerheblich, entscheidend ist ja, ob sie die benutzt hat oder nicht. Und wenn sie halt bei ihr im Auto liegt... Ansonsten könnte sie ja sagen von wem die Rolle ist. Das erscheint mir nun schon etwas konstruiert.
Also über die "Eigentümerschaft" von Küchenrollen zu diskutieren fällt mir angesichts meiner "Wander-Küchenrollen" schwer. Die sind für mich wie Papiertaschentuch-Päckchen, fliegen überall rum aber frag mich nicht ob ich die wirklich alle selbst gekauft habe und wann.
Entscheidend ist, ob sie die benutzt hat, völlig richtig. Davon war aber eben keine Rede. Blut von Fabian dran, liegt in ihrem Auto - ja, das deutet auf sie, ist aber eben auch wieder ohne Datierung kein Beweis. Dafür hatten die beiden zu lange und zu intensiven Kontakt.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 20:13
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Gab es über diese Annäherung Streit? Fürchtete Gina H., ihren Freund nicht zurückgewinnen zu können, sondern ihn endgültig „an Fabian zu verlieren“? Trieb sie das zur fatalen Eskalation
Vorstellen könnte ich mir das, vor allem aber auch das wieder der Kontakt zu Fabians Vater auch der Kontakt dadurch zu seiner Exfrau wieder intensiver werden könnte. In dieser Richtung vermute ich evtl. auch das Moitv für diese furchtbare Tat.


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27.03.2026 um 20:23
Zitat von wobelwobel schrieb:Also über die "Eigentümerschaft" von Küchenrollen zu diskutieren fällt mir angesichts meiner "Wander-Küchenrollen" schwer. Die sind für mich wie Papiertaschentuch-Päckchen, fliegen überall rum aber frag mich nicht ob ich die wirklich alle selbst gekauft habe und wann.
Entscheidend ist, ob sie die benutzt hat, völlig richtig. Davon war aber eben keine Rede. Blut von Fabian dran, liegt in ihrem Auto - ja, das deutet auf sie, ist aber eben auch wieder ohne Datierung kein Beweis. Dafür hatten die beiden zu lange und zu intensiven Kontakt.
Ich hatte ja schon mal weiter oben gefragt, woher der Spiegel, auf den sich die FN in ihrerm Artikel beruft, wohl die in dem Artikel genannten Infos zu Indizien hat. Keine Ahnung, einige meinten, es sei was über die Ermittler durchgesickert, eine andere Möglichkeit wäre, dass es über die Verteidigung an die Öffentlichkeit gelangt ist, der dei Anklageschrift ja mittlerweile vorliegen dürfte.
Ob Fabians Familie, als sehr wahrscheinliche Nebenkläger, schon Einsicht in die Anklage hatte, kann ich nicht beurteilen. Fall ja, könnte ich mir aber vorstellen, dass auch über diese Seite Infos an die Öffentlichkeit gelangt sein könnten. Diese Raffaela hat ja gezeigt, dass es von der Seite Redebedarf in der Öffentlichkeit gibt, auch wenn unklar ist, ob sie tatsächlich Namen von Fabians Familie agiert.

Wo ich mir sicher bin ist aber, dass der Spiegel diese Infos nicht direkt vom Gericht oder der StA hat. Die dürfen so etwas nicht an die Öffentlichkeit rausgeben. Es gilt die Unschuldsvermutung und da kann man sich nicht einfach mal Detailinformationen in die Öffentlichkeit spülen, die als die Beschuldigte belastende Indizien zu wertden seien.

Die anderen in dem Artikel genannten Indizien (Schuhabdruck am Tümpel, Auto gewaschen, Google-Suche nach Wildschweinen, Streit mit dem Vater und eben auch diese Blutspur an der Rolle) wirken für mich irgendwie nach "Öffentlichkeitswirksamkeit" ausgewählt. Das sind doch alles fast schon klassische Spuren, wie man sie aus dem Sonntagstatort oder Kriminalromanen kennt, die die Kommissare da auf die Spur des Täter bringen. Irgendwie ist das alls was, wo sich jeder was drunter vorstellen kann und wo viele Leser, die es weniger kritisch hinterfragen, sich denken: "Krass, wie verdächtig!"

Insofern fällt es mir auch schwer, zu beurteilen, welche Rolle diese Blutspur an der Küchenrolle überhaupt in dem Prozess und bei der Anklage spielen wird. Vielleicht ist sie nur eine von hundert forensichen Spuren, die alle als Indiz auf die Beschuldigte als Täterin hindeuten. Vielleicht wurde die Spur von den Ermittlern und der StA gar nicht als besonders relevant eingestuft, sondern nur unter ferner liefen und wurde nur der Vollständigkeit halber mitaufgeführt. Aber weil eine Blutspur vom Opfer im Auto der mutmaßlichen Täterin so schön plakativ ist und auch ein bisschen schockierend, weil gleich das Kopfkino angeht und man diskutiert, wie das Blut des Jungen wohl da hingekommen sein könnte, hat der Journalist, der den Artikel geschrieben hat, halt diese Spur erwähnenswert gefunden.

Insofern würde ich ihm im Moment auch keine übermäßige Bedeutung beimessen, auch wenn es halt eine der wenigen Infos ist, die wir überhaupt haben und sie deshalb natürlich zum diskutieren anregt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was die StA und die Ermittler im Laufe des Prozesses für weitere belastende Indizien und Beweise vorbringen werden.
Immerhin steht in dem Artikel auch, dass in dem Prozess mehr als 60 Zeugen gehört werden sollen. Das ist schon eine ganze Menge. Und die meisten dieser Zeugen werden wohl etwas Gina H. belastendes vortragen können, was dann eben auch ein Indiz für ihre Schuld ist..

Laut dem FN-Artikel rechnet das Gericht überings mit großem Besucherandrang und überlegt, die wenigen verfügbaren Zuschauerplätze im Gerichtssaal zu verlosen:
Der Andrang ist so groß, dass das Landgericht Rostock laut Spiegel erwägt, die Zuschauerplätze im Gerichtssaal zu verlosen. Mehr als 60 Zeugen sollen auftreten – darunter auch Fabians Eltern.
Quelle: https://www.fr.de/panorama/mordfall-fabian-aus-guestrow-neuer-gina-ersten-hinweis-auf-motiv-zr-94236367.html


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 20:31
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Immerhin steht in dem Artikel auch, dass in dem Prozess mehr als 60 Zeugen gehört werden sollen. Das ist schon eine ganze Menge. Und die meisten dieser Zeugen werden wohl etwas Gina H. belastendes vortragen können, was dann eben auch ein Indiz für ihre Schuld ist..
Da sind doch bestimmt auch eine ganze Reihe Ermittler und Gutachter, etc. mit dabei, oder?

Also z. B. der Beamte dem auffiel dass sie trotz ihres Status als "Stiefmutter" kalt und emotionslos wirkte. Dann vielleicht noch Gutachter?


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27.03.2026 um 20:37
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Da sind doch bestimmt auch eine ganze Reihe Ermittler und Gutachter, etc. mit dabei, oder?

Also z. B. der Beamte dem auffiel dass sie trotz ihres Status als "Stiefmutter" kalt und emotionslos wirkte. Dann vielleicht noch Gutachter?
Ja ganz sicher. Aber z.B. die Ermittler berichten ja oft über übergeordnete Themengebiete. Es kommt nicht jeder Polizist, der bei der Spurensicherung geholfen hat, sondern oft der Teamleiter, der die Spurensicherung koordiniert hat, bei dem die Infos mehrerer Kollegn zusammengelaufen sind und der das ganze einem Abschlussbereicht zusammengefasst hat.
Insofern kann man davon ausgehen, dass so ein Zeuge in seiner Aussage nicht nur ein Indiz vorbringen wird, sondern in der Regel gleich mehrere.
Und bei den Indizien ist ja eben immer auch die Frage, wie sie einzuordnen sind. Die Verteidigung hat da ja auch die Möglichgkeit, die Zeugen zu befragen und dadurch alternative Deutungsmöglichkeiten aufzuzeigen.


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27.03.2026 um 21:16
Zitat von LilliVanilliLilliVanilli schrieb:Das blutende Kind kommt nicht mit der ganzen Rolle in Berührung, das Blut kommt auch nicht an die Rolle. Das ist nicht zusammenfantasiert, das ist einfach der normale praxisnahe Normalo-Alltag. Das kann man z. B. auch mit einer Schnittverletzung durchspielen... Da kommt das gleiche raus.
Die Darstellung halte ich für vollkommen realitätsfern. Wie kommst du zu so einem Ablauf im Alltag?
Das ist aus meiner Mamasicht eine absurde Darstellung.

Ein Kind hat Nasenbluten oder einen Schnittverletzung und langt gleich selbst zur Rolle. Zack Blutfleck drauf.
Oder mein Kind blutet, ich lange zuerst zu ihm und tröste zuerst, zack Blut an der eigenen Hand, bevor ich dann zur Rolle gereife. Usw. Usw. Usw.
In den seltensten Fällen würde es eher so "steril" ablaufen, wie von dir geschildert.


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27.03.2026 um 21:56
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Die anderen in dem Artikel genannten Indizien (Schuhabdruck am Tümpel, Auto gewaschen, Google-Suche nach Wildschweinen, Streit mit dem Vater und eben auch diese Blutspur an der Rolle) wirken für mich irgendwie nach "Öffentlichkeitswirksamkeit" ausgewählt. Das sind doch alles fast schon klassische Spuren, wie man sie aus dem Sonntagstatort oder Kriminalromanen kennt, die die Kommissare da auf die Spur des Täter bringen. Irgendwie ist das alls was, wo sich jeder was drunter vorstellen kann und wo viele Leser, die es weniger kritisch hinterfragen, sich denken: "Krass, wie verdächtig!"

Insofern fällt es mir auch schwer, zu beurteilen, welche Rolle diese Blutspur an der Küchenrolle überhaupt in dem Prozess und bei der Anklage spielen wird.
Natürlich lässt sich jedes Indiz auf seine Relevanz hinterfragen.

Aber wenn es in einem Mordfall eine Blutspur vom Opfer im Wagen der Tatverdächtigen gibt, dann ist das für mich ein äußerst gravierender Umstand. Das könnte ein potenziell derart wichtiges Indiz sein, dass es mehr als fahrlässig wäre, dem nicht mit aller Akribie auf den Grund zu gehen.

Vielleicht lässt sich ja am Ende schlüssig erklären, dass dieser Blutfleck auf eine Weise in das Fahrzeug gelangt ist, die nicht in Verbindung mit dem Mordgeschehen steht. Aber solange dieser Nachweis nicht erbracht ist, erscheint mir das Auffinden von Blut des getöteten Jungen im Wagen von Gina H. als alarmierendes Verdachtsmoment.


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27.03.2026 um 22:04
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich hatte ja schon mal weiter oben gefragt, woher der Spiegel, auf den sich die FN in ihrerm Artikel beruft, wohl die in dem Artikel genannten Infos zu Indizien hat. Keine Ahnung, einige meinten, es sei was über die Ermittler durchgesickert, eine andere Möglichkeit wäre, dass es über die Verteidigung an die Öffentlichkeit gelangt ist, der dei Anklageschrift ja mittlerweile vorliegen dürfte.
...
Wo ich mir sicher bin ist aber, dass der Spiegel diese Infos nicht direkt vom Gericht oder der StA hat. Die dürfen so etwas nicht an die Öffentlichkeit rausgeben. Es gilt die Unschuldsvermutung und da kann man sich nicht einfach mal Detailinformationen in die Öffentlichkeit spülen, die als die Beschuldigte belastende Indizien zu wertden seien.
Gerichte und Staatsanwaltschaften dürfen Informationen zu anstehenden Strafverfahren rausgeben.
Das geschieht häufig durch spezielle Pressestellen.
Unschuldsvermutung bedeutet lediglich, dass Behörden niemanden als Täter bezeichnen dürfen, bevor ein Urteil gefällt wurde.


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27.03.2026 um 22:05
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Aber wenn es in einem Mordfall eine Blutspur vom Opfer im Wagen der Tatverdächtigen gibt, dann ist das für mich ein äußerst gravierender Umstand. Das könnte ein potenziell derart wichtiges Indiz sein, dass es mehr als fahrlässig wäre, dem nicht mit aller Akribie auf den Grund zu gehen.

Vielleicht lässt sich ja am Ende schlüssig erklären, dass dieser Blutfleck auf eine Weise in das Fahrzeug gelangt ist, die nicht in Verbindung mit dem Mordgeschehen steht. Aber solange dieser Nachweis nicht erbracht ist, erscheint mir das Auffinden von Blut des getöteten Jungen im Wagen von Gina H. als alarmierendes Verdachtsmoment.
ImPrinzip sehe ich das durchaus ähnlich. Aber wir haben halt nur die Info, dass "auf einer Papiertücherrolle ein kleiner Blutfleck von Fabians Blut" gefunden wurde und kennen keinerlei Umstände. Ich denke, im Prozess wird das sehr viel genauer abgehandelt werden. Wo lag die Rolle? Wo genau war der Fleck? Kann man feststellen, wann er dorthin gelangt ist und wann die Rolle ins Auto? Ist es ein Blutstropfen oder eine Schmierspur? etc.

Insofern finde ich es halt mit den wenigen Infos die wir haben schwierig, das Gewicht, dass diese Blutspur als Indiz hat oder im Prozess haben wird, zu beurteilen.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

27.03.2026 um 22:46
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Insofern finde ich es halt mit den wenigen Infos die wir haben schwierig, das Gewicht, dass diese Blutspur als Indiz hat oder im Prozess haben wird, zu beurteilen.
Okay, aber dass überhaupt Blut von Fabian im Wagen der Tatverdächtigen entdeckt wurde -und sei es nur ein Tropfen auf einer Papierrolle- ist für mich eine elektrisierende Neuigkeit.

Das gilt im Übrigen auch für nun publik gewordene Belastungsfaktoren wie das Bestreben von Gina H., Bekannte als Alibi-Geber zu gewinnen, und den womöglich verhängnisvollen Streit mit ihrem Ex-Freund Mathias R. am Vortag des Verbrechens.

Das sind Dinge, die aus meiner Sicht im Prozess eine ausschlaggebende Rolle spielen könnten. Die kann man nicht so einfach beiseite schieben.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

28.03.2026 um 02:05
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Okay, aber dass überhaupt Blut von Fabian im Wagen der Tatverdächtigen entdeckt wurde -und sei es nur ein Tropfen auf einer Papierrolle- ist für mich eine elektrisierende Neuigkeit.
Es gibt Methoden das Alter von Blutspuren zu bestimmen.
Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Studien durchgeführt, um eine effektive Methode zur Altersbestimmung von Blutflecken zu entwickeln [ 1 , 2 ]. Alle bisher vorgeschlagenen Methoden bestätigen, dass sich die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Blutflecks mit der Zeit verändern. Die meisten Versuche zur Altersbestimmung konzentrierten sich daher auf die spektralen Veränderungen des Hämoglobins [ 3 ], auf Veränderungen der Enzymaktivität [ 4 ], auf Veränderungen der Erythrozytenelastizität [ 5 ] oder allgemeiner auf den mit der Zeit auftretenden Abbau aller Makromoleküle (DNA, RNA und Proteine) [ 6 ]. Auch ein biochemischer Ansatz wurde durch die Analyse zirkadianer Biomarker verfolgt [ 7 ]. Allerdings hat keiner dieser Ansätze die für die forensische Praxis erforderliche Zuverlässigkeit bewiesen. In den letzten Jahren wurden verschiedene neue Techniken zur Altersbestimmung von Blutflecken erforscht, die eine Vorhersagekraft von wenigen Stunden bis zu vier Monaten ermöglichen. Dazu gehören die Raman-Spektroskopie [ 8 , 9 ], die ATR-FTIR-Spektroskopie [ 10 , 11 ], die Fluoreszenzlebensdauer-Bildgebung [ 12 , 13 ], die Schwingungsspektroskopie [ 14 ], die Infrarotspektroskopie [ 15 ] und die kolorimetrische Analyse [ 16 , 17 ].
Quelle: https://pmc-ncbi-nlm-nih-gov.translate.goog/articles/PMC8540217/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sge

Ab 08/2025 (Trennung vom Papa) hatte sie keinen Kontakt mehr zu Fabian.
Quelle bei Minute 26:48
Da dürfte die Bestimmung dann auch gar nicht so schwer sein.


Ich finde die Infos aus dem Artikel generell spannend.
Als sie die Leiche vier Tage später angeblich bei einem Spaziergang „zufällig“ entdeckte, verhielt sie sich einem der ersten Beamten am Tatort zufolge merkwürdig. Sie stellte sich als eine Art Stiefmutter vor – und habe dabei „kalt und emotionslos“ gewirkt. Der Beamte hielt das schriftlich fest, heißt es im Spiegel
Das steht in krassem Widerspruch zu ihrem RTL Interview:
RTL-IINTERVIEW
„Fabian war wie ein eigenes Kind für mich. Ich war vier Jahre lang seine Ziehmama, sozusagen“, sagt sie im RTL-Interview. „Ich habe ihn geliebt, wie mein eigenes Kind, und hätte dem kleinen Mann niemals etwas angetan. Dieses Bild, wie er da lag, werde ich nie mehr los… Er sah schlimm aus. Damit muss ich erst mal fertig werden.” Während die 29-Jährige das im Interview erzählt, zittern ihre Hände.
In den Tagen nach dem Fund versuchte Gina H. offenbar, Spuren zu verwischen: Sie soll ihr Auto gewaschen, verstärkt nach Polizeimeldungen im Netz gesucht und recherchiert haben, ob Wildschweine Leichen fressen.
Die hat also das (vermeintlich) blitzsaubere Auto der Polizei angeboten.
Die Suche nach Polizeimeldungen würde ich gar nicht als verdächtig werten, es war ja der Sohn des Ex Partners. Auch eine unschuldige Person würde wahrscheinlich vermehrt danach googeln immer mit der Hoffnung, dass die Suche ein positives Ende fand. Die Wildscheinsuche ist gruselig,
Zudem soll sie versucht haben, sich über Bekannte ein Alibi zu verschaffen.
Ist das im Plural? Bei mehreren?
Der Kontakt zu Fabians Vater hielt allerdings auch nach der Trennung an – mindestens bis zum 9. Oktober, als sich die beiden erneut gestritten haben sollen. Am nächsten Tag verschwand Fabian. Es könnte also der auslösende Streit gewesen sein.
Als mutmaßliches Motiv gilt der Verdacht, dass Gina in Fabian ein Hindernis für eine Rückkehr zu seinem Vater sah – und auf dessen finanzielle Unterstützung angewiesen war.
Hat sie da vielleicht erfahren, daß MR nach langer Zeit wieder seinen Sohn übers Wochenende hat und er jetzt regelmäßig kommt? Er den „Spielplatz“ im Garten für Fabian gebaut hat? (Sie vielleicht irrtümlich annahm es wäre für ihren Sohn und sich Hoffnungen machte?) Sie wusste ja aber auch, daß Fabians Mutter ein Problem damit hatte, daß Fabian die Streits miterlebte und Fabian dann nicht mehr zum Vater ließ. Hat sich M.R. an dem Tag für seinen Sohn entschieden?


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

28.03.2026 um 06:36
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Immerhin steht in dem Artikel auch, dass in dem Prozess mehr als 60 Zeugen gehört werden sollen. Das ist schon eine ganze Menge. Und die meisten dieser Zeugen werden wohl etwas Gina H. belastendes vortragen können, was dann eben auch ein Indiz für ihre Schuld ist..
Ob sie wirklich etwas Belastendes aussagen können bleibt abzuwarten - Tatzeugen gibt's ja nicht, psychologische Beurteilungen kommen hoffentlich nur von Profis.
Zitat von LeLiLaLeLiLa schrieb:Ein Kind hat Nasenbluten oder einen Schnittverletzung und langt gleich selbst zur Rolle. Zack Blutfleck drauf.
Oder mein Kind blutet, ich lange zuerst zu ihm und tröste zuerst, zack Blut an der eigenen Hand, bevor ich dann zur Rolle gereife. Usw. Usw. Usw.
In den seltensten Fällen würde es eher so "steril" ablaufen, wie von dir geschildert.
Genau so kenn ich das auch und war auch verwundert dass das anscheinend nicht der "Normalfall" sein soll. Allerdings bin ich keine Mutter, drum halt ich mich da besser raus (wird häufig nicht gerne gesehen).
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Aber wenn es in einem Mordfall eine Blutspur vom Opfer im Wagen der Tatverdächtigen gibt, dann ist das für mich ein äußerst gravierender Umstand. Das könnte ein potenziell derart wichtiges Indiz sein, dass es mehr als fahrlässig wäre, dem nicht mit aller Akribie auf den Grund zu gehen.
Das seh ich völlig anders, Blutflecken von Kindern in Autos, in denen sie regelmäßig mitfahren halte ich für fast unvermeidlich.
Die Beziehung lief 4 Jahre lang (korrigiert mich bitte wenn ich das falsch im Kopf habe). Viel Zeit für viele kleine Verletzungen ohne weitere Bedeutung.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Vielleicht lässt sich ja am Ende schlüssig erklären, dass dieser Blutfleck auf eine Weise in das Fahrzeug gelangt ist, die nicht in Verbindung mit dem Mordgeschehen steht. Aber solange dieser Nachweis nicht erbracht ist, erscheint mir das Auffinden von Blut des getöteten Jungen im Wagen von Gina H. als alarmierendes Verdachtsmoment.
Seh ich genau anders rum: Erstmal müßte nachgewiesen werden dass der Blutfleck in Zusammenhang mit Fabians Tod steht und nicht vom (fiktiven) Reiterfest 2022 als Fabian über die Mistgabel gestolpert ist.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Es gibt Methoden das Alter von Blutspuren zu bestimmen.
[...]
Ab 08/2025 (Trennung vom Papa) hatte sie keinen Kontakt mehr zu Fabian.
Quelle bei Minute 26:48
Da dürfte die Bestimmung dann auch gar nicht so schwer sein.
Danke für diese Infos! Da bin ich dann mal gespannt...
Offen bleibt dabei das Wanderrollen-Phänomen (also dass die Rolle z.B. aus einem anderen Haushalt stammen könnte).
Ein starkes Indiz wäre eine datierte Blutspur aber natürlich schon - noch stärker wäre sowas halt direkt an einem weniger mobilen Gegenstand.
Zitat von margarethamargaretha schrieb:Hat sie da vielleicht erfahren, daß MR nach langer Zeit wieder seinen Sohn übers Wochenende hat und er jetzt regelmäßig kommt? Er den „Spielplatz“ im Garten für Fabian gebaut hat? (Sie vielleicht irrtümlich annahm es wäre für ihren Sohn und sich Hoffnungen machte?) Sie wusste ja aber auch, daß Fabians Mutter ein Problem damit hatte, daß Fabian die Streits miterlebte und Fabian dann nicht mehr zum Vater ließ. Hat sich M.R. an dem Tag für seinen Sohn entschieden?
Meine Vermutung geht ja auch in die Richtung dass Gina sich ausgegrenzt gefühlt haben könnte wenn die Papa-Wochenenden ohne sie stattfinden sollten.


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28.03.2026 um 06:59
Zitat von wobelwobel schrieb:Das seh ich völlig anders, Blutflecken von Kindern in Autos, in denen sie regelmäßig mitfahren halte ich für fast unvermeidlich.
Die Beziehung lief 4 Jahre lang (korrigiert mich bitte wenn ich das falsch im Kopf habe). Viel Zeit für viele kleine Verletzungen ohne weitere Bedeutung.
Zitat von wobelwobel schrieb:Seh ich genau anders rum: Erstmal müßte nachgewiesen werden dass der Blutfleck in Zusammenhang mit Fabians Tod steht und nicht vom (fiktiven) Reiterfest 2022 als Fabian über die Mistgabel gestolpert ist.
Stell die Frage doch mal andersrum.

Warum sollte ausgerechnet eine Küchenrolle einen Blutfleck von Fabian aufweisen, wenn er doch seit ein paar Monaten nicht bei ihr war? Wenn er alle 2 Wochen mal bei ihr war. Weil mal länger in den Ferien bei ihr war. Weil ihr Sohn immer bei ihr ist und es wahrscheinlicher wäre, einen Blutfleck von ihm zu finden, als von Fabian.

Warum ausgerechnet Blut von Fabian gefunden wurde und man das Auto vorher gründlich gereinigt hat?

Und das im Kontext eines Falles, in dem ein Kind verschwindet. Das Kind 4 Tage später von seiner "Ziehmama, die ihn wie ihr eigenes Kind geliebt hat" tot und angebrannt an einem Tümpel liegend gefunden wird. Zufällig! Zufällig finden sich im Fahrzeug der Frau Blutspuren Fabians. Die auch bei jeder natürlichen Erklärung über den langen Zeitraum seiner Abwesenheit dort - ziemlich unwahrscheinlich einem Zufall zuzuschreiben sind.

Es sind auffällig viele Zufälle in diesem Fall vertreten.


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28.03.2026 um 07:34
Zitat von RitterTrenkRitterTrenk schrieb:Neu und auch im FR-Bericht (der fast alles Neue aus dem Spiegel-Bericht nennt): zu Gina H. passende Schuhspuren am Tatort / Blutspur des Opfers an Küchenrolle im Auto / größerer Streit mit Fabians Vater am Tag vor Fabians Verschwinden / Abhängigkeit von Fabians Vater nicht nur emotional, sondern auch finanziell begründet / merkwürdiges Verhalten gegenüber Polizei am Auffindeort / Autowäsche nach Fund / auffälliges Online-Suchverhalten nach Fund (Polizeimeldungen, Wildschweine)
Ich habe keine grossen Zweifel an der Täterschaft von Gina H. Aber welche #Beweise# sollen denn das Gericht überzeugen?

- Schuhspuren am Tatort? Sie hat Fabian ja -gefunden- klar gibt es da Schuhspuren von ihr.

-Blutspur an Küchenroe im Auto? Ich dachte sie hat das Auto gesäubert? Warum lässt sie dann die Küchenrolle im Auto, wenn diese im Zusammenhang mit der Tat steht? War die Küchenrolle mit am Tümpel? Hat sie diese bei der Nachtat benutzt? Warum dann nicht in der Feuertonne entsorgt?

-Streit mit Fabians Vater. Naja den gab es ja wohl bereits häufiger und das bereits seit dem Anfang der Beziehung( glaubt man dem medial publizierten Dorftratsch.

-Abhängigkeit von Fabians Vater? Durch den Tot Fabians hat sich an diesem Abhängigkeitsverhältnis nichts geändert.

-merkwürdiges Verhalten: Liese sich Situationsbedingt begründen.

-Autowäsche. Naja, ich putz mein Auto auchschonmal….

-Online Suchverhalten nach der Tat. Laut EB war die Tat geplant, warum sucht man danach?

Unterm Strich. Viele Indizien-ja- aber ein guter RA zerpflückt das Alles.


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Vermisster Fabian aus Güstrow tot aufgefunden

28.03.2026 um 08:19
Zitat von wobelwobel schrieb:Das seh ich völlig anders, Blutflecken von Kindern in Autos, in denen sie regelmäßig mitfahren halte ich für fast unvermeidlich.
Die Beziehung lief 4 Jahre lang (korrigiert mich bitte wenn ich das falsch im Kopf habe). Viel Zeit für viele kleine Verletzungen ohne weitere Bedeutung.
Aber jetzt mal egal ob Kinder ja, oder nein, Küchenrolle, Tempobox, oder kariertes Taschentuch im Auto.
Da ist diese Rolle mit Blutfleck.
An dieser bleiben ja mit der Zeit auch Staub und andere Partikel haften, wenn der Fleck tatsächlich am äußern Blatt vorhanden war, dann wäre dies doch auch ein Anhaltspunkt, oder nicht?
Anders sieht es aus, wenn der Fleck sich an einer anderen Stelle befindet.
Aber selbst da, würde man doch vermutlich erkennen können, dass die Staubschicht etc. an bestimmten Stellen weniger ist, weil sie angefasst wurde.
Will sagen, dass man zumindest vor dem Tatzeitraum/ um den Tatzeitraum eingrenzen könnte- wenn ich denn richtig liege.


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