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Mordfall Hinterkaifeck

47.732 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bauernhof, Hinterkaifeck ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Hinterkaifeck

Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 18:43
@Dew

Ich danke Dir für Deinen letzten Beitrag.

@troadputzer danke ich wegen des Beitrags zur Deeskalierung auch.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 18:45
@Badesalz

Den Schl.-Jammer-Artikel in der SZ mag ich auch nicht. Wo bleiben denn die Angehörigen der Opfer? Können sie nicht auch mal für die Ihren etwas schreiben?


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 18:46
@Dew

Hieber sieht das als Filmbild. Wer das Grab fotografiert, hat gewissermaßen K.G. "beerdigt".


@all

Man sollte Journalisten und ihre Arbeit nicht überschätzen. Es ist "Tagesgeschäft", in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Text zu klöppeln. Und DAFÜR sind BEIDE Artikel nicht mal so schlecht. Obwohl ich auf Schlittenbauer´sches Selbstmitleid oder Plöckl´sche Andeutungen auch gut verzichten kann.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 18:49
@Badesalz

Der Artikel im Münchner Merkur ist grottenschlecht, soweit er die Beurteilung dieses Forums hier betrifft, obwohl Hieber sich mit dem Geisterbeschwörer-Abschaum hier eingelassen hat.

Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 18:54
@AngRa
Zitat von AngRaAngRa schrieb:Der Artikel im Münchner Merkur ist grottenschlecht, soweit er die Beurteilung dieses Forums hier betrifft, obwohl Hieber sich mit dem Geisterbeschwörer-Abschaum hier eingelassen hat.
Da kann ich Dir nur aus vollem Herzen zustimmen.

Gruß
Robert


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 18:56
@romai

Ich danke Dir für die Unterstützung!


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 19:04
Anhang: mt31345,1236881043,Laudatio_Badesalzl.pdf



Aus gegebenem Anlaß. Es gibt sogar ein Art Gedicht, daß Gott uns Badesalz erhalten möge. Dem Erhalt Badesalzs schließe ich mich an, das andere ist mir zu ernst.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 19:43
In der Aussenwirkung werden wir immer eher die ´Clowns aus den Foren´ sein. Da mache ich mir keine Illusionen.

Wenn andere ihre "Wahrheiten" verbreiten, dann sind sie immer noch Buchautoren, Kriminalkommissare a.D. oder Teilnehmer der Arbeitsgruppe der Polizeihochschule.

Selbst ein ehemaliger Bürgermeister Plöckl, der in Waidhofen anscheinend von Sterbebett zu Sterbebett eilt und noch den Komatösen von den Lippen liest, ist mehr "Experte" im Fall HK als wir.

Das kann man als anonymer Teilnehmer in einem Forum nicht ändern.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 19:45
@Badesalz

Schn, ist mir alles klar. Nur, wer auf Clowns zurückgreift, ist vielleicht der größte Clown. Ich bin da etwas altmodisch.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 19:59
@tatverdacht, 12.03.09; 12:51:

Ich gehe nicht nur davon aus, dass Karl Gabriel tot ist, sondern sogar davon, dass er, nachdem er am 14.12.1914 vor Arras fiel, 1922 tot
Zitat von BernsteinBernstein schrieb am 03.03.2009:war
, weshalb er nicht mehr an Waldrändern herumstehen konnte.

Was mich zu dieser Überzeugung gebracht hat, kann ab hier nachgelesen werden:

http://www.hinterkaifeck.net/smf/index.php?topic=47.msg276#msg276

Wenn´s denn erlaubt ist, das "anhängende Forum" hier noch zu nennen.

Frau Grossöhme hat zwei Weltkriege überlebt/miterlebt und bringt hier offenbar Einiges durcheinander.

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:05
Seit nicht so negativ eingestellt, wir Wissen es doch alle besser.

Was hat Sprung ohne Ursprung? Was ist haltloser und ungreifbarer, grundloser und unberechenbarer als das Gerücht? Die Zeitung. Sie ist der Trichter für den Schall.

Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können — das macht den Journalisten.

(Karl Kraus)


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:13
@tatverdacht

Ich komme auch auf Deinen Beitrag bezüglich Theresia Großöhme zurück.

Lorenz Hausfelder ist 1951 als 80 Jähriger vernommen worden. Er hat im Rahmen seiner polizeilichen Vernehmung lediglich angegeben, dass er 1917 einen ihm nicht bekannten Soldaten auf dem Bahnhof in Pfaffenhofen angetroffen habe, der sich ihm gegenüber als Karl Gabriel von Hinterkaifeck ausgegeben habe und habe angegeben, dass es ihm in Hinterkaifeck nicht gefallen habe.

Das liest sich doch ganz anders als Theresia Großöhme es in dem Zeitungsinterview angegeben hat.

@jerrylee

Du hast ja recht. Manchmal kommt es mir halt gewaltig hoch. Das vergeht auch wieder.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:23
@jerrylee:
Zitat von jerryleejerrylee schrieb:Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können — das macht den Journalisten.

(Karl Kraus)
Geniales Zitat! Danke.´

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:32
Wenn wiir schon bei Zitaten sind:


Ein Journalist ist ein Mensch,
der immer etwas Wichtiges zu tun hat
und daher nie zum Wichtigen kommt.

Heimito von Doderer

Ein Journalist ist einer,
der nachher alles vorher gewusst hat.

Karl Kraus

Ein schlechter Journalist ist noch kein Philosoph.
Kurt Tucholsky

Journalisten sind Leute,
die ein Leben lang darüber nachdenken,
welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben.

Mark Twain


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:33
@AngRa

Sollte aber die Aussage des Lorenz Hausfelder zutreffend sein, so wäre K. Gabriel 1917 noch am Leben gewesen und dann evtl. auch noch 1922. Nur, vielleicht hat sich jemand als Karl Gabriel ausgegeben, um Lorenz Hausfelder einen Schrecken einzujagen, wer weiß.


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:36
@AngRa

ich teile Deine Einschätzung zum Artikel weitgehend. Man kann gut erkennen aus welcher Ecke die Informationen zu diesem Text stammen.

Aber wir müssen uns für die nächsten Monate auf jeden Fall verstärkt darauf einstellen, daß solche oder ähnliche Texte und Beiträge in Printmedien oder im Fernsehen veröffentlicht werden.

Das Thema ist durch die Film-Aktivitäten gerade "hipp" und läßt sich gut vermarkten. Ich messe solchen Beiträgen nur dann eine gewisse Bedeutung zu, wenn wirklich neue Informationen oder Bilder darin auftauchen.

Na ja - mal sehen !


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:39
@kcefiak

Das hört sich vernünftig an! So will ich es dann auch halten! Ich war nur persönlich etwas enttäuscht. Das habe ich aber inzwischen überwunden!!!


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:47
@Badesalz

hallo Rudi, du erwähntest vor kurzem ein Interview mit KM, das nicht mehr da wäre.

Ich habe hier den Text eines Interviews des baerischen Rundfunks vom 10.11.2007 mit KM. Ich hoffe, daß es das ist, das du meintest :)

Hier der Text:

BR1: Glauben Sie zu wissen, wer der Täter war?

KM: Ich würde zwar generell sagen Ja, aber trotzdem meine ich, dass es für eine Anklage, die Punkte, die ich bisher gesammelt habe, nicht ausreichen für einen Gerichtsprozeß , der ihn zum Täter verurteilt. Die Indizien würden, nach meiner Ansicht, nicht ausreichen, aber vom Gefühl her, meine ich zu wissen, wer’s war!

BR1: Sie dürfen es auch nicht sagen

KM: Nein, es wäre absolut unfair, aber nach meiner Ansicht ist er schon verstorben!

BR1: In den Akten ist der Fall, das hat mich so ein bisschen gewundert, als Raubmord geführt, aber nach der Todesnacht, Mordnacht besser gesagt , da hat man ja im Hof noch jede Menge Geld, Schmuck gefunden, auch Uhren, das waren ja richtige damals in den Zwanziger Jahren, richtige Wertgegenstände, das kann doch gar nicht Raubmord gewesen sein!

KM: Der Ansicht war ich ja immer, dass es sich nicht um einen Raubmord handeln kann. Es waren etwa noch 2228 Mark im Schrank verwahrt, also in einem der Tatortzimmer, und auf dem Bett lag also eine leere Brieftasche und ich mein‘, dass diese Spur fingiert war, das heißt bewusst gelegt, um einen Raubmord vorzutäuschen!

BR1: Was könnte denn das Motiv von dem Täter gewesen sein?

KM: Also die unmenschliche Art der Tatbegehung, sämtliche Bewohner auszulöschen, würde ich mal sagen, da0 es ein absoluter Racheakt war!

BR1: An diesen Falls sind jetzt sogar wieder, glaube ich, ganz aktuell Profiler rangegangen!

KM: Das haben wir also im Jahr 2000 schon einmal gemacht, eine operative Fallanalyse und die hat gewissermaßen als Gutachten ergeben, dass also zwischen Täter und Opfer eine starke emotionale Verbindung bestand! Das müsste keine Person aus dem äußeren Umfeld gewesen sein, sie müssen sich gut gekannt haben!

BR1: Mhm, Täter und Opfer müssen sich gut gekannt haben. Rache, denke ich mal, könnte da ein Motiv gewesen sein. Es stellt sich natürlich die Frage, Rache wofür? Herr Müller, eine superspannende Geschichte, darüber reden wir gleich weiter hier auf Bayern eins.

BR1: Ja ein ungeklärter Kriminalfall aus dem Jahr 1922 beschäftigt uns heute Vormittag. Warum haben die Bewohner von Hinterkaifeck damals auf so grausige Art sterben müssen? Konrad Müller bei mir. Er ist ehemaliger Kriminalbeamter, kennt den Fall so gut, wie kein Anderer.
Herr Müller, es gibt ja da verschiedene Theorien, wer oder was hinter diesem Mord gesteckt haben könnte. Eine lautet, das war ein politisch motivierter Fememord, wie es damals in den Zwanzigerjahren es doch einige gab, vielleicht, weil der abgelegene Hof als geheimes Waffenlager benutzt worden ist. Was sagen Sie denn zu dieser Theorie?

KM: Ja, diese Theorie ist mir bekannt, aber ich, von meiner Person her, schließe diese Möglichkeit aus! Die Kaifecker, die waren ja unbedingt so verschlossen, einer außenstehenden Person wurde nie der Zutritt ins Haus gewährt! Ich kann mir unmöglich vorstellen, dass sie sich so politisch engagiert haben, dass man zum Beispiel Waffen auf ihren Hof horten konnte oder die Erlaubnis dazu! Ein Fememord trifft für mich nicht zu!

BR1: Manche können sich ja vorstellen, dass es eine Eifersuchtstat gewesen ist, also zum Beispiel ein enttäuschter Liebhaber, der Tochter. Der Vater hatte ja mit der Tochter ein Inzestverhältnis und war dafür ja auch ein Jahr lang hinter Gittern gewandert nicht?

KM: Ja, die Tochter vier Wochen! Es ist nun so, dass ein Großteil , die sich mit Hinterkaifeck befassen oder befasst haben, der Meinung sind, dass es bei dem Täter sich um den Ehemann handelt, um den Karl Gabriel, der am 12.12.1914, in den ersten Kriegstagen, in Verdun bereits gefallen ist und diese Leute sind der Meinung, dass er also nicht gefallen ist! Er hätte die Identität mit einem anderen Kriegskameraden getauscht, wäre acht Jahr später also zurückgekehrt und hätte von dem Inzestverhältnis erfahren und hätte sich damit gerächt!

BR1: Ist er jetzt gefallen oder ist er nicht gefallen?

KM: Nach meiner Ansicht ist er gefallen! Es ist ja nun so, dass zwei Schulkameraden von ihm ihn am Schlachtfeld im Schützengraben identifiziert haben. Jetzt würde ich damit unterstellen, dass das richtig ist, was mehrere Personen damit ja bekundeten!

BR1: Hinterkaifeck ist ja ein richtiger Mythos! Habe ich ja vorhin schon gesagt! Immer wieder werden ja auch Bücher zu diesem Fall veröffentlicht. Derzeit steht auch ein Roman ganz ganz oben auf den Bestsellerlisten, in dem die Autorin genau diesen Stoff mehr oder minder verarbeitet hat. Was ist aber letztendlich mit den Leuten, die da in der unmittelbaren Umgebung von dem Tatort leben, also in Gröbern, wo die nächsten Nachbarn waren, in den umliegenden Ortschaften? Wird da noch über diesen Mord geredet oder ist es besser dieses Thema überhaupt nicht anzuschneiden?

KM: Der letzte Satz, den lass‘ ich absolut gelten! Ja, es ist bemerkenswert, dass also vorwiegend in Gröbern, das ist also der nächste Ort, 500 Meter entfernt von Kaifeck, dieses Hinterkaifeck-Thema eben nach wie vor ein sehr heißes Thema darstellt!

BR1: Warum ist das nach all den Jahren immer noch so ein wunder Punkt?

KM: Es ist ja so, dass immer noch Nachkommen vorhanden sind, die in verwandtschaftlicher Beziehung zu irgendeinem Tatverdächtigen stehen.

BR1: Also gibt es heute noch Verdächtigungen eventuell, oder gedachte Verdächtigungen, also die nicht ausgesprochen werden?

KM: Es gibt da gewisse Meinungen, die einfach einmal sagen, nach unserer Meinung wär’s der oder diese Person gewesen!

BR1: Aber so bleibt er ungeklärt und damit auch der spektakulärste ungeklärte Fall der da in Bayern passiert ist! Ich danke Ihnen recht herzlich, dass Sie zu uns gekommen sind und wünsche Ihnen jetzt ein schönes Wochenende!


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 20:55
@tatverdacht:
Zitat von tatverdachttatverdacht schrieb:Sollte aber die Aussage des Lorenz Hausfelder zutreffend sein, so wäre K. Gabriel 1917 noch am Leben gewesen und dann evtl. auch noch 1922. Nur, vielleicht hat sich jemand als Karl Gabriel ausgegeben, um Lorenz Hausfelder einen Schrecken einzujagen, wer weiß.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute. Vermutlich auf einer gutbewachten Privatinsel mit Elvis...
Also Karl-Gabriel-Exhumierungsversuche habe ich schon bessere gelesen, wirklich.

Ein Typ, den Hausfelder nicht kennt, gibt sich 1917 als Karl Gabriel aus, um Hausfelder zu erschrecken .

Ja womit denn?
Die Morde passierten 1922, wieso sollte jemand 1917 einen Schreck kriegen, wenn sich ihm jemand als "Gabriel ( nix "Karl"! ) von Hinterkaifeck" vorstellt?

Den Witz musst Du mir mal erkären.

MfG

Dew


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Mordfall Hinterkaifeck

12.03.2009 um 21:21
Anhang: mt31345,1236889313,EG.tif


@all
mal was Neues zur Tennenanordnung:


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