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Mord an Frauke Liebs

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Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

24.04.2020 um 00:08
Möglich*. Oder ein Job, der zum 30.06. endete, und damit die planmässige Beendigung eines Mietvertrages zum Quartalsende.
Für wen / in welchen Bereichen ändert sich etwas zum Quartalsende/zum Halbjahr? Bin offen für neue Ideen;-)

[Aus Tätersicht vllt.: Ein Neustart - aufgrund "äusserer", aber schon länger feststehender Umstände - in einer anderen Umgebung, mit einer Frau/mit Frauke.]
* Weiss nicht, ob sich ein Student eine Woche lang abends bei seinen Kumpels entschuldigen kann, mit "privaten Verpflichtungen"? Wobei, wenn es so ein durchgeknallter Einzelgänger war... Aber auch er hätte zB ein Fahrzeug zur Verfügung haben müssen.


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Mord an Frauke Liebs

24.04.2020 um 22:40
008-15 schrieb:Mir ist aufgefallen, dass es neben jedem Anrufpunkt eine Müllentsorgungsanlage bzw ein Müllsammelzentrum gibt.
Kuno426 schrieb:Ich hatte schon einmal darüber spekuliert, dass der Grund für das "Ende der Entführung" in den Lebensumständen des Täters lag, zB. Arbeitsplatz -/ Arbeitsortwechsel mit dadurch bedingtem Umzug / Räumung der Dienstwohnung oä
@008-15 & @Kuno426
Diesen Gedanken von Euch finde ich auch ganz interessant.
Kuno426 schrieb:wenn er sich für den Umzug einen Transporter mietet (oder ein "grösseres" Auto, vllt. sogar vom Arbeitgeber), einen alten Teppich reinknallt und damit in die Nähe von Wertstoffhöfen fährt.

Möglich wäre auch, dass er selbst ein größeres Fahrzeug /Transporter gehabt hat, wovon er sich nach der Tat trennte (Verkauf, Verschrottung o.ä.) oder von jemand anderen für diesen Zeitraum zum Zweck seiner Wohnungsauflösung(?) z.B. von Freunden oder Verwandten ein größeres Fahrzeug ausgeliehen hatte.
Kuno426 schrieb:weil es so auch für Bekannte des Täters logisch erscheinen würde
Ja, das hätte natürlich perfekt gepasst, da er alles am Ende sowieso loswerden musste…
Somit wären zumindest die meisten Spuren von Frauke und der Tat verwischt, weg, entsorgt. Und wenn er in ein anderes Bundesland gewechselt ist, wird sich keiner noch an ihn erinnern oder ihn in Verbindung mit der Tat gebracht haben, weil alles ja völlig unverdächtig und “ganz normal“ ablief.
Kuno426 schrieb:Abends, um nach Öffnungszeiten zu gucken/zu telefonieren; am nächsten Tag nochmal, um unverdächtig einen alten Stuhl zu entsorgen. ? Wäre unauffällig.
Und unter solchen Bedingungen wäre es womöglich nicht mal großartig aufgefallen, wenn er etwas “sperriges“ spät abends ins Auto getragen hätte…
Also, ich finde das schon eine sehr interessante These :-)
Kuno426 schrieb:Weiss nicht, ob sich ein Student eine Woche lang abends bei seinen Kumpels entschuldigen kann, mit "privaten Verpflichtungen"? Wobei, wenn es so ein durchgeknallter Einzelgänger war... Aber auch er hätte zB ein Fahrzeug zur Verfügung haben müssen.
An einen Studenten denke ich eher nicht. Studenten absolvieren normalerweise ihr Studium bis zum Ende an einem bestimmten Ort/Uni. Möglich wäre natürlich auch, dass das Studium beendet wurde und er z.B. eine Arbeitsstelle woanders bekommen hätte, sodass der Umzug dem Umfeld länger bekannt war.
Was für mich gegen die Studenten-Theorie spricht, ist, dass Studenten meistens in einer kleinen Wohnung (Mietshaus mit mehreren Parteien) oder einer WG wohnen und in dieser Wohnsituation ein sehr hohes Risiko für den Täter bestanden hätte, dass Frauke von Nachbarn gesehen/erkannt wird.
Also müsste der Täter mMn irgendwie in einem Haus gelebt haben. Oder zumindest über eine weitere Versteckmöglichkeit verfügt haben (Laube, Scheune, Halle etc.) und ein entsprechendes Fahrzeug. Das wäre für mich bei Studenten eher ungewöhnlich. Außer, wenn er bei seinen Eltern wohnte und dort eine eigene Wohnung, einen Keller o.ä. zur Verfügung gehabt hätte. Ich könnte mir dann auch vorstellen, dass er auch ihr Fahrzeug nutzte…

Wer weiß, vielleicht wäre das Auto auch noch da. Ob man nach all den Jahren noch verwertbare Spuren/Beweise finden würde?
Kuno426 schrieb:Möglich*. Oder ein Job, der zum 30.06. endete, und damit die planmässige Beendigung eines Mietvertrages zum Quartalsende.
Für wen / in welchen Bereichen ändert sich etwas zum Quartalsende/zum Halbjahr?
Da gibt es diverse Möglichkeiten, wie z.B.

> Leute, die für eine begrenzte Zeit in einer anderen Stadt arbeiten
(befristeter Arbeitsvertrag). Er könnte auch länger in Paderborn gelebt und gearbeitet
haben, je nachdem wann z.B. ein Arbeitsvertrag ausgelaufen wäre. Wobei sich solche
Beschäftigte vermutlich eher ein möbliertes Zimmer oder eine kleine Wohnung genommen
hätten...


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25.04.2020 um 09:16
Kuno426 schrieb:Für wen / in welchen Bereichen ändert sich etwas zum Quartalsende/zum Halbjahr? Bin offen für neue Ideen;-)
Nicht notwendigerweise zum Quartalsende. Mietverträge kündigt man idR zur Mitte oder Ende des Monats mit einer Frist von 3 Monaten.


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Mord an Frauke Liebs

25.04.2020 um 10:15
Jemand, der umzieht, reicht aber allein nicht. Die Frage ist, zum wem wäre sie in ein Fahrzeug gestiegen? Es muss womöglich weitere Verbindungen geben, auch wegen des auffälligen Verhaltens, sein Opfer bei Chris anrufen zu lassen. Vielleicht jemand, der aus der Nachbarschaft war und den sie vom Sehen, aber nicht namentlich, kannte?

Bei ordnungsgemäßer behördlicher An- und Abmeldung wären entsprechende Umzüge sicher noch nachvollziehbar.


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Mord an Frauke Liebs

25.04.2020 um 12:00
@sören42
Ja, das stimmt.
Auf die behördliche Meldung würde ich nicht viel setzen. Ich denke, bei DIENSTWOHNUNGEN (oder Unterkünften für Monteure, Bauarbeiter, Erntehelfer) ist das eher unüblich. Auch unüblich bei Abordnungen (öffDienst) oder von vornherein zeitlich begrenzten Jobs, zB. Bademeister aufgrund der Badesaison, Fahrkartenverkäufer aufgrund Einzug neuer Technik/Automaten.

Meine Überlegung geht vom Täter her. Sein Leben würde sich zum 01.07. ändern. Deshalb wären Verhaltensänderungen und aussergewöhnliche Tätigkeiten (keine Freizeit, Auto beschaffen, Entrümpeln) in der Abschiedszeit normal! Neustart (oder Rückkehr in seinen Wohnort, in sein ausserdienstliches Umfeld) mit einer Frau an seiner Seite - das könnte sein persönliches Ziel gewesen sein.
Ob Frauke die einzige Auserwählte gewesen ist? Glaube ich bald nicht. Er wird sich in sozialen Netzwerken umgeschaut haben (in "regionalen" Gruppen, mit Wohnortbezug bzw. Geburts-/SCHULORT) und solche von früher bekannten Frauen zu einem Treffen gebeten haben...

Wenn man alte Chatverläufe des Täters fände... Es kann sein, dass er bei hundert Frauen (seines Schulstandortes) Interesse bekundete, diese aber abweisend reagierten und sich deshalb an eine solche, von ihnen ungewollte Kontaktaufnahme nicht erinnern konnten (oder wollten, weil sie den Mann als "schräg" oder unattraktiv kannten).
Und Frauke war einfach nett und hat geantwortet, wollte aber kein Treffen. Woraufhin der Täter ein "zufälliges" Treffen - mit der Möglichkeit, sie nach Hause zu fahren - organisiert hat?
(Es kann auch eine glückliche Fügung für den Täter gewesen sein, dass er Frauke an dem Abend sah. Ich persönlich gehe aber von einer gewissen Voplanung für ein inszeniertes Zusammentreffen aus.)

Wie viele Leute aus der eigenen Schulzeit sind uns Jahre später noch namentlich bekannt? Vor allem von den Schüchternen, Unauffälligen aus anderen Jahrgängen wird man die Namen vergessen haben! Zu solchen "ehemals Schüchternen" würde man vllt ins Auto steigen, weil man sie als ungefährlich betrachtet.

Ich denke nicht, dass sich die Dienstwohnung/der Festhalteort in Paderborn befunden hat, sondern noch nördlich der Funkzelle Nieheim.


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Mord an Frauke Liebs

25.04.2020 um 13:02
Kuno426 schrieb:Wie viele Leute aus der eigenen Schulzeit sind uns Jahre später noch namentlich bekannt? Vor allem von den Schüchternen, Unauffälligen aus anderen Jahrgängen wird man die Namen vergessen haben! Zu solchen "ehemals Schüchternen" würde man vllt ins Auto steigen, weil man sie als ungefährlich betrachtet.
Ich denke auch an einen schüchtern wirkenden Täter. Schüchternheit wäre ausserdem ein guter Schutz gegen Verdächtigungen. Den Schüchternen traut man nichts zu, schon gar nicht so eine Tat.

Man könnte den Faden weiter spinnen: Frauke hatte Hoffnung (bei einem schüchternen Entführer), dass sie ihre Freilassung erreichen kann. Sie muss nur eine Gesprächsbasis mit ihm finden, bzw. ihn in Sicherheit wiegen (Ich bin eine freundliche Person. Ich werde nicht zur Polizei gehen).

Und von seiner Seite: Er hat sich die Entführung anders gedacht, harmlos. Plötzlich wurde ihm klar, dass er dafür im Gefängnis landen wird. Als schüchterner Mensch wusste er, dass er da auf jeden Fall nicht hin will. Im Gefängnis wird er fertig gemacht. Also konte er Frauke nicht freilassen.

Aber es kommt jeder Lebensbereich um Frauke in Frage. Der Täter könnte einmal mit ihr auf die Schule gegangen sein, er könnte ein Bruder eines Bekannten sein, der Kaminkehrer, mit dem sie im Treppenhaus ein paar Worte gewechselt hat, ein Zeitungsbote, jemand, der ihr auf einem Konzert begegnet ist, auf einer Party, ein ehemaliger Patient, Auszubildender, jemand aus einem Verein (wenn sie Sport gemacht hat)

die Möglichkeiten sind einfach unendlich.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass er mithalf, Plakate aufhängen. Das wäre eine Möglichkeit, Distanz zur Tat zu gewinnen. (Mir tut das alles so schrecklich leid. Das ist das Mindeste, das ich tun kann, um zu helfen.)


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25.04.2020 um 16:13
@frauzimt
"Jeder Lebensbereich um Frauke" - davon bin ich nicht überzeugt. Ich kann falsch liegen, meine aber, dass der Täter seine Auswahl nicht (nur) nach einer persönlichen Begegnung getroffen hat. Sondern, dass er zunächst in sozialen Medien Informationen gesammelt hat.
Handy-Beispiel: Frauke hat "für alle sichtbar" ein Foto von ihrem neuen Handy gepostet? Oder, der Täter hat mit ihr gechattet, dass er ein neues Handy braucht und ob sie ein Modell empfehlen könnte, vllt ihr eigenes, ob dieses besondere Funktionen hätte... So hat er erfahren, welches Modell sie nutzt, und hat dafür ein Ladekabel besorgt, "damit sie nichts vermissen muss, wenn sie mit ihm zusammenlebt"!
-------
Ich glaube nicht, dass der Täter aus dem sooo nahen Umfeld kam, dass er sich die Zeit genommen hätte, Plakate aufzuhängen. Vielmehr denke ich, dass er jede frei Minute nutzte, um mit Frauke zusammen zu sein und sie zu überzeugen, bei ihm zu bleiben! Ja, klar, er hat das Handy einkassiert, die Türen verschlossen usw. Aber doch nur, "um Frauke ungestört nachdenken zu lassen, dass es doch eigentlich ganz schön sein könnte, bei ihm zu bleiben/mit ihm wegzugehen".
Aber was ich mir vorstellen könnte, @frauzimt , wäre, dass der Täter zu Fraukes Trauerfeier kam, "weil es ihm leid tat", dass Frauke nicht mehr lebte. (Und nicht etwa, weil er sich an den Umständen, die zu Fraukes Tod führten, schuldig fühlte.)

"Plötzlich (Ende Juni) wurde ihm klar", dass Frauke nicht freiwillig mit ihm umziehen/leben würde, er sie am neuen Wohnort aber nicht unauffällig festhalten könne...


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25.04.2020 um 17:01
Dazu würde auch passen, das erst beim letzten Telefonat am 27.06. deutlich wurde, das ihr Fernbleiben unfreiwilliger Natur war. (Antwort auf die Frage ob sie festgehalten werde: Ja,...nein, nein. Und der geäußerte Wille gerne nach Hause kommen zu wollen.)
Davor war das mMn unklar.


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Mord an Frauke Liebs

25.04.2020 um 17:41
Fritz_D1 schrieb:Dazu würde auch passen, das erst beim letzten Telefonat am 27.06. deutlich wurde, das ihr Fernbleiben unfreiwilliger Natur war. (Antwort auf die Frage ob sie festgehalten werde: Ja,...nein, nein. Und der geäußerte Wille gerne nach Hause kommen zu wollen.)
Davor war das mMn unklar.
Weil sie da am Ende ihrer Kraft und Hoffnung war, denke ich.
Geht ja beides Hand in Had. Solange wir uns gesund fühlen, entwickeln wir positive Gedanken.
Wenn wir uns krank, müde, schlapp fühlen, möchten wir das Ruder abgeben. Hoffnungslose Gedanken machen sich breit. Wir wollen viel schlafen.

Stress zehrt unglaublich an den Nerven und an der Gesundheit. Evtl. hatte Frauke auch Angst, sie muss in dem Versteck verhungern und verdursten. Evtl. war sie vor Durst entkräftet?
Ab einem bestimmten Moment wird ihr klar gewesen sein, dass sie vollkommen ausgeliefert ist, ud dass sie sterben wird, wenn man sie nicht findet.
Mir gelingt weder die Flucht, noch den Täter zu überreden, mich freizulassen.
Auf beides hatte sie vorher noch gehofft.
Vielleicht dachte sie sogar, dass sie per Hadyortung gefunden werden kann?

@Kuno426
Ich teile deine Gedanken.
- Allerdings könnte alles auch ganz anders gewesen sein und Frauke war ein Zufallsopfer. (Auszuschließen ist auch das nicht)

Was das Ladekabel betrifft: Vielleicht hat der Täter durch vorheriges Stalken herausgefunden, was sie nutzt und evtl. brauchen würde.
Ich denke nur, dass er dann auch eine möglichst komfortable Unterkunft eingerichtet haben würde.
Andererseits haben damals sehr viele Menschen dieses Handy genutzt. Wäre jetzt nicht so aussergewöhnlich gewesen, wenn er ein passendes Ladekabel gehabt hatte.


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Mord an Frauke Liebs

06.05.2020 um 19:21
BoobSinclar schrieb am 25.03.2020:Ich liege hier nicht weniger falsch als Du. Ich gehe nicht davon aus, dass der Täter Radio Hochstift gehört hat. Du schon. Wissen tun wir es beide nicht und deshalb kann hier niemand "falscher" liegen.
Wissen können wir es nicht, nur vermuten. Dennoch, wenn man am Donnerstag nach PB hinlenken wollte, was man ja ab Freitag gemacht hat ( der eine Tag ohne Erwähnung von PB wird es schon nicht schaukeln @sören42), dann hätte man damit am Donnerstag beginnen sollen. Selbst wenn dies die Reaktion auf die Erwähnung von PB gewesen wäre. Ansonsten bleibt zu sagen: ich lasse mein Opfer doch nicht an dem Ort, der offensichtlich im Mittelpunkt der Suche zu stehen scheint, nämlich Nieheim selbst. Das wäre mehr als riskant. Somit wäre doch für mich als Täter nach Donnerstag klar, dass ich Frauke nicht in Nieheim lasse.
Damit wäre aber eine Ablenkung von Nieheim weg ab Freitag nicht mehr notwendig.


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Mord an Frauke Liebs

06.05.2020 um 21:23
@Malinka und alle
Vielleicht war es ja weder Nieheim noch Paderborn. Wir wissen halt leider immer noch viel zu wenig. So viel wurde in Paderborn herumgefahren, auch in Nieheim. Paderborn halte ich für wahrscheinlicher als Nieheim. Dann lasse ich in Paderborn noch telefonieren und verstecke sie auch noch in Paderborn - für mich ist das alles rätselhaft. Der Täter musste sich ja hunderprozentig sicher fühlen. Es wurden hier viele Gründe genannt, warum sich der Täter sicher fühlen musste, mir ist es aber trotzdem unbegreiflich. Wann fühlt man sich als Täter total sicher? Ich glaube schon, dass man sich darüber Gedanken machen sollte. Eine Antwort auf diese Frage ist unter anderem, dass es keine Menschenseele bei ihm vermuten würde oder alternativ dass er jederzeit verschwinden kann, weil er nirgendwo registriert ist oder dass er ein sehr hohes Alter hat. Gab es in Paderborn im Sommer 2006 etwas, das nur vorübergehend in Paderborn war, z. B. einen Zirkus oder aufgestellte Notfallcontainer? Ich weiß es ist lange her, aber vielleicht gab es ja etwas Vorübergehendes. Mit Sicherheit könnt ihr jetzt sagen, auch das ist bereits von der Polizei ausermittelt.
Ich glaube die Polizei hat schon heiße Spuren, kann aber nichts beweisen und Deutschland ist ein Rechtsstaat, wo selbst bei vielen Indizien mancher Täter noch davonkommen kann, weil es nicht endgültig bewiesen werden kann. Ich glaube die Polizei kam viel weiter in dem Fall als wir ahnen. Und eine Möglichkeit ist, dass der Täter das weiß und sich deshalb seit 14 Jahren mit neuen Straftaten zurückhält.


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08.05.2020 um 08:59
Beginn der Sonmerferien war der 26.6., vielleicht ist der Täter also nur mit seiner Familie in den Urlaub geflogen und hat Frauke für diese Zeit versucht alleine zu lassen.
In dieser Zeit kam es dann zum Tod von Frauke.


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08.05.2020 um 09:16
Pastewka schrieb:Beginn der Sonmerferien war der 26.6., vielleicht ist der Täter also nur mit seiner Familie in den Urlaub geflogen und hat Frauke für diese Zeit versucht alleine zu lassen.
In dieser Zeit kam es dann zum Tod von Frauke.
@Pastewka
Das könnte ich mir gut vorstellen.
Für ihn hat sich die Entführte als Belastung herausgestellt. Er hatte sich das ganz anders gedacht.
Wegfahren/wegfliegen, innere Distanz gewinnen und hoffen, dass sich das Problem inzwischen,
ohne sein Zutun löst.
Totale Verdrängung.


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08.05.2020 um 15:51
Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Wer wäre dazu in der Lage, die Situation sich durch Unterlassung (von Nahrungsbereitstellung) selbst lösen zu lassen? Erst recht, wenn da (einseitige) Gefühle mit im Spiel gewesen wären?
Und noch mindestens ein mal hätte sich der/die Täter(in) der Situation nochmal stellen müssen. Nämlich bei der Verbringung in den Wald. Wäre bis dahin schon einige Zeit verstrichen, stelle ich mir das auch nicht gerade einfach vor.
Dann müsste das Versteck, Verließ sehr abgelegen gewesen sein, sonst hätte man vielleicht etwas bemerkt, denke ich.
Irgend etwas passt da für mich nicht.


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08.05.2020 um 16:46
morgenstern123 schrieb:Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Wer wäre dazu in der Lage, die Situation sich durch Unterlassung (von Nahrungsbereitstellung) selbst lösen zu lassen? Erst recht, wenn da (einseitige) Gefühle mit im Spiel gewesen wären?
Und noch mindestens ein mal hätte sich der/die Täter(in) der Situation nochmal stellen müssen. Nämlich bei der Verbringung in den Wald. Wäre bis dahin schon einige Zeit verstrichen, stelle ich mir das auch nicht gerade einfach vor.
Dann müsste das Versteck, Verließ sehr abgelegen gewesen sein, sonst hätte man vielleicht etwas bemerkt, denke ich.
Irgend etwas passt da für mich nicht.
@morgenstern123
Passiert häufiger, als du denkst, dass sich Menschen aus einer Situation stehlen, weil sie sich überfordert fühlen.
Google mal "Daniela Jesse" (Die Kinder sind tot)
Nach dieser Theorie (vielleicht war es ganz anders) "konnte" er sie nicht freilassen, aus Angst, sie zeigt ihn an. (Konsequenzen für ihn)
Länger festhalten konnte er sie auch nicht.
Also als Ausweg aus der Klemme "weg gehen und Gras über alles wachsen lassen". (Was natürlich nicht funktioniert hat und grausame Folgen hatte)


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08.05.2020 um 19:04
morgenstern123 schrieb:Wer wäre dazu in der Lage, die Situation sich durch Unterlassung (von Nahrungsbereitstellung) selbst lösen zu lassen? Erst recht, wenn da (einseitige) Gefühle mit im Spiel gewesen wären?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Täter in nennenswertem Ausmaß Gefühle für FL gehegt hat. Bei enttäuschter Liebe oder sonstwie gearteten Beziehungstaten kommt idR mechanische Gewalt zum Einsatz, oder das Opfer wird zeitnah im Affekt erwürgt. Beides ist hier mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen.


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Mord an Frauke Liebs

08.05.2020 um 22:30
Aber der/die Täter(in) wird sie doch nicht verhungern, oder versursten lassen, um sie danach in den Wald zu schaffen. Und vorher lässt er sie noch eine Woche telefonieren und SMS schreiben? Was für eine Art Täter sollte das denn sein? Ein Psychopath?
Jemanden aus irgendeiner Not heraus im Affekt zu töten ist eine Sache. Aber jemanden wissentlich langsam zu Tode kommen zu lassen ist eine ganz andere Nummer. So abgebrüht sind glaube ich die wenigsten Menschen. Aber na gut, ausschließen kann man letztendlich nichts.
Ich möchte trotzdem eher an einen sanften Tod durch Drogen, Gift, oder etwas ähnliches glauben. Das könnte dann, wie schon mal erwähnt, auf eine Frau als Täterin hindeuten.


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08.05.2020 um 23:57
rayden schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Täter in nennenswertem Ausmaß Gefühle für FL gehegt hat. Bei enttäuschter Liebe oder sonstwie gearteten Beziehungstaten kommt idR mechanische Gewalt zum Einsatz, oder das Opfer wird zeitnah im Affekt erwürgt. Beides ist hier mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen.
... in der einfachsten Variante haben Täter und Frauke "beide etwas füreinander empfunden".

Aber Frauke hat Irgendetwas "mitbekommen", was dem Täter lebenslang erpressbar gemacht hätte. Also als Beispiel: einen Verkehrsunfall mit Todesfolge, verursacht durch den Täter, mit anschliessender Unfallflucht.

Das würde Vieles erklären, insbesondere warum sich der Täter in der ersten Zeit nicht schlüssig war, was er tun soll und sozusagen "hin- und hergerissen" war und Frauke hat telefonieren lassen.

Und Frauke wollte ihm evtl. in den Telefonaten beweisen, dass sie ihn nicht verraten würde. Es hätte somit eine Art "Vertrauensverhältnis" zwischen Täter und Frauke über weite Strecken der "Entführung" bestanden.

Was dann letztlich zum Tod von Frauke geführt hat wäre dann gewesen, dass der Täter sich dafür entschieden hat sie letztendlich doch nicht mehr gehen zu lassen, da sie für ihn eine dauernde Gefahr für die Entdeckung seiner Tat dargestellt hätte. Und das Festhalten von Frauke an sich, wäre ja dann auch noch "hinzubekommen". Mir ist klar, dass auch das reine Festhalten alt Tatbestand und Motiv natürlich auch ausreichend für eine Gewalttat gewesen sein kann.

Was an dieser Theorie natürlich seltsam anmutet ist, dass anscheinend niemand in Fraukes Bekanntenkreis diesen Täter persönlich gekannt hat oder Hinweise auf einen solchen Täter geben konnte, noch in ihren Unterlagen, Chats etc. irgendein konkreter Hinweis auf den Täter gefunden werden konnte.


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09.05.2020 um 00:48
Der Täter muss ja auch nicht absichtlich den Tod herbeigeführt haben, sondern es kann eine Art Unfall gewesen sein.
Er lässt sie alleine in einer Kiste, Frauke versucht sich zu befreien, dabei verschließt sich eine Sauerstoff Zufuhr.

Das ist nur ein wahlloses Beispiel, aber es muss eben nicht absichtlich geschehen sein.

Was mich schon wundern würde, welcher Täter entführt jemanden, wenn er weiß dass er 10 Tage später in den Urlaub fliegt.


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Mord an Frauke Liebs

09.05.2020 um 09:44
Pastewka schrieb:Was mich schon wundern würde, welcher Täter entführt jemanden, wenn er weiß dass er 10 Tage später in den Urlaub fliegt.
Er muss nicht gewusst haben, dass er dann und dann verreisen wird.
Ihm wurde bewusst, dass er bis zum Hals im Schlamassel steckt und da bot sich vielleicht (mehr oder weniger unerwartet) die Möglichkeit, mit Anderen zu verreisen. Kumpels wollten vielleicht wegfahren, seine Eltern...und er fuhr mit.

oder
Vielleicht wurde er gebeten, etwas ausserhalb (seines Wohnortes - Fraukes Gefängnis) zu erledigen und er nahm die Gelegenheit dankbar an.
(Die Oma ist krank. Könntest du nicht nach ihr sehen?)

oder
Er hat diese Entführung selber nicht mehr ausgehalten, wusste nicht, wie er das ohne Folgen für sich selbst auflösen soll und ist spontan abgehauen.
Der Stress ist zu groß, ich muss weg und erstmal nachdenken

oder er hat sich in Gedanken einen absolut wichtigen Grund geschaffen.
Ich habe das Gefühl, meinen Eltern geht es nicht gut. Ich muss da jetzt hinfahren


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