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Mord an Frauke Liebs

91.916 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

22.11.2021 um 17:07
Ist eigentlich bekannt ob Frauke irgendeinen Bezug zu dem Freund von N. hatte der sich selbst das Leben nahm? Evtl. gleiche Schule oder Uni mal gewesen? Oder ob er sogar vllt mal heimlich in Frauke verliebt war?


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2021 um 17:10
Zitat von unique84unique84 schrieb:Ist eigentlich bekannt ob Frauke irgendeinen Bezug zu dem Freund von N. hatte der sich selbst das Leben nahm? Evtl. gleiche Schule oder Uni mal gewesen? Oder ob er sogar vllt mal heimlich in Frauke verliebt war?
So wie ich das verstanden hab, hat Frauke Niels erst nach dem Suizid seines Kumpels durch Isabella kennengelernt...


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2021 um 18:38
Was für mich noch nicht so ganz schlüssig ist, ist Folgendes.

Es wurde ja hier oft geschrieben, dass Frauke müde war, schnell nach Hause wollte etc., aber warum hat sie dann Niels sogar noch zum Pub eingeladen? Wäre sie wenn er gekommen wäre dann noch länger dort geblieben? Hatte also grundsätzlich schon noch Bock etwas länger zu bleiben oder sogar noch weiter zu ziehen?

Kann man zu 100% ausschließen, dass Frauke parallel zu Niels noch mit jemand anderem gesmst hat bzw. sind den Ermittlern alle Nummern bekannt an die Frauke an diesem Abend SMS geschickt hat?


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Mord an Frauke Liebs

22.11.2021 um 18:58
Zitat von NneaNnea schrieb:aber warum hat sie dann Niels sogar noch zum Pub eingeladen? Wäre sie wenn er gekommen wäre dann noch länger dort geblieben? Hatte also grundsätzlich schon noch Bock etwas länger zu bleiben oder sogar noch weiter zu ziehen?
Ich denke zum Fußballspiel schauen. Ich denke sie hat ihn zu Beginn des Spiels oder kurz vorher gefragt, für die Zeit die sie dann dort war sollte er dann in den Pub kommen.


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23.11.2021 um 00:47
Zitat von NneaNnea schrieb:sind den Ermittlern alle Nummern bekannt an die Frauke an diesem Abend SMS geschickt hat?
Ja.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 09:34
Ich weiß nich, ob es hier schon erwähnt wurde, morgen Abend um 20.15 kommt auf Vox, Stern Crime "Der letzte Anruf" wer hat Frauke Liebs getötet?


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 10:07
Unerwünschte Quellen werden nicht ellenlang besprochen und jeder sollte inzwischen wissen, dass bestimmte Personen nicht verdächtigt werden dürfen.

Sollte das hier so weitergehen, weil es keine Neuigkeiten zum Fall gibt und man nur noch Unerwünschtes diskutieren kann, dann wird der Thread geschlossen.

Ich habe es schon mal gesagt: Ihr alleine habt es in der Hand.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 12:10
Zitat von thegreenelkthegreenelk schrieb:Ne, also Wildschweine sind scheu aber auch ziemlich schlau. Erfahrenen Tieren würde ich auf jeden Fall zutrauen ein sehr gutes Gefühl zu haben, wieviel Zeit sie in etwa haben die Trasse zu überqueren bis der nächste Zug durch die Nacht fährt. Auch bei einer Straße haben die Älteren schnell raus, wann dort Gefahr droht und wann nicht. Kann die Spur in der Böschung auch erklären... Eine Rotte überquert die dunkle Straße, überraschend taucht das Fernlicht eines Autos auf und die gesamte Rotte prescht durch die Böschung anstatt wie sonst still und heimlich im Wald zu verschwinden. Da wir keine Bilder von der Spur haben, die der Jäger gesehen hat aber alles Spekulation. Wie ich glaube aber sehr viel plausibler, als ein Mensch der sich dort hindurch zum Ablegeort der Leiche bewegt hat.
@thegreenelk
Was du hier andenkst ist sicherlich richtig. Sehe ich ähnlich.
Interessant wäre dazu aber mMn. wie schaut dies mit der Bahntrasse dort aus? Gerade an vielen Bahntrassen ist entlang der Strecke oftmals ein sehr dichter Bewuchs und Gestrüpp vorhanden. Und wenn die Trasse mitten durch die Botanik führt, öfters mal sogar auf beiden Seiten. Kann auch dort eine natürliche Einfriedung von der Bahnanlage bestehen? Was einen Tierwechseln schwieriger machen würde (aber sicher nicht unmöglich) als etwa bei einer Landesstraße (Beispiel L 817)? Dazu denke ich, sind am gegenüberliegenden Waldstück der Fundstelle auch mehrere Waldwege vorhanden die von der L 817 abzweigen. Waldwege die über die Bahnlinie führen, dürften da eher seltener sein, oder?

Interessant dazu wäre auch die Betrachtung, wenn man über den Holz-Schranken-Weg geht bei der Fundstelle, wie weit könnte man überhaupt gehen - etwa mit Hund? Bis es nicht mehr weiter geht, weil einem die Bahnline den Weg versperrt? Vielleicht ist deshalb dorf fast nie jemand mit Hund spazieren gegangen, weil der Weg nur kurz wäre zur Bahnlinie und müsste dann schon wieder umdrehen?

Also ich würde schon einmal die Bahnline als mögliches natürliches Hindernis andenken für Wildwechsel. Finde der Wildwechsel könnte bei der L 817 viel leichter für Tiere von Statten gehen als bei einer möglicherweise dichten Bewuchs entlang einer Bahntrasse? Eine mögliche Rotte würde in dieser Sichtweise eher dann vom gegenüber liegenden Wald der Fundstelle kommen als aus Richtung Bahntrasse. Habe aber keine Ahnung darüber, wie dicht dieser Bewuchs entlang der Bahntrasse tatsächlich damals 2006 war.
Zitat von RautiainenRautiainen schrieb:Ich habe heute Mittag mit dem Zug aus Altenbeken kommend zwischen Hebram Wald und Asseln die L817 passiert. der Zug fuhr zwar relativ langsam ,aber man musste schon genau hingucken ,wo die Straße verläuft.Sowas von unscheinbar,klein und ausgestorben.Sehr gruselig .
@Rautiainen
Das ist auch interessant! Wie war dein Eindruck (falls du es registriert hast bei der Zugfahrt) der Bewuchs neben der Bahnlinie im Wald? Gab es dazwischen Übergänge und Weg über die Bahntrasse? Ist zwar nun 2021 und von 2006 kann da inzwischen auch wieder viel abgeholzt, gelichtet und geschnitten - eben viel geändert - worden sein, aber wie stellt sich die Lage heute dar etwa für Wild? Können die einfach dort und überall die Bahn queren oder gibt es Hindernisse durch dichteren Bewuchs neben der Linie? Oder sind da mehr Wiesen (freie Flächen) direkt neben der Bahnlinie? Also für Wildwechsel eher optimal?

Vielleicht kannst du dazu was schreiben und mitteilen? Besten Dank schon mal im Vorraus.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 18:35
Zitat von SonderwegSonderweg schrieb:Also ich kenn den Fall nicht näher. Aber ich finde es eigentlich etwas unverschämt,
Ne, warum?
Zitat von Aron2019Aron2019 schrieb:Wie meinst du das? Das man durch drehen möchte, wenn man gegen dein eigenen Willen festgehalten wird ist klar. Aber der letzte Satz von dir?
Der letzte Satz von mir ist falsch rübergekommen. Ich habe mich verschrieben. Ich meinte nicht verliebt. Schon dann Verliess.
Also dass sie in einem Verliess festgehalten wurde. Nicht verliebt. Entschuldigung dafür.

Habe gerade im Stern ein Bild von ihr gesehen. Mit ihren schönen haselnussbraunen leuchtenden Augen. Ja, Frauke wirkt auch auf mich anziehend. Sie ist eine hübsche. Denke viele Männer denken so. Kann mir vorstellen dass viele Männer sie Hot 🔥 fanden


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 19:38
@Doverex
@thegreenelk

@thegreenelk , danke für deine Ausführung.
Wie war es mit den Schon-, und Jagdzeiten damals in NRW geregelt? War da Schonzeit? Und wie ist das, sind die Jäger dann für die gesamte Schonzeit nicht in ihren Revieren unterwegs, z.B. um den Wildbestand zu beobachten?

@Doverex , danke dir... Bin nur viel und gerne (nicht zum Jagen) im Wald und da entwickelt man irgendwann ein „Gespür“ zum Wald und macht so einige Beobachtungen. Dass ich hier mehr Ahnung habe als du, denke ich nicht. :-)

Der Wald scheint mir dort beidseitig noch groß genug zu sein, sodass die Tiere nicht zwingend diese Gleise regelmäßig überqueren müssen.
Auf der Nahrungssuche legen sie jedoch schon weitere Strecke zurück. Da immer mehr Gebiete/Naturlandschaften verkleinert oder durch Straßen oder bspw. Bahngleise verändert werden, sind sie in ihren Gebieten mehr oder weniger eingekreist, sodass sie unausweichlich an solche Hindernisse kommen, die sie dann überwinden müssen… Daher auch die vielen Wildunfälle.
Die älteren, erfahrenen Leittiere führen ein Rudel / Gruppe etc.. Da die Tiere jedoch kaum noch alt werden, fehlen ihnen solche Erfahrungswerte. Das Thema ist aber sehr ausführlich und würde ins Off Topic gehen. ;-)

Wenn sich das Bahngleis dort schon viele Jahre befände, wären die Tiere damit vertraut. Ich denke nicht, dass sie ihr Verhalten deswegen ändern würden. Das Wechseln von einer Waldseite zu der anderen ist nicht ungewöhnlich, wenn der Wald ursprünglich eins war und durch den Bau der Landstraße getrennt wurde.
Meine Beobachtung ist, dass bei solchen schmalen Landstraßen ein Wechsel öfter stattfindet, weil die Tiere sie schnell überqueren können. Das ein Auto mit 100Kmh plötzlich aus dem Nichts da sein kann, können die jüngeren, unerfahrenen Tiere leider dann nicht richtig einschätzen. I
ch kann es mir schon vorstellen, dass es dort öfter zu einem Wechsel kam. Ich denke, dass die Tiere, sofern ein Weg sichtbar war, diesen evtl. bevorzugen würden, wie den Waldweg (fast) direkt gegenüber. Auch wegen des Grabens an der Straße. Aber keine Ahnung, wenn da plötzlich ein Auto kommt und die Jungtiere in Panik geraten, dann suchen sie nur den nächstmöglichen Ausweg…

Ich denke, ohne fachliche Kenntnisse und vor allem weitere Erkenntnisse, ist es mMn anhand der Kontakte usw. nicht möglich weiterzukommen.
Zum Ablageort wissen wir sicher auch längst nicht alles. Dennoch ist dies ein Punkt, der uns gesichert vorliegt. Was wir ebenfalls wissen:
-Wir wissen, dass sie spätestens ein paar Tage nach dem letzten Kontakt verstarb und irgendwann dorthin verbracht und an dieser Stelle abgelegt wurde.
-Und es gibt Fotos zur Umgebung, zum Ablageort und der Auffindesituation.
Und das sind für mich die härtesten Fakten: Sie musste eine Woche lange ihre Notlage verschweigen und wurde von jemandem getötet, der sie DORTHIN verbrachte, um sich nicht für sein Verbrechen verantworten zu müssen.
Ich habe mir die Bilder nochmal in Ruhe angeschaut und wollte meine Gedanken dazu teilen:


Was mir dazu noch einfiel: Abseits der Waldwege und vor allem im Sommer ist der Boden oft mit Pflanzen bewachsen, was die Stolpergefahr erhöht. In dicht bewaldeter Umgebung ist es ohne sich auszukennen und ohne jegliche Hilfe (Beleuchtung) schwierig. Man ist in Dunkelheit auf Pfade/Wege (sofern vorhanden) angewiesen.
Eine Person in den Armen vom Waldweg zur dieser Stelle in voller Dunkelheit zu transportieren, stelle ich mir sehr schwierig vor. Besonders weil dadurch, dass die Hände nicht frei waren, man sich mit dem eigenen Körper einen Weg durch das Gebüsch bahnen muss. Dazu kommt, dass der Waldboden an einigen Stellen sehr uneben ist, Steine und Baumwurzeln sind im Dunkeln auch nicht gut zu sehen oder verdeckt, sodass man schnell aus dem Gleichgewicht geraten kann.

Wenn ich mir die Fotos anschaue, wäre es bei dem Bewuchs um die Ablagestelle herum, nicht ganz unrealistisch, dass man sich im Gesicht - oder Halsbereich verletzt hätte.

Es war ein heißer Sommer und es hat ab und zu Regenfälle gegeben, aber ich denke, es hielt sich im Rahmen. Die Vegetation dürfte also nach den Sommermonaten nicht mehr so üppig wie im Juni gewesen sein.

Das folgende Bild aus der Galerie zeigt ganz gut, wie der Bewuchs am Waldrand und um die Ablagestelle war, als sie gefunden wurde:

https://www.allmystery.de/i/tsCFA7L_115577S.jpeg
eingetragen am 15.04.2012 von @darkylein

https://www.allmystery.de/i/fb0ced_Frauke_Fundort_Ohne_SCHLAGBAUM_3_Sat_1.jpg
eingetragen am 15.09.2013 von @Malinka

https://www.allmystery.de/i/b69e80_Frauke_Fundort_Ohne_SCHLAGBAUM.jpg
eingetragen am 15.09.2013 von @Malinka

Das Foto scheint mir von der Abstelle aus mit Blick zur Straße gemacht worden sein, erkennen kann man auch, wie nah die Stelle von der Fahrbahn entfernt ist:

https://www.allmystery.de/i/04e44f_Frauke_FUNDORT_Dickicht__Ablageort_SAT1_.jpg
eingetragen am 20.09.2013 von Malinka

Für mich ist auf dem letzten Bild eine Art „Lücke“ zu erkennen. Ich würde vermuten, dass diese durch die Spurensicherung/Polizeiarbeit beim Auffinden entstanden sein könnte.
Was mir auch auffiel ist, dass am Boden am Baum um die Ablagestelle herum, kaum Pflanzen zu sehen sind.

Hier steht Herr Östermann an der Straße so, als würde er von dort aus zur Ablagestelle gehen oder als schaut er von dort aus zur Ablagestelle hin:

https://www.allmystery.de/i/15b900_Frauke_FUNDORT_Dickicht__Ablageort_Ungek.jpg
eingetragen am 27.09.2013 von Malinka
Zitat von MalinkaMalinka schrieb am 27.09.2013:Auf diesen Bildern sieht man einen Zugang direkt vom Fahrbahn Rand, der nicht wirklich versperrt ist.

So wie ich es von den Bildern her verstehe ist da so was wie eine kleine Öffnung.

Vielleicht hat der Täter/in diese genutzt um schnell hinter den Grabenwall zu kommen.
https://www.allmystery.de/i/c76b3a_Einstieg_Herr_stermann.jpg
eingetragen am 28.09.2013 von Malinka


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 20:16
Und diesem Bild zeigt die Situation an der Straße ganz gut. Interessant finde ich vor allem den Blick vom gegenüberliegenden Waldstück, wo der Hobbyäger (wenn ich es richtig verstanden habe) rausfuhr.

https://www.allmystery.de/i/2931dc_91dd01_FL-3.JPG

Beim Stern Interview beschreibt der Hobbyjäger:
Ich bin mit meinem Auto vom Waldweg auf die Landstraße gebogen. Und als ich beschleunigte, sah ich plötzlich auf der rechten Seite der Straße zertretenes Gestrüpp, das aussah, als könnte es dort einen Wildunfall gegeben haben.
[…]
Nein, ich bin nur durch den Graben, den kleinen Hang hoch, ein paar Meter der Spur nach. Bis zu der Stelle unter den Fichten.
Man brauchte nur in den kleinen Stichweg hineinfahren, und dann lag die Leiche im Grunde genommen nur fünf, sechs Meter links davon.
Nein, die Stelle war nicht gut einsehbar.
(…]Und nachts gibt es keine Beleuchtung, keine Spaziergänger.

Ja, an dem nahegelegenen Weg gingen auch schon mal Spaziergänger her.
(von mir unterstrichen)

https://www.stern.de/panorama/stern-crime/frauke-liebs/mordfall-frauke-liebs--der-jaeger--der-ihre-leiche-fand--im-interview-30886332.html

Mir will nicht in den Kopf, dass dort von Ende Juni bis Ende Juli/August niemand unterwegs war. Gerade in den ersten Wochen, wäre der Geruch aus dieser Entfernung doch wahrnehmbar gewesen, oder?

Der Jäger sagt oben, dass auf der rechten Seite zertretenes Gestrüpp war. Also, das wäre für mich etwas stärker und dichter bewachsen, als wenn man von Gräsern spricht. was anders als Gräser? Auch redet er nicht von einem Pfad, sondern von einer Spur oder habe ich es irgendwie überlesen?
Erst weiter links davon ist für mich eine Art Gebüsch/Gestrüpp erkennbar, oder halt direkt bei der Einfahrt (links) auf der Seite der Ablagestelle? Vielleicht war da noch anders, mehr Gestrüpp?

https://www.allmystery.de/i/2931dc_91dd01_FL-3.JPG

Von dieser Perspektive aus betrachtet, fände ich den Zugang zum Ablageort fast einfacher als vom Waldweg aus.

Die Landstraße scheint sehr schmal zu sein. Man wäre sehr schnell auf der anderen Seite. Und da die Landstraße nicht beleuchtet ist, wäre ein Auto von weitem zu erkennen, wobei Richtung Assel kommt relativ bald eine recht scharfe Kurve, da wäre ein Auto vmtl. erst später zu erkennen. Aber die Straße soll abends einsam zu sein, vermehrt sollen Autos zu den Pendlerzeiten, also früh am Morgen und vielleicht von 16:00 - 18:00/19:00 (?) dort fahren.
Danach ist die Straße dort wohl eher einsam und finster...

Der Jäger sagt auch „…unter den Fichten“. Die nächste Fichte, die ich erkenne, befindet sich weiter hinten, so verstehe ich es zumindest auf dem Bild. Das würde auch zu den Bildern der Kriminaltechniker in weißen Anzügen passen, die sich weiter hinten im Waldweg befanden und aus dem Wald in Richtung Schlagbaum gingen.
Wie z.B. hier zu sehen ist:

https://www.allmystery.de/i/fb0ced_Frauke_Fundort_Ohne_SCHLAGBAUM_3_Sat_1.jpg
eingetragen am 15.09.2013 von Malinka

Da sie sich hinter dem Baumstamm befinden, vermute ich, dass der Zugang zum Ablageort von dort aus evtl. besser war? Das würde meine Annahme bestätigen, dass der Zugang zur Stelle vom Weg direkt eher schwierig war, durch die dortigen Pflanzen.

Beim nächsten Bild kommt es mir so vor, als hält der Beamte der Spurensicherung (?) ein Diktiergerät und schaut zu einer Stelle hin, die sich links kurz hinter dem Baumstamm befindet.

https://www.allmystery.de/i/91e631_115575S.jpeg
eingetragen am 20.09.2013 von Malinka

Wenn ich mir die Bilder anschaue, könnte ich mir auch vorstellen, dass er links am Baumstamm vorbeigegangen sein könnte und durch den hinteren Bereich zur Ablagestelle gelangte. Oder der Zugang war von dort aus für die Rechtsmediziner und die Kriminalpolizei einfach leichter.

Die Überlegung, wo er sie ablegte, wie er dorthin gelangte, welchen Zugang er dorthin nahm usw. finde ich interessant, weil sich evtl. etwas über den Täter ableiten lässt. Zum Beispiel:

-Statur, Fitness, gesundheitliche Verfassung
-Risikobereitschaft
-Seine Ängste
-Dauer seines Aufenthalts dort
-Wahrscheinlichste Ablagezeit (Zeugen?)
-Ablagestelle bekannt? Und wie genau?
-Könnte er sichtbare Verletzungen davongetragen haben? Könnte das vielleicht für Zeitzeugen seines Umfeldes nachträglich erinnert werden usw.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich gar nichts an ihm und/oder seinem Verhalten verändert hätte.

- Sehr ausgeschlafen kann er in diese Woche nicht ausgesehen haben…
- Nerven aus Stahl hat er auch nicht…
- Was ist mit seinem Auto. Hatte er z.B. plötzlich ein weiteres Fahrzeug?
- Musste er öfters (mehr)Lebensmittel besorgen
- Gab es Auffälligkeiten/Veränderungen beim Handyverhalten?
- Hat er vielleicht ein Handy „verloren“ und hatte plötzlich ein neues?
- Brauchte er plötzlich Urlaub oder gab es plötzlich Konflikte (innere Anspannung)?
- Hat sich jemand plötzlich verändert – Rückzug aus dem bisherigen gesellschaftlichen Leben wie Sport, Feiern, Vereinstreffen etc.?

Was könnten noch für Veränderungen aufgetreten sein, die in Zusammenhang mit Fraukes Verschwinden und Tod stehen könnten, die anderen Personen aufgefallen sein könnten?


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 20:18
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Habe gerade im Stern ein Bild von ihr gesehen. Mit ihren schönen haselnussbraunen leuchtenden Augen. Ja, Frauke wirkt auch auf mich anziehend. Sie ist eine hübsche. Denke viele Männer denken so. Kann mir vorstellen dass viele Männer sie Hot 🔥 fanden
Ach so meintest du es Heribert. Natürlich da würde jeder ausflippen, wenn man festgehalten wird. Und wenn jemand dann eine Ablehnung erfährt obwohl sie so nett ist....


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 20:45
Zitat von Aron2019Aron2019 schrieb:Ach so meintest du es Heribert. Natürlich da würde jeder ausflippen, wenn man festgehalten wird. Und wenn jemand dann eine Ablehnung erfährt obwohl sie so nett ist....
Ich sag mal so. Welcher Mann hat noch nie eine Ablehnung oder einen Korb bekommen?
Damit muss man umgehen können. Also haben wir ein Täter der mit der Ablehnung, nicht umgehen konnte. Der damit ein Problem hat. Der sich gekränkt gefühlt hat. In seinem Stolz. In seiner Ehre. Der sein Gesicht verloren hat.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 21:12
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb:Was könnten noch für Veränderungen aufgetreten sein, die in Zusammenhang mit Fraukes Verschwinden und Tod stehen könnten, die anderen Personen aufgefallen sein könnten?
-Ist er entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten spätabends nochmal mit seinem Auto losgefahren und kam nach ca. 1-3 Stunden wieder zurück? Und das mehrmals unter der Woche.

-Hat er sich auf der Arbeit/Ausbildung/Uni (wann waren da eigentlich Semesterferien?) krankgemeldet und das bei sehr sommerlichen Temperaturen? Hat er dafür bei einem Arzt /mehreren Ärzten vorgesprochen (wegen Krankmeldung) und ist dem Arzt als Simulant aufgefallen?

-Hat er auffallend viel Zeit mit der Reinigung seiner Garage/ seines Gartenlaube/ seines Autos verbracht (zb stundenlang oder mehrfach den Autoinnenraum gereinigt)

-Hat er kurzfristig und mit einer Begründung, die untypisch für ihn war, in einer Woche sämtliche Verabredungen abgesagt. Zb täglich zusammen mit den Kumpels ein WM-Spiel gucken.

-Hat er sich auffällig mit dem Fall Frauke Liebs beschäftigt, so dass es seinem Umfeld auffiel (wieso fängt der schon wieder mit diesem verschwundenen Mädchen an?)

-Hat er plötzlich sein Auto verkauft, obwohl es sich um ein neueres Fahrzeug handelte und kein Schaden o. ä. daran war, worüber sich das Umfeld gewundert hatte.


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 21:30
Zitat von Maria78Maria78 schrieb:-Hat er plötzlich sein Auto verkauft, obwohl es sich um ein neueres Fahrzeug handelte und kein Schaden o. ä. daran war, worüber sich das Umfeld gewundert hatte.
Deine Punkte sind sicher gut. Aber gerade für das Auto verkaufen. Dafür gibt es 1000 Gründe

Es ist einfach zu lange her. Ich weiß nicht mal mehr was für ein auto ich gefahren habe in 2006….


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 21:37
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Deine Punkte sind sicher gut. Aber gerade für das Auto verkaufen. Dafür gibt es 1000 Gründe
Es geht ja darum, ob etwas an seinem Verhalten auffällig war für das Umfeld.
Zb der Cousin, der stolz sein neues Auto präsentiert. Und nach 6 Monaten verkauft er es. Und darauf angesprochen, reagiert er ausweichend oder lügt merklich. So dass man kurz irritiert ist und es seltsam findet, aber auch nicht weiter nachbohrt.

Solche Erinnerungen können Menschen sehr lange im Gedächtnis bleiben.

Btw:
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Ich weiß nicht mal mehr was für ein auto ich gefahren habe in 2006….
Also ich weiß noch, was für ein Auto ich 2006 gefahren habe ;)


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 21:46
Der Vorteil ist, dass man das ein oder andere Erlebnis aus dem Sommer 2006 mit dem Sommermärchen verbinden kann. Ich weiß z.B. genau, wie lange meine Cousine verheiratet ist oder wann unser neues Verwaltungsgebäude eingeweiht wurde, weil das beides am Tages des Spiels gegen Argentinien war.
So hört man es auch hin und wieder in Gesprächen mit Freunden "da war ich im grünen Jäger zum Public Viewing" usw.

Aber welches Auto ich damals fuhr, da müsste ich länger nachdenken ;-)


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Mord an Frauke Liebs

23.11.2021 um 22:04
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb:, danke für deine Ausführung.
Wie war es mit den Schon-, und Jagdzeiten damals in NRW geregelt? War da Schonzeit? Und wie ist das, sind die Jäger dann für die gesamte Schonzeit nicht in ihren Revieren unterwegs, z.B. um den Wildbestand zu beobachten?
Die geltenen Jagd- und Schonzeiten, die bis Dezember 2006 galten, kann man hier noch nachlesen:

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=3285&vd_back=N447&sg=1&menu=1

Aber! Auch in den Schonzeiten ist man als Jäger im eigenen Revier natürlich unterwegs. Zumal es ja keine Einheitliche Schonzeit für alles Wild gibt. Der Herbst, als ihre Leiche gefunden wurde ist aber Hochsaison für die Jagd.
Zitat von waldkind7waldkind7 schrieb:Mir will nicht in den Kopf, dass dort von Ende Juni bis Ende Juli/August niemand unterwegs war. Gerade in den ersten Wochen, wäre der Geruch aus dieser Entfernung doch wahrnehmbar gewesen, oder?
Ich hatte es in einem früheren Post erwähnt: Ich persönlich bemerke im Wald sofort den Geruch von Wildschweinen. Das ist aber nicht so, weil ich eine besonders tolle Nase habe, sondern weil der Geruch von mir zugeordnet werden kann und für mich eine Bedeutung hat. Menschen ohne jagdliches Interesse oder Hintergrund bemerken teilweise den Geruch (manche machen eine Bemerkung wie "hier riecht es komisch" oder denken das nur für sich), anderen fällt der Geruch nicht auf... vielleicht weil sie in Gedanken sind oder dem keinerlei Bedeutung beimessen: Manchmal stinkts halt. Der Geruch von Verwesung ist schon sehr speziell, aber zum einen dauert er ja nicht sehr lange an und die Gegend wirkt auf mich wirklich sehr menschenleer. Falls sie dass aber entgegen meinem Eindruck gar nicht ist, kann ich mir auch gut vorstellen, dass Spaziergänger (nicht unwahrscheinlich mit Hund) den Geruch entweder nicht mit Verwesung assozieren und dann eben auch nicht nach der Quelle suchen oder den Geruch sogar kennen, weil vielleicht der Hund schon mal ein "Leckerchen" gefunden hat und sie den Bereich möglichst schnell verlassen, damit sie nicht wieder verwesende Ratte o.Ä. aus den Zahnzwischenräumen ihres Hundes kratzen müssen. Und der Gedanke ist zum Glück ja auch viel naheliegender, als der Gedanke an eine Leiche im Wald.


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Mord an Frauke Liebs

24.11.2021 um 00:53
Soll hier etwa ein Verdacht gegen Isa aufgebaut werden. Nur weil sie sich erst kurz kennen, sie offensichtlich eifersüchtig auf Nils ist und als einzige/letzte Frauke gesehen haben will?

Ich habe sicher schon 50.000 Fussballspiele gesehen, aber keines davon war „lustig“.


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Mord an Frauke Liebs

24.11.2021 um 01:18
Zitat von nutriciusnutricius schrieb:Ich habe sicher schon 50.000 Fussballspiele gesehen, aber keines davon war „lustig“.
Das könnte daran liegen, dass Du

a) nicht Frauke Liebs bist

b) eine ganz bestimmte Beziehung zum Fussball hast, nämlich eine ganze individuell persönliche.


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