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Mord an Frauke Liebs

89.196 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

02.12.2012 um 21:45
Jaa dieser Fall ähnelt dem Frauke Liebs Fall nun wirklich gar nicht.

Ich würd zu gern wissen ob die Ermittler irgendwelche brauchbaren Spuren gefunden haben am Fundort der Leiche, irgendwas in mir sagt mir dass es wirklich einen sehr guten Ansatz gibt aber dem aus Mangel an Beweisen nicht nachgegangen werden kann, zudem muss es ja Gründe geben warum die Polizei nicht alle hinweise an die öffentlichkeit gibt, vielleicht haben sie den Täter wirklich schon lange auf dem Schirm, und können ihn einfach nicht zweifelsfrei überführen.


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Mord an Frauke Liebs

02.12.2012 um 21:46
Ich hab auch nicht behauptet, dass es da Parallelen gibt... ;)

Das Posting bezog sich auf eine Diskussion in diesem Thread, der sich einige Zeit zuvor über etwa 3 Seiten gezogen hat - gesucht (und nicht gefunden) wurde ein Fall, bei dem sich eine Verschwundene später noch telefonisch bei ihrem Freund gemeldet hat. Wenn man sich die Nachbesprechung nicht anschaut, kann man durchaus im Gedächtnis behalten, dass das hier so passiert sein könnte. Wollte die Diskussion jetzt aber auch nicht ins Off-Topic abgleiten lassen, anscheinend war ja auch ein anderer gemeint...


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Mord an Frauke Liebs

09.12.2012 um 17:04
@
soviel ich weiß war es der selbe Verfasser, der als Nickname Instinkt im Thread von Nelli Graf war und hat auch da schon so, naja ich sag das Wort nun nicht , Sachen abgesondert , die echt krank sind! Der ist gesperrt soviel ich weiß und ganz raus hier! Zumindest was sein Nick Instinkt angeht!
Ich denke der tickt nicht ganz richtig! Meine Meinung!


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Mord an Frauke Liebs

09.12.2012 um 17:06
@
soviel ich weiß war es der selbe Verfasser, der als Nickname Instinkt im Thread von Nelli Graf war und hat auch da schon so, naja ich sag das Wort nun nicht , Sachen abgesondert , die echt krank sind! Der ist gesperrt soviel ich weiß und ganz raus hier! Zumindest was sein Nick Instinkt angeht!
Ich denke der tickt nicht ganz richtig! Meine Meinung!


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Mord an Frauke Liebs

10.12.2012 um 01:58
Hallo @all :-)

Ich kannte diesen Fall auch "nur" aus XY und den ungeklärten Morden von RTL2, ihn aber aus den Augen verloren.
Eigentlich hatte ich mich mit 2 anderen Fällen beschäftigt und nur sporadisch andere Threads durchgestöbert.
Letztendlich bin auch ich hier hängen geblieben und habe mir die Mühe gemacht, neben den diversen Veröffentlichungen, einen Großteil dieses Threads durchzulesen. Wirklich jede Seite zu lesen, war nicht möglich, da es oftmals zu "Keilereien" untereinander kam und ich dann erst wieder auf den Seiten eingestiegen bin, auf denen es um den Fall an sich ging.
Trotzdem möchte ich eines sagen: ich finde es große Klasse, daß dieser Strang, der FÜR Frauke Liebs angedacht war, noch immer am Leben ist und kommentiert wird.

Meine ersten Gedanken, die sich auch nach lesen dieser Diskussion gestärkt haben, sind:

- Frauke muss ihren Mörder gekannt haben, zumindest flüchtig

- ich glaube nicht, daß er aus ihrem engsten, vertrauten Umfeld stammt, aber aus der Nähe

- die SMS-/Telefonaktion war Taktik des Täters, davon bin ich überzeugt.

Im Bezug auf die erste SMS bin ich unsicher. Aus den Quellen bzw. Veröffentlichungen geht eine Schreibweise "ohne Punkt und Komma" hervor - für mich persönlich wäre wichtig zu erfahren, ob diese Schreibweise für Frauke typisch war oder sich die SMS am Tag ihres Verschwindens unterschieden hat (evt. durch Zeichensetzung ect). Ich frage deswegen, weil selbst in SMS oder e-mail eine persönliche Note hinterlassen wird - so, wie hier im Forum ebenfalls jeder seine eigene Art und Weise hat, zu schreiben.

- Für mich ist es möglich, daß diese Handy-Taktik zum einen der Verschleierung/Verwirrung dienen sollte, zum anderen Zeit gewinnen sollte und/oder jemanden persönlich treffen sollte (z.B. ihren Ex-Freund, da ja die meisten Kontakte zu ihm gingen). Möglich ist auch, daß der Täter aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis des Freundes kam, daher die Kontaktaufnahme ausgerechnet zu ihm.

Für mich erscheint es wie ein gezieltes Katz-und-Maus-Spiel - also gezielt jeder Schritt bewusst und gezielt durchdacht.

- Ich kann mir vorstellen, daß Frauke neben einer Traumatisierung (weil sie den Täter evt. kannte), wirklich - wie hier bereits erwähnt - dehydriert war oder ihr Medikamente verabreicht wurden. Und ich glaube auch, daß der Täter nie vor hatte, sie wieder in die Freiheit zu entlassen. Der letzte, lange Anruf von ihr, lässt mich darauf schließen, nachdem alle anderen nur der kurzen, knappen Information gedient haben "Ich lebe noch".

Man darf auch nie vergessen, daß die Polizei nie ALLE Informationen herausgibt - das wäre Irrsinn und für den Täter ein Wohlwollen, aber grundsätzlich glaube ich daran, daß dieser Fall gelöst werden könnte und ich hoffe, daß er es auch wird.


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Mord an Frauke Liebs

10.12.2012 um 19:06
@XYu-Ede
ich stimme mit dem meisten überein
wie siehst du das mit dem festhalte ort denn ?


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Mord an Frauke Liebs

10.12.2012 um 19:25
Ah, stimmt, das habe ich vergessen zu schreiben.

Also, ich vermute, daß Niehnheim reine Taktik war und würde den Hauptschauplatz auch in unmittelbarer Nähe zu Paderborn vermuten. Kann auch eines der kleinen Dörfer gewesen sein, aber auf Niehheim tippe ich nicht.
Zum einen - wie hier auch schon geschrieben wurde - um die Polizei auf eine falsche Fährte zu führen.
Der Typ muß sich bewusst gewesen sein, daß es Handyortung damals schon gab (das vermute ich ganz stark). Evt. um Zeit zu gewinnen, den Kreis der Verdächtigen in ein anderes Gebiet zu locken ect.
Oder aber: auch um Frauke selbst zu verwirren, was die Fahrtstrecke anbelangt, sodaß sie keine verdeckten Hinweise auf ihren Aufenthaltsort geben konnte - oder aber die falschen.

Dem ginge aber voraus, er hätte Frauke schon recht früh klar gemacht, daß es kein Spiel ist und ihr z.B. Augen und Hände verbunden, sodaß sie die Orientierung verloren hat. Das ist aber wirklich nur eine reine Mutmaßung, die ich mir vorstellen könnte, da wir ja nicht wissen, ab wann genau Frauke sich bewusst wurde, daß sie in Gefahr war. Klingt etwas abgewegig, aber durchaus vorstellbar und ihr Hinweis, sie befände sich in PB kam ja erst ein paar Tage nach der Entführung.
Mir kommt das wie ein Katz- un Maus-Spiel vor, ganz fürchterlich, vor allem für Frauke.

In beiden Fällen macht es für mich Sinn, daß dann folglich die letzte Ortung des Handys, also nach dem Telefongespräch selbst, noch einmal aus Nieheim kam. Ich habe das irgendwo in einem Bericht gelesen (ich weiß leider nicht mehr welchen, es waren so viele in so kurzer Zeit) und den wikipedia-Beitrag noch einmal quer gelesen. Dort steht ebenfalls drinnen, daß das Handy noch einmal geortet wurde.

Wie auch immer es war: der Plan ist ja leider aufgegangen. Der Täter hat Zeit gewonnen, Spuren verwischt. Evt. hatte er eine Verbindung (Freunde, Bekannte, Kollegen) nach Nieheim und ist so auf den Ort als "Alibi" gekommen?


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Mord an Frauke Liebs

10.12.2012 um 19:44
@XYu-Ede
ein tip ,auf seite eins ist eine zusammenfassung
da steht es auch mit dem letzten kontakt
die quelle ist aus einem video in dem es herr östermann erwähnte .
Zitat von XYu-EdeXYu-Ede schrieb:Hinweis, sie befände sich in PB kam ja erst ein paar Tage nach der Entführung.
ja richtig ,aber schon am nächsten tag wurde der ort nieheim erwähnt und vielleicht wurde daraufhin wiederum einen tag später ,vom täter der bezug zu paderborn vorgenommen und am telefon erwähnt ?

wie würdest du das deuten ?


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Mord an Frauke Liebs

10.12.2012 um 19:56
Ah, siehst Du, dann hatte ich es richtig in Erinnerung. Ich war mir nicht mehr sicher, weil ab einem gewissen Punkt auf diese letzte Ortung kaum mehr eingegangen wurde, sondern vielmehr auf das letzte Gespräch bzw. wer dabei anwesend war. Deswegen habe ich nochmal die Kurzfassung auf wikipedia durchstöbert.

Hmm, das könnte auch möglich sein, abwegig ist es nicht. Oder: er hat nur auf diese Info gewartet und sich dann in sein mehr oder weniger gewohntes Lebensumfeld mit Frauke zurückgezogen - die Stadt oder deren unmittelbare Nähe.
Umgekehrt könnte es genauso der Fall gewesen sein... Das ist gar nicht abwegig.

Alles in allem halte ich diesen Fall für sehr durchdacht und kalkuliert.
Manchmal, wenn ich mir Gedanken darüber mache, fällt es mir schwer zu glauben, daß sich in den Jahren nicht irgendwann einmal irgendjemand auffällig verhalten hat, da ich wirklich von einer Verbindung ausgehe - sei sie auch nur flüchtig oder durch Bekannte gewesen.
Zumal diese Person mit der Zeit des unentdeckt bleiben bestimmt eine gewisse Sicherheit eingestellt hat.


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Mord an Frauke Liebs

10.12.2012 um 22:27
@XYu-Ede

Deinen Beiträgen kann ich nur zustimmen, sie decken sich auch mit meiner Einschätzung dieses Mordfalles. Dennoch wage ich ein paar Anmerkungen bzw. Vermutungen:
1. Frauke dürfte wegen der kurzen Strecke weder getrampt haben oder zwangsweise verschleppt worden sein - dies wäre zu auffällig gewesen, sondern ein Angebot eines flüchtigen Bekannten, sie mitzunehmen, akzeptiert haben. Allerdings macht dies nur dann Sinn, wenn es bereits recht bald nach Verlassen des Lokals erfolgt ist, die letzten 200m bis nach Hause hätte sie bei niemandem mehr einsteigen müssen.
2. Der Täter hatte nie vor, Frauke wieder in Freiheit zu entlassen, da er sonst recht schnell entdeckt worden wäre. Die Anrufe dienten dem Ziel, Suchmassnahmen fürs erste zu unterbinden und Zeit zu gewinnen, nicht zuletzt für einen wiederholten sexuellen Missbrauch Fraukes (es ekelt mich zwar, dies explizit zu erwähnen, aber es dürfte ein starkes Motiv dargestellt haben).
3. Zu den Anrufen: Sie sind ja zu recht später Stunde erfolgt, was für mich bedeutet, dass der Täter aus Sicherheitsgründen den Einbruch der Dunkelheit abgewartet hat, ehe er mit Frauke losfuhr. In diesen Gewerbegebieten ist um diese Zeit kaum ein Mensch, auch dies eine Vorsichtsmassnahme, aber der Täter dürfte sich dort auch ausgekannt haben.
4. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass der Täter Frauke in einer Zweizimmerwohnung in einem Mehrparteienhaus festgehalten hat, da vermute ich eher, dass er über eine eigene oder von ihm ausschliesslich bewohnte Immobilie verfügt; das wäre aber bei einem jüngeren Mann wohl so oft nicht anzutreffen.
5. Ohne dafür ein konkretes Indiz nennen zu können: Ich vermute, dass der Täter im fraglichen Zeitraum Frauke mehr oder weniger nonstop hat bewachen können, was bedeutet, dass er entweder keiner geregelten Arbeit nachging oder im fraglichen Zeitraum Urlaub hatte.
6. Die unvorstellbaren Qualen und Ängste Fraukes entziehen sich jeder Vorstellungskraft; spätestens beim letzten Anruf war ihr wohl bewusst, welches grausame Schicksal ihr bevorstand.


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Mord an Frauke Liebs

10.12.2012 um 22:56
@Ludwig_01 :

Dein Einwurf, der Täter könnte Frauke über einen längeren Zeitraum beobachtet haben, finde ich sehr gut, wenn ich ehrlich bin. Es wäre nämlich nicht nur Gelegenheit gewesen, ihren Tagesablauf und Wochenendverhalten auszukundschaften, sondern auch die Tatsache, daß sie mit Christos eine Wohnung teilt und daher die Anrufe bewusst zu ihm zugelassen wurden.

Über die Mobilität bzw Wohnraum des Täters habe ich mir auch Gedanken gemacht und bin mit Dir einer Meinung: ich glaube nicht an ein Mehrparteienhaus o.ä., ich könnte mir aber durchaus auch einen angemieteten Werkraum oder kleine Werkhalle vorstellen - irgendetwas abgelegenes.
Bei uns in der Gegend ist es gar nicht so ungewöhnlich, daß sich Hobbybastler kleine Hallen oder Werkstatträume anmieten, um z.B. an ihren Autos zu basteln. Wie es sich in und um Paderborn verhält, kann ich nicht sagen, aber ich bin über die Verbindung zu den Handyortungen darauf gekommen.

Allerdings denke ich auch, daß sie sich für eine gewisse Zeit in Sicherheit wähnen konnte - wie lange, weiß ich nicht. Wohl nicht sehr lange - 1 Stunde? 2 Stunden?
Eine Frage konnte mir weder dieser Thread nicht beantworten, noch die Zeitungsartikel: die 1. SMS, die Frauke schrieb - war das ihr üblicher Schreibstil?
Ich kann mir vorstellen, daß diese Information bewusst zurückgehalten wird oder besser: die Antwort auf eine solche Frage. Offiziell ist sie von ihr, aber ich bin diesbezgl. wirklich unsicher, weil ich Frauke als zu gebildet einschätzen würde, als das sie (selbst bei schnell geschriebenen SMS) keine Satzzeichen verwendet.

Ich bin keine Profilerin oder Psychologin, aber ich kann mir vorstellen, daß ein Täter immer einen Bezug zu etwas hat. Ein "Landei" würde evt. in´s Umland fahren - jeder Mensch weiß, in der Umgebung, in der er sich gewöhnlich aufhält, wo sich ruhige oder belebte Plätze befinden.
Mich lässt wirklich der Verdacht nicht los, daß hier seitens des Täters ganz rational geplant und durchdacht wurde.

Ich denke auch, daß Frauke bewusst in irgendeiner Form benebelt wurde, damit sie die Routen nicht erkennt - vielleicht waren ihr auch zusätzlich die Augen verbunden o.ä.

Dein Punkt 6 ist auch der, der mich wohl veranlasst hat, an diesem Fall hängenzubleiben. Dadurch, daß eine ganze Woche von Frauke noch "greifbar" gemacht werden konnte, wenn auch nur durch diese kleinen Anrufe und man automatisch eine Ahnung entwickelt, was in dieser Frau vorgegangen sein muß - das ist einfach nur fürchterlich.
Das ist auch der Punkt, wo ich nicht mehr rational über den möglichen Tatablauf nachdenken kann, sondern sie als Opfer eine Lobby erhält. Bei diesem Typen hatte sie keine.


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Mord an Frauke Liebs

11.12.2012 um 11:20
@Ludwig01

Grundsätzlich finde ich deine Überlegungen sehr gut nachvollziehbar.

Nur wegen des Festhalteorts ist mir noch eine Möglichkeit eingefallen:

Wenn es doch ein jüngerer Täter war, der in der Umgebung von Paderborn entweder noch bei seinen Eltern im Einfamilienhaus (vielleicht auch etwas alleinstehender) wohnte oder aber in deren Abwesenheit Haus sittete, wäre dies durchaus eine Möglichkeit, die auch erklären würde, warum die Entführung nach einer Woche endete: die Eltern (oder andere erwachsene Verwandte, denen das Haus gehörte) kamen aus dem Urlaub zurück und damit waren sowohl sein Versteck als evtl. das Fahrzeug (größerer Wagen oder z.B. Lieferwagen eines Unternehmens) nicht mehr verfügbar.

Ein solcher Täter würde mehrer von den hier immer wieder erwähnten Charakteristika erfüllen:
- jung und evtl. Frauke (von früher?) bekannt
- motorisiert, evtl. mit einem Firmenwagen, der groß genug war, um Frauke zu transportieren und mit dem man z.B. im Industriegebiet nicht auffiel
- ein Haus, wo es nicht auffiel, dass noch eine weitere Person (unfreiwillig) da war - denn er musste weder damit rechnen, dass jemand zu Besuch kam (die eigentlichen Bewohner wusste ja jeder im Urlaub; seine eigenen Freunde wohnen woanders, wenn er nur Haushütet), noch dass Nachbarn etc. die Anwesenheit einer jungen Frau, wenn sie doch aufgefallen wäre, komisch vorgekommen wäre (so nach dem Motto: "schau an, der Nachbarsjunge hat seine FReundin aus XY mitgebracht")
- er kannte sich in der Gegend aus
- er hatte viel Zeit zur Verfügung
- nach einer Woche endete sein Zugriff


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Mord an Frauke Liebs

11.12.2012 um 12:14
@orakel09

Ich danke Dir recht herzlich für Deine Ergänzungen; in etwa so dürfte es sich auch verhalten haben. Ich habe lediglich versucht, in groben Zügen zu skizzieren, über welche logistischen Grundvoraussetzungen der Täter verfügt haben muss, um ein derart scheußliches Verbrechen zu begehen. Und da liegt die Vermutung nahe, seine Eltern könnten einen kleinen Handwerksbetrieb/Kurierdienst etc. besitzen (dann wären auch Klebebänder, Gurte etc. vorhanden - by the way: Sind an Fraukes Leiche Fesselspuren o.ä. festgestellt worden? Wird wahrscheinlich nicht bekannt gegeben worden sein...) und er könnte im fraglichen Zeitraum tatsächlich alleine zu Hause gewesen sein.
Noch eines: Als großem Aktenzeichen XY Fan fällt mir die Parallele zum Mord an Tina Würth auf (Sendung vom 4.12.1987). Hier war der Täter mit seinem Opfer sogar in der Öffentlichkeit unterwegs. Auch wenn die Frage nur hypothetischer Natur und nicht mehr zu beantworten ist: hätte Frauke überhaupt eine theoretische Chance zur Flucht gehabt? Selbst wenn ja, so nehme ich doch an, dass sie glaubte davonzukommen, wenn sie sich den Erwartungen des Täters entsprechend verhielt.


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Mord an Frauke Liebs

11.12.2012 um 18:31
Ja, das denke ich auch, das kann ich mir vorstellen, @ orakel09 .

Richtig, @Ludwig_01 , der Fall mit Tanja Würth war damals ähnlich mysteriös, als sie noch einmal gesehen wurde. Ich muß mir den mal wieder genau in Erinnerung holen, da es schon eine Weile her ist, als ich die alten Folgen mit Ganoven-Ede nochmal angesehen habe. Die Folge schaue ich mir gleich nochmal an, vielleicht findet sich darin ein weiterer Ansatz oder bringt Ideen.

Ich glaube, Frauke hätte maximal eine zufällige Gelegenheit der Flucht haben können, mit viel, viel Glück und wirklich nur durch Zufall.
Aus irgendeinem Grund gehe ich davon aus, daß sie bewusst "benebelt" worden ist und das nicht nur einzig für die Telefonate, sondern um sie oder eine evt. Gegenwehr generell zu "lähmen", wenn man das so ausdrücken kann. Vielleicht auch, um ihre Erinnerung zu trüben, sollte sie doch entkommen.

Da in Paderborn kein Studiengang in Richtung Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin existiert, würde ich den Täterkreis spontan etwas eingrenzen. Außer den obligatorischen K.o.-Tropfen könnten dort auch medizinische Mittel verwendet worden sein (ich tippe sogar darauf) - dafür würde ich aber Grundkenntnisse voraussetzen, die sich im Fall von Frauke in ihrem Arbeitsumfeld finden ließen.


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Mord an Frauke Liebs

12.12.2012 um 10:25
@Ludwig_01

Da Fraukes Leiche komplett skelettiert war
wurden keine wie auch immer gearteten Fessel/Knebel-Spuren sicher gestellt,
jedenfalls ist nichts in die Richtung bekannt.


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Mord an Frauke Liebs

12.12.2012 um 20:30
Ich denke, auch was die Bekleidung betrifft, werden dort viele Spuren durch die lange Liegezeit verwischt worden sein. Sie war bis in den Herbst der Witterung ausgesetzt, wenn auch verborgen unter einem Nadelbaum. Leider.
Ich kann mich an den Sommer noch erinnern, da hat es bei uns zwar wenig geregnet, aber an den Herbst kann ich mich nicht mehr explizit erinnern, da müsste ich nachschauen.


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Mord an Frauke Liebs

14.12.2012 um 00:52
Mir kam ebend nochmal so spontan ein Gedanke, und zwar warum hat sich der Täter nicht die Mühe gemacht Frauke ohne Klamotten abzulegen ? War er eventuell in Eile ? Normalerweise ist es ein unnötiges Risiko gewesen, denn an den Klamotten könnte die Polizei EVENTUELL noch Spuren finden, und wenn die Leiche früher endteckt worden wäre, dann wäre die Wahrscheinlichkeit noch höher gewesen etwas brauchbares zu finden.

Und noch etwas die Aussage "Wir brauchen den Zeugen der Frauke und Täter zusammen gesehen hat" schließt für mich darauf, dass die Polizei sehr wohl einen Hauptverdächten hat / hatte, nur die es ihm aus irgendwelchen Gründen nicht beweisen können, und dass die Polizei mit einem möglichen Zeugen eine Art "Gegenüberstellung" mit dem Täter machen würden, un dihm somit nachweisen können dass er mit Frauke in der Nacht unterwegs war.


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Mord an Frauke Liebs

24.12.2012 um 00:45
hallo, wünsche allen frohe weihnachten.


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Mord an Frauke Liebs

28.12.2012 um 22:51
Ich glaube nicht, dass dieser Mensch ein Gewissen hat und sich irgendwann freiwillig stellen wird. Der muss unglaublich kaltblütig sein. Wer dann noch unmittelbar nach der Verschleppung so mit Finten arbeitet, hat diese Tat lange vorher geplant. Wenn es ein Zufallstäter hier war, warum hat er dann Frauke dazu gedrängt, bei bestimmten Personen noch Lebenszeichen zu geben. Woher wollte er dann wissen, wer alles Frauke vermisst? Die Anrufe werden unter seiner Kontrolle stattgefunden haben. Hier war schon von Machtgefälle die Rede. Dem Täter muss es gefallen haben, sie in seiner Gewalt zu haben. Er hat mit der Situation genüsslich gespielt. Erst das letzte Telefonat muss zum Problem geworden sein. Ich denke, es ist jemand, der schon längere Zeit den Wunsch besessen hat, Frauke zu besitzen. Er hat es ihr gegenüber aber verschwiegen. Daher schöpfte sie auch keinen Verdacht, als sie zu ihm ins Auto stieg. Sie hatte ihn als zurückhaltenden und sympathischen Bekannten im Kopf. Dass sich in diesem Menschen schon das fixierte Monster entwickelt hatte, konnte sie nicht wissen. Er muss sie längere Zeit im Blick gehabt haben, verfolgt haben. Er muss auf sie vor dem Irish Pub gewartet haben. Wäre es nicht dieser Abend gewesen, wäre es eine andere Gelegenheit geworden. Er war im Kopf schon länger vorbereitet. So eine Tat spielt sich bei solchen kranken Menschen schon lange Zeit vorher im Kopf ab. Ich halte das Profil des Täters für äußerst gefährlich und kann nicht glauben, dass die Polizeiarbeit in dem Fall zurückgefahren wurde.


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Mord an Frauke Liebs

30.12.2012 um 21:57
Ich weiß, das hier schon mehrfach auf diesen Link http://www.finanzzeug.de/fall-frauke-liebs-fahndung-in-sackgasse-raum-altenbeken-statt-nieheim-30239/ (Archiv-Version vom 06.12.2012) oder auf einen Link aus dieser "Serie" eingegangen wurde, ich möchte auch noch mal meinen "Senf" dazu geben,als
Zitat von I_believeI_believe schrieb am 30.11.2012:Forenschreiber der Republik
nicht zum Schreibstil, sondern insbesondere auf die näheren Betrachtungen zu den Funkorten ....

Der Verfasser hat Skizzen angefertigt, in denen der jeweilige Handymast eingezeichnet ist. Von diesem Handymast führt eine Gerade mit einem Streubereich von 20° in die Richtung mit passender Winkelangabe aus der der Anruf einging. Irgendwo auf dieser Gerade vermerkt er dann einen Ort als den Ort, wo wohl das Täterfahrzeug beim entsprechenden Anruf stand.

Ich hatte heute etwas Zeit und habe mich mal damit befasst und bin zu folgendem Ergebnis gekommen....
Es gibt lediglich die Angabe einer Richtung vom Funkmast ausgehend, im Falle Nieheim ist dies 180°, also genau die südliche Richtung. Richtig erkannt wurde die Tatsache, dass diese Richtungsangabe zusätzlich noch eine gewisse Streuung aufweisen kann, es könnte also auch ein Signal z.B. in ca. 170° oder ca. 190° gewesen sein.
Das Wichtigste aber, um einen exakten Standort bestimmen zu können, wäre ein gemessener Abstand zum Sendemast, der aber unbekannt ist, weil er nicht gemessen wird.
Genau hier fängt der Verfasser mit Mutmaßungen an, die nur vielleicht der Realität entsprechen, die dann aber im weiterführenden "Dossier" als Logik und Fakt angepriesen werden,
die Lage des Täterfahrzeuges wurde aus dem Winkel abgeleitet,aus dem das Handysignal zum Funkmasten kam

Er schreibt unter anderem...
"In diesem Bereich schaute ich dann nach Orten, wo man sich zu einem Handy-Kontakt als Täter gut zurückziehen kann.."

Da gibt es aber im Beispiel der Nieheim-Ortung einige Orte entlang der Senderichtung beim betrachten der Karte und nicht nur den Ort, den er ausgewählt hat . Bei der Ortung Nieheim war es ca. 1 Uhr nachts, als das Handy im Netz war und die SMS versendet wurde, also definitiv dunkel. An jeder x-beliebigen Stelle entlang der benannten Richtung ( eingezeichnete Gerade) hätte ein Fahrzeug halten können, sogar aus einem fahrenden Fahrzeug hätte man eine SMS absetzen können.
Fazit ist also man kann keinen exakten Standort bestimmen!

Dann die Ortung Sennelager, dazu wird gemutmaßt, das Täterfahrzeug hätte auf einem abgelegenen Parkplatz gestanden, direkt an der Autobahnausfahrt, wo sich einsam ein Gebäude, vermutlich Straßenmeisterei befindet. Diesen Platz mit dem Gebäude der Straßenmeisterei gibt es, allerdings liegt der Parkplatz weder abgelegen noch einsam. Dieser Platz ist voll einsehbar von der B68 als auch von der Autobahnausfahrt. Jeder, der diese Ausfahrt nutzt, leuchtet beim Verlassen der Autobahn direkt auf diesen Platz. Man kann dort nicht hinter das Gebäude fahren und somit würde man jedes Fahrzeug, das dort steht, sehen. Meines Erachtens viel zu auffällig, auch hier gibt es entlang der eingezeichneten Gerade bessere Orte, einsamere Orte......

Hier wird davon gesprochen, der Täter hätte, anhand der gemutmaßten Orte, an denen das Täterfahrzeug gestanden haben soll, eine Vorliebe für Sackgassen. Der Verfasser schreibt...
" Beim Thema Sackgassen gibt es für einen Verbrecher zwei grundsätzliche Positionen. Man kann dazu neigen, eine Sackgasse als unsicheren Problembereich zu verstehen, weil man darin gefangen ist und nicht ausweichen kann. Oder man sieht als Verbrecher eher den Vorteil, dass in einer Sackgasse kein Durchgangsverkehr ist, weniger Leute auftauchen und man quasi den Rücken frei hat. Das sind die beiden grundsätzlichen Positionen und der Täter im Fall Frauke scheint eindeutig ein Fan von Sackgassen zu sein. Alle Orte die ich herausfand, waren im Grunde mehr oder weniger Sackgassen..."
Also ich persönlich kann mich mit diesem Gedanken nicht anfreunden. Ich bin ortskundig und kenne all diese Plätze. Zum Beispiel der Platz an der Hundeschule (Ortung Benhauser Feld), wenn da einer kommt, käme man nicht dort weg, ohne direkt an dem jenigen vorbei zu müssen. Und mit direkt meine ich praktisch Aussenspiegel an Aussenspiegel so eng ist es dort. Meiner Meinung nach wäre das Risiko einer Sackgasse viel zu hoch....

Und zum Schluß möchte ich noch etwas hierzu "senfen", ich zitiere
...Schaut man sich nur die schlampige Leichenablage an, mit der der Täter sich in große Gefahr gebracht hat und reinen Dusel hatte, dass die Leiche erst skelettiert gefunden wurde. Der Täter ist ein Schlamper, ein fauler Sack....
Diese Meinung teile ich nicht, ich sehe keine schlampige Leichenablage. Meiner Meinung nach wurde sie bewußt dort abgelegt, der Täter besitzt genaue Ortskenntnisse, er rechnete nicht damit, das die Leiche dort gefunden wird. Das Risiko, das jemand an die Ablagestelle geht, ist relativ gering . Dort ist kein Wander-oder Naherholungsgebiet, es gibt keinen Parkplatz dort, keinen Standstreifen,der Platz war meiner Meinung nach bewußt ausgewählt. Wir haben es nicht mit einem Schlamper zu tun, sondern mit einem sehr berechnenden, cleveren,kaltblütigen Täter.......


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