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Mord an Frauke Liebs

89.254 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 09:47
Ich glaube schon, dass der Täter mit dem ersten Anruf- der ja nach der Vermisstenanzeige erfolgte- versucht hat, polizeiliche Suchmaßnahmen zu unterbinden.
Das das nicht geklappt hat, stimmt natürlich- ich glaube trotzdem, dass das eine der ursprünglichen Intentionen war. Die Hauptintention wird aber wohl doch eher Frauke und ihr nächstes Umfeld zu quälen.

dieser Florian, der bei yoolity ne Abfuhr von FRauke erhalten hat, ist der auf Herz und Nieren geprüft worden?


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 09:54
@XYFan

Na ja, so eine Mischform ist natürlich auch denkbar.

Was ich mir auch noch vorstellen könnte: Sein Ziel war doch das Verzögern von Ermittlungen. Als er gesehen hat, dass der erste Anruf dafür nicht genügt hat, sah er sich im Zugzwang, weitere Kontakte zu gewähren, in der Hoffnung, dass die zu seinem Ziel führen. Vlt hat er sich gedacht, wenn er jetzt nach dem ersten Anruf den Kontakt abbrechen lässt, wird erst recht ermittelt.

Das würde den Rückschluss zulassen, dass der Täter durch die Ermittlungen sehr verunsichert wurde.
Ein weiterer wäre, dass er die Wirkung der Kontakte völlig falsch eingeschätzt hat, wenn er ernsthaft geglaubt hat, dass solche Anrufe einer vermissten Person dazu beitragen, die Angehörigen zu beruhigen und so zu beeinflussen, dass sie die Polizei nicht mehr für nötig halten.

Es gibt ja das Szenario, dass FL mit einem Arzt aus der Klinik oder einer Person mit ähnlichem Rang/Stellung was zu klären hatte (daher ja diese "halbe" Freiwilligkeit, von der manche in manchen Szenarien ausgehen). So eine Person würde ich aber nicht für so naiv und unempathisch halten, dass sie glaubt, solche Anrufe könnten beruhigen und Ermittlungen verzögern. Da müsste mM nach dann jemand anderes dahinter stecken.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 10:27
Hmm- sie hatte was zu klären?

Was soll das denn gewesen sein?

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie den Täter zumindest flüchtig kannte- aber das da mehr dahinter steckte, so im Sinne von einer Liebschaft- ich weiss nicht. Ich glaube, das wäre in ihrem Freundeskreis bekannt gewesen, wenn sie was mit z.b. einem Lehrer von der Krankenpflegeschule oder einem Arzt am Laufen hatte.

Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Frauke z.B. einen Arzt erpresst hat, also z.B. es seiner zu Frau zu stecken, dass die beiden ein Verhältnis miteinander haben/hatten oder so. Nee, das passt irgendwie nicht zu dem Bild, was ich mir durch den Filmbeitrag und diverse Berichte über Frauke gemacht habe.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 10:29
Ausgehend vom Beruhigungs- bzw. Verzögerungsszenario der Anrufe: Gibt es eine plausible Theorie, warum immer nur Chris angerufen wurde? Warum nicht auch mal direkt die Schwester oder die Eltern?


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 10:44
@hallo-ho
@XYFan
@jesua81
@zweiter
@Malinka
@qwert987
@acer66
and @all

Ich denke, alle hier sind zu dem Schluß gekommen (wie die Polizei eben auch), dass es eine Schnittstelle/Kontakt >>> Täter zu Frauke od. ihrer Familie VOR der Entführung irgendwo geben müsste.

Denn einen völlig Unbekannten (Zufallstäter), wo es überhaupt keinen Kontakt vorher gab, würde ja die Theorie über die SMS/Tele. wegen Spur verwischen, Zeit gewinnen, vorherigen Kontakt verschleiern damit man zu ihm keinen Zusammenhang anstellen kann...und und und..., ad absurdum führen.

Es könnte aber auch gut sein, dass der Erstkontakt im Pub bei der Liveübertragung des Fussballspiels erst war, dass der Täter dachte, durch seinen Pubbesuch könnte man eine Verbindung zu Frauke und ihm herstellen.

Irgendwie werde ich dabei das Gefühl nicht los, dass Frauke den Täter die ganze Zeit in den Glauben ließ, dass Chris noch immer ihr Freund war, mit dem sie eine Beziehung hat (Beispiel: hdgdl). Das würde darauf hindeuten, dass er NICHT so gut über Fraukes privaten aktuellen Umstände so genau Bescheid wusste. Würde auch erklären, warum all die SMS & Tele immer an Chris gerichtet waren. Chris, als von ihm gedachte Hauptperson in Fraukes Leben.

Aber wichtig finde ich dabei, dies würde genau dazu passen zu jesua81 Theorie, dass der Täter wirklich nur im Dunstfeld von Frauke zu finden wäre.
Zitat von XYFanXYFan schrieb:Ich glaube schon, dass der Täter mit dem ersten Anruf- der ja nach der Vermisstenanzeige erfolgte- versucht hat, polizeiliche Suchmaßnahmen zu unterbinden.
Der erste Anruf kann aber genausogut deshalb nur erfolgt sein, weil er erkannte, die erste SMS war ein gewaltiger Fehler von ihm, wenn wirklich irgendwo dort in der Gegend Nieheim/Höxter Gegend ein einsames Versteck war, wo er Frauke gewaltsam festhielt. Schließlich ist es ja ein FAKT, dass er die Standorte wechselte. Darum sage ich, die erste SMS (warum und weshalb diese???) schätze ich besonders wichtig ein. Trug er da wirklich noch den Gedanken in sich, Frauke frei zu lassen?
Oder war es nur, um Frauke falsche Hoffnungen zu machen in der Art etwa "sieh, ich lasse Dich eine SMS an Deinen Freund schreiben, dass du eh später heim kommst?" (so in etwa???).

Stand es eigentich schon damals in der Zeitung, dass ihr Handy im Nieheimgebiet geortet wurde? Wenn ja, würde es doch drauf hindeuten, dass er erkannte, die SMS war ein Fehler. Wenn nein, kann man wohl solche Überlegungen verwerfen.

Ich stimme auch der Meinung zu, kurze Erleichterung hat mit echter Beruhigung gar nichts zu tun.
Ich denke auch, Beruhigung war dem Täter völlig schnuppe, sehe nicht mal die erste SMS als Grund dafür, irgendjemanden beruhigen zu wollen, meiner Meinung nach ist es dem doch völlig egal gewesen, ob der Freund daheim sitzt und vor lauter Sorge um Frauke fast umkommt.
So stell ich mir das halt vor!


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 12:13
@zweiter
Zitat von zweiterzweiter schrieb: weil sie trotzdem nicht erreichbar war und das handy wieder aus war.
aber man hatte zumindest die gewissheit, sie ist nicht tot und nicht verletzt
die sorge aber was mit ihr los ist blieb ja,das ist klar.
Auf nichts anderes wollte auch ich hinaus! :)

Es ging mir mehr um die Klarstellung, dass man nicht wirklich beruhigt sein konnte, sich aber wahrscheinlich weniger verrückte Gedanken durch den Kopf gehen lies nach dem sie sich gemeldet hatte.

Vorerst.


@XYFan
... Anders wäre für mich nicht zu erklären, warum Frauke sich mit dem ja.nein, nein auf die Frage, ob sie festgehalten wird, so schnell verbessert hat....

...Ich glaube, er genoß die Macht über sie, dieses Gott spielen und ihre absolute Abhängigkeit von ihm. Nervenkitzel pur, sie telefonieren zu lassen in dem Wissen, dass schon nach ihr gesucht wird.

Seine Genialität und Intelligenz der Polizei demonstrieren, indem man mit Frauke am hellichten Tag in Paderborn herumkurvt und trotzdem nicht erwischt wird...
Wie wäre es mit ANGST vor Konsequenzen als Grund dafür, dass sie sich verbesserte?

Am helllichten Tag war er mit Frauke laut der Kontakte NUR EIN MAL unterwegs.

Seine Intelligenz und Genialität konnte er der Polizei während der Woche in der Täter Frauke festhielt nicht präsentieren.

Während der Woche wusste man ja noch nicht, ob Frauke zurück kommt oder nicht. Das sie Angerufen hatte und das immer wieder hat für mich mehr mit Blödheit zu tun als mit Intelligenz.

Vor allem am helllichten Tage.

Wenn er so abgebrüht war hätte er die Leiche der Frauke auch auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung verschwinden lassen können.

Und man hätte bis heute nicht gewusst was mit ihr passiert ist.

Das wäre genial.

Aber eine Leiche am Fahrbahnrand im Dickicht abzuladen und danach hoffen, dass keiner sie je findet ist meiner Meinung nach recht dumm.


@jesua81
Zitat von jesua81jesua81 schrieb: Und wenn wir wir jetzt mal hier ins Archiv zurückgehen, war ja schon einmal die Rede von einem Florian, der bei yooliety wenige Tage vor ihrem Verschwinden in aller Öffentlichkeit eine ziemliche Abfuhr von Frauke erhielt
@zweiter
@Adell

Ist das der Busfahrer aus Lübbecke von dem Adell immer gesprochen hat?

@jesua81
Zitat von jesua81jesua81 schrieb:Die Anrufe hörten bis zur nächsten Woche nicht auf, fanden weitestgehend an Orten inmitten von Paderborn statt und nicht an einsamen Feld-Wiesenplätzen.
Sie hat NIE mitten in der Stadt telefoniert, sondern immer von Orten wo es auch einsame Feld-Wiesenplätze gab.

Die Anrufe mussten nicht vom Feld getätigt werden, aber MITTEN in PB wurde kein Anruf je geortet.

@jesua81
Zitat von jesua81jesua81 schrieb: Und wie konnte er wissen, dass sie an diesem Abend Fußball schaute? Ihr kennt das doch alle: Ein kleiner Eintrag in eines dieser sozialen Netzwerke - von Frauke oder ihren Freundinnen - und viele Augen lesen die Nachricht.
Das hätte er nur wissen können, wenn er im Pub gewesen wäre oder eine Nachricht oder einen Anruf bekommen hat in dem Fraukes Anwesenheit erwähnt wurde.

Von einer Freundin oder einem Bekannten. Vielleicht auch von Frauke selbst.

Aber da kämen wir bereits zu der Überprüfung der mobilen Daten.

Ich gehe davon aus, dass derjenige für diesen Abend definitiv ein ALIBI haben sollte.
Von allen Daten die der Polizei vorlagen hätte JEDER in ihrem Handy, der angeschrieben oder angerufen wurde an diesem Abend ein Alibi für den Rest der Nacht haben müssen in der Frauke verschwand.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 12:34
@hallo-ho
Zitat von hallo-hohallo-ho schrieb: Was ich in mehreren Posts versucht habe darzulegen ist: Wenn dies das Ziel gewesen sein sollte, dann wurde es verfehlt. Denn ein 30-Sekunden-Gestammel schafft Erleichterung in der Hinsicht, dass die vermisste Person nicht tot ist, aber das ist auch schon absolut alles.
Mich würde auch interessieren, warum sie Fragen nach dem WER und WO und WARUM nicht beantworten konnte.

Der Täter hätte sie auch dazu bringen können eine völlig erfundene Story zu erzählen.

Das hätte auch niemanden weiter gebracht. Es wäre jedoch definitiv anders behandelt worden.

Frauke hätte sagen können sie ist bei einer Bekannten ( eine weibliche Person in ihrem Beisein hätte weniger Aufmerksamkeit erregt ) und das sie dieses Wegbleiben nun braucht.
Oder sagen können man soll sich keine Sorgen machen und das sie sich regelmäßig melden wird.


@hallo-ho
Zitat von hallo-hohallo-ho schrieb:Ich meine mich zu erinnern, dass @jesua81 auch geschrieben hat, dass trotzdem schnell ermittelt wurde.

Also entweder hat sich der Täter da total verschätzt - oder er hat mit den Anrufen ganz andere Absichten verfolgt.
@Doverex
@nephilimfield
@XYFan
@hallo-ho
@jesua81
@zweiter
@SunnyBeatz
@oceanghost
@Adell
@acer66

Die Medien wurden am Donnerstag eingeschaltet.

Ich denke, dass der Täter nicht mit einer so schnellen Reaktion seitens der Mutter und der Polizei gerechnet hat, sondern vorerst hofften musste, man würde Frauke vielleicht etwas später vermissen als bereits am nächsten Tag.


@Doverex
@XYFan
@XYFan
@hallo-ho
@jesua81
@zweiter
@SunnyBeatz
@oceanghost
@Adell
@acer66


@nephilimfield
Zitat von nephilimfieldnephilimfield schrieb: Ausgehend vom Beruhigungs- bzw. Verzögerungsszenario der Anrufe: Gibt es eine plausible Theorie, warum immer nur Chris angerufen wurde? Warum nicht auch mal direkt die Schwester oder die Eltern?
Der Schlüssel zur Wohnung ist meiner Meinung nach der " Schlüssel " ( hihi... was für ein Wortspiel* ) zu dieser Frage.

Der Täter muss von der Schlüsselsituation gewusst haben. Somit hätte Frauke nie SPONTAN zuhause aufkreuzen können. Denn sie hätte die Tür nicht aufbekommt.

Somit musste Chris zwangsläufig auch zu Hause sein, DAMIT Frauke hinein kommen kann



@Doverex
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Der erste Anruf kann aber genausogut deshalb nur erfolgt sein, weil er erkannte, die erste SMS war ein gewaltiger Fehler von ihm, wenn wirklich irgendwo dort in der Gegend Nieheim/Höxter Gegend ein einsames Versteck war, wo er Frauke gewaltsam festhielt.
Wofür dann überhaupt eine SMS senden? Weil er WAS damit erreichen wollte?
Er wusste doch, dass sie NICHT SPÄTER kommt, sondern gar nicht.

Er wusste, dass dies zwangsläufig dazu führen würde, dass man anfängt sich zu fragen : WO IST FRAUKE ABGEBLIEBEN?

@Doverex
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Stand es eigentich schon damals in der Zeitung, dass ihr Handy im Nieheimgebiet geortet wurde? Wenn ja, würde es doch drauf hindeuten, dass er erkannte, die SMS war ein Fehler. Wenn nein, kann man wohl solche Überlegungen verwerfen.
Ich glaube bis zu den EIGENTLICHEN polizeilichen Ermittlungen hat die Polizei noch nicht geortet und somit auch nicht die Information gehabt, dass die SMS in Nieheim Entrup abgesendet wurde.

Somit hätte es in der Woche ihres Verschwindens noch nicht in den Medien sein können.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 13:02
@Malinka
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Sie hat NIE mitten in der Stadt telefoniert, sondern immer von Orten wo es auch einsame Feld-Wiesenplätze gab.
Man/Frau kann einen auch absichtlich missverstehen. Jedenfalls waren es weitestegehend keine peripheren Orte.

Dein Engagement in allen Ehren hier, Malinka, aber verkomplizierst du nicht manchmal Dinge hier?

Malinka zu meiner rhetorischen Frage, wie Täter wissen konnte, wo Frauke sich am Abend aufhielt und meiner Antwort, dass das in sozialen Netzwerken durch einfache Einträge möglich ist..
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Das hätte er nur wissen können, wenn er im Pub gewesen wäre oder eine Nachricht oder einen Anruf bekommen hat in dem Fraukes Anwesenheit erwähnt wurde.
Es geht um letzteres, also um einen Eintrag in sozialen Medien, den man passiv mitlesen kann, und das ging auch bei ICQ damals. Wie sollte da die Polizei die passiven Mitleser bitte schön überprüfen? Erklär mal...verstehe ich nicht.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 13:05
und man weiss doch auch gar nicht, ob Fraukes Freundin, mit der sie dann im Pub war, irgend jemandem erzählt hat, dass Frauke auch zum spiel ansehen kommt.

Diese Information kann also auch ziemlich direkt von ihrer Freundin weiter gegeben worden sein, an wen auch immer.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 13:11
@jesua81
Zitat von jesua81jesua81 schrieb: ...Es geht um letzteres, also um einen Eintrag in sozialen Medien, den man passiv mitlesen kann, und das ging auch bei ICQ damals. Wie sollte da die Polizei die passiven Mitleser bitte schön überprüfen? Erklär mal...verstehe ich nicht....
@XYFan
Zitat von XYFanXYFan schrieb:...und man weiss doch auch gar nicht, ob Fraukes Freundin, mit der sie dann im Pub war, irgend jemandem erzählt hat, dass Frauke auch zum spiel ansehen kommt.

Diese Information kann also auch ziemlich direkt von ihrer Freundin weiter gegeben worden sein, an wen auch immer....
Richtig
Wenn Frauke ( laut Beträgen ) SPONTAN eine SMS für den Besuch im Pub bekommen hat, würde ich davon ausgehen, dass sie danach nicht mehr im ICQ war. Den diese Funktion hätte sie mit IHREM HANDY nicht nutzen können.

Sprich, wenn sie die SMS gegen ENDE des Essens bekommen hat, ist sie danach sofort zum Pub gefahren worden.




Wäre die SMS recht früh eingegangen hätte ich mir das folgender massen vorgestellt :

Ihre Freundin, die sie angeschrieben hat müsste SOFORT nach der SMS jemanden BEI ICQ oder anderen Medien bescheid gesagt haben, dass Frauke mit dabei ist. Somit hätte die Polizei dies überprüfen können in dem sie die Freundin ausfragt, wem sie bescheid gesagt hatte und wie.

Wäre da nun jemand dabei gewesen, der diese Information an jemand anderen weiter leitete, müsste man auch hier selbiges heraus bekommen können in dem man fragt, wer beim empfangen oder weiterleiten der SMS anwesend war, mit hören konnte oder diese Nachricht sonst wie mit bekommen hat.

Ein Tag an dem Deutschland spielt blieb den Menschen bestimmt auch noch nach zwei drei Monaten in Erinnerung, vor allem, wenn es zu solche einem seltsamen Fall wird.


Wem Frauke bescheid gesagt hat, hätte die Polizei aufgrund der Handy Daten ja wissen müssen.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 13:16
P.S. : es hätte auch jemand aus Mamas Dunstkreis sein können oder aus dem Dunstkreis von Chris.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 13:21
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Das sie Angerufen hatte und das immer wieder hat für mich mehr mit Blödheit zu tun als mit Intelligenz.
Korrekt, das vermute und seh ich auch genauso.
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Aber eine Leiche am Fahrbahnrand im Dickicht abzuladen und danach hoffen, dass keiner sie je findet ist meiner Meinung nach recht dumm.
Aber so schlecht gewählt war die Stelle ja nun auch wieder nicht, weil von niemanden ein Geruch wahr genommen wurde, um da mal nachzuschauen was das wäre. Trotzdem wäre es viel wahrscheinlicher gewesen, wenn er sie vergraben hätte, damit die Leiche heute noch als vermisst gelten würde.

Aber als Resümee Deiner Gedanken denke ich auch, so weit ist es mit seiner Intelligenz sicher auch nicht her, und gar von "Psychopathen-Genie" kann meiner Meinung auch gar keine Rede sein.
Zitat von jesua81jesua81 schrieb:Und wie konnte er wissen, dass sie an diesem Abend Fußball schaute? Ihr kennt das doch alle: Ein kleiner Eintrag in eines dieser sozialen Netzwerke - von Frauke oder ihren Freundinnen - und viele Augen lesen die Nachricht.
Ich glaube, zu der Zeit sind die Handys die direkte Einträge in ein soziales Netz machten, wie es heute ist, noch nicht so möglich gewesen. Das würde also nur dann funktionieren, wenn Frauke wem der daheim vor dem PC sitz eine SMS geschrieben hätte, und der das ins soziale Nezt eingetragen hätte.
Ist also ein bischen umständlicher als heute.
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Das hätte er nur wissen können, wenn er im Pub gewesen wäre oder eine Nachricht oder einen Anruf bekommen hat in dem Fraukes Anwesenheit erwähnt wurde.
Ja, irgendwie deutet viel auf das Pub hin, man kommt immer wieder darauf zurück. Auch bei deiner nächsten Vermutung malinka
Der Schlüssel zur Wohnung ist meiner Meinung nach der " Schlüssel " ( hihi... was für ein Wortspiel* ) zu dieser Frage.

Der Täter muss von der Schlüsselsituation gewusst haben. Somit hätte Frauke nie SPONTAN zuhause aufkreuzen können. Denn sie hätte die Tür nicht aufbekommt.
könnte eine Beobachtung von ihm aus dem Pub gewesen sein, vielleicht stand er (oder ging gerade vorbei) in der Nähe und hörte dort mit, was Frauke mit Chris sprach??? Vielleicht ist die ganz genaue Rekonstruktion dieses Gesprächs und Umfeld im Pub wichtiger, als all die ganzen Telefonate?

Ganz hab ich es zwar noch nicht so kapiert (sorry), WARUM der Schlüssel so wichtig ist, was interessiert es dem Täter, ob Frauke überraschend oder nicht daheim auftauchen würde/kann?
Auch die Möglichkeit, dass Chris sie aus dem Pub abholt, ist ja für ihn gegeben. Oder auch, sie hat aus Versehen seinen Schlüssel eingesteckt, hätte also eh auch noch einen Schlüssel (ihren eigenen) gehabt.

Gut, nur wenn er etwa Chris im Pub zu ihr sagen hörte in etwa "Du, ich hab meinen Schlüssel vergessen, borg mir Deinen..." hätte er diese Info gehabt. Aber er müsste dann auch hören wenn er zu ihr etwa sagte "ich warte daheim auf dich, sperre dir auf", weil sonst kann er ja nicht wissen, ob Chris Frauke nicht doch vom Pub abholt, oder?

Ich bin so ein Mensch, der immer die Freundin abholt, wenn es mir möglich ist, zu jeder Tageszeit, auch wenn es nicht gefährlich wäre/ist. Wenn es ihr lieber ist, abgeholt zu werden macht es mir nie Umstände. In unserer Familie machen das eigentlich alle Männer so mit ihren Frauen/Kindern/näheren Freunden..etc. Ohne damit wem einzuengen. Da raunzt niemand, auch wenn es 3 oder 4 Uhr früh wäre. Darum kam mir da wegen dem Schlüssel gar nichts in den Sinn.

Bleibt ja noch zu erwähnen, woher konnte er wissen (auch wenn er das vom Schlüssel wusste), dass Fraukes Freundin nicht zusammen mit ihr heimgeht, oder völlig einen anderen Heimweg wählen muss? Denn das ist ja die nächste Frage die sich dringend aufdrängt, wenn das mit dem Schlüssel und Deiner Vermutung so stimmt ???

Aus dem Film ist es ja so hervorgegangen, dass es ja spontan war, dass die Freundin noch ein bischen länger bleiben wollte.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 13:48
Das nächste grosse Problem was ich sehe (wenn der Schlüssel eine Schlüsselrolle spielt), ist ja auch, wie kann der Täter wissen, welchen Heimweg Frauke nimmt????

Der Täter hatte doch das selbige Problem, was wir und die Polizei auch haben.
Eben, weil es mehrer Möglichkeiten/Wege gibt, WIE Frauke heimgehen kann.
Wir wissen es bis heute nicht genau, er kann es vorher auch nicht genau gewusst haben, oder?

Dass bedeutet, er kann nicht sein Auto so parken, dass Frauke dort zwingend vorbei geht.

Anders sieht die Sache aus, wenn er sie aus irgend einem Grund zu seinem Auto lockte, muss ja gar nicht mal der Grund sein, dass er sie heimfahren wollte. Vielleicht wollte er ihr aus dem Auto was geben, damit müsste er aber vorher schon mal in Pub mit ihr in Kontakt gewesen sein, denn ich stell mir vor, mit wem völlig Wildfremden geh ich nicht zu seinem Auto mit. Oder anders gedacht, wenn er sie erst draussen nach dem Pub angeredet hat, geht sie sicher auch nicht mit.

Kann was ganz einfaches sein, vielleicht sagte er im Pub (Beispiel) zu ihr, ich hab noch eine Deutschlandfahne im Auto, die schenke ich Dir wenn du magst, und als sie ging, gingen sie nur zu seinem Auto, damit er ihr dort die Deutschlandfahne überreicht? Wer denkt da was schlechtes?

Er brauchte sie vielleicht nur beim Ausgang abpassen und ihr sagen "ah du gehst schon, warte ich hole dir die Fahne, mein Auto steht eh gleich da...." so ähnlich stell ich es mir vor.

Kann natürlich völliger Blödsinn auch sein ;-)


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 13:51
@jesua81
Zitat von jesua81jesua81 schrieb: Man/Frau kann einen auch absichtlich missverstehen. Jedenfalls waren es weitestegehend keine peripheren Orte.

Dein Engagement in allen Ehren hier, Malinka, aber verkomplizierst du nicht manchmal Dinge hier?
Bei allem Respekt Monsieur, aber ob MITTEN in der Stadt, oder außen rum, ob IMMER am HELLLICHTEN Tag, oder nur EIN MAL, ob Felder drum rum WAREN oder NICHT, macht einen großen Unterschied im Bezug auf den Tatverlauf.

Da ist nichts kompliziertes dran.
Ich habe mir einfach die Handy Daten angeschaut und die Positionen der Sendemaste so wie die Sendemast Leistung und habe Möglichkeiten abgewogen. Das ist Arbeit in die ich Energie stecke und nicht um mich zu engagieren, sondern nach Fakten zu arbeiten die mich in meinem Denken weiter bringen.

Wenn es dir zu kompliziert ist, äußere dich dazu. Ich bin für alles offen was mich weiter bringt.
:)


@Doverex
Zitat von DoverexDoverex schrieb:Bleibt ja noch zu erwähnen, woher konnte er wissen (auch wenn er das vom Schlüssel wusste), dass Fraukes Freundin nicht zusammen mit ihr heimgeht, oder völlig einen anderen Heimweg wählen muss? Denn das ist ja die nächste Frage die sich dringend aufdrängt, wenn das mit dem Schlüssel und Deiner Vermutung so stimmt ???
Ich denke auch ständig über die Pub Situation nach und welche Möglichkeiten es gegeben hätte.

Es war Sommer.
Einerseits hätte Frauke draußen sitzen können. Anderer seits auch drinnen.

Wir wissen nur, dass es voll im Pub und das Frauke gut drauf war, aber wir wissen auch, dass sie nicht sonderlich am Spiel interessiert war, sondern überwiegend SMS austauschte mit Freunden und Bekannten.

Das würde für mich auf eine Art Langeweile im Bezug auf die Anwesenden Personen schließen.
Sonst hätte man sich unterhalten. Sie aber war permanent am Handy.

Da hätten genug Leute bescheid gewusst die eventuell das Spiel wo anders schauten, wo Frauke sich an diesem Abend aufhielt. Selbiges hätte von der Polizei überprüft werden können.

Das " Abfangen" von Frauke gestaltet sich für mich deshalb als recht schwierig, weil der Täter eben NICHT wissen konnte, ob Frauke nicht doch mit jemanden unterwegs war auf dem nach hause Weg oder nicht, außer er hatte bereits VOR Frauke abzufangen und hat sich vorbereitet.

Er hätte im Pub und IMMER PASSEND in der Nähe sein müssen und alles beobachten, um alle Aspekte mit zu bekommen wie der leere Akku, die Schlüsselübergabe und die Tatsache das Frauke alleine auf dem nach Hause weg sein würde.

Der Täter hätte auch einfach außerhalb des Pubs warten können und erst nach sehen, ob sie alleine nach hause geht.
Dann wäre er aber entweder vor ihre raus gegangen ( und dann müsst er noch abschätzen können welchen Weg sie geht, oder sie direkt verfolgt haben ) oder er folgte ihr AUS dem Pub, weil er sah, das sie alleine nach hause ging.

Das wäre sicherlich aufgefallen, wenn es eine Frauke bekannte Person gewesen wäre.

Und nach ihrem " Abfangen " hätte es innerhalb dieser 2 Stunden zu allem möglichen kommen können.
Wenn sie direkt in ein Auto stieg und die ganze Zeit dabei gewesen wäre, hätte er sie bereits bis zur SMS aus Nieheim erpresst haben müssen, um die Pin Nummer zu erfahren und die Info zu bekommen wem man dann eine solche SMS schreibt damit ihr Wegbleiben nicht sofort auffällt.

Ich denke der Täter muss gewusst haben, dass Chris auf Frauke wartet.

Würde Frauke alleine wohnen hätte sich eine solche Aktion ja erst ein mal erledigt, weil eben niemand auf sie warten würde.

Er hätte sie auch schon ins Versteck bringen können und dann mit aufgeladenem Handy alleine nach Nieheim fahren und die SMS selbst absenden.

Die zwei Stunden bis zur SMS sind für mich entscheidend. Was auch immer dann passierte, war entscheidend für die Entscheidung eine SMS abzusenden.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:07
@Malinka
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Der Täter muss von der Schlüsselsituation gewusst haben. Somit hätte Frauke nie SPONTAN zuhause aufkreuzen können. Denn sie hätte die Tür nicht aufbekommt.

Somit musste Chris zwangsläufig auch zu Hause sein, DAMIT Frauke hinein kommen kann
Demzufolge war der Täter mit im Pub, hat das ganze aus Distanz beobachtet und wußte genau Bescheid der Chris ist und wußte auch die beiden wohnen zusammen. Als Frau den Pub verlassen hat ist er ihr gefolgt und hat sie abgepasst.
Auch muss der Täter sich in dieser Gegend sehr gut auskennen, man kann also schon sagen der Täter stammt aus Paderborn oder Umgebung.
Und, ja er muss mit Frauke zuvor Kontakt gehabt haben, denn nur so konnte er von der privaten Situation wissen.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:09
@witchdoktor
Zitat von witchdoktorwitchdoktor schrieb:Und, ja er muss mit Frauke zuvor Kontakt gehabt haben, denn nur so konnte er von der privaten Situation wissen.
Das er Chris kannte bedeutet aber, dass er nicht aus dem DUNSTKREIS sondern aus dem näheren Kreis stammen musste.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:13
Naja, ich denke Eifersucht war ein Grund dieser Tat. Überleg mal kein Täter würde sich die Mühe machen wie dieser aber jemand der quasi verschossen war in Frauke und sie deshalb entführt hat um sie zu "besitzen" der macht sowas. In jedem Fall wußte er wer Chris ist, also am ehesten ist es wohl einer der von ihr mal einen Korb bekommen hat bzw. halt eine klare Abfuhr. Was er aber nie akzeptiert hat.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:35
Und er kann Frauke schon länger beobachtet haben und daher gewusst haben, dass sie viel online chattet, viel sms vesendet und eigentlich kein grosser Fussballfan ist. Frauke ging es an dem Abend ja auch mehr um ihre Freundin und nicht so sehr um das Spiel.

Wenn er sie schon länger beobachtet hat, wird er viel über sie gewusst haben- und hier kam halt seine Chance zuzuschlagen.

ICh vermute auch, dass er im Pub war und sowohl die Schlüsselübergabe an Chris gesehen als auch, dass Frauke sich allein auf den Heimweg macht.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:35
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Er hätte sie auch schon ins Versteck bringen können und dann mit aufgeladenem Handy alleine nach Nieheim fahren und die SMS selbst absenden.
Das glaub ich weniger (wahrscheinlich), denn wie Du denke ich auch, so intelligent ist der Type nicht.
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Ich denke der Täter muss gewusst haben, dass Chris auf Frauke wartet.
Ok ja, aber wohl nicht aus einer SMS heraus. Weil so eine Nachricht etwa irgendjemand (freund/freundin von Frauke zu schreiben), "Chris hat Schlüssel vergessen, hab ihn meinen geborgt" finde ich weniger wahrscheinlich, dass man sowas jemanden anderen per SMS mitteilen muss, denn wem interessiert das denn wirklich?

Würde also darauf deuten, dass die Information aus einer Beobachtung vom Täter IM Pub erfolgte.
Er bei der Schlüsselübergabe im Pub in der Nähe stand, mithören konnte was da gesprochen wurde....! Und hier erstmals die Überlegung in ihm reifte, Frauke in seine Gewalt zu bringen?
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Ich denke auch ständig über die Pub Situation nach und welche Möglichkeiten es gegeben hätte.
Ja, der Täter muss einfach vor dem selbigen Problem damals gestanden haben, welches wir heute haben, eben nicht genau zu wissen, welchen Weg wählt nun Frauke aus um nach Hause zu gehen?
Und sein Auto brauchte er ja ebenfalls dazu, dringend in der Nähe zu haben, denn er kann ja Frauke nicht 100erte Meter da mit Gewalt herumschleifen dorthin, wo sein Auto steht.

Das ist ein Problem für den Täter, er kann also eigentlich gar nicht gewusst haben, wo parke ich mein Auto genau, wenn Frauke vorbei geht, dann .....!

Es spricht eher viel dafür, dass er sein Auto ganz in der Nähe des Pubs geparkt hat, so geparkt, wenn er ihr aus dem Auto was geben wollte (eben das ihr so vortäuschte), dass Frauke nicht viel Zeit verliert, es keinen Umweg für sie darstellte, es für Frauke selbst (fast) keine Umstände machte. Der Täter selbst so tut, als würde er ihr nur aus dem Auto was geben um danach ins Pub zurückzukehren? Wenn das Auto weiter weg gewesen wäre, wirst Du vielleicht misstrauisch, denkst schon mal, was will der nun von mir? Wenn es nur ein belangloses Geschenk gewesen wäre (eben als Beispiel eine Deutschlandfahne), was dir irgend ein Gast im Pub versprochen hat, der Dich aber nicht wirklich interessiert (Das würde für mich auf eine Art Langeweile im Bezug auf die Anwesenden Personen schließen), aber aus Höflichkeit, na gut, lass ich mir die Fahne schenken...
vielleicht hat sie beim Verlassen daran gar nicht mehr gedacht, weil es ihr im Grunde völlig unwichtig war?
Aber wir neigen ja dazu, wenn dir wer was schenken will, na das ist ja lieb vom ihm...(zu denken) vielleicht wollte sie wirklich nur freundlich sein...? Sah keinerlei Gefahr für sich?


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:43
Er könnte ihr auch einfach angeboten haben, sie ein Stück oder ganz nach Hause zu begleiten. Dann wäre er nämlich in der feinen Lage gewesen, den Weg mitbestimmen zu können- möglicherweise an seinem Auto vorbei.

Vielleicht ist er aber auch gleich mit dem Wohnmobil in der Nähe geblieben, hat sich quasi auf ne Übernachtung eingerichtet, damit er was trinken kann und dann eben nur noch zu Fuß zurück zum Parkplatz laufen muss. Gibt es in der Nähe des Pubs auf den Parkplätzen dort Möglichkeiten, ein WoMo zu parken, legal über nacht?

Er konnte ja nicht wissen, ob es an diesem Abend klappt und er eine Frau - jetzt mal egal, ob irgendeine Frau oder speziell Frauke- zu fassen kriegt.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:47
@Doverex
malinka schrieb:
Er hätte sie auch schon ins Versteck bringen können und dann mit aufgeladenem Handy alleine nach Nieheim fahren und die SMS selbst absenden.

Das glaub ich weniger (wahrscheinlich), denn wie Du denke ich auch, so intelligent ist der Type nicht.
Ich denke zwei Stunden in der Gegend rum fahren wäre sinnlos. Direkt nach Nieheim fahren wäre, wenn er dort wohnhaft war oder das Verstecke gehabt hätte wäre das Eingehen eines dummen Risikos.

Die beiden müssen irgendwo gewesen sein VOR der SMS. Er wird ja nicht 2 Stunden in Nieheim Entrup auf das absenden der SMS gewartet haben und dann gedacht haben : ... hmm es ist 0:59 jetzt sende ich eine SMS...
Zitat von DoverexDoverex schrieb: ..Ok ja, aber wohl nicht aus einer SMS heraus. Weil so eine Nachricht etwa irgendjemand (freund/freundin von Frauke zu schreiben), "Chris hat Schlüssel vergessen, hab ihn meinen geborgt" finde ich weniger wahrscheinlich, dass man sowas jemanden anderen per SMS mitteilen muss, denn wem interessiert das denn wirklich? ...
Ich denke in dieser Hinsicht schon an eine DIREKTE Information von Frauke persönlich AN DEN Täter.
Es besteht die Möglichkeit, dass er ihre Tasche durchsucht hat und ihm aufgefallen ist, dass sie keinen SCHLÜSSEL hatte.

Oder er wurde von Frauke aufgrund der Gefahren Situation die sich für sie plötzlich ergab darauf hin gewiesen, dass JEMAND auf sie WARTET da sie keinen Schlüssel hat und
man sich deswegen fragen würde warum sie nicht nach hause kommt.

Ich bin für die zweite Variante.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:49
@Malinka

Nimm das nicht persönlich, ich meine nur, dass sich auch andere hier beteiligen dürfen und ihre Versionen preisgeben sollen, ohne dass sie gleich mit teilweise nicht beantwortbaren Detailfragen Deinerseits vorgeführt werden, die so nicht beantwortbar sind. Du stellst darüber hinaus in Deinen Antworten sehr viele andere Fragen, entwickelst dann entlang Deinen Thesen und Gedanken einen neue Richtung, sodass zumindest ich mitunter das Problem habe, man bleibt in der Diskussion im Thread nicht immer am Punkt. Das ist für die Leserlichkeit nicht hilfreich.

@all

Natürlich macht es einen gewissen Unterschied, dass der Täter mit Frauke offenbar von unterschiedlichen Punkten am Rande Paderborns (geht dieser Ausdruck für Dich, malinka?) herumfuhr und sie von unterschiedlichen Punkten telefonierte. Aber um genau zu sein: Welchen Unterschied denn genau?

Für den Täter machte es doch im Hinblick auf die Außenwirkung damals nur einen Unterschied, wenn er von vornherein die Ortung von Fraukes Handy miteinkalkuliert hätte. Dann wäre es von Beginn an sein Plan gewesen, mit dieser ungewöhnlichen Aktion Frauke und Umfeld seine Macht zu demonstrieren. Und dann war es fast egal, von wo aus er sie telefonieren ließ - Hauptsache nicht immer von der gleichen Stelle aus. Dann dürfen wir von einer geplanten Tat ausgehen.

Wenn der Täter die mögliche Ortung von Fraukes Handy nicht von vornherein in Betracht gezogen hätte, dann hätte er in der Tat hoffen können, die SMS sowie die späteren Telefonate bringen erst einmal Ruhe. Aber warum ließ er sie dann wieder und wieder telefonieren? Und was hätte er dann bei einer netzaktiven Fangschaltung gemacht? Dann wäre sein Risiko mit Einloggen von Fraukes Handy in den folgenden Tagen unglaublich hoch gewesen. Ist das vorstellbar? Das erste, was bei den meisten Verschleppungen passiert, ist, dass das Handy des Opfers weggeschmissen und untauglich gemacht wird. Damit will der Täter doch gerade Spuren verhindern.Dies ist hier erst einmal nicht der Fall gewesen.

Und im Zirkelschluss komme ich daher auf den Schluss, dass der Täter Ahnung von Funkfrequenzen gehabt haben muss. Und deswegen glaube ich, er hat die Ortung von Fraukes Handy von vornherein miteinkalkuliert, weshalb er das Handy zwischen der Zeit ihres Verschwindens und der nächtlichen SMS aufgeladen hatte. Dass Fraukes Akku leer war, konnte er nicht einkalkulieren. Und deswegen kam die SMS auch verspätet.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 14:49
@XYFan
Zitat von XYFanXYFan schrieb:Er könnte ihr auch einfach angeboten haben, sie ein Stück oder ganz nach Hause zu begleiten. Dann wäre er nämlich in der feinen Lage gewesen, den Weg mitbestimmen zu können- möglicherweise an seinem Auto vorbei.
Bin in dieser Hinsicht deiner Meinung. Ein Begleiten wäre das unauffälligste gewesen im Gegensatz zu einer Einladung ins Auto oder einem zerren oder zwingen in ein Fahrzeug.


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 15:04
@Malinka

Ja, ich meine den Busfahrer (Florian). Vielleicht ein Typ, der gekränkt genug gewesen sein kann, und aus lauter Verzweiflung versucht hat, Frauke noch eine Woche lang umzustimmen oder so ähnlich, wer weiß?


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Mord an Frauke Liebs

19.10.2013 um 15:10
Zitat von MalinkaMalinka schrieb:Ich bin für die zweite Variante.
@Malinka


Ahso, ich dachte erst, du denkst wegen der Schlüssel, es hat was damit zu tun, wie und warum der Täter auf Frauke seinen Zugriff bekam.

Dabei denkst du, es ist der Grund für die SMS. Hab ich das jetzt richtig verstanden?


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