weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Mordfall Weimar

2.234 Beiträge, Schlüsselwörter: Doppelmord, Weimar, Kailing

Der Mordfall Weimar

24.02.2018 um 23:24
bellady schrieb:Warum hat denn R.W. dann nicht diese Lebensmittel aus dem Kühlschrank in einem Labor untersuchen lassen , wenn er glaubte , er wird vergiftet ?

Somit ist er ja nochmal das Risiko eingegangen,dass Schwiegermutter und Tochter giftige Lebensmittel zu sich nehmen könnten ?
Es hieß immer, sie habe die Tabletten unter sein Essen gemischt. Denke nicht, dass Schwiegermutter und Kinder seinen Teller leergegessen haben :troll:


melden
Anzeige

Der Mordfall Weimar

25.02.2018 um 09:26
emz schrieb:Es hieß immer, sie habe die Tabletten unter sein Essen gemischt. Denke nicht, dass Schwiegermutter und Kinder seinen Teller leergegessen haben :troll:
Da ging es um die Milch aus dem Kühlschrank ,soweit ich weiß. Das wäre ein leichtes gewesen , davon sogar unbemerkt untersuchen zulassen .

Das sagt ja dann aus ,dass für ihn auch Ungekochtes nach diesem metallischen Geruch schmeckte .

Aber alles in allem : Familie Böttcher und die beiden Mädchen bekamen die Strafen , weil in der Familie Weimar zuvor nicht reiner Tisch gemacht wurde , dass dann auf diese Weise weitergären konnte .

Da heißt es doch so schön ,man soll sich nicht verbiegen lassen , doch wenn man sich dagegen wehrt , die Betroffenen davon lösen will , dann lernt man diesen "Dämon" erst richtig kennen.

Das können nur jene beschreiben ,die selbst schon dagegen angekämpft, sich deren Netz verfangen haben , aus dem es selten ein Entkommen gibt .....


melden
Minzi
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

25.02.2018 um 09:57
bellady schrieb:Da ging es um die Milch aus dem Kühlschrank ,soweit ich weiß
Woher hast du das? Wie das Gift zugeführt würde, ist nicht klar.
Um die Milch ging es, als es um den Mageninhalt ging, der nämlich dergestalt war, wie es MW am Anfang ausgesagt hat. Milch, Cornflakes, Kakao.

Reinhard W. hätte Proben von der Bohnensuppe oder was auch immer nehmen müssen, über einen längeren Zeitraum, um die Vergiftung nachweisen zu können.

Von einem Menschen diesen Schlages etwas viel verlangt.


melden

Der Mordfall Weimar

25.02.2018 um 21:00
@bellady

Ich finde es mittlerweile extrem ermüdend, daß Du weder auf das eingehst, was andere User hier schreiben, noch Quellen für deine Behauptungen bringst. Kannst Du nun das belegen, was Du sagst oder nicht ? Wenn nicht, erübrigt sich auch jede weitere Diskussion.


melden

Der Mordfall Weimar

26.02.2018 um 10:25
Ja, Geduld, Geduld, ich werde schon liefern . Es ist halt auch etwas mühsam,in dem Buch zu suchen , da es so klein geschrieben ist.

In dem Buch“ Kindsmord ''von Heide Platen Seite 80 steht geschrieben , Zitat :....sagt die Mutter von MW , sie sei immer noch gut gewesen zu ihm, nachdem er sie geschlagen habe . Monika Weimars Mutter berichtet auch , dass sie noch am Samstag , 2 Tage vor der Tat ,Stunden ,bevor sie in die Klink ging (?),Milch aus einem Topf in der Küche probiert habe . Reinhard Weimar habe wieder einmal behauptet, die Milch sei vergiftet, sie schmecke bitter. Sie habe davon gekostet, die Milch war nicht bitter

Melanie war demnach nicht mit dabei .Wahrscheinlich war mir das noch deshalb in Erinnerung , weil es bei Milch mit dem Mageninhalt der Mädchen zu tun hatte.

Und Seite 88 in diesem Buch wird das dann richtig erklärt , wie sich das zugetragen hatte mit der angeblichen Auswanderung, weil er später in anderen Artikeln behauptete ,sie habe ihm nicht die Wahrheit gesagt.

Zitat : Kevin P. gab zu, seine Freundin in zwei Punkten belogen zu haben. Er hatte Monika Weimar gesagt, er sei bereits geschieden . Er ist auch während der Verhandlungen noch verheiratet. Außerdem hatte er ihr versichert , er habe um eine Verlängerung seines Aufenthaltes in der Bundesrepublik nachgesucht, das werde sicher genehmigt .In Wahrheit hatte er den Antrag zwar gestellt , aber nicht fristgerecht eingereicht .Er wusste bereits , dass das Gesuch abgelehnt werden würde und er in den nächsten Monaten in die USA zurückkehren sollte . Das verschwieg er der Frau und ließ sie im Glauben , er wolle mit der Frau und den Kindern in Bad Hersfeld leben .Ganz sicher mag er sich dieser Beziehung auch nicht gewesen sein. Erst nach den Morden sagte er ihr die Wahrheit .

Kevin P. war von seiner Mutter informiert , dass seine Frau nach ihrer Rückkehr in die USA auch dort ihr Leben wie in D. fortsetzte , da sie eine notorische Fremdgängerin war ,also wollte er die Scheidung und die Kinder , ihm deshalb jedes Mittel recht war , an eine Frau zu kommen , die ihn in die USA begleiten sollte , um an seine Kinder zu kommen , was bei M.W . hier das Problem war , dass sie dazu einen Mann brauchte ,wenn sie weiterhin so arbeiten wollte , denn ihre Mutter konnte sie nach der Scheidung nur noch für den Notfall in die Versorgung der Kinder einbeziehen .

Der von K.P. aufgebaute Zeitdruck machte das ganze zusätzlich zum Fiasko . MW brauchte also auch gar nicht auswandern , wenn er mit der Wohnung in Bad Hersfeld einverstanden war , sie im Glauben lies, seine Verlängerung hier würde genehmigt .

Deswegen auch meine Frage vor einiger Zeit , wo Melanie eingeschult worden wäre .


melden

Der Mordfall Weimar

26.02.2018 um 10:54
bellady schrieb:Da ging es um die Milch aus dem Kühlschrank ,soweit ich weiß. Das wäre ein leichtes gewesen , davon sogar unbemerkt untersuchen zulassen .
Das sagt ja dann aus ,dass für ihn auch Ungekochtes nach diesem metallischen Geruch schmeckte .
Und hier erklärst du, dass das nur in seiner Fantasie so war:
bellady schrieb: Reinhard Weimar habe wieder einmal behauptet, die Milch sei vergiftet, sie schmecke bitter. Sie [Monika Weimars Mutter] habe davon gekostet, die Milch war nicht bitter
Also wieder mal viel Lärm um nichts.


melden

Der Mordfall Weimar

26.02.2018 um 11:57
emz schrieb:Also wieder mal viel Lärm um nichts.
Dann empfehle ich euch , lest doch einfach selbst , dann müsst ihr niemanden kritisieren ,aber genau auf das haben es einige ja abgesehen .

Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar.....


melden

Der Mordfall Weimar

26.02.2018 um 12:03
bellady schrieb:Dann empfehle ich euch , lest doch einfach selbst , dann müsst ihr niemanden kritisieren .
Eben weil wir zuerst gelesen haben, kritisieren wir das, was du schreibst.
Deshalb empfehle ich dir, auch erst zu lesen, und dann zu schreiben.


melden

Der Mordfall Weimar

26.02.2018 um 19:59
bellady schrieb:Deswegen auch meine Frage vor einiger Zeit , wo Melanie eingeschult worden wäre .
@belady

Melanie wäre in Heimboldshausen (das zur Marktgemeinde Philippsthal gehört) eingeschult worden.


melden

Der Mordfall Weimar

27.02.2018 um 12:19
Aggie schrieb:Melanie wäre in Heimboldshausen (das zur Marktgemeinde Philippsthal gehört) eingeschult worden.
Danke ....demnach gab es wohl noch keine neu ausgesuchte Wohnung .


melden

Der Mordfall Weimar

13.04.2018 um 22:15
Habe gerade mal nach diesem alten Fall gesucht.

Kann mich noch gut daran erinnern. Was mich damals schon total schockiert hat. MW/B wurde total verteufelt. Als Ehebrecherin wurde sie behandelt wie eine Hexe. Die Hexen Jagd auf sie war sofort eröffnet.
Sie wurde von den Ermittlern zu wirklich unwürdigen Aktionen gebracht. Z.B. musste sie den Geschlechtsverkehr im Auto mit dem Liebhaber nachstellen. Alles lief so auf die "Ami- Hu...." hinaus.
Wer den guten deutschen Ehemann betrügt - der ermordet auch die Kinder.
Trotz einer seltsam diffusen Beweislage wurde sie verurteilt.
Eine Frau die ihre Kinder so grausam verliert und dann so behandelt wird - da kann man doch auch ihr distanziertes Verhalten verstehen. Ich hatte oft das Gefühl - sie hat sich total der Welt entzogen. Vielleicht hat sie das ganze nur so ertragen.
Ich hatte damals schon Zweifel an ihrer Schuld.
Später kamen dann weitere Erkenntnisse ans Licht - ich kann mich an Faser Gutachten usw. erinnern. Das hat meine Zweifel noch genährt. Ich gehe nicht von einer Schuld der Mutter aus.

Man muss hier auch die ganz andere Zeit in Betracht ziehen. Eine Frau die ihren Mann betrog - das war damals - wenn es bekannt wurde eine riesen Geschichte.


melden
Butzeller
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

13.04.2018 um 22:34
suscat schrieb:.B. musste sie den Geschlechtsverkehr im Auto mit dem Liebhaber nachstellen.
Das haben die Ermittler nicht getan, um sie zu demütigen, sondern um zu prüfen, ob die Beschädigung an der Windschutzscheibe vom Passat so entstanden sein kann, wie sie behauptete. Das Ergebnis war: Nein, könnte es nicht. Eine weitere von unzähligen Lügen.

Fakt ist nun Mal, dass die Zeugen, die die Kinder noch am Morgen gesehen haben und ihre Nachtversion damit widerlegen, absolut glaubhaft sind.
Auch hat ihre eigene Großmutter dies lange bestätigt. Es als sie realisierte, dass sie damit Monika Weimar belastete, rückte sie von dieser, vorher vehement verteidigten, Aussage ab.

Ich kann die "Mordakte Weimar" von Petra Cichos empfehlen. Ein fast unkommentriertes Werk, welches jedem Leser die Möglichkeit bietet, sich ein eigenes Bild zu bilden.


melden
User1282
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 11:08
suscat schrieb:Kann mich noch gut daran erinnern. Was mich damals schon total schockiert hat. MW/B wurde total verteufelt. Als Ehebrecherin wurde sie behandelt wie eine Hexe. Die Hexen Jagd auf sie war sofort eröffnet.
Das von einigen Medienvertretern damalig so agiert wurde, kann man nicht abstreiten. Hat aber für den prozessualen Ausgang keinerlei finale Relevanz. Die Frau ist eine zu recht verurteilte doppelte Mörderin ihrer eigenen Kinder. Denn nach der Wiederaufnahme und dem folgendem Freispruch, herrschte ein völlig anderes gesellschaftliches Klima. Zum Glück zeigten sich die späteren Richter davon völlig unbeeindruckt und verurteilten die "Dame" erneut. Deine Vermutung der liebenden Mutter, wurde allein schon durch die polizeilichen Nachtat-Abhörmaßnahmen widerlegt. Das einzige was sie bei Telefonaten mit Kevin P. unmittelbar nach dem Tod der Kinder interessierte war, wann sie wieder mit ihm kopulieren konnte. Belege für eine verzweifelt trauernde Mutter, die sicher immer wieder nach dem WARUM der Tat durch den Ehemann fragt, finden sich darin nicht. Unstreitig belegt durch die polizeilichen Abhörprotokolle! (Ich kann mich der hier schon mehrfach ausgesprochenen Buchempfehlung nur anschließen.)


melden

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 11:27
User1282 schrieb:Deine Vermutung der liebenden Mutter, wurde allein schon durch die polizeilichen Nachtat-Abhörmaßnahmen widerlegt.
Die moralische Empörung klingt zwischen den Zeilen durch. Und die Bedeutung dieses Umstandes für die Frage, ob man jemanden für die Mörderin hält. Doch der Inhalt der Gespräche sagt bei Lichte besehen über die Täterschaft wenig aus. Also sollte man sich auch das Urteil über den Fall davon nicht trüben lassen.


melden
User1282
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 11:38
Monstra schrieb:Die moralische Empörung klingt zwischen den Zeilen durch. Und die Bedeutung dieses Umstandes für die Frage, ob man jemanden für die Mörderin hält. Doch der Inhalt der Gespräche sagt bei Lichte besehen über die Täterschaft wenig aus. Also sollte man sich auch das Urteil über den Fall davon nicht trüben lassen.
Meine moralische Empörung klingt durch? Hä? Der Post auf den ich mich bezog, sprach von einer Stilisierung zur Hexe. Monika B. ist keine Hexe, sondern schlichtweg eine rechtskräftig veurteilte Kindermörderin. Das Mütter ihre eigenen Kinder töten, darüber bin ich allerdings mehr als moralisch empört. Du nicht?


melden

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 12:11
User1282 schrieb:Das Mütter ihre eigenen Kinder töten, darüber bin ich allerdings mehr als moralisch empört.
Deshalb empörst Du Dich also, wenn sich die Verurteilte sich mit ihrem Liebhaber darüber unterhalten haben soll, wann man demnächst wieder "kopulieren" (die abwertende Wortwahl ist von Dir) könne? Oder warum hast Du gerade diesen Umstand als Beispiel gewählt?

Mal davon abgesehen, dass ich nicht weiß, wie viele der abgehörten Gespräche a) in den Akten und b) im Buch gelandet sind, ist Empörung für eine sachliche Beurteilung dieses Falles wenig geeignet. Empörung hat das erste Urteil geprägt (MW als "Hexe"), Empörung hat das zweite Urteil geprägt (MW als Medien- und Justiz"opfer") und inwieweit das dritte Urteil von alldem geprägt war, vermag ich nicht zu sagen.

Moral ist in den meisten Fällen ein schlechter Ratgeber.


melden
Butzeller
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 12:29
Es geht doch nicht um Moral.
Aber wenn die Mutter Weimar in mehreren Telefonaten mit ihrem Liebhaber wenige Tage nach dem Auffinden der toten Mädchen einzig die Sorge hat, wann sie ihn wiedersehen kann, dann ist das im Kontext zunächst einmal auffällig. Auch seltsam, dass über die Kinder in diesem Zusammenhang kein Wort fiel.
Nur ein kleines Steinchen in dem Gebäude von Auffälligkeiten und Lügen der Monika Böttcher.

In der "Mordakte Weimar" unter 4. September 1986 nachzulesen.


melden

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 12:41
Butzeller schrieb:dann ist das im Kontext zunächst einmal auffällig.
Das mag sein. Das muss aber nicht sein. Mir fehlen die Erfahrungen, worüber sich Menschen gewöhnlicherweise unterhalten, wenn sie gerade zwei Kinder verloren haben. Ich weiß es schlicht nicht, deshalb fehlt mir da jede Selbstgewissheit.

Deshalb frage ich mich, was alles noch an anderen "harten" Indizien dazu kommen muss, dass ich es als Zeichen fehlender emotionaler Betroffenheit oder gar als Hinweis auf eine Täterschaft werten könnte. Wenn ich von der Täterschaft bereits überzeugt bin, dann kann ich das wohl. Oder ist es nicht doch eher der Glaube, wie sich Frau Weimar hätte verhalten müssen, wenn sie unschuldig wäre, der die Überzeugung gefestigt hat?


melden
User1282
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 13:26
Butzeller schrieb:Es geht doch nicht um Moral.
Aber wenn die Mutter Weimar in mehreren Telefonaten mit ihrem Liebhaber wenige Tage nach dem Auffinden der toten Mädchen einzig die Sorge hat, wann sie ihn wiedersehen kann, dann ist das im Kontext zunächst einmal auffällig. Auch seltsam, dass über die Kinder in diesem Zusammenhang kein Wort fiel.
Nur ein kleines Steinchen in dem Gebäude von Auffälligkeiten und Lügen der Monika Böttcher.
Ich danke Dir, genauso wollte ich es auch verstanden wissen. Es tut gut, wenn wenigstens ein paar User sich hier nicht den Fakten und harten Indizien in einer sehr langen Kette verschließen.


melden
Anzeige
User1282
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Der Mordfall Weimar

14.04.2018 um 13:30
Monstra schrieb:Empörung hat das erste Urteil geprägt
Da bin ich aber sehr auf die relevanten Passagen des Urteils gespannt, freue mich also auf Deine Quellenangaben.
Ich hoffe ehrlich für Dich, Du meinst manche Deiner Aussagen nicht ernst.


melden
206 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden