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Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

15.03.2019 um 11:38
MrSpocks schrieb:Blaubeeren schrieb:
Ein vor Gericht verwendbares Geständnis impliziert zbsp eine Rechteverlesung und nachdem diese erfolgt ist, die Option einen RA heranzuziehen. Wie soll das bei einem abgehörten Gespräch der Fall sein können?

MrSpocks schrieb:
Interessant, genau so ähnlich argumentiert doch RA Henning. Schon gut, dass wir da wenigsten auf juristischer Ebene einen Konsens finden konnten.
Ich darf meine Bitte wiederholen:

Wo bitte kann man die Argumentation von RA Henning nachlesen?
Würde mir gerne einen Eindruck vom Originaltext machen.


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 11:45
emz schrieb:Ich darf meine Bitte wiederholen:

Wo bitte kann man die Argumentation von RA Henning nachlesen?
Würde mir gerne einen Eindruck vom Originaltext machen.
Ich bezog meine Aussage nicht darauf, das ich eine Aussage von RA Henning wiedergebe. Sondern auf die Aussage von

Blaubeeren:
Ein vor Gericht verwendbares Geständnis impliziert zbsp eine Rechteverlesung und nachdem diese erfolgt ist, die Option einen RA heranzuziehen. Wie soll das bei einem abgehörten Gespräch der Fall sein können?


Und dann fiel mir ein, dass ich ähnliches bei RA Henning gelesen habe. Müsste doch dort zu finden sein, wenn es nicht gelöscht wurde.


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 11:54
MrSpocks schrieb:Und dann fiel mir ein, dass ich ähnliches bei RA Henning gelesen habe. Müsste doch dort zu finden sein, wenn es nicht gelöscht wurde.
Das hatte ich schon so verstanden.
Was ich suche, das sind eben Ausführungen von RA Henning. Also wo hat sich RA Henning geäußert, ich finde da nichts auf FB und auch nichts auf der Homepage der Kanzlei.


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15.03.2019 um 12:01
emz schrieb:Das hatte ich schon so verstanden.
Was ich suche, das sind eben Ausführungen von RA Henning. Also wo hat sich RA Henning geäußert, ich finde da nichts auf FB und auch nichts auf der Homepage der Kanzlei.
Vielleicht dann gelöscht worden? Keine Ahnung. Aber es ging darum, dass so ein "Geständnis" überhaupt nicht verwertbar sei, weil U.K. nicht belehrt worden ist usw. und ihm nicht die Möglichkeit gegeben wurde zu schweigen.


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15.03.2019 um 12:08
@waderlbeisser
Schade, denn damit bleibt der Eindruck das Manuel S. auf den fahrenden Zug gegen Kulac aufsprang und die Anzeige nach Peggy's Verschwinden erfolgte als immer mehr Fälle bekannt wurden.

Das kann halt leider auch so ausgelegt werden, daß da etwas Kalkül mit ihm Spiel war, denn einerseits lässt man sich vom UK den Mißbrauch erzählen und kommentiert dies noch auf ekelhafte Art und dann zeigt man UK an. Wenn man MS Berechnung unterstellen möchte und er handelt(e) ja taktisch kann auch das ein Schachzug gewesen sein um eine Distanz zum UK vorzutäuschen!
MrSpocks schrieb:Vielleicht dann gelöscht worden? Keine Ahnung. Aber es ging darum, dass so ein "Geständnis" überhaupt nicht verwertbar sei, weil U.K. nicht belehrt worden ist usw. und ihm nicht die Möglichkeit gegeben wurde zu schweigen.
Das wurde von Dir richtig gelesen? Denn das war eine richterlich angeordnete Maßnahme um einen Mord aufzuklären und für solche (Abhör-) Maßnahmen gibts hier doch glatt Gesetze die das erlauben! Und nun?


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 12:27
Nicht nur deshalb sind die Ermittlungen mit der Überführung eines Täters noch lange nicht abgeschlossen. 20 nicht angezeigte Fälle von sexuellem Missbrauch von fünf- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen zwischen 1996 und 2001 haben die Beamten zu Tage gebracht,

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/warum-liess-die-polizei-den-taeter-laufen/357288.html


Doch nachdem vom Bayerischen Innenministerium die zeitweise 75-köpfige Sonderkommission neu besetzt worden war, wurden doch Zweifel daran laut. Vor allem ein Zeuge wurde jetzt interessant: Er wollte den Beschuldigten am 7. Mai genau dort gesehen haben, wo auch Peggy zum letzten Mal auffiel, nur wenige Meter von Peggys Wohnhaus entfernt.
zwischen 1996 und 2001
da fehlt ja glatt 1992/93 und damit Manuel S.

möglicherweise besitzt @waderlbeisser
eine gefälschte Akte?


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15.03.2019 um 12:46
MrSpocks schrieb:Vielleicht dann gelöscht worden? Keine Ahnung. Aber es ging darum, dass so ein "Geständnis" überhaupt nicht verwertbar sei, weil U.K. nicht belehrt worden ist usw. und ihm nicht die Möglichkeit gegeben wurde zu schweigen.
Irgendwas verstehe ich da nicht. Geht es doch jetzt eigentlich gar nicht um UK sondern um den Tatverdächtigen MS. Damit wäre das, was UK seinem Vater erzählt hat auch kein Geständnis, es wäre dann doch jetzt eher wie eine Zeugenaussage zu werten.

UK ist freigesprochen, aber das langt der BI nicht. Sie hätte ihn gerne als :engel: reingewaschen.


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15.03.2019 um 13:00
FadingScreams schrieb:Vor allem ein Zeuge wurde jetzt interessant: Er wollte den Beschuldigten am 7. Mai genau dort gesehen haben, wo auch Peggy zum letzten Mal auffiel, nur wenige Meter von Peggys Wohnhaus entfernt.
Na damit ist die E. S. gemeint, die Mutter! Sie sah ihn ja auf der Bank sitzen und über 60 (?) anderen Befragten fiel er nicht auf.

Aber sei's drum, UK musste von der Schlossklause in die Flurstrasse, da kam er zweifelsfrei dort vorbei, das hat er ja auch nie bestritten.Den Zeugen Hilmar K. traf er unterwegs in der Poststrasse, damit ist nochmals belegt das er diesen Weg lief!

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, UK war mittags im Ortskern unterwegs!


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15.03.2019 um 13:03
margaretha schrieb:Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, UK war mittags im Ortskern unterwegs!
Das ist schon klar. Nur war U.K. zu dem Zeitpunkt als E.S. ihn auf dieser Bank hat sitzen sehen wollen, auf einer anderen Bank gesessen. Was er denke ich auch so erzählt hatte. Hatte er nicht gesagt, er hätte auf der Bank eine Zigarette geraucht?


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 13:04
emz schrieb:Wo bitte kann man die Argumentation von RA Henning nachlesen?
Soweit weit ich weiß, gibt es keinen RA Henning im Fall Ulvi K.. Es gibt aber eine RAin Henning, die von Ulvi K. (bzw. der Betreuerin) mandatiert wurde.

Oder möchte man den wegen Totschlags vorbestraften Ehemann der Rechtsanwältin in den Berufsstand eines Rechtsanwalt erheben?


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 13:12
@MrSpocks

Ja, er will (später ?) auf der Bank gegenüber vom Feuerwehrhäuschen gesessen und geraucht haben. Er hat aber selbst bei dem Interview mit dem Wiener Kriminologen Dr. Thomas Müller seltsamerweise auf der Skizze die Bank am Marteauplatz gezeigt die er auch in en Geständnissen 2002 nannte.

Ich persönlich glaube der Mutter des Manuel S. ihre Sichtung nicht, alleine schon deswegen weil sie doch kaum nach einem Jahr noch Details gewusst haben kann wie die Kleidung des U.K. und das dieser einen Topf o. Schüssel dabei gehabt haben will.
2001 gab sie ja auch an, daß ihr Sohn den UK sah, und seltsamerweise sah der Sohn den Ulvi ohne Topf o. Schüssel.

Das ist eindeutig...
https://www.sueddeutsche.de/bayern/wiederaufnahme-im-fall-peggy-chefermittler-will-tathergangszenario-nicht-gekannt-habe...


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15.03.2019 um 13:13
Zum Team der Kanzlei gehört noch der Hund Emma. Bitte nicht unterschlagen :), er wird auf der homepage ausdrücklich als teamitglied benannt!

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Lichtenberg schrieb:Oder möchte man den wegen Totschlags vorbestraften Ehemann der Rechtsanwältin in den Berufsstand eines Rechtsanwalt erheben?
nein.


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 13:16
emz schrieb:Damit wäre das, was UK seinem Vater erzählt hat auch kein Geständnis, es wäre dann doch jetzt eher wie eine Zeugenaussage zu werten.
ja klar, das ist ein Indiz , dass der MS in irgendeiner Form tatbeteilgt war.

Der Vater Kulac will den MS allerdings gar nicht gekannt haben.
warum der in dem GEspräch auf den MS kommt, mit dem sein Sohn doch gar keinen Kontakt hatte, erschließt sich mir nicht.
na egal.
MS hat die Verbringung der toten Peggy gestanden.
die forensischen Spuren widersprechen seinem GEständnis nicht, im Gegenteil.


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 13:18
emz schrieb:Irgendwas verstehe ich da nicht. Geht es doch jetzt eigentlich gar nicht um UK sondern um den Tatverdächtigen MS. Damit wäre das, was UK seinem Vater erzählt hat auch kein Geständnis, es wäre dann doch jetzt eher wie eine Zeugenaussage zu werten.
Ja sicher wäre es lediglich eine Art Zeugenaussage, soweit es um das Ermittlungsverfahren gegen MS geht. Ich dachte, das wäre längst klargeworden, da ja UK freigesprochen ist.

Das Wort "Geständnis" in Bezug auf UK und in Bezug auf das Band ist daher äußerst irreführend. Es ist eben gerade kein prozessuales "Geständnis" des UK und kann nicht dessen Wirkungen haben, da es nun mal keinen Prozess und auch kein Ermittlungsverfahren gegen UK gibt.


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 13:22
Frau.N.Zimmer schrieb:Ein Glück, dass da nicht noch mehr passiert ist.
Nun ja, für meine Begriffe ist da schon viel zu viel passiert.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es tatsächlich noch mehr ist, als hier manche vermuten oder glauben wollen. Man sollte da nicht zu eindimensional denken. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.
emz schrieb:Hundeliebhaber? Du sprichst in Rätseln.
Wer sich mit dem Fall ernsthaft beschäftigt, kann solche Rätsel leicht lösen.
Für die anderen ist es ohnehin nicht relevant.
Lichtenberg schrieb:Soweit weit ich weiß, gibt es keinen RA Henning im Fall Ulvi K.
Das geht mir auch so, wobei es ja hier offiziell um das Tötungsdelikt zum Nachteil der Peggy K. geht, faktisch ist eine Mehrheit seit Jahren mehr mit dem Fall der Gudrun R. beschäftigt. Ich kann ja verstehen, dass diese Person zu erhöhtem Blutdruck führen kann, aber die Fallrelevanz ist seit dem Freispruch im Jahre 2014 meines Erachtens extrem gesunken. Für mich sind das alles Nebenschauplätze, die vom eigentlichen Geschehen ablenken. Dies nutzt natürlich auch der Beschuldigte (da kommen manche auch ins Schleudern, wer das ist) in seiner Vernebelungstaktik.

Zusammengefasst ist die Lage ja wohl so, dass die Ermittlungsbehörden von Mord ausgehen, das Gericht zumindest von der Verbringung und die Verteidigung davon, dass der Beschuldigte überhaupt nichts damit zu tun hat.

Die Nebenschauplätze sind insofern aktuell interessant, wie es mit den Ermittlungen gegen die Ermittler ausgehen wird.
Dass der ein oder andere Boulevardjournalist über das Ziel hinausschießt, dürfte dem aufmerksamen Leser schon lange bekannt sein, es ist ja relativ klar, dass da einige gewissen Glaubensrichtungen unterliegen. Für mich fehlt da oft der professionelle Abstand.
Schwarzweißmalerei hilft nicht bei der Aufklärung.
lawine schrieb:Zum Team der Kanzlei gehört noch der Hund Emma. Bitte nicht unterschlagen
Ich finde, man sollte keinen Mitarbeiter unterschlagen. Die Unscheinbarsten können die Wichtigsten sein, das gilt natürlich auch für den Fall, wo man ja lange Zeit zumindest hier im Forum den Beschuldigten gar nicht auf dem Schirm hatte.
Das muss aber noch nicht das Ende vom Lied sein.


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 13:26
Alex9247 schrieb (Beitrag gelöscht):Trotzdem kann mir keiner der Vertreter dieser Ansicht erklären woher UK seine Infos hatte, wenn er nicht dabei war.
Und weiter muss man ja fragen, wer als Alleintäter warum so dumm gewesen wäre, UK in allen Einzelheiten darüber zu informieren, wie er Peggy umgebracht hat.


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Peggy Knobloch

15.03.2019 um 13:35
Lichtenberg schrieb:Soweit weit ich weiß, gibt es keinen RA Henning im Fall Ulvi K.. Es gibt aber eine RAin Henning, die von Ulvi K. (bzw. der Betreuerin) mandatiert wurde.

Oder möchte man den wegen Totschlags vorbestraften Ehemann der Rechtsanwältin in den Berufsstand eines Rechtsanwalt erheben?
In der Tat, das "in" fehlte. Und es scheint tatsächlich so zu sein, dass sich Hanna Henning, ihres Zeichens Rechtanwältin, eher nicht allzu ausführlich zu dem Fall äußert, sondern ihr Ehegatte, Bürovorsteher und Betreiber einer Pension für Monteure, hier das große Wort führt. Das hat schon ein G'schmäckle, wenn so jemand auf 12 Jahre Knasterfahrung zurückblicken kann.


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15.03.2019 um 13:36
Alex9247 schrieb (Beitrag gelöscht):Trotzdem kann mir keiner der Vertreter dieser Ansicht erklären woher UK seine Infos hatte, wenn er nicht dabei war.
Editierzeit abgelaufen, daher hier die Fortsetzung:

Es gibt die These, dass UK seine Infos aus der Tathergangshypothese gehabt habe. Wenn man sich aber dieses magere, aus wenigen dürren Sätzen bestehende Teil ansieht, welches unter der Tathergangshypothese verstanden wird, kann man kaum glauben, woher UK dann die vielen farbigen Einzelheiten, Details, was passiert, wenn jemand erstickt wird etc., gehabt haben soll. Aber das wurde ja hier schon oft thematisiert.


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