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Wo ist Katrin Konert?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

07.03.2019 um 22:42
Blobbplopp schrieb:Stimmt. Sollte eigentlich schon erfolgt sein. Sorry deswegen.
Naja, sicher weiß ich es ja auch nicht. Ich HOFFE, dass die Ermittler diese Möglichkeit nicht übersehen haben.


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Wo ist Katrin Konert?

07.03.2019 um 22:46
https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2413031-katrin-konert-4

Der Online Beitrag der LZ, der über die neuerliche Zeugenaussage, dass Katrin K. doch getrampt sei, berichtet.


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07.03.2019 um 23:08
Danke für den Link, hierbei handelt es sich nämlich um die tatsächliche Pressemitteilung der Polizeiinspektion Lüneburg vom 07.03.19. Gleicher Wortlaut:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/4211563

Es ist immer ratsam die original Pressemitteilung zu lesen, da die Journalisten gerne mal Sätze umformulieren und damit hauchdünn neben der Wahrheit liegen, oder eigene Vermutungen mit einstreuen.


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Wo ist Katrin Konert?

08.03.2019 um 02:34
Wer auch immer es war, er/sie hatte unfassbares Glück, dass es so viele Personen gibt, die zwischen 19:00Uhr und 21:00Uhr in unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle waren, Kontakt zu Katrin hatten und sich zudem mit Widersprüchen und Lügen verdächtig machen. Eine (warum auch immer) getätigte Falschaussage ist nun widerlegt und es verschiebt sich der mögliche Tatzeitpunkt und die ganzen zeitlichen Ungereimtheiten könnten sich auflösen.

Was sind die neuen Informationen der Pressemitteilung/NDR-Bericht?:
„Aufgrund der Aussage eines bislang unbekannten Zeugen, den die Ermittler im Rahmen der Anwohnerbefragungen vor einigen Wochen ausfindig machten, konnten insbesondere nochmals zeitliche Abläufe zum Tramperverhalten von Katrin Konert konkretisiert werden.“ [1] Pressemitteilung

„Der Zeuge sagt aus, dass er Katrin später gesehen haben will, als bisher bekannt. Die Ermittler sind sich nach der Zeugenaussage jetzt auch sicher, dass sie an einer Bushaltestelle zu jemandem ins Auto gestiegen ist. Bisher nur eine von mehreren Möglichkeiten, wo sie wahrscheinlich ihren Mörder getroffen hat.[2] NDR-Video

„Der zeitliche Ablauf könne dadurch wesentlich eingeengt werden, sagte Polizeisprecher Kai Richter dem NDR. Zeugenaussagen, die noch im Raum standen, seien nun widerlegt. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit" könne man daher sagen, dass Katrin Konert in ein Auto gestiegen ist, so der Polizeisprecher. „[3] NDR-Text


Bei mir wirft das nur noch mehr Fragen auf:
1. Warum meldet sich ein „bisher unbekannter“ Zeuge erst 18 Jahre später, wenn unaufhörlich in Funk und Fernsehen nach Zeugen gesucht wird. Da der Anwohner offenbar aus Bergen kommt, muss er ständig an den Plakaten vorbeigefahren sein.
„Was er damals gesehen habe, sei ihm bis dahin nicht wichtig vorgekommen, sagte der Zeuge nach Polizeiangaben.“ [3]
Das ist gelogen! Entweder wollte er sich damals nicht in den Fokus rücken und hatte kein Alibi, oder seine Zeugenaussage ist falsch. Da die Polizei diese für sehr glaubwürdig hält, muss es einen anderen Grund geben.
These: Der Zeuge ist einer der "ehemals" Verdächtigen.
Dies soll jedoch aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekanntgegeben werden, oder weil der Zeuge in der Öffentlichkeit nicht als Lügner enttarnt werden möchte. Schließlich hat er durch seine Falschaussage jahrelang die Ermittlungen torpediert.

2. Welche Zeugenaussagen sollen widerlegt sein? Neue Erkenntnis: Katrin Konert wurde nach 19:30Uhr gesehen und ist mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ in ein Auto gestiegen. Mir sind keine Zeugenaussagen bekannt, die im Widerspruch dazu stehen. Abgesehen von der ehemaligen Thelemitin, die Katrin gegen 21:00Uhr bei einer Feier im Thelema-Haus gesehen haben will.
Aber ist tatsächlich diese Aussage gemeint?
Theorie: Martin hat Katrin an dem Tag nicht gesehen. Nachdem sich in Windeseile in dem Kaff herumgesprochen hatte, dass Katrin vermisst wird und vermutlich gegen 19:00Uhr (Aussage Joachim) an der Bushaltestelle gegenüber seiner Schwestern trampen wollte, wurde ihm klar, dass er Katrin ganz knapp verpasst haben muss. Um sich wichtig zu machen, erzählte er in seinem jugendlichen Leichtsinn seiner Freundin, er habe Katrin gesehen. Das „Unheil“ nahm seinen Lauf. Die Geschichte verselbständigte sich und er wurde von mehren Personen aufgefordert eine Zeugenaussage zu machen. Da er aus der Nummer nicht mehr raus kam, wurde er bei Katrins Eltern vorstellig. Besser als bei der Polizei - dachte er. In anschließenden Vernehmungen/Befragungen verstrickte er sich in Widersprüche und konnte keine plausible Erklärung liefern, warum er Katrin nicht mitgenommen mitgenommen hat und wie er sie um 19:00Uhr gesehen haben will, wenn er erst nach 20:15Uhr bei seiner Freundin eintraf.

Ich könnte mir vorstellen, dass Martins damalige Aussage mit den neuen „Erkenntnissen“ nicht deckungsgleich ist. Das würde dann auch diesen Satz erklären: „Der Täter dürfte sie mit seinem Kfz im Bereich Neue Straße/Bushaltestelle in Bergen (Dumme) aufgenommen und freiwillig mitgenommen haben. Dabei dürfte "Katrin" nicht zwischen einem Bekannten und einem völlig Fremden unterschieden haben. Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.“[1]

3. Was hat der „neue“ Zeuge überhaupt gesehen, dass man daraus schließen kann, dass Katrin „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ in ein Auto gestiegen ist? Wenn er nicht gesehen hat, wie sie eingestiegen ist, kann auch keiner wissen, ob sie danach nicht doch noch zu jemandem gegangen ist. Sie hätte jederzeit zu Sven gehen können, der in unmittelbarer Nähe wohnte und der entgegen seiner Aussage, offenbar nicht bei seinen Freunden war. Wenn aber der Zeuge glaubhaft versichern kann, dass Katrin in ein Auto gestiegen ist, dann muss er sehr nah dran gewesen sein. Warum weiß die Polizei dann nicht, ob sie in ein Taxi gestiegen ist?

4. Ist der Zeuge etwa ein Mitwisser, der den „ersten?“ Ablageort in Jiggel und die Umstände des Verschwindens kennt, aber keine Beweise erbringen kann? Will die OFA ein Geständnis des als nervenstark erwiesenen Täters, bevor die Anklage erhoben wird und er für immer schweigt? Dann stünde Aussage gegen Aussage und trotz aller Indizien könnte man ihn nicht Verurteilen, wie im Fall Peggy?



[1] Pressemitteilung der Polizeiinspektion Lüneburg (07.03.19), URL: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/4211563

[2] NDR-Text (07.03.19), URL: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Katrin-Konert-verschwand-wohl-beim-Trampen,konert...

[3] NDR-Video (07.03.19), URL: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Katrin-Konert-verschwand-wohl-beim-Trampen,konert...


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08.03.2019 um 03:10
Menedemos schrieb:Ehrlich gesagt, frage ich mich, was der Zeuge da genau ausgesagt hat. Mit ihr gesprochen wird er wohl nicht haben, sonst wäre ihm sein Wissen wohl schon früher irgendwie relevant vorgekommen. Er wird sie also nur gesehen haben. Und zwar, dass sie an der Bushaltestelle stand, also nicht nur an ihrer vorüberging. Hat er auch gesehen, dass Katrin Zeichen gab, als Anhalterin mitgenommen werden zu wollen? Klingt ein bisschen so, oder?
Ja, so kommt es mir auch vor.

Ansonsten schliesse ich mich den Gedanken von @eimedak an.


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08.03.2019 um 04:06
eimedak schrieb:ter dürfte sie mit seinem Kfz im Bereich Neue Straße/Bushaltestelle in Bergen (Dumme) aufgenommen und freiwillig mitgenommen haben. Dabei dürfte "Katrin" nicht zwischen einem Bekannten und einem völlig Fremden unterschieden haben. Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.“[1]
Und genau das wage ich zu bezweifeln. Erst schlägt sie eine Mitfahrgelegenheit aus weil die Person ihr zu schnell fährt und dann steigt sie irgendwo ein wo sie überhaupt nichts über die Fahreigenschaften und die Person weiß. Sorry aber für mich macht das keinen Sinn.


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08.03.2019 um 05:21
Cyenita schrieb:Und genau das wage ich zu bezweifeln. Erst schlägt sie eine Mitfahrgelegenheit aus weil die Person ihr zu schnell fährt und dann steigt sie irgendwo ein wo sie überhaupt nichts über die Fahreigenschaften und die Person weiß. Sorry aber für mich macht das keinen Sinn.
Warum nicht? Ich würd da nicht so viel auf das Fahreigenschaften blabla geben.
Vielleicht hatte sie gerade kein Bock auf das Gehabe und ne Anmache von Typ A oder B und kannte das schon.
Einen wesentlich älteren Freund hatte sie ja, dem sie kurz zuvor im Streit die Stirn geboten hatte.
Ich denke nicht, dass sie da so ängstlich(zimperlich) war.
Wenn sie öfters getrampt ist, war ihr auch bewußt, dass sie als Frau eh nicht lange warten mußte, bis jemand anhält.


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08.03.2019 um 05:36
Melonenchili schrieb:Mir kam damals in den Sinn, dass es ja auch 'private' Taxis gibt, die nicht sofort als Taxi erkannt werden. Ich weiß gerade nicht, wie man das konkret nennt.
Es gibt in Deutschland den herkömmlichen Taxiverkehr ( Wagen sind in der Regel durch einheitliche Farbgebung und auf jeden Fall durch das Taxi - Schild auf dem Dach erkennbar) und daneben noch den sogenannten Mietwagenverkehr.

Der Gesetzgeber hat aber die Rechte der Mietwagenbetreiber erheblich eingeschränkt. Der Vertrag zur Beförderung muss zwingend am Betriebssitz des Betreibers geschlossen werden. ( In der Regel durch telefonischen Auftrag, oder persönliches Vorsprechen, beispielsweise in einer öffentlich zugänglichen Funkzentrale des Betreibers.). Der Betreiber nimmt den Auftrag entgegen, führt ihn aus. Nach dem Absetzen des Fahrgastes, kann der Fahrer in der Zentrale nachfragen ob ein Anschlussauftrag im Betriebssitz eingegangen ist und diesen anfahren. Ist das nicht der Fall, ist er gesetzlich verpflichtet zum Betriebssitz zurückzukehren.


Mietwagen dürfen sich auf Leerfahrten nicht von potentiellen Kunden "heranwinken" lassen und quasi einen Beförderungsvertrag auf freier Strecke schließen.

Ebenfalls dürfen sie nicht auf freier Strecke, aus eigener Initiative "potentiell erkannten Kunden" eine Beförderung anbieten.


Es ist ihnen auch nicht gestattet, in der Nähe von größeren Veranstaltungen oder zentralen Ortslagen auf Kunden zu warten.
Mikado schrieb:Es wird in dem neu verlinkten Bericht aber nicht gessgt, wie sich der Zeuge gemeldet hat, also ob im direkten Kontakt oder über das BKMS-System.
Ich meine dem eingestellten Text von @seli (Pressemitteilung der Polizei) entnehmen zu können, dass der Zeuge im Rahmen der durchgeführten Anwohnerbefragung, also im direkten Kontakt mit den Beamten, gefunden wurde.

Zitat aus dem eingestellten Text von @seli
seli schrieb:Aufgrund der Aussage eines bislang unbekannten Zeugen, den die Ermittler im Rahmen der Anwohnerbefragungen vor einigen Wochen ausfindig machten, konnten insbesondere nochmals zeitliche Abläufe zum Tramperverhalten von Katrin Konert konkretisiert werden.


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08.03.2019 um 07:00
eimedak schrieb:These: Der Zeuge ist einer der "ehemals" Verdächtigen.
Das widerspräche aber der Aussage im zitierten Presseportal, dass es sich um einen bislang unbekannten Zeugen handele.
eimedak schrieb:Welche Zeugenaussagen sollen widerlegt sein?
eimedak schrieb:Was hat der „neue“ Zeuge überhaupt gesehen, dass man daraus schließen kann, dass Katrin „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ in ein Auto gestiegen ist?
Mitunter hat der neue Zeuge konkret gesehen, dass sie in das Auto gestiegen ist oder gerade dabei war einzusteigen. Wenn es sich dabei auch noch um das (damalige) Auto eines bisher bekannten Zeugen handelte, wäre dessen Aussage bezüglich der Mitnahme damit widerlegt.
Möglicherweise möchte die Polizei das aber nicht so genau wiedergeben bis aus der hohen Wahrscheinlichkeit eine beweisbare Tatsache wird.


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08.03.2019 um 07:18
EDGARallanPOE schrieb:Mietwagen dürfen sich auf Leerfahrten nicht von potentiellen Kunden "heranwinken" lassen und quasi einen Beförderungsvertrag auf freier Strecke
Danke für deine Ausführung. Dennoch könnte es möglich sein. Offensichtlich hatte der Fahrer ja auch andere Absichten und hält sich deswegen nicht an die Gesetzesvorgaben. Oder sie kennt den Fahrer und ist vielleicht schon mal mitgefahren.


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08.03.2019 um 09:01
eimedak schrieb:Warum meldet sich ein „bisher unbekannter“ Zeuge erst 18 Jahre später, wenn unaufhörlich in Funk und Fernsehen nach Zeugen gesucht wird.
Habe ich oben mal eine Erklärung angeboten: Der Zeuge dachte wohl, zahlreiche Leute außer ihm hätten Katrinan der Haltestelle stehen sehen. Durch das Podcast erfuhr er, dass er neben Martin der Einzige war und dass Martins Aussage zudem angezweifelt wird.
eimedak schrieb:Theorie: Martin hat Katrin an dem Tag nicht gesehen.
Doch, hat er. Die (weitgehende) Korrektheit von Martins Aussage wird durch den neuen Zeugen ja sogar bestätigt. Martin konnte von niemandem gehört haben, dass Katrin an der Bushaltestelle stand, da sie eben niemand dort gesehen hat - außer ihm selbst und dem bislang unbekannten Zeugen.
eimedak schrieb:Wenn er nicht gesehen hat, wie sie eingestiegen ist, kann auch keiner wissen, ob sie danach nicht doch noch zu jemandem gegangen ist.
Das stimmt. Ausschließen kann man diese Möglichkeit wahrscheinlich weiterhin nicht. Aber wenn der Zeuge gesagt hat, dass Katrin aktiv den Winkerdaumen rausgestreckt hat, dann wird es zumindest wahrscheinlicher, dass sie auch per Anhalter gefahren ist.


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08.03.2019 um 09:26
EinElch schrieb:Abgesehen von der Info, dass es offenbar einen weiteren Augenzeugen(!) gab, wohl wenig Neues, oder?
Immerhin wird die so vielfach angezweifelte Zeugenaussage der nicht ortskundigen Frau bestätigt. Das halte ich für NEU!
Mikado schrieb:Es wird in dem neu verlinkten Bericht aber nicht gessgt, wie sich der Zeuge gemeldet hat, also ob im direkten Kontakt oder über das BKMS-System.
Es wird immer gesagt und geschrieben, dsss sich der neue Zeuge bei Anwohnerbefragungen herauskristallisierte.

Ich hoffe, es melden sich weitere, neue Zeugen, die selber Auffälligkeiten auf der Strecke erlebt oder gesehen haben!


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08.03.2019 um 09:58
Stauder schrieb:Mitunter hat der neue Zeuge konkret gesehen, dass sie in das Auto gestiegen ist oder gerade dabei war einzusteigen. Wenn es sich dabei auch noch um das (damalige) Auto eines bisher bekannten Zeugen handelte, wäre dessen Aussage bezüglich der Mitnahme damit widerlegt.Möglicherweise möchte die Polizei das aber nicht so genau wiedergeben bis aus der hohen Wahrscheinlichkeit eine beweisbare Tatsache wird.
Also wenn die Aussage eines bisher bekannten Zeugen widerlegt ist (wider = contra) wäre Katrin diesem zugestiegen. Da ja kein Zeuge angibt Katrin wäre bei ihm zugestiegen. Dieser Zeuge bekäme mit grösster Wahrscheinlichkeit der Tage auch besuch von der Polizei.


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08.03.2019 um 10:05
Hier kommen ein paar Anmerkungen zu den letzten Posts bzw. der neuen Veröffentlichungen. Da es dafür keine direkten Quellen gibt, wird dementsprechend immer das Wörtchen "wohl" mit dabei stehen.
Mikado schrieb:Es wird in dem neu verlinkten Bericht aber nicht gessgt, wie sich der Zeuge gemeldet hat, also ob im direkten Kontakt oder über das BKMS-System.
eimedak schrieb:These: Der Zeuge ist einer der "ehemals" Verdächtigen.
Der Zeuge ist wohl namentlich bekannt und hat sich wohl selbst als Zeuge zur Verfügung gestellt. Er gehört wohl nicht zu den ehemals Tatverdächtigen und ist wohl eine neue Karte im Spiel.
Menedemos schrieb:Ich HOFFE, dass die Ermittler diese Möglichkeit nicht übersehen haben.
Diese Möglichkeit wurde wohl nicht ausgeschlossen. Zur damaligen Zeit trugen die Taxifahrer ihre Fahrten händisch in Listen ein. Teilweise waren diese selbstständig, aber natürlich auch Firmen angegliedert. Diese Listen wurden wohl durch die Ermittler eingesehen und es konnte sich wohl so auch ein Bild gemacht werden, wer zur besagten Zeit als Taxifahrer unterwegs war. Natürlich bleibt die Komponente des nicht im Dienst befindlichen Taxifahrers übrig, der auch privat ab und zu mal mit seinem Fahrzeug eine Runde drehte. Hier könnte von den Ermittlern wohl davon ausgegangen werden, wenn ein solcher Fahrer tatsächlich off duty durch die Gegend fuhr, auch aus selbiger stammte. Deshalb wurden wohl diese auch entsprechend überprüft
eimedak schrieb:Warum meldet sich ein „bisher unbekannter“ Zeuge erst 18 Jahre später, wenn unaufhörlich in Funk und Fernsehen nach Zeugen gesucht wird.
Hier könnte wohl das damalige Alter des Zeugen eine Rolle spielen und eventuell auch eine gemachte Beobachtung die wohl eh schon bekannt erschien.
eimedak schrieb:Was hat der „neue“ Zeuge überhaupt gesehen, dass man daraus schließen kann, dass Katrin „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ in ein Auto gestiegen ist?
Das könnte wohl Gegenstand einer neuen Podcast-Folge des NDR werden.


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08.03.2019 um 10:11
Stauder schrieb:Wenn es sich dabei auch noch um das (damalige) Auto eines bisher bekannten Zeugen handelte, wäre dessen Aussage bezüglich der Mitnahme damit widerlegt.
Nein, widerlegt wäre dessen Aussage noch nicht; es stände lediglich Aussage gegen Aussage. Und dann müsste man die Aussagen gegeneinander abwägen. Wobei ich persönlich Schwierigkeiten hätte, der Aussage des Zeugen, der sich erst nach 18 Jahren meldet, großes Gewicht beizumessen.


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08.03.2019 um 10:14
Kopernicus schrieb:Das könnte wohl Gegenstand einer neuen Podcast-Folge des NDR werden.
Ist hier was geplant?


Dass der Zeuge sich erst jetzt bei den Hausbefragungen zu einer früheren Beobachtung meldet, hängt meiner Meinung nach, auch mit dem Alter zusammen.


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08.03.2019 um 10:15
Herzeleid schrieb:Ist hier was geplant?
Wir werden sehen.


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08.03.2019 um 10:19
Kopernicus schrieb:Wir werden sehen.
Hoffe ich doch!
Dank der Recherchen des NDR kam ja erst wieder Bewegung in den Fall.
Außerdem .....macht der Podcast "süchtig"......


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08.03.2019 um 11:03
Seefahrer schrieb:Nein, widerlegt wäre dessen Aussage noch nicht; es stände lediglich Aussage gegen Aussage. Und dann müsste man die Aussagen gegeneinander abwägen. Wobei ich persönlich Schwierigkeiten hätte, der Aussage des Zeugen, der sich erst nach 18 Jahren meldet, großes Gewicht beizumessen.
Aussage gegen Aussage ist richtig, habe ich auch dran gedacht. Anders sähe es aus, wenn der neue Zeuge genau das Fahrzeug (Marke, Typ, Kennzeichen o.ä.) gesehen hätte, welches dem anderen Zeugen gehörte und von dem der neue Zeuge eigentlich nichts wissen könnte. Dann wäre es schon großer Zufall, wenn genau dieses Fahrzeug in der Zeugenaussage beschrieben würde.
Aber da fehlen uns Details der Aussage.


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08.03.2019 um 12:02
Aufgrund der Aussage eines bislang unbekannten Zeugen, den die Ermittler im Rahmen der Anwohnerbefragungen vor einigen Wochen ausfindig machten, konnten insbesondere nochmals zeitliche Abläufe zum Tramperverhalten von Katrin Konert konkretisiert werden.

Das interpretiere ich erstmal so, der Zeuge hat gesehen, dass Katrin eindeutig per Anhalter fahren wollte. Konkretisierte zeitlich Abläufe da gehe ich von einer längeren Beobachtungszeit aus. Das heisst der Zeuge hat gesehen das ein Fahrzeug an besagter Stelle anhielt. Zu welchem der Zeuge konkrete angaben machen konnte. Das könnte das Fahrzeug von Martin gewesen sein. Da stieg Katrin jedoch nicht zu. Danach hält ein weiteres Fahrzeug an. In welches Katrin zustieg.

Dabei dürfte "Katrin" nicht zwischen einem Bekannten und einem völlig Fremden unterschieden haben.

Zum weiteren Fahrzeug konnte der Zeuge keine gesicherten angaben machen.

Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.

Da scheint sich der Zeuge sicher zu sein, dass Katrin zugestiegen ist.

Sollte das Szenario zutreffen, so dürfte an der Sichtung der ortsunkundigen Frau eben doch was dran sein.


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