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Wo ist Katrin Konert?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Katrin Konert?

Wo ist Katrin Konert?

08.03.2019 um 12:11
schluesselbund schrieb:Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.
Das ist der Satz über den ich ständig stolpere; ich werde nicht schlau draus.
HÄTTE genutzt ist ja Konjunktiv. Das impliziert doch, das man nicht weiß, ob sie es auch IST. Oder geh ich da zu autistisch dran :D?


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Wo ist Katrin Konert?

08.03.2019 um 14:10
EinElch schrieb:Das ist der Satz über den ich ständig stolpere; ich werde nicht schlau draus.
HÄTTE genutzt ist ja Konjunktiv. Das impliziert doch, das man nicht weiß, ob sie es auch IST. Oder geh ich da zu autistisch dran :D?
Ne, ich finde die gesamte Meldung komisch. Auch den Satz finde ich merkwürdig formuliert: "Dabei dürfte "Katrin" nicht zwischen einem Bekannten und einem völlig Fremden unterschieden haben" Und warum ist ihr Name in Anführungsstrichen. Je öfter ich die Meldung lese, desto komischer kommt sie mir vor.

(Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/4211563)


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08.03.2019 um 15:32
schluesselbund schrieb:schluesselbund schrieb:Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.
EinElch schrieb:Das ist der Satz über den ich ständig stolpere; ich werde nicht schlau draus.HÄTTE genutzt ist ja Konjunktiv.
"jeden Fall" wird der Satz aus meiner Sicht zum Indikativ gewendet.

Der Täter dürfte sie mit seinem Kfz im Bereich Neue Straße/Bushaltestelle in Bergen (Dumme) aufgenommen und freiwillig mitgenommen haben.

"dürfte im Bereich Neue Strasse" Konjunktiv
"in Bergen aufgenommen" Indikativ

Ich würde auch meinen, das die Ausdrucksform etwas komisch ist. Aber in der Gesamtheit der beiden Sätze das Verhalten von Katrin der Indikativ anzunehem ist.

"freiwillig mitgenommen" Da stolpere ich dann mehr.
Melonenchili schrieb:Dabei dürfte "Katrin" nicht zwischen einem Bekannten und einem völlig Fremden unterschieden haben"
"dürfte Katrin" Konjunktiv
Der Satz kann aber auch in der Gesamtheit des Berichtes als passives Indikativ angesehen werden.

Ich bin natürlich der Germanistik nicht besonders gewant. Ist nur mein Gedanke dazu. Also ich tendiere eher dazu, dass oben genanntes dem tatsächlichen Geschehen entspricht. Nicht zu letzt deswegen:

Aufgrund der Aussage eines bislang unbekannten Zeugen, den die Ermittler im Rahmen der Anwohnerbefragungen vor einigen Wochen ausfindig machten, konnten insbesondere nochmals zeitliche Abläufe zum Tramperverhalten von Katrin Konert konkretisiert werden.


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08.03.2019 um 17:19
schluesselbund schrieb:Ich bin natürlich der Germanistik nicht besonders gewant. Ist nur mein Gedanke dazu. Also ich tendiere eher dazu, dass oben genanntes dem tatsächlichen Geschehen entspricht. Nicht zu letzt deswegen:
Ich habe mal vor gefühlt 100 Jahren Germanistik studiert (und alles wieder vergessen) und finde die Formulierung in diesem Kontext eher ungewöhnlich. Zumindest sind Pressemitteilung meiner Erkenntnis nach anders formuliert. Aber ist ja auch egal. Man sollte da nicht so viel rein interpretieren, denke ich. Schauen wir mal was daraus wird. Nach wie vor hoffe ich, dass sich vielleicht doch noch Betroffene von Übergriffe melden.


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08.03.2019 um 17:20
Wisst ihr was? Ich schreibe denen jetzt eine Mail und frage nach wie es gemeint ist.

Ist ja eine legitime Frage. Sonst können wir noch 20 Seiten Rätselraten, @schluesselbund hat durchaus Recht, es könnte auch der Indikativ sein. Missverständlich wäre es dennoch.


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08.03.2019 um 17:33
schluesselbund schrieb:dürfte im Bereich Neue Strasse" Konjunktiv
"in Bergen aufgenommen" Indikativ
Genau genommen ist "in Bergen aufgenommen ... haben" ein Infinitiv (Perfekt Aktiv), hat also nichts mit Indikativ zu tun. Dürfte ist das Modalverb dazu und steht im Konjunktiv. Der "Satz" (das Prädikat) steht also im Konjunktiv. (Sorry, habe Germanistik studiert und muss die seltene Gelegenheit mal nutzen.)

Und das ist in der Tat etwas merkwürdig. Normalerweise würde man bei Vermutungen doch etwas erwarten wie "Der Täter hat... wahrscheinlich...".


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08.03.2019 um 17:38
cruetime schrieb:(Sorry, habe Germanistik studiert und muss die seltene Gelegenheit mal nutzen.)
Und offensichtlich nicht alles vergessen. Hab mich auch mehr auf Literturwussenschaften konzentriert 😁 Der Rest wurde unwiderruflich gelöscht


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Wo ist Katrin Konert?

08.03.2019 um 17:52
@cruetime

Danke für die die Richtigstellung. Bin erfreut darüber, dass sich jemand meldet mit Kenntnis in Germanistik. Habe da gleich eine Frage. "Haben" steht ja nicht geschrieben Bleibt das trotzdem beim Infinitiv?


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08.03.2019 um 21:08
Ich glaube immernoch nicht das ein Typ im Auto durch die Gegend fährt und am Abend auf der Suche nach einen jungen Mädchen war was er an einem Straßenrand findet. Ich bin mir sicher das sich im Lankreis Übergriffe sofort rumgesprochen hätten. Da kennt jeder jeden. Wenn da jemand war der sowas macht das hätte man schon gewusst.

Man müsste jetzt die genaue Aussage von Martin kennen, wie ihr Verhalten war. Ich glaube im Leben nicht das Sie Angst bei seinen Fahrstil hatte. Kann mir auch nicht vorstellen das er das ernsthaft geglaubt hat. Hätte er die Vermutung das Sie weiter trampen wird oder das gleich jemand kommt Siw zu holen. Das müsste man wissen, weil man immer wieder auf der Stelle tritt bezüglich der Begegnung mit Martin.

Martin kann ja auch erst 19:40 bei ihr gestanden haben. Dann hat der Zeige Sie davor gesehen. Es waren ja angenommene Zeiten.


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Mikado
ehemaliges Mitglied

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08.03.2019 um 22:04
Am interessantesten scheint mir, dass der Zeuge durch Anwohnerbefragungen erst ermittelt wurde oder verstehe ich das falsch? Also man hat Anwohner befragt, welche auf jenen Zeugen verwiesen haben, der dann in Folge erst ermittelt werden musste? Und nicht: Bei Anwohnerbefragungen war ein neuer Zeuge dabei, der das und das aussagte.

Woher wussten die Anwohner, dass jener Zeuge etwas aussagen könnte? Er wird es nicht selbst erzählt haben, denn er hat es ja nicht für relevant erachtet, so dass er dazu selbst 18 Jahre schwieg. Vereinfacht gesagt, er hätte sich selbst nicht dazu gemeldet, jetzt aber kontaktiert, musste er Stellung beziehen und weil dies im Gegensatz zu einer bereits vorliegenden Zeugenaussage steht, setzt man alles in den Konjunktiv und sagt damit nur eins: es kann so oder auch so gewesen sein, sprich Aussage gegen Aussage.


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09.03.2019 um 00:05
Mikado schrieb:man hat Anwohner befragt, welche auf jenen Zeugen verwiesen haben, der dann in Folge erst ermittelt werden musste?
Das ist dann wohl wieder eine Frage an unsere Germanisten ;-). Ich stimme Dir zu, dass man den Satz so interpretieren kann, hätte es aber nie so gelesen.
Kopernicus schrieb:Hier könnte wohl das damalige Alter des Zeugen eine Rolle spielen und eventuell auch eine gemachte Beobachtung die wohl eh schon bekannt erschien.
Wenn Deine Interpretation stimmt, dann hat der Zeuge vermutlich bei seinen Eltern in der Nähe der Bushaltestelle gewohnt. Heute ist er 18 Jahre älter und wohnt vermutlich nicht mehr dort. Wenn das Kind schon damals seinen Eltern von dieser Beobachtung erzählt hat, dann erhöht dies die Glaubwürdigkeit seiner Aussage.
Ich vermute aber, dass Du zu kompliziert denkst (wie ich offenbar auch immer), und der Satz so gemeint ist, wie er dort steht. Ändert an den Tatsachen aber sowieso nichts.


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09.03.2019 um 00:15
As dem Wiki vom 22.01.19
In den kommenden Wochen wollen die Ermittler weiteren Spuren nachgehen. Insgesamt 90 Hinweise waren bei der Polizei eingegangen, nachdem der Fall i vergangenen Oktober aufgerollt wurde. Einige davon seien vielversprechend, so die Behörde. Die Ermittler gehen im ermisstenfall Katrin Konert von einem Tötungsdelikt aus. Das damals 15 Jahre alte Mädchen wurde zuletzt am 1. Januar 2001 in Bergen an der Dumme gesehen.

Presseportal
Als Ergebnis der breiten Öffentlichkeitsarbeit, den direkten Bürgergesprächen in/um die mobile Wache in Bergen (Dumme), dem sog. BKMS-System und den weiteren Umfeldermittlungen sind in den letzten Wochen und Monaten mehr als 100 Hinweise und Spuren eingegangen, die bewertet und verfolgt wurden und bzw. werden. Aufgrund der Aussage eines bislang unbekannten Zeugen, den die Ermittler im Rahmen der Anwohnerbefragungen vor einigen Wochen ausfindig machten, konnten insbesondere nochmals zeitliche Abläufe zum Tramperverhalten von Katrin Konert konkretisiert werden.
Mikado schrieb:Am interessantesten scheint mir, dass der Zeuge durch Anwohnerbefragungen erst ermittelt wurde oder verstehe ich das falsch? Also man hat Anwohner befragt, welche auf jenen Zeugen verwiesen haben, der dann in Folge erst ermittelt werden musste? Und nicht: Bei Anwohnerbefragungen war ein neuer Zeuge dabei, der das und das aussagte.
Also aus obigen zwei link will ich sowas nicht ausmachen können. Umfeldermittlungen dürfte sich auf die Spurenauswertung durch die eingegangen Hinweise beziehen. So wie du dir das andenkst wäre es in der Tat sehr mysteriös.

Was ich nicht verstehe ist dieser Gedankengang:
Mikado schrieb: sprich Aussage gegen Aussage.
Welche Aussagen stellst du da gegenüber?


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09.03.2019 um 00:32
Martin:
Sie hat meine Mitfahrgelegenheit ausgeschlagen
Polizei:
Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.
NDR:
Zeugenaussagen, die noch im Raum standen, seien nun widerlegt.
Ich bin immer noch der Meinung, dass damit Martin gemeint ist.


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09.03.2019 um 02:26
eimedak schrieb:Martin:

Sie hat meine Mitfahrgelegenheit ausgeschlagen

Polizei:

Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.
Gut erkannt den Widerspruch. Aber wir müssen auch bedenken, daß Martin mehrere Versionen angegeben hat. Zunächst hatte er ja ausgesagt, daß er Katrin nicht fahren wollte und er hätte ihr erzählt, daß er keinen Sprit gehabt hätte.


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09.03.2019 um 02:50
Ok, ich hab's.. ist wieder viel einfacher, als ich gedacht habe.

Jemand hat gesehen, wie sie mit dem Daumen an der Straße stand, sich in das Fahrzeug gebeugt hat und dann erst ins Auto gestiegen ist (bei Eisregen!). Es war also niemand bestimmtes, mit dem sie verabredet war, sonst hätte sie den Daumen nicht zeigen müssen und hätte den Fahrer auch nicht erst fragen müssen, bevor sie einstieg.

Die Aussage von Martin: "sie hat meine Mitfahrgelegenheit ausgeschlagen", ließ bisher nur den Schluss zu, dass sie bereits mit jemandem verabredet war, oder zu jemandem gehen wollte. Da beides aber laut Zeugenaussage nicht zutrifft, ist Martins Aussage widerlegt.

Er hat ihr also nicht angeboten sie mitzunehmen oder hat vielleicht noch nicht mal mit ihr gesprochen. Auf jeden Fall, hat Katrin seine Mitfahrgelegenheit NICHT abgelehnt.

Diese Erkenntnis ist unfassbar wertvoll!
Katrin war mit 2 von 5 ehemaligen Verdächtigen potentiell verabredet und wäre direkt bei ihnen eingestiegen, ohne sich vorher im Eisregen mit ihnen durch das Autofenster zu unterhalten. Sven und Christian scheiden also aus. Thilo hatte zu der Zeit offensichtlich kein Auto, sonst hätte er sie ja gefahren - scheidet also aus.

Bleiben Kurt, Martin und der namentlich der NDR-Redaktion bekannte Unbekannte.

Doch warum hat Martin gelogen?
1. Er wollte sich wichtig machen und hat mit Katrin nicht gesprochen (habe ich bereits erläutert).
2. Er hat ihr nicht Angeboten sie mitzunehmen (kein Sprit, keine Zeit, keine Lust etc.) und wollte nach ihrem Verschwinden nicht als "Unmensch" da stehen. Vielleicht machte er sich selber Vorwürfe, sie nicht mitgenommen zu haben und behauptete, Katrin habe nicht mitfahren wollen.
3. Sie hat nicht abgelehnt, sondern ist eingestiegen.


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09.03.2019 um 03:01
Christian

Fährt zum Tanken nach Clenze

Polizei

Im Rahmen ihrer fallanalytischen Betrachtungen gehen OFA und Ermittler davon aus, dass "Katrin" eine Mitfahrgelegenheit (auch per Anhalter, ggf. Taxi) mindestens bis nach Clenze gesucht hat.

Sie hätte auf jeden Fall die Mitfahrgelegenheit genutzt.

NDR
eimedak schrieb:Zeugenaussagen, die noch im Raum standen, seien nun widerlegt.
Polizei

Täter dürfte sie mit seinem Kfz im Bereich Neue Straße/Bushaltestelle in Bergen (Dumme) aufgenommen und freiwillig mitgenommen haben.
dass der Täter/Fahrer des mitnehmenden Kfz einen regionalen Bezug ("Ankerpunkt") im Bereich Bergen bzw. dem regionalen Korridor nördlich der Bundesstraße 71 von Bergen hatte

Wo arbeitete Christian? (regionaler Koridor färt nach Clenze zum Tanken) Freiwillig mitgenommen hätte er Katrin wohl auch. In einer spätern Aussage von Martin will er Katrin nicht mitgenommen haben. Also schon gar nicht Freilillig.


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09.03.2019 um 04:38
Sorry, verstehe ich nicht. Liegt vielleicht an der Uhrzeit.
Welche Aussage von Christian soll jetzt widerlegt sein? Und warum?
schluesselbund schrieb:Wo arbeitete Christian?
Offenbar nicht in Clenze, sonst hätte er auch den nächsten Tag noch dort Tanken können. Weiter weg als Clenze, sonst hätte er überhaupt nicht tanken brauchen.
schluesselbund schrieb:Freiwillig mitgenommen hätte er Katrin wohl auch.
Möglich. Aber um 19:05 Uhr soll er spätestens an der Bushaltestelle vorbeigefahren sein, um nach hause zu kommen. Laut den neuen Zeugenaussagen wurde Katrin später gesehen, als bisher angenommen, also nach 19:30 Uhr (und definitiv nach 19:05 Uhr). Auf dem Weg von seiner Wohnung nach Clenze kommt er aber nicht mehr an der Haltestelle vorbei. Er hätte sie also erst wieder sehen können, nachdem er vom Tanken in Clenze, auf dem Weg zu seiner Freundin an der Bushaltestelle vorbei kam. Das deckt sich aber offenbar nicht mit den neuen Zeugenaussagen, denn von einer Richtungsänderung ist nicht die Rede. Laut Podcast hätte er sie sehen können, wenn sie zu Fuß nach Clenze gegangen wäre. Er hat sie nicht gesehen, denn sie ist nicht zu Fuß gegangen.
schluesselbund schrieb:In einer spätern Aussage von Martin will er Katrin nicht mitgenommen haben. Also schon gar nicht Freilillig.
Das steht nicht im Widerspruch zum alles entscheidenden Kerngedanken:
eimedak schrieb:Auf jeden Fall, hat Katrin seine Mitfahrgelegenheit NICHT abgelehnt.


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09.03.2019 um 09:02
Melonenchili schrieb:Man sollte da nicht so viel rein interpretieren, denke ich
Davor würde ich auch warnen. Natürlich ist es beachtenswert, was im Indikativ, was im Konjunktiv steht (danke für die Hinweise @schluesselbund ). Aber JEDES Wort sollte man nicht auf die Goldwaage legen, dazu ist mir der Text etwas zu schlampig geschrieben, man beachte nur folgenden Satz:
Im weiteren Verlauf ist es dann vermutlich zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil von "Katrin Konert" gekommen.
Warum steht "Katrin Konert" in Anführungszeichen? Gibt es null Grund, völliger Blödsinn. Und "zum Nachteil von Katrin Konert" ist übles Beamtendeutsch, nicht sehr geschickt formuliert für einen Aufruf an die Öffentlichkeit. Auch die Familie wird das ja lesen, glaube nicht, dass die von dieser Formulierung so begeistert ist.
Mikado schrieb:Am interessantesten scheint mir, dass der Zeuge durch Anwohnerbefragungen erst ermittelt wurde oder verstehe ich das falsch?
MUSS man micht unbedingt so verstehen. Die Überlegung von @Kopernikus, dass es sich bei dem neuen Zeugen um einen damals Minderjährigen gehandelt hat, ist aber nicht von der Hand zu weisen und würde zu der Formulierung gut passen.
eimedak schrieb:Er hat ihr nicht Angeboten sie mitzunehmen (kein Sprit, keine Zeit, keine Lust etc.) und wollte nach ihrem Verschwinden nicht als "Unmensch" da stehen. Vielleicht machte er sich selber Vorwürfe, sie nicht mitgenommen zu haben und behauptete, Katrin habe nicht mitfahren wollen.
Richtig, auch eine Möglichkeit.


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09.03.2019 um 11:08
Ich habe hier mal meine Mail an die Pressestelle gepostet, vielleicht anworten die ja.

Weiter unten kamen meine Kontaktdaten, deswegen liefer ich den Teil mal nicht.

Ich hoffe denen ist das einfach nicht aufgefallen und der Praktikant hat den Text verfasst. Wenn die absichtlich vage sind, dann gucken wir in die Röhre.

2019-03-09 01.36.37


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09.03.2019 um 12:15
Melonenchili schrieb:Und warum ist ihr Name in Anführungsstrichen. Je öfter ich die Meldung lese, desto komischer kommt sie mir vor.
Darüber bin ich auch gestolpert. Einzige Erklärung, so es einen Sinn hat, wäre für mich, dass man sich nicht sicher ist, ob es Katrin war oder nicht doch eine andere Frau/Mädchen die gesehen wurde zu dem späteren Zeitpunkt von dem neuen Zeugen. Oder aber es ist tatsächlich einfach nur schlecht geschrieben und der Schreibende verfolgte damit keinen Zweck.

Die Formulierungen im Konjunktiv stören mich nicht so. "Dürfte" bleibt halt hypothetisch, drückt aber eine größere angenommene Wahrscheinlichkeit aus als etwa "könnte" oder eine mit einem "Möglicherweise" versehene Formulierung im Präsenz.
Diese Annahme, dass es für sehr wahrscheinlich gehalten wird, dass sie keine bekannte oder unbekannte Mitfahrgelegenheit ausgeschlagen hätte, resultiert also offenbar aus der Zeugenaussage. Die vermutlich dahingehend sein wird, dass jemand sie mit deutlicher Trampergeste gesehen haben will.
Ich finde die Annahme, dass die Person dachte, man wisse ja schon dass sie trampen wollte, wie in der Presse gemäß der Aussage von "Joachim" zu lesen war und entsprechend ihre Beobachtung vielleicht für irrelevant hielt. Vielleicht war es ja auch tatsächlich ein Kind/Jugendlicher, wo die ElternSorge hatten, dass ihr Kind das vielleicht nur meinen/erfinden würde beispielsweise was vom Fenster aus gesehen zu haben.


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