Alexandria schrieb:Zu der Telefonnummer in England: ist jemand mal auf die Idee gekommen, dass die Anruferin einfach einen Zahlendreher drin hatte, da sie in Eile war?
Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Anruferin in Eile war. Wenn sie also die offensichtlich falsche Nummer eingetippt hat, nehme ich an, dass sie es dann einfach noch einmal probiert hätte. Das macht im Grunde jeder so. Man ruft dann jedenfalls nicht andere Nummern an, sondern versucht es noch einmal mit der ersten.
Ich halte es also für unwahrscheinlich, dass sie sich vertippt hat, aber nachverfolgen sollte man die Idee trotzdem. Weiß nicht, ob die Polizei das abgecheckt hat. Schaden kann es jedenfalls nicht, das einmal zu überprüfen.
Was ich mich aber auch frage: Warum erfolgten die Anrufe von einer Telefonzelle aus? Hatte die Anruferin kein Handy? Hatte damals eigentlich schon jeder. Zwangsprostituierte vielleicht nicht, aber es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass es sich um eine solche handelte. Wollte die Anruferin anonym bleiben? Gegenüber den Ermittlungsbehörden oder auch gegenüber ihrem Umfeld, das das Handy hätte checken können? Vermutlich spielte so etwas eine Rolle, mir fällt jedenfalls kein besserer Grund ein. Das bedeutet aber, dass auch der Anruf in GB anonym bleiben sollte, aus irgendeinem Grund. Aber aus welchem...?