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Selbständiges Schicksal

16 Beiträge, Schlüsselwörter: Schicksal
Seite 1 von 1
mcgregor
Diskussionsleiter
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:00
Ok, Ich stell hier mal ne Behauptung auf:

Das Schicksal funktioniert unabhängig davon, ob der Betroffene daran glaubt oder nicht.

Was meint ihr dazu?

Pizza Pizza


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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:03
Ob er dran glaubt oder nicht, es ist nicht vorherbestimmt.

Danke, danke, danke für den Beifall

Meine Meinung

Oxy

Bis der Mensch nicht sein Mitgefühl auf alle anderen Lebewesen ausgeweitet hat, wird er keinen frieden finden.
Albert Schweitzer

alle Tippfehler © by Oxayotel 2004-2005


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no.fear
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:19
Schicksal

lateinisch fatum, griechisch moira, der Inbegriff der unpersönlichen Mächte, die das Leben des Menschen (oder eines Volkes) bestimmen; kann als Naturgesetzmäßigkeit oder als Gottheit aufgefasst werden. In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Macht. Im frühgriechischen Denken entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als personifizierte Macht (Moira), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrscht. Die Einstellung gegenüber dem Schicksal schwankt von völliger Ergebung (Fatalismus) bis zum Glauben an seine Überwindbarkeit. Im Christentum ist die Vorstellung des Schicksals durch die der göttlichen Vorsehung ("Geschick") ersetzt.

(Quelle:www.wissen.de *Lexikon*)


Das "Schicksal" funktioniert also immer!

Wer dumm stirbt, hat vielleicht besser gelebt ... wer schlau lebt, stirbt vielleicht besser! (no.fear)


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DieSache
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:24
@ McGregor,

Hm...ja Glaube, ich denke oftmals ist es einzig der Versuch sich mit dem, was einem widerfährt abzufinden, wenn jemand "Schicksalsgläubig" ist.

Wenn überhaupt, dann ist es uns "vorbestimmt" aus diesen Schicksalen zu lernen, die eigene Lebenseinstellung zu überdenken und Schlüsse für sich selbst daraus zu ziehen welche Prioritäten man sich setzen will.

Einfach die Hände in den Schoss zu legen und zu sagen, das ist eben meine Bestimmung...kommt auf die Auslegung an würde ich sagen. Es gibt da einen aber bedeutenden Unterschied, nämlich das eigene Schicksal zu akzeptieren, oder in eine starre Haltung zu verfallen und zu sagen :

"Ich kann ja nicht´s daran ändern es ist eben mein Schicksal und mir vorbestimmt !"

Es gibt nen netten und treffenden Spruch :

"Hilf dir selbst dann hilft dir Gott !"

Soll heissen, wenn ich anhand der Umstände und Ereignisse in meinem Leben bereit bin genauer hinzusehen, was für Optionen mir noch zur Verfügung stehen, dann kann ich auch weitere "Schicksalsschläge" von mir abwenden. Ich persönlich glaube nicht, dass irgendwo mein Lebensweg vorbestimmt ist.

Manchmal ist es eben hilfreich einen "schwarzen Peter" zu besitzen um sich mit der eigenen Unfähigkeit nicht auseinanderzusetzen, was an seiner Lebenssituation zu ändern und manche mögen sogar damit gut zurechtkommen.

Sis


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Sucellus
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:26
Ich glaube an ein Schicksal...

Ich denke, es gibt einen Weg, den man gehen kann...aber nicht gehen muss. Es wird immer möglich sein einen Rückzieher zu machen, wenn einem das Schicksal nicht so gefällt, wie es kommt... durch ein weiteres Leben, bekommt man meiner Ansicht nach eine neue Chance, die Aufgabe zu erfüllen und die Erfahrungen aus diesem Leben aufzunehmen...

Alles Liebe...

Farewell,

Ehecatl

Ich bin wie der Wind, der mich trägt: rau, aber
sanft, flüchtig, doch immer vorhanden. Zusammen
fliegen wir über die Phantasie hinaus.


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mcgregor
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:49
An der stelle schon mal thx für die Energie, die ihr da reinsteckt.

@Sucellus Ja du sprichst von der Schicksalsgäubigkeit um Verantwortung abzuwenden und damit triffst du ins Herz der Materie "Esoterik als Weltflucht"

Ich glaube dass gerade das Schicksal gerne als Sündenbock missbraucht wird, da man von einer "blinden Macht" ausgeht, die alles regiert und sich das halt suuuper anbietet um seinen Opfertrip so richtig einzuheizen.

Kein Wunder ist das Schicksal in Verruf.

Wenn der Mensch erkennt, dass er es ist, der tagtäglich sein Schicksal setzt und nicht irgendeine x-beliebige Macht alles regiert sind wir der Sache schon bedeutend näher.

Pizza Pizza


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mcgregor
Diskussionsleiter
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:49
äh mist nicht @Sucellus, das ging @systerhyde

Pizza Pizza


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Sucellus
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 13:58
Huch dann bin ich ja froh, nicht verflucht zu werden... ^^

@mcgregor: Wenn du auf dein Leben zurücksiehst, kommen dir ein paar Geschehnisse nicht sehr auffallend zufällig vor? Und beim näheren Hinschauhen erkennst du vielleicht, dass diese Geschehnisse eine ganz wichtige Rolle für deine Entwicklung hatten... Du erkennst ein Muster...

Ich sehe dies als Schicksal...Zufälle gibts für mich nicht... alles passiert aus einem gewissen Grund. ;)

Aber ist ja nur meine Meinung, ihr solltet die wählen, die für euch stimmt...

Farewell,

Ehecatl

Ich bin wie der Wind, der mich trägt: rau, aber
sanft, flüchtig, doch immer vorhanden. Zusammen
fliegen wir über die Phantasie hinaus.


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DieSache
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 14:28
@ Ehecatl,

hm...*malgaaaanztiefdurchatme* so !
Also prinzipell mag es ja auch so sein, dass man aus Erlebtem für sich eine Art "Weg des eigenen Schicksals" erkennt, also Erlebtes rückblickend auf neu eintretende ähnliche Situationen anwendet und dann daraus lernt ein besseres Leben zu führen (was meines Erachtens auch der einzig logische Weg ist, wenn man nicht "stehenbleiben" will). Ich will keinem seinen Glauben, oder gar seine Überzeugung absprechen, nur kommt es mir auf die Grundhaltung an, wie oben schon erwähnt !

Die "Esoterikfalle" bedient sich eben dieser Menschen, die ihre Hoffnung im Glauben suchen und da die kirchlich, weltlichen Religionen immer weniger Zulauf haben suchen sich Menschen ihr Heil in der Esotherik, wobei auch hier nicht´s dagegen spricht, nur sollte man so nüchtern sein diesen Markt, der wirklich ein Miliardenumsatz Jährlich bringt mit offenen Augen zu betrachten. Nicht jede Lehre ist auch wirklich aufrichtig, viele Buchautoren, Sektenführer und Trittbrettfahrer dieser Branche (ein Beispiel was mir dazu gerade in den Sinn kommt ist L.Ron Hubbart Gründer der Since-Tologie und hundsmiserabler SiFi Autor !) wollen nur unser Bestes, nämlich unser Geld.

Ich denke es ist wichtig auch die Gefahren aufzuzeigen, die zuviel Spiritualität im eigenen Leben beinhalten kann !

Aktiv sich den Lebensumständen anzupassen und im Jetzt zu Leben, das hat für mich Vorrang und nicht´s damit zu tun, dass mein Schicksal schon besiegelt ist, besiegeln tu ich es selbst, in dem ich durch zuviel Schicksalsglaube meine Eigenverantwortlichkeit an der "Gardarobe" abgebe !

Sis


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mcgregor
Diskussionsleiter
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 14:43
@DieSache

Yeah, SISTER! Preach it!

GENAU DAS ist die grosse Falle bei der Esoterik. Die meisten Leute, die der Esoterik im negativer Hinsicht verfallen, kommen mit der materiellen Welt nicht klar und suchen ihr Heil auf der nichtmateriellen Ebene, und das ist extrem gefährlich. Diese Form der Abkürzung lässt die Welt einfach nicht zu. Man kann nicht die Dinge die da sind vernachlässigen, weil man glaubt was höheres gefunden zu haben. Deine mystische Einsicht räumt dir die Küche nicht auf...und wenn du noch sooo gut kochen kannst.

Und @Sucellus das was du schreibst trifft genau meine Erfahrung in dem Bereich.


So ich glaube mein Kühlschrank hats nötig...

Pizza Pizza


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vishtaspa
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 14:54
@ McGregor

Das Schicksal funktioniert unabhängig davon, ob der Betroffene daran glaubt oder nicht.

Ich denke nicht, daß man es absolut als voneinander unabhängig ansehen kann, ob ein Mensch an etwas glaubt bzw es als wahr erkannt hat oder nicht.
Da dies sein Denken und damit seine Handlungsweise in jedem Falle nachhaltig beeinflußen würde.

Das Schicksal ist in keinem Falle vom Entscheidungswillen des Einzelnen unabhängig.
Vielmehr stellt das Schicksal - nach meiner Erfahrung - zu beträchtlichen Teilen die Summen und Folgen der freien Entscheidungen aus vergangenen Leben dar.
Damit tritt der freie Entscheidungswille aber auch in den Vordergrund, denn die Frage die sich dabei stellt ist : " wie entscheidet sich der Mensch in diesem Leben wenn er wieder vor dasselbe Problem (eines früheren Lebens) gestellt wird ? "
Dies wiederum entscheidet über den weiteren Verlauf des Schicksales mit .
Denn wenn man ein Schicksal postuliert, dann implementiert man zwangsläufig auch einen tieferen Sinn des Lebens bzw des Schicksales.
Der Sinn kann nur die geistige (spirituelle) Weiterentwicklung des Menschen sein,da alles andere keinen Sinn ergeben würde.
Sein individuelles Schicksal - bestehend aus Ereignissen ,bestimmten Erfahrungen und der Interaktion mit einer bestimmten mitmenschlichen Umwelt, stellt ihn vor Aufgaben und Herausforderungen an denen speziell sein Geist reifen kann, sofern er in der Lage ist geistig bewußt zu denken und zu entscheiden.
Ist dies noch nicht der Fall, dient ihm das Schicksal zunächst dazu diese geistige Bewußtheit schrittweise herbeizuführen.
Was ihn allerdings nicht von der Verantwortung und der Pflicht zu eigenen bewußten Entscheidungen entbindet.
Der Mensch sät ständig, ob bewußt oder nicht.
Entsprechend bewußt kann er das Feedback seines Schicksales zuordnen und daraus lernen.




Um zu Deinem Ausgangsstatement zurückzukehren :
Das Schicksal wirkt , doch der Mensch wirkt daran tagtäglich - mehr oder weniger bewußt - mit.

Schicksal und Freier Wille sind deshalb Begriffe die sich nicht gegnseitig ausschließen.
im Gegenteil erst die integration beider in das bewußtsein führt zu einem tieferen verständnis für den schicksalsbegriff.











Es kommt,wie es kommt...


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mcgregor
Diskussionsleiter
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 15:05
@vishtaspa Thx für die ausführliche Erläuterung (entbindet mich von der Notwendigkeit, die früher oder später selbst bringen zu müssen).

Als ich die Behauptung aufstellte, meinte ich damit dass die Instanz "Schicksal" in der Weise tätig ist, wie du es eben geschildert hast, und da können die Menschleins noch so oft sagen "das mit Schicksal ist doch alles Humbug", es funzt trotzdem.

Dass mit der Akzeptanz des Schicksalsbegriffes der Freie Wille den Bach runter geht, wollte ich nicht sagen. Ne Ampel an der Strasse raubt uns ja auch nicht unseren freien Willen, aber wenn wir die als Humbug abtun und freiwillig bei rot rüberfahren werden wir bald unfreiwilligerweise auf den Sinn der Ampel aufmerksam.

Soviel zu den Kommentaren "ah das mit Schicksal is doch alles Stuss"

Pizza Pizza


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DieSache
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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 15:22
Unterschiedlich vernünftig argumentierte Stanpunkte sind ja auch gut, denn sie halten geistig rege.

Und meine Argumente waren nur gedacht, da ich es eben mitunter als Gradwanderung betrachte welch skurielen Früchte die Sinnsuche und Erklärungsversuche einzelner Menschen treibt !

Und das ich nicht, oder nur bedingt an Reinkarnationslehren glaube, sagt noch lange nicht, dass ich nicht neben denen existieren kann, die dies dann eben doch tun.

Kann sowieso nicht sagen dass ich Atheistin wäre, aber ich fühle mich auch keiner anderen religiösen Philosopie so richtig verbunden...hm ist schwer zu umschreiben aber Humanistin träfe es denke ich noch am ehesten.

Sis


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Sucellus
ehemaliges Mitglied

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Selbständiges Schicksal

28.03.2005 um 18:38
>>Ne Ampel an der Strasse raubt uns ja auch nicht unseren freien Willen, aber wenn wir die als Humbug abtun und freiwillig bei rot rüberfahren werden wir bald unfreiwilligerweise auf den Sinn der Ampel aufmerksam.<<

Das war ein sehr gutes Gleichniss, danke McGregor.

Ich sehe das genau so, jeder Mensch hat einen freien Willen und es gibt viele Wege, um an unser aller Ziel anzugelangen...man kann sich für leichtere und schwierigere entscheiden...kürzere und längere.. ;)

Das was Sisterhyde schreibt ist auch sehr wichtig. Leider ist der Schummel und die Abzockung unschuldiger Leute ein grosses Problem. Viele Menschen stürzen sich in Sekten um jemandem ihre Last...ihren Schmerz abzugeben...

Man sollte auf seinen "Instinkt", auf sein Selbst hören und aus herzen handeln.

Alles Liebe...

Farewell,

Ehecatl

Ich bin wie der Wind, der mich trägt: rau, aber
sanft, flüchtig, doch immer vorhanden. Zusammen
fliegen wir über die Phantasie hinaus.


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lises
ehemaliges Mitglied

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Selbständiges Schicksal

25.04.2005 um 20:58
Letztendlich wird doch vieles von der Psyche, der Denkweise beeinflusst- auch der Glaube an Schicksaal.

Ein schwerer Begriff, andere Reden von Zufall, doch zu sagen:
"Ich glaube an Schicksaal", ist weit gegriffen, vielleicht eher "Ich denke an Schicksaal"....

Auf jeden Fall, ist es ein durchaus anspruchsvolles Thema, perfekt um darüber nachzudenken!


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Amila
ehemaliges Mitglied

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Selbständiges Schicksal

25.04.2005 um 21:21
Würde alles nur dann funktionieren/existieren wenn man daran glaubt oder es versteht, dann würde die Welt im Chaos versinken.

Es ist nicht immer wichtig ob ma daran glaubt oder nicht, manches ist existent auch ohne unser Zutun^^

LEBEN und LEBEN lassen, darin liegt die wahre Stärke!


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