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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

7.517 Beiträge, Schlüsselwörter: Diskriminierung

Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 15:46
@Tussinelda
Fedaykin meint glaube ich, dass das keine deutsche Verbindung ist, und man nicht sagen kann dass was für die eine, beliebige Verbindung im Ausland gilt, auch für Deutschland gilt.

Außerdem wird da ja Werbung gemacht, das muss man auch bei der Interpretation des Textes in Betracht ziehen.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 15:50
Nach dem heutigen Anhören von Bibi Blocksberg muss ich sagen, selten wurden Männer dümmer und unfähige dargestellt wie in dieser Kinderserie.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 15:52
Das ist so ein Problem.. Heute... Man will starke Frauenrollen (ja auch bei bibi geht es darum)

Und dafür muss man die Männer dann scheinbar abwerten. Ist auch nicht so pc



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 15:56
@Fedaykin

Nicht nur sind Männer in der Familie die unfähigen und stumpfen Figuren, die unter anderem nicht hexen können.
Es wurde sogar die Figur von Bibis Bruder gekonnt, nach Folge 6 rausgeschrieben. Zu viel Manpower war dann doch irgendwie zuviel.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 17:00
Zitat von Fedaykin
Fedaykin
schrieb:
Die Relevanz für Deutschland?
hab ich die irgendwo erwähnt? Es ging um Seilschaften. Die Du als Mutmaßungen bezeichnet hast, was deren Rolle bezüglich zum Beispiel beruflichem Weiterkommen betrifft und dass es männliche Seilschaften eben schon länger gibt als weibliche. Deswegen meine Beispiele, deswegen der link......bitte folge der Diskussion und versuche nicht ständig, wenn Deine Bemerkungen leider widerlegt wurden, das Thema plötzlich irgendwo hinzuziehen, wo es gar nicht war.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 17:02
Zitat von Tussinelda
Tussinelda
schrieb:
hab ich die irgendwo erwähnt? Es ging um Seilschaften. Die Du als Mutmaßungen bezeichnet hast, was deren Rolle bezüglich zum Beispiel beruflichem Weiterkommen betrifft und dass es männliche Seilschaften eben schon länger gibt als weibliche
Im Kontext der Frauenquote in Deutschland.

Wir reden auch nicht über China
Zitat von Tussinelda
Tussinelda
schrieb:
Deswegen meine Beispiele, deswegen der link......bitte folge der Diskussion und versuche nicht ständig, wenn Deine Bemerkungen leider widerlegt wurden, das Thema plötzlich irgendwo hinzuziehen, wo es gar nicht war.
Doch nach Deutschland.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 17:27
Zitat von Fedaykin
Fedaykin
schrieb:
Doch nach Deutschland.
da war es aber nicht, es ging allgemein um Quotenfrauen, daraus hat sich dann die Diskussion zu Seilschaften entwickelt, die Du ja erst mal bezweifelt hast, weshalb ich Dir aufzeigte, dass es die gibt und dass solche Seilschaften auch dazu dienen, sich gegenseitig zu "helfen".
Deutschland wurde gar nicht erwähnt, bis DU es ausschliesslich auf Deutschland beziehen wolltest.
Ganz davon abgesehen gibt es auch hier Männerbünde/Studentenverbindungen, in denen es auch entsprechend zugeht, eher konservativ bis politisch rechts, ganz rechts.
Hier ein alter link dazu
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/studentenverbindungen-wenn-maenner-sich-ewige-treue-schwoeren-a-641134.html
oder hier
Verbindungen sind Zusammenschlüsse in denen meist männliche Studenten Studienzeit und gemeinschaftliches Zusammenleben organisieren. Sie sehen sich je nach Verbindungsform in unterschiedlichen Traditionen. Diese können zum Beispiel historischer, konfessioneller, regionaler oder professionaler Natur sein. Der Kern ist jedoch immer das Vertreten eines Wertesystems, das an die Mitglieder vermittelt wird. Den Anwärtern werden Habitus und Rituale der Verbindung in Unterrichtsstunden nahegebracht. All das nimmt viel Zeit in Anspruch und die Anwärter sollen so stark in die Gemeinschaft integriert werden. Bei den meisten Verbindungen gilt das „Lebensbundprinzip“: Mitglieder verpflichten sich, ein Leben lang ein Teil der Verbindung zu sein. Nach ihrer aktiven Studentenzeit finanzieren die sogenannten „Alten Herren“ die Verbindungshäuser und helfen den Studienabgängern bei ihrer Karriere. So entsteht ein Netzwerk.
Quelle: https://www.goettinger-tageblatt.de/Campus/Goettingen/Wie-rechtsradikal-sind-Studentenverbindungen2#:~:text=Immer%20wied....
Wie rechtsradikal sind Studentenverbindungen in Göttingen?
Quelle: s.o.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 17:29
Ich weiß das es Verbindungen gibt.

Sie sind hierzulande nur nicht so relevant wie in den USA..

Deswegen wären Daten aus Führungsetagen etc interessant..



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 17:31
Der Thread handelt von "unserer Gesellschaft", dazu dürfte die amerikanische oder auch britische nicht zählen.

Wenn überhaupt, hat der Diskussionsleiter das Thema hinsichtlich Österreich spezifiziert.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 17:43
Zitat von XAE
XAE
schrieb:
Wenn überhaupt, hat der Diskussionsleiter das Thema hinsichtlich Österreich spezifiziert.
na dann bedarf es ja auch keines Hinweises auf Deutschland.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

06.09.2020 um 17:44
Zitat von capspauldin
capspauldin
schrieb:
die unter anderem nicht hexen können.
es gibt eine Ausnahme: Hexer Carlo in Folge 17

Frauen retten immer wieder die Welt und bewahren stehts einen kühlen Kopf (im Gegensatz zu den männlichen Figuren).



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 10:03
Zitat von Fedaykin
Fedaykin
schrieb:
Ich weiß das es Verbindungen gibt.

Sie sind hierzulande nur nicht so relevant wie in den USA..

Deswegen wären Daten aus Führungsetagen etc interessant..
Das würde mich allerdings auch interessieren. Mich würde interessieren, ob das ein so großer, ja systematischer, Eingriff ist, wie eine Quotenregelung.

Allgemein halte ich das Argument aber für total Banane. Jeder, der soziale Kontakte pflegt, kann von Seilschaften profitieren, unabhängig vom Geschlecht.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 10:16
Zitat von Atrox
Atrox
schrieb:
Allgemein halte ich das Argument aber für total Banane. Jeder, der soziale Kontakte pflegt, kann von Seilschaften profitieren, unabhängig vom Geschlecht.
ja, dem habe ich auch nicht widersprochen, nur haben Frauen nicht die entsprechenden Vernetzungen, da Männer ihnen da Jahrhunderte voraus sind. Auch das hatte ich allerdings hier schon erwähnt.

Es wurde ja behauptet, dass solche Seilschaften nur Mutmaßungen wären



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 10:20
@Tussinelda

Ja, aber ganz konkret gefragt: Wie profitiert das heutige Individuum davon, dass es eine Verbindung schon seit 200 Jahren gibt? Erfüllt ein frisch gegründeter Sportverein nicht die selbe Funktion?



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 10:23
Zitat von Atrox
Atrox
schrieb:
Ja, aber ganz konkret gefragt: Wie profitiert das heutige Individuum davon, dass es eine Verbindung schon seit 200 Jahren gibt? Erfüllt ein frisch gegründeter Sportverein nicht die selbe Funktion?
das fragst Du ernsthaft? Wie denkst Du denn ist eine seit 200 Jahren existierende Verbindung vernetzt im Gegensatz zu einem gerade eingetragenen Verein?



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07.09.2020 um 10:39
Zitat von Tussinelda
Tussinelda
schrieb:
Wie denkst Du denn ist eine seit 200 Jahren existierende Verbindung vernetzt im Gegensatz zu einem gerade eingetragenen Verein?
Ja, erzähl doch mal bitte.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 10:48
@Atrox
allen die Anzahl....meine Güte, ich weiß, dass Du nicht blöd bist, jetzt tust Du aber krampfhaft so.
Wenn ich einen Baum habe der frisch gepflanzt ist, dann hat der weder so viele, noch so starke Wurzeln, wie ein Baum, der seit 200 Jahren steht. Dieser Baum, der gerade erst gepflanzt ist, der hat sich auch noch nicht quasi vermehren können, also seinen Samen weder großartig verteilt, noch konnten neue Bäume entstehen.
Wer also seit 200 Jahren seine Verbindungen pflegt, immer mehr hat, die in diese Verbindung nachrücken, die sich dann wiederum überall verteilen und es andauernd Nachrücker gibt, der hat logischerweise ein größeres und stabileres Netzwerk als ein gerade gegründeter Verein.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 11:02
@Tussinelda

Ja, aber es gibt ja ganz viele Vereine in Deutschland, die es seit zig Jahren gibt. Zumeist reicht ja ein Kontakt, wenn man einen Vorteil braucht/möchte. Nämlich den richtigen. Da ist es unerheblich, ob ich jetzt zufällig in der gleichen Studentenverbindung zu sein, wie es Kaiser Wilhelm mal war. Genauso wenig bekomme ich einen Job bei Firma xy, weil der Gründer vor 100 Jahren Mitglied war.

Mir fehlt da irgendwie eine konkrete Grundlage. Man baut halt ein nebulöses Bild von den männlichen Seilschaften, um eine Agenda zu rechtfertigen...



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 11:07
@Atrox
Nebulös? Aha. Netzwerke sind unbestritten, die gibt es, die funktionieren, für jeden. Nur sind derzeit die männlichen Netzwerke denen der Frauen noch voraus. Das ist alles. Und das Posten unter Männern, durch Männer, von Männern nicht ausschliesslich nach Qualifikation besetzt werden, das hatten wir schon und hatte ich auch belegt. Und darum ging es schlussendlich. Es gibt keine Männerquote, weil es derer nicht bedarf, Männer haben dafür gesorgt seit Jahrhunderten, dass sie wichtige Posten besetzen. Ganz einfach.
Den Rest diskutiere ich gerne im passenden thread. Denn es geht gerade nicht um irgendeine Diskriminierung von Männern im Gegenteil.



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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

07.09.2020 um 11:11
@Tussinelda
Dein Vergleich hinkt ein wenig, denn die Wurzeln Deines metaphorischen Baumes sind noch immer da - die Menschen sterben aber alle nacheinander weg, und mit jedem Tod zerbrechen auch wieder "Seilschaften", weil eben zwei befreundet waren oder sich ganz besonders gut verstanden haben. Das muss aber nicht heißen, dass das mit dem Sohn dann auch so sein wird.

Siehe Politik oder Königshäuser, da wurde auch nach jedem Tod neu gemischt.

Was Du vielleicht meinst, ist dass sich quasi über Jahrhunderte hinweg irgendwelche Bünde Strukturen geschaffen haben, in denen sie bestimmte Positionen komplett als Organisation kontrollieren können. Quasi: Männerbund A denkt sich den Bundestag aus und definiert die Zuteilung von Positionen per Gesetz so, dass alle Mandate zu 100% nur an eigene Mitglieder gehen können.

Das funktioniert offensichtlich nicht und wäre unmöglich. Abgesehen davon, weil hier gefragt wird: Aus meiner Erfahrung (Vater, Bruder, zwei Expartner und der aktuelle, eben mit den von mir genannten Verbindungen Rotary, Lions, FM und Studentenverbindung) haben genauso viel oder wenig profitiert wie sie von allgemeinen Freundschaften im Leben profitieren könnten.

Konkret auf die Personen und Verbindungen bezogen:

Rotary: Zuschanzen von Aufträgen in exakt dem Maß wie es im Sportverein üblich wäre. DH der Getränkehandel wird für das interne Fest beauftragt, allerdings mit Fremdvergleich bei den Preisen. Wiegt die Kosten die für Spenden und Mitgliedschaft entstehen nicht auf. Insgesamt eher Prestige als echter Vorteil.
Lions: Nur aus Prestigegründen Mitglied, keine Aktivität und keine Angebot zu "Seilschaften" jemals erhalten. Nur Einladungen zu Events. Zu denen man aber auch sonst gehen könnte.
FM: Diente eher in einem Stadium der Selbstfindung als Ergänzung zur Beschäftigung mit sonstigen Philosophien, eher weniger geschäftliche Kontakte als es mit normalen Freunden üblich wäre, weil es bewusst vermieden wird
Studentenverbindung: Wurde seinerzeit viel versprochen und war auch als Vorteil geplant, "rum" kommt dabei aber 0,0
Allerdings bestand zu Studienzeiten das günstige Zimmer dort. Dafür musste man aber auch mit den Leuten rumhängen. Also kaum anders als wenn man noch daheim wohnt: Weniger Miete gegen unangenehmen Sozialkontakte.

In den USA kenne ich einen Konzern bei dem ein Führungsmitglied hochgradiger FMler ist, und weiß wie der seine Stellen vergibt: Nicht an FMler, sondern an Mitglieder seines Kirchenkreises (inkl. vieler Frauen die mit seiner Frau Bibelkreis haben...)
Soviel dazu.



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