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Gendern zur Pflicht machen?
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Menschen, Weiblich, Transgender ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Gendern zur Pflicht machen?
19.03.2026 um 10:36Nee, wenn etwas nicht im Text steht, kann man noch so gründlich lesen, man wird es nicht finden.Jan_ schrieb:Da hilft nur gründlicher zu lesen...
Aber du kannst meine Behauptung, dass du dir das nur ausgedacht hast, doch ganz leicht widerlegen
Du musst nur zeigen, wo das ("ohne weiteren Kontext gilt[...]") im Duden steht.Groucho schrieb:
Jan_ schrieb:Ohne weiteren Kontext gilt der Plural der Grundform - gem. sprachlicher Konvention - als geschlechtsübergreifende (so der Begriff aus dem Duden) Bezeichnung.
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19.03.2026 um 10:49uns ist bewusst, dass ihr schon immer gendert!superuschi schrieb:Euch ist aber schon bewusst, dass wir seit Ewigkeiten gendern, oder?
teilweise machen wir da ja auch mit.
"Sehr geehrte Damen und Herren, werte Gäste..." reicht völlig aus.
was ihr da veranstaltet ist einfach lächerlich.
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19.03.2026 um 12:56Nein, dass das so gehandhabt wird liegt natürlich nicht am Gendern, sondern an unserem binären Geschlechterverständnis. Gendern kann aber helfen zu zeigen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt, und das eben auch ganz normal ist. Es ist keine Lösung, aber vielleicht unterstützend.Optimist schrieb:und dass das so gehandhabt wird, liegt oder lag daran, dass nicht gegendert wird oder wurde?
Also das kann ich nicht glauben.
das wäre eine super Lösung :)Optimist schrieb:deshalb sollte man vielleicht auch mal im Deutschen einen neutralen Artikel einführen, wie z.B. das the im Englischen.
War nach 2021 und ja, ein super wichtiger Schritt: trotzdem passiert sowas weiterhin. Nur weil etwas verboten ist, passiert es nicht plötzlich nicht mehr.sooma schrieb:Ich weiß nicht, wann Dein Seminar gewesen ist – 2021 wurde da doch ein ganz wichtiger Schritt gemacht:
Außerdem steht in deinem Artikel ja sogar, dass ein Gericht über den Eingriff entscheiden kann und Eltern den Wunsch zu einer OP äußern können. Intergeschlechtlichkeit wird dann einfach als Nachteil für das Kind dargestellt und zB gesagt, das Kind könne so kein "normales" Leben führen und würde sicher benachteiligt werden; und schon wird für die OP gestimmt. Dieses "Verbot" zu umgehen ist also gar nicht so schwierig und Eltern haben da ganz viel Mitspracherecht.
Bedeutet: statt, dass einfach ein Eingriff vorgenommen wird, werden die Eltern über Intergeschlechtlichkeit aufgeklärt und ihnen eine Entscheidung überlassen.
Inter*Personen gibt es außerdem nicht nur in Deutschland.
Es geht ja nur um Verständnis und Akzeptanz. Ich wollte das Thema auch eher nur erwähnen, weil es ins Gendern-Thema passt und genau für sowas - also für Sichtbarmachung - gendern ja da gedacht ist.
Sprache hat einen Einfluss auf Wahrnehmung, das ist klar. Dass sie sich im Laufe der Zeit verändert, ist auch ganz normal. Überschätzen sollte man das Thema aber natürlich auch nicht, da gibt es viel Wichtigeres.
Gendern zu verpflichten ist genauso bescheuert, wie es zu verbieten. Macht beides nichts besser.
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19.03.2026 um 13:05Nein, das steht da so nicht und da entscheidet ein Gericht auch nicht einfach nach Wunsch, wie Du implizieren möchtest: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1631e.htmlPotato schrieb:Außerdem steht in deinem Artikel ja sogar, dass ein Gericht über den Eingriff entscheiden kann und Eltern den Wunsch zu einer OP äußern können.
Das solltest Du bitte mal konkret belegen. Wie viele solcher Operationen gibt es denn überhaupt?Potato schrieb:Intergeschlechtlichkeit wird dann einfach als Nachteil für das Kind dargestellt und zB gesagt, das Kind könne so kein "normales" Leben führen und würde sicher benachteiligt werden; und schon wird für die OP gestimmt.
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19.03.2026 um 13:15eigentlich haben wir ja schon einen neutralen Artikel - "das"Potato schrieb:
das wäre eine super LösungOptimist schrieb:deshalb sollte man vielleicht auch mal im Deutschen einen neutralen Artikel einführen, wie z.B. das the im Englischen.
Heißt zwar, das sei "sächlich", aber könnte man ja umdeklarieren in "neutral".
Und schon könnte man zumindest schon mal jedes gM mit "das" versehen und niemand hätte mehr Grund zur Klage, es wäre auch alles eindeutig:
das Bäcker -> alle gemeint
der Bäcker -> nur Männer gemeint
die Bäcker -> nur Frauen gemeint
Einzahl oder Mehrzahl bei allen egal, der Kontext bringts
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19.03.2026 um 14:04@Optimist
Das klingt alles zehnmal komplizierter als nötig und würde die komplette deutsche Grammatik auf den Kopf stellen.
Das klingt alles zehnmal komplizierter als nötig und würde die komplette deutsche Grammatik auf den Kopf stellen.
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19.03.2026 um 14:07So wie beim generischen Maskulinum :shrug:Optimist schrieb:der Kontext bringts
Man muss also das Rad nicht neu erfinden.
Das Bäckere freut's. Allesamt.
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19.03.2026 um 14:27ja klar, aber die Genderfreunde sehen das halt anders bzw. wittern Verwechslungsgefahren (wo keine sind) 😉sooma schrieb:So wie beim generischen Maskulinum
stimmt schon auch.Aniara schrieb:Das klingt alles zehnmal komplizierter als nötig
Ich wollte halt nur den Genderfreunden entgegen kommen - so als Kompromiss - weil die alles verkomplizieren wollen.😉
Wenn Deutsch so einfach wie z.B. Englisch wäre, hätten jetzt weder die Einen noch die Anderen ein Problem.
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19.03.2026 um 15:31Groucho schrieb:
Oh, kannst du mal die Stelle im Duden zitieren, wo das "ohne weiteren Kontext" steht?Jan_ schrieb:Ohne weiteren Kontext gilt der Plural der Grundform - gem. sprachlicher Konvention - als geschlechtsübergreifende (so der Begriff aus dem Duden) Bezeichnung.
Ich habe den Verdacht, dass du dir das nur ausgedacht hast.
Du selbst hast schon mehrfach den Wikipedia-Link referenziert.Groucho schrieb:
Nee, wenn etwas nicht im Text steht, kann man noch so gründlich lesen, man wird es nicht finden.Jan_ schrieb:Da hilft nur gründlicher zu lesen...
Aber du kannst meine Behauptung, dass du dir das nur ausgedacht hast, doch ganz leicht widerlegen
Hast Du Dir da mal die Beispiele angeschaut? Und den Text drumherum?
Als 3. Klasse gelten:
Substantive, bei denen neben der maskulinen Grundform eine durch Movierung gewonnene feminine Ableitung besteht (der Arzt, die Ärztin).Und dann steht da:
Disambiguierung substantivischer Maskulina der dritten Klasse[/quote]Bei Substantiven dieser dritten Klasse verweist die Ableitung stets auf den weiblichen Sexus, während die Sexusbedeutung der Grundform vom Kontext abhängt.Quellenangabe in der Fussnote:Der Duden. Grammatik. Ausgabe 1995, S. 196 f.Das spezifische (nicht-generische) Maskulinum ist bei den deutschen Substantiven im Singular daran zu erkennen, dass kein beliebiger Vertreter der bezeichneten Klasse, sondern ein bestimmtes Individuum gemeint ist; in beiden Numeri (Singular + Plural) ist es an Kontexthinweisen kenntlich.Quelle: Wikipedia: Generisches Maskulinum#cite note-dg1995 196-24
In allen übrigen Fällen liegt ein generisches Maskulinum vor.
Mit Hilfe dieser beiden Kriterien – a. Bestimmtheit der bezeichneten Person oder des bezeichneten Tieres, b. Kontext – kann in Zweifelsfällen eine Disambiguierung (Auflösung sprachlicher Mehrdeutigkeit) vorgenommen werden:In der öffentlichen Diskussion um geschlechtergerechten Sprachgebrauch spielt der Ausdruck „generisches Maskulinum“ eine große Rolle. Gemeint ist damit die geschlechtsübergreifende Verwendung eines maskulinen Wortes wie der Arzt bzw. die Ärzte für alle Menschen mit diesem Beruf...Bei der geschlechtsübergreifenden Verwendung maskuliner Personenbezeichnungen ist sprachlich aber nicht immer eindeutig, ob nur männliche Personen gemeint sind oder auch andere.Es gibt Kontexte, in denen die geschlechtsübergreifende Verwendung maskuliner Personenbezeichnungen eher akzeptiert wird als in anderen. Bei der Bestimmung dieser Kontexte spielen zwei Kriterien eine Rolle:
1) Wie hoch ist der Grad der Spezifität, d. h., wie explizit wird über konkrete Personen gesprochen und kann man sich diese unmittelbar vorstellen?
2) Handelt es sich um eine Singularform (Einzahl) oder eine Pluralform (Mehrzahl)? Wird also über einzelne Personen oder ganze Personengruppen gesprochen?Maskuline Formen werden häufiger im Plural geschlechtsübergreifend verwendet als im Singular, da man Einzelpersonen eher gedanklich mit einem Geschlecht verbindet als ganze Personengruppen.Quelle:
https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/generische-verwendungsweise-maskuliner-formen
Es könnte hilfreich sein, einen Blick auf die Beispiele zu werfen.
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19.03.2026 um 15:34Es geht auch und vor allem um Sichtbarmachung, das mitbenennen, statt nur mitmeinen.Optimist schrieb:bzw. wittern Verwechslungsgefahren (wo keine sind)
Willst du mir ehrlich erzählen, dass alle Gendergegner*innen so sehr mit der Sprache zu kämpfen haben, dass ein einzelnes kleines Sternchen alles so unglaublich" verkompliziert?Optimist schrieb:weil die alles verkomplizieren wollen.
Meine Damen und Herren gab es schon früher, auch Ärztinnen waren seit Jahrzehnten bekannt, einzig das Sternchen ist neu.
Wenn das so eine komplizierte Hürde sein soll, dieses kleine Sternchen, dann empfehle ich einen Kurs in Deutsch an der VHS.
Statt hier andere für die eigenen Defizite verantwortlich zu machen.
Oder einfach mal ehrlich sein, statt sich pseudo Argumente aus der Nase zu ziehen und einfach sagen "mir geht dieses linksgrünversyphte woke Zeug einfach auf den Sack"
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19.03.2026 um 15:39Es besteht doch dann keine Notwendigkeit für das Sternchen.Groucho schrieb:Meine Damen und Herren gab es schon früher, auch Ärztinnen waren seit Jahrzehnten bekannt, einzig das Sternchen ist neu.
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19.03.2026 um 16:15@Jan_
Ist ja toll, dass du da jetzt völlig sinnlos eine Textwand kopiert hast, aber deine Behauptung hast du immer noch nicht belegt.
Wirst du auch nicht können, da du dir das einfach nur ausgedacht hast:
Ist ja toll, dass du da jetzt völlig sinnlos eine Textwand kopiert hast, aber deine Behauptung hast du immer noch nicht belegt.
Wirst du auch nicht können, da du dir das einfach nur ausgedacht hast:
Das ist deine Erfindung, das steht nirgends in dem Zitat.Jan_ schrieb:Ohne weiteren Kontext gilt der Plural der Grundform - gem. sprachlicher Konvention - als geschlechtsübergreifende (so der Begriff aus dem Duden) Bezeichnung.
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19.03.2026 um 16:53es geht hier nicht um "kämpfen" bzw. nicht um einen Kampf.Groucho schrieb:Willst du mir ehrlich erzählen, dass alle Gendergegner*innen so sehr mit der Sprache zu kämpfen haben
Es geht darum, die Sprache nicht unnötigerweise umzumodeln, obwohl schon x Jahre die Menschen damit gut klar kamen.... und eine Mehrheit daran auch nichts geändert haben möchte.
Und ja, manche kommen halt nicht damit klar, dass das gM alle Geschlechter nur meint und nicht sichtbar macht.
Ich gehe halt nicht mit, mit dieser Theorie, wonach das gM angeblich nur Männer sichtbar macht. Wenn es so wäre, wäre es ja kein generisches M.
Ja ich weiß, Genderbefürworter sehen das anders, aber ich muss ihnen ja nicht in ihrer Sichtweise folgen.
Und dass es "Maskulinum" heißt besagt für mich auch noch lange nicht, dass dadurch nur Männer sichtbar seien.
Ich sehe nun mal bei "ich gehe zum Arzt" nicht zwangsläufig einen Mann vor meinem geistigen Auge.
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19.03.2026 um 17:06Aber hallo - eigentlich reicht es, einen einzigen Satz aus dem Duden (laut Fussnote kommt dieser Satz aus dem Duden) zu erfassen:Groucho schrieb:
Das ist deine Erfindung, das steht nirgends in dem Zitat.Jan_ schrieb:Ohne weiteren Kontext gilt der Plural der Grundform - gem. sprachlicher Konvention - als geschlechtsübergreifende (so der Begriff aus dem Duden) Bezeichnung.
Bei Substantiven dieser dritten Klasse verweist die Ableitung stets auf den weiblichen Sexus, während die Sexusbedeutung der Grundform vom Kontext abhängt.Und wenn Du Dir dann noch die Beispielsätze anschaust (und dabei 'Sexus unbestimmt' mit 'geschlechtsübergreifend (den Begriff verwendet der online Duden) gleichsetzt)...
....evtl. dies hier noch dazu nimmst....
Also diese beiden Unterkapitel liest:
Substantive mit weiblicher Ableitungsform
Disambiguierung substantivischer Maskulina der dritten KlasseQuelle: bisher alles Wikipedia: Generisches Maskulinum#cite note-dg1995 196-24
Nicht immer besteht das Bedürfnis, explizit von männlichen oder weiblichen Personen zu sprechen; oft wird nur an Menschen an sich oder an eine bestimmte Gruppe gedacht. Hier ist das (generische) Maskulinum traditionell das Mittel der Wahl:Quelle:
'Viele Einwohner Mannheims gehen am Wochenende in den Luisenpark.'
Wenn dagegen individuelle Personen gemeint sind, geht es auch um sprachliche Präzision und um Respekt. Hier wird häufig das Genus benutzt, das dem biologischen Geschlecht entspricht, wenn eine solche (z. B. movierte) Form zur Verfügung steht:
Er ist Jurist, sie ist Ärztin.
https://grammis.ids-mannheim.de/systematische-grammatik/2279
dann war es das doch schon.
Nochmal in meinen eigenen Worten beschreibend (ganz Allmy-regelkonform):
Gerade im Plural kann die Grundform (die im Deutschen in der Regel maskulin ist) spezifisch für das männliche Geschlecht stehen (Z.B. Meine Söhne sind alle Ärzte; hier gibt das Wort 'Söhne' den Kontext) oder aber geschlechtsübergreifend sein (z.B. alle Ärzte unser Praxis treffen sich heute abend im Restaurant; hier ist kein Kontext gegeben, damit bleibt das Sexus der Personen, die sich heute abend treffen, unbestimmt - es könnte sich um eine reine Männergruppe handeln, oder um eine reine Frauengruppe oder eine gemischte Gruppe - der, der den Satz liest oder hört, weiss es nicht. Vielleicht weiss der, der es sagt oder schreibt auch nicht - oder es erscheint ihm irrelevant.)
Lautet der Satz dagegen: Alle Ärztinnen unserer Praxis treffen sich heute im Restaurant, dann handelt es sich um eine reine Frauengruppe.
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19.03.2026 um 17:20Wer sich dafür interessiert, wie man sich im Deutschen 'geschlechtergerecht' ausdrücken könnte, kann hier mal auf der Seite der Gesellschaft für dt. Sprache stöbern.
Die sind verschiedene Möglichkeiten aufgeführt und bewertet.
Manche Dinge funktionieren nur im schriftlichen, aber nicht gesprochen:
https://gfds.de/standpunkt-der-gfds-zu-einer-geschlechtergerechten-sprache/
Die sind verschiedene Möglichkeiten aufgeführt und bewertet.
Manche Dinge funktionieren nur im schriftlichen, aber nicht gesprochen:
https://gfds.de/standpunkt-der-gfds-zu-einer-geschlechtergerechten-sprache/
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19.03.2026 um 17:43Naja, Gendergegner kämpfen offenbar mit der Sprache, wenn ein Sternchen,,d ie Sache für sie "verkompliziert"Optimist schrieb:es geht hier nicht um "kämpfen" bzw. nicht um einen Kampf.
Das war dein Wort, nicht meines.
Deine Meinung, ich habe eine andereOptimist schrieb:Es geht darum, die Sprache nicht unnötigerweise umzumodeln, obwohl schon x Jahre die Menschen damit gut klar kamen....
:D Genau andersherum wird ein Schuh draus.Optimist schrieb:Ich gehe halt nicht mit, mit dieser Theorie, wonach das gM angeblich nur Männer sichtbar macht. Wenn es so wäre, wäre es ja kein generisches M.
Weil es ein (generisches) Maskulinum ist, sind andere Geschlechter nicht sichtbar.
Das ist ein Fakt, keine Meinung.
Wie gesagt: Fakt und keine "Sichtweise"Optimist schrieb:Ja ich weiß, Genderbefürworter sehen das anders, aber ich muss ihnen ja nicht in ihrer Sichtweise folgen.
Wo man über Sichtweise reden könnte, ist der Punt,, dass beim gM auch verstärkt an Männer gedacht wird.
Aber auch dazu gibt es (hier öfter verlinkte ) Studien, die das belegen.
:D Doch genau das besagt es.Optimist schrieb:Und dass es "Maskulinum" heißt besagt für mich auch noch lange nicht, dass dadurch nur Männer sichtbar seien.
Dein geistiges Auge ist nicht das, was über die Sichtbarkeit entscheidet, sondern das Wort selbst.Optimist schrieb:Ich sehe nun mal bei "ich gehe zum Arzt" nicht zwangsläufig einen Mann vor meinem geistigen Auge.
Ärzte (als gM gemeint) => nur Männer sichtbar da maskuline Form
Ärzte und Ärztinnen => Männer und Frauen sichtbar
Ärzt*innen => alle sichtbar
Wie gesagt, das mit der Sichtbarkeit ist keine Frage von Meinungen oder Interpretationen, sondern schlicht ein Faktum.
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19.03.2026 um 17:51von mir aus.Groucho schrieb:Wie gesagt, das mit der Sichtbarkeit ist keine Frage von Meinungen oder Interpretationen, sondern schlicht ein Faktum.
Die Frage ist für mich (und da bin ich nicht die Einzige), ob nun alle Geschlechter unbedingt sichtbar sein müssen.
Das sage ich als Frau und es ist eine ideologische Frage derjenigen, die das so gerne wollen.
Mir reicht es vollkommen, wenn ich im täglichen Leben mit Respekt behandelt werde, da brauche ich keine sprachliche Unterstützung (für mein Selbstwertgefühl...).
Schade für diejenigen, die es wohl offensichtlich brauchen, aber die Mehrheit der Frauen brauchts lt. Umfragen nicht.
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19.03.2026 um 17:52Die Gesellschaft für Deutsche Sprache ist also ein Gendergegner-Verein? Gut zu wissen :note:Groucho schrieb:Naja, Gendergegner kämpfen offenbar mit der Sprache, wenn ein Sternchen,,d ie Sache für sie "verkompliziert"
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19.03.2026 um 17:54Manche Sachen sind eben mehr praktikabel als andere....die Gesellschaft für dt. Sprache hat das schön aufgedröselt.Groucho schrieb:
Naja, Gendergegner kämpfen offenbar mit der Sprache, wenn ein Sternchen,,d ie Sache für sie "verkompliziert"Optimist schrieb:es geht hier nicht um "kämpfen" bzw. nicht um einen Kampf.
Das war dein Wort, nicht meines.
Beitrag von Jan_ (Seite 771)
Anschauen und das, was gefällt, anwenden....
Man muss sich wirklich ein bisschen mit Gender-Sprache befassen, von allein fliegt es einem nicht zu.
Und diese passiven Formen mag ich nicht wirklich, die klingen in meinem Ohr - je nach Situation - doch sehr unpersönlich.
Und für Intersexuelle führen wir dann auch ein eigenes Geschlecht ein und für Non-binary auch eines oder wie differenziert möchte man es noch machen....(als 'Sache' will wohl keiner bezeichnet werden...)Groucho schrieb:Dein geistiges Auge ist nicht das, was über die Sichtbarkeit entscheidet, sondern das Wort selbst.
Ich denke, die Verständlichkeit und die Praktikabilität müssen hier mit berücksichtigt werden.
Ob es gesprochen wird, gelesen wird, ein eher förmlicher Text ist oder nicht, wer die angesprochenen Personen sind... all das.








