Jan_ schrieb:Wenn man Sprache so vereinfacht, kommt man auch an den Punkt, wo man sich nicht mehr so präzise ausdrücken kann:
Übersetze doch mal zurück ins Deutsche:
Nächst Woche ist groß Party mit gesamt Familie in Haus mein Vater, sogar sein erst Ehefrau kommt samt ihr Kinder
das verstehe ich jetzt nicht?
Das ist doch schon Deutsch, oder wie meinst du das?
Groucho schrieb:Ist das gM nicht auch einfach eine Sprachvereinfachung, weil man sich (aus welchen Gründen auch immer) nicht präziser ausdrücken will?
nein, das war schon seit Jahrzehnten so - man vereinfacht also nicht, da man es lässt wie es ist.
Wer es jetzt verändern will, macht es komplizierter.
philae schrieb:Wir könnten ja zunächst auch lediglich auf einen einzigen Artikel reduzieren, nämlich den neutralen: Das. (Entsprechung zu "the")
Also für meinen Geschmack klingt the oder de schöner als "das".
Vor allem würde man bei "das" denken können, jemand hat ein Grammatikproblem 😉
Bei "Ich gehe zum Friseur" würde es zB keinen Unterschied machen, wegen der Konjunktion.
verstehe ich nicht? Also wenn man nur noch "das" verwenden würde, wo wäre dann kein Unterschied zu was?
philae schrieb:Aber rein von der Vernunft her würde ich sagen: Besser gar nicht an der Sprache herumdoktern. Sie entwickelt sich ganz von allein
genau.
Nur bringen ja die Genderbefürworter das Argument:
Wenn in Unis, in der Politik und in den Medien gegendert wird, dann sei das eine Entwicklung "von alleine".
Kann ich jedoch nicht als "von alleine" sehen, sondern als "bewusst forciert".