Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

6.691 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Abtreibung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

19.12.2017 um 19:11
Zitat von BeckyBecky schrieb:Man(n) kann sich auch direkt beteiligen, indem man Kontakt zum Kind hält.
Bitte lies meinen ganzen Beitrag, ich sagte, dass ich den direkten Kontakt immer bevorzugen würde.
Zitat von BeckyBecky schrieb:Kondome
Hab ich persönlich so gemacht.
Zitat von BeckyBecky schrieb:Und auch da geht im Idealfall der zugehörige Mann mit.
Das ist richtig. Nur weil der Mann kein Entscheidungsrecht haben soll, sage ich nicht, das er nicht mit zu diesen wichtigen Terminen soll. Allein schon um der Frau eine emotionale Stütze sein zu können.


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

19.12.2017 um 19:21
@KFB

Ich meinte das eher allgemein. Denn scheinbar bevorzugen viele die "Kopf in den Sand und auf die bösen Frauen schimpfen"-Taktik. Und machen damit sich und allen anderen (vor allem dem Kind) das Leben schwer.


Ganz besonders schlimm in solchen Situationen wirds, wenn die Frauen unter Druck gesetzt werden, damit sie die Entscheidung treffen, die dem Mann lieber ist.

Im Idealfall benehmen sich alle direkten Beteiligten wie Erwachsene und Außenstehende mischen sich nicht ein, außer sie werden gefragt.


1x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

19.12.2017 um 19:38
Zitat von BeckyBecky schrieb:Ich meinte das eher allgemein.
Dann hab ich dich missverstanden und entschuldige mich.
Zitat von BeckyBecky schrieb:"Kopf in den Sand und auf die bösen Frauen schimpfen"-Taktik.
Bringt doch auch nix, sogar wenn die Frau "Schuld" hat, weil sie den Mann vielleicht ausgetrickst hat (das hatten wir hier zuvor), hängt er trotzdem mit drin und man muss sich irgendwie arrangieren.


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.12.2018 um 21:51
Ich habe die Föten gesehen, die abgetrieben wurden...
Sie schreien lautlos, bis sie sterben.


3x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.12.2018 um 22:10
Zitat von thesquigeethesquigee schrieb:Sie schreien lautlos, bis sie sterben.
Und das weißt du genau?


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.12.2018 um 22:12
@thesquigee
Bei welcher Methode willst du das denn gesehen haben?


1x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.12.2018 um 22:20
Ich werd jetzt hier ganz ehrlich sein, etwas weiter unten in meinem
Beitrag schreibe ich sehr persönliche dinge, von denen ich finde, dass sie in diesem
Beitrag relevant sind, da man hier nichts nett ausschmücken sollte.

So, erstmal: Da ein Fötus noch kein Bewusstsein hat und sich nicht an das geschehene erinnern wird bin ich klar pro choice.

Das hat auch noch andere Gründe:

Ich bin der Meinung dass man, wenn man einem Kind psychisch und auch finanziell nicht bieten kann was es braucht, ist es egoistisch ein Kind in die Welt zu setzen, da dieses dann nur unnötig leiden muss sein leben hindurch.

Mit finanziell mein ich übrigens wenn jemand nicht in der Lage ist genügend Kleidung oder Essen für das Kind oder halt die ganze Familie zu kaufen, keine Weihnachtss oder Geburtstagsgeschenke, etc.. Ich bin arm aufgewachsen und würde es niemandem wünschen, ich leide heute noch unter den Folgen und auch Verbaler oder Körperlicher Missbrauch von Elternteilen, dabei auch massive vernachlässigung hab ich alles selber erleben müssen, manches mehr und ‚schlimmer‘ als anderes. Ich hab selbst eine Borderline Persönlichkeitsstörung davon getragen und muss mun mein Lebenlang damit leben, jeder Tag ist ein Kampf aufs neue. Meine eltern haben mich irgendwann links liegen gelassen, Junkie Mutter (von der fang ich gar nicht erst an) hat sich verpisst als ich 6 war und mein ebenfalls Psychisch gestörter und Jähzorniger Vater hat mich mit 16 (kurz nach meinem Suizidversuch) sitzen lassen, übel beleidigt und ich musste nach der Psychiatrie in eine betreute WG ziehen, die klinikzeit hab ich ausschliesslich dort verbracht, wärend alle an den Wochenenden nach Hause durften sass ich alleine da, ohne gross Möglichkeiten zum Zeitvertreib.


Im nachhinein bin ich natürlich froh am leben zu sein, trotz allem aber wenn ich einem Kind so etwas ersparen kann würde ich es Abtreiben.

Auch würde ich ein Kind abtreiben bei dem festgestellt wurde, dass es zb massiv körperlich oder geistig Behindert auf die Welt kommt.


4x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.12.2018 um 22:30
Ich bin ganz klar gegen Abtreibung, bis auf Ausnahmen.
Kinder die aus Zwang entstehen und Kinder bei denen massive Behinderungen festgestellt werden, sollten nach reiflicher Überlegung abgetrieben werden dürfen.
Ansonsten entstehen in der heutigen Zeit keine Kinder, wenn man das nicht will. Dafür gibt es genug sichere Verhütungsmittel. Wenn es dann doch passiert, dann muss man sich der Verantwortung stellen.


2x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 01:55
Meiner Ansicht nach ist Abtreibung, bei Menschwerdung beginnend ab der Blastozycte, Mord an potentiell entstehendes menschliches Leben, ...

welcher verboten gehören sollte,

- und auch nicht legitim wenn der entstehende Mensch später ein mal körperlich und/oder geistig schwerst behindert sein wird - mit einer Ausnahme, dass sich sein Leid nicht erheblichst lindern / überwinden ließe. - echt schlimm.... : /


5x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 09:13
In jedem Fall Pro-Choice, alles andere erachte ich als menschenverachtend. Frauen sollten stets die Wahl haben, ob sie ein Kind bekommen möchten oder nicht, ganz besonders in Fällen von Vergewaltigung und absehbarer, schwerer Behinderung. Leichtfertig getroffen werden sollte eine solche Entscheidung natürlich nicht, aber die persönliche Entscheidung der Frau geht niemanden sonst etwas an.


1x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 12:18
Zitat von thesquigeethesquigee schrieb:Ich habe die Föten gesehen, die abgetrieben wurden...
Sie schreien lautlos, bis sie sterben.
ja genau, einmal zu oft "der stumme Schrei" geguckt? Propagandafilm der Lebensrechtsbewegung.


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 12:57
Zitat von mstrymstry schrieb:- und auch nicht legitim wenn der entstehende Mensch später ein mal körperlich und/oder geistig schwerst behindert sein wird - mit einer Ausnahme, dass sich sein Leid nicht erheblichst lindern / überwinden ließe. - echt schlimm.... : /
Es ist so leicht dahin gesagt, wenn man nicht selber mit den daraus entstehenden Konsequenzen leben muss...


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 14:49
Zitat von mstrymstry schrieb:welcher verboten gehören sollte,
Auch dann, wenn der Foetus durch eine Vergewaltigung entstanden ist? Oder das Leben der Mutter beim Austragen gefaehrdet ist?


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 14:58
Zitat von vampirellavampirella schrieb:So, erstmal: Da ein Fötus noch kein Bewusstsein hat und sich nicht an das geschehene erinnern wird bin ich klar pro choice.
Du meinst wahrscheinlich den frühen Fötus, das Bewusstsein entwickelt sich m.E. ca. zwischen der 25. und 30. SSW.
Zitat von vampirellavampirella schrieb:Ich bin der Meinung dass man, wenn man einem Kind psychisch und auch finanziell nicht bieten kann was es braucht, ist es egoistisch ein Kind in die Welt zu setzen, da dieses dann nur unnötig leiden muss sein leben hindurch.

Mit finanziell mein ich übrigens wenn jemand nicht in der Lage ist genügend Kleidung oder Essen für das Kind oder halt die ganze Familie zu kaufen, keine Weihnachtss oder Geburtstagsgeschenke, etc.. Ich bin arm aufgewachsen und würde es niemandem wünschen, ich leide heute noch unter den Folgen und auch Verbaler oder Körperlicher Missbrauch von Elternteilen, dabei auch massive vernachlässigung hab ich alles selber erleben müssen, manches mehr und ‚schlimmer‘ als anderes. Ich hab selbst eine Borderline Persönlichkeitsstörung davon getragen und muss mun mein Lebenlang damit leben
Was ist, wenn das abgetriebene Kind 2 Jahre alt wäre und man ihm psychisch und finanziell doch alles Notwendige hätte bieten können? Was ist, wenn das nicht abgetriebene Kind 2 Jahre alt ist, man aber ein psychisches oder finanzielles Desaster erlebt?

Woher will man das im Voraus wissen? Wie will man potenzielle psychische oder physische Gewalt vorhersehen? Auch Kinder aus reichem bzw. normalem Elternhaus können Borderline etc. haben oder Missbrauch ausgesetzt sein, während Kinder aus anfänglich ungünstigen Verhältnissen liebevoll und ohne Probleme aufwachsen können. Gerade in Deutschland muss auch kein Kind Hunger leiden, wenn sich die Eltern um entsprechende Unterstützung kümmern.

*

Abtreibungen sind in Deutschland nicht umsonst verboten bzw. bis zur 14./24. SSW nur unter Bedingungen straffrei. Ab der 25. SSW sehe ich überhaupt keinen Grund mehr für eine Abtreibung (außer bei absehbaren schweren Behinderungen, womit die Mutter nicht klar kommt und primär bei Gefahr für das Leben der Mutter). Eine illegale Abtreibung sehe ich ab diesem Zeitpunkt als Mord / Tötung an und vorher als "normale" Straftat.

Ansonsten pro choice und pro Selbstzahlung der Kosten (außer Sonderfälle und Beratungskosten) bis zur 14. SSW (12. Woche ab Befruchtung), so wie es gesetzlich geregelt ist. Denn dieses Stadium ist in meinen Augen (noch) nicht kontra life, auch wenn optisch menschliche Züge am Embryo / Früh-Fötus zu erkennen sind und die (legalen) Abtreibungen deshalb unethisch erscheinen könnten.


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 15:04
@Sector7
Ich finde vor allem, man kann weder unter allen Umständen Pro-Life noch Pro-Choice sein.
Wenn das Leben so einfach wäre...
Im Normalfall hatte die Frau irgendwie von Anfang an die Wahl, bevor überhaupt irgendetwas passiert ist... sollte man auch mal bedenken.
Was nicht heißt, dass es unter allen Umständen Pro Life sein muss...


1x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 15:50
Zitat von mstrymstry schrieb:und auch nicht legitim wenn der entstehende Mensch später ein mal körperlich und/oder geistig schwerst behindert sein wird - mit einer Ausnahme, dass sich sein Leid nicht erheblichst lindern / überwinden ließe. - echt schlimm....
Deine Einstellung ist allerdings ... na ja.

Schwerste Behinderungen lassen sich nicht eben mal einfach so erheblichst lindern oder gar überwinden, sind bei einer Feststellung des Ungeborenen gar nicht (unbedingt) absehbar oder hast Du passende Beispiele zur Hand?


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 16:12
Zitat von mstrymstry schrieb:beginnend ab der Blastozycte, Mord an potentiell entstehendes menschliches Leben
bereits die Verhütung (inklusive Interruptus) ist unchristlich, denn sie verhindert Leben.


melden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 18:35
@vampirella
Zitat von vampirellavampirella schrieb:auch Verbaler oder Körperlicher Missbrauch von Elternteilen, dabei auch massive vernachlässigung hab ich alles selber erleben müssen, manches mehr und ‚schlimmer‘ als anderes. Ich hab selbst eine Borderline Persönlichkeitsstörung davon getragen und muss mun mein Lebenlang damit leben, jeder Tag ist ein Kampf aufs neue. Meine eltern haben mich irgendwann links liegen gelassen, Junkie Mutter (von der fang ich gar nicht erst an) hat sich verpisst als ich 6 war und mein ebenfalls Psychisch gestörter und Jähzorniger Vater hat mich mit 16 (kurz nach meinem Suizidversuch) sitzen lassen, übel beleidigt und ich musste nach der Psychiatrie in eine betreute WG ziehen, die klinikzeit hab ich ausschliesslich dort verbracht, wärend alle an den Wochenenden nach Hause durften sass ich alleine da, ohne gross Möglichkeiten zum Zeitvertreib.
Zitat von vampirellavampirella schrieb:Ich bin der Meinung dass man, wenn man einem Kind psychisch und auch finanziell nicht bieten kann was es braucht, ist es egoistisch ein Kind in die Welt zu setzen, da dieses dann nur unnötig leiden muss sein leben hindurch.
Vorab mal, das was du hier von dir gibst, hat nichts damit zu tun, ob man sich ein Kind "leisten" kann oder nicht und auch nicht damit, ob ein Kind behindert ist oder nicht, sondern einzig und allein damit, dass deine Eltern wohl leider auch unter psychischen Problemen litten, die sie nicht bewältigen konnten, was natürlich auch nicht spurlos an dir vorbei gegangen ist. Das tut mir sehr leid. Aber es gibt durchaus auch Eltern, die ihren Kindern trotz psychischer Störungen viel Liebe schenken können und alles tun, um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Es kommt eher auf die individuelle Person an sich an und darauf, wie "einsichtig" man den Symptomen, die das eben mit sich trägt, gegenübersteht.

Und wieso sollte es egoistisch sein? Man überlässt die Entscheidung, ob das Leben als lebenswert empfunden wird, oder nicht, einfach nur dem Kind selbst. Und tatsächlich sollte sich auch niemand anderes anmaßen zu glauben, er könne entscheiden oder gar vorhersehen, ob ein Leben lebenswert, schön oder genießbar ist oder nicht. Ich finde das sogar im höchsten Maße unverschämt und anmaßend. Was du als lebenswert oder nicht lebenswert empfindest ist ganz allein dein Empfinden und das wars. Und das ist etwas, bei dem wirklich jeder Mensch ganz bei sich bleiben sollte.

Dazu kommt ja noch die Tatsache, dass ein Kind nicht ewig abhängig von seinen Eltern sein wird und sich irgendwann selbst ein eigenes Leben aufbauen kann. Ein Leben, in dem es eigenes Geld verdient und finanziell eben nicht mehr am Limit leben muss. Ein Leben, in dem es einen Partner kennenlernt, sich verliebt, in dem es Glück erfährt. Ich könnte noch tausend Dinge aufzählen. Und ich versteh wirklich nicht, wieso du die Möglichkeit, dass das Kind beispielsweise psychische Probleme davontragen könnte, weniger attraktiv findest, als die Möglichkeit dem Kind das Leben zu schenken und es einfach selbst feststellen zu lassen, ob es dieses auch genießen kann. Zumal du überhaupt nicht sagen kannst, ob denn überhaupt irgendwelche Schäden davon zurückbleiben und/oder ob die den Alltag dann überhaupt so extrem beeinflussen, dass sie ihr Leben wirklich nicht genießen können.
Zitat von vampirellavampirella schrieb:Im nachhinein bin ich natürlich froh am leben zu sein, trotz allem aber wenn ich einem Kind so etwas ersparen kann würde ich es Abtreiben.
Glaub mir, das Kind, das du abtreiben würdest, wäre im Nachhinein auch froh, am leben zu sein ;)

Und selbst wenn ein Kind es dann vielleicht nicht unbedingt einfach hat. Ich hatte auch keine einfache Kindheit. Ich habe die ein oder anderen psychischen Probleme davongetragen. Ich hab mich aber auch damit auseinandergesetzt und das alles aufgearbeitet. Weil es meine Entscheidung ist, was ich aus meinem Leben mache und weil ich nicht unumstößlich an das gebunden bin, was man mir als Kind mitgegeben hat. Und jetzt? Kann ich sagen, dass ich im Großen und Ganzen ein glückliches Leben führen kann. Mit ganz normalen Aufs und Abs. Weil ich mein Leben selbstbestimmt leben kann.

Meine Mutter wusste all das nicht, als sie mit mir schwanger war. Aber selbst, wenn sie es gewusst hätte, hätte sie mich lieber abtreiben sollen? Meine ganze Kindheit und auch meine Jugend größtenteils waren das reinste Chaos. Und nun? Ich kann trotzdem ein glückliches Leben leben, weil man mir die Chance dazu gegeben hat.


2x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 18:52
Zitat von vampirellavampirella schrieb:Mit finanziell mein ich übrigens wenn jemand nicht in der Lage ist genügend Kleidung oder Essen für das Kind oder halt die ganze Familie zu kaufen, keine Weihnachtss oder Geburtstagsgeschenke, etc.
Es gibt auch Menschen, die kein Weihnachten feiern, entsprechend gibt es keine Geschenke. Nimm nur die Zeugen Jehovas.^^ Ich denke nicht, dass man per se attestieren könnte, dass sie ihre Kinder nicht lieben oder sie sich nicht "leisten" können, weil sie keine Geburtstage oder Weihnachten feiern. Oder aus anderen Kulturkreisen. Weniger Geld sollte jedenfalls keine Entscheidung gegen ein Kind sein.


2x zitiertmelden

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

22.12.2018 um 19:20
Zitat von ahriahri schrieb:Und das ist etwas, bei dem wirklich jeder Mensch ganz bei sich bleiben sollte
Hab ich ja, hab lediglich meine Meinung dazu geschildert.

Und ich spreche nicht davon, dass jemand mal n jahr 2 arbeitslos ist oder von hartz 4 leben muss sondern von jahrelanger armut, bei der auch keine besserung in sicht ist. Und klar kann man nicht vorhersehen ob die eltern einen verbal oder körperlich missbrauchen werden, die meisten Eltern würden es auch von sich selbst nicht wissen oder denken, aber wenn man GANZ KLAR weiss, dass das leben des kindes enorm von leid geprägt sein wird, weil man selbst nicht in der lage ist überhaupt auf sich selbst zu achten, geschweigedenn auf ein kind ob jetzt finanziell oder psychisch, ist es egoistisch meiner Meinung nach. Genau so wie man sich kein Tier zulegt, dass man dann nach nem Jahr irgendwo aussetzt weil man keine lust/zeig oder kein geld mehr hat was leider nur all zu oft vorkommt.

Wenn jemand mit massiven depressionen der morgens kaum aus dem bett kommt und den ganzen tag nur überlegt wie er alles beenden kann, soll so jemand ein kind bekommen? Klar man kann es auch zur adoption freigeben, aber dabei besteht nummal wieder die eigene wahl, eine schwangerschaft ist wirklich nicht ohne und hinterlässt auch seine Spuren, bei manchen mehr als bei anderen und genau desswegen ist auch die Frau offiziell allein berechtigt zu entscheiden ob sie eine abtreibung will oder nicht und das find ich gut so.

In erster Linie sollte man immernoch verhüten wenn man kein Kind will aber unfälle passieren und auch die Verhütungsmittel sind alle nicht 100% sicher.
Zitat von ahriahri schrieb:Glaub mir, das Kind, das du abtreiben würdest, wäre im Nachhinein auch froh, am leben zu sein ;)
Das kannst du nicht wissen. Das kann keiner aber ich kenne mehr als genug leute die sich nur zu gerne das Leben nehmen würden auf grund der Schäden die sie durch ihre Eltern trugen. Das kann man so also nicht garantieren.
Zitat von ahriahri schrieb:Ein Leben, in dem es eigenes Geld verdient und finanziell eben nicht mehr am Limit leben muss. Ein Leben, in dem es einen Partner kennenlernt, sich verliebt, in dem es Glück erfährt. Ich könnte noch tausend Dinge aufzählen. Und ich versteh wirklich nicht, wieso du die Möglichkeit, dass das Kind beispielsweise psychische Probleme davontragen könnte, weniger attraktiv findest, als die Möglichkeit dem Kind das Leben zu schenken und es einfach selbst feststellen zu lassen, ob es dieses auch genießen kann
Wieder alles nicht garantierbar. (ich leb leb immernoch massiv am limit und bin seit 6 jahren von zuhause weg, nur mal so als beispiel)
Selbst feststellenlassen ob es das Leben geniessen kann, ist keine bessere option als abzutreiben. Da man wenn das Kind leiden sollte, nicht einfach mal auf abbruch schalten kann und von neu anfangen, sondern dieses Leid dann eventuell Jahre, oder sogar ein ganzes Leben anhält.

Es gibt auch noch so etwas wie Lebensqualität die mit einer solch schwerwiegenden erkrankung wie zb Borderline (Was eben am häufigsten durch vernachlässigung und missbrauch entsteht) enorrrrrm eingeschränkt ist. (ebenso bei massiven missbildungen) Sowohl man sebst als auch die Leute um einen sind ein leben lang zu konflikten verdammt, die meisten mit der Krankheit schaffen es nicht eine beziehung oder auch nur Freundschaften aufrecht zu erhalten. Da könnt ich noch jahre weiter erzählen was es alles für nachteile und schwerwiegende symptome hat aber das ist nicht das thema.

Man kann bei dem Thema einfach nicht verallgemeinern und sollte auch nicht verurteilen, da jeder seine Gründe hat wieso er etwas macht und ihr wisst nicht was andere vielleicht für eine Last auf den Schultern tragen.

Im übrigen sollen meine Schilderungen über mein Leben weiter oben weder aufmerksamkeit auf mich ziehen noch sonst was es soll lediglich ein knallhartes beispiel sein, wie so etwas aussehen kann.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Es gibt auch Menschen, die kein Weihnachten feiern, entsprechend gibt es keine Geschenke. Nimm nur die Zeugen Jehovas.^^ Ich denke nicht, dass man per se attestieren könnte, dass sie ihre Kinder nicht lieben oder sie sich nicht "leisten" können, weil sie keine Geburtstage oder Weihnachten feiern. Oder aus anderen Kulturkreisen. Weniger Geld sollte jedenfalls keine Entscheidung gegen ein Kind sein.
Das mit Weihnachten war wieder nur ein Beispiel, schon klar feiert das nicht jeder, darum gings nicht. Und ich rede wie oben nochmals erklärt nicht von ‚weniger‘ Geld sondern richtiger Armut, also vlt 1 Outfit mit löchern weils schon so alt ist, keine Unterwäsche oder socken, zu wenig zu essen, schuhe die fast auseinanderfallen etc und das bis man selbstständig wird... ich würde es nicht nochmal durchstehen, und auch nicht nochmal durchstehen wollen.

Mal abgesehen von alle dem ist das Leben nicht einfach ausgelöscht wenn man Abtreibt. Ich glaube fest an Reinkarnation und wenn die Seele nicht in diesem Körper geboren wird, dann in einem anderen.

So seh ich das, könnt ihr mich ruhig als Monster oder weiss ich was ansehen.


2x zitiertmelden