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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

6.691 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Abtreibung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 15:03
@belphega
Von welcher Erfahrung genau, soll ich den berichten?
Du möchtest Wissen, ob ich je schwanger war?
Ob ich abgetrieben habe?
Ob ich persönlich Menschen kenne, die vor dieser Entscheidung standen?
Wie ich zu meiner Weltanschauung kam?

Was konkret muss ich den hier vorweisen um meine persönliche Einstellung zum
Leben hier mitteilen zu dürfen?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 15:06
@Tara
Lies nochmal meinen vorherigen Beitrag.
Du musst keinerlei Informationen zu deinem Leben preisgeben.

Nur, wenn ich dich bei der Erstellung der gemeinsamen Diskussionsbasis frage, ob du für dieses Thema persönliche Erfahrungen mitbringst - wäre es schön wenn du einfach mit "ja" oder "nein" antworten könntest.

Weil bei diesem Thema, werde ich mit Menschen ohne jegliche Erfahrung nicht diskutieren, weil sie es einfach nicht verstehen würden. Sagst du "ja", ist jegliche Diskussion frei von Vorurteilen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 15:11
@Vymaanika
Du darfst sicher sein, dass meine Weltanschauung und das, woran ich glaube, weitaus umfassender ist als diese 2 Sätze, die ich da geschrieben habe.
Nochmal: OT nannte ich es deshalb, weil sich grade darüber gestritten wurde, ob die Diskussion über Seelen hier Platz hat oder nicht und ich das nicht wieder aufwühlen wollte.

Es geht hier nicht um Unverständnis, Zickenkrieg oder Sonstiges, sondern um seine Meinung vertreten. Erstmal nicht mehr und nicht weniger.
Dafür sind Diskussionen gedacht....

Ich müsste noch mal meine Einträge lesen, meine aber, an keiner Stelle mich zu "Mord" in Bezug zur Abtreibung geäussert zu haben...

Ich habe lediglich in Frage gestellt, ob man "Betroffene", also die Frauen, die abgetrieben haben, wirklich zu einer Äusserung verleitet (bzg. der Gründe für die Abtreibung), wenn sie angegangen werden mit "Du hast getötet...Du Mörder...warum?"
An vielen Stellen wird hier Verständnis und Reinversetzen und sonstwas gefordert und bei diesem extrem heiklen Thema erwartet man bei solchen Vorwürfen, dass sich Jemand äussert....wird nicht funktionieren, könnte ich mir vorstellen....


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 15:27
Liebste @belphega ,
es steht Dir frei, mit mir zu diskutieren....
Du stellst hier Bedingungen auf? Wann jemand seine persönliche Meinung zu diesem Thema
mitteilen darf?

Ich habe denke ich, die Fragen...die Du mir als Sturmnacht stelltest beantwortet.
Das Problem ist der Wahrnehmungsfilter, der ganz besonders greift, wenn man
Menschen pauschal in eine Schublade steckt... man nimmt nur noch das wahr, was
dort hinein passt.
-------------------------------------------------

@dragonmike
Im Kreissal gibt es verschiedene Methoden das Kind zu zerlegen. Ich werde sie in einem zweiten Post schildern.

Im wesentlichen wird das Kind zerlegt und dann wie Dreck in den nächsten Abfalleimer gekippt.

Was aber manchen unbewusst ist, ein Kind ist ab der 7 Woche bereits so weit entwickelt, das wir es als vollwertigen Menschen ansehen können. Es ist zwar noch am anfang seiner Entwicklung, doch das Herz schlägt bereits.
Das ist es was mich bewegt, da sprechen wir von Lebewesen...
ihnen wird jegliches Mitspracherecht genommen.

Ich kenne Frauen, die abgetrieben haben... weil es gerade nicht in den "Lebensplan" passte...
Die dann als es doch "passte" feststellen mussten... nun geht es aber nicht mehr.
Ich kenne weitere , die ohne nachzudenken handelten, weil es auch wenig problematisch war.

Was fühlt man? Man kann es eben nicht pauschalisieren...jede Frau hat andere Beweggründe,
dies zu machen.

Ich kann es nicht akzeptieren, werdendes Leben als Zellklumpen wahrzunehmen.
Der Zeitpunkt, wo eine Ss in den meisten Fällen festgestellt wird... bedeutet ein schon
"komplett entwickeltes Menschlein " dass nur noch wachsen muss.
Ganz zu schweigen von Ss-Abbrüchen, die getätigt werden...weil das Kind, wahrscheinlich
"behindert zur Welt kommt. Diese Abbrüche finden per Gesetz, zu einem noch viel späteren Zeitpunkt statt.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 15:35
@Metanoia

Deine Weltanschauung ist mit Sicherheit umfassender als dein erst genanntes Gerippe, aber wer so wenig gibt, bekommt auch wenig zurück.

Ok, dann diskutieren wir mal.

Ich bin gegen die Abtreibung, für mich ist eine Abtreibung eine Tötung=Mord.Das Kind kann zur Adoption(=alt. Babyklappe aber dann ohne Kontakt später) freigegeben werden, wo es in eine Familie kommt, bei der die Eltern keine Kinder bekommen können.Die Adoptiveltern(Offene Adoption möglich) haben endlich ihr Lebensglück gefunden und du die Gewissheit, dass das Kind nicht getötet wurde und in sicheren Händen ist.Daran kann ich nur gutes sehen.Und eins vorweg: Fangt jetzt nicht damit an, zu brüllen, 9 Monate Schwangerschaft und Frau kann über ihren Bauch entscheiden, das kann sie zweifelsohne, jedoch sind 9 Monate Schwangerschaft und eine Entbindung verglichen mit Jahrzehntelanger Trauer und emotionalen Instabilität ein "Sonntagsspaziergang."

So, jetzt zu den Ausnahmefällen, auf die ich dank @belphega zurückgreifen kann.Sie schrieb nämlich:

Gründe für einen Abbruch

-Wenn man selbst an einer unheilbaren Krankheit leidet, welche zu einer hohen Prozentchance genetisch vererbbar ist.

-Wenn man Opfer eines sexuellen Missbrauchs geworden ist und das Kind somit nicht als Kind wahr nimmt.

-Wenn man psychisch nicht in der Lage ist eine Schwangerschaft auszutragen, manische Depressionen, Selbstverstümmlungsdrang, Alkoholiker, Drogensüchtige.

-Wenn eine Schwangerschaft eine lebensgefährliche Bedrohung darstellt (körperlich beeinträchtigte Menschen, für welche eine Schwangerschaft tödlich enden könnte)

-Bei jungen Frauen in strengen Familien, welche ihnen mit dem Tod drohen. Es ist immer wieder der Fall, dass besonders Frauen aus dem Osten abtreiben, weil sie Angst haben von ihren Vätern oder Brüdern ermordet zu werden, weil sie ihre Jungfräulichkeit verloren haben.


Ja, dann ist es gerechtfertigt, weil ich einsehen kann, dass unter diesen Umständen ein Ausnahmezustand herrscht und in diesen Zeiten darf man einfach nicht die Basis bzw. die Frau seelisch vergewaltigen noch anders zur Verantwortung ziehen, auch die Psyche ist begrenzt belastbar und niemanden nützt es, wenn wir ein Psychowrack erschaffen haben, dass dann geistig und körperlich unfähig ist, sich um das Kind zu kümmern.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 15:59
@Vymaanika
Zitat von VymaanikaVymaanika schrieb:Deine Weltanschauung ist mit Sicherheit umfassender als dein erst genanntes Gerippe, aber wer so wenig gibt, bekommt auch wenig zurück.
Ich werde auch für diesen Thread (oder sonstirgendeinen) hier nicht zum absoluten Seelenstriptease ansetzen und erwarte somit auch relativ wenig, was ich "bekommen" kann....da ich ja auch garnichts bekommen will....

Letztenendes müssen wir nicht diskutieren, denn:
die genannten Gründe, die eine Abtreibung rechtfertigen, sind auch in meinen Augen die einzig tragbaren, die man aktzeptieren kann. Einer kommt noch dazu: absolute Hilflosigkeit mit keinerlei Unterstützung: wenn Frau also nicht weiß, an wen sie sich wenden soll, mit wem sie reden soll, woher Hilfe kommen kann: absolute Notlage. Solls geben, auch, wenn sich das wohl kaum einer hier vorstellen kann oder will.

Was ich nicht akzeptieren kann, ist dieses "Mörder" - Gebrülle und dann aber erwarten, dass sich "Betroffene" zu ihren Gründen äussern....

Ich persönlich möchte mit keiner Frau tauschen, die vor dieser Entscheidung steht und sie treffen muss !!! Da ist nicht mit "ich denk mal nächste Woche drüber nach", die Entscheidung muss getroffen werden.
Ich maße mir halt einfach nicht an, diese Frauen als Mörder abzustempeln.
Eigentlich so simpel....


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:02
@Metanoia
Wunderbarer Beitrag.
Den unterschreibe ich.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:13
@Metanoia

Das Thema ist viel zu persönlich, du hast recht mit dem Seelenstriptease, sowas geht auch keinen etwas an, jedenfalls keinen nicht beteiligten Zuschauer.
Zitat von MetanoiaMetanoia schrieb:Einer kommt noch dazu: absolute Hilflosigkeit mit keinerlei Unterstützung: wenn Frau also nicht weiß, an wen sie sich wenden soll, mit wem sie reden soll, woher Hilfe kommen kann: absolute Notlage. Solls geben, auch, wenn sich das wohl kaum einer hier vorstellen kann oder will.
Mh, nein.Es gibt Notfallnummern wie Sand am Meer, Beratungsstellen noch und nöcher..

Davon abgesehen möchte niemand mit deinem fiktiven Beispiel tauschen, ich finds mindestens genauso schrecklich, wie du, dennoch bin ich mir darüber klar, dass eine Abtreibung diese Frau seelisch fertigmachen könnte.Dann ist sie zwar auch ein seelisches Wrack, aber Metanoia freut sich immerhin, denn es ist ja so "simpel."Mal ehrlich, die Frau in deinem Beispiel ist eh im Arsch, ob sie nun abtreibt(=Mordvorwürfe an sich selbst, Jahre später Schuldgefühle, weil ein geistiger Wandel erfolgt, Vorwürfe von Mitmeschen, dass sie abgetrieben hat=Enorme Belastung) oder es austrägt, ..aber im letzteren Fall bekommt sie über das Krankenhaus Beratung, psychologische Unterstützung.Dann Adoption und kann dann ohne (Mordvorwürfe an sich selbst, Jahre später Schuldgefühle, weil ein geistiger Wandel erfolgt, Vorwürfe von Mitmeschen, dass sie abgetrieben hat=Enorme Belastung) ihr Leben leben, so gut es geht.

Dein argumentativer Fehler ist, man müsse zackizacki eine Entscheidung treffen, quasi so als wenn das Kind nach 3 Tagen rausploppt und nach Milch schreit..in Wahrheit ist das eine Entscheidung, für die man Zeit brauch und die wohl überlegt sein muss.

Zackizacki kannst du beim Vögeln machen, aber eine Lebensentscheidung ist kein Blitzkrieg, willkommen in der Realität.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:20
@Vymaanika

Ich kenne eine Frau sehr gut, in meinem nahen Umfeld. Sie hat vor vielen Jahren abgetrieben. Es hat sehr lange gedauert, bis sie das verwunden hatte.
Noch sehr lange, hat sie zum eventuellen Geburtstag des Kindes, an eben dieses gedacht.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:22
@Vymaanika
Dein argumentativer Fehler ist, man müsse zackizacki eine Entscheidung treffen, quasi so als wenn das Kind nach 3 Tagen rausploppt und nach Mich schreit..in Wahrheit ist das eine Entscheidung, für die man Zeit brauch und die wohl überlegt sein muss.
Ähm...noch reden wir über eine Entscheidung für oder gegen Abtreibung....da ist der Zeitraum für die Entscheidung nicht wirklich lang und man MUSS entscheiden, ob man will oder nicht.
Zitat von VymaanikaVymaanika schrieb:aber Metanoia freut sich immerhin, denn es ist ja so "simpel
Völlig aus dem Zusammenhang gerissen, tut mir leid, macht keinen Sinn, darauf zu antworten.

Zitat von VymaanikaVymaanika schrieb:Zackizacki kannst du beim Vögeln machen, aber eine Lebensentscheidung ist kein Blitzkrieg, willkommen in der Realität.


Tut mir leid, aber in dem Mom bin ich raus.
DU willst mir sagen, was ne Lebensentscheidung ist, was welche Konsequenz hat, wie man sich hier oder dabei fühlt, wie die Realität läuft, etc....?
Mein Gott, was maßt Du Dir an?

Kleine Anmerkung: ich bin 40, meine Tochter 22, mein Sohn 20....man KÖNNTE meinen, ich musste im Leben schonmal Entscheidungen treffen....


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:33
@Vymaanika
Vergiss das mit den Kummernummern.
Hat mir die eine im Krankenhaus erzählt.. sie hatte ein Kind in sich, 7 Wochen alt, von dem Kerl mit dem sie zwangsverheiratet werden sollte. Er hat sie missbraucht. Sie wollte das alles nicht!

Sie hat auch bei solchen Nummern angerufen.
Aus Angst hat sie nur gesagt dass sie vergewaltigt wurde und das Kind nicht bekommen kann und will. Weißt du was die getan haben? Die haben sie psychisch komplett unter Druck gesetzt.

"Schau mal in einen Kindergarten - würdest du ein Kind davon einfach ausknipsen können?"
"Stell dir mal vor, wie schön deine Tochter/dein Sohn mal werden kann"

BLA BLA BLA.

Ich weiß nicht wie lange ich sie im Arm gehalten hab, bevor sie an der Reihe war.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:35
@belphega

Das sind dann aber echt heftige Ausnahmen. Die allermeisten Beratungsstellen sind sehr kompetent.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:37
@Merlina
Kennst du eine gute?

Ich kann das nicht beurteilen - ich kenne sowas nur durch das Mädchen im Krankenhaus.
Ich musste dort glücklicherweise noch nie anrufen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:40
@belphega

Die Beratungsstellen der Kirchen, sind im allgemeinen recht kompetent und verständnisvoll. Meine Verwandte damals, war bei der Pro Familia.

Von dem Wort Kirche darf man sich da nicht abschrecken lassen. Das ist nur die Trägerschaft. Die Sozialpädagogen dort reden nicht von Sünde, oder dem Fegefeuer. Die zeigen Hilfen, bieten diese an. Sagen was man tun kann, um das Kind durch zu bekommen. Welche Möglichkeiten man hat.

Angeklagt wird dort niemand und das letzte Wort hat nach wie vor die betreffende Frau.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:41
@Metanoia

Was DU machst, ist DEINE Sache, aber wenn du mir ein Beispiel s.o. lieferst und du mir sagst, dass du das bist, dann sage ich dir, dass du dem Nachwuchs ein Leben schenken könntest, es ist eine Option und wenn ich es als Kindstötung ansehe, dann jammer nicht rum sondern leb damit.

BTT: Wie es mich ankotzt, wenn man zu dumm ist, zu verhüten(Frau und Mann) und dann noch ernsthaft die Abtreibung zum Verhütungsmittel emporhebt.!Symptome-Ursachen!

@Merlina

Das zeigt mir auch, dass es nicht so einfach ist, wie manche hier tun, kann mir keiner erzählen.

@belphega

Das Leben ist nunmal ungerecht und scheisse, aber das sind Einzelfälle, wie von dir beschrieben, dass Gros macht es richtig, effizient und flächendeckend.Pro Famila ist wohl eine der bekanntesten.^^


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:41
@Merlina
Hm.. so klingt das ganze natürlich sehr sinnvoll.

Ich hoffe, dass es da wirklich Frauen gibt, die solch positive Erfahrungen damit machen konnten.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:43
@Merlina
Zitat von MerlinaMerlina schrieb:Ich kenne eine Frau sehr gut, in meinem nahen Umfeld. Sie hat vor vielen Jahren abgetrieben. Es hat sehr lange gedauert, bis sie das verwunden hatte.
Noch sehr lange, hat sie zum eventuellen Geburtstag des Kindes, an eben dieses gedacht.
Das genau ist eins der Probleme... wenn Frau erst in der Situation ist,
muss die Entscheidung sehr schnell getroffen werden. Da kann man sich keine Vorstellung der
folgenden Konsequenzen machen.
Deshalb ist es denke ich..angebracht, sich schon Gedanken darüber zu machen, bevor es soweit kommt.
Warum ist es wohl so, dass sich kaum einer der Konsequenzen des Geschlechtsverkehrs
bewusst ist?
Warum ist der Schrecken einer ungewollten/ geplanten Schwangerschaft so groß?


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15.02.2011 um 16:46
@Vymaanika

Es scheint auch wirklich nicht so einfach zu sein. Zum Glück musste ich nie eine derartige Entscheidung treffen.




@belphega

Ich war früher in einigen Vereinen aktiv, die sich mit der Sache ein wenig befasst haben. Deswegen kann ich sagen, dass diese Anlaufstellen auch wirklich gute sind. Zu diesen würde ich sofort ohne ein schlechtes Gefühl verweisen.
Frauen die ich zwar nicht so sehr gut kannte, aber dennoch um ihre Probleme wusste, waren allesamt zufrieden. Etliche haben sich dann auch dazu entschieden, das Kind zu bekommen.

Es ist ja ein Muss, diese Stellen zu besuchen, will man in Deutschland abtreiben lassen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:49
@Tara
Das ist leider nicht immer möglich.
Im Grunde genommen hat eine Frau nen guten Monat Zeit um sich "zu entscheiden". Hierbei, ist es besser es am ersten Tag zu wissen als am letzten - logischerweise wächst der Fötus jeden Tag ein bisschen weiter.

12 Wochen Zeit. Schwangerschaftsfeststellung: frühestens 5. Woche
In Deutschland dann noch Abklärungsgespräche bei irgendwelchen Stellen.

--

Wenn die Schwangere nun von nem One-Night Stand schwanger ist, sind ihre Gefühle natürlich anders, als bei einer die seit Jahren in einer Beziehung ist. Bei einer 15jährigen ist die Einstellung natürlich eine andere als bei einer 25jährigen.

Im vorhinein planen ist wirklich sehr sehr schwer.
Weil der Zeitpunkt der Schwangerschaft nie derselbe sein wird.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

15.02.2011 um 16:50
@Tara

Es passiert sehr häufig, dass man Frauen die ungewollt schwanger wurden vorwirft, nicht verantwortungsvoll genug Verkehr erlebt zu haben.
Dem ist aber nicht immer so.

Die Frau von der ich rede, hat auf natürliche Art und Weise verhütet. Sie hat sich beibringen lassen, ihre fruchtbaren Tage auszurechnen. Durch einen Infekt verschob sich ihr Zyklus. Sie wurde schwanger, obwohl sie zu dem Zeitpunkt rein rechnerisch, gar nicht schwanger werden konnte.

Ich will diese Frau weder in Schutz nehmen, noch verurteilen. Ich will damit sagen, dass längst nicht alle abtreibenden Frauen gefühlskalte Schlampen (pardon für den Ausdruck, aber manche biegen es doch so hin) sind.


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