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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.07.2018 um 18:45
RayWonders schrieb:man kann also durchaus dann der Meinung sein, dass das Kiffen und die konsumierte Pschoaktivität von THC letztendlich zum Tot führte..
Man kann durchaus der Meinung sein. Es lässt sich weder abstreiten, noch belegen. Man muss dann aber so fair sein und zugeben können, dass es sich um eine persönliche Annahme handelt und nicht um Fakten.

Ich würde auch nicht gerade behaupten, dass Leute, die eben eine andere persönliche Annahme besitzen, per se Ausflüchte suchen. Cannabis-Gegner haben halt auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, sonst gäbs hier deutlich mehr "Belege".


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.07.2018 um 18:59
Intemporal schrieb:Man muss dann aber so fair sein und zugeben können, dass es sich um eine persönliche Annahme handelt und nicht um Fakten.
Intemporal schrieb:Cannabis-Gegner haben halt auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, sonst gäbs hier deutlich mehr "Belege".
Ich kann dir dutzende Beiträge von Psychiatern aus dem Netz heraussuchen, deren persönliche Annahme sich darauf stützt, dass sie Marihuana-Konsumenten mit drogeninduzierter Psychose behandeln müssen..
aber du möchtest ja wissenschaftliche Beweise, die meines Erachtens mit unseren technischen Möglichkeiten noch nicht mal nachweisbar sind..
wir tragen ja auch nicht ständig ein Gerät mit uns herum dass unsere Hirnströme misst während oder während wir nicht Drogen nehmen..

wenn jmd.mit dem Auto einen Unfall hat und die forderst 1Jahr später Beweise ob Alkohol Schuld war, dann kannst du fordern und fordern, es ist einfach unmöglich nachweisbar..


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

29.07.2018 um 19:12
Mir wird allein schon schlecht, wenn ich den Gestank des Grases rieche und ist eben definitiv nichts für mich.
Als ich es mal probiert habe, wurde mir noch schlechter und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es nichts Gutes sein kann, wenn mein Körper heftig dagegen rebelliert, aber es gibt kaum Argumente, die besagen, dass Cannabis schädlich wäre, allein Bronchitis-Erkrankungen wären möglich.
Gerade Krebsgegner dürften sich an Cannabis erfreuen, so wirkt THC krebshemmend.

So viel zu Cannabis, würde ich es vertragen, würde ich es nehmen, da man durchaus vom Konsum profitieren könne.
Heroin, Crack oder Crystal Meth wären dennoch nichts für mich. Und Badesalz nehme ich nur zum Baden.


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29.07.2018 um 19:17
@RayWonders
Ja, die haben wir nicht, bis dahin mag ich den Teufel halt nicht an die Wand malen. Das wurde seit jeher getan und gebracht hat das gar nichts.


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29.07.2018 um 19:21
@RayWonders
RayWonders schrieb:kommt ihr mit Ausflüchtn bis zu 'es könnte auch das Nikotin gewesen sein'...
Kann es sein, daß dein Verhältnis zur Realität ein eher zerrüttetes ist?
geeky schrieb:"Dreifaches Risiko für starke Raucher

Jugendliche, die täglich mehr als zehn Zigaretten rauchten, erkrankten in den darauffolgenden 15 Jahren dreimal so häufig an einer Psychose wie die Nichtraucher unter den Teilnehmern. In dieser Risikoabschätzung hatten die Forscher bereits möglich Faktoren für Psychosen wie Drogen und Alkoholkonsum, bestehende psychotische Anzeichen, eine Familiengeschichte mit Psychosen berücksichtigt.

Je früher der Einstieg, desto riskanter

Auch wer bereits im Alter von 13 Jahren zu rauchen anfing, entwickelte eher wahnhafte Episode: Von ihnen wurden 5,5 Prozent psychotisch. Von denen die erst später mit dem Rauchen anfingen, waren es 2,8 Prozent."
Beitrag von geeky, Seite 248

Wenn du Probleme hast, den Posts hier inhaltlich zu folgen, dann sag es doch einfach, statt sie dreist uns in die Schuhe zu schieben.


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29.07.2018 um 20:47
Coquet schrieb:Habe ich bisher nur bei einigen Nichtrauchern bemerkt, die ihre Joints mit
Tabak strecken und dann wahrscheinlich Nikotinabhängig werden.

Ich bin von lauter Gelegenheitskiffern umgeben und habe noch nie erlebt, wie jemand drauf hängen bleibt. Falls es das gibt, stellt sich mir aber die berechtigte Frage, ob es tatsächlich am Hasch liegt oder vielmehr an diversen Streckmitteln.
Ich habe da gemischte Erfahrungen gemacht. Es gab durchaus Leute, die ohne Gras nicht durch den Tag gekommen sind und psychisch auffällig waren. Aber abgesehen von persönlichen Erfahrungen wird Dir jeder Psychiater bestätigen, dass bei Cannabis ein Abhängigkeitssyndrom entstehen kann: Klassifikation nach ICD-10 F 12.2.

Es sind durchaus auch schon Menschen darauf "hängengeblieben". Gerade wenn der Anteil des THC's sehr hoch ist, kann das zu unangenehmen Effekten bis hin zur drogeninduzierten Psychose führen:

„Bei Menschen mit einer vorbestehenden Vulnerabilität, also Anfälligkeit für die Entwicklung von Psychosen, kann der vermehrte Konsum von Cannabis eine Psychose auslösen. Das Risiko erhöht sich offenbar, je jünger die Personen beim Erstkonsum sind“, berichtet Prof. Dr. Benno Schimmelmann von der Schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (SGKJPP) mit Sitz in Bern. Psychosen im Jugendalter können akut auftreten, beispielsweise auch im Rahmen einer drogeninduzierten Psychose, oder schleichend, d.h. mit einer langen Vorlaufphase.

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/ratgeber-archiv/meldungen/art...

Giftige Streckmittel oder "Spice"-Sorten sind dann nochmal ein anderes Kaliber. Da gab es ja bereits schon Tote.


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29.07.2018 um 21:27
@geeky
geeky schrieb:Jugendliche, die täglich mehr als zehn Zigaretten rauchten, erkrankten in den darauffolgenden 15 Jahren dreimal so häufig an einer Psychose wie die Nichtraucher ...
Eine Korrelation beweist keine Kasalität, wie oft muss ich das noch schreiben!

Vermutlich führt nicht das Rauchen zur Psychose, sondern eine genetische Beeinträchtigung, die bei Psychosen häufig vorliegt, wird durch Nikotin gebessert:
Nikotin steigert eine verminderte Hirnaktivität im Frontallappen,

ZITAT:
Physiologen haben wünschenswerte Effekte von Nikotin bei Schizophrenie entdeckt. „Es kompensiert eine genetisch bedingte Beeinträchtigung“, heißt es in der Studie.

http://news.doccheck.com/de/163415/schizophrenie-die-zigarette-dagegen/


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30.07.2018 um 00:12
Rojenia schrieb:Ich diskutiere hier hauptsächlich über die Verharmlosung und die Gefahr von Cannabis!
Rojenia schrieb:Und wenn du jetzt deine Kids ausreichend über Cannabis aufgeklärt hast und du als Konsumentin auch keine "Fehler" damit machst, kannst du ja ohne weiteres mit dem Konsum offen umgehen, tust du das ?
Ja!
Ich schon.
Ich habe keine sorge das meine Kids kiffer werden. Sie haben beide schon gekifft.
Mein Sohn kifft hin und wieder mal, meine Tochter mag nicht mehr und zieht hin und wieder mal dran.
Ich habe ihnen davor alles erklärt was sie wissen wollten, hab ihnen gesagt worauf sie achten müssen. Wir reden offen, es gibt kein tabu dabei.
Jetzt wo klar wurde das cannabis eine rolle spielt, habe ich sie dringlich auf die Gefahr beim kaufen hingewiesen.
Mein Sohn ist noch nicht volljährig, ich würde es begrüßen wenn er nicht kiffen tät.
Mir ist es aber so lieber, als wenn er am Wochenende mit den Leuten um die Häuser ziehen würde, und säuft.
Rojenia schrieb:Kiffer können irgendwie nicht allein nur über Cannabis diskutieren.
Doch, hier bin ich!
Komm ran und lass uns über cannabis reden.
Aber richtig. Überzeuge mich...kläre mich auf, aber sachlich und mit Quellen.
Ich versichere, das ich mit dir zusammen nach dem bösen im cannabis recherchieren werde!

Bitte ich meins ernst, überzeuge mich zeig mir das was ich noch nicht über cannabis weiß.


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

30.07.2018 um 00:57
Eya schrieb:Hier ein sehr interessanter Artikel
Ja war witzig :D
Eya schrieb:palettenweise „Holsten“-Dosen vernichtenden Bauarbeitern in die Höhe gezogen werden.
:D :D :D

...ähm. ..Nein!
RayWonders schrieb:und wie erklärst du dir dann die vielen Kiffer die in Suchtkliniken landen?
RayWonders schrieb:selbst Legalisierungsbefürworter sprechen von psychischer Abhängigkeit und einer Gefahr.. siehe mein Link des Grow-Magazins..
Ok.
Stellen wir einfach mal fest, cannabis kann unter Umständen Psychosen auslösen.
Aldaris schrieb:„Bei Menschen mit einer vorbestehenden Vulnerabilität, also Anfälligkeit für die Entwicklung von Psychosen, kann der vermehrte Konsum von Cannabis eine Psychose auslösen. Das Risiko erhöht sich offenbar, je jünger die Personen beim Erstkonsum sind“, berichtet Prof. Dr. Benno Schimmelmann von der Schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (SGKJPP) mit Sitz in Bern.
Ok..., wir bleiben dabei, es "kann" "unter Umständen" "möglicherweise" "vielleicht" psychische Probleme bereiten wenn Menschen die anfällig sind, kiffen.

Aber was bedeutet das jetzt im Klartext?
Was stelle ich/ganz Deutschland/ die Welt, mit dieser Info jetzt an?

Hm.

Dieser Text könnte auf dem Beipackzettel stehen unter "Risiken und Nebenwirkungen".
Vielleicht noch mit der Bitte sich vorher einem Risikotest zu unterziehen um auszuschließen das man selbst "anfällig" veranlagt ist.


Prima, dann ist ja jetzt alles klar.
Oder?


Es könnte so einfach sein.


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30.07.2018 um 01:17
@Rojenia
Ich habe über den Tag verteilt noch mal ein wenig über deine feisten Aussagen nachgedacht und mich hats ziemlich sauer gemacht.
Das ist als wenn du einem Menschen der ohne Beine geboren wird sagst er solle mal schneller laufen. Oder sagste zu dem auch: na bei dir ist auch was kaputt gegangen oder warum biste so lahm?
Ey Lady es gibt mehr auf der Welt als durch Drogen ausgelöste Psychosen.

Es gibt Menschen die werden krank geboren. Glaubste das?
Ich bin einer davon. Ich habe sogar anrecht auf einen Behindertenausweis. Bei mir ist nix kaputt gegangen. Machst du gerne solche Aussagen gegenüber behinderten Menschen?

Im übrigen hat sich ein Tourettekranker Menschen das auch nicht ausgesucht Tics zu erleiden und anderen Menschen verbale Entgleisungen an den Kopf zu schmeißen.
Vielen dieser Betroffenen mindert Cannabis das leiden.

Bevor du in Zukunft solche beleidigenden Aussagen an dem Kopf schmeißt überlege vorher was du damit anrichten könntest.


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30.07.2018 um 01:43
@Rojenia

Und weißt du ich würde meine Seele dafür verschachern normal sein zu können. Normal leben zu können. Ich würde alles dafür geben dass meine Kinder nomal leben könnten. Du weißt gar nicht was Menschen wie wir durch machen müssen.
Manche Mittel lindern dieses Terror den man durchlebt. Bei manchen Cannabis bei anderen Amphetaminpräperate.

Meinem Sohn wird geholfen in jungen Jahren und ich könnte so oft vor Freude heulen weil er durch diese Hilfe so auflebt.

Menschen wie du die kein Plan von solchen Bereichen haben machen sowas noch viel schlimmer. Hör auf mit deinem Schubladendenken :(


Im übrigen was das negative am Cannabiskosum bei mir das wissen dass es verboten ist. DAS macht paranoid. Mir tat die Substanz früher gut und beruhigte den Sturm im inneren. Kannst du dir vorstellen wie es ist permanent unter Strom zu stehen? Wie erlösend es sein kann wenn dies unterbrochen wird?
Ich kann für diese permanente Anspannung nichts.
In ner Kur haben wir Entspannungsübungen gelernt. Die gute Dame die das gemacht hat hatte eine hypnotische Auswirkung auf mich. Sie trug mich mit dem PMR in eine so tiefe Entspannung dass ich nicht mal sagen kann wohin. Kein Gedanke kein Schmerz. Einfach ins nichts.
Am Ende sollten wir wiedergeben wie es uns erging. Ich versuchte es zu beschreiben ohne ein richriges Wort dafür zu finden. Da sagte eine Mitpartientin: Schätzchen das nennt man Entspannung.
Mir liefen die Tränen. Ich kannte sowas nicht.

Ich würde alles dafür geben gesund zu sein und auch gesunde Kinder zu haben.

Deine Aussagen waren sehr verletzend. Sorry so empfinde ich das.


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30.07.2018 um 05:35
geeky schrieb:Wenn du Probleme hast, den Posts hier inhaltlich zu folgen
dann beachte doch bitte auch die Posts in denen Psychiater davon schreiben wie Marihuana-Konsumenten psychotisches Erleben erfahren müssen auch dann wenn sie nicht mehr in der Rausch-Phase sind.

dein Link müsste zudem genauso belegt werden wissenschaftlich wie du es für die Psychosen durch THC forderst..
-
ich fasse es einfach nochmal zusammen, was ich eig.dachte was wissenschaftlich Tatsachen sind:

- THC ist psychoaktiv und kann während der Rausch-Phase Wahnvorstellungen und psychotische Schübe auslösen
- die Funktionsweise des Gehirns ist (wie z.b. beim Kopfrechnen, RubikCube lernen oder durch häufiges Scrabble spielen) eine assoziative neuronale Schaltung und wie ein Muskel, dass heißt wenn man gehäuft eine bestimmte Denkweise bewusst aufruft und trainiert, dann wird sie immer mehr zu einem Automatismus der dann einfach nur noch getriggert wird und abläuft ob man das möchte oder nicht

ich kann also viel eher verstehen, wenn Legalisierungsbefürworter meinen, die psychotischen Schübe der Konsumenten kommen resultierend aus der Denkweise, dass das was man tut verboten ist und verfolgt wird. nicht aber das grundsätzliche Verneinen der psychotischen Schübe..

ich persönlich habe bei meinem letzten Joint eine Wahnvorstellung gehabt, es ist also Realität was THC bei mir im Kopf auslöst..
-
zu argumentieren Nikotin könnte der Auslöser sein hat bei mir folgendes getriggert:

wenn ich ne halbe Flasche Vodka trinke und ne halbe Flasche alkoholfreies Bier mit 0,5% Alkohol, dann werde ich persönlich nicht auf die Idee kommen zu meinen ich bin betrunken wegen dem Bier. weil der Vodka viel stärker ist und eine größere Auswirkung hat.
ebenso bin ich der festen Überzeugung, ist THC viel stärker psychoaktiv als es Nikotin vorweist..
-
hier mal ein relativ neuer Beitrag im Netz der auch der Meinung ist, dass THC für Psychosen verantwortlich ist:
Cannabis gilt schon lange als Trigger für Schizophrenie und andere psychotische Störungen. Tatsächlich zeigen Studien: In der kiffenden Community treten dreimal so häufig Psychosen auf wie in der Allgemeinbevölkerung.
Das Erkrankungsrisiko hängt laut Studienlage stark von der Intensität der Nutzung sowie vom THC-Gehalt ab. Cannabis kann sowohl eine akute psychotische Störung mit Wahnvorstellungen und Halluzinationen auslösen, als auch zu einer manifesten Psychose führen. Hier differenzieren die Studien nicht immer genau. Andererseits zeigen Untersuchungen, dass Cannabisnutzer eine doppelt so hohe Rückfallquote haben. Außerdem sind bei ihnen die psychotischen Symptome stärker ausgeprägt und die Behandlung im Krankenhaus dauert länger. Die Prognose ist insgesamt ungünstiger.
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/cannabis-mehr-psychosen-mehr-rueckfaelle-12036/

woher diese Zahlen stammen und wie das ermittelt wurde weiß ich nicht, aber wisst ihr das von dem Link mit dem Nikotin?


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30.07.2018 um 05:46
Intemporal schrieb:Ja, die haben wir nicht, bis dahin mag ich den Teufel halt nicht an die Wand malen.
wie schon gesagt, scheint es Dutzende erfahrene Medziner zu geben, die hier einen anderen Weg gehen. sie sehen in ihren Praxen und Kliniken die Auswirkungen hautnah an ihren Patienten.
wenn du sagtest in deinem Umfeld gibt es keine pschischen Auffälligkeiten, dann ist verständlich wieso du dagegen argumentierst. die vielen Menschen mit Schizophrenie und Psychose in den Sucht- und Psychiatriekliniken sind nun aber mal eine Tatsache. versuche bitte die Ärzte zu verstehen, wenn sie keine Interesse daran haben nach einer Legalisierung diesbzgl. einen Anstieg von Bürgern zu sehen, die ihr leben nicht mehr auf die Reihe bekommen, wegen der veränderten Wahrnehmung durch psychoaktive Stoffe die sie nahmen..


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

30.07.2018 um 05:52
Lemniskate schrieb:Aber was bedeutet das jetzt im Klartext?
Was stelle ich/ganz Deutschland/ die Welt, mit dieser Info jetzt an?

Hm.

Dieser Text könnte auf dem Beipackzettel stehen unter "Risiken und Nebenwirkungen".
Vielleicht noch mit der Bitte sich vorher einem Risikotest zu unterziehen um auszuschließen das man selbst "anfällig" veranlagt ist.
es geht hier nicht nur um Marihuana in der Angelegenheit sondern um etwas Grundsätzliches, was man lostreten wird in den nächsten Jahren. bzw. schon losgetreten wurde..

wird man Stoffe legalisieren mit dem Hinweis Konsum ist gefährlich und es bleibt die Eigenverantwortung?
Was ist mit meiner Krankenversicherung, zahlt diese wenn ich erkranke nach der Einnahme dieser Stoffe?
Was geschieht wenn die Versicherung nicht zahlt?

Wer bestimmt und wie, wie gefährlich ein Stoff sein darf dass man ihn oder dass man ihn nicht legalisiert?
-
im schlimmsten Falle kann man sich vorstellen, dass ein Wintersportler irgendwann mal sein gebrochenes Bein selbst bezahlen muss, weil das unter zu großer Gefahr und Eigenverantwortung für den Krankenversicherten läuft. Wollen wir das?


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30.07.2018 um 06:00
RayWonders schrieb:wenn du sagtest in deinem Umfeld gibt es keine pschischen Auffälligkeiten, dann ist verständlich wieso du dagegen argumentierst.
Wo sagte ich das?


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30.07.2018 um 06:01
RayWonders schrieb:wird man Stoffe legalisieren mit dem Hinweis Konsum ist gefährlich und es bleibt die Eigenverantwortung?
Was ist mit meiner Krankenversicherung, zahlt diese wenn ich erkranke nach der Einnahme dieser Stoffe?
Was geschieht wenn die Versicherung nicht zahlt?
in den USA sieht es rechtlich so aus, dass für Schäden der Hersteller der Droge verklagt wird:

https://www.welt.de/wirtschaft/article130359812/23-Milliarden-fuer-die-Witwe-eines-Kettenrauchers.html
Der Mann von Cynthia Robinson rauchte zwanzig Jahre lang täglich drei Packungen Zigaretten – und starb mit 36 an Lungenkrebs. Nun soll ihr das „Camel“-Unternehmen eine enorme Summe überweisen.
es geht hier aber auch um das Gewissen von Politikern. man stelle sich vor man entscheidet mit, das z.b. auch Psilocybin und LSD mit legalisiert werden. um dann nach 1Jahr festzustellen, dass es schon 2 oder 3 Bürger so hart traf mit den psychischen Folgen, dass man sich denkt, hätte man das Zeug nur nicht verfügbar gemacht.. also ich als Politiker werde dann lieber den Teufel an die Wand malen bzgl. dieser beiden Substanzen..


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30.07.2018 um 06:04
Intemporal schrieb:Wo sagte ich das?
oh sorry, hab gerade nochmal nachgeschaut. es war ein anderer Nutzer der meinte sie kenne niemand der Höllenqualen durchleidet..

Schizophrenie und Psychose könnte man denke ich für die Patienten so charakterisieren..


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

30.07.2018 um 06:07
RayWonders schrieb:also ich als Politiker werde dann lieber den Teufel an die Wand malen bzgl. dieser beiden Substanzen..
Also förderst du lieber die Kriminalität und etliche Tode aufgrund von Streckstoffen und mangelnder Aufklärung, die ja bereits ein Fakt darstellen, aufgrund vermeindlicher drogeninduzierter Psychosen, die sich noch nicht gänzlich belegen lassen? Dieser Gefallen, den man der Menschheit damit antun möchte, geht irgendwie nicht auf...


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Das Leben mit und ohne Drogen - was ist eure Meinung?

30.07.2018 um 06:26
Intemporal schrieb:mangelnder Aufklärung
die verbesserte Aufklärungsarbeit versucht man schon seit 10Jahren, und trotz der Aufklärung dass mit schädlichen Stoffen gestreckt wird, nehmen die Leute Drogen. für mich bedeutet das Aufklärungsarbeit funktioniert nicht und wird auch nicht funktionieren wenn legalisiert wird.
schlimmer noch, wenn die potentiellen Jugendlichen Konsumenten erfahren, dass es staatlich kontrolliert und sicher ist (bzgl.Reinheit und Dosis) dann werden noch mehr Bürger zugreifen und probieren weil einigen die Angst genommen wird..

mal so gefragt, was möchtest du denn anders machen bei der Aufklärungsarbeit als jetzt, so dass sie wirkt.
und wieso machen wir das dann nicht schon?
Intemporal schrieb:Dieser Gefallen, den man der Menschheit damit antun möchte, geht irgendwie nicht auf...
Man wird die Drogen lange als einen Gefallen an der Menschheit und Gesellschaft ansehen, aber nur so lange bis du selbst in deinem Umfeld einen persönlichen Schaden beobachten musst. Im schlimmsten Falle bist du ein Elternteil was dann "selbst Schuld" hört von drumherum und sich schrecklich fühlt dabei...
der Drogenkreis in dem ich mich befand der war nicht besonders groß. ich habe in meinem Leben vielleicht nur zu ca.70Leuten näheren Kontakt gehabt. davon sind jetzt 2 tot (nicht wegen Streckmitteln) und mind. 3 haben eine schwerwiegende psychische Störung..
wenn ich da jetzt an die Jugendlichen unserer Stadt denke, dann möchte ich keinesfalls das z.b. Crystal legalisiert wird..
Intemporal schrieb:Also förderst du lieber die Kriminalität
es ist keineswegs eine Förderung der Kriminaltität wenn man etwas verbietet.

oder fördere ich das Schnellfahren auf der Autobahn dadurch dass ich Geschwindigkeitsbegrenzungen einführe?

Fördern tun diejenigen die von guter Aufklärung und reinen Stoffen und Set+Setting sprechen, das suggeriert den potentiellen Konsumenten Drogen sind nicht so gefährlich wie viele meinen, alles im grünen Bereich...


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30.07.2018 um 06:47
RayWonders schrieb:die verbesserte Aufklärungsarbeit versucht man schon seit 10Jahren, und trotz der Aufklärung dass mit schädlichen Stoffen gestreckt wird, nehmen die Leute Drogen. für mich bedeutet das Aufklärungsarbeit funktioniert nicht und wird auch nicht funktionieren wenn legalisiert wird.
Die Leute nehmen Drogen, weil sie seit jeher zur Menschheit gehören und diese schon immer konsumiert wurden. Verbote haben sie noch nie davon abgehalten. Zur Zeit der Prohibition, wurde so viel gesoffen, wie nie zuvor. Aufklärungsarbeit funktioniert eben nicht durch Verteufelung. Man wundert sich dann trotzdem, warum die Menschen reihenweise sterben...

Weil sie trotz Verbote konsumieren. Sie haben aber überhaupt keinen Schimmer, was sie eigentlich konsumieren und wie das in ihrem Körper wirkt, worauf unbedingt zu achten und was unbedingt zu vermeiden ist. Das wissen die Leute alles nicht - sie tuns aber trotzdem!

Du räumst ja selbst schon ein, dass die Aufklärungarbeit bisher gescheitert ist, aber was soll man denn noch tun, außer zu sagen: "Es macht dich krank, es zerstört dein Leben und dann bringt es dich um." Was ist denn noch abschreckender?

In den Niederlanden scheints ja irgendwie zu funktionieren.. Nach beinah 50 Jahren Legalisierung, gibt es keine Aufschreie von Ärzten, denen Psychotiker die Praxen einrennen. Ich frag mich, wieso. Und wieso sollte ausgerechnet in D das psychotische Chaos ausbrechen?
RayWonders schrieb:aber nur so lange bis du selbst in deinem Umfeld einen persönlichen Schaden beobachten musst.
Das musste ich leider schon häufiger, manche drogeninduziert, manche nicht. Auch ich habe Freunde, die teils tief in der Drogenszene stecken. Ich weiß, was Verlust bedeutet. Ich wüsste aber nicht, wieso ich deshalb irrationalerweise anfangen sollte zu pauschalisieren.


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