Sidhe schrieb:Niemals in dieser Dichte und mit diesen hohen Opferzahlen. Das ist keine Frage der Interpretation, sondern eine historischeTatsache.
Die Massenvernichtung ist auch erst eine Erfindung des letzen Jahrhunderts.
Aber auch die Kriege der letzten Jahrhunderte forderte unzählige Opfer:
1) Der Dreißigjährige Krieg:
Dort starben zwischen 3 und 4 Millionen Mensch, wohl gemerkt bei einer Gesamtbevölkerung im Reichsgebiet von etwas 17 Million.
3) Der Gallische Krieg unter Julius Cäsar forderte unzählige Opfer auf beiden Seiten, genauso wie der anschließende römische Bürgerkrieg
4) Der 100 Jährige Krieg zwischen 1337 und 1453
Kriege sind so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst, geändert hat sich alleinig der Art der Kriegsführung.
Früher ging es Mann gegen Mann, wo es galt möglichst viele Gegner zu töten.
Heute übernimmt das ein Pilot per Knopfdruck, die Opfer sind die gleichen.
Der Irak Krieg forderte dagegen bisher auf Seiten der westlichen Mächte 4.581 Opfer
Quelle:
http://icasualties.org/Iraq/index.aspx (Archiv-Version vom 18.04.2009)Der Konflikt in Afghanistan gar 1133 Opfer.
Im vergleich zu den Kriegen vorheriger Jahrhunderte also eine verschwindet geringe (wenn auch viel zu hohe) Zahl.
Auch die dauer der Kriege hat sich Massiv verkürzt im Vergleich, was die Opferzahlen die damals aus resultierenden Seuchen und Krankheiten weiter erhöht wurden, weiter nach unten treibt.
Ein schlauer Mann sagte mal:
"Der Mensch, vom Scheitel bis zu den Fersen, ist ein rechter Sack voll Dreck"
Das war damals so, heute so und wird auch nach 2012 so sein.
Sei es das fast gänzliche ausrotten einer menschlichen Rasse ( abschlachten von Indianern durch die Englischen Besatzer in den heutigen USA), dem Wunsch die ganze Welt zu beherrschen (Römisches Reich --> Osmanisches Reich ---> Adolf Hitler etc..)
Du siehst also, liebe Sidhe,dass sich in all den Jahrhunderten nichts geändert hat, auch nicht das pure Polemik und mangelndes Geschichtswissen einen Troll nie weit gebracht hat.
Jeder Historiker würde sich vermutlich bei dem Tatsachenverdrehen hier freiwillig aus dem Fenster werfen um dem zu entkommen.