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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

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vegan33
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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

22.09.2012 um 21:56
Bevor es zur Erklärung der Beitragsbedeutung kommt möchte ich diese Tatsache erwähnen, nämlich dass Tiere oftmals wenige Querdenker unter sich haben, also mehrheitlich einer Meinung bzw. einer Denkweise sind. Nun zur ganzen Erklärung -

Seit es das Internet gibt und jeder mit jedem in Kontakt treten kann herrscht bei uns täglich eine große Reihe von Information, unzählige Online-Magazine, News-Seiten, Blog Einträge und Debatten in Foren. Jeder hat ab diesem Zeitalter eine Ansammlung verschiedener Ansichten zu seiner eigenen persönlichen Ansicht gemacht und versucht für diese Gleichgesinnte zu finden, es ist unmöglich. Mittlerweile gibt es auch unzählige Parteien, Organisationen usw. - auch etliche Änderungen an bereits vorhandenen organisierten Ansichten wie wissenschaftliche Christen, nationalistische Anarchisten...

Es gibt einfach zu viele Ansichten und nicht etwa Kollektive bei denen unterschiedlich gedacht wird, es gibt zu viele Information und zu viele Auswahlmöglichkeit was nach der gängigen psychologischen Meinung ein Problem darstellt, weil gerade bei vielem die Auswahl schwerer ist. Sich nicht dafür zu interessieren ist auch keine Option, das macht uns nämlich zu Mitläufern die sich nicht für die eigene Zukunft interessieren und der Mehrheit hinterher jagen.

Wie soll sich diese Gesellschaft fortsetzen, wie viele Demonstrationen unter unzähligen Organisation werden stattfinden und wie kann jemand überhaupt etwas erreichen wenn es unzählige Argumente dagegen gibt? ( Sport, Arbeit, Diät... )


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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

22.09.2012 um 22:01
Die einzige Möglichkeit, heute etwas zu erreichen, ist Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und sich nicht auf alles gleichzeitg einzulassen, sondern echtes, fundiertes Wissen zuerst auf einem, wenn man damit durch ist, dann auf dem nächsten Spezialgebiet anzuhäufen. Nebenbei noch ein wenig Informationsflut, damit man etwas ´´Up-To-Date´´ bleibt. ;) Kurz gefasst.

Keiner hört Leuten zu, die nur nachplappern, was sie gehört haben. Denn wenn man bei allem mitreden will, was so passiert, und sich oberflächlich informiert kann man das Wissen NIEMALS so vertiefen, dass man sinnvolle Beiträge dazu beisteuern kann.


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vegan33
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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

22.09.2012 um 22:05
Gibson schrieb:Nebenbei noch ein wenig Informationsflut, damit man etwas ´´Up-To-Date´´ bleibt.
Hierbei handelt es sich dann um das schwierigste, denn stets die aktuellen Neuigkeiten zu erfahren bedeutet gerade dann einen großen Zeitaufwand wenn jemand z.B. ein Anarchist, ein Skeptiker, ein Atheist, ein Veganer und ein Gegner oder Befürworter von noch vielen anderen Ansichten zugleich ist und von jeder mindestens einen Eintrag in Blogs, Foren, Zeitungen usw. lesen möchte.

Beispiel - Jemand ist Schulgegner, seiner Ansicht nach sollte es die Bildung nicht verpflichtend sein, dann aber findet endlich nach Jahren eine Demonstration zur Abschaffung der Schulpflicht und Einführung der Bildungspflicht statt, die wird der jemand gewiss nicht aufsuchen, weil das Ziel nicht exakt seiner Vorstellung entspricht. Dieser Jemand wartet also noch jahrelang auf eine Demonstration mit seinem Wunschziel, damit dies auch irgendwann stattfindet muss es unzählige Organisationen geben und unzählige Demonstrationen. Es erschwert das Leben des jeden und das der Politiker zugleich.


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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

22.09.2012 um 22:20
@vegan33
Ich meine, dass man zumindest wissen sollte, wenn der dritte Weltkrieg anfängt. ;) Man sollte sich die Neuigkeiten angucken, um zumindest einen groben Überblick zu haben. Denn neue Informationen sind heutzutage MEIST FALSCH. Erst, wenn mit der Zeit mehr Infos vorliegen, kann man sich eingehender damit beschäftigen.

Dazu kommt, dass man nicht weiß, welche Medieninfos einen hohen bzw. niedrigen ´´Wahrheitsgehalt´´ aufweisen. Erst die Historiker in hundert Jahren werden wohl einen etwas neutraleren Blick auf die heutigen Geschehnisse werfen.

Man soll bei den Sachen, die einen wirklich interessieren, das Wissen konzentriert vertiefen und sich eine eigene, gefestigte Meinung bilden. Dabei muss man alles andere außen vor lassen, bis man es abgeschlossen hat. Dann kann man das nächste Thema erarbeiten. Erst ein Fundament erarbeiten, auf dem man Wissen anhäuft, verbindet und darauf begründet zu Thesen kommt. Neue Infos können dann ja leicht ins Gefüge ergänzt oder daran überprüft werden.

Letztlich kann man niemanem trauen, auch nicht denen, die uns vertreten oder informieren sollen, weil alles interessengeleitet ist. Man kann auch nicht mithalten, wenn man alle neuen Infos unreflektiert nachplappert.

Der Mensch ist genetisch auf das Leben vor 15 bis 30.000 Jahren ausgelegt, hat von Wahrheit keine Ahnung und ist egoistisch. Wie soll er denn in dieser sich aus sich selbst beschleunigenden Kettenreaktion, die einst in Gang gesetzt wrude, als Einziger alles Wissen aufnehmen, für dessen Publizierung Unzählige verantwortlich sind? Kann er nicht und er wird wohl somit überfordert bleiben. Die Burnoutrate ist nicht umsonst so hoch. Weil man in dieser Gesellschaft, hauptsächlich in der Wirtschaft, immer besser, schneller, effizienter, billiger... unmenschlicher sein muss. Das Verhältnis verschiebt sich zu unseren Ungunsten, weil Leute, deren Arbeit von anderen erledigt wird, denen, die sie erledigen, immer mehr zumuten (speziell in der Wirtschaft).


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vegan33
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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

22.09.2012 um 22:24
Gibson schrieb:Kann er nicht und er wird wohl somit überfordert bleiben. Die Burnoutrate ist nicht umsonst so hoch. Weil man in dieser Gesellschaft, hauptsächlich in der Wirtschaft, immer besser, schneller, effizienter, billiger... unmenschlicher sein muss. Das Verhältnis verschiebt sich zu unseren Ungunsten, weil Leute, deren Arbeit von anderen erledigt wird, denen, die sie erledigen, immer mehr zumuten (speziell in der Wirtschaft).
Und darauf bezog ich mich als ich die zweite Hälfte des Beitrages ''wie der Mensch zugrunde geht'' genannt habe. Eben.


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22.09.2012 um 22:24
@vegan33
vegan33 schrieb:Beispiel - Jemand ist Schulgegner, seiner Ansicht nach sollte es die Bildung nicht verpflichtend sein, dann aber findet endlich nach Jahren eine Demonstration zur Abschaffung der Schulpflicht und Einführung der Bildungspflicht statt, die wird der jemand gewiss nicht aufsuchen, weil das Ziel nicht exakt seiner Vorstellung entspricht. Dieser Jemand wartet also noch jahrelang auf eine Demonstration mit seinem Wunschziel, damit dies auch irgendwann stattfindet muss es unzählige Organisationen geben und unzählige Demonstrationen. Es erschwert das Leben des jeden und das der Politiker zugleich.
Er muss entscheiden, was ihm wichtiger ist: Schulpflicht weg und Bildungspflicht akzeptieren oder lieber nicht und bei Schulpflicht bleiben.

Am Ende zählt der Einzelne im großen Spiel der Mächtigen nicht. Der Einzelne hat zu wenig Macht und Einfluss, besonders, wenn er gegen das System arbeitet odr mit den Werten nicht übereinstimmt. Oder unangenehm ist.


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dergeistlose
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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

23.09.2012 um 01:30
@vegan33
vegan33 schrieb:Wie soll sich diese Gesellschaft fortsetzen, wie viele Demonstrationen unter unzähligen Organisation werden stattfinden und wie kann jemand überhaupt etwas erreichen wenn es unzählige Argumente dagegen gibt? ( Sport, Arbeit, Diät... )
Wenn man etwas erreichen will, dann unterliegt man schon einer bestimmten Information...

Das sich die Menschen immer mehr teilen, in dem sie sich mitteilen, liegt wohl daran, das alle denken, das sie etwas mit zu teilen haben...dabei erkennt man eben nicht das man selbst ein Teil der Teilung ist, die man damit mitteilt...


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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

23.09.2012 um 07:10
Ich erlebe das nicht als "Gruppenzwang", sondern der Mensch ist ja "an sich" Neugierig. Es ist schwierig, etwas *nicht* zu lesen.

Gleichzeitig ist aber jederzeit abrufbares Wissen auch eine unglaubliche Chance. Man muß also umgekehrt, lateral (Quer-) denkend an die ran Sache gehen und nur noch das Wichtigste lesen, selektieren. Ich hab ne Zeit gehabt, da hab ich fast jeden Link in Wiki-Artikeln weiterverfolgt und mich stundenlang darin verloren.

Am Ende weiß man gar nichts mehr und hat alles wieder vergessen. :) In der Wikipedia müßten unbedingt an jedem Artikelbeginn vernünftige Zusammenfassungen stehn. Kurz und schmerzlos. Also Heute ist es wichtig, information NICHT aufzunehmen. Sonst wirste bekloppt. :)


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Wolfshaag
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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

23.09.2012 um 08:52
@vegan33
vegan33 schrieb: Seit es das Internet gibt und jeder mit jedem in Kontakt treten kann herrscht bei uns täglich eine große Reihe von Information, unzählige Online-Magazine, News-Seiten, Blog Einträge und Debatten in Foren.
Aber es herrscht keine Pflicht, alle konsumieren zu müssen.
vegan33 schrieb: Jeder hat ab diesem Zeitalter eine Ansammlung verschiedener Ansichten zu seiner eigenen persönlichen Ansicht gemacht und versucht für diese Gleichgesinnte zu finden, es ist unmöglich.
Meinungsbildung durch das Aufnehmen anderer Denkansätze gab es immer und ist auch wünschenswert.
Sie ist in der Wissenschaft zementiert, beispielsweise in der Angabe von Fussnoten, welche man zur Untermauerung, oder eben Ablehnung, seiner Sichtweise heranzieht. Schon immer haben Menschen durch Erklärung anderer dazugelernt, nicht dadurch, dass jeder selbstständig das Rad neu erfunden hat. Und noch immer gelten Menschen, als gebildet, welche viele Informationen konsumiert haben und abrufen können, intelligente Menschen können sie dann auch nicht nur rezitieren, sondern anwenden und miteinander verknüpfen. Sie beherrschen eine geistige Subsumtionstechnik und kommen dadurch zu ihrer Aussage/Meinung, nicht, wie von Dir behauptet, durch das Finden von möglichst vielen Gleichgesinnten.
So unterscheidet man dann eben zwischen (Meinungs-)Führern und Mitläufern.
vegan33 schrieb: Mittlerweile gibt es auch unzählige Parteien, Organisationen usw. - auch etliche Änderungen an bereits vorhandenen organisierten Ansichten wie wissenschaftliche Christen, nationalistische Anarchisten...
Und wenn schon. Ansichten verändern sich nun mal, ebenso wie die Welt. Es ist wie in der Evolutionlehre, sozusagen eine Evolution des Denkens. Auch hier wird sich der durchsetzen, dessen Argumentation am stärksten ist und der sie dann, wie eh und je, am besten verkaufen kann. Fehlerhafte, dümmliche und schlecht präsentierte Denkarten werden von oben erwähnter Evolution eben früher oder später gnadenlos enttarnt und ausgelöscht.
Natürlich dauert das eine gewisse Zeit und natürlich wehren sich Menschen, welche wie offenbar Du, an alten und liebgewonnenen Ansichten krampfhaft festhalten möchten, statt sie einer oft hilfreichen Kritik auszusetzen und zu verwerfen, oder weiterzuentwickeln.
vegan33 schrieb: Es gibt einfach zu viele Ansichten und nicht etwa Kollektive bei denen unterschiedlich gedacht wird, es gibt zu viele Information und zu viele Auswahlmöglichkeit was nach der gängigen psychologischen Meinung ein Problem darstellt, weil gerade bei vielem die Auswahl schwerer ist.
Wie auch in vielen anderen Beiträgen von Dir, zeigst Du auch hier wieder, wenn auch nett verklausuliert, Deine extrem konservative Sicht der Welt. Der Umkehrschluss aus Deiner Aussage wäre nämlich, dass Befürworten der Gleichschaltung, oder das Nurzulassen von einer begrenzten Anzahl von Ansichten und Meinungen. Und was bitte sollen "Kollektive" sein, bei denen unterschiedlich gedacht wird? Ein Kollektiv gilt immer, als eine Zusammenfassung und kann sehr leicht geführt werden, da der Einzelne sich eben den Interessen des Kollektivs unterzuordnen hat. Von daher sind "Kollektive" bei denen unterschiedlich gedacht wird, wie Du es formulierst, vollkommen absurd und paradox, besonders wenn das Kollektiv als Mittel zur Meinungskontrolle, bzw. deren Vielfalt dienen soll.
Und welches psychologisches Problem proklamierst Du denn hierbei? Nur weil die eine erhöhte Vielfalt in den Auswahlmöglichkeiten vorhanden ist, wird sie zum Problem? Ich denke nein, eher ist eine größere "Feinabstimmung" der persönlichen Zielsetzung möglich.
vegan33 schrieb: Sich nicht dafür zu interessieren ist auch keine Option, das macht uns nämlich zu Mitläufern die sich nicht für die eigene Zukunft interessieren und der Mehrheit hinterher jagen.
Desinteresse ist immer eine Option, wenn auch keine gute. Aber Du forderst doch oben deutlich eine Zentralisierung und Bündelung der Meinungsvielfalt, um eben besagten Mehrheiten überhaupt ersteinmal hinterherlaufen zu können, da Du ja oben schreibst, eine Zersplitterung in diverse Meinungen/Vielfalt sei kontraproduktiv, ja stelle ein psychologisches Problem dar und stellst als Lösungsmöglichkeit das "Kollektiv" vor.

Natürlich verstehe ich Dein Grundproblem, nämlich dass zuviel, teilweise auch falsche Information zu ebenso vielen, teilweise ebenso falschen Zielsetzungen führen muss.
Nur halte ich Deinen Ansatz für grundsätzlich verkehrt, nämlich die Informationsvielfalt, als ausschlaggebend zu betrachten und vertrete eben den Standpunkt, dass ein Erlernen einer selektiveren Art des Denkens, auf Basis der logischen Subsumtionstechnick, der erfolgversprechendere Weg ist, statt dass Einschränken der Informationsflut, oder das Aufnehmen jeder Information in den Prozess der Entscheidungsfindung.
vegan33 schrieb: Wie soll sich diese Gesellschaft fortsetzen, wie viele Demonstrationen unter unzähligen Organisation werden stattfinden und wie kann jemand überhaupt etwas erreichen wenn es unzählige Argumente dagegen gibt? ( Sport, Arbeit, Diät... )
Gar nicht, denn auch die Gesellschaft ist der Veränderung unterworfen und wird gezwungen werden, sich an die veränderten Parameter anzupassen, wie der Einzelne auch, ergo wird es drei Optionen für die Gesellschaft geben, a) es kristallisiert sich ein vollkommen neuer Gesellschaftstyp heraus, welcher auf eine neue Art mit der Informationsvielfalt umgeht, b) es bilden sich viele verschiedene Gesellschaften, welche einen Teil der Information bewußt ausblenden und c) es bildet sich eine Gesellschaft, deren Entwicklungstendenz weniger gelenkt, sondern eher zufällig ist, ebenso wie der Informationsfluss.
Ich maße mir hier nicht an, zu entscheiden, welche Möglichkeit am Besten ist, sondern überlasse das jedem selbst.


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vegan33
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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

23.09.2012 um 12:38
@Wolfshaag

Stelle dir die zukünftigen Wahlen vor, ein Prozent ist für die Anarchische Rentenpartei, ein weiteres Prozent für die Hippie Kinderpartei, noch ein weiteres Prozent für die Adolf Hitler Ökopartei und noch ein weiteres für die christliche Homosexuellen...

Nun, da jeder sich seine Meinung bildet und sich nicht etwa einem Sammelbegriff seiner Ansicht unterstellt ( homosexuelle Christen z.B. bei Christen ODER Homosexuellen ) wird es in Zukunft auch noch weitaus größere Vielfalt geben, das es die Vielfalt in den Köpfen des einzelnen gibt und von der Mehrheit als Änderung im Sammelbegriff gibt ( also bei den Christen ist nun die Mehrheit für die Rechte Homosexueller und ab da an sind die Christen automatisch Befürwortern der Rechte von Homosexuellen ) ist es nicht weiter kompliziert, aber ab dem Zeitpunkt ab dem jeder fordert dass sich die Gesellschaft für seine Interessen einsetzt und diese so derbe vielfältig sind wird es ziemlich schwer zu entscheiden was wichtig und unwichtig ist, vor allem die Befürworter und Gegner zu finden.


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Das Zeitalter der Informationsflut - wie der Mensch zugrunde geht

23.09.2012 um 18:42
Sich in eine Meinungsgruppe zuzuordnen ist anders als behauptene Meinung zu haben. Die Meinung braucht eine Bestätigung durch die zweite Meinung, die wiederum aus andere Meinung der Anderen besteht. Oder es ist die Meinung, die aus der Vergangenheit beruht. Um eine Meinung zu haben muss man eine Erfahrung erst gemacht haben, um sie zu bewerten. Die Bewertung teilt sich in 2,5 Teilen auf: Gut oder schlecht und neutral. Das Gute wird "vergessen" oder als neutral geordnet. Das Schlechte wird zu eine Meinung.
Stell dir vor, Du gehst durch den Park. Du siehst schöne Tiere, schöne Bäume, schöne Wolken und und und und dann siehst Du einen Obdachlosen, der im Park liegt. Du bewertest ihn und hast somit die Meinung. Und da der Penner zwischen all den schönen Dingen lag, bewertet man ihn als schlecht. (muss nich sein aber da er im Park lag). So, wenn Du nach mehrere Stunden immernoch über ihn philosophierst, sei es wie er solch ein Leben hat, sei es wie ihn jetzt geht oder was er in der Zukunft machen wird, wird deine "Meinung" den Penner irgendwo unterbringen müssen. Genau jetzt kommt die Gruppenmeinung oder die gesellschaftliche Ordnung ins Spiel, die uns sagt, dass der Penner nur ein armseliger und dummer Mensch ist. Weil der Penner sich nicht in der Gesellschaft integriert wird, wird er als schlecht untergebracht. Die Meinung dehnt sich auf durch die Gruppenmeinung. Somit wird Deine Meinung durch andere unterstützt. ( Ich weiß, es ist verallgemeinert. Ich habe nichts gegen Obdachlose.)

Der Punkt ist, dass man nur den Penner im Park bewertet. Aber nicht den Park, der so schön ist.

Ich glaube, dass die Meinug auf dem kritischen Auge sich basiert. Dieses Auge wird jedoch von der Kindheit an erzogen. Im Sinne von "Wennn du nicht zur Schule gehst, wirst du arm sein" - "Wenn du nicht das machst, wird das und das passieren" - "Wenn du nicht arbeitest, wirst du auf der Straße landen und sterben".


... naja, ich glaube ihr versteht was ich meine :D


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