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Eigentümergemeinschaft, Energie-Einspar-Verordnung und mehr...

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Eigentümergemeinschaft, Energie-Einspar-Verordnung und mehr...

20.06.2014 um 23:02

Die Eigentümer-Gemeinschaft
Die Energie-Einspar-Verordnung
Ein Querulant
Und der ganz alltägliche Wahnsinn



Kürzlich lief abends auf ZDF-Neo "Bank Job" - ein Film basierend auf realen Begebenheiten. Die Geschichte verdeutlicht, wie komplex, unvorhersehbar und verschlungen sich im realen Leben selbst „einfache“ Abläufe gestalten können. Ich komme eigentlich aus der Ecke "Naturwissenschaft" und die Thematik interessiert mich dort unter den Schlagworten "Theorie komplexer Systeme / System-Theorie, Selbstorganisation, Chaostheorie, neuronale Netzwerke" usw. Ich gehe trotzdem heraus aus meiner Ecke und möchte ein Thema zu dieser oft nicht „einfachen Alltäglichkeit“ in der Sparte "Politik" eröffnen.
Wir Menschen sind zu erstaunlichen Leistungen fähig, sofern wir getrieben werden (vis a tergo) oder gelockt (vis a vente) - wenn also die Leistung, die wir erbringen, von unmittelbarem oder zeitnahem Nutzen für uns selbst und/oder unser Umfeld ist. Im Bild, das sich der Mensch von sich selbst macht, liegt aber ein tiefgreifendes Missverständnis: Der JETZT lebende Mensch trägt noch keinen Instinkt in sich im Sinne einer Sorge um künftige Generationen oder gar einer Sorge um die Zukunft seines Planeten. Noch existiert keine Motivation in uns, die rein geistige Einsichten, Erkenntnisse und Überzeugungen in Handlungen bzw. tatkräftige Aktivität transformieren könnte, so lange das NICHT mit einem solchen Nutzen bzw. Vorteil verbunden ist. Und unser Gehirn, das als hochflexibles Organ diesen Mangel ein Stück weit ausgleichen kann, hat dort, wo das gelingt (im NeoCortex) dennoch keinen unmittelbaren Zugriff auf die motivationalen Systeme.
Wie es mein Thema bereits verrät, möchte ich dies anhand der kleinen Welt einer Eigentümergemeinschaft verdeutlichen. Wie sieht es aus "dort draußen" im wirklich wahren Leben? Wie wird etwa die Energie-Einspar-Verordnung in dieser kleinen Welt umgesetzt - besser gesagt: Wie wird sie umgangen?
Ich unterhielt mich mit Malern, Gerüstbauern und sonstigen Handwerkern - ich sprach mit Eigentümern und Eigentümer-Parteien, ich sprach mit Politikern, Verwaltern und Verwaltungs-Angestellten.
Welchen Satz hört man immer wieder in den Medien?: Die Folgen einer weiteren Erderwärmung werden in schon naher Zukunft immer katastrophaler werden. Wir müssen alles daran setzen um den GAU zu verhindern. Und:

Wir können es IMMER noch schaffen - wenn wir nur wollen!?...

NEIN! Können wir nicht! Es fängt schon mit solchen Formulierungen an (wenn wir nur „wollen“), bei welchen Worte gebraucht werden, von welchen die meisten von uns keine rechte Vorstellung haben. Wir wissen im breiten Durchschnitt eben noch kaum etwas über unsere motivationalen Systeme. Wir wissen etwa im breiten Durchschnitt nicht, dass wir gar nicht wollen wollen können. Wir wollen jetzt ein Glas Wasser trinken (weil wir durstig sind). Wenn wir aber wollen, dass wir in 4 Stunden ohne Durst zu haben ein Glas Wasser trinken wollen, dann muss dies auf anderem Wege motiviert werden als über Durst: Über den Beifall anderer etwa. Nur zu wollen, dass man ohne Durst und ohne jeden Grund in 4 Stunden ein Glas Wasser trinken will: Das geht nicht!
(Der Korrektheit halber unterstreiche ich das Wort „will“. Ich kann mir natürlich vornehmen, in
4 Stunden ein Glas Wasser zu trinken. Das ist aber etwas anderes. Das Thema „wollen wollen“ ist verhaltensdynamisch einigermaßen komplex!).
Mache man es sich anhand einer Aversion etwas deutlicher: Denken Sie an etwas, wovor Sie sich ekeln: Hundekot. Und nun nehmen Sie sich vor: "Ich will eine Portion Hundekot verspeisen."
So absurd es klingt: EIN MENSCH HAT DAS GETAN! Motivation: Er wollte selbstverständlich keinen Hundekot verspeisen. Er wollte ins Guinessbuch der Rekorde kommen (...).
Also nochmals: Wir können nicht rein wollen wollen - ohne sekundäre Motivation. Absolut unmöglich. Es geht nicht!
Aber in der sekundären Motivations-Schiene sind wir Menschen beträchtlich sozial motiviert resp. motivabel:
Lob, Beifall, Anerkennung, Zuwendung, Auszeichnung usw. motivieren und beflügeln uns. Ablehnung, Schmähung, Strafe, Druck hemmen/blockieren uns - motivieren uns also negativ.
Das sind alte Hüte. Und trotzdem: Bei unserem ersten Thema hier, dem Klima-Schutz, kommt weder beflügelnde noch hemmende soziale Motivation ins Laufen:
Es mangelt nicht alleine an Initial-Zündern. Es mangelt nicht nur an Zündkraft-Verstärkern. Es mangelt schier an allem. Wir veranstalten lediglich einen hohlen Zauber und trommeln auf leeren Kartons! Ein befremdlich anmutender Selbstdarstellungs-Reigen, bei welchem (auf der höchsten Ebene) noch nicht einmal das Signal an die Massen geht:

"Wir sind längst in der Lage, hoch-komfortable (und auch verschlüsselte!) Video-Konferenzen abzuhalten. Wenn wir also darüber diskutieren möchten, wie man den CO2-Ausstoß verringern könnte, dann lassen wir Euch wenigstens wissen, dass wir uns nicht mehr in CO2-Schleudern setzen um tausende von Kilometern rund um den Globus zu unseren Gipfeln zu fliegen"(...).

Leider funktioniert nicht einmal das... Es gibt keine wahre und uns wirklich durchdringende Ernsthaftigkeit. Weder auf der obersten noch auf allen übrigen Ebenen.
Der erwähnte Film "Bank Job" hat mich dazu bewogen, eine Geschichte zu erfinden, in welcher ich versuchen möchte, meine Erfahrungen zu bündeln: Das GANZ NORMALE Leben auf eben jener, besagten unteren Ebene... Nicht allerdings als pure Comedy! So etwas existiert schließlich schon: Etwa Olli Dittrichs genüssliche Fernseh-Serie „Dittsche - Das wirklich wahre Leben“ (…).
Meine Geschichte hier wird (in einem PDF-Dokument, das ich neben-her-laufen lasse) dynamisch wachsen und sich verändern genau so wie komplexe Strukturen und Funktions-Zusammenhänge des uns umgebenden Seins ganz generell. Eventuell ! Die Geschichte wird nicht statisch sein. Eventuell! Sie ist zu sehen wie unsere Phantasien, mit welchen wir stets versuchen, auf dem Stand unserer aktuellen Erkenntnis den Faden in eine (zuvor) teilweise verdunkelte Vergangenheit zurück-zu-legen und in eine mögliche Zukunft fort-zu-spinnen. Auf eine solche Art dynamisch ist auch unser Gedächtnis organisiert, das nicht primär auf Zuverlässigkeit optimiert ist, sondern vornehmlich einer Anpassung an sich ständig verändernde Umweltgegebenheiten dient:
Ich nehme (sollte ich es - eventuell - tatsächlich so umsetzen) damit Abschied von jenem urkomischen und gleichzeitig absurd-blödsinnigen Spruch:
" 'S esch wie's esch: Es ist wie es ist ".
Juristen vermögen diese hohle Floskel in einen etwas gestochener wirkenden Leitsatz zu bündeln und sprechen von der „normativen Kraft des Faktischen“. Nichts ist aber wie es ist! Alles ist in DEM Moment, in welchem ich es SO sehe, wie es vermeintlich ist, schon wieder anders! Da jedoch nicht unter jeder menschlichen Schädelabdeckung ein kognitives Hochleistungsorgan zu finden ist, müssen die Dinge so "erhalten" bleiben, wie sie verstanden werden können, obwohl man(...) längst verstanden hat, dass unsere Welt, wenn die Dinge so erhalten werden, wie sie zu verstehen sind, AB NUN mit atemberaubender Geschwindigkeit den Bach hinunter-gehen wird.
Gut - dann werde ich mich nun an mein PDF-Dokument machen und an meine Geschichte. Wenn diese für manche Leser zu sehr ins Detail geht oder ihnen zu langwierig erscheint: Bitte - sie muss von niemandem ganz durchgelesen werden! Für mich allerdings liegen viele interessante Mysterien auch in Details verborgen, die eben auch während solcher Passagen zu finden sind, die einen außenstehenden Leser mitunter nur langweilen. Oft ist am Anfang oder lange Zeit fast ALLES ein Mysterium. Deshalb sind wir hier bei All Mystery... Erst nach und nach sehen wir Konturen, sehen wir ein größer werdendes Bild - erst mit der Zeit ergibt sich ein Gesamt-Eindruck, bei welchem von den Details angefangen bis zu den großen Linien alles schließlich verschmilzt zu einem Ganzen: Es ist meine Hoffnung, dass ich es (zumindest mir selbst...) auch in meiner Geschichte auf eine solche Art werde plausibel machen können.
Sämtliche Personen in meiner Geschichte sind selbstverständlich frei erfunden. Eine mögliche Ähnlichkeit mit realen Personen ist zufällig und von mir nicht beabsichtigt.
In diesem Zusammenhang finde ich es "goldig", wie das im Abspann des oben erwähnten Films "Bank Job" verhohnepiepelt worden ist:

"Die Namen vieler Personen in diesem Film wurden geändert, um die Schuldigen zu schützen."

Wer hier mitdiskutiert, sollte ein wenig informiert sein über folgende Gesetze und Verordnungen:

Das WohnungsEigentumsGesetz WoEigG


Die Energie-Einspar-Verordnung EnEV


Die Novellierung EnEV 2014


Das Energie-Einspar-Gesetz EnEG




Im mitlaufenden PDF-Dokument werde ich auf folgende Art versuchen, die Historie zu bewahren: Ganz vorne hier in der Themen-Eröffnung erscheint das PDF ZWEI mal – und zwar als:

Erste Version



sowie als



Aktuelle Version



Die aktuelle Version ist immer die letzte Version. Innerhalb des Threads finden sich dann (je nachdem, wie er anläuft und wie lange in ihm darauf-hin diskutiert wird) noch Zwischen-Versionen.
Ich selbst werde mich vornehmlich auf das Lesen des Threads und das Fort-Schreiben des PDFs konzentrieren. Das DISKUTIEREN übergebe ich an die übrigen Interessenten, die sich mit der Thematik auseinandersetzen möchten. Wenn ich auf Diskussions-Beiträge eingehen werde, so tue ich es INNERHALB des PDFs.


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TangMi
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Eigentümergemeinschaft, Energie-Einspar-Verordnung und mehr...

26.10.2015 um 06:45
sunaJJanus schrieb am 20.06.2014:"Wir sind längst in der Lage, hoch-komfortable (und auch verschlüsselte!) Video-Konferenzen abzuhalten. Wenn wir also darüber diskutieren möchten, wie man den CO2-Ausstoß verringern könnte, dann lassen wir Euch wenigstens wissen, dass wir uns nicht mehr in CO2-Schleudern setzen um tausende von Kilometern rund um den Globus zu unseren Gipfeln zu fliegen"(...).
Zum richtigen Wirtschaftsboss gehört jedenfalls die rollende Luxusklasse wie der Stöckelschuh an die Blondine. Nicht wenige Davosbesucher reisen erst mal mit dem Privatjet an, (das kann auch schon mal eine Boeing 737 sein), nehmen dann ab Zürich-Dübendorf den Heli, wie die Hubschrauber in der Schweiz liebevoll genannt werden. Anschließend reden sie dann darüber erstens, dass die Umweltgesetzgebung den Markt behindert und zweitens, dass der Klimawandel ein Riesenproblem ist, das wir im Interesse der kommenden Generationen dringend lösen müssen. Der klassische, immer wieder gern genommene Satz dazu lautet „The time for action is now“.
http://www.swr.de/blog/umweltblog/category/klima/


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