RayWonders schrieb:und auch an die Werktätigen die Frage - wo könnte oder sollte man bei diesen Posten kürzen - oder seid ihr gegen eine Kürzung?
Ich kann nicht mehr vergleichen da meine Bezugszeit zu lang her ist und die Bemessungsgrundlagen damals andere waren - logisch.
Ich müsste jetzt daher als jemand in Lohn und Brot vergleichen und würde mit dem jetzigen Lebensstil bzw. den Kosten kaum mit den gelisteten Grenzen klarkommen oder müsste für manches aus anderen Kategorien entlehnen weil ich im (statistischen) Monatsdurchschnitt weniger ausgeben würde, dafür aber bei anderen Posten höhere Kosten hätte.
Oder ich müsste/würde es da wo ich weniger ausgebe bzw. in einem Monat keine oder weniger als die gelisteten Ausgaben hätte eben das Geld zur Seite legen und ansparen.
Ich bin derzeit froh, dass ich mir die akuten Sorgen und Fragen nicht stellen muss. Mit dem Geld käme ich so nicht aus glaube ich. Bzw. ich bin froh es nicht akut testen zu müssen.
Zugleich denke ich ad-hoc, dass man einige Posten bzw. die Durchschnittsberechnungen leicht anheben, respektive mehr Geld als Summe auszahlen könnte. Ein bisschen meine ich.
Klar geht das in Summe auf den Haushalt aber ich bin Pragmatiker: Wenn technischer Fortschritt bei KI/LLM erst mal markant weitergeht, wird viel menschliche Arbeitskraft mittelfristig obsolet bzw. relativ ersatzlos gestrichen oder nur in geringem Maße mit anderen Jobs kompensiert werden können. So die Theorie.
Das heißt es würde eh auf Dauer mehr Menschen geben die in eine Art soziales Netz oder absicherungstechnische Abhängigkeit fallen würden. Sofern ein Staatshaushalt es leisten könnte wäre ein halbwegs passables Existenzminimum besser um den sozialen Frieden zu wahren, als die Leute sinngemäß mit knapp bemessenen Brotkrumen abzuspeisen - auch wenn es haushaltstechnisch ökonomischer wäre.