RayWonders schrieb:Also verstehe ich dich richtig - dass du findest, dass 550Euro pro Jahr für diesen Posten zu hoch angesetzt ist und man in der Grundsicherung weniger bekommen sollte als das?
warum das so hoch ist verstehe ich auch nicht
in so kurzen Zeitabschnitten kann man da mMn gar nicht rechnen, sondern längerfristig.
Denn ich habe mal irgendwo gelesen, dass bei der Kalkulation des Regelsatzes eingerechnet ist, dass man bei einigen Posten (außer Lebensmittel) es so gedacht ist, dass man etwas anspart, falls man mal größere Ausgaben hat.
Also Fazit: man kann da weder monatlich noch jährlich rechnen, sondern vielleicht mindestens einen 5-Jahres-Zeitraum zugrunde legen.
RayWonders schrieb:wie schon gesagt, man könnte sich überlegen dass kurzzeitiges beziehen von Leistungen vielleicht einen niedrigeren Betrag benötigen würde, weil man ja der Not und der Situation nicht sehr lange ausgesetzt ist. wenn man dann aber mehrere Jahre arbeitslos ist dann wird es immer schwerer mit der Situation auf Dauer klarzukommen
genau.
Aber nicht nur wenn man längere Zeit arbeitslos ist, sondern das gilt auch für Rentner die Grundsicherung brauchen.
Wenn die AfD den Regelsatz kürzen wöllte, dann gute Nacht, denn Rentner haben oftmals mehr Ausgaben aufgrund mancher Krankheiten, weil die Kassen nicht alles zahlen (weiß ich nur alleine schon von einer Rentnerin in meinem Haus).