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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.407 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

02.02.2026 um 23:22
Zitat von TanneTanne schrieb:Ich schrieb von "Geringverdienern" - die arbeiten doch nur Teilzeit
na wenn das klar war für dich (für mich ja nicht), dann verstehe ich nicht, weshalb du das Einkommen von Teilzeitbeschäftigungen mit dem Einkommen vom Bürgergeld verglichen hattest (kann man ja nun auch gar nicht vergleichen).

Das meine ich:
Zitat von TanneTanne schrieb:Na siehste, da geht es dir doch besser als den Geringverdienern
das hat doch dann eben gar keine Relevanz bezüglich des Bürgergeldes.

Aber ist ja nun geklärt, war offensichtlich nur ein Missverständnis.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

02.02.2026 um 23:27
Sacht ma, als Bürgergeldempfänger muss man z.B. keine Miete/Strom/Wasser zahlen.
Krankenkasse wird auch vom AA/JC bezahlt.

Also wie jetzt?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

02.02.2026 um 23:33
Zitat von TanneTanne schrieb:Sacht ma, als Bürgergeldempfänger muss man z.B. keine Miete/Strom/Wasser zahlen.
Krankenkasse wird auch vom AA/JC bezahlt
und das ist bei Aufstockern nicht der Fall?

Übrigens, Strom müssen Bürgergeldempfänger selbst zahlen.
Im Regelsatz ist nur eine kleine Pauschale (nicht ausreichend) dafür inbegriffen.

Und da es inbegriffen ist, genauso wie z.B. auch Lebensmittel inbegriffen sind, kann man halt nicht sagen:
Strom muss ein BGE nicht zahlen, denn du sagst sicher auch analog dazu nicht: Lebensmittel muss ein BGE nicht zahlen.

Und was die Miete betrifft: wenn diese ein Limit übersteigt, muss da der BGE auch draufzahlen.
(wenn schon, muss man alles schon ganz genau beleuchten 😉)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

02.02.2026 um 23:38
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Übrigens, Strom müssen Bürgergeldempfänger selbst zahlen.
Ach so, siehste, das wusste ich nicht.

Wie sieht es da mit der Wasserversorgung und Heizkosten aus?


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02.02.2026 um 23:41
Zitat von TanneTanne schrieb:Wie sieht es da mit der Wasserversorgung und Heizkosten aus?
das fällt unter diesen Punkt:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und was die Miete betrifft: wenn diese ein Limit übersteigt, muss da der BGE auch draufzahlen.
Es gibt je nach Region ein Limit, was die Warm-Miete sein darf.
Alles was darüber ist, muss selbst getragen werden.

Manche denken auch, BGE haben Telefon und Internet kostenlos. Das ist halt auch im Regelsatz mit einer geringen Pauschale eingerechnet.


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02.02.2026 um 23:44
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es gibt je nach Region ein Limit, was die Warm-Miete sein darf.
Und wie wird das zu welchem Zeitpunkt ermittelt?


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02.02.2026 um 23:49
@Tanne

Google:
Das Jobcenter übernimmt die Heizkosten beim Bürgergeld in der Regel in tatsächlicher Höhe, sofern diese angemessen sind. Angemessenheit orientiert sich oft am regionalen Heizkostenspiegel oder einem groben Richtwert von ca. 1 € pro \(m^{2}\). Für 2025 liegen die Richtwerte je nach Heizungsart (Gas, Öl, Fernwärme) bei ca. 82 € bis 133 € monatlich für einen Einpersonenhaushalt. Nachzahlungen können ebenfalls übernommen werden. 


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02.02.2026 um 23:54
@yari

Interessant, danke für die Info.

Wenn man jetzt alles zusammenrechnet, also Bürgergeld + Miete + Strom + Wasser + Müllabfuhr + Umstandskosten - wo wären wir da bei den monatlichen Ausgaben pro Haushalt?


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02.02.2026 um 23:55
@yari
Theorie: Wie wird sowas denn wann wie konkret berechnet?


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02.02.2026 um 23:56
@Tanne
Bitte.

Das kommt auf die variablen Kosten an, wie zB Miete, Heizkosten, usw.
Die sind ja bei jedem BGE bzw jedem Menschen unterschiedlich. Nur der Regelsatz für alle BGE ist immer gleich. Falls es da nicht auch noch Ausnahmen gibt, zB wegen besonderer Belastungen. 🤷🏻‍♀️

Strom zahlt der BGE vom Bürgergeld selbst.

@Lanza
Keine Ahnung. Ich müsste das selbst googlen


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02.02.2026 um 23:59
Zitat von LanzaLanza schrieb:Und wie wird das zu welchem Zeitpunkt ermittelt?
das weiß ich leider nicht, vermute aber anhand des Mietspiegels.


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03.02.2026 um 03:58
Zitat von TanneTanne schrieb:Keine Ahnung wieso du da so hohe Ausgaben für Kleidung/Schuhe hast.
Also verstehe ich dich richtig - dass du findest, dass 550Euro pro Jahr für diesen Posten zu hoch angesetzt ist und man in der Grundsicherung weniger bekommen sollte als das?

warum das so hoch ist verstehe ich auch nicht. allerdings kann ich mir vorstellen, dass auch bei dir der Betrag von 150 in manchen Jahren höher ist und dann nimmt man eher den Worst Case Fall als Berechnungsgrundlage - und dass z.b. bei Kindern die wachsen der Betrag um einiges höher ist als bei Erwachsenen. möglicherweise wurde das pauschalisiert für 'Person' und es wird nicht unterschieden nach dem Alter´?

und die Frauen shoppen gern und man unterstützt unter anderem die Mode-Industrie! <3 :D


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03.02.2026 um 05:04
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:(Sky-Paket auf Kosten der Steuerzahler?
Wie viele Empfänger werden wohl Sky haben?

Und selbst wenn, sei es ihnen doch gegönnt.


Da verdienen Steuersünder in Millionenhöhe viel mehr Kritik, die aus Egoismus und Gier Staat, Gesellschaft und Allgemeinwohl schaden und das jährlich und nicht unerheblich.
Ca. 100 Milliarden Euro jährlich gehen dem Staat dadurch flöten. Besonders die Big Player und das sogar schon je nach Einzelfall richten großen Schaden durch Verlust an.


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03.02.2026 um 08:21
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Wie viele Empfänger werden wohl Sky haben?
Ich weiß ja nicht wofür man sonst die 54,92 Euro jeden Monat ausgeben könnte die für Kunst, Unterhaltung, Kultur vorgesehen sind. welche (regelmäßigen) Ausgaben könntest du dir denn darunter so vorstellen?
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Und selbst wenn, sei es ihnen doch gegönnt.
da gibts bestimmt ganz andere Meinungen dazu als deine wohlwollende..


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03.02.2026 um 08:33
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:weiß ja nicht wofür man sonst die 54,92 Euro jeden Monat ausgeben könnte die für Kunst, Unterhaltung, Kultur vorgesehen sind
Ausstellungen, Museen, Kino, Eintrittsgelder usw.


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03.02.2026 um 08:42
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ausstellungen, Museen, Kino, Eintrittsgelder usw.
ich würde behaupten wenn ich hier im Forum teile, dass ich jeden Monat 3 mal ins Kino gehe als Bürgergeld-Empfänger, dass dann bei einigen Werktätigen die Empörung große wäre wie ich mir sowas als Bezieher von Leistungen bei den aktuelen Kinopreisen überhaupt leisten kann..

ich kann mir vorstellen, dass es da viele Menschen gibt, die den Betrag als zu hoch empfinden und meinen man braucht nicht jeden Monat so viel. reicht ja wenn man alle 2 oder 3 Monate mal so was unternimmt.

aber vermutlich ist da auch jeder anders gestrikt. dem einen fällt die Decke schon viel eher auf den Kopf und man muss raus was unternehmen..


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03.02.2026 um 10:10
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ich würde behaupten wenn ich hier im Forum teile, dass ich jeden Monat 3 mal ins Kino gehe als Bürgergeld-Empfänger, dass dann bei einigen Werktätigen die Empörung große wäre wie ich mir sowas als Bezieher von Leistungen bei den aktuelen Kinopreisen überhaupt leisten kann..
Naja - warum?

Ist ja deine Sache, wie du das Geld, das dir zur Verfügung steht, einsetzt. Unabhängig subjektiver Präferenzen oder Prioritätensetzungen.

Ich würde persönlich aber fragen, wie teuer das wäre. Ich war ewig nicht mehr im Kino. Zuletzt irgendwann vor 2020 für Star Wars Episode 7. Ich hätte mir das leisten können aber es gab für mich einfach keinen Anlass mehr. Meist war das immer mit anderen. Alleine? Weniger Anreiz. Streaming-Dienste sind eher mein Fix, auch wenn ich natürlich im Kino ein anderes Erlebnis habe.

Ich beziehe derzeit 2 Dienste (Netflix, Amazon) und bin vermutlich damit billiger unterwegs als mit ca. 3 Kinobesuchen im Monat. Aber wie gesagt, ist ja quasi deine Sache wie du das Geld einsetzt.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:aber vermutlich ist da auch jeder anders gestrikt. dem einen fällt die Decke schon viel eher auf den Kopf und man muss raus was unternehmen..
Ja, eben.


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03.02.2026 um 10:20
Zitat von WardenWarden schrieb:Ist ja deine Sache, wie du das Geld, das dir zur Verfügung steht, einsetzt.
es geht ja darum, dass ebend der zur Verfügung stehende Geldbetrag als zu (viel) hoch eingeschätzt wird von z.b. der AfD. die sind der Meinung den Leistungsbeziehern geht es zu gut. was ja dann beinhalten würde, dass man ebend viel seltener ins Kino kann (bzw.darf in deren Augen) wenn der Betrag abgesenkt wird, außer man spart es sich vielleicht bei anderen Posten indem man z.b. jeden Tag Toast ist und kein Fleisch kauft..

es gibt sehr unterschiedliche Ansichten was eine Grundsicherung alles beinhalten sollte..

wie schon gesagt, man könnte sich überlegen dass kurzzeitiges beziehen von Leistungen vielleicht einen niedrigeren Betrag benötigen würde, weil man ja der Not und der Situation nicht sehr lange ausgesetzt ist. wenn man dann aber mehrere Jahre arbeitslos ist dann wird es immer schwerer mit der Situation auf Dauer klarzukommen und man würde meinen etwas mehr Geld wäre angebracht. das zumindest so mein Empfinden.
nur lässt sich das nicht umsetzen weil ja dann nicht jeder in Not gleich behandelt werden würde..


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03.02.2026 um 12:50
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ich würde behaupten wenn ich hier im Forum teile, dass ich jeden Monat 3 mal ins Kino gehe als Bürgergeld-Empfänger, dass dann bei einigen Werktätigen die Empörung große wäre wie ich mir sowas als Bezieher von Leistungen bei den aktuelen Kinopreisen überhaupt leisten kann..

ich kann mir vorstellen, dass es da viele Menschen gibt, die den Betrag als zu hoch empfinden und meinen man braucht nicht jeden Monat so viel. reicht ja wenn man alle 2 oder 3 Monate mal so was unternimmt.
Wieso, es ist doch Dein Geld, das kannst Du beliebig ausgeben. Hobbys kostet meistens nun mal Geld. Ich persönlich fände es z.B. viel schlimmer, wenn Du Dein Geld für Zigaretten und Schnaps ausgeben würdest, denn davon wird man auch noch krank.


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03.02.2026 um 18:32
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Also verstehe ich dich richtig - dass du findest, dass 550Euro pro Jahr für diesen Posten zu hoch angesetzt ist und man in der Grundsicherung weniger bekommen sollte als das?

warum das so hoch ist verstehe ich auch nicht
in so kurzen Zeitabschnitten kann man da mMn gar nicht rechnen, sondern längerfristig.
Denn ich habe mal irgendwo gelesen, dass bei der Kalkulation des Regelsatzes eingerechnet ist, dass man bei einigen Posten (außer Lebensmittel) es so gedacht ist, dass man etwas anspart, falls man mal größere Ausgaben hat.

Also Fazit: man kann da weder monatlich noch jährlich rechnen, sondern vielleicht mindestens einen 5-Jahres-Zeitraum zugrunde legen.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wie schon gesagt, man könnte sich überlegen dass kurzzeitiges beziehen von Leistungen vielleicht einen niedrigeren Betrag benötigen würde, weil man ja der Not und der Situation nicht sehr lange ausgesetzt ist. wenn man dann aber mehrere Jahre arbeitslos ist dann wird es immer schwerer mit der Situation auf Dauer klarzukommen
genau.
Aber nicht nur wenn man längere Zeit arbeitslos ist, sondern das gilt auch für Rentner die Grundsicherung brauchen.

Wenn die AfD den Regelsatz kürzen wöllte, dann gute Nacht, denn Rentner haben oftmals mehr Ausgaben aufgrund mancher Krankheiten, weil die Kassen nicht alles zahlen (weiß ich nur alleine schon von einer Rentnerin in meinem Haus).


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