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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.393 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 16:45
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Natürlich werden wir mit unseren Wirtschaftszahlen unser Sozialsystem nicht ausbauen, wahrscheinlich nicht mal in der aktuellen Riesendimension erhalten können. Wer das nicht wahrhaben will, verzichtet offenbar auf die Wahrnehmung der Realität und dürfte SPD Funktionär sein.
Das ist ja die eine Seite.
Andererseits klingts halt oft so nach dem Motto, dass wegen einigen Sozialschmarotzern Alle bestraft werden sollen (also möglichst mit Absenkung des Regelsatzes).

Die bösen, faulen und korrupten BGE haben nicht einen solchen hohen Regelsatz verdient, von dem man noch locker einiges sparen kann.

SO kommt das für mich immer an von Manchen.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Es wird doch jedes Jahr der Satz erhöht :)
seit der Regierung Merz nicht mehr.
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich bin neulich fast umgekippt an der Supermarktkasse. 19 Euro für eine Schachtel Kippen, werden da auf den Tisch gelegt. Das wären schon 3 Tage Essen
hast du daran gedacht, dass das auch Sozialbetrüger sein könnten? (Schwarzarbeiter oder so)?
Hier werden die Ehrlichen gerne mal mit Betrügern in einen Topf geschmissen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 16:52
Noch mal dazu:
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich bin neulich fast umgekippt an der Supermarktkasse. 19 Euro für eine Schachtel Kippen, werden da auf den Tisch gelegt. Das wären schon 3 Tage Essen
Zitat von OptimistOptimist schrieb:hast du daran gedacht, dass das auch Sozialbetrüger sein könnten? (Schwarzarbeiter oder so)?
Hier werden die Ehrlichen gerne mal mit Betrügern in einen Topf geschmissen
Außerdem, woher weißt du denn, dass derjenige BGE ist?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 16:56
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Außerdem, woher weißt du denn, dass derjenige BGE ist?
Hab ich das gesagt? Ich meinte wie schnell Geld verpufft und bei Sozialhilfeempfängern eben Geld, welches sie gar nicht haben - jedenfalls nicht dafür.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:hast du daran gedacht, dass das auch Sozialbetrüger sein könnten? (Schwarzarbeiter oder so)?
Hier werden die Ehrlichen gerne mal mit Betrügern in einen Topf geschmissen
Was soll ich damit anfangen?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:01
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Was soll ich damit anfangen?
okay, da hatte ich dich also missverstanden, sorry.

Gibt aber genug, welche sich daran hochziehen, dass BGE angeblich massig Geld hätten, z.B. auch pausenlos Taxifahrten machen können usw.
Selbst wenn das alles stimmen würde, weiß man ja nicht, was die nebenher noch so beziehen.
Aber wie gesagt, da sollten diejenigen, die sich aufregen mal bissel differenzieren und nicht jedem BGE sowas unterstellen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:02
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Selbst wenn das alles stimmen würde, weiß man ja nicht, was die nebenher noch so beziehen.
Was darf man denn neben der Grundsicherung noch legal beziehen? Mir ist schon klar, dass das nicht üppig ist, das soll es ja auch nicht sein. Ein bisschen Anreiz, dass man mit Arbeit finanziell besser steht sollte aus meiner Sicht schon noch sein.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:05
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Was darf man denn neben der Grundsicherung noch legal beziehen?
bei einem Nebenjob hat man 100 EU frei. Alles was darüber ist, davon darf man 20 oder 30% behalten.

Aber wie ich weiter oben schon schrieb, gibt's ja tatsächlich auch paar Sozialbetrüger, die schwarz arbeiten.
Trotzdem eben kein Grund alle in einen Topf... (damit meine ich nicht dich)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:13
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber wie ich weiter oben schon schrieb, gibt's ja tatsächlich auch paar Sozialbetrüger, die schwarz arbeiten.
Trotzdem eben kein Grund alle in einen Topf... (damit meine ich nicht dich)
Alles gut :)

Mir ging es nur um das Märchen von der Mangelernährung.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:20
Ich find das Bashing bisschen scheiße!

Hab vorhin wegen nem Beitrag im UH mal was wegen Krankenkassen geguckt. Das ist ja derzeit gerade das Thema, was das vorgeschlagen wurde, z.B. Zahnarztkosten selbst zu zahlen. :palm:

Der Staat sollte mal lieber seine Ankündigungen und Verpflichtungen begleichen.
Zehn Milliarden Euro allein durch Kosten für Bürgergeldempfänger
Am Beispiel der Gesundheitsversorgung für Bürgergeldempfänger wird die Umverteilung der Kosten auf die Gesetzlichen Krankenversicherungen deutlich: Der Staat zahlt pro Bürgergeldempfänger eine Pauschale von 133 Euro im Monat. Doch der Beitrag deckt nur etwa ein Drittel der tatsächlichen Kosten. Das Defizit müssen die Beitragszahler der Krankenkassen zahlen. Insgesamt sind das rund zehn Milliarden Euro pro Jahr. Das Geld fehlt den Kassen seit vielen Jahren. Der Spitzenverband der Krankenkassen habe bereits 2009 gefordert, dass dies geändert werde, sagt Florian Lanz. Die jetzige Praxis sei "rechtswidrig".

Spitzenverband der Krankenkassen verklagt Bundesregierung
Dem zuständigen Gesundheitsministerium scheint die Unterfinanzierung seit vielen Jahren bewusst zu sein. So stand bereits im Koalitionsvertrag 2018: "Wir wollen die schrittweise Einführung von kostendeckenden Beiträgen zur GKV für die Bezieher von ALG II aus Steuermitteln finanzieren." Und auch die Ampelregierung versprach in ihrem Koalitionsvertrag: "Wir finanzieren höhere Beiträge für die Bezieher von Arbeitslosengeld II aus Steuermitteln.“ Beides Versprechen, die nie erfüllt wurden.

Im aktuellen Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot steht nun nichts mehr von einer Gegenfinanzierung der Kosten. Deshalb hat jetzt der Spitzenverband im Auftrag aller Krankenkassen die Bundesregierung auf die Zahlung der zehn Milliarden verklagt. "Und wir erwarten ein Grundsatzbeschluss des Bundesverfassungsgerichtes", betont Florian Lanz gegenüber dem MDR.
Betriebskrankenkassen: 0,5 Prozentpunkte Senkung wäre dann möglich
Für die Betriebskrankenkassen, die sich an der Klage des Spitzenverbandes gegen die Bundesregierung beteiligen, wäre eine spürbare Entlastung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber möglich, wenn der Staat die Kosten für die Bürgergeldempfänger den Krankenkassen ganz rückerstatten würden. "Wenn diese Gelder vom Bund bezahlt würden, könnte der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz um 0,5 Prozentpunkte gesenkt werden. Das heißt, er würde jetzt nicht 2,9 Prozent betragen, sondern 2,4", erklärt Anne-Kathrin Klemm vom BKK Dachverband e.V.

Was die Kassen ebenso ärgert, ist, dass der Staat Bürgergeldempfänger ungleich behandelt. Sind diese gesetzlich versichert, zahlt er nur 144 Euro dazu, den Rest zahlen die Beitragszahler. Sind Bürgergeldempfänger aber privat versichert, gibt es einen Zuschuss von bis zu 508 Euro. "Also eine doppelte Ungerechtigkeit: Privatversicherte müssen nicht zuschießen. Auf der anderen Seite bekommen Sie, wenn Sie selber in der Not sind, Bürgergeldempfänger zu sein, vom Staat einen deutlich höheren Zuschuss", so Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse gegenüber dem MDR.
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/krankenkassen-beitraege-kritik-100.html

Der Fischt stinkt halt vom Kopf her!

Ich möchte diesen Beitrag ausdrücklich nicht als Bürgergeld Kritik verstanden wissen.

Darum geht es mir nicht. Aber wenn der Staat eben hier das ankündigt, ist er in der Pflicht, um die AN entsprechend zu entlasten. Die AG ebenfalls. Die mit ihren Einsparungen mehr Lohn oder mehr Personal leisten können.

Dann stellt sich der CDU Penner noch hin, und schlägt vor, dass Zahnarztbesuche selbst bezahlt werden sollen. Na klar, sucht man sich dann auch aus ne Wurzelbehandlung, die man nicht bezahlen kann, die aber notwendig ist. Sowas kann nur von Leuten kommen, die komplett die Bodenhaftung verloren haben! Sowas finde ich zum Kotzen.

Oder ein Kanzler, der Rentnern das längere Arbeiten nahelegt. Als hätten die in ihrem Leben nicht schon genug geleistet. Oder, die wöchentliche Arbeitsstundenzahl zu erhöhen. Stimmt, die Leute sind auch alle so glücklich und gesund und sollen mal noch ein paar Stunden länger arbeiten. Oder, telefonische Krankenmeldungen abschaffen zu wollen, weil ja alle blau machen. Oder mal Wöklaifbelentz zu beenden und gefälligst mehr zu arbeiten.

Oder, Teilzeit abzuschaffen, als gäbe es genug Vollzeitstellen.

usw. das alles zu Lasten der Arbeitnehmer, die sich trotz Vollzeitjobs oder mehren Jobs das einfache Leben anscheindend nicht leisten können. Die sollen bei allem draufzahlen. Der Zeit, dem Lohn, den Sozialabgaben, Steuern. Schön klein halten die Ameisen.^^

Die einzige Kritik die es für Bürgergeldempfänger gäbe, dass so ein Wirtschafts - Sozialstaat halt nur funktionieren kann, wenn jeder irgendwie seinen Beitrag leistet. Den muss man ihm allerdings auch ermöglichen. Ist ja nicht so, dass man einfach irgendwo hingehen kann und sagen: "Tach, da bin ich. Wann kann ich anfangen?"

Es krankt also an allen Ecken. Die alte Generation geht in Rente, die junge hat keinen Bock, ein Langzeitarbeitsloser ist völlig desillusioniert und frische Arbeitslose vergessen sich in der Bequemlichkeit, die der neue Lebensrhythmus mit sich bringt. Unglücklich sie die alle, AN, BGE, AG


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um 17:23
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:oder noch ein anderes Beispiel - man kann angeben dass man wegen Krankheit/Allergien eine andere Lebensmittelversorgung benötigt die kostenintensiver ist.
An was denkst Du da?
Mir fällt da nur ein: weglassen, was man nicht vertraegt,
Aber das ist jetzt nichts kostenintensives.

Kostenintensiv waeren fuer mich z.B. Blutzuckermessungen. Ich weiss nicht, wie das inzwischen geregelt ist, aber frueher war insulinpflichtiger Diabetes u.U. ein teures Hobby. Diese Teststaebchen waren echt teuer. Oder Inkontinenz und Windeln.
Aber da sind wir im Bereich Medizinprodukte.


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um 17:30
Der Bund schafft doch diese Kosten für die GKV selbst. Der Bund sagt dass nur ca. 130 Euro Beitrag für einen Bürgergeldempfänger gezahlt werden aber neben dieser verursacht im Schnitt Kosten von über 300 Euro. Der Bürgergeldempfänger verursacht also (ohne sein individuelles Zutun) dreifache Kosten wie sein Beitrag. Ich könnte da noch Zusmmenhänge bringen, aber die will HIER ja niemand lesen


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um 17:34
Wenn diese Gelder vom Bund bezahlt würden, könnte der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz um 0,5 Prozentpunkte gesenkt werden
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/krankenkassen-beitraege-kritik-100.html

Naja, aber 0,5 ist ja irgendwie nur ein Tropfen auf den heißen Stein mMn.
Und daran ziehen die sich nun hoch?
Die Krankenkassen hätten mMn auch andere Einsparmöglichkeiten, z.B. kostenintensive Therapien, die wenig bringen und im Gegensatz werden Dinge nicht bezahlt, die effektiv sind (aber das ist ein anderes Thema und kann ich leider nicht beweisen - nur eigene Erfahrung)

Aber wie immer - aufs BG wird immer drauf gehauen, das ist der ultimative Sündenbock.


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um 17:34
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Kostenintensiv waeren fuer mich z.B. Blutzuckermessungen. Ich weiss nicht, wie das inzwischen geregelt ist, aber frueher war insulinpflichtiger Diabetes u.U. ein teures Hobby. Diese Teststaebchen waren echt teuer.
Die wurden früher und werden jetzt auch von den Kassen übernommen. Windeln? Soweit ich weiß gibt es da was bei Pflegegeld. Kostenintensive Nahrung bei gewissen Krankheiten, da gibt es auch einen erhöhten Satz beim BG, den man beantragen kann. Muss eben medizinisch notwendig sein.


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um 17:43
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Muss eben medizinisch notwendig sein.
Aus der persönlichen Pflege meiner Großmutter in meinem Hause kann ich Dir sagen, dass es Bullshit ist. Sie konnte msich nicht mehr selbst bewegen, wir haben sie etliche Male am Tag gedreht und zur Verinderung von Dekubitus eine entsprechende Matratze beantragt. ABGELHENT, weil kein Dekupitus. Matraze wurde erst genehmigt, als Dekubitus wirklich auftrat und nicht präventiv


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:47
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Naja, aber 0,5 ist ja irgendwie nur ein Tropfen auf den heißen Stein mMn.
Und daran ziehen die sich nun hoch?
Aus welcher Position heraus beurteilst du das denn?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Die Krankenkassen hätten mMn auch andere Einsparmöglichkeiten, z.B. kostenintensive Therapien, die wenig bringen und im Gegensatz werden Dinge
Aus welcher Position heraus beurteilst du das denn?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und im Gegensatz werden Dinge nicht bezahlt, die effektiv sind (aber das ist ein anderes Thema und kann ich leider nicht beweisen - nur eigene Erfahrung)
Aus welcher Position heraus beurteilst du das denn?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber wie immer - aufs BG wird immer drauf gehauen, das ist der ultimative Sündenbock.
Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen und verstanden? Hier wird in erster Linie der AN geschröpft. Da ist der BGE erstmal überhaupt nicht von betroffen und wird auch nicht als Sündenbock bezeichnet. Was für ne bescheuerte Herleitung. Wenn die Fa. in der man arbeitet pleite geht, ist man auch ganz schnell arbeitslos. Schwer erkrankt oder oder oder. Arbeitslos und dann BGE geht schneller als man denkt. Weiß also nicht, wo du dem Beitrag oder dem Artikel sowas entnimmst, dass hier jemand zum Sündenbock gemacht wird. Es ist Kritik am Staat und den vollmundigen Ankündigungen.

Und dass du dir anmaßt., beurteilen zu wollen, welche kostenintensiven Therapien jemandem was bringen oder nicht. Ist schon hart frech und eigentlich nur :palm:


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:51
Zitat von DamnBastardDamnBastard schrieb:Aus der persönlichen Pflege meiner Großmutter in meinem Hause kann ich Dir sagen, dass es Bullshit ist. Sie konnte msich nicht mehr selbst bewegen, wir haben sie etliche Male am Tag gedreht und zur Verinderung von Dekubitus eine entsprechende Matratze beantragt. ABGELHENT, weil kein Dekupitus. Matraze wurde erst genehmigt, als Dekubitus wirklich auftrat und nicht präventiv
Dafür ist das Jobcenter doch gar nicht zuständig, oder? Mit den Kassen gibt es schon viel Zores, das stimmt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 17:55
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Kostenintensiv waeren fuer mich z.B. Blutzuckermessungen. Ich weiss nicht, wie das inzwischen geregelt ist, aber frueher war insulinpflichtiger Diabetes u.U. ein teures Hobby. Diese Teststaebchen waren echt teuer.
Die wurden früher und werden jetzt auch von den Kassen übernommen. Windeln?
Du hast absolut recht.
Irgendwie hatte ich das falsch in Erinnerung....
Zitat von DamnBastardDamnBastard schrieb:Matraze wurde erst genehmigt, als Dekubitus wirklich auftrat und nicht präventiv
Ja, das ist oft die Krux.
Präventiv läuft m.E. oft zu wenig. Man stellt darauf zu, das Kind in den Brunnen fallen zu lassen.

Mit Krankenfahrten stellen sich Kassen und Ärzte auch oft an...
Meine Mutter hatte die graue Star Operation. Fahren muss dann ein Verwandter/Bekannter (ich bin berufstätig, himmelhergott...) oder eben Taxi.
Ebenso nach der Knieprothese, bei den Kontrollterminen beim Arzt.
Das Taxigeld kann sich dann ganz schön läppern und ins Geld gehen. Fuer einen Rentner.


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um 17:55
Am Beispiel der Gesundheitsversorgung für Bürgergeldempfänger wird die Umverteilung der Kosten auf die Gesetzlichen Krankenversicherungen deutlich: Der Staat zahlt pro Bürgergeldempfänger eine Pauschale von 133 Euro im Monat. Doch der Beitrag deckt nur etwa ein Drittel der tatsächlichen Kosten. Das Defizit müssen die Beitragszahler der Krankenkassen zahlen.
*Zitat aus deinem Link

Darauf hat Abahatschi schon vor Jahren hingewiesen:
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb am 21.05.2024:119,6€ vom Staat + 222€ von den GKV Versicherten (Ausgaben pro Patient Jahr 4100-> 341 Monat Daten 2022)
Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort? (Seite 79) (Beitrag von Abahatschi)

Ich habe wenig Hoffnung dass sich da was ändert und was die Zähne angeht ist es aktuell auch nicht so rosig, manche haben NULL Zuzahlung andere je nach Variante mehr als die Hälfte.


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um 18:06
Zitat von WeiterSoWeiterSo schrieb:Da kann sich kein Leistungsempfänger irgendwie rauswinden, ansonsten werden die Zahlungen eingestellt
@WeiterSo

Da kann sich keiner rauswinden? Also auch nicht derjenige, der im Auftrag der bulgarischen OK hier gemeldet ist aber nicht wirklich hier lebt, was nach 5 Jahren auffällt und längst schon nicht mehr hier oder anspruchsberechtigt ist?

Das Geld bekommen wir Deiner Meinung nach ernsthaft zurück?

Deinen Optimismus hätte ich gerne.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 18:08
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber wie immer - aufs BG wird immer drauf gehauen, das ist der ultimative Sündenbock
Zitat von InterestedInterested schrieb:Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen und verstanden?
ja. Und mein obiger Vorwurf war gar nicht an dich gerichtet, sondern allgemein gemeint.
Sorry, dass das offensichtlich falsch rüber kam.

War auch nicht auf dein Post bezogen, sondern mich regt halt immer wieder dieses Bashing bezüglich der BGEs auf - wie gesagt, ganz allgemein und meistens aus dem rechten Lager.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Und dass du dir anmaßt., beurteilen zu wollen, welche kostenintensiven Therapien jemandem was bringen oder nicht
deshalb schrieb ich ja, eigene Erfahrungen. Außerdem las ich über dieses Thema auch schon Publikationen.
Aber natürlich kann man der Meinung sein, was Krankenkassen bezahlen oder auch nicht ist der Weisheit letzter Schluss.
Zitat von DamnBastardDamnBastard schrieb:Matraze wurde erst genehmigt, als Dekubitus wirklich auftrat und nicht präventiv
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ebenso nach der Knieprothese, bei den Kontrollterminen beim Arzt.
Das Taxigeld kann sich dann ganz schön läppern
wer da als Rentner nur Grundsicherung bekommt, dann gute Nacht.
U.a. meine ich solche Dinge, (die gleiche Erfahrung machte ich auch) aber gehört halt nicht hierher, wollte es nur richtig stellen, was ich u.a. meine.

Das war mein letztes Statement zu diesem Thema.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 18:23
Zitat von OptimistOptimist schrieb:sondern mich regt halt immer wieder dieses Bashing bezüglich der BGEs auf
Dafür wird insgesamt nicht mit falschen Behauptungen oder Unwissen gespart.
Beispiel:
! Wer ein Rezept (Muster 4) vom Arzt für den Krankentransport hat, kann Taxi fahren ! (medizinisch notwendig)
! Patienten mit bestimmt Pflegestufen bzw. Schwerbehinderungen dürfen ein Taxi direkt bestellen ! (anschliessend erstatten)
! wer aus anderen medizinischen Gründen ein Taxi braucht, kann sich bei der KK melden ! (sind sehr kulant)
*die gesetzlichen Zuzahlungen bleiben, 10%, min.5, max.10€.
Verankert im SGB V, §60:
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__60.html

Wir lernen: ob BG oder nicht, Rentner oder nicht, Rentner mit Grundsicherung, Arbeiter, Milliardär mit GKV - alle kriegen die Fahrt bezahlt wenn sie notwendig ist. Der Arzt kann sogar Spezialfahrzeuge vorgeben.

Das Problem existiert nicht - und es ist mühsam um das Kernproblem zu reden wenn so viel geschwurbelt wird.


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