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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.497 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

gestern um 09:13
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wie meinst du das mit der Karenzzeit?
Ich nicht, der Gesetzgeber: die Karenzzeit beträgt 12 Monate.
Bedeutet:
Hast Du mehr als 40.000 in ETFs kriegst keine Grundsicherung, musst Du "zum Lebensunterhalt einsetzen".
Kommst Du unter oder hast Du weniger als 40.000 in ETFs, kannst Du Grundsicherung für 12 Monate beantragen, das ist die Karenzzeit...danach muss Du unter den altersabhängigen Grenzen wieder kommen um wieder beantragen zu können:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- bis 20 Jahre von 5000 Euro
- zwischen 21 und 40 Jahren ein Schonvermögen von 10.000 Euro
- zwischen 41 und 50 Jahren ein Schonvermögen von 12.500 Euro
- ab 51 Jahren ein Schonvermögen von 15.000 Euro
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wieso? Dem Obigen ist doch zu entnehmen, dass man, auch wenn man fürs Alter vorgesorgt hat, Grundsicherung bekommen kann? (oder habe ich das falsch verstanden?)
Siehe oben....ich habe es so gemeint: wer jahrzehntelang gerngesehener Arbeitssklave war und sich was vom Mund was gespart hat, den machen wir zuerst arm, auf dem Niveau derer die nie gearbeitet haben...dann sind wir zufrieden, dann ist er gut genug für Grundsicherung.
Blöd ist wer (in ETFs) oder überhaupt spart, lieber verprassen und was davon haben, man bekommt früher Grundsicherung.
Der reiche deutsche Staat will arme Bürger haben...stell Dir vor einer kommt auf die Idee sich Wohneigentum anzuschaffen!!...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

gestern um 09:38
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:.stell Dir vor einer kommt auf die Idee sich Wohneigentum anzuschaffen!!..
Das ist aber bis zu gewissen Grenzen geschützt, soviel ich weiß.
Natürlich darf man keinen Palast haben.
Aber ein normales und selbst bewohntes Häuschen ist drin.
Bei Grundsicherungsbezug muss man da nicht ausziehen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

gestern um 09:41
@Optimist
Nachtrag: ich finde ein Schonvermögen von 5000€ pro gearbeiteten Arbeitsjahr für gerechtfertigt.
Sprich mit 20J angefangen zu arbeiten, eventuell mit 60J arbeitslos, dann darf man 150.000 haben.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Natürlich darf man keinen Palast haben.
Natürlich, nicht dass die die nicht gearbeitet haben neidisch werden. Spielt keine Rolle dass "Paläste" aus dem Netto bezahlt worden sind und je größer der Palast, umso mehr Steuern und Abgaben zu der Zeit.
Aber wie gesagt, Ruhe im Karton ist wenn alle gleich arm sind, egal was sie vorher geleistet haben.


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gestern um 09:45
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:dann darf man 150.000 haben
und dann kann man nen Antrag aufgrund von Bedürftigkeit stellen?


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gestern um 09:48
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:stell Dir vor einer kommt auf die Idee sich Wohneigentum anzuschaffen!!.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Natürlich, nicht dass die die nicht gearbeitet haben neidisch werden
glaube nicht, dass es dem Gesetzgeber um irgendwelche Neiddebatten seitens der Bevölkerung geht. Darauf nimmt doch der Staat bei anderen Dingen auch keine Rücksicht.
Wenn dies so wäre, gäbe es doch keinerlei Steuervergünstigungen - könnten ja welche neidisch werden...
Also das Argument "Neid" scheidet in meinem Augen vollkommen aus
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Spielt keine Rolle dass "Paläste" aus dem Netto bezahlt worden sind
Dass sich ein Geringverdiener einen "Palast" bauen könnte, glaube ich eher nicht.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

gestern um 09:54
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und dann kann man nen Antrag aufgrund von Bedürftigkeit stellen?
Richtig. Diese Person hat was geleistet - um diese 150.000 sparen zu können hat sie um die 30.000-50.000 an Steuern und Sozialabgaben geleistet.
Willst Du sagen das war der Gesellschaft soviel Wert wie bei einem der noch nie gearbeitet hat?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Also das Argument "Neid" scheidet in meinem Augen vollkommen aus
Natürlich. Alles dankbare Ehrenmänner und Frauen.


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gestern um 10:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Willst Du sagen das war der Gesellschaft soviel Wert wie bei einem der noch nie gearbeitet hat?
ich bin deiner Meinung, dass jemand der gearbeitet hat mehr sparen darf als jemand der das nicht tat.

aber jemanden bei einem Vermögen mit 150.000 als bedürftig zu klassifizieren finde ich nicht richtig..


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gestern um 10:06
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:aber jemanden bei einem Vermögen mit 150.000 als bedürftig zu klassifizieren finde ich nicht richtig..
Ich hatte es spezifiziert, 5000 pro Arbeitsjahr...das ist sehr eng gesteckt und Bedarf einer Arbeitsleistung von 30J.
Also warum nicht, was stört Dich konkret?


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gestern um 10:12
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Also warum nicht, was stört Dich konkret?
Was ist denn der Grund für das Sparen?

unter anderem damit man in schlechten Zeiten auch Geld hat denke ich. und wenn die schlechten Zeiten dann kommen dann halte ich aber dennoch die Hand auf und will extra noch Geld?

Oder mal anders gefragt - Wenn dich ein nach erstem Eindruck Obdachloser anbettelt und du gibst ihm Geld und dann erfährst du die Person hat eigentlich ne Wohnung und bekommt Bürgergeld. Geht aber dennoch mit zerissenen Klamotten jeden Tag raus um noch mehr Geld zu haben. Würdest du dich dann nich betrogen fühlen?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

gestern um 10:17
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Was ist denn der Grund für das Sparen?

unter anderem damit man in schlechten Zeiten auch Geld hat denke ich. und wenn die schlechten Zeiten dann kommen dann halte ich aber dennoch die Hand auf und will extra noch Geld?
Ok, zur Untermauerung meiner Argumentation:
Person A, hat noch nie gearbeitet und bekommt schon am ersten Tag Grundsicherung.
Person B, hat 30J gearbeitet, nichts gespart und bekommt schon am ersten Tag Grundsicherung.
Person C, hat wie B 30J gearbeitet, 150.000 gespart und soll deiner Meinung nach keine Grundsicherung bekommen.

Jetzt frage ich auch: was ist der Grund für das Sparen? Macht doch NULL Sinn.
Zweite Frage: warum überhaupt arbeiten?


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gestern um 10:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:warum überhaupt arbeiten?
weil die Person 30Jahre lang gut gelebt hat mit dem Einkommen? oder lebst du als Asket 30Jahre und nutzt dein Einkommen nicht?

und

weil ich ja auch der Meinung bin die Person sollte einen höheren Freibetrag haben als jemand der noch nie arbeitete..

aber bei 100.000€ Vermögen einen Antrag zu stellen und zu deklarieren man braucht Geld um fürs Essen zu bezahlen ist einfach nicht richtig in meinen Augen..

dass die neuen Schonvermögen für Personen die schon gearbeitet haben zu niedrig sind finde ich aber auch..


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gestern um 10:31
Ok, also Du bezeichnest 30J Arbeit als gutes Leben - Schade 5,5 Mio es anders sehen, die könnten auch gut leben.
Vielleicht gehst noch auf diesen Unterschied ein:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Person B, hat 30J gearbeitet, nichts gespart und bekommt schon am ersten Tag Grundsicherung.
Person C, hat wie B 30J gearbeitet, 150.000 gespart und soll deiner Meinung nach keine Grundsicherung bekommen.



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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

gestern um 10:39
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok, also Du bezeichnest 30J Arbeit als gutes Leben - Schade 5,5 Mio es anders sehen, die könnten auch gut leben.
Was? hab ich nicht verstanden.

Natürlich ist es für viele Menschen mit Arbeit ein anstrengendes aber gutes Leben. sie haben Familien, sie fahren in den Urlaub usw..
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Vielleicht gehst noch auf diesen Unterschied ein:
hab ich doch. hab dir doch gesagt der der 30Jahre arbeitete sollte einen höheren Freibetrag haben.

vielleicht fragst du dich aber auch mal wie die Realität da draußen auf dem Arbeitsmarkt bzgl. Gehälter der meisten Bevölkerung ist. deine 5000€ sparen würde mehr als 400Euro Sparbetrag pro Monat bedeuten.

hier ein Artikel dazu:
Eine Sparquote von 10,3 % bedeutet, dass die privaten Haushalte je 100 Euro verfügbarem Einkommen im Durchschnitt 10,30 Euro sparten. Monatlich entspricht dies einem Betrag von durchschnittlich knapp 270 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Dieser Durchschnittswert lässt aber keine Rückschlüsse auf einzelne Haushalte zu. Abhängig von Einkommenshöhe, Lebenslage und Sparneigung gibt es sehr deutliche Unterschiede. Während einige Haushalte viel Geld auf die Seite legen können, bleibt bei anderen am Ende des Monats wenig oder nichts übrig.
Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/10/PD25_N059_81.html#:~:text=Men%C3%BC%20*%20Startseite.%20*%20Presse.

also liegt die Realität bei 270Euro - im Schnitt - das heißt es gibt welche die mehr und viele die weniger sparen können. und wer ist das der mehr sparen kann? natürlich die mit hohem Einkommen. wieso sollten die nicht als Vorsorge sparen? und da gehört nun mal Arbeitslosigkeit dazu.

und wieso soll ich eigentlich auf jedes Wort von dir eingehen aber auf mein Beispiel mit dem gefakten Obdachlosen gehst du nicht ein? ;)


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gestern um 10:43
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und wieso soll ich eigentlich auf jedes Wort von dir eingehen aber auf mein Beispiel mit dem gefakten Obdachlosen gehst du nicht ein? ;)
Oh..sensibel, aber bitte:
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Oder mal anders gefragt - Wenn dich ein nach erstem Eindruck Obdachloser anbettelt und du gibst ihm Geld und dann erfährst du die Person hat eigentlich ne Wohnung und bekommt Bürgergeld. Geht aber dennoch mit zerissenen Klamotten jeden Tag raus um noch mehr Geld zu haben. Würdest du dich dann nich betrogen fühlen
Nein, nicht bei 1-2 Euro.

Ich würde mich aber betrogen fühlen wenn ich hohe Steuern und "Sozialversicherungen" noch und nöcher bezahle um dann zu erfahren dass ich Leistungen daraus nicht bewilligt bekomme.
Ich komme dann auf meine Empfehlung: verprassen, Matratze oder Gold...fertisch.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

gestern um 10:50
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich komme dann auf meine Empfehlung: verprassen, Matratze oder Gold...fertisch.
ich kann es dir auch anders klarmachen

wenn du dein Geld verprasst dann bekommst du sobald du arbeitslos wirst Bürgergeld in Höhe von wie viel nachdem du arbeitslos wirst?

und wenn du sparst deine 150.000€ wie viele Monate kannst du dann monatlich 1500€ ausgeben und damit besser leben als von Bürgergeld?

ich helf dir - es wären 100 Monate also 8 Jahre..

jetzt nehmen wir noch an es gibt einen Freibetrag von 50.000€ für die 30Jahre arbeitende Person.

dann wären es 100.000€ die die Person vorher ausgeben müsste. bei 1500€ pro Monat während das über 5 Jahre die du dann noch besser als Bürgergeld leben könntest. lohnt sich dafür das sparen für den Fall der Arbeitslosigkeit nicht? du hättest dann ca. das 3fache vom Bürgergeld dadurch dass du gespart hast für 5 Jahre..
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nein, nicht bei 1-2 Euro.
es bleibt eine Vortäuschung falscher Tatsachen für mich..


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gestern um 10:53
Ich gehe wie immer nicht mit Allem konform - ist aber so, wie jeden Monat angeblich 200€ nach Afrika schicken und hier selber zur Tafel gehen.

Vielleicht klingelt ja bei dem einen oder anderen was. Oo
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:es bleibt eine Vortäuschung falscher Tatsachen für mich..
Nämlich!


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gestern um 10:55
@Interested

ich bin berechtigt zur Tafel zu gehen auch wenn ich das Geld nicht nach Afrika schicke..

also bin ich umso mehr berechtigt wenn ich Geld so spende weil ich dann noch weniger habe als jemand der Bürgergeld bekommt und nicht spendet.
so jedenfalls meine Sicht..

EDIT: Aber fein dass du das Spenden von Geld an eine arbeitslose Mutter in Afrika in den Dreck ziehst, danke..


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gestern um 11:15
@RayWonders
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ch kann es dir auch anders klarmachen

wenn du dein Geld verprasst dann bekommst du sobald du arbeitslos wirst Bürgergeld in Höhe von wie viel nachdem du arbeitslos wirst?

und wenn du sparst deine 150.000€ wie viele Monate kannst du dann monatlich 1500€ ausgeben und damit besser leben als von Bürgergeld?

ich helf dir - es wären 100 Monate also 8 Jahre..

jetzt nehmen wir noch an es gibt einen Freibetrag von 50.000€ für die 30Jahre arbeitende Person.

dann wären es 100.000€ die die Person vorher ausgeben müsste. bei 1500€ pro Monat während das über 5 Jahre die du dann noch besser als Bürgergeld leben könntest. lohnt sich dafür das sparen für den Fall der Arbeitslosigkeit nicht? du hättest dann ca. das 3fache vom Bürgergeld dadurch dass du gespart hast für 5 Jahre
Konntest es für mich zumindest nicht klar machen.

Also soll jemand der jahrelang geleistet und eingezahlt hat, erst sein Geld ausgeben in deinen Augen?


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gestern um 11:16
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:so jedenfalls meine Sicht..
Das merkt man. Du hättest mit dem Bürgergeld ja genug Geld, um dich zu versorgen. Stattdessen gehst du noch zur Tafel, erzählst hier, wieviele Wurstpakete du bekommen hast, die du gar nicht schaffst und aus deiner Sicht verhältst du dich immer richtig.

Du kannst auch arbeiten gehen und dann soviel Geld wohin auch immer spenden, wie dir beliebt. Was du vermeintlich Gutes zu tun glaubst, trägst du auf dem Rücken derer aus, die dafür tätsächlich arbeiten und in den großen Pott zahlen, aus dem du dich bedienst. Oder derer, die wirklich bedürftig sind und die Wurstpakete gebrauchen könnten.

Und du willst hier die schlauen Texte schwingen, ja?

Rechne dir mal aus, wieviel Geld du zusammensparen könntest. So führst du das ALG2 einfach nur ad absurdum, als wäre es zu viel, dass du dir davon noch leisten kannst, 200 Piepen im Monat zu "spenden".


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gestern um 11:18
@RayWonders
Unabhängig von der Verwendung, ich finde es komisch dass man in der Grundsicherung 200€ sparen kann, aber ein Arbeiter soll nur 270€ können...und dabei heisst es bei diesen Vergleichen dass sich Arbeit immer lohnt.


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