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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.369 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 11:46
Zitat von soomasooma schrieb:Soll ja keine Dauerlösung sein
und was macht man dann mit den Langzeitarbeitslosen?
sollen die dann deiner Ansicht nach mehr bekommen als diejenigen die gerade erst arbeitslos geworden sind?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 11:58
Zitat von soomasooma schrieb:Und was verstehst Du überhaupt unter "halbwegs gesund?
Ich denke da vor allen Dingen an getrocknete Bohnen, Erbsen etc., Bevorratung mit entspr. Konserven wenn diese im Angebot sind, saisonales Gemuese... ab und an auch Fisch oder Fleisch. Dazu Gemuese der Saison.
Fuer Obst ist derzeit Apfel-Zeit.
Haferflocken sind fuer mich auch ein absolutes Grundnahrungsmittel.

Und ja, ich denke auch, dass ich mit dem Satz hinkommen wuerde, wenn es sein muesste.
Jetzt habe ich halt noch die eine oder andere Flasche Wein im Einkaufskorb und ab und an Fleisch vom Biometzger bzw. Fisch von der Fischtheke.
Zitat von NegevNegev schrieb:Das ist ein Unterbietungswettbewerb.
Warum? Du kommst mit dem Geld hin und kannst auch noch etwas zuruecklegen, auch wenn Du mehr Geld fuer Essen ausgibt.
Aber dem Empfaenger der Leistung ist doch ueberlassen, wie er es sich einteilt.

Und ja, die Preise fuer Lebensmittel sind in den letzten Jahren angestiegen. Dann muss man anderswo Abstriche machen...
Zitat von soomasooma schrieb:Welche Summe nennen denn "die" Sozialverbände und was liegt da an Bedarfen zugrunde?
Dazu konnte ich auch nichts finden.
Nur dies hier:
Seit 2019 sind Lebensmittel in Deutschland um etwa 40 Prozent teurer geworden – deutlich mehr als die Gesamtinflation. Für Menschen mit geringem Einkommen ist die Lage besonders schwierig, da sie einen größeren Teil ihres Haushaltseinkommens für Lebensmittel aufwenden müssen. Für sie sind die Kosten für Wohnen – die ebenfalls stark gestiegen sind – sowie für Waren des täglichen Bedarfs der größte Ausgabenposten.
Quelle:
https://www.sovd.de/aktuelles/meldung/hohe-lebenshaltungskosten-werden-zum-politischen-thema
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:was macht man dann mit den Langzeitarbeitslosen?
sollen die dann deiner Ansicht nach mehr bekommen als diejenigen die gerade erst arbeitslos geworden sind?
Nein. Grundsicherung ist Grundsicherung. Ich denke da eher an Zusatzleistungen, wo diese benoetigt werden (wie neue Brille oder so).


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 11:59
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:sollen die dann deiner Ansicht nach mehr bekommen als diejenigen die gerade erst arbeitslos geworden sind?
:ask:

Wie kommst Du denn nun darauf bzw. wie leitest Du das von dem Zitat im Zusammenhang mit der Lebensmittelfrage ab?
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Jetzt habe ich halt noch die eine oder andere Flasche Wein im Einkaufskorb und ab und an Fleisch vom Biometzger bzw. Fisch von der Fischtheke.



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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 12:06
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und was macht man dann mit den Langzeitarbeitslosen?
sollen die dann deiner Ansicht nach mehr bekommen als diejenigen die gerade erst arbeitslos geworden sind?
Das Problem daran, ist doch, dass derjenige, der gerade erst ins ALG II gekommen ist, genauswenig wie der Staat wissen kann, ob das so bleiben wird.

Wenn man vorab wüsste, dass jemand nur 6 Monate im Transfer wäre, könnte man natürlich sagen, dass derjenige alle Anschaffungen in die Zeit verschieben kann, wenn das ALG II vorbei ist und das Gehalt wieder kommt.

Da man das aber nicht wissen kann, kann man da nur einen einheitlichen Satz bezahlen.


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um 12:27
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:aber du wirst doch zustimmen, dass man sich als Bürgergeldempfänger bei manchen Dinge einschränken muss und akzeptieren muss dass eine Ausgabe in der Höhe regelmäßig einfach nicht drin ist?
Wir reden hier nicht um die Frage nach "Sekt oder Kaviar"...

Aber gut. Es ist müßig. Keine Ahnung warum man Unten um jeden Cent streiten muss.
Vielleicht ist der zugriff ein anderer und es ist näher an der Realität.

Wenn es um Überreichtum geht, das kennt man nicht und man kann es sich auch nicht vorstellen, wie absurd das ist.
Man muss sich das Vorstellen; wir streiten uns um die Krümel, die von Oben nach Unten durchfallen... aber nicht einmal das stimmt.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Allerdings wird wohl jemand dieses Geld wieder ausgeben, es fallen Steuern an, Leute werden schwarz bezahlt, die geben das Geld wieder aus, usw…. Von daher ist selbst bei 200 Mrd. der Schaden weitaus geringer oder wirkt sich im Endeffekt sogar positiv aufs BIP aus.
Der Überreichtum hat solche absurden Ausmaße angenommen, das Geld nicht in die Realwirtschaft zurückfließt, es wird an der Börse gewettet, es werden Immobilien aufgekauft, es wird dazu verwendet um Macht auszubauen. Geld "arbeitet". Es ist zwar nicht die Schippe aber es ist ein System, bei dem man nicht mehr verlieren kann, wenn man erst einmal eine Schwelle Überschritten hat.

@RayWonders
@sooma
Und nun könnt ihr mir noch einmal Sagen, ob es tatsächlich darum gehen soll, ob jemand 6,40 oder 7,40 für Essen braucht...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 12:39
Zitat von soomasooma schrieb:Wie kommst Du denn nun darauf bzw. wie leitest Du das von dem Zitat im Zusammenhang mit der Lebensmittelfrage ab?
na wenn du meinst die Grundsicherung die derzeit gilt ist/soll keine Dauerlösung sein - dann muss man doch aber eine Dauerlösung erfinden?
für diejenigen die schon lange nicht mehr in Arbeit sind bzw. diejenigen die wegen Krankheit Rente bekommen und mit Bürgergeld aufstocken

immerhin sind laut Google-KI davon 1.5 Millionen Bürger betroffen die seit mehr als 5 Jahren Bürgergeld bekommen (670.000 davon arbeitslos gemeldet)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 12:41
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ich denke da vor allen Dingen an getrocknete Bohnen, Erbsen etc., Bevorratung mit entspr. Konserven wenn diese im Angebot sind, saisonales Gemuese... ab und an auch Fisch oder Fleisch. Dazu Gemuese der Saison.
Fuer Obst ist derzeit Apfel-Zeit.
Haferflocken sind fuer mich auch ein absolutes Grundnahrungsmittel.

Und ja, ich denke auch, dass ich mit dem Satz hinkommen wuerde, wenn es sein muesste.
Jetzt habe ich halt noch die eine oder andere Flasche Wein im Einkaufskorb und ab und an Fleisch vom Biometzger bzw. Fisch von der Fischtheke.
Genau so. Selbst das Letztere ist halt auch mal möglich, wenn man gut haushalten kann. Fleisch/Wurstwaren muss es eh definitiv nicht täglich geben. Brot, das sattmacht, lässt sich recht einfach selber herstellen. Nach den Jahreszeiten essen, regionales Obst kaufen, das macht es schon günstiger. Kochplan erstellen (auch, damit man nichts wegwerfen muss), auf Vorrat kochen (einfrieren) – selfmade "Fertiggerichte".
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und ja, die Preise fuer Lebensmittel sind in den letzten Jahren angestiegen. Dann muss man anderswo Abstriche machen...
Ist auf jeden Fall nicht dafür gedacht, seinen Lifestyle damit aufrechtzuerhalten oder dauerhaft davon zu leben. Es soll eine sein.

Weshalb sowas
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und was macht man dann mit den Langzeitarbeitslosen?
sollen die dann deiner Ansicht nach mehr bekommen als diejenigen die gerade erst arbeitslos geworden sind?
auch Nonsense ist.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und was macht man dann mit den Langzeitarbeitslosen?
Für die sollte vuelleicht ein anderes System geschaffen werden, als die, für die das nur Überbrückung ist. In dem sie anders unterstützt werden, nicht mit mehr Geld sondern bedarfsgerechter ("Lebenshilfe").

-->
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:für diejenigen die schon lange nicht mehr in Arbeit sind bzw. diejenigen die wegen Krankheit Rente bekommen und mit Bürgergeld aufstocken



@Negev
Hab damit nicht angefangen. Meine Frage an Dich eine ganz einfache, auch könntest Du Zahlen liefern (Sozialverbände), aber Du drückst Dich. Klingt dann eher nach Populismus, was Du kundtust.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 12:43
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:dann muss man doch aber eine Dauerlösung erfinden?
Gibt es doch.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:für diejenigen die schon lange nicht mehr in Arbeit sind
Wiedereingliederung und bei mangelnder Teilnahme Sanktionen.
Alternativ als Vorschlag: jeder Job ist anzunehmen...wenn es 5 Jahre nicht in dem gelernetn/ursprünglichen Job klappt, klappt es die nächsten 5 Jahre wahrscheinlich auch nicht.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:diejenigen die wegen Krankheit Rente bekommen und mit Bürgergeld aufstocken
Ja, das ist die Dauerlösung - entsprechende SGB regeln auch diese Fälle.


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um 12:48
Zitat von NegevNegev schrieb:Und nun könnt ihr mir noch einmal Sagen, ob es tatsächlich darum gehen soll, ob jemand 6,40 oder 7,40 für Essen braucht...
weiß nicht - aber ich denke die AfD ist bei dem Posten Nahrung sicher kein Problem. die wollen sicherlich bei den anderen Posten deutlich kürzen..


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 12:53
Zitat von soomasooma schrieb:Meine Frage an Dich eine ganz einfache, auch könntest Du Zahlen liefern (Sozialverbände), aber Du drückst Dich. Klingt dann eher nach Populismus, was Du kundtust.
Auf die Gefahr hin, das noch einmal hier zu Posten:
Die Hälfte der Eltern im Bürgergeld verzichtet auf Essen
Eine neue Umfrage unter Bürgergeldempfängern zeigt, wie es den Menschen geht, über die so viel gestritten wird. 51 Prozent glauben nicht daran, eine Stelle zu finden.
Quelle: https://www.zeit.de/arbeit/2025-06/buergergeld-leben-verzicht-umfrage

Und als Video in der Pressekonferenz:
Youtube: Vorstellung der Bürgergeld-Studie - "Zwei Jahre Bürgergeld aus Sicht der Betroffenen" am 23.06.25
Vorstellung der Bürgergeld-Studie - "Zwei Jahre Bürgergeld aus Sicht der Betroffenen" am 23.06.25
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


Aber ich weiß, wie hier mit solchen Zahlen umgegangen wird.
Aber ich weiß nicht, warum ich mich hier wieder eingelenkt habe...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 12:54
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Ähnlich sieht es z.B. mit den Kosten für die Beförderung mit den Öffis aus. Ist doch toll, wenn man das Geld nicht dafür braucht und ggf. für etwas anderes investieren kann. Ich wohne z.B. auch städtisch und hatte in der Vergangenheit Zeiten, in denen ich mir eine Dauerkarte sparen konnte, weil die meisten Orte die ich in Bezug auf Job, Einkaufen, Freizeit, etc. regelmäßig aufgesucht habe, fußläufig zu erreichen waren.
aber ist das nicht ungerecht, dass ich manche Monate 50 Euro mehr habe zur freien Verfügung zum Ausgeben, als jemand der wirklich dringend als Grundbedarf wegen seiner Region eine Monatskarte braucht?

ich kann ja verstehen dass dann manche kommen und sagen insgesamt vom Betrag her hat derjenige mehr Leistungen erhalten, aber je nach Region kann ja auch der Grundbedarf ein anderer sein? bei den Wohnungskosten ist es doch das gleiche. jemand in München bekommt wenn man den Gesamtbetrag an Leistung betrachtet mehr als Unterstützung als ich z.b. in einer Kleinstadt.

oder noch ein anderes Beispiel - man kann angeben dass man wegen Krankheit/Allergien eine andere Lebensmittelversorgung benötigt die kostenintensiver ist. da geh ich doch jetzt auch nicht zum Amt und beschwer mich dass die Gesamtleistung bei denen höher ist bei mir. da erkenne ich an deren Bedarf ist einfach ein anderer in deren Situation?

naja, wie blöd bin ich - dass ich hier meine ich bekomme manche Monate 50Euro zu viel (ich brauch alle 3 Monate 12 Euro um zum Arzt zu kommen in der nächsten Stadt).. aber wenn ich es offen und ehrlich betrachte dann ist es so..


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 13:05
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:dass ich hier meine ich bekomme manche Monate 50Euro zu viel (ich brauch alle 3 Monate 12 Euro um zum Arzt zu kommen in der nächsten Stadt).. aber wenn ich es offen und ehrlich betrachte dann ist es so..
was ich allerdings nicht mit eingerechnet hab ist dass man vielleicht auch mal so in die nächstgrößere Stadt will sei es für Kino oder anderweitige Aktivitäten..

dann sind es vielleicht nicht 50Euro zu viel sondern nur 30 wenn man einen Betrag von 20Euro monatlich ansetzt für sowas..


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 13:26
@Negev
Da wurden 1.014 Bürgergeldempfänger befragt. Sei mir nicht bös ... das ist keine Studie.
Gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Verian hat der Verein 1.014 Menschen im Bürgergeld befragt. Sanktionsfrei vermittelt Bürgergeldempfängern Anwälte und Spenden, wenn sie sanktioniert werden oder andere Probleme mit den Jobcentern haben.
Und:
Die neue Umfrage hat eine Einschränkung: Sie ist nicht repräsentativ, weil die Befragten nicht zufällig ausgewählt wurden, sondern online teilnahmen. Empfängerinnen und Empfänger mit Migrationshintergrund sind demnach stark unterrepräsentiert. Mehr als 60 Prozent der Menschen im Bürgergeld haben einen Migrationshintergrund. Die Studie ist allerdings soziodemografisch gewichtet, was ihr laut den Autoren eine Aussagekraft gibt.
Quelle: Deine, Zeit

Hab ich die Studie übersehen?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 14:46
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:260 Mio Euro Sozialleistungsmissbrauch klingt ja erst mal wenig dramtisch. Oder sind das nur die rechtsgültig beschiedenen Fälle? Wenn man alleine anschaut, dass alle paar Wochen in mittelgroßen Ruhrgebietsstädten im Rahmen von Maßnahmen des Ordnungamts 100e Personen abgemeldet werden, weil sie gar nicht da sind, erscheinen die Zahlen wenig glaubhaft
da hast du Recht, die Dunkelziffer von Sozialmissbrauch weiß niemand. Denke da z.B.auch an manche Clans in Berlin, die teure Autos fahren und sich trotzdem BG abholen...

Aber sollen alle Ehrlichen dann eines Tages wegen solcher Schmarotzer leiden, indem (wie auch jetzt schon) in den rechten politischen Lagern danach geschrien wird, das BG zu senken, zumindest aber auch nicht der Inflationsrate anzupassen?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:bei hohen Renten fänd ich das bei schlechter Wirtschaftslage genauso fehl am Platz
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wieso hohe Renten ausnehmen?
bitte den Kontext zu deiner vorhergehenden Aussage beachten
------------------------------
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es ist und bleibt nun mal so, dass man beim Einsparen immer nur auf die Schwächsten einer Gesellschaft schaut
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Meinem Vernehmen nach hat man bei Arbeiter gespart - Elterngeld teilweise gestrichen, höhere GKV, PV, AV Beiträge, Bemessungsgrenzen erhöht...hast Du kurze Beispiele was man bei der Grundsicherung gesparrt hat?
"beim Arbeiter gespart" -> auch diese Gruppe fällt für mich unter "Schwächste", sofern es Geringverdiener sind.
Bei Gutverdienern dagegen fällts weniger ins Gewicht, ob sie paar Euro mehr oder weniger haben oder ob die Lebensmittel paar Cent teurer sind usw.
Solche lebenswichtigen Sachen merken nun mal die "Schwächsten" am stärksten.

".hast Du kurze Beispiele was man bei der Grundsicherung gesparrt hat?"
->
es gibt genügend Politiker die da Einsparungen gerne hätten. Darum geht's, um das was gewollt ist und sicherlich irgendwann auch kommt, weil man ja natürlich niemals z.B. bei den Diäten sparen könnte
... wäre doch schlimm, wenn Politiker dann am Hungerstuch nagen müssten.
Zitat von NegevNegev schrieb:Das ist ein Unterbietungswettbewerb. Es wird immer jemanden geben, der mit noch weniger auskommt. Und dann soll es Praxis sein, sich dem anzupassen?
kommt mir auch so vor.
Vor allem auch Unterbietung seitens diverser Politiker, wo man bei den "Schwächsten" noch mehr rauspressen könnte.
Zitat von NegevNegev schrieb:Darüber hinaus ist die Tafel eine Private Struktur (die durchaus auch wegbrechen kann). Der Staat darf dieser Art der Hilfeleistung nicht in seinen Berechnungen miteinbeziehen
Zum einen das. Zum Anderen, was da die Leute manchmal angeboten bekommen ...habe z.B. mal erlebt, wie einer von der Tafel mit angeschimmeltem Gemüse ankam.
Bananen sowieso alle braun bis schwarz.
Lebensmittel in Büchsen gab's leider keine.
Backwaren z.T. schon hart.
Klar, wer richtig Hunger hat, freut sich auch über sowas. 😉
Zitat von soomasooma schrieb:Soll ja keine Dauerlösung sein und es ist eine Grundsicherung. Nicht mehr und nicht weniger.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und was macht man dann mit den Langzeitarbeitslosen?
und mit den Rentnern die Grundsicherung brauchen?
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Grundsicherung ist Grundsicherung. Ich denke da eher an Zusatzleistungen, wo diese benoetigt werden (wie neue Brille oder so)
bekommt man nicht über die Grundsicherung.
Kenne jemanden der danach fragte und es negativ beschieden wurde.
Nur chronisch Kranke z.B. bekommen zusätzlich was.
Zitat von NegevNegev schrieb:Es ist müßig. Keine Ahnung warum man Unten um jeden Cent streiten muss
so isses.
Die "faulen Arbeitslosen" sind halt das Feindbild für die Gruppe der Arbeitnehmer und AG.
Seit Merz an der Macht ist fällt mir das besonders stark auf, dieses Bashing.
Zitat von NegevNegev schrieb:Man muss sich das Vorstellen; wir streiten uns um die Krümel, die von Oben nach Unten durchfallen
richtig.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und was macht man dann mit den Langzeitarbeitslosen?
Zitat von soomasooma schrieb:Für die sollte vuelleicht ein anderes System geschaffen werden, als die, für die das nur Überbrückung ist
Zitat von soomasooma schrieb:In dem sie anders unterstützt werden, nicht mit mehr Geld sondern bedarfsgerechter ("Lebenshilfe").
Da sollen dann Rentner mit Grundsicherung um alles was sie brauchen, einzeln betteln gehen?
Optimaler fänd ich es, wenn wenigstens die Grundsicherung vom BG entkoppelt würde und die Rentner dann einen etwas höheren Regelsatz bekämen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 15:35
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Aber sollen alle Ehrlichen dann eines Tages wegen solcher Schmarotzer leiden, indem (wie auch jetzt schon) in den rechten politischen Lagern danach geschrien wird, das BG zu senken, zumindest aber auch nicht der Inflationsrate anzupassen?
@Optimist

Zunächst mal sollte man derart krude Vergleiche unterlassen, bei denen offensichtlich auf der einen Seite gerichtsfeste Fälle mit auf der anderen Seite kühnen Spekulationen verglichen wird.

Weiterhin läuft bei Sozialleistungsmissbrauch ja meistens jede Rückforderung ins Leere, was bei Steuerhinterziehung oft nicht so ist.

Ich weiss aber auch nicht, warum nicht Beides mit Nachdruck verfolgt werden kann.

In der Form von Monitor haben sie lediglich den Begriff 'whataboutism' anschaulich gemacht.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 15:57
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Weiterhin läuft bei Sozialleistungsmissbrauch ja meistens jede Rückforderung ins Leere, was bei Steuerhinterziehung oft nicht so ist.

Ich weiss aber auch nicht, warum nicht Beides mit Nachdruck verfolgt werden kann
vielleicht traut man sich an gewisse Leute nicht ran? (z.B. Clanmitglieder).
Da hätte ich als Bearbeiter auch das eine oder andere Mal die Befürchtung einer "Heimsuchung" 😉

Du hast aber leider meine Frage nicht beantwortet:
Zitat von OptimistOptimist schrieb: sollen alle Ehrlichen dann eines Tages wegen solcher Schmarotzer leiden, indem (wie auch jetzt schon) in den rechten politischen Lagern danach geschrien wird, das BG zu senken, zumindest aber auch nicht der Inflationsrate anzupassen?



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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 16:08
@sacredheart
Überlege mir gerade, das war wohl deine Antwort?:
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Zunächst mal sollte man derart krude Vergleiche unterlassen, bei denen offensichtlich auf der einen Seite gerichtsfeste Fälle mit auf der anderen Seite kühnen Spekulationen verglichen wird
Was meinst du denn mit "Spekulationen"?
In meinen Augen sind es keine Spekulationen, wenn so mancher Politiker mit Kürzungen beim BG liebäugelt.
Und fest steht's ja jetzt schon, dass die Regierung in dieser Legislaturperiode den Regelsatz nicht der Inflationsrate anpassen will.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 16:23
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Was meinst du denn mit "Spekulationen"?
@Optimist

Mit Spekulationen meinte ich die 200 Mrd Steuerhinterziehung.

Wäre es keine Spekulation, sondern man wüsste alles, würde man das Geld ja beitreiben.

Natürlich werden wir mit unseren Wirtschaftszahlen unser Sozialsystem nicht ausbauen, wahrscheinlich nicht mal in der aktuellen Riesendimension erhalten können. Wer das nicht wahrhaben will, verzichtet offenbar auf die Wahrnehmung der Realität und dürfte SPD Funktionär sein.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 16:30
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Weiterhin läuft bei Sozialleistungsmissbrauch ja meistens jede Rückforderung ins Leere, was bei Steuerhinterziehung oft nicht so ist.
Soweit mir bekannt ist, bekommt man eine Anhörung und darf dann entscheiden in welchen % (10-30%) vom Regelsatz gleich was einbehalten wird, vom Jobcenter aus. Da kann sich kein Leistungsempfänger irgendwie rauswinden, ansonsten werden die Zahlungen eingestellt


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