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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.03.2026 um 19:57
Zitat von NegevNegev schrieb:Man sollte auch aufhorchen, weil der Universal Basic Income ein populäre Forderung in den USA ist.
Was kommst Du denn jetzt mit den USA?
Zitat von NegevNegev schrieb:Geht es hier euch überhaupt um Wirtschaft?
Im Moment habe ich eher das Gefühl das sich alles um Dich drehen soll..
Zitat von NegevNegev schrieb:und es kommen ausschließlich abgedroschene Phrasen, sentimentale Lebensweisheiten und moralische Vorhaltungen.
so wie hier:
Zitat von NegevNegev schrieb:Oder wollt ihr euch nur selber loben (und leid tun)? Und euren Feindbild pflegen?



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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.03.2026 um 20:01
Zitat von NegevNegev schrieb:Geht es hier euch überhaupt um Wirtschaft?
Ja. Allerdings sollte es Dir mehr um die Wirtschaft gehen. Ich kann ohne Wirtschaft, Du?
Zitat von NegevNegev schrieb:Oder wollt ihr euch nur selber loben
Ja, es gibt Gründe dafür.
Zitat von NegevNegev schrieb:(und leid tun)?
Ja, es gibt Gründe dafür.
Zitat von NegevNegev schrieb:Und euren Feindbild pflegen?
:D wie war das mit dem Bescheissen wo es nur geht?

Du sollst hier nicht zur Kreuze kriechen, aber denk nach wer braucht wen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.03.2026 um 20:12
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ist es nicht eher umgekehrt, dass technische Exzellenz Spitzenlöhne erst möglich macht?
Die Wirtschaftsgeschichte beweist das exakte Gegenteil. England im 19. Jahrhundert ist das perfekte historische Beispiel dafür, dass hohe Lohnkosten der eigentliche Treiber für Innovation sind.
Warum hat der ganze Spaß genau dort angefangen? Weil die Löhne in England damals im europäischen Vergleich extrem hoch waren. Erst dieser Druck der hohen Lohnkosten machte es für Unternehmer überhaupt profitabel, massiv in teure Maschinen zu investieren, um menschliche Arbeit zu ersetzen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Indien und China sind also keine Beispiele dafür, dass aus Billiglohnländern Hochlohnländer werden können und zwar durch Wirtschaftsleistung, nicht aber par ordre de Mufti?
Indien ist ein Hochlohnland? Da würde mich die Quelle interessieren. In großen Teilen Trifft das auch noch auf China zu. Aber ohnehin ist China absolut nicht mit Demokratien zu vergleichen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Nur mal aus Neugier: Deine Wirtschaftsexpertise stammt genau aus welchen Deiner wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Na dann mal los mit Deinen unternehmerischen Erfolgen, aus denen man Deine Expertise erkennen kann...
Du greifst mich hier auf der persönlichen Ebene an.
Seis drum: Ich höre zu, ich lerne und ich verknüpfen andere Expertisen zu einem konsistenten Bild. Jemand, der über Wirtschaft beschied weis, muss in dieser nicht zwangsläufig erfolgreich sein. Umgekehrt triff das ebenso zu. Oder willst du mir erklären, das ein Mensch, der ein Milliarden-Erbe antritt zwangsläufig von Wirtschaft Ahnung hat?
Oder ein einfacheres Beispiel: Ein Filmkritiker muss kein guter Regisseur sein.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Im Moment habe ich eher das Gefühl das sich alles um Dich drehen soll..
Ganz sicher nicht, weil ich das so will! Ich wäre froh, wenn ihr diese persönlichen Angriffe bleiben lassen würdet.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja. Allerdings sollte es Dir mehr um die Wirtschaft gehen. Ich kann ohne Wirtschaft, Du?
Was für ein intelligenter Spruch. Wow. Den müsste man direkt unter die Schuldenuhr hängen, eingerahmt. :D


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10.03.2026 um 20:19
@Capspauldin
Zitat von CapspauldinCapspauldin schrieb:Sag das mal den Leuten in einer KiTa. Die wissen gar nicht wohin mit ihrem ganzen Geld.
Natürlich betrifft das nicht den ganzen ÖD. Aber der steht nun mal unter keinem Wettbewerbsdruck und das merkt man auch gelegentlich.
Zitat von NegevNegev schrieb:Jemand, der über Wirtschaft beschied weis, muss in dieser nicht zwangsläufig erfolgreich sein.
Es hat schon Sinn, dass man als Fußballexperte ein paar Mal selbst gegen den Ball getreten hat und wenn das erfolgreich war, kann das nicht schaden.

Bundestrainer aus dem Fernsehsessel, Impfexperten ohne Schulabschluss und Wirtschaftsexperten im Dauertransfer haben zurecht ein Glaubwürdigkeitsproblem.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.03.2026 um 20:20
Zitat von NegevNegev schrieb:Weil die Löhne in England damals im europäischen Vergleich extrem hoch waren. Erst dieser Druck der hohen Lohnkosten machte es für Unternehmer überhaupt profitabel, massiv in teure Maschinen zu investieren, um menschliche Arbeit zu ersetzen.
Liest Du dir eigentlich durch, was Du schreibst? Weißt Du denn überhaupt, was ersetzen bedeutet? Eines bestimmt nicht: den Menschen, der nun nicht mehr tätig ist, im Betrieb zu (be)halten. Damals gab es die DDR noch nicht.

Junge, lass' die Finger von dem Zeuchs was Du nimmst.


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10.03.2026 um 20:38
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:Weißt Du denn überhaupt, was ersetzen bedeutet? Eines bestimmt nicht: den Menschen, der nun nicht mehr tätig ist, im Betrieb zu (be)halten. Damals gab es die DDR noch nicht.
Was willst du mir erklären?
Die Aussage war, das hohe Löhne treiber für Innovationen und Investitionen sind. Genau das steht da. Oder stört dich echt das Resultat? Das ersetzen menschlicher Arbeitskraft? Also war die Industrielle Revolution nicht gut? Ja gut, kein Tiktok...
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Im Moment habe ich eher das Gefühl das sich alles um Dich drehen soll..
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:Junge, lass' die Finger von dem Zeuchs was Du nimmst.
Echt jetzt?
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es hat schon Sinn, dass man als Fußballexperte ein paar Mal selbst gegen den Ball getreten hat und wenn das erfolgreich war, kann das nicht schaden.
Youtube: 7 Managers Who NEVER Played Football
7 Managers Who NEVER Played Football
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Und gegen den Ball treten kann ich auch...


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10.03.2026 um 21:14
Ich habe den Eindruck, dass die Menschen absichtlich gespalten werden.
Die Arbeitenden werden durch Lügen gegen die Arbeitslosen/Aufstocker aufgehetzt.
Vielleicht, damit die neue "Grundsicherung" nicht hinterfragt wird.
Einige freuen sich sogar darüber, weil die Lügen eben hängengeblieben sind und sie denken, jetzt bekämen sie mehr Geld...
Aber in Wahrheit werden sind wir dadurch alle am Arsch - Arbeitslose wie auch Leistungsbeziehende.

Ich teile deswegen diese Artikel, vielleicht hilft es der Aufklärung:
Die Debatte um das Bürgergeld ist voller Lügen und Mythen. Hier die Fakten, die du nicht erfahren sollst: Jeder für die soziale Sicherung ausgegebene Euro bringt mehr Wirtschaftswachstum, als er kostet. Die Ausgaben für das Bürgergeld betragen nur 5 % der Sozialausgaben – und prozentual zum BIP sind unsere Ausgaben von 2010 sogar gesunken. 99,1 % der Bezieher wollen arbeiten oder tun dies bereits. Und am wichtigsten: Kein Arbeitnehmer verdient auch nur einen Cent mehr Lohn, nur weil man Arbeitslosen die Leistungen kürzt.

Im Gegenteil: Eine Absenkung des Bürgergelds würde die Verhandlungsmacht aller Beschäftigten schwächen und den Druck erhöhen, auch niedrigere Löhne zu akzeptieren. Schon jetzt verzichtet jeder dritte Bürgergeld-Empfänger aus Kostengründen auf Essen, mehr als die Hälfte der Eltern unter den Bürgergeldempfängern, damit ihre Kinder essen können. Armut macht uns alle ärmer. So wirst du mit Hetze gegen Bürgergeld-Empfänger hinters Licht geführt.
Quelle:
https://www.volksverpetzer.de/analyse/buergergeld-bringt-geld/
Fazit: Misstrauensvotum gegen Leistungsbeziehende

Die Bürgergeldreform steht exemplarisch für einen Sozialstaat, der sein Vertrauen in die Bürger*innen verloren hat. Statt auf Förderung, Teilhabe und strukturelle Lösungen setzt er auf Misstrauen, Disziplinierung und Sanktion. Damit droht er, die eigene verfassungsrechtliche Grundlage zu untergraben.

Das Existenzminimum ist kein Erziehungsmittel, sondern Ausdruck der Würde des Menschen, die voraussetzungslos ist und dem Zugriff staatlicher Pädagogik entzogen. Wenn der Gesetzgeber beginnt, an dieser Grenze zu rütteln, gefährdet er nicht nur den sozialen Frieden, sondern auch den Kern des Grundgesetzes.

Die vermeintliche Reform ist damit mehr als eine politische Fehlentscheidung. Sie ist ein Symptom für die Erosion eines Verständnisses, das den Sozialstaat als solidarische Gemeinschaft begreift. Wer Menschen in Not mit Misstrauen begegnet, schwächt nicht nur sie – sondern den Staat selbst.
Quelle:
https://www.volksverpetzer.de/analyse/buergergeldreform-werden-belogen/


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.03.2026 um 21:20
Zitat von NegevNegev schrieb:Ich wäre froh, wenn ihr diese persönlichen Angriffe bleiben lassen würdet.
Und wie würdest Du jenes einordnen? :
Zitat von NegevNegev schrieb:Oder wollt ihr euch nur selber loben (und leid tun)? Und euren Feindbild pflegen?
Ehrlich gesagt verstehe ich Deine wirkliche Intention nicht, Du sprachst vor einiger Zeit schon von Teilhabe.. also letzten Endes mehr Geld, Du sprachst davon das Du es aufgibst nach einem Job zu suchen, also schon die Flinte ins Korn geschmissen hast ... teilst aber gegen andere Mitforisten aus und dichtest ihnen ein Feindbild an oder gar CDU Nähe... ohne überhaupt einen Hinweis darauf erhalten zu haben. Über Deine Ansicht zum Bäckerhandwerk sprechen wir besser nicht mehr.
Überhaupt ist Deine Diskussionsführung sehr sprunghaft.... vom BGE zu USA Themen um ein Beispiel zu nennen...

Mein Fazit ist: Du willst nicht arbeiten rsp. Du kannst nicht arbeiten, Du möchtest aber das andere für Dich mitarbeiten...
Da ich Dich nicht persönlich kenne, werde ich mir auch kein wirkliches Urteil über Dich bilden...

Aber aus meiner Sicht ganz allgemein gehalten ( also nicht Dich betreffend ):

-Ich verabscheue Faulheit und Bequemlichkeit
-Ich bin der Meinung das man mit etwas Aktionismus auch im Bereich der Jobsuche etwas bewirken kann
-Wir sind eine Solidargemeinschaft, das ist auch gut so... aber Solidarität ist keine Einbahnstraße.. Nehmen UND Geben


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

10.03.2026 um 22:08
@Negev
Deine Aussage war:
Zitat von NegevNegev schrieb:England im 19. Jahrhundert ist das perfekte historische Beispiel dafür, dass hohe Lohnkosten der eigentliche Treiber für Innovation sind.
Und zwar ohne klarzustellen, das
Zitat von NegevNegev schrieb:Oder stört dich echt das Resultat? Das ersetzen menschlicher Arbeitskraft?
daraus resultiert. Das hast Du erst nachgeliefert, als Du drauf angesprochen wurdest. Und das "technische Innovationen" für Teile der Bevölkerung nachteilig sind zieht sich seit der Erfindung des Rades durch die menschliche Geschichte.
Warum haben die Römer keine technische Revolution durchlaufen, obwohl die Grundlagen vorhanden waren? Sklaven (und Soldaten) waren preiswerter!

Im Übrigen:
Zitat von NegevNegev schrieb:Ich sage, ohne BGE wird das System crashen! Da zwangsläufig nicht mehr genügend Geld über die Löhne im System ist, damit die Menschen Konsumieren.
BGE ist NICHT die Lösung - woher kommt denn das Geld dafür? Nach dem Motto und ER sprach: fiat pecunia - und es ward Geld? Wohl kaum. Durch KI? KI löst alle Probleme, die man ohne sie nicht hätte und schaft noch ein paar Neue zusätzlich.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.03.2026 um 01:38
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:-Ich verabscheue Faulheit und Bequemlichkeit
-Ich bin der Meinung das man mit etwas Aktionismus auch im Bereich der Jobsuche etwas bewirken kann
-Wir sind eine Solidargemeinschaft, das ist auch gut so... aber Solidarität ist keine Einbahnstraße.. Nehmen UND Geben
Amen.

Ansonsten aus Sicht einer unklaren KI-Entwicklung bzw. den Folgen desser auf eine Wirtschafts- und Joblage: Ich glaube wer gerade noch arbeiten KÖNNTE aber es bewusst nicht macht schneidet sich potentiell ins eigene Fleisch.

Meine Logik bzw. Annahme ist grob so: Wir wissen nicht wo der Zug noch genau mit KI-Entwicklung und Regulierung hingeht. Man kann aber grundsätzlich bei steigendem Level der Technik davon ausgehen, dass zumindest in Teilbereichen Jobs eher ersatzlos quantitativ, wenn auch nicht konzeptionell wegfallen werden weil Technik X Menschen ersetzen wird. Das heißt je nach individuellem Background werden die Chancen noch mit seinen Fähigkeiten einen Job realistisch oder überhaupt wahrscheinlich zu erhalten sinken.

Meine grobe Grundannahme (und wen es betreffen möge, klar): Wer sich quasi länger schon entzog und keine Chancen nutzt bzw. jetzt bis zum möglichen "point of no return" noch mit H4, ALG, BG, Grundsicherung, wie auch immer man das Ding nennen möge vergnügt schneidet sich ggf. ins eigene Fleisch weil er Sprungbretter und Chancen verpasst.

Meine eigene Story ist recht simpel: Ich bin nach der Schule weg. diversen Faktoren temporär da reingerutscht. Ich war dankbar für das soziale Netz. Ich musste nicht krampfhaft überall auch nach Minijobs betteln gehen um über die Runden zu kommen und konnte mich bequemer auf die Suche nach Studiums- oder Ausbildungsplatz in den Segmenten die mich eher ansprachen konzentrieren. Das war schon im vgl. zu anderen Ländern oder Breitengraden ein gewisser Luxus. Aber für mich war klar, dass ich nicht dauerhaft in einer sozialen Hängematte (wie diverse andere die ich in Maßnahmen und Kursen dort in der Zeit kennenlernte) verbleiben wollte. Ich bemühte mich und fand sogar den selbst gewählten Absprung in ein Jobsegment was mich ansprach, statt vermittelt zu werden. Ich habe mich auf die Hinterbeine gesetzt, an mir gearbeitet, Unterlagen optimiert, Erfahrungen in Interviews gesammelt und dann überzeugt.

Und der Punkt ist, ich habe viele Jahre dann meinen Lebensstandard erhöht weil ich mich nicht aufgegeben haben. Ich habe meinen CV aufgewertet bzw. ihn nicht mit willentlicher Bequemlichkeit dauerhaft entwertet. Ich habe in mich und mehr Chancen investiert und wurde belohnt. Ich habe mir vielleicht noch Auswege oder Sprungbretter geschaffen die ich nie mehr hätte erreichen oder schaffen können wenn ich damals einfach im Dauerbezug verblieben wäre. Durch das gute Gehalt und den höheren Lebensstandard kann ich mir auch mal sorgenlos Dinge leisten und muss nicht jeden Cent zweimal rumdrehen.

Was ich sagen will ist:
Irgendwann kommt der Punkt, da bist du dann nicht mehr lukrativ für den Arbeitsmarkt für den du dich zumindest initial beworben hast.
Und irgendwann kommt ggf. der Punkt, da bist du mit dem auf was du dich noch hättest bewerben können gar nicht mehr lukrativ weil der generelle Bedarf an menschlichen Arbeitskräften in dem Segment quantitativ immer mehr abnimmt.

In der Gesamtsumme dann die denkbar schlechteste Option. Du hast dann abstrakt gesehen den geringsten Verhandlungsspielraum. Wer noch in der nahen Vergangenheit mal in dem Segment oder generell gearbeitet hat hat vermutlich höhere Chancen noch Stellen zu bekommen als jemand der sehr lange nicht mehr dort oder überhaupt gearbeitet hat.





Das ist zugegeben seine sehr plakative und runtergebrochene, verallgemeinerte Darstellung. Am Ende ist es natürlich alles individuell. Was ich zusammenfassend aber sagen will ist, dass Leute die bewusst und willentlich eher risikoscheu sind oder im Bezug verbleiben wollen ohne sich sinngemäß zu fordern oder an ihre "Leistungsgrenze" bei Bewerbungen und Wille zum Job zu bringen am Ende nicht meckern sollten wenn der Zug komplett abgefahren ist und man nie mehr als soziale Grundsicherung erreichen wird. Irgendwann kommen "points of no return".

Für manche reicht das vielleicht, manche arrangieren sich. Andere können nicht anders (Krankheit, Behinderungen, Schäden, etc - legitim in diesen Fällen). Aber ich habe mir selbst gesagt: Will nie ganz abhängig sein wenn ich auch selbst mein Schicksal etwas in die Hand nehmen kann. Man weiß nie was kommt oder ob sich mal politische und wirtschaftliche Lagen so ändern, dass der Leistungsbereich massiv hinterfragt und geändert wird und ich dann mit weniger oder nix dastehe weil man da Einsparungen vornehmen will. Im worst-case ändert sich hier massiv alles so, dass es kaum eine nennenswerte Grundsicherung gibt und man eher und dauerhaft auf der Straße landet. Nein danke.

Je nach Lebensalter und Entscheidungen hat man beim Zeitstrahl immer Optionen und neue Wege. Aber wenn man willentlich statisch in einer suboptimalen Lage verharrt werden die Konstellationen nicht besser - eher schlechter.

HA9AsM7bgAElQIo


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11.03.2026 um 01:39
@Lepus
Volksverpetzer, Fakten :D
Hier die Fakten, die du nicht erfahren sollst: Jeder für die soziale Sicherung ausgegebene Euro bringt mehr Wirtschaftswachstum, als er kostet.
Gedankenexperiment: dann sollten wir noch mehr "Euros" in die Grundsicherung stecken, dann haben wir Wirtschaftswachstum! Da es in der echten Wirtschaft aktuell stottert ist das die Lösung! Wir können ein zweites Wirtschaftswunder starten.
Und am wichtigsten: Kein Arbeitnehmer verdient auch nur einen Cent mehr Lohn, nur weil man Arbeitslosen die Leistungen kürzt.
Das liegt am Staat, weder am AN noch am Arbeitslosen. Aktuell ist mir keine Kürzung bekannt, so kann man den Effekt auf Brutto/Netto nicht quantifizieren - aber sollte es echte Kürzungen geben, müsste der Staat es weiter geben.
Bürgergeld ohnehin nur 5 % der Sozialausgaben
Tatsächlich macht das Bürgergeld nur einen kleinen Teil des Sozialbudgets aus. Im Jahr 2023 entfielen weniger als 5 % der gesamten Sozialausgaben auf Leistungen für Arbeitslose (Bürgergeld/Hartz IV), während fast zwei Drittel für Rente, Gesundheit und Pflege aufgewendet wurden. Der Anteil der Grundsicherung für Arbeitsuchende am Bruttoinlandsprodukt ist seit 2010 von 1,8 % auf nur noch rund 1,3 % gesunken.
Quelle: https://www.volksverpetzer.de/analyse/buergergeld-bringt-geld/

Was für Zahlenchaos..:
1.
5% der Sozialausgaben wären 67.25 Mrd. (Er nimmt hier nur die Ausgaben des Bundes, die der Kommunen "vergißt" er)
Tatsächlich ist das deutsche Sozialsystem teuer, sehr teuer: 2024 betrugen die gesamten Sozialausgaben in Deutschland rund 1.345.400.000.000 oder mehr als 1,3 Billionen Euro. Das sind mehr als 30 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt, BIP). Im internationalen Vergleich leistet sich Deutschland damit nicht das umfangreichste, aber ein deutlich überdurchschnittlich teures Sozialsystem.
Quelle: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/sozialausgaben--das-kostet-der-sozialstaat-in-deutschland-tatsaechlich-36025880.html

Die Kosten steigen (!) ...hier steht das die kdU und Heizung nur Zuschüsse für die Kommunen sind (und nicht die kompletten Ausgaben)
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Die Grundsicherung für Arbeitsuchende ist mit 51,96 Milliarden Euro eingestellt (2024: 46,81 Milliarden Euro). Die Beteiligung des Bundes an den Kosten für Unterkunft und Heizung soll von 11,6 Milliarden Euro in 2024 auf 13 Milliarden Euro in 2025 steigen. Einen Aufwuchs gibt es auch beim Bürgergeld: Im Entwurf vorgesehen sind 29,6 Milliarden Euro, 2024 waren noch 26,5 Milliarden Euro. Für die Eingliederung in Arbeit sehen die Planungen 4,1 Milliarden Euro vor (2024: 4,15 Milliarden Euro).
Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw28-de-arbeit-1094304
Die Kommunen leiden unter dem Bürgergeld..auch wenn sie laut Volksverpetzer mehr Geld einnehmen müssten:
Die Sozialkosten explodieren. Das Bürgergeld kommt die Landkreise, kreisfreien Städte und damit die Städte und Gemeinden immer teurer zu stehen. Offiziell ist das Bürgergeld zwar eine Bundesleistung nach dem SGB II. In der Praxis aber sitzen die Kommunen mit am Tisch – und zahlen kräftig mit. Vor allem bei den Kosten der Unterkunft und bei der Organisation der Jobcenter.
In Zahlen: Jeder Stütze-Empfänger kostet mehr als 2000 Euro an Verwaltung im Jahr. Insgesamt 8 Milliarden Euro. Den Großteil, nämlich 6,8 Milliarden übernimmt zwar der Bund. Macht für die Haushalte der Kommunen trotzdem noch eine Summe von rund 1,2 Milliarden aus, auf denen sie sitzenbleiben.
Quelle: https://kommunal.de/buergergeld-sprengt-kommunalhaushalte-milliardenlast-fuer-staedte-und-gemeinden

2.
2010 war das Deutschland BIP 2.616 Milliarden Euro - 1,8 % Sozialausgaben sind 47,088 Mrd.
2025 war es 4.470 - 1,3% Sozialausgaben sind 58,11 Mrd.
Also ist das ein Vergleich für die Tonne.


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11.03.2026 um 02:02
@ApexOne
1.345.400.000.000 oder mehr als 1,3 Billionen Euro
Quelle: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/sozialausgaben--das-kostet-der-sozialstaat-in-deutschland-tatsaechlich-36025880.html

Des sind aber 1.3 Billionen.

Guck dir da mal mal das Bruttosozialprodukt an und vergleiche es damit.

Und dann guck dir nochmal an wohin die Ausgaben gehen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.03.2026 um 02:09
@Tanne
Keine Ahnung was Du mir sagen willst und was die Anweisungen sollen.
Wenn Du eine Botschaft hast, kannst Du sie auch schreiben.

*Ja, ich weiss dass 1.345 Mrd. 1,345 Billionen sind.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.03.2026 um 02:11
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Keine Ahnung was Du mir sagen willst und was die Anweisungen sollen.
Wenn Du eine Botschaft hast, kannst Du sie auch schreiben.
Zitat von TanneTanne schrieb:Und dann guck dir nochmal an wohin die Ausgaben gehen.



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11.03.2026 um 02:12
@Tanne
also Du weiss nicht was Du mir sagen willst bzw. Du kannst es nicht schreiben. Ok.


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11.03.2026 um 02:14
@ApexOne

Kannst du bitte erläutern wohin die 1.3 Billionen fließen?
In welche Sektoren und zu welchem Anteil?

Präzise genug?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.03.2026 um 02:17
Zitat von TanneTanne schrieb:Präzise genug?
Nein.
Ich führe keine Anweisungen hier aus: Guck, Vergleiche, Erläutere, Analyse (Sektoren, Anteile)...wozu?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.03.2026 um 02:21
Zitat von TanneTanne schrieb:Kannst du bitte erläutern wohin die 1.3 Billionen fließen?
In welche Sektoren und zu welchem Anteil?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich führe keine Anweisungen hier aus: Guck, Vergleiche, Erläutere, Analyse (Sektoren, Anteile)...wozu?
Mmhh, okay, Fragen sind für dich also Anweisungen.
Dann hat sich das ja auch erledigt.


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11.03.2026 um 02:24
Zitat von TanneTanne schrieb:Guck dir da mal mal das Bruttosozialprodukt an und vergleiche es damit.

Und dann guck dir nochmal an wohin die Ausgaben gehen.
Hier ging es los...das sind für Dich Fragen?
Das ist eine Frage, man erkennt sie weil sie mit einem Fragezeichen endet: wenn ich es mir angeguckt hätte, was hättest Du davon?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

11.03.2026 um 02:28
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist eine Frage, man erkennt sie weil sie mit einem Fragezeichen endet: wenn ich es mir angeguckt hätte, was hättest Du davon?
Eine Antwort, aber gut, ist wohl zuviel verlangt.


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