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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.706 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 02:49
Zitat von TanneTanne schrieb:Guck dir da mal mal das Bruttosozialprodukt an und vergleiche es damit.

Und dann guck dir nochmal an wohin die Ausgaben gehen
Kannst du da mal bitte den Zshg erläutern worauf du abzielen willst?

Ich checks auch nicht


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 04:40
Zitat von InterestedInterested schrieb:Wow! Was für ne Erkenntnis, dass Zeiten sich ändern. Bei dir auch?
Zitat von InterestedInterested schrieb:Nein, wir erleben nur Geschwafel von dir.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Au weia! Du checkst wirklich nichts, was man dir schreibt. Glaube aber, du stellst dich extra doof, damit du dich um ne Antwort drücken kannst, die dich selbst betrifft.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Jetzt hab ich verstanden, dass du nur arbeiten würdest, wenn dein Lohn angemessen ist und wir dummen Deppen nur billige Lohnarbeit verrichten und zu doof sind, das zu checken. Danke, für die Erleuchtung. Kündigung geht gleich raus. :D
Zitat von InterestedInterested schrieb:Na dir jedenfalls geht es nicht um Wirtschaft - du möchtest die jedenfalls nicht mit ankurbeln. :Y:
In deinen ganzen Beitrag geht es Ausschließlich darum, mich anzugreifen! Es geht dir nicht darum, meine Fakten zu wiederlegen. Du willst nicht Diskutieren.

@ApexOne @Gwyddion @sacredheart @Interested @Capspauldin
Euch geht es ausschließlich darum, ein Feindbild zu haben und des zu pflegen. Das ist erbärmlich!
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:daraus resultiert. Das hast Du erst nachgeliefert, als Du drauf angesprochen wurdest. [...] Warum haben die Römer keine technische Revolution durchlaufen, obwohl die Grundlagen vorhanden waren? Sklaven (und Soldaten) waren preiswerter!
Ich hatte das sehr wohl auf dem Schirm. Wie kam es dazu:
Zitat von InterestedInterested schrieb:Stell dir vor, die überlegen sich irgendwann mal, dass jeder Bürgergeldempfänger sich nen Minijob suchen muss (aktuell 603 Euro), weil er von dem Geld seinen Lebensunterhalt bestreiten muss und nur Miete und Heizkosten werden übernommen - so als Regelsatz (aktuell 563 Euro). Und dann? Dann werden wohl die meisten einfach zum Mindestlohn ihre 10 Std. pro Woche leisten müssen und sich von dem Geld versorgen. Davon ihre Lebensmittel kaufen und davon ihr Ticket und Kippen und was sie sonst noch meinen, damit machen zu wollen, von mir aus auch spenden.

Dann möchte ich mal sehen, ob du dann die jeweiligen Benefits ablehnst. :)
Zitat von NegevNegev schrieb:Dass du das feiern würdest, kann ich mir gut vorstellen. Ich weiß nur nicht, ob du die Konsequenzen einfach nicht begreifst, oder ob du genau damit kalkulierst:
Dieser Schritt würde jeden regulären Arbeitnehmer dem Arbeitgeber buchstäblich ans Messer liefern! Erst erklärst du hier seitenweise, wie hoch du Menschen schätzt, die hart arbeiten, und im nächsten Atemzug forderst du ein System, das Millionen Arbeitslose als Zwangsarbeiter für einen Hungerlohn auf den Markt wirft. Weißt du, was ein gigantisches Überangebot an billigsten Arbeitskräften mit dem allgemeinen Lohnniveau macht? Es zieht alle regulären Löhne gnadenlos nach unten.

Und offenbar bist du doch der Meinung, man sollte für einen Hungerlohn arbeiten können – die "Benefits" würden das schon wieder wettmachen.

Gleichzeitig degradierst du Deutschland mit solchen Fantasien endgültig zu einem Billiglohnland, in das es sich kaum noch zu investieren lohnt. Kleiner Nachhilfe-Tipp in Sachen Wirtschaft: Hohe Löhne sind ein effektiver Treiber für technologische Entwicklung und Fortschritt. Wer billige Zwangsarbeiter im Überfluss hat, muss nicht mehr in Automatisierung und Innovation investieren
@Cpt_void
Das, was @Interested hier fantasiert, wäre schlicht wirtschaftlicher Selbstmord. Du hast es doch selbst geschrieben: Schwache Entwicklung, kaum Innovationen. Das im Kontext einer Weltwirtschaftsgemeinschaft. Muss ich tatsächlich noch weiter ausführen?
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:Und das "technische Innovationen" für Teile der Bevölkerung nachteilig sind zieht sich seit der Erfindung des Rades durch die menschliche Geschichte.
Das, was uns durch die Digitalisierung (dass sich die Entwicklung hier so unglaublich langsam vollzieht, ist eine bewusste politische Entscheidung – siehe Estland, wir leisten uns diesen zweifelhaften Luxus!) und durch die neuesten Entwicklungen rund um KI droht, ist in seiner Qualität absolut mit der Industriellen Revolution zu vergleichen.

Nur mit einem fatalen Unterschied: Dieses Mal werden viel mehr Arbeitsplätze (auch im kognitiven Bereich) dauerhaft ersetzt, als neue entstehen können. Wenn wir als Gesellschaft nicht wieder in eine beispiellose Verelendung abrutschen wollen, MÜSSEN wir das Auffangnetz radikal neu denken (aber zumindest aufhören, es zu torpedieren).


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 04:42
Zitat von NegevNegev schrieb:Euch geht es ausschließlich darum, ein Feindbild zu haben und des zu pflegen. Das ist erbärmlich!
Mein Feinbild bist Du bestimmt nicht, das ist der Staat.
Blöd ist wer gibt, nicht wer nimmt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 05:09
Zitat von NegevNegev schrieb:Wenn wir als Gesellschaft nicht wieder in eine beispiellose Verelendung abrutschen wollen, MÜSSEN wir das Auffangnetz radikal neu denken (aber zumindest aufhören, es zu torpedieren).
Ich lese da heraus, dass Du Dir ernsthaft Sorgen um Deine Zukunft machst.

Und noch haettest Du es in der Hand, aktiv zur werden und Dir Dein Plätzchen in der Arbeitswelt zu schaffen.
Und Dich ein Stueck weit aus der Ungewissheit 'was passiert mit dem Sozialstaat" zu befreien.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 06:41
Zitat von NegevNegev schrieb:Euch geht es ausschließlich darum, ein Feindbild zu haben und des zu pflegen.
Du verbietest Dir unsachliche Diskussion... und kommst jetzt mit einer nicht haltbaren Unterstellung.
Wahrscheinlich gehen Dir die Argumente aus.... und dabei wolltest Du doch auf Sachebene diskutieren....


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um 06:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Volksverpetzer, Fakten
Ja, Fakten.
Alles belegt, passt einer speziellen Gruppe von Menschen nicht, die lenken dann immer ab.
Deswegen diskutiere ich mit denen nicht, nur zur Info.


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um 06:57
Zitat von LepusLepus schrieb:Ja, Fakten.
Alles belegt
Ich habe auch belegt dass seine Zahlen nicht stimmen können, ich bin der Meinung "beide Gruppen" (wenn es sowas gibt) sollten über die gleichen Zahlen sprechen und diese müssen stimmen.
Ich sage: eine Zahlenbetrachtung rein aus dem Bundeshaushalt, ist sachlich falsch - bei den Kosten der KdU, Heizung und Verwaltung sind es nur Zuschüsse zu den echten Kommunenkosten.
Daher lautet die Frage: wieviel Kosten haben die Kommunen insgesamt? Das müsste man dazu addieren.
Zitat von LepusLepus schrieb:passt einer speziellen Gruppe von Menschen nicht, die lenken dann immer ab.
Du meinst wohl die Bewertung der Zahlen - da darf doch anderer Meinung sein, ob das viel oder wenig ist.
Ich weiss es nicht ob sie hoch oder wenig sind, was zahlen die Kommunen? - dann kann ich was dazu sagen.
Eine Bewertung erlaube ich mir zu der Volksverpetzungsbewertung "es sind nur 5%" - ich bin mir sicher 5% mehr Netto für die Arbeitnehmer wäre richtig viel.
Zitat von LepusLepus schrieb:Deswegen diskutiere ich mit denen nicht, nur zur Info.
Verstehe...solange nur Quellen herangezogen werden die die Grundsicherung zu einem nicht vorhandenen Problem erklären, macht es so auch Sinn.


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um 07:53
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Du verbietest Dir unsachliche Diskussion... und kommst jetzt mit einer nicht haltbaren Unterstellung.
Wahrscheinlich gehen Dir die Argumente aus.... und dabei wolltest Du doch auf Sachebene diskutieren....
Von euch kommen ausschließlich gefühlte Wahrheiten, eintrainierte und tradierte Phrasen und der Anspruch auf die moralische Deutungshoheit.

Beweisen tun das solche Sätze:
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:-Ich verabscheue Faulheit und Bequemlichkeit
-Ich bin der Meinung das man mit etwas Aktionismus auch im Bereich der Jobsuche etwas bewirken kann
-Wir sind eine Solidargemeinschaft, das ist auch gut so... aber Solidarität ist keine Einbahnstraße.. Nehmen UND Geben
Ich räume eine gewisse Härte ein. ABER: Ich liefere Fakten!

Lassen wir mal außer acht, das ich Erwerbslos bin. Du hast ja selber schon gefordert, das es nicht um mich gehen soll, also bitte:
Wir haben 3,7 Millionen Unterbeschäftigte. Dazu kommen Teilzeitkräfte, die mehr arbeiten wollen und nach der Union und dem Herr Merz auch mehr arbeiten sollen.
Offene Stellen gibt es Aktuell 1-1,4 Millionen. Gemeldet sind, bei der Agentur für Arbeit, 650.000 Tausend.

Jetzt sagst du, die Zahlen stimmen nicht. "Wer arbeiten will, findet auch Arbeit" Bli bla bub. Ist das tatsächlich das Niveau, auf das man sich bei Allmystery einigt? Stammtisch? Doch eine Selbsthilfegruppe für Unternehmer / für Menschen, die eigentlich in die USA auswandern wollten, es aber nicht geschafft haben?


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um 07:59
Zitat von NegevNegev schrieb:Gemeldet sind, bei der Agentur für Arbeit, 650.000 Tausend.
Stellenangebote fuer gut qualifizierte Mitarbeiter tauchen sehr häufig nicht bei der Agentur fuer Arbeit auf.
Stellenausschreibungen sind teuer - bei kleineren Unternehmen läuft auch viel ueber Ausshaenge.


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um 08:03
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Stellenangebote fuer gut qualifizierte Mitarbeiter tauchen sehr häufig nicht bei der Agentur fuer Arbeit auf.
Die sind auch nicht mit Langzeiterwerbslosen zu besetzen.
Zudem hab ich noch die Zahl des IAB bereit gestellt.

Dennoch geht es an keiner Stelle auf.


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um 08:09
Zitat von NegevNegev schrieb:Bli bla bub. Ist das tatsächlich das Niveau, auf das man sich bei Allmystery einigt? Stammtisch? Doch eine Selbsthilfegruppe für Unternehmer / für Menschen, die eigentlich in die USA auswandern wollten, es aber nicht geschafft haben?
Ah ja, sehr sachlich. :Y:

Wenn nicht gesundheitliche Gründe die Erwerbsfähigkeit erheblich einschränken, kommt man auch in Arbeit, denk' ich. Musste nach einem Unfall auch nochmal klein anfangen und ja, das ist auch mühselig. Kostet Nerven, braucht Kraft und Durchhaltevermögen.

"Langzeitarbeitslos" ist man ja schon nach einem Jahr, wenn ich das richtig verstanden hab – da kann das Fachwissen ja nicht schon hinten wieder rausgerutscht sein. Wenn nichts geht, um Hilfen ersuchen, Ausbildung, Nachschlag, Spezialisierung ...


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um 08:16
Zitat von soomasooma schrieb:Ah ja, sehr sachlich. :
Ja. Tatsächlich eine sachliche Feststellung. Beweis das Gegenteil indem du auf meine Sachargumente eingehst.
Man pickt sich aber nur die Stellen heraus, an denen ich mich gegenüber unsachlichen Äußerungen wehre. Ja, diese Angriffsfläche biete ich. Aber wie gesagt, es kommt nichts anderes von jenen Leuten.

Von daher geh ich davon aus: Stammtisch.


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um 08:18
@Negev
Dann antworte doch sachlich auf den Rest?


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um 08:33
@sooma
Auf deine persönliche Leistung? Die ist zweifelsohne Super!
Man ist geneigt, wen man etwas geschafft hat, das ausschließlich auf sich selbst zu beziehen. Da kann es dann vorkommen, das man mit anderen, in einer ähnlichen Situation härter ins Gericht geht.
Und nein, ich will deinen Erfolg nicht schmälern. Ich weise nur auf diesen psychologischen Effekt hin.
Zitat von soomasooma schrieb:"Langzeitarbeitslos" ist man ja schon nach einem Jahr, wenn ich das richtig verstanden hab – da kann das Fachwissen ja nicht schon hinten wieder rausgerutscht sein.
Man bekommt 1 Jahr ALGI. Ab 50 sind es 2 Jahre. Man ist also mit dem 3. bis 4. Jahr Langzeiterwerbslos.
Aber nochmal 3,7 Millionen Unterbeschäftigte versus 1,4 Millionen (ich hab die höchste Zahl genommen, die ich gefunden hab) offene Stellen. Das geht in keinem Universum auf!


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um 08:47
Zitat von NegevNegev schrieb:Und nein, ich will deinen Erfolg nicht schmälern. Ich weise nur auf diesen psychologischen Effekt hin.
Doch, ich denke schon. Gehe ich denn "hart ins Gericht"? Reicht dafür schon die Meinung, dass man etwas Willen braucht? Weil die Jobs einem halt nicht zugeflogen kommen? Wenn du umziehen willst, weil du Deine Wohnsituation verbessern willst, dann hängst du dich doch auch rein? Nein?


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um 09:02
Zitat von NegevNegev schrieb:Man bekommt 1 Jahr ALGI. Ab 50 sind es 2 Jahre. Man ist also mit dem 3. bis 4. Jahr Langzeiterwerbslos.
Aber nochmal 3,7 Millionen Unterbeschäftigte versus 1,4 Millionen (ich hab die höchste Zahl genommen, die ich gefunden hab) offene Stellen. Das geht in keinem Universum auf!
Es muss ja auch nicht aufgehen - da ist doch Fluktuation drin und - wem daran gelegen ist - sollte zusehen, dass er eine der offenen Stellen bekommt und in den Arbeitsmarkt hinein wechselt.
Auch wenn es vielleicht zunächst fuer kleines Geld ist.


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um 09:02
Zitat von soomasooma schrieb:Gehe ich denn "hart ins Gericht"? Reicht dafür schon die Meinung, dass man etwas Willen braucht?
Du unterstellst jedem, der beim Jobkarussell leer ausgeht, diesen Willen nicht zu haben.
Und es gehen Menschen leer aus. Das kannst du nachlesen.
Und Menschen, die 3-4 Jahre oder länger raus sind, welchen Grund kann es geben, diesen Menschen einzustellen - wenn es 50 Bewerber mit gleicher Qualifikation gibt, die nicht Langzeiterwerbslos sind?


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um 09:07
Zitat von NegevNegev schrieb:Und Menschen, die 3-4 Jahre oder länger raus sind, welchen Grund kann es geben, diesen Menschen einzustellen - wenn es 50 Bewerber mit gleicher Qualifikation gibt, die nicht Langzeiterwerbslos sind?
Nach Babypause sind auch viele seit Jahren aus ihrem Beruf draussen.
Und schauen zu, wie sie wieder ins Erwerbsleben hineinkommen, wenn die Kinder schon grösser sind.

Aber leicht ist es nicht.
Aber das ist es auch nicht, wenn man frisch von der Schule kommt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

um 09:10
Zitat von NegevNegev schrieb:Du unterstellst jedem, der beim Jobkarussell leer ausgeht, diesen Willen nicht zu haben.
Nein. Ich unterstelle einigen, diesen nicht aufbringen zu können – oder zu wollen.
Zitat von NegevNegev schrieb:Und Menschen, die 3-4 Jahre oder länger raus sind, welchen Grund kann es geben, diesen Menschen einzustellen - wenn es 50 Bewerber mit gleicher Qualifikation gibt, die nicht Langzeiterwerbslos sind?
Ich frage andersrum: Warum sollte er das nicht tun? Es gibt x Situationen, in denen man ausfallen kann, allem voran Unfall oder Krankheit. Die Zeit kann man auch sinnvoll füllen, wenn es nicht vorwärts geht und da sind wir auch wieder beim Willen.

Ich schrieb nie von "einfach".


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um 09:50
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Nach Babypause sind auch viele seit Jahren aus ihrem Beruf draussen.
Eine Babypause lässt sich wunderbar und logisch im Lebenslauf abbilden. Das ist gesellschaftlich zu 100 % akzeptiert. Eine jahrelange Arbeitslosigkeit ist hingegen mit einem massiven gesellschaftlichen Stigma behaftet.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Es muss ja auch nicht aufgehen - da ist doch Fluktuation drin und - wem daran gelegen ist - sollte zusehen, dass er eine der offenen Stellen bekommt und in den Arbeitsmarkt hinein wechselt.
Fluktuation gibt es, ja. Aber eben nicht bei den echten Härtefällen. Wer einmal ganz unten durchs Raster gefallen ist, rotiert nicht mal eben fröhlich wieder rein.

Zudem ist es ein mathematischer und ökonomisch gewollter Fakt, dass in diesem System immer eine bestimmte Menge an Menschen erwerbslos sein muss. Der Arbeitsmarkt funktioniert wie die "Reise nach Jerusalem": Es gibt immer weniger existenzsichernde Stühle als Mitspieler. Da hilft das Mantra "Soll er halt zusehen, dass er eine offene Stelle bekommt" absolut nicht weiter.
Zitat von soomasooma schrieb:Ich frage andersrum: Warum sollte er das nicht tun?
Die Frage ist nicht, was du in einer idealen Welt machen würdest, sondern wie die Realität aussieht.

Ich habe es anders erlebt. Hundertfach. Und ganz ehrlich: Ich kann es nicht mal einem einzigen Personaler verdenken! Ein Personaler ist der Gewinnmaximierung und der Risikominimierung seines Unternehmens verpflichtet. Da stellt man keinen Unbekannten ein, der 5, 10 oder gar 15 Jahre erwerbslos war – schon gar nicht, wenn man die Wahl hat.


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