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Der stolze Ausländer

192 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Ausländer, Stolz, Einwanderung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der stolze Ausländer

08.05.2005 um 10:50
@ivanna
schreibt man dich tatsächlich mit zwei "n". ich konnte nur den namen "ivana" als kroatischen namen finden...hmm

grüße
ankh


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Der stolze Ausländer

08.05.2005 um 15:43
ich gerate wohl wieder mitten rein in den fortgang der diskussion. egal. ich will mich zum ursprünglichen thema äußern.

einmal hat ankh recht, es ist einm psychologisches phänomen. eine freundin von mir ist zur hälfte finnisch. in finnland fühlt sie sich deutsch, in deutschland finnisch. und je nachdem steht es um ihren nationalstolz.

bei den türken besteht die schwierigkeit sicher auch darin, dass wir deutschen im gegensatz zu anderen ländern ausgesprochen wenig nationalstolz besitzen, zumindest offiziell.
durch die nazi-geschichte ist uns das einfach ausgetrieben worden. aber nicht nur das. für viele ist ein deutlicher patriotismus einfach ein keim für gefahren. klar, wer seine herkunft hochhebt, sondert sich ab und das kann konflikte mit sich bringen. ist ja nicht ganz dumm.
außerdem sind die deutschen auch mehr am rest der welt interessiert als beispielsweise frankreich oder gar amerika.

da ist nationalstolz - auch bei anderen nationen - einfach mehr als ungewohnt.
man möchte tolerant sein, aber andererseits fühlt man sich dadurch auch angegriffen, weil andere etwas ausleben, was einem selbst nicht vergönnt ist. der trieb, auf die zugehörigkeit einer gruppe stolz zu sein steckt nämlich in jedem menschen. in deutschland ist das aber generell nicht sehr ausgeprägt.
vergleicht mal eine amerikanisavche schulsportmannschaft mit einer deutschen oder so.

schwierig wird es dann, wenn deutschland wegen seiner vergangenheit angefeindet wird (etwas ähnliches spürt die türkei jetzt mit der sache mit den armeniern, nur gehen sie ganz anders damit um). man möchte sich abgrenzen und weiß dass man es nicht darf, dass es nicht adäquat ist.

all das ergibt einfach sehr gemischte gefühle der deutschen gegenüber ausländern, die auf ihre herkunft stolz sind.


manchmal scheint aber deren stolkz auch ein vorwand zu sein sich nicht anpassen zu müssen, was ich nicht richtig finde.

ich mach doch auch nicht urlaub in einem muslimischen land und renne im bikini durch die straßen. abgesehen davon, dass mir dann das scharia oder so vielleicht droht, möchte ich einfach die kultur respektieren und nicht meine eigene zu sehr hervorheben, hervorheben, dass ich anders bin.

würde ich da wohnen, wer weiß was dann wäre.


jaja, es ist schwierig.

Kann Spuren von Zimt enthalten.

Tempora mutantur et nos mutamur in illis.



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Der stolze Ausländer

08.05.2005 um 19:28
ich denke das bringt deutlich raus, wie schwierig das thema ist. ich denke die lösung hier ist wie immer die persönliche freiheit alles tun zu dürfen endet dort, wo damit die freiheit eines anderen beschnitten wird. kurz stolz: ja aber mit respekt vor den anderen.

cheers
ankh


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Der stolze Ausländer

08.05.2005 um 19:49
Zum Anfangsbeitrag.

Den Widerspruch, den Neurotiker zu erklären versucht, den erkenne ich auch.

Nur Neurotiker, du solltest in jedem Fall berücksichtigen, dass dieser Widerspruch nicht für türkischen Gastarbeiterfamilien gilt.

Denn sie sind keine Oppossitionelle, die ihrem Vaterland geflüchtet sind oder ähnliches.

DIe Türken kamen aufgrund eines Vertrages, den der türkische STaat mit dem deutschen Staat geschlossen hat, sog. Anwerbeabkommen. Das gleiche gilt für die italienier, spanier , Griechen, Tunesier etc.

Dass heist all diese Menschen, die aufgrund dieser staatlichen Abkommen nach Deutschland eingereist sind, gehen mit der Staatspolitik ihres Vaterlandes konform. Sie wurden "weggeschickt", damit sie arbeiten, sich selber helfen und ihren Verwandten und ihrem Vaterland. SO gesehen kann man darin einen "staatlichen AUftrag" erblicken.

SO gesehen, kann ich stolz auf mein Land sein, als Türke. Denn ich bin nicht weggeflüchtet oder ähnliches.

Die Planungen und Hoffnungen, die mit dem Abkommen verbunden waren, haben sich für den türkischen Staat auch gelohnt. DIe jährlichen Einnahmen von den weggeschickten hilft bei dem wirtschaftlichen AUfschwung in der Türkei. Desweiteren die wirtschaftliche Zusammenarbeit der türkischen Unternehmen wird durch die ANwesenheit der Türken "vor Ort" wesentlich erleichtert.

Und zu dem nicht wiederzurückkehren.

Mann vergisst zu schnell, dass es sich hierbei um MENSCHEN handelt. Dass heisst hier ruhen in der ENtscheidung des Nichtzurückkehrens familiäre, eigene wirtschaftliche Interessen und Belange.

Nach dem Anwerbestopp gabs sog. "erleichterungen für die Rückkehr der Türken". Es sollte den jeweiligen Arbeitern eine "Abfindung" gezahlt werden, wenn sie ihre Arbeit niederlegen und in ihre Heimat zurückkehren. Dieses ANgebot haben soweit ich weiss sehr viele Türken angenommen. (2/3 der Türken hatt ich mal irgendwo gelesen).

Die die es nicht gemacht haben, hatten auch ihre Gründe.
Mein Vater hatte es auch überlegt. Nur wir die Kinder wollten es nicht. Zudem kam, dass im Gegenzug zu der Abfindung keinerlei weitere Rechte einhergingen. SOweit ich weiss verlor man z.B. auch den Anspruch auf die Rente. So warum sollte mein Vater, auf die Rente verzichten?? Es war sein Anrecht, also ist er geblieben.

Warum jetzt nicht zurückgekehrt wird. Ich bin mir sicher wenn der deutsche Staat einige Sachen erleichtern würde, würden sehr viele abhauen.

Z.b. mein Vater ist Rentner, er ist die ganze Zeit in der Türkei, nicht hier. Er würde auch für immer da bleiben. Nur ist das so, dass wenn er länger als 6 Monate von BRD wegbleibt, darf er in die BRD gar nicht mehr einreisen, verliert also seine Aufenthalsbrechtigung und zudem seinen Anspruch auf die Rente (beim zweiten bin ich mir nicht sicher er hatte mir mal das erklärt).

ALso muss mein Vater alle 6 Monate sich in BRD "blicken lassen". SO gesehen ist er schon "zurück". Das gilt eigentlich für alle türkischen Rentner, zumindest für den größten Teil.



und die erde dreht sich doch..!


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recht ehemaliges Mitglied

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Der stolze Ausländer

09.05.2005 um 17:28
mir ist ein ausländer lieber der sagt er wäre türke ,italiener usw
als ein ausländer der seine ganze herkunft leugnet nur um akzeptiert zu werden.
das sind feige egoisten die für ihrer vorteile alles verkaufen würden.
sie veraten ihrer ahnen!!
um den deutschen in den arsch zu krichen der morgens an der kiosk sein frühstücks korn reinzieht.

mit einem deutschen pass wird man nicht deutscher man wird deutsche staatsbürger!!!


Ps.
recht ist ein fester wert!
gesetze sind variabel!!
deutschland ist kein rechtstaat den wenn es ein rechtstaat wäre bräuchte man keine politiker sondern nur gerichte!!!


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Der stolze Ausländer

09.05.2005 um 17:34
moin

recht ist nichtmal definiert

buddel


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Der stolze Ausländer

09.05.2005 um 17:44
schon unglaublich, wie einige mit der dummheit prahlen können :D.


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Der stolze Ausländer

28.07.2013 um 01:43
Auch wenn der Thread acht Jahre lang in der Versenkung verschwunden war, muss man @ningit für seinen Beitrag einfach ausgiebig loben.

Er hat das Verhältnis zwischen Mehrheitsgesellschaft und Immigrantenkindern mit Nationalstolz hervorragend beschrieben.


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Der stolze Ausländer

28.07.2013 um 11:53
Ich kam sah und ging nachause.................................30.03.2014 Zurück nach Russland

Ich denke das mein Stolz nicht aufdringlich ist, ich trage mein Russischen Stolz diskret mit mir rum


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Der stolze Ausländer

28.07.2013 um 11:55
@Reznov

Du meinst doch eher sowjetischen Stolz? :P:


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Der stolze Ausländer

28.07.2013 um 11:56
@El_Gato


Wie konnte mir nur dieser grobe Fehler unterlaufen, danke für die richtigstellung.....


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