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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

75 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Charlie Hebdo ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

13.09.2016 um 12:56
Zitat von VenomVenom schrieb:ielleicht sollte ich jetzt ne antifranzösische Karikatur machen und bissi dabei versuchen sie zu provozieren (ka iwas mit Anschlägen auf Paris, Charlie Hebdo, etc.), schauen wir mal wie die reagieren.
Jo mach doch

Mal abgesehen davon das die Karrikatur nicht Anti Italienisch ist, noch dazu dient sich über die Opfer lustig zu machen.

Aber Satire ist natürlich nicht die leichteste Kunstform.


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Fabs ehemaliges Mitglied

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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

13.09.2016 um 13:04
Zitat von aeroaero schrieb:Charlie Hebdo haben schon vor langer zeit den bezug zu satire in einem problemland wie frankreich, wo in paris "der stadt der liebe" hunderttausende auf offener straße gegen homoehen und deren rechte demonstrieren, verloren
Erstens hat die Zeitschrift diese homophobe Kampagne kritisch begleitet, zweitens ist in diesem "Problemland" Frankreich die Homoehe gesetzlich verankert, gegen den Widerstand schwulenfeindlicher Demonstranten und ganz im Gegenteil zu unserem weltoffenem und toleranten Deutschland. Außerdem ist der Zeitkern deiner Aussage längst abgelaufen.

Und in der Hauptsache widmet sich das Heft der französischen Gesellschaft und der französischen Politik.
Zitat von aeroaero schrieb:Einerseits wußten und wissen sie, das es eigentlich zeitweise "hier und da mal" grenzüberschreitend war und ist, was sie da so herausbringen
Satire ist immer grenzüberschreitend, weil sie der Verächtlichmachung, der Provokation und des Spottes dient, nicht der Bestätigung deiner Ressentiments.
Zitat von aeroaero schrieb:Da fehlt vielen menschen dort in frankreich die innere ausbalanciertheit und ausgewogenheit
Als wüsstest du irgendwas über Frankreich, was nicht aus den Punkt 12 Nachrichten von RTL ist.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

13.09.2016 um 13:10
OT.

@Fabs

Deine altkluge trollerei ist mir zu platt und durchschaubar.

Ich vertrete in dieser diskussion nur eine meinung.
Zitat von FabsFabs schrieb:stattdessen spielst du dich als Hüter des guten Geschmacks auf. Aber wir wissen schon durch deine penetrante und nervige Stonesverehrung: du hast keinen guten Geschmack.
lol


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 12:40
Ich schreibt bewusst hier den Beitrag. Es lohnt sich wohl nicht
einen eigenen Thread aufzumachen.

Hier ist die neueste Geschmacklosigkeit von Charlie Hebdo.

https://www.ksta.de/panorama/zutiefst-abscheulich-empoerung-ueber-karikatur-zu-crans-montana-1188262

Ich schließe mich der Meinung zutiefst abscheulich an. Es beschreibt aus meiner Sicht
es genau richtig.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 13:11
Ich finde, es ist zu einfach über Hebdo zu schimpfen.
Ich finde die Karikatur daneben weil sie die Opfer und die Angehörigen verletzt.
Schlecht gemacht, hätte so nicht gedruckt werden sollen.
Aber die Feuerkatatrophe ist satirewürdig.
Und nicht nur die Barbetreiber haben sich schuldig gemacht, auch die Behörden.
Ein verbrannter Tourist auf Skiern ist nicht verkehrt, es fehlt eben die Zielscheibe des Spottes.
Und die kann nicht der Skiefahrer sein.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 13:17
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Ein verbrannter Tourist auf Skiern ist nicht verkehrt, es fehlt eben die Zielscheibe des Spottes.
Und die kann nicht der Skiefahrer sein.
Dem würde ich mich in etwa anschließen.
Ich bin normalerweise jemand von der Fraktion "Satire darf alles", allerdings mit einer kleinen Einschränkung: "Satire darf alles, sofern sie Missstände anprangert oder sich über "die Mächtigen" lustig macht. Das ist nämlich - in etwa -die Definition bzw. der Sinn von Satire.
In diesem Fall muss ich gestehen: I don't get it, weil mir ein Adressat des Spotts fehlt. Gibt's keinen außer den Opfern, ist es schlicht keine Satire, sondern ein Sich-lustig-machen über Todesopfer. Und das ist ekelhaft.
Und auch irgendwie traurig, wenn ein etabliertes Satiremagazin offenbar nicht mehr weiß, wie Satire eigentlich aussehen sollte.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 13:32
@sooma
Entschuldigung
Ich gabe auf @Bogdan60 geantwortet.
Ich würde für die crans Montana Satire keinen eigenen thread aufmachen.
Darum passt das doch hier?
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Gibt's keinen außer den Opfern, ist es schlicht keine Satire, sondern ein Sich-lustig-machen über Todesopfer. Und das ist ekelhaft.
@Pusemuckel
Ich finde ekelhaft zu übertrieben.
Hebdo sind damals von Terroristen erschossen worden, wegen einer religiösen Karikatur.
Wenn man das jetzt ekelhaft nennt, müsste man auch diese Themen verbieten.
Die Crans Montana Karikatur zeigt einen verbrannten Touristen auf der Flucht, auf Skiern.
Und es ist ja so gewesen, dass Totisten da abgezockt werden und dafür noch nicht mal
Fluchtwege bei einer Brandkatastrophe finden.
Teurer Urlaub, ohne die geringste Sicherheit.
Wie steht es um die anderen Lokale?
Keine gute Karikatur. Aber dass die dafür Morddrohungen erhalten?
Hebdo, die so viele Karikaturisten und Freunde durch Mord verloren haben?


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 13:41
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Hebdo sind damals von Terroristen erschossen worden, wegen einer religiösen Karikatur.
Wenn man das jetzt ekelhaft nennt, müsste man auch diese Themen verbieten.
Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Das Attentat auf Charlie Hebdo ist über ein Jahrzehnt her, dass das furchtbar war, versteht sich von selbst.
Diese Crans-Montana-Karikatur beurteile ich völlig unabhängig davon, sie bezieht sich ja auch in keinster Weise darauf.
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Aber dass die dafür Morddrohungen erhalten?
Hebdo, die so viele Karikaturisten und Freunde durch Mord verloren haben?
Ja, dass Morddrohungen gar nicht gehen, steht völlig außer Frage.
Aber auch das hat mit meiner Meinung über die Karikaturen an sich nichts zu tun; ich habe schließlich weder Morddrohungen ausgesprochen noch heiße ich sie gut.
Ich finde es einfach nur ekelhaft und "unsatirisch", sich über Opfer von Brandkatastrophen lustig zu machen.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 13:47
@frauZimt
Nein, ich war falsch gelandet, nicht Du!


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 17:39
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Ich finde es einfach nur ekelhaft und "unsatirisch", sich über Opfer von Brandkatastrophen lustig zu machen.
Ich kann die Satire verstehen. Der Ski-Zirkus im Ort ging nach dem Unglück unvermindert weiter, obwohl Krankenhausbetten Mangelware waren. Der Ski-Weltcup in Crans-Montana findet Ende Januar trotz allem statt. Mal innehalten, die Pisten nach dem Unglück mal für einige Zeit ganz schließen? Undenkbar.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 17:48
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ich kann die Satire verstehen. Der Ski-Zirkus im Ort ging nach dem Unglück unvermindert weiter, obwohl Krankenhausbetten Mangelware waren. Der Ski-Weltcup in Crans-Montana findet Ende Januar trotz allem statt.
Ah, ok. Wenn das tatsächlich die Kritik hinter dem Ganzen sein soll, ist es wiederum okay. Dann hatte ich - und anscheinend viele andere auch - das nur nicht verstanden.
In dem Fall greift wohl nur noch der "Vorwurf", dass die enthaltene Kritik am Aufrechterhalten des Skitourismus wohl nicht eindeutig genug herausgestellt wurde.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 18:02
Ich hatte das Gefühl das man im Ort bei den behördlichen Stellen erst einmal sehr bemüht war, das Ganze als Einzelfall darzustellen, bei dem den Betreiber der Bar die ganze Schuld trifft um die eigene Verantwortung am Unglück herunterzuspielen.

Und wenn man sich im Ort umhört, dann ist wohl der Tourismus wichtiger. So lese ich die Karikatur, das waren meine ersten Gedanken, als ich das Bild sah.
...
Nach der Pressekonferenz avancierte Féraud zum Gesicht behördlichen Versagens, zum Buhmann der Nation – und weit darüber hinaus. Auch Rücktrittsforderungen wurden laut. Doch wie denkt Crans-Montana selbst über seinen Dorfkönig, der die Gemeinde seit 2017 präsidiert?

Wer sich im Ort umhört, erhält erstaunlich oft dieselbe Antwort: Ja, wir stehen hinter Féraud. Da ist etwa der Mann, dessen Tochter in der Silvesternacht ebenfalls in die Bar Le Constellation wollte, aber nicht eingelassen wurde. «Eine Gemeinde kann unmöglich jedes Jahr alle Gasthäuser kontrollieren», sagt er. Das sei anderswo nicht anders.

Ein Lokalbetreiber an der Rue Centrale (dort, wo an Silvester die Flammen wüteten) verteidigt Féraud ebenfalls. Er sei wichtig für den Tourismus, sein Rücktritt komme jetzt nicht infrage. Jemand anders pflichtet ihm bei. «Wir brauchen Féraud. Er kennt die Gemeinde am besten.» Und im kommenden Jahr finde hier ja die Ski-Weltmeisterschaft statt.
...
Da wäre zum Beispiel der Hintergrund von Thibaud Beytrison (56), Ex-Gemeinderat (2017 bis 2020) und erster Verantwortlicher für die Sicherheit in Crans-Montana. Nebst seinem öffentlichen Amt war und ist Beytrison im Brandschutzbusiness tätig. Seit 2015 präsidiert er den Verwaltungsrat eines Unternehmens im Rhonetal, das sich auf «die Entwicklung und Überwachung von Brandschutzkonzepten» für private und öffentliche Einrichtungen spezialisiert hat.

Zudem kommandierte Beytrison von 2007 bis 2014 die lokale Milizfeuerwehr. Und seit 2007 sitzt er in der Geschäftsleitung einer Firma, die unter anderem Akustikschaumstoffmatten verkauft. Auch solche, die sich an Decken anbringen lassen.

Wie passt das alles zusammen? Wie ist es möglich, dass Beytrison und seine Kontrolleure kein Problem in der offensichtlich leicht entflammbaren Deckenverkleidung in Le Constellation sahen? Fotos zeigen, dass die Decke des Partykellers bereits 2015 mit Akustikschaumstoff ausgekleidet war. Und, noch irritierender: Ein Video aus dem Jahr 2019 belegt, dass sich das Barpersonal der Gefahr bewusst war. Ein Kellner sagt darin zu Gästen, die mit Partyfontänen hantieren: «Passt auf den Schaumstoff auf!»

Doch die Behörden sollen nichts gewusst haben? In einer Gemeinde, wo es heisst, dass jeder jeden kennt? Mit all dem konfrontiert, will sich Beytrison nicht äussern.

...

SonntagsBlick hat recherchiert, wie viele Sicherheitsbeauftragte Crans-Montana in den vergangenen Jahren beschäftigte (so weit zurückverfolgbar). Ihre Namen standen bis vor kurzem auf der Website der Gemeinde. Anfang dieser Woche sind sie verschwunden. Doch das Internet vergisst nichts. Auch zurückliegende Versionen von Websites lassen sich mit den richtigen Mitteln einsehen. Aufgrund dieses Verfahrens wird klar: Aktuell hat die Gemeinde im Bereich Brandschutz vier Beschäftigte – drei Sicherheitsbeauftragte (inklusive Chef) und eine Sekretärin. Féraud aber sagte am Dienstag, die Gemeinde beschäftige in der Abteilung Sicherheit fünf Personen. Zu welchem Prozentsatz, ist unklar.

Auffallend ist, dass es zuletzt eine starke Fluktuation gab. Im Verlaufe von 2023 und 2024 wurde das gesamte Team ersetzt. Geht man weiter zurück, sind ab Mai 2022 drei Sicherheitsexperten aufgeführt, davor lediglich zwei. Am 24. Juni 2021 ist sogar lediglich ein Name auf der Gemeinde-Website zu finden, jener des Chefs. Dann verliert sich die Spur im Internet. Vor 2021 finden sich keine Einträge über Sicherheitsbeauftragte.

Derzeit will sich keiner der aktuellen oder früheren Brandschutzverantwortlichen offiziell äussern. K. J.* war von 2017 bis 2024 als Abteilungsleiter operationell für die öffentliche Sicherheit zuständig. Als SonntagsBlick ihn in einer anderen Walliser Gemeinde aufspürt und zur Rede stellt, erwidert er bloss: «Ich sage nichts» – und schliesst die Tür.

...

Nur will die Gemeinde zu all dem keine Stellung nehmen. Man habe sich an der Pressekonferenz am Dienstag «ausführlich» geäussert. Nun liege der Fall bei der Staatsanwaltschaft des Kantons. Offensichtlich sind die kommunalen Behörden der Ansicht, sie hätten aktuell für genügend Transparenz gesorgt. Weitere Fragen werden nicht beantwortet. Vor Ort sind in den Büros der Gemeinde die Vorhänge zugezogen, die Rollläden unten, die Fenster mit Folien überklebt.
Quelle:https://www.blick.ch/politik/brandschutz-schlamperei-in-crans-montana-die-fehlbaren-gemeinderaete-einer-ist-im-brandschutz-business-taetig-id21586620.html


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

14.01.2026 um 22:04
Ja das passt dann so wenn das so gemeint ist und ist dann eine entsprechende Auseinandersetzung mit dem Thema via Karikatur. Finde ich zumindest. Und ja, klar ist das Abgebildete ekelhaft.. weil das Geschehene ekelhaft ist. Ich kann das für mich so einordnen bei Karikaturen. Ich kann aber nachvollziehen, bei manchen Themen, dass man das nicht kann.

Ich finde aber auch, wenn man eine Abbildung dieser Art nicht selbständig sucht und nicht sehen möchte, begegnet sie einem in der Regel auch eigentlich nicht zufällig. Es gibt natürlich Ausnahmen.


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

15.01.2026 um 19:21
Die Karikatur arbeitet mit einem Zitat.
Der Titel ist eine Anspielung auf Patrice Lecontes Filmkomödie "Les Bronzés font du ski" (Die Braungebrannten fahren Ski) aus dem Jahr 1979, erklärt in der FAZ Andreas Platthaus, der sich fragt, warum nun gleich wieder geklagt werden muss, denn gegen die Opfer von Crans Montana gehe es hier nicht: "Zynismus? Allemal. Zugleich aber auch ein grober Keil auf einen groben Klotz, denn die Tourismusbranche von Crans-Montana wirbt nach der Brandkatastrophe und den davon provozierten Reiserücktritten immer offensiver damit, dass die dortigen Skilifte weiterhin offen sind und ideale Abfahrtbedingungen herrschen. Ökonomisch ist das verständlich, aber nicht weniger zynisch. Die Redaktion von Charlie Hebdo weiß bei aller Lust an der Provokation ganz genau, was sie ins Visier nimmt: Hier sind es nicht die Toten, sondern jene Lebenden, die sich um nichts sorgen außer ihren Einnahmen."
Quelle: https://www.perlentaucher.de/9punkt/2026-01-14.html?highlight=charlie+hebdo#a103055

Nicht Jedermanns Sache und Geschmack.

Aber Charlie Hebdo hat auch ein anderes Publikum als die Heute-Show (massentaugliche Kalauer Show).


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Charlie Hebdo - Erdbebenopfer als "Lasagne-Karikaturen"

16.01.2026 um 13:16
Zitat von soomasooma schrieb:Nein, ich war falsch gelandet, nicht Du!
@sooma
Ich dachte, es ging dir um die Überschrift "Lasagne".
Alles gut, hab das auf meinen Beitrag bezogen.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ich kann die Satire verstehen. Der Ski-Zirkus im Ort ging nach dem Unglück unvermindert weiter, obwohl Krankenhausbetten Mangelware waren.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Nicht Jedermanns Sache und Geschmack.
Aber Charlie Hebdo hat auch ein anderes Publikum als die Heute-Show (massentaugliche Kalauer Show).
@JosephConrad
@Fellatix
@Pusemuckel
@JosepgConrad
Ich habe ein paar Tage über diese Karikatur nachgedacht und über CharlieHebdo.
Ich hatte ja kritisiert, dass mir auf der Zeichnung zu wenig erzählt wird, so dass man denke könnte, die
machen sich über die Opfer lustig.
Ich glaube, es verhält sich anders.
@Fellatix spricht von Geschmack.
Ich würde wirklich sagen, aus einer anderen Kultur.
Nach dem Attentat damals auf Hebdo in Paris, hatte ich mich mit Hebdo beschäftigt.
Hab mir auch die Sonderausgabe gekauft.
Die Zeichnungen finde ich durchweg nicht gut gezeichnet.
Ich liebe Karikaturen, wenn sie toll gezeichnet sind und wenn sie in einem! Bild eine komplexe Geschichte erzählen.
Zu Trump z.B. gibt es viele, die mir gut gefallen.
Das machen die Hebdoleute nicht.
Wenn man sich aber anguckt, wer damals für die Mohammed-Karikatur umgebracht wurde, kann man nur sagen:
Was für nette, freundliche, sicher die Menschen und die Freiheit liebende Leute waren das.
Die Zeichnungen von Hebdo sind einfach anders, als wir gewohnt sind.
Die sehen aus, wie in der Schulstunde ins Heft gekritzelt.
Der Dreh ist (würde ich sagen), dass sich die Geschichte (die ich bequemerweise sehen will)
in meinem Kopf abspielen soll.
Ein verbrannter Skifahrer (man sieht noch nicht mal wo)...was sagt mir das?
Und dann ist es doch klar. Die Kritik, das Fehlverhalten der Ortspolitik...davon hab ich gelesen.
Und darum gibt es diese Zeichnung.
Und im Ernst: wer würde nach einer Brandkatastrophe, einem Unglück, für das niemand kann, über die Opfer lachen?
Das hat doch gar keinen Sinn.


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