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Rechtspopulisten in anderen Ländern anders als in Deutschland?

Rechtspopulisten in anderen Ländern anders als in Deutschland?

28.05.2019 um 13:04
Jebneet schrieb:Die guten Wahlergebnisse der Rechten stehen in direktem Zusammenhang mit dem mangelnden Wohlstand der Bevölkerung. Nicht umsonst ist die AfD in Mitteldeutschland besonders stark.
Stimmt!
Nur ist die Frage, wie die AfD das ändern will!
Diskussion: Wie geht es weiter mit der AfD? (Beitrag von eckhart)
Und Meuthen hat mit Arbeitern so gar nichts am Hut.
Meuthen kann dem kleinen Mann Schenkelklopfer bieten.
Deren Humor Niedriglöhnern schnell ihr Lächeln einschlafen lassen wird.
:D


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Rechtspopulisten in anderen Ländern anders als in Deutschland?

28.05.2019 um 13:18
eckhart schrieb:Stimmt!
Nur ist die Frage, wie die AfD das ändern will!
Die AfD wird nichts daran ändern, das gibt das Wahlprogramm gar nicht her, was auf dem Niveau der FPD ist, aber am Ende des Tages ist das nur Frustration, die sozial schwache Menschen zur AfD treibt. Das soll keine Abwertung dieser Leute, ich kann ihre Frustration verstehen. Die Stärke der AfD in Mitteldeutschland beruht nicht nur auf der Tatsache, dass Flüchtlinge dazu kommen, sondern auch in hohem Maße darauf, dass Arbeitsplätze fehlen und die Bevölkerung extrem arm ist. Auf lange Sicht wird der Neokonservatismus nicht die Antwort auf die Armut der Menschen sein, und ihre Wähler werden sich abwenden. Daher kann ich der AfD nur raten, sich mit ihren Wählern auseinander zu setzen, da sonst der Erfolg in Mitteldeutschland nur von kurzer Dauer ist.


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28.05.2019 um 13:28
Jebneet schrieb:Daher kann ich der AfD nur raten, sich mit ihren Wählern auseinander zu setzen, da sonst der Erfolg in Mitteldeutschland nur von kurzer Dauer ist.
Ich bin sicher, mit Dauer hat sie es nicht so. Sie will regieren.
Zugleich formulierte Urban einen Führungsanspruch, sollte die AfD in eine Regierung kommen: „Wir machen das nur, wenn die CDU sich unterordnet. Eine Zusammenarbeit kommt nur in Frage, wenn wir unsere wesentlichen Forderungen durchsetzen können.“ Dazu gehöre, dass sich die Union einer „internen Revision“ unterziehe.
https://www.lvz.de/Leipzig/Wahl/Kommunalwahl/CDU-verkuendet-Kampfansage-nach-AfD-Sieg-in-Sachsen


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thomas74
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28.05.2019 um 13:40
eckhart schrieb:Zugleich formulierte Urban einen Führungsanspruch, sollte die AfD in eine Regierung kommen: „Wir machen das nur, wenn die CDU sich unterordnet. Eine Zusammenarbeit kommt nur in Frage, wenn wir unsere wesentlichen Forderungen durchsetzen können.“ Dazu gehöre, dass sich die Union einer „internen Revision“ unterziehe.
Dieses "blöde" Gelaber zeigt wieviel Taktgefühl sie haben und welches Geistes Kind sie sind. Allerdings ist es in Deutschland durchaus üblich das die Partei mit dem besten Wahlergebnis versucht eiine Regierung zu bilden und ihre Schwerpunkte durchzusetzen. Passiert in Bremen auch gerade mit der CDU. Allerdings stehen dort die Wetten auf rot rot grün ...

Die AfD hat allerdings selbst Schuld so wahrgenommen zu werden. Sie schafft es nicht den rechten Flügel zu beruhigen und "Dummköpfen" den Mund zu verbieten.

Daher müssen sie noch viel lernen, aber ich erinnere mich mal zurück wie wenige vor Jahren mit der PDS reden wollten, nur Parteien blablabla … trotzdem muss man den Wählern immer erklären welche Alternativen es gibt und sie nicht pauschal verteufeln.

Damit macht man sich, oft natürlich unbewusst, gemein mit diesen rechten Pauschaliereren. und man möchte doch eine Alternative bieten.


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28.05.2019 um 14:01
thomas74 schrieb:Sie schafft es nicht den rechten Flügel zu beruhigen und "Dummköpfen" den Mund zu verbieten.
Das ist nicht richtig. Die AfD braucht den rechten Flügel, um die Aufmerksamkeit der Medien zu erregen, denn ohne die Aufmerksamkeit der Medien würde die Partei untergehen. Mit Meuthen, Gauland und Co. holst du keine Wähler, weil dies völlig langweilige und austauschbare Politiker sind. Während ein Björn Höcke die besten Wahlergebnisse erzielt. Vergleichbar mit Donald Trump. Wer glaubt, dass die AfD großartig Wähler anziehen würde, wenn sie eine Asylkritische FDP wird, der lebt in einer Fantasiewelt.


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thomas74
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28.05.2019 um 14:04
Jebneet schrieb:Wer glaubt, dass die AfD großartig Wähler anziehen würde, wenn sie eine Asylkritische FDP wird, der lebt in einer Fantasiewelt.
Das meinte ich auch nicht, das ist mir klar. Aber Höcke versteht wenigstens noch wie man etwas sagen muss, anders als der Dummbatz mit der CDU Aussage.

Und bevor der Aufschrei wieder losgeht, nein nicht der Inhalt ist für mich gut, ich erkenne nur an das er mit der Sprache so umgehen kann das er nicht direkt greifbar ist.


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28.05.2019 um 14:05
thomas74 schrieb:Das meinte ich auch nicht, das ist mir klar. Aber Höcke versteht wenigstens noch wie man etwas sagen muss, anders als der Dummbatz mit der CDU Aussage.
Welche CDU-Aussage? Habe ich nicht mitgekriegt.


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thomas74
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28.05.2019 um 14:10
eckhart schrieb:Dazu gehöre, dass sich die Union einer „internen Revision“ unterziehe.
Diese meinte ich. So wird man einfach nicht ernst genommen. Wenn ihnen wirklich was am gestalten liegen würde wären andere Töne angebracht.

Aber Gestalten erfordert halt nicht die gleiche Kernkompetenz wie lästern. Das haben beide Ränder nicht verstanden.


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28.05.2019 um 14:23
Ich wohne in einer "abgehängten Region", in der Arbeitsplätze knapp und schlecht bezahlt sind, obendrein saisonabhängig, in der die Infrastruktur ein schlechter Witz ist, von der Bahnanbindung bis zum Internet, Wohnraum knapp und teuer und die dann noch alljährlich von Migrantenmassen heimgesucht wird, von denen sogar viele einfach den Rest ihres Lebens hier verbringen und die wenigen Krankenhäuser und Fachärzte überlasten.

Warum wählen dann aber nur 5,7%* die AfD? Weil wir keine Sachsen sind? Liegt es vielleicht an dem Unterschied zwischen siebzig Jahren Demokratieerfahrung versus dreissig Jahren solcher?

*Mehr dazu:

http://online.nordfriesland.de/WAHLEN/Europawahl2019/index.html


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28.05.2019 um 22:52
@Ford
Ford schrieb:Vernünftige Ziele von Rechten wäre beispielsweise die Förderung von traditionellen Familien. Ein Elternteil kann zu Hause bleiben, weil das Geld reicht und es gibt Förderungen. Ungarn ist da ein Beispiel. Dort zählt eine Familie ab dem dritten Kind als kinderreich und es gibt Förderungen vom Staat.
Man soll es der ungarischen Orban Regierung also gleich machen und sich genauso ein Beispiel an das im deutschen Reich eingeführte Ehestandsdarlehen nehmen? Was meinst du? Wäre das wirklich so ein erstrebenswertes vernünftiges Ziel?
Die neue ungarische Familienpolitik ähnelt frappierend dem im Deutschen Reich im Juni 1933 eingeführten Ehestandsdarlehen. Auch dieses zielte auf Frauen ab, die möglichst viele Kinder produzieren und zusätzlich den Arbeitsmarkt entlasten sollten. Die Frauen mussten verheiratet sein, aus dem Erwerbsleben ausscheiden und den rassistischen Idealen der Nazis entsprechen. Das Darlehen verringerte sich mit jedem ehelich geborenen Kind um ein Viertel, dies nannte man damals „abkindern“.
Ford schrieb:Radikale Rechte würden einen Schritt weitergehen und das zum Beispiel nur für die eigene Ethnie zulassen. Ausländer hätten dann halt Pech gehabt.
Du meinst genauso wie die radikalen Rechten der ungarischen Regierung?
Zudem werden ganze Bevölkerungsgruppen vom Geldsegen der Regierung ausgeschlossen. Etwa 20 Prozent der ungarischen Kinder wachsen bei alleinerziehenden Eltern (meist bei ihren Müttern) auf. Diese gehen ebenso leer aus wie ausländische Eltern.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article193933017/Ungarn-Orbans-Familienpolitik-erinnert-an-die-NS-Zeit.html
Ford schrieb:Die Förderung von Familien ist ein nach meiner Definition vernünftiges Ziel, das niemandem schadet.
Wenn ausnahmslos alle Familienkonzepte aller Schichten gefördert werden sollen würde ich dir hierzu sogar zustimmen.


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29.05.2019 um 23:50
plemplem schrieb:Man soll es der ungarischen Orban Regierung also gleich machen und sich genauso ein Beispiel an das im deutschen Reich eingeführte Ehestandsdarlehen nehmen? Was meinst du? Wäre das wirklich so ein erstrebenswertes vernünftiges Ziel?
Ich wundere mich echt, wo du manchmal angeblich getätigte Aussagen in meinen Beiträgen findest. :ask:
Muss ich immer meine Beiträge erklären oder soll ich zukünftige Beiträge in leichter Sprache schreiben? Da steht nicht, dass ich auf bestimmte Ethnien gerichtete Familienförderungen verlange.

Dann halt von vorne. Von einer rechten Partei kann man erwarten, dass sie Gesetze einführt, die traditionelle Werte fördert. Mutter, Vater, Kinder. Ganz klassisch. Die werden ja wohl kaum Regenbogenfamilien fördern. Sowas findest du eher bei Links.

Radikale Rechte würden das nur auf die eigene Ethnie beziehen. Ist ja auch klar. Warum sollten die auch Interesse daran haben, dass die Population von anderen steigt?

Ungarn habe ich als Beispiel genommen, weil sie im Grunde genommen genau das tun, was ich dir beschrieben habe. Ob das, was sie tun richtig ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich jedenfalls kann verstehen, dass radikale Rechte sowas fordern. Denn das ist nunmal ihre Politik.
Alleinerziehende werden in diesem System nicht gefördert, weil solche Strukturen nicht in deren Idealbild passt. Es ist logisch, dass radikale Rechte keine alleinerziehenden Eltern fördern.
plemplem schrieb:Wenn ausnahmslos alle Familienkonzepte aller Schichten gefördert werden sollen würde ich dir hierzu sogar zustimmen.
Dann bist du bei Links gut aufgehoben.


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30.05.2019 um 15:54
@Ford
Ford schrieb:Ich wundere mich echt, wo du manchmal angeblich getätigte Aussagen in meinen Beiträgen findest.
Und ich muß mich doch wundern, wie du schon wieder auf das schmale Brett kommst? Du hast die Familienpolitik der Ungarn (die offenbar ein Abklatsch der FP im 3.Reich zu sein scheint) als ein vernünftiges Ziel aufgezählt und ich habe gefragt, ob wir uns daran ein Beispiel nehmen sollten, weil dies, so dein herangezogenes Beispiel, ein vernünftiges Ziel sein soll. Darauf bist du nicht eingegangen. Warum nicht?
Hast du denn dazu keine Meinung?
Ford schrieb:Dann bist du bei Links gut aufgehoben.
Ich empfinde diese Politik nicht als links. Ich finde es völlig normal alle anderen Familienkonzepte genauso zu fördern wie die klassische. Warum sollte man auch eine Ein-Kind-Familie, Ein-Eltern-Familie, Patchwork-Familien oder Regenbogen-Familien aus der Familienförderung ausschließen @Ford?

Hast du darauf eine Antwort und dazu eine Meinung?
Ford schrieb:In Deutschland denkt man automatisch: Rechts = Nazi
In anderen Ländern ist das nicht so und das ist schon alles.
Welche andere Länder sollen das eigentlich sein und woher zum Kuckuck willst du dann auch noch wissen, das in diesen Ländern, die du meinst, nicht auch so gedacht wird? Konntest du in alle Köpfe der anderen hineinschauen oder hat dir das ein jeder persönlich mitgeteilt, oder ist das nur so ein Bauchgefühl von dir, hm? ¯\_(ツ)_/¯

Erhelle uns doch mal wie du auf dieses von dir gezeichnete Bild kommst @Ford!
Ford schrieb:Warum reagieren in Deutschland alle sofort allergisch auf rechte Parteien?
Wenn alle in D lebenden Menschen so reagieren, dann logischerweise auch du. Es wäre daher am leichtesten zu erst dich selber zu fragen.
Ford schrieb:Deutschland muss eine gute Rechte haben und dann ist alles super.
Lol - ja natürlich, dann wird alles - wirklich alles super - versprochen. :trollking:

Aber träumen darf man ja noch. :D :D

Nur WIE gut eine gute Rechte wirklich sein soll, weiß natürlich niemand von den rechten Traumtänzern. Denn hätte man ein klares Bild davon, hätte man wenigstens etwas worüber man reden könnte. Denn “gut“ kann alles mögliche sein und wird sicherlich auch für jeden etwas anderes bedeuten.
Ford schrieb:Die werden ja wohl kaum Regenbogenfamilien fördern.
Schon klar. Nur klar ist noch nicht, was eine »gute« Rechte alles fördern würde? Hast du eine Ahnung was das alles sein könnte @Ford?
Ford schrieb:Von einer rechten Partei kann man erwarten, dass sie Gesetze einführt, die traditionelle Werte fördert. Mutter, Vater, Kinder. Ganz klassisch.
Ja gut. Und was kann man von einer »guten« rechten Partei alles erwarten?
Ford schrieb:Ungarn habe ich als Beispiel genommen, weil sie im Grunde genommen genau das tun, was ich dir beschrieben habe. Ob das, was sie tun richtig ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich jedenfalls kann verstehen, dass radikale Rechte sowas fordern.
Inwiefern ist dein verstehen hier zu verstehen?
Bedeutet das du die radikale Familienpolitik der ungarischen Regierung befürwortest (die ja eine große Ähnlichkeit mit der FP in der Zeit des Nationalsozialismus
eingeführten »Ehestandsdarlehen« hat) oder bedeutet das nur,
daß du begriffen hast (weißt),
warum genau das die Politik von radikalen Rechten ist?


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Rechtspopulisten in anderen Ländern anders als in Deutschland?

30.05.2019 um 16:34
@Ford
Ford schrieb:Deutschland muss eine gute Rechte haben und dann ist alles super.
Nur stellt sich die Frage für wen dann alles super sein soll? Für ausnahmslos alle Menschen in Deutschland, oder nur für das gesamte Rechte Spektrum, oder nur für dich @Ford? Hast du darauf mal eine klare Antwort oder bleibst du bei deiner schwammigen Aussage?

Und haben sich die Träumer von einer guten rechten Partei eigentlich schon mal gefragt, warum es keine gibt? Wo hapert's denn? Liegt's vielleicht wieder nur an den pösen Linken, die unentwegt dafür sorgen, das eine AfD zum Beispiel sich traurigerweise nicht zu einer guten Rechten Partei entwickeln konnte und kann? Oder liegt's vielleicht an der rechten Gesinnung selbst? Irgendeiner muß doch die Verantwortung dafür haben, oder nicht @Ford?


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JayG
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Rechtspopulisten in anderen Ländern anders als in Deutschland?

30.05.2019 um 16:54
@plemplem

Ich vermute, dass Ford eine Partei mit Ansichten meint, die die CDU vor mehr als 15 Jahren vertrat


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