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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

22.648 Beiträge, Schlüsselwörter: USA, Krieg, Israel, Iran

Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

11.09.2019 um 10:34
Fedaykin schrieb:Es mutet Paradox an, ist aber weit weniger Pardox wenn man im Detail drüber nachdenkt. Ist ne Einfach Kosten Nutzen Rechnung.

Es bringt wenig die 8000 Menschen anzugehen, (Weil die auch nicht so das Problem sind ) aber die Aufmerksamkeit wäre Enorm. Negative Aufmerksamkeit.
Nein, im Detail lässt sich das gesellschaftliche Leben nicht mit einer Kosten-Nutzung Rechnung erklären.
Genau, weil sich der Iran auch darum sorgt, wie (negativ) die Aufmerksamkeit wäre.
Fedaykin schrieb:Alle Religionen können miteinander Leben wenn man die Religion nicht so ernstnimmt und vor allem nicht in die Weltiche Rechtsprechung miteinbezogen wird.
Oh, ich glaube im Iran nimmt man die Religion ziemlich ernst.

@parabol
Bitte korrekt zitieren. Das stammt aus dem Artikel.
Ich weiß nicht wie viele rosa Brillen man aufsetzen muss. Ich kann nur Berichten glauben schenken oder auch nicht.. jedenfalls schenke ich denen, die ich las, mehr Glauben als dir.


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

11.09.2019 um 10:39
vincent schrieb:Nein, im Detail lässt sich das gesellschaftliche Leben nicht mit einer Kosten-Nutzung Rechnung erklären.
Genau, weil sich der Iran auch darum sorgt, wie (negativ) die Aufmerksamkeit wäre.
Das ist die Kosten Nutzen Rechnung

8000 Juden sind zu wenig um den Iran innenpolitisch oder sonstwo einfluss zu nehmen.

Die Negative Aufmerksamkeit bei PRogromen könnte aber recht groß sein.
vincent schrieb:Oh, ich glaube im Iran nimmt man die Religion ziemlich ernst.
Ja, aber in erster Linie die Eigene. Es liegt in erster Linie an der Größe das toleriert wird.

Bemerkenswert ist das eher wenig.

Aber Iranische Juden sind auch nicht so das Themal

Der Iran ist recht gut im Umschwenken.


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11.09.2019 um 16:14
vincent schrieb:Es lässt sich aber trotz Staatsdoktrin halbwegs gut leben als Jude im Iran.
Vom vorzeigejuden müssen wir jetzt aber nicht anfangen , oder?

Diese Thematik hatten wir gefühlt schon 100mal in diesem thread und es ist doch immer wieder erstaunlich wie nüchtern , ähnlich wie bei einem chemtrailschwoofer , immer mal wieder einer ansteppt und die juden im Iran für seine Zwecke missbraucht um die große Weltverschwörung zu stricken .
Vor allem sind diese Leute dann weg und für eine Diskussion nicht greifbar und in 4 Monaten geht's wieder von vorne los.


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11.09.2019 um 16:42
@Jedimindtricks
Keinen Sorge. Auch die Vorzeigejuden erwähnte ich schon.
Ich finde auch erstaunlich, wie schnell manche User kommen, um ihr Mantra von Iran=Teufel in jeder passenden wie unpassenden Gelegenheit zu zelebrieren ohne zu merken wie dumm und unzweckmäßig ihr Chemtrails, Weltverschwörungs Gelabere ist.
Falls du es irgendwie nicht checkst, es kam die Frage nach den Synagogen auf. Von einem User, der es eigentlivh wissen sollte.


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11.09.2019 um 17:05
Zum Thema Iran gab es heute folgende traurige Nachricht

https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/iran-fussballfan-stirbt-nachdem-sie-sich-in-brand-gesteckt-hatte-64544216....

Das zeigt , wie rückständig die Mullahs immer noch sind und wie sehr , besonders die Jugend d Irans unter dem Regime leidet , insbesondere junge gebildete Frauen

Ich habe mir mehrfach diese Doku angeschaut :

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/teheran-extrem-subkultur-im-gottesstaat-102.html

Ein interessanter Einblick eines Franz TV Teams , hinter die Kulissen der iranischen Gesellschaft. 44 Minuten die sich lohnen. Es scheint wirklich so, als wenn es eine tolerierte parallelgesellschaft dort gibt , mit allem drum und dran. Junge Menschen die Nichrs anderes wollen als moderne aufgeklärte Weltbürger.

Wie kann sich ein Regime so lange halten bei so viel Zündstoff in der eigenen Bevölkerung ?
Es gibt ja insbesondere in den USA sehr viele Exil iraner . Interessant zu sehen ,wie gut sich die Kinder dieser imigranten eingefügt haben in den American way of Life.


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11.09.2019 um 17:26
vincent schrieb:wie schnell manche User kommen, um ihr Mantra von Iran=Teufel in jeder passenden wie unpassenden Gelegenheit zu zelebrieren ohne zu merken wie dumm und unzweckmäßig ihr Chemtrails, Weltverschwörungs Gelabere ist.
Ich bin immer da , und wie ich chemtrails zerlege so zerlege ich auch den ganzen antisemitischen rotz hier . Ganz einfach
. Geht auch am Ende alles einher weil amerikanisch-jüdische Verschwörung,aber anderes Thema.

wenn du gut zulesen würdest würdest du merken das ich der letzte bin der den iran zum Teufel macht.
vincent schrieb:Falls du es irgendwie nicht checkst, es kam die Frage nach den Synagogen auf. Von einem User, der es eigentlivh wissen sollte
Wie auch immer , ihr befindet euch im Diskussionsverlauf " es gibt auch juden im iran " mit der These denen geht's super dort.


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11.09.2019 um 17:58
@Jedimindtricks
Sicher.. doch. Gut lesen.
Dann lies und schreib mal wo ich Chemtrails oder von mir aus auch antisemitischen Rotz schreibe und eine amerikanisch-jüdisch Verschwörung konstruiere.
Nix mit denen gehts super dort. In Anbetracht der Tatsache, dass es den meisten Iranern unter dem Regime auch nicht super geht, geht es den Juden verglichen auch mit anderweitig in muslimischen oder muslimisch geprägten Ländern/Gegenden Juden halbwegs gut. Was dieses halbwegs bedeutet habe ivh kurz mit den Links versucht anzureißen.
Aber scheiß auf eine sachliche Ebene: Du willst die Juden wohl bevormunden und ihnen diktieren wie sie sich zu fühlen haben und am Ende wohl noch in bester antisemitischer Art "zwangsbefreien"..


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11.09.2019 um 20:09
vincent schrieb:Dann lies und schreib mal wo ich Chemtrails oder von mir aus auch antisemitischen Rotz schreibe und eine amerikanisch-jüdisch Verschwörung konstruiere
Ich meinte das schon eher auf @Dudel bezogen nicht auf dich . Das geht doch ganz klar in die Richtung und das es Synagogen im iran gibt ist eher Randnotiz.
vincent schrieb:Aber scheiß auf eine sachliche Ebene
Nö, wieso ?
vincent schrieb:Du willst die Juden wohl bevormunden und ihnen diktieren wie sie sich zu fühlen haben
Dieses mirroring ist doch auch Quatsch, zumindest behaupte ich nicht das juden im iran sicherer leben wie in Deutschland .
Und wenn sinds doch al quds Märsche/ und co sowie schleichende Relativierung & Verharmlosung von Antisemitismus.
vincent schrieb:Du willst die Juden wohl bevormunden und ihnen diktieren wie sie sich zu fühlen haben und am Ende wohl noch in bester antisemitischer Art "zwangsbefreien"..
Der Witz ist die machen schon selber während Europa wegguckt und trump sich mit rouhani treffen will .
Die brauchen unsere synagogendiskussion nicht.


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11.09.2019 um 20:22
Jedimindtricks schrieb:Ich meinte das schon eher auf @Dudel bezogen nicht auf dich . Das geht doch ganz klar in die Richtung und das es Synagogen im iran gibt ist eher Randnotiz.
Ach so, keine Ahnung. Hab nur das eine Zitat gelesen..
Jedimindtricks schrieb:Und wenn sinds doch al quds Märsche/ und co sowie schleichende Relativierung & Verharmlosung von Antisemitismus.
Jau, bestreite ich gar nicht. Aber ich wüsste tatsächlich nicht, ob Juden hier in Deutschland oder im Iran sicherer leben. Damit meine ich nur unter dem gesellschaftlichen Sicherheitsaspekt. 1800 Übergriffe soll es letztes Jahr gegeben haben, antisemitisch motiviert.
Jedimindtricks schrieb:Der Witz ist die machen schon selber während Europa wegguckt und trump sich mit rouhani treffen will .
Naja, schau mal. Das ist wieder genau so eine Sache. Wenn ich dir jetzt sage - weil ich genau darüber gestolpert bin bei den Artikeln -, dass die Zahl der Juden im Iran recht stabil bleibt und sie sich nicht in Scharen selbst auf den Weg machen, dann muss dir das doch kein Anlass bieten, auf irgendwelche Scheiße Bezug zu nehmen, die hier auch geschrieben wird und einen allgemeinen moralischen Vorwurf daraus zu basteln.


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11.09.2019 um 20:26
vincent schrieb:1800 Übergriffe soll es letztes Jahr gegeben haben, antisemitisch motiviert.
Die kommen doch im Prinzip immer häufiger aus der selben Ecke. Ob in D. oder im Iran, oder?


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11.09.2019 um 20:31
https://www.focus.de/politik/deutschland/neue-studie-hoechst-bedenklich-antisemitismus-bei-muslimen-ist-folge-von-islamf...

Auszug:

Danach rechtfertigen viele Jugendliche muslimischen Glaubens ihre antisemitischen und menschenfeindlichen Einstellungen damit, "dass sie durch die zunehmende Islamfeindlichkeit selbst abgewertet und diskriminiert werden".

Das sei "ein höchst bedenklicher" Mechanismus, hieß es. Mitglieder der Minderheit der Muslime in Deutschland suchten in einer noch kleineren Minderheit "eine Art Sündenbock, um selbst erfahrene Diskriminierung durch Verschwörungstheorien zu erklären".



Antisemitismus als gemeinsamer Nenner um Minderwertigkeitskomplexe abzubauen?


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

11.09.2019 um 20:45
vincent schrieb:Was dieses halbwegs bedeutet habe ivh kurz mit den Links versucht anzureißen.
Hör mal, es geht da nicht um irgendwelche Vorzeigejuden" sondern um den Vorzeigejuden der Mullahs.

Und den hatten wir hier schon unzählige Male im Thread...es ist immer dasselbe Interview derselben PBS-Kampagne....deshalb womöglich auch die harsche Reaktion.

Und der wird auch immer nur ausgegraben von solchen Gestalten wie @Dudel , um zu beweisen, dass es im Iran gar keinen Antisemitismus gibt. Das ist irgendwie schon ziemlich unterirdisch.

Das sagt Morsadegh auch genau so, Quelle kann ich gerne liefern.
Und das behauptet ja auch dein NZZ-Link...die chillen da easy abends vor dem Fernseher, haben keine Sorgen und ziehen sich bei 'ner Tüte Chips "Die Protokolle der Weisen von Zion - Tag & Nacht" rein.

Morsadegh ist derjenige, den Rohani mit vor die UN schleift und vorher war er Ahmadineschāds Vorzeigejude, der den Leuten erklärte, dass alles in Butter sei, nachdem wieder Juden aus dem Iran geflohen waren.

Der redet bezüglich der Schulen Bockmist bzw verschweigt die Hälfte:
The Islamization of the country has brought about strict control over Jewish educational institutions. Before the revolution, there were some 20 Jewish schools functioning throughout the country. In recent years, most of these have been closed down. In the remaining schools, Jewish principals have been replaced by Muslims. In Tehran there are still three schools in which Jewish pupils constitute a majority. The curriculum is Islamic, and Hebrew is forbidden as the language of instruction for Jewish studies. Special Hebrew lessons are conducted on Fridays by the Orthodox Otzar ha-Torah organization, which is responsible for Jewish religious education. Saturday is no longer officially recognized as the Jewish sabbath, and Jewish pupils are compelled to attend school on that day. There are three synagogues in Tehran, but since 1994, there has been no rabbi in Iran, and the beit din does not function.4
https://www.jewishvirtuallibrary.org/jews-of-iran#8
According to the Tehran Jewish Committee, five Jewish schools and two kindergartens continued to operate in Tehran, but authorities required their principals to be Muslim. The government reportedly continued to allow Hebrew language instruction but limited the distribution of Hebrew texts, particularly nonreligious texts, making it difficult to teach the language, according to the Jewish community. The government reportedly required Jewish schools to remain open on Saturdays, in violation of Jewish religious law, to conform to the schedule of other schools.
S.25

Und er redet Bockmist bzgl der Synagogen
In December media reported police arrested several Jews on unknown charges; the arrests were widely believed to be related to their religious affiliation. The arrests followed reports of attacks on two synagogues in Shiraz over consecutive nights. In the first instance, attackers broke into the Kenisa’eh Hadash (New Synagogue) and the Hadash Synagogue and desecrated two Torah scrolls and more than 100 prayer books, destroyed furnishings, tefillin, and prayer shawls, and stole silver.
S.13

https://www.state.gov/wp-content/uploads/2019/01/Iran-2.pdf

"Guck mal, wie haben hier noch 20000 Juden" steht in dem einen Artikel, im nächsten hat man das zu 15000 verändert, Morsadeghs Gequatsche aber übernommen, dann sind es 10000 usw....juckt aber alles nicht.
Die restlichen 90-95% die dort verschwunden sind, sind auch egal.

Seine Frau ist übrigens schon vor 20 Jahren in die USA ausgewandert.

Mal allgemein zu diesem PBS-Unsinn:
“The PBS report is Walter Duranty-esque,” he told JNS. “Just as Duranty, a New York Times journalist, whitewashed the crimes of the Soviet Union in the 1920s and 1930s, this report parrots the propaganda put out by another anti-Semitic, totalitarian regime: the Islamic Republic of Iran.”

“Both Duranty and PBS worked to make these regimes look normal and tolerant when they’re anything but. And both failed to note that those they are ‘interviewing’ live under murderous rulers where a single word or phrase that is anything less than supportive of their governments could result in great harm to them or their loved ones,” stressed Durns.

He add that “unlike Duranty, however, PBS’s decision to whitewash despotism is made possible thanks to fungible American taxpayer dollars.”
https://www.jns.org/pbs-tv-special-whitewashes-irans-repression-of-jews-hatred-for-israel/

Das fett Markierte sollte man vllt mal im Hinterkopf behalten bei diesen ganzen sagenhaften Interviews, auch bzgl des NZZ-Links.
Was übrigens von Qantara stammt, die diesen Morsadegh-Quark ebenfalls publiziert haben. Die haben sich zwar irgendeinem Dialog mit der "arabischen Welt" verschrieben, was dann so ein Propagandablödsinn soll, weiß kein Mensch.

Das zur repräsentativen Stimme der Juden dort zu erklären und Leuten Antisemitismus vorzuwerfen, die das in Frage stellen, ist schon hochgradig fragwürdig.
Die Leute, die dort geflohen sind, hat natürlich niemand gefragt....da zieht man sich dann lieber die Propaganda der Mullahs rein.
Boroumand published a statement denouncing antisemitism and condemning the gathering. The statement, signed by nearly 100 Iranian exiles and printed in The New York Review of Books, deplored the fact that denial of the Holocaust has become a propaganda tool for the leaders of Iran today.
[...]
Everything started during the revolutionary time, in February/March 1979, when I was a student and went to Iran to see—very excited—the revolution. And, with the first arbitrary executions, I was really shocked. All our dreams for a democratic Iran, all of a sudden was shattered. And I felt responsible. And this feeling of guilt, as a citizen and as a human being, was with me. And then when I came back to France, where I was studying, and with Roya, my sister, we started to be militant and activist in human rights because we realized that each group or each political party would talk about its own victims and somehow justify the killing of the others. 
[...]
So what we did, we made a list of victims at the time where every single person, be it a Jew, a Bahai, a political activist, a communist, a general of the former regime, someone killed for homosexuality, they were there. And the first time I saw the pictures of these first victims, the former generals who were executed, they would put the pictures on the newspapers of the bodies, you know, all with dead bodies. And it was horrible. And the whole thing was a catastrophe. And this feeling of shame was always with us because you would think: For God's sake, the whole world, the number of people who wouldn't want this to happen are much more numerous than those who make it happen. This is a mathematical equation, and why is it working like this? And this—I was always thinking—this moment, they were alone, going to their death, where are we? And we couldn't do anything. So putting up their names was the only thing we could do, and that's what we are doing.
[...]
We are now used to live with being scared. I mean, we were always scared. And we were right because, at the end of the day they killed my father. And most of the Iranians are scared. But as things got worse and worse and we lost our father to this cause, I couldn't sleep. These nightmares would come back and come back. So what I'm doing is a very selfish act, for me, because, since we have put up Omid, I sleep. I don't have my nightmares any more.

And actually, between the parentheses, I must say that, after my father's death, one of my big questions was, how Jews survived the aftermath of the Holocaust? How did they live? Because it was so difficult to live after that. Every day was a challenge, waking up was a challenge, working was a challenge, facing your friends was a challenge. You were so ashamed of being still alive that I thought, "How the Jews did it?"

One of the reasons for the Holocaust statement, I think we could have had tens of thousands of signatures, but people are scared. Many people are scared. And we are scared. But you do it because it's always the same bargain. If you don't do it, you are so ashamed that you are not comfortable living with yourself. Or living is not real living without the truth. So what is this life worth if you are not happy within yourself?

The denial of the Holocaust, to me, it's not an innocent matter. It's part of the same neo-Nazi culture. It's a sort of ideological statement that is not only about the Holocaust, but it's about the nature of this regime.

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I remember the place that we lived in Iran was a place that most of the generals of the army of Iran lived there. And there, we couldn't tell that we are Jews. They told us—the kids—not to tell that we're Jews. And my sister, she was 14 years old. She learned in a Muslim school, and the teacher didn't know, so one morning she asked her to come and, in front of the class, to say the prayer. And she said, "Well, I can't, and I don't know." And everyone, you know, all the class, they were in shock. She came back really crying and devastated, and my father came back home at night and he said, "Well, I believe that this is the time that we should leave to Israel."
[...]
At the beginning, when I told my friends and my colleagues that I'm going to do a whole record in Persian, they said, "Oh, you're crazy, you must be out of your mind. You're going to sing a whole record in Ahmadinejad's language?" But in less than a month, it became a gold-selling record. And it's a big hit in Israel; it's a big hit in Iran. They sell it on the black market because it's forbidden music. But I get so many e-mails from Iranians, from Iran; that they say that they love the music, love me, love Israel. And they are not at all the regime who represents nowadays Iran. There is the regime and there is the people. So I see that project as a stone that you throw, you know, in the water, and it makes circles, first very small, and then bigger, and bigger, and bigger. And suddenly I start to understand that maybe not politicians, but the simple people, maybe the people from the inside of those countries can reach each other and try to connect.

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This month we hear from Iranian photographer and documentary producer Hasan Sarbakhshian, and human rights activist Parvaneh Vahidmanesh. In 2006, Sarbakhshian and Vahidmanesh began gathering stories and photographs from Iran's dwindling Jewish population for their book Iranian Jews. The effort would eventually cause the two of them to flee Iran for the United States. In this interview, they speak about why they began the project and why they continue to exhibit this work despite the hardships it has brought them.
[...]
PARVANEH VAHIDMANESH:
When I understood about my grandmother's background and I started studying history at university I wanted to work on my thesis about Iranian Jews after the revolution. And my professor at university said, "Don't do that, because it's a very dangerous subject and maybe make problem for you." So I couldn't work on my thesis about this, but for myself I continue researching.

And during my research and meeting the Jewish people and Jewish communities, I understood that the heritage of these people is going to be vanished, because they leave the country, because of the problem they have, and nowadays the number of Jews in Iran is about twenty-five thousand. And before the revolution in Iran it was more than a hundred thousand. So I think this is the time that we can document the life of these people.
[...]
ALEISA FISHMAN:
Overcoming distrust from many in the Jewish community, Sarbakhshian and Vahidmanesh were allowed to document intimate moments of family life and celebration. They also documented the difficulties of public life amid restrictions, anti-Jewish rhetoric, and a diminishing Jewish population.

HASAN SARBAKHSHIAN:
It was the time exactly when Ahmadinejad denied the Holocaust. What happened with the Jewish people in Iran is they are living in a country which all the time propaganda through the government is real. And what I photographed? All the life, all the moments: just praying, you know, cemetery, weddings, traveling with them. How they travel, you know, how travel is hard for them, because there are no restaurants for them in the other cities, because of the many restrictions. This is what's happening in Iran.

PARVANEH VAHIDMANESH:
Maybe after ten years this book can be a heritage, a history. Because I think in about ten years we don't have any Jews in Iran. I am sure they leave the country. Maybe just old, old people will still want to stay. The young people want to leave. The marriage is very difficult nowadays for them. They cannot find a wife for themselves or a good husband. So we don't have the Jewish community in ten years.
[...]
ALEISA FISHMAN:
Two months later, Sarbakhshian and Vahidmanesh were accused of pro-Israel propaganda and spying. They watched as others around them were executed for similar charges. Vahidmanesh was accused of converting to Judaism, a capital crime under Islamic law. And Sarbakhshian was interrogated and warned that he should, quote "think about his children." He was no longer allowed to work.

HASAN SARBAKHSHIAN:
They revoked my press pass in May 2009. And many interrogations. And when you can't do anything you are forced to leave the country. So now we are here in Washington, because of this punishment.

PARVANEH VAHIDMANESH:
During the time that the investigating started, they told me that I am trying to have propaganda for Judaism. And according to Islamic law, if you change your religion from Islam to Judaism or Christianity, they can kill you. They can execute you, because this is forbidden. And this is the biggest crime in Islam. So they told me that I have done that: I changed my religion and I'm trying to have propaganda for Israel. So I was really scared. And when I was invited by the University of Virginia—it was April 2009—I applied for asylum here. Because Hasan told me that it's very dangerous there and I should stay. And I thought that it's a good choice; don't go back, because for sure they'd arrest me. And maybe kill me, I don't know.
https://www.ushmm.org/confront-antisemitism/holocaust-denial-and-distortion/iran/iran-cartoon-exhibition/antisemitism-an...
Born into Iran’s small and ancient Jewish community, she and her family fled that nation after the Islamic revolution of 1979. She was only 10 at the time but has plentiful memories of being Jewish in an environment with a long and sometimes violent history of anti-Semitism.
[...]
We see Iran as a relentless foe of Israel and very anti-Semitic: Are the people of Iran different from their government?

“It’s very important to separate the government of Iran and the people. Put aside for the moment the regime, with all its nefarious activities, in the country, in the region, around the world.

“When you ask a non-Jewish Iranian, whether an observant Muslim or not, they will say that the Jewish minority in Iran has always been treated well. But if you understand the sociology and the majority-minority dynamic, most majorities think that they treat their minorities quite well. They don’t have that sensitivity.

“What I can tell you about my family’s history was that my father was born in a ghetto, a legal ghetto. In Tehran, I remember my mother saying to me, ‘Don’t say that in public, don’t go there, be careful.’

“Would an average Iranian know about that? No. Would he or she know that there was a period in Iran that Jews were not allowed to come outside when it was raining, because the Jewish body was considered dirty, and it could touch a Muslim and they would become impure? They would not know any of that because that is not part of their consciousness.

“Are they anti-Semites? It depends. Are there millions of Iranians today who support Israel? I’m not even saying that they’re neutral, but actually supporting Israel because of their hatred for their own regime and for 40 years they’ve seen the anti-Israel rhetoric? Yes.
https://www.ijn.com/adl-senior-vp-iran-native-reflects-on-anti-semitism-today/

Folgender Artikel ist übrigens viel erhellender, warum Juden im Iran blieben.
Some Iranian politicians and media outlets give the impression that Jews have been living in Iran comfortably with equal rights since the establishment of the Islamic Republic. Iran Foreign Minister Mohammad Javad Zarif boasted in New York: “We have a history of tolerance and cooperation and living together in coexistence with our own Jewish people, and with—Jews everywhere in the world.” The Islamic Republic’s founder, Ayatollah Ruhollah Khomenei, famously said to a delegate from the Jewish community that the Jews will be protected and he issued a fatwa for that:
[...]
But facts appear to tell us a different story than the narrative Khamenei, Rouhani, Zarif, and other current Iranian leaders attempt to spread, a story that is neither tolerant nor kind. Since 1979, the numbers of the Jewish population are down by more than 90 percent, and fear is a familiar companion for those who remain, whether because they are too old to leave or because they remain attached to the country of their birth.

The execution of Habib Elghanian, the head of the Jewish community, a businessman, and a philanthropist, was the first powerful blow that befell the Jewish community and sent an intimidating massage from the Islamic Republic. This action appeared to be taken mainly for the purpose of imposing fear. The charges against him included “friendship with the enemies of God” and being a “Zionist spy.” His granddaughter, Shahrzad Elghanayan, said that “after a 20-minute trial on trumped-up charges” he was executed. In the span of less than an hour, an influential voice was silenced. That message, that terror, rippled through the community.
https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/238471/why-some-iranian-jews-stay

Aber alles ist lesenswert....auch wenn es viele im Thread natürlich nicht interessieren wird, weil es nicht dem üblichen anti-westlichen Narrativ folgt.


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12.09.2019 um 21:03
@Whoracle
Wir werden das Ganze jetzt einmal gemeinsam resümieren und gleichzeitig an deiner Medienkompetenz arbeiten. Es ist nicht so, dass ich da besonders scharf drauf bin, aber angesichts deiner wiederholten geheuchelten (Burka-Thread, darauf antworte ich dir auch noch) Verzerrung und Unterstellung bleibt mir nichts Anderes übrig. Der Beitrag, der den Stein wohl ins Rollen gebracht hat, war:
Es gibt tatsächlich einige. Schon paradox..
Juden sind hier eine anerkannte Minderheit, wir können unsere Religion also frei ausüben. Es gibt mehr als 20 aktive Synagogen allein in Teheran und mehr als fünf koschere Metzgereien.
https://www.dw.com/de/juden-im-iran-ging-es-besser-als-in-europa/a-38848551
Um dir die Arbeit zu erleichtern, liste ich meine im Kontext vier verlinkten Artikel auf:
https://www.tagesspiegel.de/kultur/juden-in-der-islamisch-gepraegten-welt-juedisches-leben-blueht-im-iran/13538224.html
https://www.nzz.ch/international/schabbat-in-der-islamischen-republik-ld.1475660
https://www.dw.com/de/juden-im-iran-ging-es-besser-als-in-europa/a-38848551
https://www.mena-watch.com/juden-im-iran-seit-1979-ist-alles-anders/

Nur in einem dieser Artikel ist Siamak Morsadegh überhaupt Thema. Im dw-Artikel nämlich interviewt ihn Theresa Tropper. Von der Dame habe ich nie gehört, aber dw scheint mir allgemein zitierfähig zu sein und ich wäre absolut überrascht wenn sie bzw. dw andere Interviews und/oder Artikel fälschlich in eigenem Namen veröffentlichten.
Über den Inhalt kann man sich gerne streiten. Morsadegh ist in einem autoritärem islamischen Gottesstaat als Parlamentarier und jüdischer Direktor des Tehran Jewish Committees ganz bestimmt nicht der schärfste Kritiker des Regimes; das ist offensichtlich und selbsterklärend.
Ich zitierte ihn auch nicht, um seine politische Sicht zu verbreiten; der kleine Auszug sollte nur die Frage nach den Synagogen klären. Falls er damit völlig falsch liegt, kann man das gerne aufzeigen.
Whoracle schrieb:Hör mal, es geht da nicht um irgendwelche Vorzeigejuden" sondern um den Vorzeigejuden der Mullahs.

Und den hatten wir hier schon unzählige Male im Thread...es ist immer dasselbe Interview derselben PBS-Kampagne....deshalb womöglich auch die harsche Reaktion.

Und der wird auch immer nur ausgegraben von solchen Gestalten wie @Dudel , um zu beweisen, dass es im Iran gar keinen Antisemitismus gibt. Das ist irgendwie schon ziemlich unterirdisch.

Das sagt Morsadegh auch genau so, Quelle kann ich gerne liefern.
Und das behauptet ja auch dein NZZ-Link...die chillen da easy abends vor dem Fernseher, haben keine Sorgen und ziehen sich bei 'ner Tüte Chips "Die Protokolle der Weisen von Zion - Tag & Nacht" rein.

Morsadegh ist derjenige, den Rohani mit vor die UN schleift und vorher war er Ahmadineschāds Vorzeigejude, der den Leuten erklärte, dass alles in Butter sei, nachdem wieder Juden aus dem Iran geflohen waren.

Der redet bezüglich der Schulen Bockmist bzw verschweigt die Hälfte:
Du willst mich hier als vermeintlicher Vertreter angreifen, weil man Morsadegh im Kontext eines PBS-Interviews verlinkt haben soll?! Weder ich habe irgendein PBS-Interview rausgekramt noch hat es scheinbar Dudel auf der Seite irgendwo rausgekramt.
Falls die Verbindung von mir und meinem Beitrag zum Antisemitismus damit nicht schon belegt wäre, untermauern wir die Position noch mit einem weiteren Artikel; dem der NZZ.
Einen Artikel, den ich zitiere um die Zahl der Juden, die migrieren, klar zu stellen und dann noch anmerkte, dass man im Iran teilweise sicherer leben würde als in manchen europäischen Städten. So sehr die Familie von Interviewer gezielt ausgesucht sein mag, so sehr die Behörden im Iran das auch kontrollieren mögen, es zeichnet sich wenn man verschiedene Berichte liest, ein vages Bild ab.

Für die Verhältnisse im Iran, einem Land das nach China die meisten Hinrichtungen aufzuweisen hat, einem Land, dessen geistliche Führer permanent gegen Israel hetzen und es auslöschen wollen, einem Land, das Schwule, Ehebrecher an Krähnen aufhängt, in einem solchen Land kann man in der Gesellschaft teils sicherer leben als in europäischen Städten. Das finde ich krass. Die Ursachen und Repressalien, die Juden wie auch andere ausgesetzt sind, bleibt davon unberührt.

Die Repressalien finden sich unter anderem auch hier:
https://www.mena-watch.com/juden-im-iran-seit-1979-ist-alles-anders/

Ich zitierte daraus. Witzigerweise willst du mir dann Positionen entgegenklatschen wie folgenden.
Whoracle schrieb:Folgender Artikel ist übrigens viel erhellender, warum Juden im Iran blieben.
Some Iranian politicians and media outlets give the impression that Jews have been living in Iran comfortably with equal rights since the establishment of the Islamic Republic. Iran Foreign Minister Mohammad Javad Zarif boasted in New York: “We have a history of tolerance and cooperation and living together in coexistence with our own Jewish people, and with—Jews everywhere in the world.” The Islamic Republic’s founder, Ayatollah Ruhollah Khomenei, famously said to a delegate from the Jewish community that the Jews will be protected and he issued a fatwa for that:
[...]
But facts appear to tell us a different story than the narrative Khamenei, Rouhani, Zarif, and other current Iranian leaders attempt to spread, a story that is neither tolerant nor kind. Since 1979, the numbers of the Jewish population are down by more than 90 percent, and fear is a familiar companion for those who remain, whether because they are too old to leave or because they remain attached to the country of their birth.

The execution of Habib Elghanian, the head of the Jewish community, a businessman, and a philanthropist, was the first powerful blow that befell the Jewish community and sent an intimidating massage from the Islamic Republic. This action appeared to be taken mainly for the purpose of imposing fear. The charges against him included “friendship with the enemies of God” and being a “Zionist spy.” His granddaughter, Shahrzad Elghanayan, said that “after a 20-minute trial on trumped-up charges” he was executed. In the span of less than an hour, an influential voice was silenced. That message, that terror, rippled through the community.
https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/238471/why-some-iranian-jews-stay
Derselbe auf mena-watch ins Deutsche übersetzte (gekürzte) Artikel, den ich schon absatzweise zitierte, um eben die Misstände aufzuzeigen und nicht nur die positive Seite auszuleichten. Vielleicht hast du es nicht bemerkt, ganz unten steht es:
(Majid Rafizadeh: „‚I Want to Die in My Homeland‘: Why Some Iranian Jews Stay“)
https://www.mena-watch.com/juden-im-iran-seit-1979-ist-alles-anders/

Übrigens ist es unklug ist, den Artikel zu zitieren um Gründe aufzuzeigen, wieso die Juden blieben und kommentarlos dann einen Absatz über die Exekution von Habib Elghanian mit zitieren. Dessen Exekution war eben der Anlass für die Flucht von ca. 75-80% der Juden. Der Artikel trägt den Titet „I Want to Die in My Homeland’: Why Some Iranian Jews Stay“. Erhellender wäre es also darauf weiter einzugehen und die Gründe darzulegen, wenn man sich für Verbleib oder Migration der Juden interessiert.
So who stays in Iran? Some of the Jews who have stayed in Iran are elderly and unable to tolerate travel or establishing a new home in a foreign country. Some Jews are determined to protect their sacred places and synagogues, or family homes.

Asked why she does not immigrate to another country, Aviva gave me a different reason. “When I die, I want to die in my land,” she said. “I want to be buried next to my parents, grandparents, and great-grandparents. This is where they drew their first and last breaths. This is where they wept their toys of joy and sorrow. Their blood, sweat, and lives are all part of the soil, and the sky here, and mine is as well. This is my home.”

Her simple words echo through my mind. Iran is her home.
https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/238471/why-some-iranian-jews-stay
Der redet bezüglich der Schulen Bockmist bzw verschweigt die Hälfte:
Als erstes: Was sagt denn Morsadegh?
Einer unserer größten Erfolge der vergangenen Jahre war es, dass jüdische Kinder die öffentliche Schulen besuchen, am Samstag zuhause bleiben dürfen, wenn sie den Sabbat einhalten wollen – und das wollen viele, weil die meisten Juden hier im Iran orthodox sind.
https://www.dw.com/de/juden-im-iran-ging-es-besser-als-in-europa/a-38848551

Die Notes auf der Seite jewishvirtuallibrary funktionieren nicht. Ich kann die Angaben dort zu den Schulen und dem Sabbath nicht prüfen. Andere Quellen schreiben:
PBS notes one recent positive change — the decision by President Hassan Rouhani’s government to recognize Saturday, the Jewish Sabbath but a working day in Iran, as a holiday for Jews, allowing them to stay home from school and work without penalty. But it neglects to mention that the change didn’t drop from the sky. It was one for which the Jewish community fought and lobbied tirelessly for years.
https://www.jta.org/2018/12/04/culture/pbs-got-right-wrong-jews-iran
Ein Artikel, der sich mit dem Interview, den du vermutlich meinst, kritisch beschäftigt. Solltest du dir merken.

In dem PBS-Interview selbst spricht allerdings der Interviewer von den Schulen:
Reza Sayah: Three years ago, the government of Iranian President Hassan Rouhani recognized Saturday as the Jewish Sabbath and a religious holiday. Parents have permission to stay home from work, and children stay home from school.
https://www.pbs.org/newshour/show/despite-tension-between-iran-and-israel-irans-jewish-minority-feels-at-home

Ebenso wie Morsadegh in dem PBS Interview über Synagogen nichts sagt, sondern der Interviewer:
Reza Sayah: Tehran is a city with 13 synagogues. Some were confiscated by the government after the revolution. Jewish leaders say when they sued to get them back, Iran's Revolutionary Court ruled in their favor. Today, all 13 are open, with little or no security measures in place.

Lediglich in dem dw-Interview den ich ganz zu Beginn eben verlinkte, sagte er:
„Es gibt mehr als 20 aktive Synagogen allein in Teheran und mehr als fünf koschere Metzgereien.“
"Guck mal, wie haben hier noch 20000 Juden" steht in dem einen Artikel, im nächsten hat man das zu 15000 verändert, Morsadeghs Gequatsche aber übernommen, dann sind es 10000 usw....juckt aber alles nicht.
Die restlichen 90-95% die dort verschwunden sind, sind auch egal.

Seine Frau ist übrigens schon vor 20 Jahren in die USA ausgewandert.
Wen interessiert seine Frau außer ihn, weil sie im Bikini irgendwo am Meer spaziert?
Die Zahlen werden auf allen Quellen, auch auf eher pro-israelischen Seiten unterschiedlich angegeben. Keine Ahnung, was du versuchst daraus zu basteln.
Das fett Markierte sollte man vllt mal im Hinterkopf behalten bei diesen ganzen sagenhaften Interviews, auch bzgl des NZZ-Links.
Was übrigens von Qantara stammt, die diesen Morsadegh-Quark ebenfalls publiziert haben. Die haben sich zwar irgendeinem Dialog mit der "arabischen Welt" verschrieben, was dann so ein Propagandablödsinn soll, weiß kein Mensch.

Das zur repräsentativen Stimme der Juden dort zu erklären und Leuten Antisemitismus vorzuwerfen, die das in Frage stellen, ist schon hochgradig fragwürdig.
Die Leute, die dort geflohen sind, hat natürlich niemand gefragt....da zieht man sich dann lieber die Propaganda der Mullahs rein.
Deine Quelle taugt überhaupt nicht, um den „PBS-Unsinn“ einzuordnen. Lies lieber den von mir verlinkten Artikel, der viel gründlicher recherchiert wurde.
https://www.jta.org/2018/12/04/culture/pbs-got-right-wrong-jews-iran
Darin wird die Frage mit dem Sabbath übrigens auch aufgegriffen.
PBS notes one recent positive change — the decision by President Hassan Rouhani’s government to recognize Saturday, the Jewish Sabbath but a working day in Iran, as a holiday for Jews, allowing them to stay home from school and work without penalty. But it neglects to mention that the change didn’t drop from the sky. It was one for which the Jewish community fought and lobbied tirelessly for years.
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Was steht so in dem jns-Artikel?
“You think for a minute that PBS is at least a news network, and then you see this. It’s like they are doing PR for an anti-American, religious dictatorship,” the Media Research Center’s Dan Gainor told JNS. “Notice how this story discusses the 15,000 Jewish people who still live in Iran without mentioning that it was estimated to be 80,000 to 100,000 when Israel was founded.”
https://www.jns.org/pbs-tv-special-whitewashes-irans-repression-of-jews-hatred-for-israel/

Machen einen Terz, weil die Zahl nicht erwähnt wird? Aber übergehen, dass etwa ein Dutzend mal auf die Angelegenheit selbst Bezug genommen wird?
Gleich zu Beginn schon:
„Jewish people have called Iran home for nearly 3,000 years.“
Homayoon Sameyeh (through translator):
We have been in Iran for 2,700 years.

Auf 1979 wird Bezug genommen:
Reza Sayah: Iran's Jews faced perhaps their toughest challenge soon after the 1979 Islamic Revolution. Islamist revolutionaries linked many Jews to the regime of the ousted shah of Iran. They declared Israel an enemy of Islam.
Several Jews were arrested. Habib Elghanian, a well-known Jewish businessman, was executed.

Homayoon Sameyeh (through translator): They said Mr. Elghanian was a Zionist, but I still don't believe that was the case. He had big factory; 99 percent of his employees were Muslims. He invested 100 percent of his money back into Iran, but he was still executed.

Reza Sayah: Fearing for their safety, many Jews left the country. Sameyeh insists, today, Iran's Jews are safe and respected again.

Homayoon Sameyeh (through translator): In the beginning of the revolution, there was a lot of pressure on minorities, especially for Jews. There was immigration because people felt insecure. With time, things have improved. Fortunately, right now in Iran, we have complete freedom to carry out our religious duties.
Dein gesamte Block der danach kommt, soll die bisherige „Mullah-Propaganda“ also entkräften? Einfach eine Textwand von https://www.ushmm.org/confront-antisemitism/holocaust-denial-and-distortion/iran/iran-cartoon-exhibition/antisemitism-an...
hinklatschen, zu der der angegebene Link auch nicht richtig funktioniert. Da erscheint übrigens Reza Aslan als Erstes. Da muss man sich schon fragen, welcher Honk eine Antisemitismus-Seite zusammenstellt und einen derartigen Islam-"Versteher" und Relativierer präsentiert. Egal, um nach deinem Motto weiterzufahren:
I am Parvaneh Vahidmanesh. I am program officer at Freedom House in Washington, D.C.
Wikipedia: Freedom_House#Criticism
Relationship with the U.S. Government[edit]
In 2006, the Financial Times reported that Freedom House received funding by the State Department for 'clandestine activities' inside Iran.[69] According to the Financial Times, "Some academics, activists and those involved in the growing US business of spreading freedom and democracy are alarmed that such semi-covert activities risk damaging the public and transparent work of other organisations, and will backfire inside Iran."[69]
On December 7, 2004, former U.S. House Representative and Libertarian politician Ron Paul criticized Freedom House for allegedly administering a U.S.-funded program in Ukraine where "much of that money was targeted to assist one particular candidate." Paul said that
one part that we do know thus far is that the U.S. government, through the U.S. Agency for International Development (USAID), granted millions of dollars to the Poland-America-Ukraine Cooperation Initiative (PAUCI), which is administered by the U.S.-based Freedom House. PAUCI then sent U.S. Government funds to numerous Ukrainian non-governmental organizations (NGOs). This would be bad enough and would in itself constitute meddling in the internal affairs of a sovereign nation. But, what is worse is that many of these grantee organizations in Ukraine are blatantly in favor of presidential candidate Viktor Yushchenko.[70]
Noam Chomsky and Edward S. Herman have criticized the organization for excessively criticizing states opposed to US interests while being unduly sympathetic to regimes supportive of US interests.[71] For example, Freedom House described the Rhodesian general election of 1979 as "fair", but described the Southern Rhodesian 1980 elections as "dubious",[71] and it found El Salvador's 1982 election to be "admirable".[71] It also supported Ronald Reagan's labeling of the 1984 Nicaraguan general election as fraudulent, despite international observers concluding that they were free and fair.
Alles uninteressant, weil es nur dem US-Narrativ folgt?

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Der Punkt ist, ich kannte bis gestern Morsadegh nicht. Dein Versuch ihn eine bestimmte Ecke zu stellen, mag berechtigt sein, wenn man sich mit ihm näher beschäftigt. Die Art und Weise, wie du es versuchst, löst aber einen Backlash aus, der ihn erstmal dummerweise reinwäscht.
Die denkbar ungünstigte aller Quellen zitieren, die sich mit dem Thema beschäftigt, statt beispielsweise meinen verlinkten Artikel von der jpost https://www.jpost.com/Middle-East/Iranian-photojournalist-documents-Iranian-Jews-in-Iran-and-Israel-595142#/
zu verwenden. Alternativ steht ein ebenfalls sehr kritischer Beitrag von honestreport zur Verfügung, der mir wie es scheint dir ohnehin bekannt sein sollte.
https://honestreporting.com/whitewash-pbs-on-iranian-jews/
So kritisch letztere auch ist, er thematisiert die gleiche Grundproblematik ohne populistische Bemerkungen und offenen Beschuldigungen.
Vergleichen wir mal weiter:
“Many people outside of Iran are going to remark that you’re not being completely truthful, you’re not being completely open,” correspondent Reza Sayah, reporting in Tehran, asks Iranian Jew Siamak Morsadegh, whose wife moved to America and left him in Iran 20 years ago. “How can you convince people?”


Wieder Morsadeghs Frau, deren Rolle und Erwähnung mir schleierhaft bleibt. Hier kann man aber bemerken – oder auch nicht, dass der Reporter die Befangenheit nicht ganz ausblendet und ihn sogar drauf anspricht. Es wäre recht unlogisch, dem Interviewpartner zu unterstellen, nichts sagen zu können, weil man ihn nunmal interviewt. Ebenso wenig dem Publikum gegenüber zu erwähnen, Dann kann man es gleich sein lassen.
Das hindert JNS nicht deinen zitierten Abschnitt zu bringen.
“Both Duranty and PBS worked to make these regimes look normal and tolerant when they’re anything but. And both failed to note that those they are ‘interviewing’ live under murderous rulers where a single word or phrase that is anything less than supportive of their governments could result in great harm to them or their loved ones,” stressed Durns.
PBS würde daran arbeiten. Dann muss man fragen, woran sie selbst arbeiten.
Das kann man dann wohl hier erahnen:
He add that “unlike Duranty, however, PBS’s decision to whitewash despotism is made possible thanks to fungible American taxpayer dollars.
Sieht für mich mehr nach billigster Stimmungsmache aus. Die gleichen Kritikpunkte wie gesagt greift honestreportig wesentlich besser auf:
Of course, it’s always easier to claim an absence of antisemitism when disconnected from attacks on Israel. This is by and large how the Iranian Jewish community has protected itself, by disconnecting itself from Israel and Zionism. Getting two Iranian Jews to criticize Israel as Sayah does was probably not very difficult given that cooperating with the Zionist state is an activity punishable by death. Not only that, interviewee Siamak Morsadegh is the sole Jewish MP in the Iranian parliament where the Jewish representative is obligated by law to support Iranian foreign policy and its anti-Zionist position.

A Jewish fig leaf for the regime
What Sayah fails to do when he looks at the Iranian Jewish community is to also consider the situation of all Iranians living under a repressive regime that places so many limits on personal freedoms. By not digging deeper, Sayah effectively becomes an apologist for the Iranian regime and its human rights abuses.

Whitewashing the Iranian regime may not have been Sayah’s intention, but his dispatch’s lack of context does exactly that.
Wieso zeige ich dir das? Ganz einfach. Wenn du mich schon mit ellenlagen Texten versuchst zu belehren, wie antisemitisch doch meine vermeintliche Position wäre oder auch nur vage in das Umfeld rückst, alles Bockmist, Quark und Propaganda-Blödsinn ist, selbst weniger Quark reden, besser recherchieren und vernünftiger schreiben.


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

13.09.2019 um 00:24
vincent schrieb:Wir werden das Ganze jetzt einmal gemeinsam resümieren und gleichzeitig an deiner Medienkompetenz arbeiten. Es ist nicht so, dass ich da besonders scharf drauf bin, aber angesichts deiner wiederholten geheuchelten (Burka-Thread, darauf antworte ich dir auch noch) Verzerrung und Unterstellung bleibt mir nichts Anderes übrig. Der Beitrag, der den Stein wohl ins Rollen gebracht hat, war:
Was alles ins Rollen brachte, war die Aussage mit dem "Vorzeigejuden", deshalb greife ich das auch auf und antworte genau darauf.
Du kannst dir das arrogante Gehampel auch sparen, du hast jetzt einen ellenlangen Beitrag verfasst und damit offenbar 'nen ganzen Tag verschwendet, in dem.du mit vor allem erzählst, dass du einen besseren Link gefunden hast bzgl der PBS-Kampagne...spitze.
vincent schrieb:Nur in einem dieser Artikel ist Siamak Morsadegh überhaupt Thema.
Ja, und? Habe ich irgendwo gesagt "Jetzt bin ich aber auf alle Links eingegangen, die du gepostet hast!!"?
vincent schrieb:Von der Dame habe ich nie gehört, aber dw scheint mir allgemein zitierfähig zu sein und ich wäre absolut überrascht wenn sie bzw. dw andere Interviews und/oder Artikel fälschlich in eigenem Namen veröffentlichten.
Verstehst du den Satz nicht oder was soll das?
vincent schrieb:Du willst mich hier als vermeintlicher Vertreter angreifen, weil man Morsadegh im Kontext eines PBS-Interviews verlinkt haben soll?!
Ich habe dir die Reaktion auf dessen Interviews zu erläutern versucht #Vorzeigejude, ganz genau so, wie ich es gesagt habe und anschließend Belege dafür geliefert.

Vllt solltest du mal vom deinem Trip runterkommen, dass sich jeder Satz in diesem Forum auf deine Person bezieht.
vincent schrieb:! Weder ich habe irgendein PBS-Interview rausgekramt noch hat es scheinbar Dudel auf der Seite irgendwo rausgekramt.
Wollen wir mal die Aussagen von @Dudel mit dem Interview vergleichen, was du gepostet hast und dem PBS-Zeug?
Was glaubst du wohl, was dabei raus käme?

Hättest du das anschließend nicht verlinkt, hätte es der User getan....falls er seine Aussagen hätte belegen wollen oder hier überhaupt noch eine Antwort verfasst hätte.
vincent schrieb:Einen Artikel, den ich zitiere um die Zahl der Juden, die migrieren,
Nach Israel...es gibt außerhalb des Iran natürlich noch so das ein oder andere Ausland #Medienkompetenz
vincent schrieb:in einem solchen Land kann man in der Gesellschaft teils sicherer leben als in europäischen Städten. Das finde ich krass. Die Ursachen und Repressalien, die Juden wie auch andere ausgesetzt sind, bleibt davon unberührt.
Das widerspricht sich vor allem.
vincent schrieb:Derselbe auf mena-watch ins Deutsche übersetzte (gekürzte) Artikel, den ich schon absatzweise zitierte, um eben die Misstände aufzuzeigen und nicht nur die positive Seite auszuleichten. Vielleicht hast du es nicht bemerkt, ganz unten steht es:
(Majid Rafizadeh: „‚I Want to Die in My Homeland‘: Why Some Iranian Jews Stay“)
https://www.mena-watch.com/juden-im-iran-seit-1979-ist-alles-anders/

Übrigens ist es unklug ist, den Artikel zu zitieren um Gründe aufzuzeigen, wieso die Juden blieben und kommentarlos dann einen Absatz über die Exekution von Habib Elghanian mit zitieren. Dessen Exekution war eben der Anlass für die Flucht von ca. 75-80% der Juden. Der Artikel trägt den Titet „I Want to Die in My Homeland’: Why Some Iranian Jews Stay“. Erhellender wäre es also darauf weiter einzugehen und die Gründe darzulegen, wenn man sich für Verbleib oder Migration der Juden interessiert.
Ich halte dir nichts entgegen sondern habe das dem Unfug von Morsadegh entgegengehalten.
Vor allem war das nur eine Randnotiz und ich habe explizit darauf hingewiesen, den ganzen Artikel zu lesen.
Was du meinst, was ich daraus hätte zitieren müssen, ist mir gelinde gesagt vollkommen egal.
vincent schrieb:Ein Artikel, der sich mit dem Interview, den du vermutlich meinst, kritisch beschäftigt. Solltest du dir merken
Ja, offenbar nicht kritisch genug.
Das hat Rohani 2015 gemacht und ich habe dir Quellen geliefert, die 2017 davon sprechen, das genau das eben nicht der Fall ist....auch wenn du die Angaben in dem einen Link nicht prüfen kannst und den Religious Freedom Report dann einfach unterschlägst #Medienkompetenz
vincent schrieb:Ebenso wie Morsadegh in dem PBS Interview über Synagogen nichts sagt,
Zugegeben, das steht tatsächlich in dem NZZ-Link.

Aber dass alles sicherer ist, steht natürlich auch in dem dw Link und dass alles sicherer ist bzgl der Synagogen kommt natürlich auch in dem PBS-Zeug vor.

Wie du überhaupt darauf kommst, dass es mir um die Anzahl ging, wenn ich Meldungen über Anschläge zitiere, weiß kein Mensch....vermutlich Lesekompetenz.
vincent schrieb:Wen interessiert seine Frau außer ihn, weil sie im Bikini irgendwo am Meer spaziert?
Ja, vllt fragt sich irgendwer, wieso sie dieses Paradies verlassen hat.
vincent schrieb:Die Zahlen werden auf allen Quellen, auch auf eher pro-israelischen Seiten unterschiedlich angegeben. Keine Ahnung, was du versuchst daraus zu basteln.
Na ja, es werden immer weniger. Ich dachte, für soviel Mathe reicht es.
vincent schrieb:Deine Quelle taugt überhaupt nicht, um den „PBS-Unsinn“ einzuordnen. Lies lieber den von mir verlinkten Artikel, der viel gründlicher recherchiert wurde.
Gerne. So lange es bei der Grundaussage bleibt, ist mir das durchaus recht.
vincent schrieb:Machen einen Terz, weil die Zahl nicht erwähnt wird?
Zurecht
vincent schrieb:Dein gesamte Block der danach kommt, soll die bisherige „Mullah-Propaganda“ also entkräften? Einfach eine Textwand von https://www.ushmm.org/confront-antisemitism/holocaust-denial-and-distortion/iran/iran-cartoon-exhibition/antisemitism-an...
hinklatschen, zu der der angegebene Link auch nicht richtig funktioniert.
Nicht in der Lage, das jeweilige Transkript anzuklicken? #Medienkompetenz
vincent schrieb:Alles uninteressant, weil es nur dem US-Narrativ folgt?
Der Abschnitt diente dazu, die Erfahrungen von geflüchteten Menschen zu teilen, nachdem die "Vorzeigejuden" sprechen durften und zur Stimme der Juden im Iran erklärt wurden.
Dass dir dazu nichts einfällt, als sie wegzuwischen und dann noch einen zu diskreditieren ist arm und sagt eine Menge aus.
vincent schrieb:Der Punkt ist, ich kannte bis gestern Morsadegh nicht. Dein Versuch ihn eine bestimmte Ecke zu stellen, mag berechtigt sein, wenn man sich mit ihm näher beschäftigt.
Interview verlinkt und nichtmal gegooglet? #Medienkompetenz
vincent schrieb:Hier kann man aber bemerken – oder auch nicht, dass der Reporter die Befangenheit nicht ganz ausblendet und ihn sogar drauf anspricht.
Der sagt quasi "Viele Leute werden dir nicht glauben weil...wie kannst du sie überzeugen?".
Dass als Auseinandersetzung mit der Befangenheit auszulegen, ist schon irgendwie...mutig.
vincent schrieb:Das hindert JNS nicht deinen zitierten Abschnitt zu bringen.
Das ist ein Zitat.
vincent schrieb:Wenn du mich schon mit ellenlagen Texten versuchst zu belehren, wie antisemitisch doch meine vermeintliche Position wäre
Es geht nicht um dich, auch wenn dir das offenbar schwer fällt, das in Erwägung zu ziehen.
vincent schrieb:oder auch nur vage in das Umfeld rückst, alles Bockmist, Quark und Propaganda-Blödsinn ist, selbst weniger Quark reden, besser recherchieren und vernünftiger schreiben.
Ich habe keine Ahnung, wo genau du mir "Quark" nachgewiesen hättest.


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

13.09.2019 um 00:51
Whoracle schrieb:Ja, und? Habe ich irgendwo gesagt "Jetzt bin ich aber auf alle Links eingegangen, die du gepostet hast!!"?
Natürlich nicht. Schließlich hast du so gut wie gar nichts gelesen und gleich angefangen, dein Narrativ zu propagieren, weil du dich durch ein Wort getriggert gefühlt hast. Ein Wort, das nicht mal ich eingebracht habe.
Hättest du gelesen, hättest du nämlich vielleicht bemerkt, dass ich nichts von einem PBS-Interview verlinkte und dein ganzes Gesülze in der Hinsicht Fehl am Platze war.
Whoracle schrieb:Ich habe dir die Reaktion auf dessen Interviews zu erläutern versucht #Vorzeigejude, ganz genau so, wie ich es gesagt habe und anschließend Belege dafür geliefert.
Nein, nicht auf dessen Interviews, nur auf die Reaktion auf ein Interview.
Whoracle schrieb:Das hat Rohani 2015 gemacht und ich habe dir Quellen geliefert, die 2017 davon sprechen, das genau das eben nicht der Fall ist....auch wenn du die Angaben in dem einen Link nicht prüfen kannst und den Religious Freedom Report dann einfach unterschlägst
Der Religios Freedom Report wird für jedes Jahr auch auf jewishlibrary veröffentlicht. Jedes Jahr mit dem gleichen Wortlaut bezüglich der Schulen und dem Sabbath. Da kann man leider nichts weiter prüfen, weil es nur heißt, "it reportedly required Jewish schools to remain open on Saturdays, in violation of Jewish religious law, to conform to the schedule of other schools." und genau das ist vom "Religios Freedom Report". Was soll ich da unterschlagen?
Da steht halt jedes Jahr bis mindestens 2014 zurück das Gleiche. Also glaubt man entweder dem State Report oder anderen Quellen.
Whoracle schrieb:Ja, vllt fragt sich irgendwer, wieso sie dieses Paradies verlassen hat.
Frag sie das wenn es dich interessiert. Oder frag dich, wieso Morsadegh geblieben ist. Aber frag dich das halt alleine..
Whoracle schrieb:Hättest du das anschließend nicht verlinkt, hätte es der User getan....falls er seine Aussagen hätte belegen wollen oder hier überhaupt noch eine Antwort verfasst hätte.
Ah, prophylaktisch draufhauen weil das "Whorakel" es voraussieht mit ihren magischen Whorakel Kräften und nebenbei jammern, dass es ständig hier rausgekramt werden würde.
Whoracle schrieb:Der Abschnitt diente dazu, die Erfahrungen von geflüchteten Menschen zu teilen, nachdem die "Vorzeigejuden" sprechen durften und zur Stimme der Juden im Iran erklärt wurden.
Dass dir dazu nichts einfällt, als sie wegzuwischen und dann noch einen zu diskreditieren ist arm und sagt eine Menge aus.
Na hör mal, ich wollte doch nur ein Beispiel an dir nehmen, schrieb ich doch sogar. Wer sich mit Reza Aslan näher beschäftigen sollte und anderer Meinung ist, kann sich gerne melden.
Whoracle schrieb:Der sagt quasi "Viele Leute werden dir nicht glauben weil...wie kannst du sie überzeugen?".
Dass als Auseinandersetzung mit der Befangenheit auszulegen, ist schon irgendwie...mutig.
Ja, feige Sau. Dumm nur, dass deine Quelle selbst so gerne betont, was für einem Risiko man sich aussetzt und der Reporter in Teheran sitzend womöglich nicht die Eier hat, ganz kritische Sachen zu fragen.
Whoracle schrieb:Es geht nicht um dich, auch wenn dir das offenbar schwer fällt, das in Erwägung zu ziehen.
Du, ich wünschte es wäre so. Nur dann nimm doch bitte nicht meinen Beitrag, um deinen Frust über Dudel, Morsadegh auf mich zu projizieren und mich mir deiner schlechten Halbtagesarbeit auf die Nerven zu gehen.
Whoracle schrieb:Ich habe keine Ahnung, wo genau du mir "Quark" nachgewiesen hättest.
Kann ich mir vorstellen.


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

13.09.2019 um 11:59
vincent schrieb:Natürlich nicht. Schließlich hast du so gut wie gar nichts gelesen und gleich angefangen, dein Narrativ zu propagieren, weil du dich durch ein Wort getriggert gefühlt hast. Ein Wort, das nicht mal ich eingebracht habe.
Hättest du gelesen, hättest du nämlich vielleicht bemerkt, dass ich nichts von einem PBS-Interview verlinkte und dein ganzes Gesülze in der Hinsicht Fehl am Platze war.
Das geht mir jetzt langsam dann doch ein wenig auf den Keks.

Pass mal auf, du bist derjenige, der Interviews mit diesem Menschen völlig unkritisch verlinkt. Was ich anschließend zu der Person zu sagen habe, das sage ich dann einfach, ob du nun meinst, mir gewisse Aspekte gar nicht gestattet zu haben, ist mir komplett Hupe.
Als dürfe ich mich Informationen über Morsadegh nicht bedienen, weil du die nicht angesprochen hast, obwohl der sowieso überall dasselbe erzählt.

Du bist derjenige, der den Thread hier mit Links beglückt, um irgendwelchen Usern bei ihren Quatsch-Posts unter die Arme zu greifen und deren Aussagen nachträglich zu belegen, in denen neben den bereits angesprochenen Aspekten Dinge stehen wie:
Schätzungsweise 10 000 Juden leben heute noch in Iran. Sie fühlen sich, wie die Familie Musazadeh, keineswegs diskriminiert.
[...]
«Wir erkennen an, dass unsere Juden mit diesen gottlosen Zionisten nichts zu tun haben», sagte Ayatollah Khomeiny kurz nach der Revolution. Dieses Zitat steht heute an jedem jüdischen Bethaus. Das haben die Iraner verinnerlicht, gleich welcher Religion sie angehören. Im Gegensatz zum deutschsprachigen Raum bedarf es in Iran bei jüdischen Einrichtungen keines Wachschutzes, Iran hat noch nie einen Anschlag auf eine Synagoge gesehen.
[...]
«Wir lieben Iran, und wir können hier ein freies Leben leben»
[...]
«Unsere Nachbarn wissen, dass wir Juden sind, aber es gibt keine Probleme. Überhaupt hat die Gesellschaft kein Problem mit uns, weil wir Juden sind.»
[...]
Wenn Juden in Iran einen Job nicht bekämen wegen ihrer Religion, habe das also damit zu tun, dass das Gesetz auf ihrer Seite sei und der Arbeitgeber ihnen auf Wunsch einen Tag die Woche extra freigeben müsse, meint sie. «Es gibt keinen Antisemitismus in Iran. Iran ist ein sehr multiethnisches und buntes Land, und Iraner sind stolz auf ihre Vielfalt und Geschichte.»
[...]
Trotz der guten Situation für die Juden im Land war die Revolution 1979 aber ein willkommener Anlass für Zehntausende von ihnen, ihrem Heimatland für immer den Rücken zu kehren. Eli Hoorizadeh, ein Onkel der Familie Musazadeh, der Rabbiner werden wollte, hat Iran 1980 kurz nach der Revolution hinter sich gelassen, da er für seine Karriere keine Zukunft gesehen hätte.
https://www.nzz.ch/international/schabbat-in-der-islamischen-republik-ld.1475660
Generell kann man sagen, dass es den Juden hier im Iran immer besser ging als denen in Europa. 
[...]
Natürlich verursacht die Tatsache, dass wir eine religiöse Minderheit sind, einige Probleme. 
[...]
Wir haben das Verhalten von Präsident Ahmadinedschad nicht gutgeheißen und das haben wir ihm auch gesagt. Er hat den Holocaust zwar nicht direkt verleugnet, aber er hat ihn in Frage gestellt 
[...]
Ahmadinedschad war antiisraelisch, nicht antisemitisch.
[...]
Außerdem wird die generelle Politik im Iran ohnehin nicht vom Präsidenten gemacht, sondern vom Obersten Führer – und zwar im Rahmen der Verfassung. 
[...]
Abgesehen davon macht es für uns als Juden keinen Unterschied, wer gewinnt. Wir sind iranische Staatsbürger und jeder, der gewählt wird, muss sich an die Verfassung halten.
https://m.dw.com/de/juden-im-iran-ging-es-besser-als-in-europa/a-38848551


Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob ich auch noch die Holocaustleugnungen von Ahmadineschād
und Chamene'i belegen muss, um zu beweisen, was das oben für ein verlogener Mist ist....nicht dass du anfängst aus fundamentalen Widerspruch heraus, die beiden gegen den Vorwurf zu verteidigen...also lasse ich das mal lieber.

Wie auch immer: Als Instanz der Medienkompetenz bist du natürlich davon entbunden, Infos gegenzuchecken oder gar die Personen zu googeln.
Da kommt der Versuch, darüber aufzuklären, natürlich einer persönlichen Majestätsbeleidigung gleich.

Das mit dem Gegenchecken und der Quellenkritik hebst du dir dann genau dafür auf, da wird sich dann 24h fanatisch hingehockt, um in den Quellen jeden einzelnen Satz vermeintlich durch den Fleischwolf zu drehen...und wenn das nicht geht, dann halt rumdiskreditieren und unterschlagen, was dann stolz mit Trommeln auf der Brust im Thread präsentiert wird, gepaart mit Vorträgen über die Medienkompetenz anderer und wie unterirdischst die recherchieren....nachdem du gar nicht recherchiert hast....aber es fühlte sich im Bauch einfach richtig an, also unnötig.

Die Priorität ist dahingehend natürlich mehr als bedenklich und man kann nur hoffen, dass die Motivation bei "Mir widerspricht hier niemand! Der Kleinen zeig ich es jetzt erstmal so richtig, von hinten und von vorn!!!" lag.

Das Ergebnis dieses Theaters ist dann aber nicht, dass du nachweist, dass in allen Quellen von oben bis unten nur Müll stand, sondern

- du beißt dich an dem jns-Link fest, widerlegst ihn aber nicht...hast aber besser recherchierte Artikel gefunden, die die Kritik deiner Meinung nach besser rüberbringen. Wirklich, wirklich toll....da war ich ja jetzt mega im Unrecht.

- anderweitig wird mit der tabletmag-Link vorgeworfen, weil du ja schon eine verkürzte Version von mena-watch verlinkt hast...die den Aspekt, warum die Juden nun im Iran bleiben, allerdings weggekürzt hatte und sich auf was ganz anderes fokussiert...ich ihn aber nachweislich verlinkte, um zu teilen, warum einige Juden im Iran bleiben.
Da ist es natürlich ein unfassbarer Affront, dass ich die Dreistigkeit besitze, die vollständige Version in den Thread zu stellen.
Das ist besonders witzig, wenn man bedenkt, dass du mit einerseits vorwirfst "Du verlinkst hier total schlecht recherchierte Artikel...ich hab das was viel Besseres" und hier dann "Du verlinkst hier total vollständige Artikel...ich habe hier was viel Kürzeres".

- auf dem Holocaust-Memorial-Link hackst du rum, weil Reza Aslan in einer Liste von Interviews auftaucht, die ich lediglich aus Bequemlichkeit verlinkt habe, um nicht 3 Links setzen zu müssen....obwohl hier nie irgendein Wort von Reza Aslan zitiert wurde oder man gar über den sprach....aber die Quelle ist dann natürlich durch. Alles Unsinn. Außerdem hast du wieder einen vermeintlich besseren Link gefunden...und einer arbeitet bei Freedom House!!!
Eklig ist das.

Eine Medium, das Morsadegh 'ne Plattform bietet, ist hingegen gut und richtig.

Nur habe ich nie gesagt, die dw schreibt nur Müll, wenn der da irgendwo auftaucht, um ganz andere Artikel zu entwerten....aber egal.
Hack du mal weiter auf den Leuten rum, die da geflohen sind und verteidige die Schergen der Mullahs, passt schon.
vincent schrieb:Nein, nicht auf dessen Interviews, nur auf die Reaktion auf ein Interview.
Es ist die Person, um Himmels Willen, und der erzählt in allen Interviews sowieso quasi dasselbe.
vincent schrieb:Da steht halt jedes Jahr bis mindestens 2014 zurück das Gleiche. Also glaubt man entweder dem State Report oder anderen Quellen.
Ja, vllt ist es immer das Gleiche im Iran. Aber das werde ich mir noch ansehen.
vincent schrieb:Ah, prophylaktisch draufhauen weil das "Whorakel" es voraussieht mit ihren magischen Whorakel Kräften und nebenbei jammern, dass es ständig hier rausgekramt werden würde.
Was prophylaktisch? Du hast diesen Menschen verlinkt und erst dann habe ich etwas gesagt.

Und selbst wenn ich es vorausgesehen hätte nach diesem @Dudel -Post, hätte ich verdammt recht damit behalten, dass ihn kurz darauf wer verlinkt, um das zu belegen, oder?
vincent schrieb:Na hör mal, ich wollte doch nur ein Beispiel an dir nehmen, schrieb ich doch sogar. Wer sich mit Reza Aslan näher beschäftigen sollte und anderer Meinung ist, kann sich gerne melden.
Oh, wow, @vincent , welch heldenhafte Aktion.
Jetzt hast du vermeintlich bewiesen, dass ich doch tatsächlich gegenüber einem Regime voller antisemitischer Wahnsinniger und dessen Crew biased agiere, indem du gegenüber Menschen biased agierst, die vor diesem Regime geflohen sind...
Da bin es jetzt unzweifelhaft ich, die nach derartiger Gleichmacherei undredlich und doof dasteht.
Ich sollte mich schämen.
vincent schrieb:Ja, feige Sau. Dumm nur, dass deine Quelle selbst so gerne betont, was für einem Risiko man sich aussetzt und der Reporter in Teheran sitzend womöglich nicht die Eier hat, ganz kritische Sachen zu fragen.
Es ist natürlich mega-sinnvoll, nach Teheran zu reisen, sich da wissentlich Blödsinn erzählen zu lassen und das dann völlig unkritisch und ohne jeglichen Hinweis zu publizieren.
Was sollte man auch sonst machen?

Diese Islamisten und Nazi-Flüchtlinge fragen, wäre jedenfalls keine Variante. Reza Aslan....Alter....
vincent schrieb:Du, ich wünschte es wäre so. Nur dann nimm doch bitte nicht meinen Beitrag, um deinen Frust über Dudel, Morsadegh auf mich zu projizieren und mich mir deiner schlechten Halbtagesarbeit auf die Nerven zu gehen.
Deine Person wurde von @Jedimindtricks wie von mir explizit aus der Schusslinie genommen.
Mit der Vehemenz, mit der du jetzt auftrittst, bedarf es da allerdings wirklich keinerlei Differenzierung mehr.


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

13.09.2019 um 17:56
Whoracle schrieb:Pass mal auf, du bist derjenige, der Interviews mit diesem Menschen völlig unkritisch verlinkt. Was ich anschließend zu der Person zu sagen habe, das sage ich dann einfach, ob du nun meinst, mir gewisse Aspekte gar nicht gestattet zu haben, ist mir komplett Hupe.
Als dürfe ich mich Informationen über Morsadegh nicht bedienen, weil du die nicht angesprochen hast, obwohl der sowieso überall dasselbe erzählt.
Du passt jetzt mal lieber auf. Es ist bis zu deiner Textwand ein Interview gewesen. Begreife das endlich und sprich nicht von Interviews. Du darfst dich Informationen bedienen wie du lustig bist. Aber du darfst mir nichts unterstellen. Wenn du den dw-Artikel kritisiert hättest, wäre es etwas Anderes. Völlig egal, wie ähnlich sein Interview bei PBS war.
Du erzählst mir die Leier von der wiederkehrenden PBS-Propaganda und genau was du jetzt tust:
Du bist derjenige, der den Thread hier mit Links beglückt, um irgendwelchen Usern bei ihren Quatsch-Posts unter die Arme zu greifen und deren Aussagen nachträglich zu belegen, in denen neben den bereits angesprochenen Aspekten Dinge stehen wie:
hast du bereits zu Beginn getan. Einen riesen Haufen Scheiße konstruiert, worunter du meinen Beitrag subsumiert hast; das Umfeld geschaffen, in dem die Erwähnung der Synagogen, unweigerlich als Puzzleteil der gesamten antisemitischen Propaganda von Teheran über Berlin bis in die USA reingehört. Weil alles das gleiche ist, dw-Interview wie PBS und nzz. Alles dient dem anti-westlichen Narrativ, das man unweigerlich mit bedient.

Du magst berechtigt biased aufgrund der Propaganda sein. Aber wer Rundumschläge austeilt und dann selbst einen Artikel anführt, der wie ich dir versucht habe darzulegen, auch nur propagandistisch ausgelegt ist, sollte darüber nachdenken und nicht unreflektiert alles wieder zurückgeben.
Dabei hatte sich das Thema wie du selbst irgendwie zugeben musst mit jedimindtricks Einwand schon erledigt.
Whoracle schrieb:Eine Medium, das Morsadegh 'ne Plattform bietet, ist hingegen gut und richtig.
Hier tust du genau das, was du vorhin noch bestritten hast. Nicht nur einen Artikel von dw kritisieren, sondern die ganze Plattform. So wie du mir auch schon PBS' Natur unterstellen wolltest.
Whoracle schrieb:Es ist natürlich mega-sinnvoll, nach Teheran zu reisen, sich da wissentlich Blödsinn erzählen zu lassen und das dann völlig unkritisch und ohne jeglichen Hinweis zu publizieren.
Was sollte man auch sonst machen?
Ist journalistisch nicht selten, dass man Kompromisse macht, um etwas zu bekommen. Ich bin mir sicher, hätte Reza Sayah noch kritischere Fragen gestellt, hätte er das Interview nicht bekommen bzw. nicht wiedergeben dürfen. Wie denkst du läuft sowas denn ab?
Persiflierst meine angekreidete Medienkompetenz, obwohl du wissen solltest, dass die Interviews abgesegnet werden müssen, Rahmenverhandlungen geführt werden, teils völlig akribisch jedes Wort geprüft wird. Als Zuschauer pickt man sich dann raus, was man als halbwegs verwertbare Information hält und was nicht. Dazu kann ich natürlich nicht sagen, in welcher Regelmäßigkeit welches Narrativ PBS vertritt. Wenn ohnehin nur einseitig berichtet wird, ist das eine andere Sache. Dann steckt ein Schema dahinter und es wäre tatsächlich nur der verlängerte Arm der Propaganda Maschine. Aber wir reden hier immer noch über PBS oder deutsche welle, unwahrscheinlich..
Da ist es natürlich ein unfassbarer Affront, dass ich die Dreistigkeit besitze, die vollständige Version in den Thread zu stellen.
Das ist besonders witzig, wenn man bedenkt, dass du mit einerseits vorwirfst "Du verlinkst hier total schlecht recherchierte Artikel...ich hab das was viel Besseres" und hier dann "Du verlinkst hier total vollständige Artikel...ich habe hier was viel Kürzeres".
Du kannst auch weniger persönlich darauf reagieren und mal die Argumente die ich dazu angeführt habe, anschneiden. Ich sagte:
Deine Quelle taugt überhaupt nicht, um den „PBS-Unsinn“ einzuordnen. Lies lieber den von mir verlinkten Artikel, der viel gründlicher recherchiert wurde.
https://www.jta.org/2018/12/04/culture/pbs-got-right-wrong-jews-iran
Nirgends schrieb ich von mehreren schlecht recherchierten Artikeln. Ich hab lediglich aufgezeigt, wieso dein jns Artikel nicht taugt und eine vergleichbare Alternative gezeigt, die überhaupt nicht weniger kritisch ist.
Und das folgende beweist mir, dass es dir nur ums Persönliche geht, du dein Narrativ schon von Anfang an hattest und nur noch verteidigen willst.
Das Ergebnis dieses Theaters ist dann aber nicht, dass du nachweist, dass in allen Quellen von oben bis unten nur Müll stand, sondern

- du beißt dich an dem jns-Link fest, widerlegst ihn aber nicht...hast aber besser recherchierte Artikel gefunden, die die Kritik deiner Meinung nach besser rüberbringen. Wirklich, wirklich toll....da war ich ja jetzt mega im Unrecht.
Statt mal anzunehmen, ich würde gar nicht widerlegen wollen, wieviel Mist in den Artikeln drin steht, gar nicht bestreiten wollen, dass jns gar mit der Kritik an sich falsch liegt. Ich poste schließlich nur einen Artikel von honestreporting, der eben genau das tut. Ich poste nicht noch einen weiteren Artikel mit dem Hinweis, er wäre besser recherchiert, der ebenso kritisch mit dem PBS-Interview ist. Wohlgemerkt immer noch dem PBS Mist, mit dem ich nichts zu tun hatte.

Hättest du mal nachgelesen wäre dir vielleicht einiges aufgefallen, worüber man sachlicher hätte diskutieren können:
(JTA) — Several days after the Jewish Daily Forward published the first-ever report from the Islamic Republic of Iran by a reporter openly representing a Jewish, pro-Israel news outlet, the host of CNN’s foreign affairs show “GPS” posed a vexing question.
Citing the Forward’s surprisingly favorable account of the circumstances under which Iran’s Jews lived, Fareed Zakaria asked: “If the Tehran regime had genocidal inclinations toward Jews, surely they would have, in some way, taken it out on the Jews who live in Iran, and the fact that they don’t should cast some doubt on the idea that Iran has these kind of anti-Semitic and genocidal intentions.” Turning to the reporter who filed the story, Zakaria asked, “Do you buy that?”
As the journalist in question, I didn’t at the time. And with PBS pitching basically the same point in its Nov. 27 report on conditions for Iran’s Jews today, I don’t now, even though both my August 2015 report and the recent story by PBS accurately depict the small number of Jews who remain in Iran today as living pretty secure lives with religious freedom and economic viability.
The problem in both Zakaria’s question and the PBS report (and many similar reports) is the premise.
As “PBS News Hour” put it in its story’s very first paragraph: “The Trump administration and U.S. ally Israel often depict the Iranian government as composed of anti-Semitic radical Islamists bent on destroying Israel. But within Iran, many of the estimated 15,000 Jews say they’re safe and happy living in the Islamic Republic.”
Why the but? Both things are true. Many Jews in Iran are safe and happy — at least enough to prefer staying there rather than gamble by uprooting themselves for an uncertain future elsewhere. And Iran is a country whose most powerful forces — within a divided government — are radical Islamists who do seek to do what they can to ultimately liquidate Israel as a Jewish state, albeit not at the cost of their own country’s existence.
As both PBS and I myself reported, Tehran’s Jewish community today can boast 13 active synagogues, five Jewish private schools, several kosher restaurants and the capital’s oldest charity hospital, which was founded and is still run by Jews.
Lies den fettgedruckten Teil. Lies es und versuch mal meine einzige Zeile, die ich ganz am Anfang schrieb und dann noch mehrmals wiederholte, bevor du reingeplatzt bist.
Es gibt tatsächlich einige. Schon paradox..
Das war es. Paradox. Es erscheint mir in vielerlei Hinsicht paradox. Es gibt eben Synagogen, es gibt Menschen jüdischen Glaubens, die dort tatsächlich freiwillig leben. Dazu braucht es keinen Morsadegh, keinen NZZ-Artikel oder sonst was. Man verbreitet damit aber nicht gleich antisemitische Proganda, noch wischt man jede Kritik ab, weil es dutzende, hunderte Probleme und Repressalien gibt. Einen Nationalisten zu zitieren ohne zu recherchieren ist unglücklich, keine Frage. Wenn sachlich darauf eingegangen wird, antworte ich auch sachlich.
Wenn ich deinen Beitrag dann aber mal recherchiere und dir entscheidende Fehler und Lücken in der Argumentation aufzeige, wie das Unterstellen des PBS Interviews, wie die ebenso halbgaren Infos bezüglich der Zahl der Synagogen, wie die schlechte Wahl eines Propaganda-Artikels statt eines vernünftigeren, wie die nur einseitige Bias, ja dann fühlt sich die Prinzessin aber vollends beleidigt.. Mullah-Propaganda ist halt nicht die einzige, die es gibt und als Schlagwort auch nicht hilfreich, wenn man sie gleich jedem an den Kopf hauen will. Wie schnell das gehen kann, habe ich dir mit dem Wiki Link über freedom house gezeigt. Glaub mal nicht, dass ich die Person wahllos rausgesucht habe und glaube auch nicht, dass ich ihr deswegen in keiner Sache glaube oder sonst irgendwas.
Maybe after ten years this book can be a heritage, a history. Because I think in about ten years we don't have any Jews in Iran. I am sure they leave the country. Maybe just old, old people will still want to stay. The young people want to leave. The marriage is very difficult nowadays for them. They cannot find a wife for themselves or a good husband. So we don't have the Jewish community in ten years.
Das erscheint mir überzogen und in dem Zusammenhang doch recht gut auf die Kritikpunkte auf Wiki zu passen.
- auf dem Holocaust-Memorial-Link hackst du rum, weil Reza Aslan in einer Liste von Interviews auftaucht, die ich lediglich aus Bequemlichkeit verlinkt habe, um nicht 3 Links setzen zu müssen....
Bullshit. Du hättest gleich zu Beginn den richtigen Link setzen können und nicht jetzt noch - im Nachhinein - drumrum reden. Einfach auf Parvenah klicken auf der Seite, die du verlinkt hast und du wärst auf den richtigen einzelnen Artikel gestoßen, aus dem du zitiert hast. Jetzt wirst du mir wahrscheinlich wieder vorwerfen, ich würde fanatisch auf irgendwas rumhacken.
Nein, erstens ist das deine Aufgabe gründlich zu arbeiten. Zweitens zeigt es deinen Charakter in der Hinsicht, weil es ganz offensichtlich gelogen ist.
>> https://www.ushmm.org/confront-antisemitism/antisemitism-podcast/hasan-sarbakhshian-and-parvaneh-vahidmanesh

Du hast es auf der Seite nicht zusammengestellt aus irgendwelchen drei Links. Es gibt bei https://www.ushmm.org nur diesen Artikel auf englisch, der in Frage kommt.
Whoracle schrieb:Mit der Vehemenz, mit der du jetzt auftrittst, bedarf es da allerdings wirklich keinerlei Differenzierung mehr.
Wie dem auch sei. Ich war sowieso am hin und her überlegen, überhaupt noch auf deine Beiträge einzugehen. Aber damit hast dich in meinen Augen vollends disqualifiziert für ein weiteres Gespräch. Mir ist dann nämlich auch völlig wurscht, ob eine Person wie du es zu sein scheinst, mich dann für einen Antisemiten hält oder nur für einen trommelnden Affen.

Uga uga!


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

13.09.2019 um 17:59
vincent schrieb:Bullshit. Du hättest gleich zu Beginn den richtigen Link setzen können und nicht jetzt noch - im Nachhinein - drumrum reden. Einfach auf Parvenah klicken auf der Seite, die du verlinkt hast und du wärst auf den richtigen einzelnen Artikel gestoßen, aus dem du zitiert hast. Jetzt wirst du mir wahrscheinlich wieder vorwerfen, ich würde fanatisch auf irgendwas rumhacken.
Nein, erstens ist das deine Aufgabe gründlich zu arbeiten. Zweitens zeigt es deinen Charakter in der Hinsicht, weil es ganz offensichtlich gelogen ist.
>> https://www.ushmm.org/confront-antisemitism/antisemitism-podcast/hasan-sarbakhshian-and-parvaneh-vahidmanesh
Das streichen.. der Rest passt.


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

gestern um 01:03
Larry08 schrieb:Das ist doch super. Bleiben wenigsten noch ein paar "gute Juden" übrig nachdem man Israel dem Erdboden gleich gemacht hat. 👍
Ja komischer Humor. Vergleiche einfach die militärische Stärke beider Staaten, dann weißt Du wie grotesk und absurd übertrieben Deine Horrorprognosen sind.
Es ist relativ eindeutig welcher der beiden Staaten Israel und Iran den anderen häufiger attackiert. Und von wem dementsprechend für den anderen eine grössere Bedrohung ausgeht.
Diese Einseitigkeit und Verdrehung der Realität kommt dann doch nicht mehr ganz rational rüber.

Besonders plausibel wirkt in dem Zusammenhang auch dass die USA den Atom-Vertrag brechen, wenn sie dadurch ermöglichen, dass der Iran seinen Atomprogramm wieder aufnimmt. So wirklich gross kann die Angst vor dieser Entwicklung also nicht wirklich sein. Eher gewünscht.
parabol schrieb:Wo denn?
Schon mal von 'Frankreich' gehört?
Da werden regelmässig Juden getötet und alltäglich angegriffen, beleidigt, usw. Deshalb wandern zu Tausenden sie aus.
Kannst Du von ähnlichen Gewaltexzesse gegen Juden im Iran berichten? Vermutlich nicht.


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Der nächste Krieg der USA wird gegen den Iran sein

gestern um 23:39
Ein Drohnenangriff hat zwei Ölanlagen in Saudi Arabien getroffen und evtl. einen längerfristigen Ausfall von 5Millionen Barrel am Tag verursacht. Das wären 5% der aktuellen Weltölproduktion.

Jetzt machen die USA den Iran für den Angriff verantwortlich...
https://mobil.stern.de/panorama/usa--iran-fuer-angriffe-auf-saudische-oelanlage-verantwortlich-8904844.html
Washington - Die US-Regierung macht den Iran für die schweren Drohnenangriffe auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien verantwortlich. US-Außenminister Mike Pompeo schrieb auf Twitter: «Inmitten der Rufe nach Deeskalation hat der Iran jetzt einen beispiellosen Angriff auf die Welt-Energieversorgung verübt. Es gibt keinen Beweis, dass die Angriffe vom Jemen kamen.» Zuvor hatten sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen ausdrücklich zu den Angriffen bekannt.
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