taren schrieb:Das ist nicht anderes als zu sagen, wir handeln, übernehmen aber keinerlei Verantwortung für unser Handeln. Das ist wie ein Kind was eine Sandburg zerstört.
Das ist korrekt, das macht das ganze auch so gefährlich. Es ist ja keineswegs so, das das Regime kollabiert.
Röhrich schrieb:Wie vor längerer Zeit prognostiziert ist die US Strategie die Kontrolle auf Öl den Chinesen zu entziehen, ohne Öl können die keinen Krieg führen.
Nee. Trump führt Kriege, weil es ihm innenpolitisch nutzt oder er das zumindest glaubt. Wenn es ihm darum ginge, China zu schwächen, würde er nicht seine Verbündeten in deren Arme treiben. Zudem sind die Hauptlieferanten Russland und Saudi-Arabien und bei denen macht Trump ja gerne den Bückling.
Es wäre auch naiv anzunehmen, das das chinesische Militär nicht Notreserven angelegt hat, für den Fall eines Versorgungsengpasses. Deine Analyse ist einfach Schwachsinn.
JoschiX schrieb:Und schon ist das Ziel für diejenigen erreicht, die den Iran zu einem Failed State machen wollen. Irgendwer wird daraus schon seinen Nutzen ziehen.
Ja, es ist wie ich bereits in einem anderen Thread schrieb, solange man die Strukturen eines Regimes nicht restlos beseitigt wird sich auch nichts ändern. Chamenei zu töten, wird nicht ausreichen, denn die Nachfolge ist geregelt. Bisher hat das Bündnis aus USA und Israel die meisten militärischen Anführer eliminiert, was aber nicht die Regimestabilität gefährdet hat. Das Problem ist halt auch, das zu viele Menschen von einem korrupten Regime profitieren. Von korrupte Beamten an der Spitze, bis zu den Schlägern des Regimes, die von den kleinen Privilegien und Begünstigungen abhängig sind. Und natürlich die Verantwortlichen für das Massaker an den Demonstranten, die praktisch alles zu verlieren haben und Angst vor Vergeltung, sollte das Regime fallen, die werden das Regime bis aufs Blut verteidigen.