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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.021 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:18
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:weshalb erhält der Staat bei Subventionen keine Gewinnbeteiligung?
Weil das die Definition von Subvention ist.
Definition

Subventionen (von lat. subvenire = zu Hilfe kommen) sind finanzielle staatliche Zuschüsse, die nicht an eine direkte Gegenleistung gebunden sind. Empfänger von Subventionen (S.) können (andere) Staaten, Unternehmen oder private Haushalte sein. S. fließen direkt (Finanzhilfen) oder indirekt (Steuervergünstigungen).
Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202192/subventionen/


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:59
@bgeoweh

weshalb werden staatliche Subventionen in Unternehmen nicht als Kapitalbeteiligungen deklariert? Bei Kapitalbeteiligungen wäre der Staat Aktionär und würde Dividenden erhalten. Was sind das für Nummern wie bspw. damals bei Biontec, 2021. Der Staat subventionierte Biontec mit 375 mio Euro, als nicht zurückbezahlbaren Zuschuss, für Entwicklung und Forschung. Die haben 359,9 Milo davon zweckgebunden verwendet.
Der Journalist konkludiert: «Das deutsche Biopharma-Unternehmen hat in Summe also mehr Zuschüsse vom Bund bekommen, als es selbst als sachbezogene Aufwendungen für die Corona-Impfstoffenwicklung ausweist.» Interessant sei in diesem Zusammenhang, dass es Biontech offenbar noch nicht einmal geschafft habe, die gesamten Staatszuschüsse auszugeben. In der Jahresbilanz seien lediglich 239 Millionen Euro verbucht, weitere 88 Millionen Euro würden als «Kompensation für zukünftige Aufwendungen» bilanziert werden.
... obendrauf fehlten dann woanders die Gelder.

Will sagen, der Staat hat einige Beteiligungen (ich meine Lufthansa o.Ä.), aber das kann's ja wohl nicht sein, dass man in einem kapitalistischen System agiert, und dann derart vorgeht. Nämlich zu Lasten der Steuerzahler, dessen Krankenkassen die Produkte auch noch bezahlt haben :D
"Gekonnt" Profit gemacht :Y: ... nur leider nicht der Staat.
Anhand der Zahlen könne man also schlussfolgern, dass der gesamte Biontech-Anteil der Forschungs- und Entwicklungskosten durch die Allgemeinheit – also durch den Steuerzahler – finanziert worden sei.
https://www.medinside.ch/post/biontech-subventioniert-von-der-allgemeinheit-trotz-satter-gewinne


Der Staat sollte mMn. in Unternehmen nicht nur als "Ermöglicher" auftreten sondern damit gleichzeitig als Investor. Dann wäre er an Gewinnen beteiligt und das brächte mehr Geld in die Staatskassen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:11
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der Staat sollte mMn. in Unternehmen nicht nur als "Ermöglicher" auftreten sondern damit gleichzeitig als Investor. Dann wäre er an Gewinnen beteiligt und das brächte mehr Geld in die Staatskassen.
Sowas hatten wir schon mal, nannte sich real existierender Sozialismus oder "unsere Demokratie".
Der Staat kann keine Wirtschaft, hat noch nirgends funktioniert, außer natürlich in Nordkorea.

Ein Staatsfonds zur Rentensicherung , wie in Norwegen, ist eine Überlegung wert.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:28
Zitat von MajorQuimbyMajorQuimby schrieb:Der Staat kann keine Wirtschaft, hat noch nirgends funktioniert, außer natürlich in Nordkorea.
@MajorQuimby
Ich halte auch nichts vom Staat als Unternehmer, aber hier (beim Fall Biontec) wäre das ein etwas anderer Fall: Hier würde der Staat einen Inverstitionszuschuss geben und sich diesen zurückzahlen lassen, wenn Gewinne erzielt werden. Halte ich für eine ganz vernünftige Regelung.

Der Aktienkurs von Biontec (bzw. der Aktienzertifikate der Biontec SE) lag Ende 2019 bei ca. 30 Euro und stieg dann innerhalb von 2 Jahren auf 300 Euro, derzeit liegt er bei ca. 90 Euro. Satte Gewinne für die Aktienbesitzer, aber der Staat und damit wir als Steuerzahlen gehen leer aus und bleiben auf den Kosten von 375 Mio. Euros, die @mitH2CO3 genannt hat, sitzen?

Ist leider so, finde ich aber extrem ungerecht und auch sehr dumm von der Politik! Aber es ist ja nur Steuergeld - nicht das eigene Geld der Politiker, da kann man dann schon sehr großzügig sein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:29
Zitat von MajorQuimbyMajorQuimby schrieb:Ein Staatsfonds zur Rentensicherung , wie in Norwegen, ist eine Überlegung wert.
Interessant, jedoch bei uns wieder problematisch, weil wir keine Ölvorkommen haben. Wir haben "nur" unsere Arbeitskraft ...
Auch wenn Deutschland über keine Öl- und Gasvorkommen wie Norwegen verfügt, ist Bomsdorf überzeugt, dass auch hierzulande die Kapitalmärkte zur Finanzierung staatlicher Aufgaben beitragen könnten. Wichtig sei auf jeden Fall, damit anzufangen: "Der beste Zeitpunkt zum Investieren ist jetzt, egal ob die Märkte gerade runter- oder hochgehen."
Das, was für Norwegen das Öl sei, sei für uns als Privatpersonen unsere Arbeitskraft, sagt der Wirtschaftswissenschaftler: "Mit der machen wir Geld und mit der erwirtschaften wir Überschüsse, die wir dann an den Finanzmärkten anlegen können."
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/aktien-rente-norwegen-staatsfonds-rentenversicherung-100.html

Demnach also Aktien kaufen, jedoch mMn. in ökologisch nachhaltige, Mensch & Tier nicht ausbeutende Unternehmen investieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:31
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Ich halte auch nichts vom Staat als Unternehmer, aber hier (beim Fall Biontec) wäre das ein etwas anderer Fall: Hier würde der Staat einen Inverstitionszuschuss geben und sich diesen zurückzahlen lassen, wenn Gewinne erzielt werden. Halte ich für eine ganz vernünftige Regelung.
Ja, das dachte ich auch so. Die hatten sich wirklich ne "Goldene Nase" verdient, ne Gewinnbeteiligung hätte für den Staat auch drin sein dürfen. So wie es war, geht das iwie völlig gegen mein Gerechtigkeitsempfinden, aber gut :shrug: is ums Eck.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:43
Noch ne kleine Anmerkung zu Biontec SE: 2022 hatte das Unternehmen ein EBIT von 11,51 Milliarden US-Dollar, 2023 noch ein EBIT von 0,77 Milliarden US-Dollar.

EBIT = "Earnings Before Interests and Taxes", also das Einkommen des Unternehmens vor Zinsen und Steuern.

Bei einem EBIT von über 11 Milliarden US-Dollar hätte Biontec SE doch problemlos die 375 Millionen Euro an den deutschen Staat zurückzahlen können.

Und der Unternehmenswert beläuft sich derzeit auf immerhin noch über 22 Milliarden Euro.

Quelle: https://www.consorsbank.de/web/Wertpapier/Aktie/Biontech_Adr-US09075V1026/Firmenprofil


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:49
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:...und bleiben auf den Kosten von 375 Mio. Euros, die @mitH2CO3 genannt hat, sitzen?
Nein, sowas ist natürlich nicht fair, und nach Gesundung des Unternehmens sollte man Unterstützungen durchaus zurückfordern.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:16
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:
Zitat von marie_kamarie_ka schrieb:Weil dieses System das kaputt macht wo die Menschen herkommen.
Es kann leider nicht jedes Land in dem Ausmaß Volkswagen produzieren.
@marie_ka

Ich nehme an, dass ein Beleg für diese steile These und die finsteren Machenschaften von VW folgt....
Ganz einfach es ist nicht finster und hat auch nichts speziell mit VW zu tun.
Es liegt am System.
Es ging um deine Frage warum die Leute in Länder fliehen die mehr Reichtum produzieren.
Es kann nicht jedes Land soviele Autos produzieren wie Deutschland, weil es keinen Bedarf gibt.
Somit wird nur in den Ländern mehr Wohlstand produziert die Produkte mit hohem Mehrwert und Masse produzieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:36
Zitat von marie_kamarie_ka schrieb:Somit wird nur in den Ländern mehr Wohlstand produziert die Produkte mit hohem Mehrwert und Masse produzieren.
Oder wo die Machthaber in z. B. Afrika auf reichhaltigen Bodenschätzen sitzen, diese ausbeuten aber den Reibach in die eigene Tasche stecken.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/erdoel-wie-ein-ganzer-kontinent-seiner-rohstoffe-beraubt-wird-1.3265320

In vielen Ländern wird der Wohlstand nicht unbedingt in der Bevölkerung verteilt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:03
In die Tasche gesteckt wird sich bei uns auch.😉
Aber der Verkauf von Rohstoffen erzeugt keinen hohen Mehrwert. Es wäre vielleicht auskömmlich für das entsprechende Land.
Im Kapitalismus wird aber grundsätzlich nichts verteilt.
Es müsste auch verarbeitet werden, dazu braucht man aber wieder eine hohe Kapitalkonzentration und die käme dann aus dem Ausland.
Die gäbe es ja nicht wenn man es an die Bevölkerung verteilt.
Da beginnt dann wieder die Abhängigkeit.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:09
Zitat von marie_kamarie_ka schrieb:Aber der Verkauf von Rohstoffen erzeugt keinen hohen Mehrwert
Wie man an den Golfstaaten sieht,…🙄


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:16
Und wieviele Menschen profitieren von dem Reichtum? Würde das für 85 Mio Deutsche reichen wenn wir nur Rohstoffe hätten?
Und was kommt nach den Rohstoffen?

Das Produkt hat trotzdem den höchsten Mehrwert.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:43
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was sehe ich ein? Dass Du nicht auf meine Frage eingegangen bist, die da lautet
Na ja das man manchen Leuten nicht schnell unter die Arme greifen kann und wir sowas unterlassen sollten auch wenn man es gut meint und der Staat alles toll kann

Biontech hat eine Hilfe bekommen mit klarem Ziel: Entwicklung eines Inpfstoffes + Reservierung von X Einheiten

Ein hat Geld bekommen, damit reguläre Preiserhöhung nicht an Gas und Strömungen weitergegeben wurden.

Und was ist passiert: der Peak war nur kurzzeitig und der behäbige Staat hat zu langsam reagiert.

Wenn du also keine Willkürvertäge machst, verliert eben Staatslenkung viel Geld.
Zitat von marie_kamarie_ka schrieb:Aber der Verkauf von Rohstoffen erzeugt keinen hohen Mehrwert.
Reicht für eine Atommacht die jahrelang Krieg führen kann.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:57
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Reicht für eine Atommacht die jahrelang Krieg führen kann.
Falls du Russland meinst, verkauft Russland erstens sehr viele Rohstoffe und hat aber auch Industrie und Rohstoffverarbeitung.
Russland ist erstens kein reines Rohstoffland und reich ist es als Land auch nicht unbedingt. Es verkauft halt Masse.
Der Ausgangspunkt war aber afrikanisches Land ohne Industrie.

Iran wäre das selbe. Iran verarbeitet auch seine Rohstoffe zum Teil weiter. Ölförderung ist da nicht mal der größte Industriesektor.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 21:00
Zitat von marie_kamarie_ka schrieb:Es ging um deine Frage warum die Leute in Länder fliehen die mehr Reichtum produzieren.
Es kann nicht jedes Land soviele Autos produzieren wie Deutschland, weil es keinen Bedarf gibt.
Somit wird nur in den Ländern mehr Wohlstand produziert die Produkte mit hohem Mehrwert und Masse produzieren.
@marie_ka

Warum hatten denn die kommunistischen Länder nicht die besten und fortschrittlichsten Autos gebaut, sondern doch eher den legendären 'carton de blamage'?

Weil sie nicht wollten, weil es dort keine guten Ingenieure gab oder doch eher, weil ihr Wirtschaftssystem beschissen war?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 21:08
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Weil sie nicht wollten, weil es dort keine guten Ingenieure gab oder doch eher, weil ihr Wirtschaftssystem beschissen war?
keine von diesen Punkten treffen zu.
So viel ich weiß, wollte die Obrigkeit - warum auch immer - kein schöneres Auto produzieren lassen.
Also an den Ingenieuren und dem Wirtschaftssystems lags auf keinen Fall, sondern Honecker und/oder die Partei sagte: nix da, es bleibt alles beim Alten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 21:11
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Also an den Ingenieuren und dem Wirtschaftssystems lags auf keinen Fall, sondern Honecker und/oder die Partei sagte: nix da, es bleibt alles beim Alten.
Lag wohl eher am fehlenden Wettbewerb.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 21:13
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Lag wohl eher am fehlenden Wettbewerb
in vielen Bereichen war das der Fall, ja.
Aber speziell bei der "Pappe" ist mir es so in Erinnerung wie ich schrieb:
Ingenieure hatten ein besseres Auto entworfen, aber sie durften das nicht produzieren lassen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 22:24
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ingenieure hatten ein besseres Auto entworfen, aber sie durften das nicht produzieren lassen.
Ja und was war der GRund:

Man wollte ja nicht wachsen: Neue Anlagen , neue Autos, neue Produktionslinien, mehr Produzieren und wieder "vorn vorne"

Man wollte eben "statisch bleiben"... Dann ist man nicht böse "kapitalistisch" und jeder konnte den frischen Wind des Kommunismus riechen:




kat

ChatGPT sagt das ähnlich:
Kurz gesagt: **Weil sie nicht mehr konnte.**
Der Trabant 601 ist das perfekte Symbol dafür, warum die DDR wirtschaftlich „stehen geblieben“ ist.

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## 🚗 Der Trabant als Spiegel der DDR

![Image](https://i.pinimg.com/736x/2b/41/bb/2b41bb156e4ee85b67b05581bc5ef3bc.jpg)

![Image](https://pbs.twimg.com/media/G13oenFX0AESuF5.jpg)

![Image](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/Engine_of_Trabant_601_S_of_Trabi_Safari_in_Dresden_2.jpg)

![Image](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/61/Trabant_Engine_Block.jpg)

Der Trabant 601 wurde:

👉 **1964 eingeführt**
👉 und **bis 1990 fast unverändert gebaut**

Also über **25 Jahre praktisch Stillstand**.

Während im Westen:

* Sicherheitsgurte Standard wurden
* Einspritzmotoren kamen
* Katalysatoren entwickelt wurden
* Design & Technik sich ständig verbesserten

… blieb der Trabant:

* 2-Takt-Motor
* kaum Sicherheitsentwicklung
* keine echte Modellpflege
* lange Wartezeiten (bis zu 15 Jahre!)

Das war kein Zufall – sondern System.

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## 🏭 Warum die DDR technisch stehen blieb

### 1. Planwirtschaft statt Wettbewerb

In der DDR entschied der Staat:

* Was gebaut wird
* Wie viel gebaut wird
* Mit welcher Technik gebaut wird

Es gab **keinen Konkurrenzdruck**.

➡️ Also kein Zwang zur Innovation.

Wenn der Plan erfüllt war, galt das als Erfolg – selbst mit veralteter Technik.

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### 2. Rohstoffmangel

Die DDR hatte:

* wenig Stahl
* wenig Devisen
* kaum Zugang zu moderner Technik

Deshalb:

👉 Kunststoffkarosserie (Duroplast) statt Metall
👉 alter 2-Takt-Motor statt moderner Entwicklung

Neue Motoren waren geplant (z.B. Viertakt), wurden aber aus Kostengründen gestrichen.

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### 3. Politische Prioritäten

Wichtiger als Konsumgüter waren:

* Schwerindustrie
* Militär
* Exportware für Devisen

Autos für Bürger hatten **keine Priorität**.

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### 4. Isolation vom Weltmarkt

Technologietransfer war schwierig:

* Embargos
* Devisenmangel
* kaum Kooperation mit westlicher Industrie

Innovation braucht Austausch – die DDR war abgeschottet.

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## 🧠 Das Grundproblem

Die DDR konnte:

✔️ stabil produzieren
❌ aber nicht modernisieren

Ein System ohne:

* Wettbewerb
* Marktfeedback
* Innovationsdruck

führt langfristig zu Stillstand.

Der Trabant ist deshalb kein „lustiges Ostauto“ –
sondern ein **rollendes Denkmal der wirtschaftlichen Stagnation**.

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Wenn du magst, kann ich dir auch kurz erklären, warum selbst der geplante Trabant-Nachfolger (mit VW-Motor) viel zu spät kam.
Das ist ja das was manche hier eben nicht begreifen:

Um als Staat passende Leitplanklen vorzugeben (Naturschutz, Förderung oder Transferleistungen) muss ein gewisser Grundertrag da sein.

Geht ich nun in Afrika bei und erlasse ein Gesetz, dass alle im Land gebauten und zugelassenen Autos tip top i:O. seion sollen nur Euro 6 oder vollelektro und natürlich nur mit jährlich zertifizierter Wartung vom Hersteller, mag das total toll und sicher sein, aber dann gibt es von 100 auf 0 keine fahrenden Autos mehr.


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