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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.217 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:49
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wieso wir es Superreichen und großen Konzernen ermöglicht, immer mehr und mehr Vermögen zu erlangen, aber ohne entsprechende Erhöhung oder Erhebung einer entsprechenden Steuer?
@mitH2CO3

Konzerne häufen ja keine Vermögen an. Ggf können Mitbesitzer von Konzernen Privatvermögen anhäufen. Für 'Vermögen' von Firmen gibt es je nach Organisationsform ja auch verbindliche Regularien. Konzerne erwirtschaften ggf Gewinne.

Wo willst Du da ansetzen.

Und bedenke: Firmen, die in Deutschland tätig sind unterleigen heute schon sehr großen Belastungen im internationalen Vegleich: Hohe Lohnkosten (auch wenn nicht viel davon beim EMpfänger ankommt, was nicht Schuld der Unternehmen ist), Energiekosten, Auflagen, amtliche Kontrollen etc.

Es kann nicht sinnvoll sein, diese Belastungen für die Firma zu erhöhen. Falls DU nicht sicher bist, frag mal einen Tankstellenbetrieber in der Nähe der polnischen Grenze, wie das so im internationalen Wettbewerb ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:31
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Reichtum/Vermögen kann nicht nur schlecht definiert werden, sondern kann halt auch gut versteckt werden.
Na ja, zumindest lt. Oxfam kann man immerhin den Vermögenszuwachs der G-20-Milliardäre nachvollziehen. Und dieser lag 2025 bei 2,2 Billionen Dollar. Einem Betrag mit dem man 3,8 Milliarden Menschen aus der Armut befreien könnte.

Aber alles schweiget still. Sehenden Auges wohin das sogar Demokratien führen könnte ....
Oxfam forderte vor dem G-20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 22. und 23. November in Johannesburg Bundeskanzler Friedrich Merz und die anderen Staats- und Regierungschefs auf, ein internationales Gremium gegen Ungleichheit zu schaffen. Zudem betonte Oxfam, man müsse die Besteuerung von Superreichen vorantreiben und Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit zurücknehmen. Die Bekämpfung der Ungleichheit ist ein zentrales Thema des Gipfels.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g20-milliardaere-vermoegen-gestiegen-billionen-dollar-ungleichheit-oxfam-li.3341462


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:41
@mitH2CO3
aus deinem Link:
Oxfam forderte ...Bundeskanzler Friedrich Merz und die anderen Staats- und Regierungschefs auf, ein internationales Gremium gegen Ungleichheit zu schaffen.
Zudem betonte Oxfam, man müsse die Besteuerung von Superreichen vorantreiben und Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit zurücknehmen.
solchen wie Merz werden vermutlich nur ihre eigenen Pfründe interessieren.
Ansonsten wären doch die Oberhäupter selbst mal auf solche Ideen gekommen, müsste es ihnen gar nicht erst gesagt werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:58
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ansonsten wären doch die Oberhäupter selbst mal auf solche Ideen gekommen, müsste es ihnen gar nicht erst gesagt werden.
Na klar wissen sie es alle. Aber es wird nix geändert. Genauso mit der Erbschaftssteuer ...
Die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen in Deutschland ist weder effizient noch gerecht. Während kleinere Erbschaften stärker belastet werden, zahlen Multimillionen- und Milliardenvermögen dank zahlreicher Steuerprivilegien und Gestaltungsmöglichkeiten nur einen Bruchteil. Besonders die Verschonungsbedarfsprüfung für Unternehmensvermögen ab 26 Millionen Euro sorgt dafür, dass große Vermögen minimal besteuert werden – 2023 sogar mit nur 0,1 %.

Eine aktuelle Sonderauswertung zeigt: Von diesen Steuervergünstigungen profitieren fast ausschließlich Menschen in Westdeutschland, während privatnützige Stiftungen die Erbschaftsteuer fast vollständig umgehen. Doch ist diese Bevorzugung großer Vermögen wirtschaftlich gerechtfertigt? Experten fordern eine Reform: Steuerprivilegien abschaffen und stattdessen gezielte Finanzierungshilfen schaffen.
https://www.fes.de/themen/finanzen/milliardenvermoegen-steuerfrei-erben-die-verschonungsregel-machts-moeglich

Das sind alles Punkte, über die man sich eigentlich lautstark zu Wort melden sollte. Es sind wahrlich nicht die Hilfebedürftigen der Republik, die an der Haushaltsmisere schuld sind. Und es sind auch nicht die Menschen, die im Care-Bereich dringend mehr Geld erhalten sollten. Auf der Pyramidenspitze hocken die mit den Unmengen von Geld, die sich über unsere Streitigkeiten untereinander amüsieren. Wir neigen leider dazu, uns über des Nachbars neues Auto oder seine Hautfarbe oder seine staatliche Unterstützung aufzuregen, und übersehen dabei, wem diese unsere Intoleranz zur Ablenkung dient.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:01
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ist doch seltsam, dass wir in Deutschland ein Höchststeuerland für Einkommen sind, aber ein Niedrigsteuerland für Vermögen.
Ein Land was beides hoch besteuert, hat keine Zukunft.
Es macht schon Sinn es so zu machen, Einkünfte lassen sich viel viel leichter erfassen und besteuern als Vermögen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wieso wir es Superreichen und großen Konzernen ermöglicht
Ein Problem wäre es wenn es ohne Gegenleistung geschehen würde - es ist aber nicht so dass Amazon, Apple und Microsoft schlechte Produkte oder Dienstleistungen anbieten...sonst würden sie nicht diese Gewinne machen.
Wenn diese Gewinne zu hohe Vermögen der Firmen führen (Aktiva - Bilanz), gibt es einen Fehler in der Einkünften Besteuerung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Reichtum
Das ist doch einfach: Vermögenskonzentration über einen bestimmten Wert ggü. dem Rest der Bevölkerung...dieser Wert sollte gut gewählt sein, sprich sollte relative und absolute Güter betrachten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Würde man bspw. sagen Reichtum beginnt bei 10 Millionen Euro Vermögen, und alles darüber hinaus wird mit einer (anteilig zur Höhe des wachsenden Vermögens) Vermögenssteuer belegt, wäre das nicht fairer?
Ich verstehe immer noch nicht warum das nötig ist und was das mit Fairness zu tun haben sollte.
Also, wer aktuelle in Deutschland 10 Mio Vermögen erarbeitet hat, hat in etwa die gleiche Summe an Steuern und Abgaben abgeführt, auf jeden Fall mehr als 40%, soll bedeuten der Staat hat 6-7MIo bekommen.
Warum sollte man auf den Rest nochmal bzw. jährlich was zahlen?

Fairness: Siehe oben, wenn man seine Schuld/Anteil am Staat und seine Kosten erbracht hat, ist es doch nur fair mit seinem Geld tun was man will.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Allenfalls könnte der Staat evtl. etwas leichter an Erbschaften ran.
Wer Probleme mit den Erbschaften anderer Personen hat, sollte mal mit seiner Familie sprechen, vielleicht wird es ja noch was.
Ansonsten: Erbschaftssteuer ist auch eine Vermögensteuer, gehört weg.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:lt. Oxfam
Oxfam? Die die Katastrophenopfer zur Prostitution gezwungen haben? Ja, das sind Experten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:10
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Oxfam? Die die Katastrophenopfer zur Prostitution gezwungen haben? Ja, das sind Experten.
Auf die Skandale vor ca. 20 Jahren gehe ich nicht ein. Bin auch nicht hier, um Oxfam diesbezüglich zu bewerten.
Inhaltlich gehe ich davon aus, stellt man sie wohl eher nicht in Frage, sonst würde sich auch die SZ wohl kaum auf diese beziehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:16
@ApexOne
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:kann man immerhin den Vermögenszuwachs der G-20-Milliardäre nachvollziehen. Und dieser lag 2025 bei 2,2 Billionen Dollar. Einem Betrag mit dem man 3,8 Milliarden Menschen aus der Armut befreien könnte.
Wie ist Deine Meinung zu dem Inhalt obiger Aussage, auf die sich auch andere Medien wie bspw. die tagesschau beziehen https://www.tagesschau.de/wirtschaft/oxfam-reichtum-100.html


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:24
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie ist Deine Meinung zu dem Inhalt obiger Aussage, auf die sich auch andere Medien wie bspw. die tagesschau beziehen
Wenn sie bei den Einkünften entsprechende Steuer bezahlt haben, ist doch gut! die Staaten haben bestimmt 30% von der Gesamtsumme kassiert, mindestens.
Viel wichtiger ist mir bei Vergleichen wie ist das Vermögen bei allen Bürgern gestiegen...wieviele kamen aus der relativen und absoluten Armut raus?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bin auch nicht hier, um Oxfam diesbezüglich zu bewerten.
Quellenkritik ist erlaubt...schäbiger Verein.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:die SZ wohl kaum auf diese beziehen.
Auch ein schäbiger Verein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:25
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es sind wahrlich nicht die Hilfebedürftigen der Republik, die an der Haushaltsmisere schuld sind. Und es sind auch nicht die Menschen, die im Care-Bereich dringend mehr Geld erhalten sollten. Auf der Pyramidenspitze hocken die mit den Unmengen von Geld, die sich über unsere Streitigkeiten untereinander amüsieren
wie wahr.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Allenfalls könnte der Staat evtl. etwas leichter an Erbschaften ran
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wer Probleme mit den Erbschaften anderer Personen hat, sollte mal mit seiner Familie sprechen, vielleicht wird es ja noch was....
es wäre echt schön, wenn du mal dein persönliches und subtieles Sticheln unterlassen könntest.
Der Kontext (nächstes Mal nicht so aus dem Kontext reißen, wäre auch klasse) hätte dir zeigen können, dass es mir um etwas ganz anderes ging und ich ja selbst geschrieben hatte, dass Vermögensbesteuerung nicht praktikabel ist.
Mein Punkt war lediglich, dass es bei Erbschaften evtl etwas leichter wäre, aber eben auch da nicht so richtig praktikabel.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:33
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Mein Punkt war lediglich, dass es bei Erbschaften evtl etwas leichter wäre, aber eben auch da nicht so richtig praktikabel.
Ich mag diese Kreativwettbewerbe halt nicht.."wie kann man den Bürger noch ausnehmen"...wieso so kompliziert?
Wenn der Staat seinen Hals nicht vollbekommt, geht es ganz easy: Per Dekret werden alle Banken angewiesen von allen Konten 10% abzuführen. Freibetrag 1000€, gilt ab 0:00 und muss bis 6:00 durchgeführt worden sein.
Bin ich jetzt ein guter Staatsbürger, ein Hero? Habe ich eine Finanzquelle "gefunden"? Hat der Staat Geld zum Fenster raus schmeissen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:16
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn sie bei den Einkünften entsprechende Steuer bezahlt haben, ist doch gut! die Staaten haben bestimmt 30% von der Gesamtsumme kassiert, mindestens.
Sag mal, das ist doch so gar nicht der Punkt. Raffst Du es nicht? Ein paar G20-Milliardäre haben in einem Jahr soviel Vermögenszuwachs, dass 3,8 Milliarden Menschen mit dieser Summe aus der Armut befreit werden könnten!!

Das war zudem nur der Vermögenszuwachs eines Jahres, bei diesen Geldsäcken. Die haben eh' noch Unmengen davon.
Das kann's doch echt nicht sein, dass ein paar people soviel Geld und Macht haben. Merkst Du denn so gar nix? 3,8 Milliarden Menschen könnten aus der Armut befreit werden, von einem Jahr Vermögenszuwachs. Das ist doch unfassbar! Ich finde das äußerst besorgniserregend! Wo bleibt Deine Empörung darüber?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:38
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Raffst Du es nicht?
Doch...nur hauen mich die 16.5% Vermögenszuwachs nicht um, ein guter, aber nicht überragend, vielleicht sollten sie ihren Vermögensverwalter wechseln.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ein paar G20-Milliardäre haben in einem Jahr soviel Vermögenszuwachs, dass 3,8 Milliarden Menschen mit dieser Summe aus der Armut befreit werden könnten!!
Von deinem Gehalt und Vermögen könnten in Armutsländer auch paar Menschen gut leben bzw. aus der Armut kommen...was machen wir jetzt?

So, das Vermögen, dieses Vermögen bringt ein Problem mit sich, wenn man es abgreifen will, sinkt es im Wert und gerät in Händen wo wir es nicht haben wollen.

Problem 1 - es liegt nicht auf dem Konto, ein Großteil davon sind Beteiligungen in Form von Aktien oder Genusscheine. Wenn der Inhaber besteuert wird, muss er verkaufen. Wenn alle besteuert werden, müssen alle verkaufen und die Kurse sinken. Das fantastische Vermögen verliert in Stunden an Wert und da war die Rechnung für die Katz.

Problem 1.1 wenn also Besteuerung marktschädlich ist, kann man enteignen...aber Enteignung erfolgt nur mit Entschädigung - wenn der Staat dieses Geld hat, kann er sich die Aktion sparen und gleich an den Bedurftigten zahlen. Hat er aber nicht.

Problem 1.2 man kann die Überlassung von Aktienpakete an den Staat vereinbaren in Form von Steuern - dann wird der Staat zwar Anteilseigner, aber nicht liquide...die Bedurftigten bekommen nur Gewinnbeteiligung weitergeleitet. Wenn der Staat verkauft, sinkt der Kurs.

Problem 2 Wenn die zum Verkaufen gezwungen werden, können nur Leute kaufen die dieser Steuer nicht unterligen, also China und arabische Länder...will man das?

Problem 3 Die Ankündigung bzw. Durchführung macht ein Staat nur einmal, danach ist er milliardärsfrei, da können Linke zwar ruhig schlafen, aber finanziell ist es schlecht


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sag mal, das ist doch so gar nicht der Punkt. Raffst Du es nicht? Ein paar G20-Milliardäre haben in einem Jahr soviel Vermögenszuwachs, dass 3,8 Milliarden Menschen mit dieser Summe aus der Armut befreit werden könnten!!
Und wie viel davon ist tatsächlich mit realen Werten hinterlegt? Also so mit "da steht ein Haus" oder "das sind so und so viele Tonnen Rohöl in irgendeinem Tank"? Das allermeiste davon sind Buchzuwächse, weil Aktienportfolios usw. (die ja primär erstmal zukünftige Gewinnerwartungen messen und dergleichen) sich verschieben, Währungen ihren relativen Wert ändern, ein Grundstück höher bewertet wird weil es gute Baulage ist usw. - in dem Moment in dem ich solche Ansätze in relevanten Mengen "anzapfen" will wirst du feststellen, dass du damit wenig "reales" bewegen kannst: denn das Öl im Tank ist eben nicht "mehr" geworden, sondern nur "teurer", für die Aktien brauchst du einen Käufer der sie auch zu diesem gestiegenen Preis kauft, auf das bestwertetste Kunststück kannst du auch nur ein Haus für einen Menschen bauen und nicht 10.000, und so weiter. Du kannst leider nicht den Bonzen auf seinem Geldsack erschlagen wie den bösen Drachen auf seinem Hort, und mit dem Schatz leben dann alle im Königreich glücklich und zufrieden bis ans Ende aller Tage. Das gibt es eben nur im Märchen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:nur hauen mich die 16.5% Vermögenszuwachs nicht um, ein guter, aber nicht überragend, vielleicht sollten sie ihren Vermögensverwalter wechseln.
Schon wieder nur so ne dekadente Wortblase. Blubb Blubb. Weshalb kommst Du nicht auf den Punkt, dass es nämlich antisozial & antidemokratisch ist, dass einzelne Menschen überhaupt die Möglichkeit haben, über so viel Geld verfügen zu können. Sie erlangen damit ggf. viel zu viel Macht, so dass sie Einfluss auf demokratische Belange nehmen können etc. Es geht doch darum, solche Möglichkeiten zu unterbinden. Das sind die aller aller marodesten Bausteine des Kapitalismus.

Und was bei Deinen Erklärungsmodell nicht einleuchtet: ein Musk kann doch jederzeit über sein Vermögen verfügen, Fabriken bauen usw. Wenn er Zugriff auf sein Vermögen haben kann, dann muß es ja in irgendeiner Form auch zum Abgreifen sein 😈 also von der anderen Seite, für die in Armut lebenden Menschen. Gut, ist auch mehr ein Witz. Aber man müßte dann halt sowas wie eine Vermögens-Obergrenze einführen, und alles was darüber gehen sollte, geht an die Gesellschaft.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Problem 2 Wenn die zum Verkaufen gezwungen werden, können nur Leute kaufen die dieser Steuer nicht unterligen, also China und arabische Länder...will man das?
Du weißt doch ganz genau, dass wir hinsichtlich dieses Themas nicht über nationale Interessen sprechen. Von der Thematik sind doch viele Länder betroffen. Zumindest alle, die das Wirtschaftssystem des Kapitalismus teilen. Demnach ist es auch eine internationale Aufgabe.

Aber sei's drum: ich kenne mich nicht genug mit dem steuerlichen System aus, um darüber mit herum zu diskutieren. Es geht mir um diese Ungerechtigkeiten, und der damit verbundenen Werte. Dazu gehört, dass es eben nicht sein darf, Einzelnen so viel finanzielle Macht zu ermöglichen, dass sie Demokratien, Staaten gefährden könnten.

Und man kann es drehen und wenden wie man will: die Tatsache, dass der Vermögenszuwachs eines Jahres - egal in welcher Form 😈 - von ein paar wenigen Hanseln - 3,8 MILLIARDEN Menschen aus der Armut befreien würde, ist mehr als empörend.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:57
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Du kannst leider nicht den Bonzen auf seinem Geldsack erschlagen wie den bösen Drachen auf seinem Hort
Das will keiner. Es geht um Regeln, Regulation, damit diese Art von "Überreichtum" gar nicht erst entstehen kann bzw. weiter wächst.

Bei Deinen Antworten sehe ich auch nur Hindernisse. Dem Superreichen kann man sein Vermögen - oder Teile davon - wohl nicht wegnehmen, aber es muss doch möglich sein, zu verhindern, dass sich das Ganze z.B. dieses Jahr wiederholt, und es so immer mehr Vermögen wird, worüber der eh schon Superreiche verfügen kann. Welche Möglichkeiten hat man, einen derartigen Wahnsinn zu stoppen? Dazu würden mich Antworten/Meinungen interessieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:27
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schon wieder nur so ne dekadente Wortblase. Blubb Blubb.
Sorry for not sorry, ich finde halt 16,5% halt schlecht - dafür würde ich nicht aus dem Haus gehen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Weshalb kommst Du nicht auf den Punkt, dass es nämlich antisozial & antidemokratisch ist, dass einzelne Menschen überhaupt die Möglichkeit haben, über so viel Geld verfügen zu können.
Es ist andersrum - es ist doch ein absoluter Nachweis dass Demokratie funktioniert, in anderen Ländern wären sie wahrscheinlich enteignet und/oder erschossen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sie erlangen damit ggf. viel zu viel Macht, so dass sie Einfluss auf demokratische Belange nehmen können etc.
Ich sehe da keinen großen Unterschied zu Politiker die nie in ihrem Leben gearbeitet haben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es geht doch darum, solche Möglichkeiten zu unterbinden.
Warum? aus den oben genannten Gründen? Komm, aber in einem Rechtsstaat reichen die nicht aus.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:ein Musk kann doch jederzeit über sein Vermögen verfügen, Fabriken bauen usw.
Eben nicht, zB Twitter, jetzt X hat er teilweise mit Krediten gekauft. Das muss man sich vorstellen, der reichste Mann der Welt ca. 300 Mrd. 2022 hat keine 44 Mrd für Twitter gehabt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aber man müßte dann halt sowas wie eine Vermögens-Obergrenze einführen, und alles was darüber gehen sollte, geht an die Gesellschaft.
Und wer erwirtschaftet über der Grenze? Niemand. Egal wo Du sie ansetzt.
Das ist in der Summe sogar negativ zu bewerten, den die Steuern für die Gewinne über der Grenze werden ersatzlos entfallen.
Tja, wenn in zukünftigen Supersystem alles so gut durchdacht ist, ist es pleite vor dem Anfang.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es geht mir um diese Ungerechtigkeiten, und der damit verbundenen Werte.
Nicht was Du als ungerecht deklarierst, ist auch tatsächlich ungerecht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:der Vermögenszuwachs eines Jahres - egal in welcher Form 😈 - von ein paar wenigen Hanseln
Tja, Du sparst nicht mit "Bezeichnungen" - diese "Hanseln" (3000 übrigens) sind bestimmt nicht die Blödsten der Gesellschaft.
Warum machst Du eigentlich nicht so viel Geld und erledigst das Problem selbst?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:37
Nochmal zu den sexuellen Ausbeuter von Oxfam:
3,8 Milliarden Menschen aus der Armut zu befreien, erklärte Oxfam. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 1,65 Billionen Dollar pro Jahr.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g20-milliardaere-vermoegen-gestiegen-billionen-dollar-ungleichheit-oxfam-li.3341462

1. Welche 3,8 Milliarden?

Statista sagt (übrigens, schau wie gut der Kapitalismus ist!)

SCR-20260309-razt

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1356924/umfrage/globale-armut-anzahl-der-armen-menschen/

2. Was machen die mit 434 Dollar/Jahr (1,18 Dollar/Tag) damit die aus der Armut kommen?


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