Venom schrieb:Ich meine mir kann es wurscht sein, "rechts" heißt nun mal noch lange nichts oder nichts was schlecht ist und da müsste man wieder in die Details gehen, weil man hat als Mensch doch üblicherweise zu einer Tonne an Themen eine Meinung und da ist es dann oft deutlich komplexer als nur "links" und "rechts". Ich sollte eigentlich ein Paradenbeispiel sein, aber das Thema würde schnell in off-topic ausarten.
Das ist die mittlerweile komplett veraltete,peinliche aber dennoch klassische Standardtaktik, wenn die Argumente ausgehen noch reflexartig die politische Keule reinzuwerfen. Selbst bei völlig harmlosen, unpolitischen Themen in der Hoffnung, dass der moralische Reflex noch funktioniert und der andere sofort in die Defensive gerät. Nur leider ist diese Strategie so abgenutzt und inflationär eingesetzt worden, dass sie ihre Wirkung fast vollständig verloren hat, selbst wenn die Kritik berechtigt wäre schaut keiner mehr hin.
vx110 schrieb:Das Ich mir keine Sorgen machen muss, wie es naechste Woche weitergeht. Das Ich mal eben sagen kann, komm… fliegste nach XY hin oder machst dies oder jenes, gibst den Eltern was zurueck
Das funktioniert nur, wenn man selbst Geld hat bzw. zumindest mal eigenes erwirtschaftetes Geld verdient hat.
Die wirklich interessanten Unterschiede zwischen Systemen erkennt man erst, wenn man selbst etwas zu verlieren hat, wenn man in verschiedenen Ländern gelebt oder gearbeitet hat und plötzlich merkt, wie schnell das eigene Geld an Wert verliert, je nachdem, wie gut oder schlecht ein Staat mit Eigentum, Leistung und Freiheit umgeht und umverteilt.
Solange man nur mit dem Geld anderer Leute spielt, bleibt die Welt schön einfach d.h. Kapitalismus böse, Umverteilung gut, und alles, was schiefgeht, ist sowieso Schuld der Reichen.